{"id":842057,"date":"2019-04-17T14:41:50","date_gmt":"2019-04-17T13:41:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=842057"},"modified":"2019-04-18T07:56:13","modified_gmt":"2019-04-18T06:56:13","slug":"ecuador-kehrtwende-im-dollar-paradies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/04\/ecuador-kehrtwende-im-dollar-paradies\/","title":{"rendered":"Ecuador: Kehrtwende im Dollar-Paradies"},"content":{"rendered":"<p><strong>Quito gilt aufgrund arch\u00e4ologischer Funde als die \u00e4lteste Ansiedlung S\u00fcdamerikas. In der vorkolumbianischen Zeit war Quito die zweitwichtigste Stadt des Inkareiches.<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Ankunft der Spanier wurde sie zerst\u00f6rt, weil sich damals bereits herumgesprochen hatte, dass die Eroberer zum Pl\u00fcndern gekommen waren. 1534 wurde das heutige Quito gegr\u00fcndet und war lange nach Lima die zweitwichtigste Stadt des spanischen Kolonialreichs in S\u00fcdamerika. Von hier starteten die Expeditionen auf der Suche nach El Dorado, dem Goldland, und die Expansion nach dem Westen des Subkontinentes, so auch die Entdeckung des Amazonas durch die Spanier.<\/p>\n<h4><strong>1. Das Territorium<\/strong><\/h4>\n<p>Die Vergangenheit des heutigen Gebietes von Ecuador war also weitaus bedeutender als seine Gegenwart. Nach den Unabh\u00e4ngigkeitskriegen geh\u00f6rte das Territorium zun\u00e4chst zu Gross-Kolumbien, dem sich die Aufst\u00e4ndischen von Quito und Guayaquil angeschlossen hatten, um erst gegen die spanischen Truppen bestehen, und dann \u00fcberhaupt irgendwohin geh\u00f6ren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als sich ein Caudillo aus Venezuela namens Flores und andere nicht damit abfinden wollte, bloss Provinz eines anderen Staates zu sein, l\u00f6sten sich Quito und andere St\u00e4dte 1830 aus dem grosskolumbianischen Staat und gr\u00fcndeten mit viel Get\u00f6se den neuen Staat Ecuador.<\/p>\n<p>Der Zerfall Gross-Kolumbiens durch die Zentrifugalkr\u00e4fte der Milit\u00e4rs, die die Unabh\u00e4ngigkeit von Spanien erk\u00e4mpften, beendete die politischen Pl\u00e4ne Sim\u00f3n Bol\u00edvars, der urspr\u00fcnglich eine Art Vereinigte Staaten von S\u00fcdamerika vorhatte, um den USA die Stirn bieten zu k\u00f6nnen. Er erkannte n\u00e4mlich sofort die Bedeutung der 1823 verk\u00fcndeten Monroe-Doktrin f\u00fcr die Zukunft Lateinamerikas: Dass sich hier im Norden eine neue Macht konstituiert hatte, die Anspruch auf Unterwerfung und Ben\u00fctzung der Nachfolgestaaten des spanischen Kolonialreiches erhob.<\/p>\n<p>Was damals, 1830, und auch lange sp\u00e4ter nicht klar war, waren die Grenzen dieses neuen Staates Ecuador. Die Geschichte Ecuadors ist seither eine der Selbstbehauptung gegen seine beiden Nachbarstaaten, und der immer wiederkehrenden Grenzkonflikte. Per\u00fa und Kolumbien betrachteten n\u00e4mlich dieses zusammengew\u00fcrfelte Abspaltungsprodukt als ein Gebiet, aus dem sie sich bei jeder Gelegenheit etwas abknapsen k\u00f6nnten. Bis heute nehmen sie die aktuellen Grenzen nicht ganz ernst, wie wiederholte \u00dcbergriffe auf ecuadorianisches Territorium zeigen.<\/p>\n<p>Ecuador hingegen hat damit das Dauerproblem, seine Grenzen verteidigen zu m\u00fcssen, obwohl sich in seinen Grenzgebieten Fuchs und Hase gute Nacht sagen und nur hin und wieder Schmuggler ihren Gesch\u00e4ften nachgehen. Ohne dieses Territorium zu ben\u00fctzen und ohne dass sich der ecuadorianische Staat diese milit\u00e4rischen Ausgaben eigentlich leisten kann, muss er dennoch Mittel und Personal f\u00fcr Grenzsicherung und Grenz-Kriege aufbringen, um nicht weiter zu schrumpfen.<\/p>\n<h4><strong>2. Die \u00d6konomie: Bananen, \u00d6l und Dollars<\/strong><\/h4>\n<p>Lange Zeit kam Ecuador \u00fcber den Export einiger Agrarprodukte nicht hinaus. Kaffee, Kakao und Bananen waren alles, was es auf dem Weltmarkt anbieten konnte. Es kamen daher auch wenig Devisen ins Land.<\/p>\n<p>Das \u00e4nderte sich mit der Entdeckung und F\u00f6rderung des Erd\u00f6ls, das in den 70-er Jahren von Texaco und Shell begonnen, seit den 90-er Jahren aber von der staatlichen Firma Petroecuador betrieben wird.<\/p>\n<p>Auf die steigenden \u00d6leinnahmen vertrauend nahm die Regierung von Sixto Dur\u00e1n Ball\u00e9n in den fr\u00fchen 90-er Jahren und in Zusammenarbeit mit dem IWF eine Liberalisierung der Wirtschaft vor, die die Verschuldung Ecuadors in die H\u00f6he trieb. Die Banken erhielten freie Hand f\u00fcr internationale Kreditaufnahme und nationale Kreditvergabe. Das leicht erh\u00e4ltliche Geld f\u00fchrte auch zu hoher privater Verschuldung und Korruption der Eliten. Ecuador erlebte einen Boom mit Firmengr\u00fcndungen, steigenden Importen von Konsumg\u00fctern und staatlichen Investitionen in die Infrastruktur.<\/p>\n<p>Als Folge von der Schuldenkrise der s\u00fcdostasiatischen Tigerstaaten und Russlands in den Jahren 1997-99 zogen viele Investoren Geld aus Staaten Lateinamerikas ab, so auch aus Ecuador. Dadurch kam es dort zu einem Crash, einer generellen Zahlungsunf\u00e4higkeit nach innen und aussen. Die damalige Regierung Mahuad wurde 2000 gest\u00fcrzt, eine Bankrottwelle ersch\u00fctterte Ecuador und 2 Millionen Ecuadorianer verliessen das Land, um woanders nach \u00dcberlebensm\u00f6glichkeiten zu suchen, vor allem in Spanien und den USA.<\/p>\n<p>Mahuad stand bereits mit dem R\u00fccken zur Wand, als er angesichts der v\u00f6lligen Entwertung der nationalen W\u00e4hrung, des Sucre, mit dem IWF in den letzten Tagen des Jahres 1999 die Einf\u00fchrung des Dollar paktierte. Der Sucre hatte sich als Zahlungsmittel praktisch in Luft aufgel\u00f6st, er war nicht einmal das Papier wert, auf dem er gedruckt wurde.<\/p>\n<p>Mit Hilfe des IWF, der die Bindung an den Dollar zu diesem Zeitpunkt als ideales Mittel zur Bew\u00e4ltigung von W\u00e4hrungsturbulenzen ansah, f\u00fchrte Ecuador mit 1.1. 2000 den Dollar als Zahlungsmittel ein.<\/p>\n<p>Mahuad wurde Anfang 2000 gest\u00fcrzt, sein Nachfolger Gustavo Noboa fand die Dollar-Einf\u00fchrung als Tatsache vor. Allerdings geschah es erst unter seiner Regierungszeit im Herbst 2000, dass der Sucre v\u00f6llig aufgegeben wurde und seither der Dollar als einziges Zahlungsmittel in Ecuador zirkuliert.<\/p>\n<p>Die Politik der Dollarbindung wurde nach dem Bankrott Argentiniens 2001\/2002 vom IWF aufgegeben. Ecuador war m\u00f6glicherweise eine Art Vorlage, die auch f\u00fcr Argentinien ins Auge gefasst wurde. Aber in Argentinien kam der IWF zu sp\u00e4t: Der Pr\u00e4sident wurde gest\u00fcrzt, und mit ihm verliess der Dollar als Zahlungsmittel die \u00f6ffentliche Szene und f\u00fchrte seither ein Leben im Untergrund der Matratzen.<\/p>\n<p>Man weiss nicht, welches Land besser gefahren ist. Argentinien und Ecuador verarmten beide in Folge dieser W\u00e4hrungskrisen. Argentinien war allerdings viel h\u00f6her verschuldet, und war nach dem Bankrott von den internationalen Finanzm\u00e4rkten abgeschnitten. Ein Schritt \u201eDollar ersetzt nationale W\u00e4hrung\u201c wie in Ecuador w\u00e4re dort vermutlich gar nicht m\u00f6glich gewesen, selbst wenn sich im Land daf\u00fcr ein Vertragspartner gefunden h\u00e4tte..<\/p>\n<p>Zur Dollarisierung in Ecuador findet man kaum irgendwelche Literatur oder Fakten. Man findet nirgends, wie diese Schritte begr\u00fcndet wurden. Im Falle Mahuads ist nicht einmal klar, ob er der Einf\u00fchrung des Dollars vor oder nach seinem Sturz zugestimmt hat, und unter welchen Bedingungen. Nach Einzelheiten, warum Noboa den Sucre aufgab, ob es sp\u00e4ter Versuche der Wiedereinf\u00fchrung gab, sucht man ebenfalls vergeblich. Zumindest am Internet findet man keine \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Analysen zu dieser Frage.<\/p>\n<p>Interessanterweise gibt es auch in der Verfassung von 2008, wo sehr viel von \u00f6konomischer Souver\u00e4nit\u00e4t die Rede ist, keinen Hinweis auf die Fremdw\u00e4hrung, mit der der Geldumlauf im Land bewerkstelligt wird.<\/p>\n<p>Zum Unterschied von Argentinien, das den Dollar neben dem Peso als Zahlungsmittel zugelassen hatte, und El Salvador und Panama, die den Dollar ebenfalls neben ihrer nationalen W\u00e4hrung bis heute zulassen, gab Ecuador 2000 seine nationale W\u00e4hrung vollst\u00e4ndig auf. In dem Land zirkuliert also ein Zahlungsmittel, auf dessen Ausgabe und Wert die Regierung Ecuadors keinen Einfluss hat. Die Abh\u00e4ngigkeit von den USA ist daher sehr grundlegend.<\/p>\n<p>In Europa sind nur Montenegro und Kosovo, Nachfolgestaaten Jugoslawiens, in dieser Situation. Sie stellt eine Art von neuem Kolonialregime dar, weil es die Souver\u00e4nit\u00e4t dieser Staaten einer W\u00e4hrung unterwirft, die von einem \u2013 oder mehreren \u2013 anderen Staaten gemanagt wird.<\/p>\n<p>Ecuador ist \u2013 nach einem Austritt und Wiedereintritt \u2013 Mitglied der OPEC, wo es jedoch aufgrund seiner im weltweiten Vergleich geringen F\u00f6rderquote f\u00fcr allf\u00e4llige Entscheidungen dieser Gemeinschaft praktisch bedeutungslos ist. Abgesehen davon, dass die OPEC heute von miteinander verfeindeten \u2013 f\u00fcr oder gegen die USA aufgestellten \u2013 Staaten besteht und zu keiner Einigkeit mehr f\u00e4hig ist.<\/p>\n<h4><strong>3. Die Migration<\/strong><\/h4>\n<p>W\u00e4hrend Ecuador lange wirtschaftlich vor sich hind\u00fcmpelte und bei grossem Armutsgef\u00e4lle \u2013 vor allem zwischen Stadt und Land \u2013 mehr oder weniger seine Bev\u00f6lkerung ern\u00e4hrte, kam es erst in den 80-er Jahren und dann in den Boom-Jahren der 90-er Jahre erstmals zu gr\u00f6sserer Einwanderung aus anderen lateinamerikanischen Staaten, vor allem aus dem b\u00fcrgerkriegsgesch\u00fcttelten Kolumbien.<\/p>\n<p>Mit dem Crash von 1999\/2000 setzte eine Emigrationswelle ein. Vor allem Spanien mit seiner damals entstehenden Immobilienspekulation wurde Zielland der ecuadorianischen Auswanderer. Die \u00dcberweisungen der ecuadorianischen Bauarbeiter und der in Pflege und Hausarbeit t\u00e4tigen Frauen machten in den n\u00e4chsten Jahren einen guten Teil des ecuadorianischen BIPs aus.<\/p>\n<p>Als wichtige Einnahmequelle etablierte sich der Tourismus. Die Gal\u00e1pagos-Inseln, der Chimborasso und andere Naturwunder und eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig gute Sicherheitslage, nicht zu vergessen die W\u00e4hrungsstabilit\u00e4t, sp\u00fclten Devisen in die ecuadorianische Staatskasse. Zus\u00e4tzlich brachten Pensionisten Geld ins Land. Aus Europa und den USA liessen sich wohlhabende Pensionisten in dem sch\u00f6nen Land nieder, das in h\u00f6hergelegenen Regionen \u00fcber ein angenehmes Klima und ansonsten \u00fcber eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig gute Infrastruktur und ein f\u00fcr lateinamerikanische Verh\u00e4ltnisse gut ausgebautes Gesundheitswesen verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Unter dem Pr\u00e4sidenten Correa wurden grossz\u00fcgige R\u00fcckkehrhilfen f\u00fcr die Ecuadorianer eingerichtet, die aus dem krisengesch\u00fcttelten Spanien oder den USA heimkehrten. Nicht all zu viele nahmen dieses Angebot an, oder viele sind inzwischen neu emigriert. Ein F\u00fcnftel der der geb\u00fcrtigen Ecuadorianer lebt heute im Ausland, davon fast eine halbe Million in den USA.<\/p>\n<h4><strong>4. Das politische System Ecuadors<\/strong><\/h4>\n<p>Die Regierungswechsel in Ecuador gestalteten sich des \u00f6fteren turbulent. So schlimm wie 1912, als eine komplette Politikermannschaft umgebracht, in St\u00fccke gehackt und \u00f6ffentlich verbrannt wurde, geht es heute nicht mehr zu, aber auch in j\u00fcngerer Vergangenheit sahen sich Pr\u00e4sidenten hin und wieder gen\u00f6tigt, mit dem Hubschrauber aus der Hauptstadt und schnellstens ins Ausland zu fl\u00fcchten, oder in einer Botschaft Zuflucht zu suchen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Machtfaktor sind hierbei die Verb\u00e4nde der Indigenen, sowohl derer aus dem Gebirge als auch derjenigen aus dem Amazonasbecken. Wie in guter Tradition der europ\u00e4ischen Bauernaufst\u00e4nde liessen sie sich schon mehrmals mit ihren landwirtschaftlichen Ger\u00e4ten bzw. darauf aufbauender Bewaffnung als Fussvolk und Man\u00f6vriermasse f\u00fcr Milit\u00e4rputsche einsetzen. Auch sonst verstehen sie mit Strassenblockaden und Demos an wichtigen Stellen und zur richtigen Zeit einiges durcheinanderzubringen, wenn sie Umweltsch\u00e4den durch Firmen und die Zerst\u00f6rung ihres Lebensraumes anprangern und verhindern wollen.<\/p>\n<p>Um hier angesichts sehr unterschiedlicher Vorstellungen, wie Staat zu machen sei, so etwas wie Kontinuit\u00e4t und klare Verh\u00e4ltnisse zu schaffen, wurde unter dem Pr\u00e4sidenten Rafael Correa das Projekt einer neuen Verfassung in Angriff genommen. Die daraus entstandene, sehr lange Verfassung von 2008 ist vor allem um die Wahrung von Souver\u00e4nit\u00e4t bem\u00fcht. Sie verbietet explizit fremde Milit\u00e4rbasen im Land, entkriminalisiert den Drogenkonsum und verk\u00fcndet f\u00fcr ihre B\u00fcrger sehr viele Rechte, deren Umsetzung in der Marktwirtschaft schwierig bis unm\u00f6glich ist, wie z.B. das Recht auf \u201egutes Leben\u201c und auf Ern\u00e4hrungssicherheit.<\/p>\n<p>Diese Rechte kollidieren nat\u00fcrlich mit den Interessen in- und ausl\u00e4ndischer Kapitale, die mit der inzwischen weltweit \u00fcblichen R\u00fccksichtslosigkeit gegen Gegenden und ihre Bewohner die nat\u00fcrlichen Ressourcen Ecuadors ausbeuten wollen. Vor allem bei der \u00d6lf\u00f6rderung prallen da Welten aufeinander, bei denen die Landbewohner regelm\u00e4ssig den K\u00fcrzeren ziehen, weil die F\u00f6rderung und der Export von \u00d6l von grundlegender Bedeutung f\u00fcr Ecuadors Wirtschaft und Staatshaushalt sind.<\/p>\n<p>Der Nachfolger Correas, Lenin Moreno, ist entgegen den in ihn gesetzten Hoffnungen nicht bereit, den von seinem Vorg\u00e4nger eingeschlagenen Weg in Richtung Souver\u00e4nit\u00e4t, Volkswohlstand und Mitbestimmung fortzusetzen. Ganz im Gegenteil. In Ecuador l\u00e4uft inzwischen ein \u00e4hnliches Drehbuch zum Abbau aller Massnahmen, die irgendwie als volksfreundlich gegolten haben, wie in Brasilien. Nur dass hier diese Wende von jemandem vollzogen wird, der aus dem gleichen Stall kommt wie sein Vorg\u00e4nger und jahrelang als Mitglied der Regierung Correas alle \u00dcberzeugungen des Pr\u00e4sidenten geteilt und alle politischen Schritte mitgetragen hat. Viele Bewohner Ecuadors, sowohl der Eliten als auch anderer Bev\u00f6lkerungsschichten, erf\u00fcllt diese Wende von Paulus zum Saulus mit Verwunderung.<\/p>\n<p>Obwohl er als Kandidat der von Correa gegr\u00fcndeten und geleiteten Partei den Wahlkampf bestritten und die Wahlen mit hauchd\u00fcnner Mehrheit gewonnen hat, sieht er sich an die Vorgaben seines Vorg\u00e4ngers offensichtlich nicht gebunden. Er entliess verschiedene Minister seiner Partei und besetzte die Posten mit \u00fcberzeugten Anh\u00e4ngern der freien Marktwirtschaft, des IWF und der USA.<\/p>\n<p>Die Justiz weiss er offenbar auf seiner Seite: Gegen verschiedene Mitglieder der Vorg\u00e4ngerregierung, so auch gegen Correa selbst, wurden unter dem Evergreen \u201eKorruption\u201c Prozesse eingeleitet. Einer landete bereits im Gef\u00e4ngnis, Correa selbst setzte sich nach Belgien ab, weitere Verfahren sind in Vorbereitung. Den Ex-Mitgliedern seiner Partei, die ausgetreten sind und eine neue Partei gegr\u00fcndet haben, wurde die Registrierung verweigert, damit sie nicht zu den anstehenden Regionalwahlen antreten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unter der Regierung Moreno wurde die Mitgliedschaft in der Wirtschaftsgemeinschaft ALBA und dem Staatenb\u00fcndnis UNASUR gek\u00fcndigt. Mit dem IWF wurde ein umfassendes Sparprogramm vereinbart, um die Schulden Ecuadors \u201enachhaltiger\u201c zu machen. (Der IWF und seine Betreiber und Hinterm\u00e4nner sind total froh, dass sie sich in Lateinamerika wieder breitmachen k\u00f6nnen. Nach dem Bankrott Argentiniens und bei hohem \u00d6lpreis war diese ehrenwerte Institution eine Zeitlang sehr unpopul\u00e4r in S\u00fcdamerika. Aber inzwischen hat er fast \u00fcberall wieder freie Hand.)<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Programms werden Subventionen f\u00fcr Heizung und Lebensmittel gek\u00fcndigt und die Entlassung Tausender Beamter in die Wege geleitet, um den \u201eaufgebl\u00e4hten\u201c Staatsapparat \u201eabzuspecken\u201c. Das wird auch als \u201eKorruptionsbek\u00e4mpfung\u201c verkauft \u2013 die meisten dieser Leute machten ohnehin nichts und f\u00fcllten sich die Taschen.<\/p>\n<p>Stolz verk\u00fcndet der Finanzminister, dass seither die Investitionen in Ecuador gestiegen sind. Business as usual ist also inzwischen in Ecuador eingekehrt.<\/p>\n<p>Mit Venezuela wurden die diplomatischen Beziehungen abgebrochen, der von den USA eingesetzte Usurpator anerkannt und eine Hetzkampagne gegen venezolanische Fl\u00fcchtlinge gestartet, die angeblich Ecuador \u00fcberfluten.<\/p>\n<p>Julian Assange wird nahegelegt, doch endlich die ecuadorianische Botschaft zu verlassen. Bald kommt auch USAID wieder ins Land, und wer weiss, vielleicht sogar eine Milit\u00e4rbasis.*<\/p>\n<p>Die Verfassung wurde bereits modifiziert, wenn n\u00f6tig, kann man da auch weitermachen oder eine ganz neue erlassen.<\/p>\n<p>Solche Regierungschefs wie Lenin Moreno kann sich die USA-Regierung nur w\u00fcnschen. Er wird sicher bald f\u00fcr einen Preis vorgeschlagen, und erh\u00e4lt am Ende seiner Pr\u00e4sidentschaft einen lukrativen Job bei der OAS oder einer US-Institution.<\/p>\n<p><em>*Der Artikel von Amelie Lanier wurde vor der Verhaftung von Julian Assange verfasst. Der Beitrag beschreibt die Entwicklung des Landes und gibt den Kontext, wie es dazu kommen konnte, dass Lenin Moreno der britischen Polizei erlaubt hat, die Botschaft Ecuadors in London zu betreten und Assange zu verhaften. [Anmerkung Pressenza Berlin]<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quito gilt aufgrund arch\u00e4ologischer Funde als die \u00e4lteste Ansiedlung S\u00fcdamerikas. 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