{"id":843525,"date":"2019-04-20T09:22:00","date_gmt":"2019-04-20T08:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=843525"},"modified":"2019-04-20T09:22:00","modified_gmt":"2019-04-20T08:22:00","slug":"apocalypse-now-redux-retrospektive-auf-einen-jahrhundertfilm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/04\/apocalypse-now-redux-retrospektive-auf-einen-jahrhundertfilm\/","title":{"rendered":"Apocalypse Now (Redux): Retrospektive auf einen Jahrhundertfilm"},"content":{"rendered":"<p><strong>Einen animalischen Albtraum hat man Francis Ford Coppolas \u201eApocalypse now\u201c einmal genannt, eine Reise in das Innere der menschlichen H\u00f6lle, in den Urgrund des B\u00f6sen in uns.<\/strong><\/p>\n<p>Der Film ist ein Vietnam-Film und er ist keiner. Es gibt kaum einen Krieg, in dem er nicht h\u00e4tte spielen k\u00f6nnen. Es gibt kaum eine Zivilisation, in die die Handlung nicht verankert h\u00e4tte werden k\u00f6nnen. \u201eApocalypse now\u201c ist ein Kriegsfilm und auch keiner. Er l\u00e4sst eine Ahnung, eine Spur davon zur\u00fcck, was das, was wir so unzureichend mit dem Wort \u201eKrieg\u201c zu beschreiben suchen, zwischen Menschen anrichtet \u2013 nicht nur im \u201ewirklichen\u201c Krieg, sondern ebenso in den \u201ezivilisierten\u201c und \u201eunzivilisierten\u201c Formen des Krieges in der Zivilgesellschaft und ihrem Alltag.<\/p>\n<p>\u201eApocalypse now\u201c ist \u00e4hnlich dem \u201ePaten\u201c ein breit angelegtes Epos. W\u00e4hrend \u201eDer Pate\u201c (Teile 1 bis 3) jedoch als eine Reise durch die Verzweigungen einer Familie und einer mafi\u00f6sen Sozialstruktur konzipiert ist und eine vertikale (historische) wie horizontale (Sozialgeflecht) Dimension sich die Waage halten, scheint in \u201eApocalypse now\u201c die Zeit still zu stehen.<\/p>\n<p>Obwohl wie ein Reisebericht konstruiert, den uns mit verhaltener Stimme Captain Willard (Martin Sheen) vorliest, wirkt diese Reise mit dem Patrouillenboot zu Colonel Kurtz (Marlon Brando) wie eine Bestandsaufnahme eines Zustands, eines seelischen, brutalen, skrupellosen, erb\u00e4rmlichen Status Quo. Und hier treffen sich beide Epen. Denn am Schluss des \u201ePaten\u201c wie am Ende von \u201eApocalypse now\u201c schliesst sich ein Kreis am selben Punkt, an dem die Reise begann. Den Figuren hinterlassen diese Reisen kaum eine Spur von Hoffnung. Die Epen enden, wo sie begannen.<\/p>\n<p>Die Apokalypse nimmt keinen Anfang und kein Ende, sie w\u00e4hrt, sie dauert. Coppola erweist sich an diesem Punkt als Pessimist, auch wenn man nicht weiss, was die \u00dcberlebenden in beiden filmischen Meisterwerken mit ihrem Leben und vor dem Hintergrund der Geschichte ihrer Familie, ihres Landes, ihrer Freunde usw., in der r\u00fcckschauenden Betrachtung, anfangen werden. Sicher, es gibt in beiden Epen zarte, vage Hinweise, Andeutungen \u2013 mehr allerdings auch nicht.<\/p>\n<p>Den Auftrag, den Willard von General Corman (G. D. Spradlin) und Colonel Lucas (Harrison Ford) erh\u00e4lt, kommentiert er mit den Worten: \u201eIch wollte eine Mission, und all meiner S\u00fcnden wegen gaben sie mir eine.\u201c Willard soll mit einem Patrouillenboot die Fl\u00fcsse hinauf zur kambodschanischen Grenze, um den f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rten, hoch dekorierten, aber abtr\u00fcnnigen Colonel Kurtz zu liquidieren. Die Akte \u00fcber Kurtz nimmt Willard mit. Nach und nach informiert er sich \u00fcber diesen Mann, den das Grauen des Krieges offenbar zu einem Psychopathen werden liess.<\/p>\n<p>Willards Crew, gegen\u00fcber der der Auftrag lange Zeit geheimgehalten bleibt, besteht aus dem afroamerikanischen Steuermann Chief (Albert Hall), einem ehemaligen Taxifahrer, der das Boot nicht nur sicher durch die Fl\u00fcsse lenken, sondern auch auf seine drogens\u00fcchtigen Kameraden aufpassen muss, n\u00e4mlich Chef (Frederic Forrest), einen ehemaligen Gourmet-Koch, den jungen Clean (Laurence Fishburne), einen Teenager aus der Bronx, und Lance (Sam Bottoms), einen Sonnyboy aus Kalifornien.<\/p>\n<p>Ihre erste Station ist ein Kampfgebiet, in dem Colonel Kilgore (Robert Duvall) die Befehle gibt. Als der erf\u00e4hrt, dass Lance auch Surfer ist, l\u00e4sst er ihn und andere w\u00e4hrend des Angriffs auf ein vietnamesisches Dorf nach der Landung dort in den hohen Wellen surfen. Der Angriff selbst, von Hubschraubern aus, wird auf Kilgores Geheiss mit Wagners Walk\u00fcrenritt musikalisch untermalt. Kilgore liebt den Geruch von Napalm, sagt er, und erweist sich als ebenso psychopathischer Offizier, wie man es von Kurtz berichtet.<\/p>\n<p>Auch die n\u00e4chste Station Willards ist eine Station auf einem Weg des Grauens. Mitten im Urwald feiern US-Einheiten zur Musik der Rolling Stones (\u201eI can&#8217;t get no satisfaction\u201c) eine Show mit dancing girls. Das \u201eamerikanische Lebensgef\u00fchl\u201c soll in der H\u00f6lle reproduziert werden. Auf ihrer Weiterfahrt knallen sie sinnlos eine ganze vietnamesische Familie auf einem Boot ab. Willard selbst gibt der einzigen \u00fcberlebenden Frau den Rest, weil er kein Risiko eingehen will, dass die Nordvietnamesen oder der Vietcong ihn an der Erf\u00fcllung seines Auftrags hindern. Clean stirbt bei einem Angriff.<\/p>\n<p>Sie landen bei einer franz\u00f6sischen Einheit, deren Mitglieder, Soldaten wie Zivilisten, auf wundersame Weise an einem versteckten Platz im Dschungel ihre \u201eHeimat\u201c errichtet haben, wie sie es nennen. Clean wird begraben. In einer langen, erregten Debatte zwischen den Franzosen und Willard, der allerdings fast nur zuh\u00f6rt, kommt es zum Streit. Die sch\u00f6ne Roxanne (Aurore Cl\u00e9ment) verf\u00fchrt Willard. Dem \u201everlorenen Soldaten\u201c erkl\u00e4rt sie: \u201eZwei Seelen wohnen in dir, eine die t\u00f6tet und eine die liebt.\u201c<\/p>\n<p>Ein Speer t\u00f6tet Chief. Wenig sp\u00e4ter treffen Willard, Lance und Chef auf einen v\u00f6llig durchgeknallten Fotojournalisten (Dennis Hopper), der von Kurtz schw\u00e4rmt wie ein Irrer von einen anderen.<\/p>\n<p>Kurtz weiss l\u00e4ngst, warum Willard zu ihm geschickt wurde. \u201eSie sind ein Laufbursche, von Kolonialwarenh\u00e4ndlern geschickt, um die Rechnung vorzulegen.\u201c Kurtz lebt in einer Gesellschaft des Todes. \u00dcberall Leichen, aufgespiesste K\u00f6pfe. Die Gewalt beherrscht eine Gesellschaft, in der die Vietnamesen sich mit weiss gemalten Gesichtern wie ihre Vorfahren bewegen. Willard scheint keine Chance zu haben, diesen Ort der Welt jemals wieder verlassen zu k\u00f6nnen, zumal Kurtz Chef den Kopf abgeschlagen und diesen Willard zwischen die Beine geworfen hat &#8230;<\/p>\n<p>Willard ist letztlich die Hauptfigur in dieser apokalyptischen Fahrt durch die H\u00f6lle. Er, l\u00e4ngst heimatlos geworden, in seinen Gedanken versunken, auf eine zutiefst erschreckende Weise hilflos, ohnm\u00e4chtig und verloren und dadurch zugleich immer noch gef\u00e4hrlich und unberechenbar. Als er sieht, dass auf dem Boot eine Vietnamesin noch lebt, nach dem Massaker, die nichts weiter versteckt hielt als einen Welpen, knallt er sie ab. Er beweist das, was ihm Kurtz wenig sp\u00e4ter in seinem langem Monolog, im Halbschatten, halb im Dunkeln, halb im Licht, zu erkl\u00e4ren versucht, ohne es erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, weil es nichts zu erkl\u00e4ren gibt: \u201eDas Grauen. Das Grauen hat ein Gesicht. Und man muss sich das Grauen zum Freund machen. Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde. Falls es nicht so ist, sind sie deine gef\u00fcrchteten Feinde\u201c (der Monolog ist unten vollst\u00e4ndig wiedergegeben [1]).<\/p>\n<p>Willard f\u00e4hrt zu den Quellen des Horrors, des Wahnsinns, der dunklen Seite seiner Seele und der dunklen Seite der Zivilisation. Er sieht, wie Soldaten angesichts des \u00fcberw\u00e4ltigenden Horrors, zu dem sie selbst massgeblich beitragen, verzweifelt und ohne irgendeine Chance auf Erfolg eine Normalit\u00e4t des Zu-Hause-Seins inszenieren wollen, wie sie eine Show veranstalten, Willard und seinen Leuten bereitwillige M\u00e4dchen zur Verf\u00fcgung stellen. Er sieht aber auch \u2013 als wenn es ein Albtraum im Albtraum w\u00e4re \u2013 eine Insel der vorherigen Kolonialmacht Frankreich, eine Truppe Heimatloser, die weder weggehen, noch wirklich da bleiben k\u00f6nnen, die sich einbilden, ein Zuhause in der Verlorenheit errichten zu k\u00f6nnen, die mit ihrer Vergangenheit nicht fertig werden und sehen, wie ihre Nachfolger, die Amerikaner den gleichen Kreislauf durchlaufen wie sie selbst, nur noch brutaler.<\/p>\n<p>Das Lager von Kurtz ist der H\u00f6hepunkt der apokalyptischen Vision, die zur Realit\u00e4t geworden ist. Schon der Speer, der Chief t\u00f6tet, deutet den R\u00fcckbezug auf eine Barbarei an, die nichts anderes war als der Beginn der Zivilisation. Ganz anders und doch \u00e4hnlich wie Kubrick in der Anfangssequenz von \u201e2001: A Space Odyssey\u201c, \u201eentdecken\u201c wir und Willard hier die Urspr\u00fcnge einer Kultur, die das Werkzeug als verl\u00e4ngerten Arm erfand und damit direkt einhergehend als Waffe gegen sich selbst, gegen die eigene Spezies. Die Vietnamesen haben ihre Kleidung, ihre Uniformen abgelegt, sich angemalt wie ihre Vorfahren. \u201eThis is the end, my friend\u201c, singen die \u201eDoors\u201c. Das Ende und der Anfang zugleich.<\/p>\n<p>Die gespenstische Stille im Dschungel, der nicht mehr f\u00fcr sich selbst, sondern f\u00fcr den Dschungel des Lebens steht, in dem Kurtz seine letzten Tage verbringt, dr\u00fcckt die Perversion dessen aus, was Zivilisation ausmacht. Nicht die Menschenrechte, irgendein humaner Forschritt oder dergleichen herrschen hier, sondern der Krieg gegen den Krieg, den Kurtz mit aller Brutalit\u00e4t f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Zivilisation wendet sich gegen sich selbst und erf\u00fcllt doch zugleich ihr ureigenes Anliegen: die Herrschaft des Menschen \u00fcber den Menschen, \u00fcber die Natur, \u00fcber das Dasein. Willard ist Augenzeuge, T\u00e4ter und Opfer zugleich. Er t\u00f6tet Kurtz wie die Vietnamesen den Ochsen in einer Opferzeremonie, mit einer Machete. Der Mythos des (religi\u00f6sen) Opfers aber verkommt zum Eingest\u00e4ndnis der v\u00f6lligen Unterordnung unter die Regeln der kriegerischen Gesellschaft, als die sich die Zivilisation letztlich erweist. Aus dem Kult der Vorfahren wird der Kult des Todes.<\/p>\n<h4><strong>Die DVD<\/strong><\/h4>\n<p>Die DVD enth\u00e4lt die zus\u00e4tzlichen 49 Minuten der Redux-Fassung, die Coppola mit seinem Cutter Walter Murch und unter Zuhilfenahme von Eleanor Coppolas Tagebuch der urspr\u00fcnglichen Fassung hinzuf\u00fcgte. Die wichtigsten Szenen, die gegen\u00fcber der Originalfassung von 1979 eingearbeitet wurden, sind die Plantagenszene mit den Franzosen, die Sequenz mit den Playboy-Bunnies, eine Szene, in der Kurtz Willard aus der Presse \u00fcber den Vietnam-Krieg vorliest sowie etliche kleinere Erg\u00e4nzungen [2]. Zus\u00e4tzlich enth\u00e4lt die DVD ein von Coppola kommentiertes Special \u201eDestruction of Kurtz compound\u201c, eine Szene, wie der Film h\u00e4tte auch enden k\u00f6nnen, sowie den US-Kinotrailer.<\/p>\n<p>\u201eApocalypse Now Redux\u201c besticht noch mehr als die urspr\u00fcngliche Fassung durch seine kompromisslose Darstellung dieses Gangs durch die H\u00f6lle. Die zivilisationskritische Tendenz des Films sch\u00e4tze ich ebenso hoch ein wie die von Kubricks \u201e<a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2001: A Space Odyssey<\/a>\u201c. Die zus\u00e4tzlichen 49 Minuten passen sich meinem Gef\u00fchl nach nahtlos in die urspr\u00fcngliche Fassung ein, vertiefen die Aussage des Films. Coppola schuf damit neben dem \u201ePaten\u201c ein weiteres Meisterwerk der Filmgeschichte.<\/p>\n<p class=\"author\"><em>Ulrich Behrens<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"fussnoten\">Fussnoten:<\/p>\n<p>[1] Kurtz Monolog: \u201eDas Grauen. Das Grauen hat ein Gesicht. Und man muss sich das Grauen zum Freund machen. Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde. Falls es nicht so ist, sind sie deine gef\u00fcrchteten Feinde. Als ich bei den Green Berets war &#8230;<\/p>\n<p>Wir gingen in ein Lager, um einige Kinder zu impfen. Wir verliessen das Lager, nachdem wir die Kinder gegen Polio geimpft hatten. Da kam ein alter Mann hinter uns hergelaufen, und er weinte &#8230; Wir gingen in das Lager zur\u00fcck. Sie waren inzwischen gekommen und hatten jeden geimpften Arm einfach abgehackt. Sie lagen auf einem Haufen &#8230; Und ich erinnere mich, wie ich schrie, ich weinte wie ein altes Waschweib. Ich wollte mir die Z\u00e4hne herausreissen, wusste nicht mehr, was ich tun wollte. Und ich will mich daran erinnern. Ich will es niemals vergessen. Ich will niemals vergessen.<\/p>\n<p>Und dann war mir, als w\u00fcrde ich durchbohrt, durchbohrt von einer diamantenen Kugel, direkt durch die Stirn. Und ich dachte, mein Gott, diese Sch\u00f6pferkraft, dieses Genie dieser Wille, das zu vollbringen. Vollkommen, unverf\u00e4lscht, vollendet, kristallen, makellos. Und dann wurde mir klar, dass sie viel st\u00e4rker als wir waren. Weil sie alles ertragen konnten. Das waren keine Ungeheuer, geschulte Einheiten. Diese M\u00e4nner, die mit ihrem Herzen k\u00e4mpften, die Familien haben, Kinder, die erf\u00fcllt sind von Liebe. Dass sie die Kraft haben, die Kraft, das zu vollbringen. Wenn ich aus solchen Leuten bestehend zehn Divisionen h\u00e4tte, dann w\u00e4ren wir unsere Sorgen hier rasch los. Denn dazu geh\u00f6ren M\u00e4nner, die \u00dcberzeugungen haben. Und die dennoch imstande sind, ohne Hemmungen, ihre urspr\u00fcnglichen Instinkte einzusetzen, um zu t\u00f6ten. Ohne Gef\u00fchl, ohne Leidenschaft. Vor allem ohne Strafgericht, ohne Strafgericht. Denn es ist das Strafgericht, was uns besiegt.<\/p>\n<p>Mich beunruhigt der Gedanke, dass mein Sohn vielleicht nicht verstehen wird, worum es mir wirklich ging. Und falls ich get\u00f6tet werden sollte, Willard, m\u00f6chte ich, dass jemand zu mir nach Hause geht und es meinem Sohn erz\u00e4hlt. Alles. Alles, was ich getan habe. Alles, was sie gesehen haben. Denn es gibt nichts, was ich mehr verabscheue als den Gestank von L\u00fcgen. Und wenn Sie mich verstehen, Willard, werden sie das f\u00fcr mich tun.\u201c<\/p>\n<p>[2] Interessant in diesem Kontext ist das Buch des englischen Filmpublizisten Peter Cowie: \u201e&#8217;The Apocalypse Now&#8216; Book, Faber and Faber, London 2001, das die Produktions- und Wirkungsgeschichte des Films aufarbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen animalischen Albtraum hat man Francis Ford Coppolas \u201eApocalypse now\u201c einmal genannt, eine Reise in das Innere der menschlichen H\u00f6lle, in den Urgrund des B\u00f6sen in uns. Der Film ist ein Vietnam-Film und er ist keiner. 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