{"id":906394,"date":"2019-08-22T16:23:58","date_gmt":"2019-08-22T15:23:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=906394"},"modified":"2019-08-22T16:23:58","modified_gmt":"2019-08-22T15:23:58","slug":"eiskalte-geopolitik-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/08\/eiskalte-geopolitik-iii\/","title":{"rendered":"Eiskalte Geopolitik (III)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ungeachtet aller plakativ vorgetragenen Bekenntnisse zum Klima- und Umweltschutz strebt Deutschland nach Zugriff auf die in der Arktis vermuteten Rohstoffvorkommen. Entsprechend stellen sich die neuen &#8222;Arktisleitlinien&#8220; der Bundesregierung dar. Diese gehen davon aus, die rasant voranschreitende Eisschmelze an den Polkappen habe bereits zu einem &#8222;geopolitischen Wettlauf&#8220; um die Ausbeutung der dadurch zug\u00e4nglich werdenden &#8222;nat\u00fcrlichen Ressourcen&#8220; gef\u00fchrt.<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig forcieren Think-Tanks der deutschen Streitkr\u00e4fte vehement die Militarisierung der arktischen Gebiete und begr\u00fcnden dies mit den Interessen Deutschlands als &#8222;maritimer Wirtschaftsmacht&#8220;. Gefordert werden unter anderem der Aufbau einer &#8222;arktischen Brigade&#8220; der Bundeswehr, die Beschaffung von Eisbrechern und die Ausr\u00fcstung der sogenannten EU-Battlegroups f\u00fcr die Kriegf\u00fchrung unter Bedingungen extremer K\u00e4lte. Erst unl\u00e4ngst haben Gebirgsj\u00e4ger des deutschen Milit\u00e4rs erneut den &#8222;Winterkampf&#8220; jenseits des Polarkreises trainiert. Die teilnehmenden Soldaten wurden dabei von ihren Ausbildern bewusst in lebensgef\u00e4hrliche Situationen gebracht.<\/p>\n<h4><strong>\u00d6konomische Interessen<\/strong><\/h4>\n<p>Bei ihrem Besuch in Island Anfang dieser Woche pr\u00e4sentierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Welt\u00f6ffentlichkeit als engagierte Umweltsch\u00fctzerin. Anl\u00e4sslich eines Treffens nordeurop\u00e4ischer Regierungschefs forderte Merkel, mit der Natur &#8222;pfleglich&#8220; umzugehen und ihr mit &#8222;Demut&#8220; zu begegnen.[1] \u00c4hnlich hatte sich der deutsche Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) Mitte des Monats w\u00e4hrend einer Visite in den arktischen Gebieten Kanadas ge\u00e4u\u00dfert. Maas betonte die dringende Notwendigkeit, dem in der Polarregion am deutlichsten sp\u00fcrbaren Klimawandel durch einschneidende umweltpolitische Ma\u00dfnahmen zu begegnen: &#8222;Daf\u00fcr sind wir alle in der Verantwortung. Sonst werden die Generationen, die nach uns kommen, von der Welt nicht mehr das haben, was ihnen zusteht.&#8220;[2] Dessen ungeachtet hat die Bundesregierung wiederholt das \u00f6konomische Interesse Deutschlands an der Arktis als &#8222;gro\u00df&#8220; bezeichnet. Durch das rasant voranschreitende Abschmelzen der Polkappen seien nicht nur die darunter lagernden Rohstoffe &#8222;leichter zu erschlie\u00dfen&#8220;, hei\u00dft es; auch die sogenannte Nordostpassage vor der K\u00fcste Sibiriens verspreche &#8222;eines Tages eisfrei zu sein&#8220;: &#8222;Deutsche Reedereien besitzen die viertgr\u00f6\u00dfte Handels- und die gr\u00f6\u00dfte Containerschiffsflotte der Welt; neue Seewege w\u00e4ren ein erheblicher Einflussfaktor f\u00fcr den Au\u00dfenhandel Deutschlands.&#8220;[3] Entsprechend doppelb\u00f6dig fallen die gestern vom Ausw\u00e4rtigen Amt ver\u00f6ffentlichten novellierten &#8222;Leitlinien deutscher Arktispolitik&#8220; aus.[4]<\/p>\n<h4><strong>Arktische Ressourcen<\/strong><\/h4>\n<p>Diese Doppelb\u00f6digkeit zeigt sich nicht zuletzt an den Arbeiten der Bundesanstalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Im Rahmen ihres 2013 begonnenen und bis Ende 2020 terminierten Projekts PANORAMA (&#8222;Potenzialanalyse des Europ\u00e4ischen Nordmeeres und angrenzender Randmeere der Arktis&#8220;) erforscht die staatliche Einrichtung die unter dem Polareis vermuteten Erd\u00f6l- und Erdgasvorkommen. Die &#8222;F\u00f6rderung und Nutzung arktischer Ressourcen&#8220; l\u00e4gen &#8222;im deutschen Interesse&#8220;, da &#8222;Rohstofflieferungen aus Anrainer-Staaten der Arktis&#8220; wie Russland und Norwegen &#8222;f\u00fcr die Energieversorgung Deutschlands&#8220; von &#8222;gro\u00dfer Bedeutung&#8220; seien, hei\u00dft es zur Begr\u00fcndung.[5] Dabei geht die BGR offenbar davon aus, dass die Ausbeutung der besagten Ressourcen zu gravierenden Umweltsch\u00e4den f\u00fchren wird. Der Projektbeschreibung zufolge untersuchen die beteiligten Wissenschaftler denn auch spezielle Mikroorganismen, die in der Lage sind, in Erd\u00f6l und Erdgas in gro\u00dfer Menge vorhandene Kohlenwasserstoffe zu zersetzen. Ziel sei es, die &#8222;nat\u00fcrlichen Grundlagen und Prozesse&#8220; f\u00fcr die Reduktion bei der Rohstofff\u00f6rderung entstehender &#8222;Kontaminationen&#8220; besser bewerten zu k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt die BGR.[6]<\/p>\n<h4><strong>Der Wettlauf der M\u00e4chte<\/strong><\/h4>\n<p>Wie die BGR bekennen sich Think-Tanks der deutschen Streitkr\u00e4fte zur &#8222;\u00d6konomisierung der Arktis&#8220;. Die durch den Klimawandel erm\u00f6glichte &#8222;Nutzung maritimer Ressourcen sowie deren Abbau am Meeresboden&#8220; tangierten ebenso die Interessen der &#8222;Wirtschaftsmacht&#8220; Deutschland wie die Inanspruchnahme bislang nicht befahrbarer Seewege, schreibt etwa ein Mitarbeiter einer an der M\u00fcnchner Bundeswehr-Universit\u00e4t angesiedelten Forschungsgruppe. Mit dem Ausw\u00e4rtigen Amt teilt er die Ansicht, es habe bereits ein &#8222;geopolitischer Wettlauf&#8220; um den Zugriff auf die polaren Regionen eingesetzt, bei dem insbesondere Russland und China als Hauptkonkurrenten des Westens in Erscheinung tr\u00e4ten. So sei im Fall der Nordostpassage zu bef\u00fcrchten, dass &#8222;russische Kontrolle als politisches Werkzeug eingesetzt&#8220; werde, hei\u00dft es. China wiederum gilt dem Verfasser der Studie nach eigenem Bekunden als &#8222;raumfremde Macht&#8220;, die ihre &#8222;vornehmlich wirtschaftlichen Interessen in der Arktis zivil und notfalls auch milit\u00e4risch weiter unterstreichen k\u00f6nnte&#8220;.[7]<\/p>\n<h4><strong>Eisbrecher f\u00fcr die Bundeswehr<\/strong><\/h4>\n<p>Um f\u00fcr die von ihm geschilderten &#8222;Zukunftsszenarien&#8220; bestm\u00f6glich gewappnet zu sein, empfiehlt der Autor, die Bundeswehr auf den &#8222;Einsatz in der Arktis&#8220; vorzubereiten: &#8222;Diese Ma\u00dfnahmen betreffen vor allem die Verlege- und Versorgungsf\u00e4higkeit von Verb\u00e4nden im arktischen Raum, den Aufbau einer arktischen Brigade und maritimer Einsatzgruppen in enger Zusammenarbeit mit D\u00e4nemark und Norwegen.&#8220; Zudem fordert der Wissenschaftler die &#8222;Beschaffung eines oder mehrere(r) EU-Eisbrecher zu Eskortier- und Forschungszwecken&#8220; sowie die Ausr\u00fcstung von zwei bis drei &#8222;EU-Battlegroups&#8220; f\u00fcr die Kriegf\u00fchrung unter den in der Polregion herrschenden extremen klimatischen Verh\u00e4ltnissen. Auch seien die Planungs- und Befehlsstrukturen von EU und NATO gem\u00e4\u00df den Erfordernissen des neuen Interessengebiets zu erweitern, hei\u00dft es abschlie\u00dfend: &#8222;Letztlich sollten \u00dcberlegungen eines European Arctic Command &#8230; oder eines NATO Arctic Command &#8230; angestellt werden, um im Konfliktfall die europ\u00e4ischen und transatlantischen Interessen im Norden wahren zu k\u00f6nnen.&#8220;[8]<\/p>\n<h4><strong>&#8222;Winterkampf&#8220;<\/strong><\/h4>\n<p>Die Bundeswehr hat unterdessen bereits zum wiederholten Mal ein Man\u00f6ver jenseits des Polarkreises absolviert. Erst Anfang dieses Jahres trainierten Soldaten der im bayerischen Bad Reichenhall stationierten Gebirgsj\u00e4gerbrigade 23 in Nordnorwegen den &#8222;Winterkampf&#8220; unter extremen klimatischen Bedingungen.[9] Das Szenario der \u00dcbung &#8222;Eiskristall 2019&#8220; sah eine &#8222;Luftlandung&#8220; aus Richtung Osten in den &#8222;Verf\u00fcgungsraum&#8220; eindringender &#8222;feindlicher Kr\u00e4fte&#8220; vor; die Aufgabenstellung lautete: &#8222;Angriff und schwachen Feind vernichten&#8220;. Wie einem in der deutschen Milit\u00e4rpresse ver\u00f6ffentlichten Man\u00f6verbericht zu entnehmen ist, erf\u00fcllten die Gebirgsj\u00e4ger diesen Auftrag zur vollen Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten &#8211; &#8222;im scharfen Schuss&#8220;.[10]<\/p>\n<div id=\"attachment_906416\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-906416\" class=\" wp-image-906416\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Eiskalte_Geopolitik-2.jpg\" alt=\"\" width=\"790\" height=\"572\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Eiskalte_Geopolitik-2.jpg 640w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Eiskalte_Geopolitik-2-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px\" \/><p id=\"caption-attachment-906416\" class=\"wp-caption-text\"><em>Soldaten der Gebirgsj\u00e4gerbrigade 23 trainieren unter extremen Witterungsbedingungen bei der \u00dcbung Eiskristall im Gebiet Bardufoss-Skjold\/Norwegen, am 02.02.2018. \u00a9Bundeswehr\/Mario B\u00e4hr<\/em><\/p><\/div>\n<h4><strong>\u00dcberleben im Schnee<\/strong><\/h4>\n<p>Integraler Bestandteil der \u00dcbung &#8222;Eiskristall 2019&#8220; war laut Bundeswehr das &#8222;\u00dcberleben in Schnee und K\u00e4lte&#8220;.[11] So mussten die beteiligten Soldaten etwa bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Freien n\u00e4chtigen. Trainiert wurde zudem das Verhalten bei einem Einbruch in das Eis eines zugefrorenen Gew\u00e4ssers. Den deutschen Streitkr\u00e4ften zufolge mussten sich die Gebirgsj\u00e4ger zu diesem Zweck am Rand eines in die Eisdecke geschlagenen Lochs aufstellen und in voller Montur ins Wasser springen. Dass die \u00dcbungsteilnehmer dabei sterben oder bleibende gesundheitliche Sch\u00e4den davontragen k\u00f6nnen, war offenbar von vornherein einkalkuliert. &#8222;F\u00fcr den K\u00f6rper ist es eine maximale Belastung. Schon allein der Unterschied von 37 Grad K\u00f6rpertemperatur und null Grad Wassertemperatur&#8220;, erkl\u00e4rte die das Training \u00fcberwachende Oberstabs\u00e4rztin Ingrid J\u00e4hnert und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Es besteht eine erh\u00f6hte Gefahr einer Herz-Rhythmus-St\u00f6rung oder eines Herzstillstandes.&#8220;[12] Berlin nimmt damit schon bei seinen Vorbereitungen auf einen &#8211; m\u00f6glicherweise gro\u00dfen &#8211; Krieg in der Arktis Tote in Kauf.<\/p>\n<p><em>Weitere Informationen zur deutschen Arktis-Politik finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/6928\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eiskalte Geopolitik (I)<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/6931\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eiskalte Geopolitik (II)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/5220\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kampf um die Arktis<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>[1] Merkel sieht in Deutschland Nachholbedarf bei Gleichberechtigung. tagesspiegel.de 20.08.2019.<br \/>\n[2] Steine, wo fr\u00fcher Eis war. tagesschau.de 16.08.2019.<br \/>\n[3] Strategische Vorausschau: Der Arktisdialog. bmvg.de 29.06.2018.<br \/>\n[4] Ausw\u00e4rtiges Amt (Hg.): Leitlinien deutscher Arktispolitik. Verantwortung \u00fcbernehmen, Vertrauen schaffen, Zukunft gestalten. Berlin, August 2019.<br \/>\n[5] Rohstoffpolitische Situation in der Arktis. bgr.bund.de.<br \/>\n[6] Nutzung fossiler mariner Rohstoffe in der Arktis &#8211; Chancen und Risiken. bgr.bund.de.<br \/>\n[7], [8] Konstantinos Tsetsos: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Arktis. Metis-Studie Nr. 2, M\u00e4rz 2018.<br \/>\n[9] Schwerpunkt: Eiskristall 2019 &#8211; Winterkampf extrem. bundeswehr.de 15.02.2019.<br \/>\n[10] Eiskristall &#8222;Ausbildung im besonderen F\u00e4higkeitsprofil der Gebirgsj\u00e4gertruppe unter arktischen Bedingungen&#8220;. esut.de 14.06.2019.<br \/>\n[11] \u00dcbung Eiskristall 2019: \u00dcberleben in Schnee und K\u00e4lte. bundeswehr.de 11.02.2019.<br \/>\n[12] \u00dcbung Eiskristall 2019: Eingebrochen im Eis &#8211; was tun? bundeswehr.de 13.02.2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungeachtet aller plakativ vorgetragenen Bekenntnisse zum Klima- und Umweltschutz strebt Deutschland nach Zugriff auf die in der Arktis vermuteten Rohstoffvorkommen. Entsprechend stellen sich die neuen &#8222;Arktisleitlinien&#8220; der Bundesregierung dar. 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