{"id":859873,"date":"2019-05-24T14:14:31","date_gmt":"2019-05-24T13:14:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=859873"},"modified":"2019-05-24T14:19:13","modified_gmt":"2019-05-24T13:19:13","slug":"die-sehnsucht-nach-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/05\/die-sehnsucht-nach-leben\/","title":{"rendered":"Die Sehnsucht nach Leben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie politisch das zutiefst Private ist, skizziert Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke in einem sehr pers\u00f6nlichen Hilferuf.<\/strong><\/p>\n<p><em>Als er 11 Jahre alt war, kam die Frau, die er Mutter nannte, \u00fcberraschend des nachts in sein Zimmer und sprach, die Stimme unverhohlen mit Hass erf\u00fcllt: \u201eVater ist tot. Er ist tot, weil Du immer so ein b\u00f6ser Junge warst. Und er kehrt nie mehr zur\u00fcck.\u201c Die T\u00fcr schloss sich, als die Mutter ging, und f\u00fcr ihn erlosch in diesem Moment nicht nur erneut das Licht in seinem Kinderzimmer, sondern zugleich auch das Licht der Sterne. Sein Universum verfinsterte sich und ein gewichtiger Teil seiner Seele starb seinem Vater nach. F\u00fcr viele Monate, vielleicht Jahre, verlor er das letzte Bisschen seiner F\u00e4higkeit, zu lachen oder zu weinen. Dabei war der Vater, von dem diese Frau sprach, erst vor wenigen Jahren in sein Leben getreten und hatte ihn schlie\u00dflich mit seiner Zustimmung adoptiert. In einer Welt voller Angst und Wahnsinn war er f\u00fcr kurze Zeit der einzig sichere Hafen f\u00fcr diesen Jungen gewesen. Etwas, das er bis dahin gar nicht gekannt hatte, und nach dem er den Rest seines Lebens auf der Suche sein w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<p><strong>Das, liebe Leserinnen und Leser, sind nur einige wenige Sekunden aus dem Leben eines Kindes, das \u00fcber eineinhalb Jahrzehnte kaum etwas anderes als Vernachl\u00e4ssigung, seelische Grausamkeit und emotionale Gewalt erlebte, niemals sicher, wirklich gebunden oder in seinem So-Sein best\u00e4tigt worden ist.<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00dfgezogen von einer Mutter, die jederzeit und von einer Sekunde zur anderen zu einem Monster werden konnte, das vor Hass \u00fcberlief, ihn bedrohte, ihn vernichten wollte und ihm in diesen Momenten jede Lebensberechtigung absprach.<\/p>\n<p>Egal, was er tat: Erreichen konnte er sie nie. Egal, wie sehr er sich auch bem\u00fchte und um ihre Liebe rang: niemals wurde es sicher. Das Leben bestand aus einer endlosen Wiederholung der bedrohlichen Gewissheit: \u201eDer Mensch, den ich liebe und den ich so dringend brauche, t\u00f6tet mich jetzt. T\u00f6tet mich, wenn ich auch nur andeutungsweise meiner Bed\u00fcrftigkeit, Haltlosigkeit, Sehnsucht oder Not Ausdruck verleihe. Ich darf nicht sein, was ich bin\u201c.<\/p>\n<p><em>\u201eDer Schlimmste war nicht die Vernachl\u00e4ssigung, der <a href=\"http:\/\/www.vachss.de\/mission\/dispatches\/disp_9408_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">emotionale Missbrauch<\/a> oder die allt\u00e4gliche Grausamkeit\u201c<\/em>, sollte er sp\u00e4ter sagen. <em>\u201eDas Schlimmste war, dass sie mich nie geliebt haben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der Junge sollte ein br\u00fcchiges, aber sehr intensives und bewegtes Leben f\u00fchren. Immer wieder zur\u00fcckgeworfen von schweren Schicksalsschl\u00e4gen sowie best\u00e4ndig wiederkehrenden und immer schwerer werdenden Depressionen.<\/p>\n<p>Der Junge sollte auf der Suche nach sich selbst und den verlorenen Teilen seiner Seele Antworten bei <a href=\"http:\/\/www.rilke.de\/briefe\/120804.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rainer-Maria Rilke<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9R9C-MYaILI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erich Fromm<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.antipsychiatrieverlag.de\/versand\/titel\/gruen_wahn.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arno Gruen<\/a> und <a href=\"https:\/\/jensewernicke.wordpress.com\/2017\/05\/25\/lob-der-verzweiflung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erich Fried<\/a> finden. Und er w\u00fcrde es mit Marianne Williamson halten, die einmal sinngem\u00e4\u00df schrieb:<\/p>\n<p><em>\u201eEine Wahl haben wir immer in unserem Leben: Zumindest anderen das zu geben, was wir selbst niemals hatten \u2014 und hierdurch unser Schicksal und Leiden zu transzendieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der Junge engagierte sich politisch, schrieb Gedichte, Artikel und B\u00fccher und hatte, obwohl Arbeiterkind und \u201ebildungsfern\u201c, zunehmend Erfolg. Dennoch fiel ihm das Leben immer schwerer und schwerer, und war von Jahr zu Jahr immer weniger bew\u00e4ltigbar.<\/p>\n<p>Und eines Tages, da war er Ende Drei\u00dfig, stellte er fest, dass er seit vielen Jahren nicht mehr hatte Lachen oder Weinen k\u00f6nnen, ihn nichts mehr wirklich ber\u00fchrte. Was er auch tat, kein wirkliches Gef\u00fchl erreichte mehr sein Herz. Er war \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emotionale_Taubheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">innerlich gestorben<\/a>\u201c und hatte es gar nicht bemerkt.<\/p>\n<p>Nachdem das Gesundheitssystem ihn jahrelang als Simulanten abgetan hatte und er bereits einige Jahre zuvor in die Einkommensarmut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21745\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">abgerutscht<\/a> war, \u00fcberschlugen sich die Dinge schlie\u00dflich im Jahr 2018, bis er eines Tages in seiner Wohnung gefunden wurde, handlungsunf\u00e4hig und fast verhungert, da er nichts mehr gegessen und von all dem nichts mehr mitbekommen hatte.<\/p>\n<p>Erst in diesem Moment wird ihm bewusst, dass er seit sehr vielen Monaten vor Angst und Hilflosigkeit seine Wohnung kaum mehr hatte verlassen k\u00f6nnen, sozial inzwischen vollkommen isoliert lebte und gerade dabei war, zu sterben, ganz real. Da erschrak er zutiefst. Nein, noch war er nicht bereit daf\u00fcr. Nicht so. Und nicht hier und nicht jetzt.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt erwachte irgendetwas in ihm, diesem erwachsenden Jungen und gebrochenen Mann. Sein Inneres sortierte sich neu und etwas in ihm stand auf und sprach zu ihm:<\/p>\n<p><em>\u201eDu hast Dein Leben lang gek\u00e4mpft, immer f\u00fcr andere und eine bessere Welt. Nun ist es an der Zeit, dass Du all das, was Du Dir aus Sehnsucht nach Leben zu eigen gemacht hast, wirklich zu Dir nimmst, aufstehst und all Deine F\u00e4higkeiten dazu verwendest, endlich den einen zu retten, um den es wirklich geht: Dich. Denn das vermagst Du inzwischen, hast es nur nie wirklich und mit voller Bewusstheit f\u00fcr Dich selber getan.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der kleine Teil seiner Seele, in dem stets ein helles Licht gebrannt hatte, und der durch all das Leid nicht hatte verletzt werden k\u00f6nnen, sondern seit Jahrzehnten nach Leben gehungert und nur auf den Moment gewartet hatte, dass in der Entscheidung zwischen Leben und Tod eines Tages endlich seine Weisheit gefragt sein w\u00fcrde \u2014 dieser Teil zettelte f\u00fcr kurze Zeit eine \u201ePalastrevolution\u201c an und gab allen anderen, zumeist orientierungs- und hoffnungslosen inneren Anteilen die Richtung vor.<\/p>\n<p>Der Mann, inzwischen mehr tot als lebendig, dachte \u00fcber sein bisheriges Leben nach, zog seine Schl\u00fcsse und anschlie\u00dfend die Konsequenzen hieraus.<\/p>\n<p>Wenige Monate nach seinem Zusammenbruch wurde ihm aus dem Stand heraus Pflegegrad 3 zugesprochen und testierte ihm die Rentenversicherung, f\u00fcr die er die letzten 5 Jahre als Simulant gegolten hatte, dass er so schwer traumatisiert sei, dass l\u00e4ngst keinerlei Hoffnung mehr auf Besserung best\u00fcnde, sodass er kein Recht auf Ma\u00dfnahmen der medizinischen Rehabilitation mehr h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Er \u00fcbergab die Zeitung, die er knapp zwei Jahre zuvor gegr\u00fcndet hatte, seinem Team, das f\u00fcr ihn l\u00e4ngst zu Freunden herangereift war.<\/p>\n<p>Er entschied, dass er \u00fcber 20 Jahre hinweg in sogenannten Therapien meist mehr \u00fcbersehen und besch\u00e4digt denn der Heilung n\u00e4hergebracht worden war, das wirkliche Hilfe jedoch m\u00f6glich und irgendwo zu finden sein m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Und er entschied, lieber zu sterben als in eine psychiatrische Einrichtung zu gehen, da er Menschen kannte, die nach einer jahrzehntew\u00e4hrenden Odyssee durch eben solche Institutionen kein St\u00fcck heiler, sondern nur immer weiter besch\u00e4digt worden waren.<\/p>\n<p>Und er entschied, endlich konsequent mit den Konzepten von Reha und psychosomatischen Kliniken zu brechen, die ihn der L\u00f6sung seiner Probleme niemals n\u00e4hergebracht hatten, und mit denen schwersten seelischen Verletzungen auch nach Stand der Forschung eines ganz sicher nicht, n\u00e4mlich beizukommen war.<\/p>\n<p>Stattdessen recherchierte er nach M\u00f6glichkeiten wirklicher, das hei\u00dft, guter sowie hochspezialisierter Traumatherapie im Land. Er berief sich auf die Forschungen von <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/graben-wir-tiefer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bessel van der Kolk<\/a> und insistierte auf die Tatsache, dass Deutschland, was schwere seelische Wunden angehe, in weit \u00fcberwiegenden Teilen seines Gesundheitssystems nach wie vor in einem dunklen Zeitalter der Vergangenheit verharrt.<\/p>\n<p>Er erhielt mehrere professorale Gutachten, die ihm sowohl eine <a href=\"https:\/\/www.wirr-wege.de\/psychische-erkrankungen\/komplexe-ptbs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Komplexe Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/a> \u2014 die Symptome \u00e4hneln denen von <a href=\"https:\/\/www.therapie.de\/psyche\/info\/index\/icd-10-diagnose\/f6-persoenlichkeits-und-verhaltensstoerungen\/f62-andauernde-persoenlichkeitsaenderungen-nicht-folge-einer-schaedigung-oder-krankheit-des-gehirns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KZ-\u00dcberlebenden<\/a> \u2014 als auch eine <a href=\"https:\/\/dissoziation-und-trauma.de\/pdf\/tbl-strukturelle-dissoziation-structural-dissociation.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schwere dissoziative St\u00f6rung<\/a> testierten, und stellte fest, dass die wenigen Kliniken, die in diesem Bereich \u00fcberhaupt glaubw\u00fcrdig gute Arbeit leisteten, allesamt in privater Hand und damit f\u00fcr ihn eigentlich unerreichbar waren.<\/p>\n<p>An dieser Stelle, liebe Leserinnen und Leser, endet diese Geschichte vorerst f\u00fcr Sie. F\u00fcr mich jedoch nicht, denn ich \u2026 war dieser Junge und bin <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/die-gezeichneten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Mann<\/a>.<\/p>\n<p>Und weil es etwas in mir gibt, das ich selbst bisher kaum kenne, das aber so unbedingt leben will, so unglaubliche Sehnsucht nach dem Leben, <em>wirklichem Leben<\/em>, nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit hat, dass es trotz allem und trotz der Tatsache, dass ich mich dem Tode inzwischen oft n\u00e4her als dem Leben f\u00fchle, nun dennoch aufsteht und nach vorne geht, etwas, das entschieden hat, dass es dem Wortsinne nach alles tun und jede noch so gro\u00dfe Angst und schmerzhafte Konsequenz in Kauf nehmen wird, um mein Leben zu retten, beginnt diese Geschichte nun erst f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Ich brauche Hilfe. Und insistiere hierauf. Wirkliche, qualifizierte Hilfe. Nicht wieder schwarze P\u00e4dagogik. Und nicht wieder dummes Geschw\u00e4tz von wegen man k\u00f6nne ja, wenn man nur wolle \u2014 und jeder sei schlie\u00dflich seines eigenen Gl\u00fcckes Schmied.<\/p>\n<p>Was aber ist die Realit\u00e4t? Da gibt es ganz real un\u00fcberwindbar erscheinende H\u00fcrden, unbezahlbar erscheinende Kosten, unm\u00f6glich allein tragbare Risiken, ein kafkaeskes Gesundheitssystem, ein <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-kollektive-stockholm-syndrom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kollektives Stockholm-Syndrom<\/a> und eine Gesellschaft, die nach wie vor t\u00e4glich <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/traumatisierte-gesellschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sich selbst<\/a> und ihre <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/die-untertanenfabrik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kinder<\/a> traumatisiert, all dies jedoch nicht sieht und wahrhaben will, sondern verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>All dies werden Teile meines Weges, werden Kapitel in dieser, meiner nun beginnenden Geschichte sein. Acht Leben habe ich in den vergangenen einundvierzig Jahren gelebt, wie ich inzwischen zu Freunden sage, ein letztes und neuntes verleibt mir jedoch noch. Und ich will es ergreifen, so gut ich es vermag, damit es anders wird und vielleicht ja die Summe der acht Leben zuvor.<\/p>\n<p>Doch sind die Unw\u00e4gbarkeiten bereits jetzt, nach einigen Monaten des Weges, so gro\u00df, dass mir klar geworden ist, wie recht Rio Reiser doch hatte, als er <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BQVOB0URp0c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sang<\/a>: \u201eAllein machen sie Dich ein!\u201c. Ich brauche daher Ihre Solidarit\u00e4t \u2014 und bitte hiermit darum. Helfen Sie mir, mir selbst und damit stellvertretend <a href=\"http:\/\/www.initiative-phoenix.de\/ag_forderung_gba.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anderen<\/a> zu helfen, denn den Weg, den ich gehe, den gehe ich f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.initiative-phoenix.de\/offenerbrief.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">alle anderen Betroffenen<\/a> mit.<\/p>\n<p>Im Moment stehen, wenn ich recht erinnere, bereits 7 sozialgerichtliche Verfahren ins Haus \u2014 Rechtstreite, deren Ausg\u00e4nge jeweils ungewiss sind und vielleicht Jahre auf sich warten lassen, w\u00e4hrend die Rechnungen f\u00fcr die notwendigen Behandlungen, von meinem Anwalt selbst ganz zu schweigen, bereits jetzt oder doch sehr bald schon zur Zahlung f\u00e4llig sind, wobei allein die station\u00e4re Behandlung mit einer Zuzahlung von bis zu 30.000 Euro zu Buche schlagen wird.<\/p>\n<p>Ich habe meine Schlachten geschlagen. Und bin des K\u00e4mpfens so endlos m\u00fcde. Doch diesen letzten \u201eTanz mit dem Wahnsinn\u201c will ich noch wagen. Um des Silberstreifs am Horizont willen, dem ich mit meinem Mut und meiner Entschlossenheit vielleicht ein wenig Leuchtkraft hinzuzuf\u00fcgen vermag \u2014 auf dass ich selbst wom\u00f6glich den Weg ins Leben zur\u00fcckfinde, auf jeden Fall aber der Himmel nach mir und dann f\u00fcr andere hoffnungsfrohere und lebensbejahendere Farben tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Es ist mir peinlich. Ich sch\u00e4me mich. Und ich will weder Mitleid noch Almosen. Doch vielleicht m\u00f6gen Sie statt an der B\u00f6rse ja bei mir eine \u201eWette\u201c platzieren: Eine Wette darauf, dass ich vielleicht doch noch, eines Tages, in diesem, meinem nunmehr neunten und letzten Leben, das seit meiner Kindheit nicht mehr so bedroht war wie in diesem Moment, der Welt etwas zu geben, vielleicht eines Tages doch noch ein Buch zu schreiben oder meinen Mitmenschen auf andere Weise Mut und Hilfe zu schenken vermag.<\/p>\n<p>Wenn Sie auf diese Zukunft \u201ewetten\u201c und sie damit wahrscheinlicher machen m\u00f6gen, steht es Ihnen frei, hier eine kleine Zuwendung f\u00fcr mich zu hinterlegen und mich darin zu best\u00e4rken, Mut und Zuversicht nicht zu verlieren \u2014 auch wenn die Gesamtlage in vielerlei Hinsicht vorgibt, vor allem eines zu sein, n\u00e4mlich aussichtslos: <a href=\"http:\/\/www.paypal.me\/JensWernicke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.paypal.me\/JensWernicke<\/a> \u2014 oder alternativ hier: DE68 5509 0500 0116 4906 38.<\/p>\n<p>\u201eWo aber Gefahr ist, w\u00e4chst das Rettende auch\u201c, schrieb einmal Friedrich H\u00f6lderlin. Und Rainer-Maria Rilke, dessen Weisheit mir seit Jugendtagen ein treuer Begleiter ist, <a href=\"http:\/\/www.rilke.de\/briefe\/120804.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcbermittelte<\/a> an einen Freund:<\/p>\n<p><em>\u201eWie sollten wir jener alten Mythen vergessen k\u00f6nnen, die am Anfange aller V\u00f6lker stehen, der Mythen von den Drachen, die sich im \u00e4u\u00dfersten Augenblick in Prinzessinnen verwandeln; vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal sch\u00f6n und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.\u201c<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge sich dies bewahrheiten \u2014 f\u00fcr Sie, f\u00fcr mich, f\u00fcr jeden von uns.<\/p>\n<p>In diesem Sinne \u2026<\/p>\n<p>Mit Dank und herzlichem Gru\u00df:<br \/>\nIhr<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/2955241153b7f5848ea6240ea1dd5c6e.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"297\" height=\"81\" \/><\/p>\n<p>PS: Wenn Sie nicht mir als Person, sehr wohl aber der Gruppe der Betroffenen als solcher Ihre Unterst\u00fctzung zukommen lassen m\u00f6chten, dann unterst\u00fctzen Sie bitte die <a href=\"http:\/\/www.initiative-phoenix.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Initiative Phoenix e.V.<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.vielfalt-info.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vielfalt e.V.<\/a> \u2014 das k\u00f6nnen Sie beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.initiative-phoenix.de\/spenden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.betterplace.org\/de\/projects\/57892-telefonische-beratung-bei-vielfalt-e-v?utm_source=project_widget&amp;utm_medium=project_57892&amp;utm_campaign=widget\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>. Und unterzeichnen Sie die Petition \u201e<a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/bedarfsgerechte-psychotherapie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bedarfsgerechte Psychotherapie<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>PPS: Und sollten Sie selbst Betroffener sein, lassen Sie mich Ihnen abschlie\u00dfend bitte <a href=\"http:\/\/www.vachss.de\/mission\/dispatches\/disp_9408_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folgendes<\/a> zurufen:<\/p>\n<p><em>\u201eWenn du ein Opfer von emotionaler Misshandlung bist, kann es keine Selbst-Hilfe geben, bis du<\/em> Selbst-Bez\u00fcglichkeit <em>lernst. Das bedeutet, deine eigenen Ma\u00dfst\u00e4be zu entwickeln, f\u00fcr dich selbst zu entscheiden, was \u201aG\u00fcte\u2018 wirklich ist. Die kalkulierten Bezeichnungen des Misshandlers zu \u00fcbernehmen \u2014 \u201aDu bist verr\u00fcckt. Du bist undankbar. Es ist nicht so passiert, wie du sagst\u2018 \u2014 setzt nur den Kreislauf fort.<\/em><br \/>\n<em>Erwachsene \u00dcberlebende von emotionaler Kindesmisshandlung haben nur zwei Wahlm\u00f6glichkeiten im Leben: lernen, sich auf sich selbst zu beziehen, oder ein Opfer bleiben. Wenn dein Selbstbild zerfetzt wurde, wenn du tief verletzt wurdest, und man dir das Gef\u00fchl gab, die Verletzung w\u00e4re nur deine Schuld, wenn du nach Anerkennung bei jenen suchst, die sie nicht verschaffen k\u00f6nnen oder wollen \u2014 spielst du die Rolle, die dir von deinem Misshandler zugewiesen wurde.<\/em><br \/>\n<em>Es ist Zeit, aufzuh\u00f6ren, diese Rolle zu spielen, Zeit, dein eigenes Manuskript zu schreiben. Opfer von emotionaler Misshandlung tragen das Heilmittel selbst in ihren Herzen und Seelen. Rettung hei\u00dft Selbst-Respekt lernen, den Respekt anderer verdienen, und diesen Respekt zu dem absolut unreduzierbaren erforderlichen Minimum f\u00fcr alle intimen Beziehungen zu machen. F\u00fcr das emotional misshandelte Kind ergibt sich aus<\/em> Heilung <em>\u201aVergebung\u2018 \u2014 Vergebung f\u00fcr dich selbst.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>KenFM im Gespr\u00e4ch mit Jens Wernicke zu seinem Buch \u201eL\u00fcgen die Medien?\u201c<\/em><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/B1bu7mf4W8A\" width=\"700\" height=\"416\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Stellungnahme f\u00fcr das Sozialgericht zum Systemversagen des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens im Bereich station\u00e4rer Traumatherapie im Sinne des \u00a7 13 Absatz 3 SGB V<\/strong><\/p>\n<p>Aktuellen Studien zufolge (1) leben in Deutschland mindestes 1,6 Millionen traumatisierte Menschen, 400.000 hiervon schwer und chronisch, also komplex traumatisiert. Diese Menschen leiden an vielf\u00e4ltigen Traumfolge- sowie schweren dissoziativen St\u00f6rungen. Einem Leiden, das aufgrund einer Suizidrate von 75 bis 80 Prozent als lebensbedrohliche Erkrankung anzusehen ist (2).<\/p>\n<p>Die Versorgungssituation f\u00fcr die Betroffenen ist schlecht. Sowohl im ambulanten als auch im station\u00e4ren Beriech stehen kaum geeignete Therapiepl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung, die den aktuellen Forschungsstand (3) ber\u00fccksichtigen und eine zielf\u00fchrende Behandlung versprechen.<br \/>\nEine Behandlung traumatisierter Menschen im Rahmen \u201eregul\u00e4rer\u201c psychotherapeutischer Ans\u00e4tze ist in aller Regel nicht nur nicht zielf\u00fchrend, sondern besch\u00e4digt deren Restgesundheit oftmals sogar: Sie werden fehlbehandelt und -diagnostiziert.<\/p>\n<p>In der Fachliteratur hei\u00dft es hierzu unter anderem (4, 5):<\/p>\n<p><em>\u201eBesonders schwere oder wiederholte bzw. langanhaltende Traumatisierungen, zum Beispiel infolge psychischer, k\u00f6rperlicher oder sexueller Gewalterfahrungen oder auch Erfahrungen k\u00f6rperlicher bzw. emotionaler Vernachl\u00e4ssigung in der Kindheit, k\u00f6nnen erhebliche Beeintr\u00e4chtigungen des Erlebens, Denkens, F\u00fchlens und auch der Interaktion mit der Umwelt nach sich ziehen. Bei vielen Betroffenen pr\u00e4gt sich ein vielf\u00e4ltiges Beschwerdebild aus, das ein Muster typischer Ver\u00e4nderungen beinhaltet und als <strong>komplexe posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/strong> bezeichnet wird (\u2026). (\u2026)<\/em><br \/>\n<em>Da die komplexe PTBS ein sehr heterogenes Krankheitsbild ist und bisher in den g\u00e4ngigen Diagnosemanualen ICD-10 und DSM-IV keine bzw. kaum Erw\u00e4hnung findet, bleibt sie h\u00e4ufig lange unerkannt. \u00dcberdies besteht eine hohe \u00dcberschneidung mit anderen psychischen Erkrankungen wie der Borderline-Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung, der nicht-komplexen PTBS, den dissoziativen St\u00f6rungen, Depressionen, Angst- bzw. Panikst\u00f6rungen sowie Sucht- und Zwangserkrankungen. Oft werden deshalb zun\u00e4chst andere Diagnosen gestellt. Dass ein Zusammenhang mit einer Traumatisierung besteht, wird nicht selten erst sp\u00e4ter erkannt. Die richtige Einsch\u00e4tzung ist jedoch die Voraussetzung daf\u00fcr, dass komplex traumatisierte Menschen die Behandlung erhalten, die sie ben\u00f6tigen \u2014 zumeist eine spezifische und qualifizierte Traumatherapie.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDissoziative St\u00f6rungen kommen mit 5 \u2014 15 % regelm\u00e4\u00dfig bei psychiatrischen und psychotherapeutischen Patient(inn)en vor (\u2026). Da diese Diagnose jedoch bislang nur z\u00f6gerlich gestellt wird, hat dies Nicht- oder Fehlbehandlung zur Folge (\u2026). Dies gilt insbesondere f\u00fcr <strong>komplexe Dissoziative St\u00f6rungen<\/strong> wie die Dissoziative Identit\u00e4tsst\u00f6rung (DIS), auch Multiple Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung genannt, und ihre Subformen, die als Folge schwerer Kindesmisshandlung angesehen werden (\u2026).\u201c<\/em><\/p>\n<p>Komplex traumatisierte Menschen ben\u00f6tigen sowohl im ambulanten als auch im station\u00e4ren Bereich eine spezialisierte sowie hochfrequente Traumatherapie, die seitens der Behandler allermindestens das Fachwissen sowie Erfahrungen in Bezug auf \u201eStrukturelle Dissoziation\u201c (6, 7), die aktuell bedeutendste Traumatheorie, als auch Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) voraussetzt.<\/p>\n<p>Die allerwenigsten Therapeuten verf\u00fcgen \u00fcber diese Qualifikationen.<\/p>\n<p>Zudem stehen der immensen Not der rund 400.000 Betroffenen nur rund ein Dutzend spezialisierte sowie \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Kliniken mit spezialisierten Traumastationen und also lediglich einige wenige hundert Therapiepl\u00e4tze gegen\u00fcber (8), von denen aufgrund des immensen Kostendrucks im \u00f6ffentlichen Gesundheitssystem kaum eine die qualitativ wie quantitativ empfohlenen Behandlungsstandards wie etwa mindestens 3 Traumatherapie-Stunden pro Woche (9, 10) anbietet.<\/p>\n<p>Viele dieser Klinken nehmen dabei nur Personen aus ihrem unmittelbaren Einzugsgebiet oder ausschlie\u00dflich sexuell traumatisierte Frauen auf. Alle haben zudem Wartezeiten von in der Regel mindestens 6, teilweise auch 18 Monaten, sodass auch und insbesondere in Bezug auf die station\u00e4re Behandlung komplex traumatisierter Menschen ein grunds\u00e4tzliches \u201eSystemversagen\u201c des \u00f6ffentlichen Gesundheitssystems zu konstatieren ist.<\/p>\n<p>Dieses Versagen kann auch von den zust\u00e4ndigen Stellen im Gesundheitssystem nicht l\u00e4nger geleugnet werden, sobald die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2018 vorgestellten neuen Diagnosen im Bereich Trauma und Dissoziation (11) zur Kenntnis genommen werden:<\/p>\n<blockquote><p>Im gesamten Gesundheitssystem ist keine in \u00f6ffentlicher Hand befindliche Klinik bekannt, die sich auf die Behandlung der nunmehr weltweit g\u00fcltigen Krankheitsbilder \u201eKomplexe Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung\u201c, \u201eDissoziative Identit\u00e4tsst\u00f6rung\u201c oder \u201ePartielle dissoziative Identit\u00e4tsst\u00f6rung\u201c spezialisiert hat.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die wenigen Kliniken, die dies getan haben (12), sind alle in privater Hand.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eTraumatische Erfahrungen in der Kindheit und Jugend sind die Hauptursache f\u00fcr s\u00e4mtliche psychischen und psychosomatischen Erkrankungen\u201c, <a href=\"http:\/\/www.martinsack.de\/_downloads\/Komplexe_PTBS_Diagnose_im_Wandel_der_Zeit_Goettingen_2016.pdf\">res\u00fcmiert<\/a> der Traumaforscher Prof. Martin Sack den <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ccKFkcfXx-c\">aktuellen Forschungsstand<\/a>:<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/4bac4349f91cae279baab02726b6b3d2.png\" alt=\"Bild\" width=\"601\" height=\"850\" \/><\/p>\n<p><em>Nadine Burke Harris: Wie Kindheitstraumata die Gesundheit ein Leben lang beeinflussen<\/em><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/95ovIJ3dsNk\" width=\"700\" height=\"416\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Dani Bostick: Brechen wir das Schweigen \u00fcber Kindheitstraumata!<\/em><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8NkZO3_h7vI\" width=\"700\" height=\"416\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><span style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" data-mce-type=\"bookmark\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/e36b82847c4ac3a52ae01ce54d0dbb84.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"755\" height=\"755\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/www.media.uzh.ch\/de\/medienmitteilungen\/2018\/Schweres-Psychotrauma.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.media.uzh.ch\/de\/medienmitteilungen\/2018\/Schweres-Psychotrauma.html<\/a><br \/>\n(2) <a href=\"http:\/\/www.initiative-phoenix.de\/attachments\/textdateien\/S14KR326-13.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.initiative-phoenix.de\/attachments\/textdateien\/S14KR326-13.pdf<\/a><br \/>\n(3) Unter anderem: <a href=\"https:\/\/www.gp-probst.de\/buecher\/van-der-kolk-verkoerperter-schrecken\/van-der-kolk-der-verkoerperter-schrecken.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gp-probst.de\/buecher\/van-der-kolk-verkoerperter-schrecken\/van-der-kolk-der-verkoerperter-schrecken.html<\/a><br \/>\n(4) <a href=\"https:\/\/www.degpt.de\/informationen\/fuer-betroffene\/trauma-und-traumafolgen\/wie-%C3%A4u%C3%9Fern-sich-traumafolgest%C3%B6rungen\/komplexe-posttraumatische-belastungsst%C3%B6rung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.degpt.de\/informationen\/fuer-betroffene\/trauma-und-traumafolgen\/wie-%C3%A4u%C3%9Fern-sich-traumafolgest%C3%B6rungen\/komplexe-posttraumatische-belastungsst%C3%B6rung\/<\/a><br \/>\n(5) <a href=\"https:\/\/www.lups.ch\/fileadmin\/files\/pdfs\/Downloads_Referate_WB\/2016-01-21_Referat_Gast_Ursula.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.lups.ch\/fileadmin\/files\/pdfs\/Downloads_Referate_WB\/2016-01-21_Referat_Gast_Ursula.pdf<\/a><br \/>\n(6) <a href=\"https:\/\/dissoziation-und-trauma.de\/pdf\/tbl-strukturelle-dissoziation-structural-dissociation.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/dissoziation-und-trauma.de\/pdf\/tbl-strukturelle-dissoziation-structural-dissociation.pdf<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.michaela-huber.com\/files\/vortraege\/strukturelle_dissoziation_070217.pdf\">https:\/\/www.michaela-huber.com\/files\/vortraege\/strukturelle_dissoziation_070217.pdf<\/a><br \/>\n(7) <a href=\"https:\/\/www.junfermann.de\/titel-1-1\/das_verfolgte_selbst-9863\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.junfermann.de\/titel-1-1\/das_verfolgte_selbst-9863\/<\/a><br \/>\n(8) Siehe Punkt 4.2 unter: <a href=\"https:\/\/www.vielfalt-info.de\/index.php\/info-material\/kliniken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.vielfalt-info.de\/index.php\/info-material\/kliniken<\/a><br \/>\n(9) <a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/frommberger-keller-empfehlungen-qualitaetsstandards-stationaere-traumatherapie\/productview.aspx?product=796919\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.beck-shop.de\/frommberger-keller-empfehlungen-qualitaetsstandards-stationaere-traumatherapie\/productview.aspx?product=796919<\/a><br \/>\n(10) <a href=\"http:\/\/www.isst-d.org\/default.asp?contentID=49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.isst-d.org\/default.asp?contentID=49<\/a><br \/>\n(11) <a href=\"https:\/\/www.jangysi.ch\/.cm4all\/uproc.php\/0\/Trauma%20%26%20Dissoziation%20im%20ICD-11_1.pdf?_=16732f1706b&amp;cdp=a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.jangysi.ch\/.cm4all\/uproc.php\/0\/Trauma%20%26%20Dissoziation%20im%20ICD-11_1.pdf?_=16732f1706b&amp;cdp=a<\/a><br \/>\n(12) Wie etwa die Klinik am Waldschl\u00f6sschen in Dresden sowie die Gezeiten Haus Traumaklinik in Wesseling.<\/p>\n<p><em><strong>Redaktioneller Hinweis:<\/strong> Dieser Beitrag wurde von unserem Medienpartner <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/05\/23\/die-sehnsucht-nach-leben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neue Debatte<\/a> \u00fcbernommen und erschien auf <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rubikon \u2013 Magazin f\u00fcr die kritische Masse<\/a>. Das Werk ist unter einer\u00a0<strong>Creative Commons Lizenz\u00a0<\/strong>(<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/deed.de\" rel=\"license\">Namensnennung \u2013 Nicht kommerziell \u2013 Keine Bearbeitungen \u2013 4.0 International<\/a>) lizenziert.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Jens Wernicke<\/strong>, Jahrgang 1977, Diplom-Kulturwissenschaftler (Medien), arbeitete lange als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Politik und als Gewerkschaftssekret\u00e4r. Er verantwortete mehrere Jahre das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=209\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interviewformat<\/a> der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NachDenkSeiten<\/a>, Deutschlands meistgelesenem politischen Blog. Heute ist er Autor, freier Journalist und Herausgeber von \u201e<a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rubikon \u2013 Magazin f\u00fcr die kritische Masse<\/a>\u201c. Zuletzt erschienen von ihm als Mitherausgeber \u201e<a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/verlag\/gesamtkatalog\/564228.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Netzwerk der Macht \u2013 Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus G\u00fctersloh<\/a>\u201c und \u201e<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Fassadendemokratie-Tiefer-Staat-autorit%C3%A4res-Zeitalter\/dp\/3853714250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autorit\u00e4res Zeitalter<\/a>\u201c. Sowie von ihm als Autor \u201e<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/luegen-die-medien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">L\u00fcgen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die \u00f6ffentliche Meinung<\/a>\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie politisch das zutiefst Private ist, skizziert Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke in einem sehr pers\u00f6nlichen Hilferuf. 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