{"id":843001,"date":"2019-04-19T09:26:24","date_gmt":"2019-04-19T08:26:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=843001"},"modified":"2019-04-19T09:26:24","modified_gmt":"2019-04-19T08:26:24","slug":"assanges-verhaftung-mainstream-medien-saegen-am-eigenen-ast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/04\/assanges-verhaftung-mainstream-medien-saegen-am-eigenen-ast\/","title":{"rendered":"Assanges Verhaftung: Mainstream-Medien s\u00e4gen am eigenen Ast"},"content":{"rendered":"<p><strong>Medien, die die Strafverfolgung Julian Assanges kritiklos durchwinken, s\u00e4gen an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Mainstream-Medien verwendeten fr\u00fcher gerne Material von WikiLeaks, lie\u00dfen Assange sp\u00e4ter jedoch fallen. Jetzt sind sie sich der Gefahr nicht bewusst, in der sie selbst schweben: Lassen sie zu, dass die Pressefreiheit durch die Verhaftung eines Journalisten monumental beschnitten wird, werden sie selbst \u00fcber kurz oder lang Opfer dieser Einschr\u00e4nkung werden.<\/p>\n<p>Die Verhaftung von Julian Assange durch die britische Polizei am 11. April 2019 wirft einige beunruhigende Fragen auf. Selbstverst\u00e4ndlich waren Assanges Unterst\u00fctzer emp\u00f6rt; der australische Au\u00dfenminister dagegen gab einen lauen, unverbindlichen Kommentar ab (\u201eangemessener konsularischer Beistand\u201c). Die Mainstream-Medien wiederum, die ironischerweise die Hauptopfer der Verfolgung Assanges durch die US- und britischen Beh\u00f6rden werden k\u00f6nnten, zeichneten sich durch absichtliche Nichtbeachtung der vielen wesentlichen Fragen aus.<\/p>\n<h4><strong>Ver\u00f6ffentlichung prek\u00e4rer Informationen<\/strong><\/h4>\n<p>Assange war einer der Gr\u00fcnder der WikiLeaks-Organisation, die in der relativ kurzen Zeit ihres Bestehens eine Menge Dokumente ver\u00f6ffentlichte, die die USA au\u00dferordentlich in Verlegenheit gebracht haben.<\/p>\n<p>Das vielleicht ber\u00fcchtigtste Material war ein Milit\u00e4r-Video \u2014 \u201eCollateral Damage\u201c (Kollateralschaden) \u2014, das WikiLeaks 2007 ver\u00f6ffentlichte. Es zeigt neben US-Soldaten, die den Tod irakischer Zivilisten feiern, auch den Mord an zwei Reuters-Journalisten. Das Video selbst hatte Bradley, jetzt Chelsea, Manning geleakt. Ihre Verbindung zu Assanges k\u00fcrzlicher Verhaftung ist von Bedeutung.<\/p>\n<h4><strong>Die schwedischen Vorw\u00fcrfe<\/strong><\/h4>\n<p>Assange war nach einem von Schweden ausgestellten europ\u00e4ischen Haftbefehl wegen eines angeblichen Sexualdeliktes, das w\u00e4hrend eines Besuchs in Stockholm stattgefunden haben soll, von einem britischen Gericht auf Kaution freigelassen worden. (\u2026) Assange war in Schweden befragt worden und durfte ohne Anklage das Land verlassen \u2014 der urspr\u00fcngliche Staatsanwalt hatte entschieden, dass die Beweise nicht f\u00fcr eine Anklage ausreichten.<\/p>\n<p>Ein neuer Staatsanwalt kam zu einem anderen Schluss \u2014 nicht aufgrund von Beweisen, sondern aus politischen Erw\u00e4gungen, sprich wegen Drucks von oben. Dennoch entschieden die schwedischen Beh\u00f6rden erneut im Jahr 2013, dass sie den Fall nicht weiter verfolgen wollten. Durch Informationen, die im Rahmen des Freedom of Information Act nun zug\u00e4nglich sind, wissen wir heute, dass die Briten auf die schwedischen Beh\u00f6rden Druck aus\u00fcbten, genau dies zu unterlassen.<\/p>\n<p>In einem Dokument, das nun unter dem Freedom of Information Act einzusehen ist, schrieb ein britischer Beamter den schwedischen Beh\u00f6rden: \u201eMachen Sie jetzt ja keinen R\u00fcckzieher.\u201c<\/p>\n<p>Es ist einer der vielen Fehler der Mainstream-Medien in diesem Fall, dass sie nie auf die Idee kamen, zu fragen, warum die Briten ein so gro\u00dfes Interesse daran hatten, dass die Beh\u00f6rden eines fremden Landes Assange wegen der Behauptungen strafverfolgen sollten, er \u2014 der ja kein britischer Staatsb\u00fcrger ist \u2014 habe angeblich zwei schwedische Staatsb\u00fcrgerinnen sexuell bel\u00e4stigt.<\/p>\n<p>Damals war sich Assange dieser Machenschaften nicht bewusst. Weil er eine Auslieferung an Schweden und von dort an die USA bef\u00fcrchtete, bat er in der Botschaft von Ecuador in London um Asyl, wo er sich bis zu seiner Verhaftung am 11. April aufhielt.<\/p>\n<h4><strong>Die Rolle Morenos<\/strong><\/h4>\n<p>Die Verhaftung war nur deswegen m\u00f6glich, weil der Pr\u00e4sident Ecuadors, Lenin Moreno, Assanges Asyl-Status widerrief. Es ist zumindest fragw\u00fcrdig, ob Moreno damit nicht gegen die Verfassung Ecuadors versto\u00dfen hat. Sicher ist jedoch, dass Moreno selbst im Verdacht krimineller Machenschaften steht und bef\u00fcrchtete, WikiLeaks k\u00f6nnte seine mutma\u00dflichen Verfehlungen aufdecken.<\/p>\n<p>Es ist auch bekannt, dass Moreno sich um ein Darlehen in H\u00f6he mehrerer Milliarden Dollar beim Internationalen W\u00e4hrungsfonds \u2014 schon lange ein Instrument westlicher Interessen \u2014 bem\u00fcht hatte. Eine Bedingung zur Bewilligung war, dass Moreno Assanges Schutzstatus aufhob.<\/p>\n<h4><strong>Fadenscheinige Gr\u00fcnde<\/strong><\/h4>\n<p>Als angeblicher Grund f\u00fcr die Verhaftung Assanges wird sein Versto\u00df gegen die Kautionsauflagen genannt. Es ist offenkundig absurd, dass die britische Polizei \u00fcber Jahre hinweg Millionen Pfund ausgegeben hat, um mit der Bewachung der Ausg\u00e4nge der Botschaft Ecuadors Assanges Flucht zu verhindern \u2014 wegen einer Anklage, die h\u00f6chstens zu sechs Monaten Haft f\u00fchrt und der meist sogar mit einer Geldstrafe Gen\u00fcge getan wird.<\/p>\n<p>Es ist umso absurder, als der Grund f\u00fcr seine Kaution \u2014 die schwedische Anklage \u2014 schon lange fallengelassen worden war. Die US-Amerikaner haben nun einen Auslieferungsantrag an das Vereinigte K\u00f6nigreich gestellt, um Assange in den USA nun endlich unter Anklage zu stellen. Ihm wird zur Last gelegt, sich mit Chelsea Manning verschworen und \u201eeinen als geheim eingestuften Drucker der US-amerikanischen Regierung gehackt\u201c zu haben.<\/p>\n<p>Wir erinnern uns: Manning wurde nach sieben Jahren ihrer drei\u00dfigj\u00e4hrigen Haftstrafe von Pr\u00e4sident Obama begnadigt, ist jedoch inzwischen wieder inhaftiert worden, weil sie sich weigerte, vor einem Gro\u00dfen Geschworenengericht gegen WikiLeaks auszusagen. Ob und wann sie wieder freigelassen wird, ist unbekannt. Was dieser Fall jedoch verdeutlicht ist die unerbittliche Verfolgung von Personen, die mit dem US-Establishment in Konflikt geraten. Manning und Assange sind nicht die ersten Opfer und werden wahrscheinlich auch nicht die letzten sein.<\/p>\n<p>Assanges Anwalt Barry Pollock sagte, dass die Vorw\u00fcrfe der USA im Wesentlichen darauf hinauslaufen, \u201eeinen Informanten dazu aufzufordern, Informationen zu liefern sowie Schritte zu unternehmen, die Identit\u00e4t dieser Quelle zu sch\u00fctzen.\u201c Die Obama-Administration lehnte eine Strafverfolgung aufgrund dieser Anklage ab, weil man bef\u00fcrchtete, sie k\u00f6nnte den investigativen Journalismus gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h4><strong>Weitreichende Folgen f\u00fcr den Journalismus<\/strong><\/h4>\n<p>Und genau hier befinden sich die Mainstream-Journalisten und -Medien, die urspr\u00fcnglich gerne WikiLeaks-Material ver\u00f6ffentlicht, sp\u00e4ter jedoch Assange schlecht gemacht und verleumdet haben, in gr\u00f6\u00dfter Gefahr \u2014 wenngleich sie sich dessen nicht bewusst zu sein scheinen. 2011 war in einem Leitartikel der Washington Post \u2014 \u201eWarum die USA Julian Assange nicht vor Gericht stellen sollten\u201c \u2014 zu lesen, dass \u201eeine Verurteilung auch Kollateralsch\u00e4den f\u00fcr die US-Pressefreiheit zur Folge h\u00e4tte. Man kann Assange oder WikiLeaks schlecht von der Washington Post unterscheiden.\u201c<\/p>\n<p>Das Vorgehen von Assange und WikiLeaks, auf das sich dieser Leitartikel bezog, ist heute, ein Jahrzehnt sp\u00e4ter, der Grund f\u00fcr die Anklage gegen Assange. Die Strafverfolgung von Assange hat weniger mit ihm als mit dem Wunsch zu tun, Kritiker eines unrechtm\u00e4\u00dfigen und skandal\u00f6sen Regierungsgebarens zum Schweigen zu bringen. Indem sich die westlichen Mainstream-Medien weigern, sich gegen dieses neueste Beispiel extraterritorialer \u00dcbergriffe der USA zu wehren, laufen sie unbek\u00fcmmert in eine Falle, die letztendlich auch ihr Ende bedeuten wird.<\/p>\n<p><strong><em>James O\u2018Neill ist Rechtsbeistand und geopolitischer Analytiker.<\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/journal-neo.org\/2019\/04\/13\/the-persecution-of-julian-assange-sends-some-alarming-signals\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Persecution of Julian Assange Sends Some Alarming Signals<\/a>\u201c. Er wurde von Gabriele Herb aus dem ehrenamtlichen <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rubikon-\u00dcbersetzungsteam<\/a> \u00fcbersetzt und vom ehrenamtlichen <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rubikon-Korrektoratsteam<\/a> lektoriert, wo der Artikel unter dem Titel &#8222;<a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/zahnlose-zuschauer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zahnlose Zuschauer<\/a>&#8220; unter einer Creative Commons-Lizenz (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/deed.de\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener\">Namensnennung &#8211; Nicht kommerziell &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International<\/a>) erschien.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medien, die die Strafverfolgung Julian Assanges kritiklos durchwinken, s\u00e4gen an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen. 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