{"id":839445,"date":"2019-04-13T14:38:52","date_gmt":"2019-04-13T13:38:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=839445"},"modified":"2019-04-13T15:11:22","modified_gmt":"2019-04-13T14:11:22","slug":"afrika-endlich-ernst-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/04\/afrika-endlich-ernst-nehmen\/","title":{"rendered":"Afrika endlich ernst nehmen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Nigerias Pr\u00e4sident Muhammadu Buhari schaut auf seinem Europabesuch f\u00fcr 24 Stunden in Deutschland vorbei.<\/strong><\/p>\n<article>Er diskutiert hier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel seine neusten Pl\u00e4ne gegen den Dieselskandal und die zunehmende Kinderarmut. Zwei Monate sp\u00e4ter stellt Nigerias Wirtschaftsminister seine Strategien zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa vor. Die deutsche Politik w\u00fcrde h\u00f6flich zuh\u00f6ren, aber betonen, dass deutsche Politik in Deutschland gemacht wird.Seit dem sogenannten Fl\u00fcchtlingssommer von 2015 \u00fcberbieten sich deutsche Ministerien mit Afrikapl\u00e4nen. Aus dem BMZ kam der Marshallplan mit Afrika, aus dem Finanzministerium die Compacts with Africa, aus dem Wirtschaftsministerium die Initiative Pro! Africa und die Afrikastrategie des Bildungsministeriums wurde k\u00fcrzlich erneuert. Zus\u00e4tzlich verabschiedete die Bundesregierung ein Eckpunktepapier zur \u201eWirtschaftliche[n] Entwicklung Afrikas\u201c. Das \u00dcberwinden von Fluchtursachen ist dabei zu einem Mantra in der deutschen Afrikapolitik geworden.Wir wollen an dieser Stelle f\u00fcr einen Paradigmenwechsel in der deutschen Afrikapolitik werben: Weg vom Helfermodus und der Vorstellung wir w\u00fcssten im Globalen Norden, welcher exakter \u201eEntwicklungszutaten\u201c es bedarf \u2013 hin zur Schaffung eines erm\u00f6glichenden internationalen Umfelds. Denn die Erkenntnis von Entwicklungsexpert*innen ist ganz eindeutig: Entwicklung muss von innen vorangetrieben werden. Sie kann von aussen lediglich Unterst\u00fctzung erfahren. Beispielsweise sollte sich die deutsche Politik in den Bereichen Entwicklung, Handel und Finanzen darauf konzentrieren, auf internationaler Ebene einen Rahmen zu setzen, der den afrikanischen Staaten die notwendigen politischen Handlungsspielr\u00e4ume f\u00fcr ihre wirtschaftliche und infolge dessen auch soziale Entwicklung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h4><strong>Fairer Handel<\/strong><\/h4>\n<p>Die \u00fcberf\u00e4llige Reform der Handelspolitik der Europ\u00e4ischen Union erfordert die Aussetzung der sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA, engl. EPA) ) \u2013 Freihandelsabkommen, die Europa seit mittlerweile 16 Jahren mit afrikanischen Staaten verhandelt. Derzeit ist lediglich das regionale WPA mit (einigen) Staaten der SADC-Region (Entwicklungsgemeinschaft des s\u00fcdlichen Afrikas) in Kraft. Zudem gibt es mehrere Interim-WPAs mit Einzelstaaten, beispielsweise mit Ghana, der Elfenbeink\u00fcste, Kamerun und Simbabwe, die schon vorl\u00e4ufig in Kraft getreten sind.<\/p>\n<p>Die WPAs garantieren den afrikanischen Vertragsstaaten zollfreien Zugang zum EU-Markt (obwohl viele afrikanische Staaten diesen zollfreien Zugang schon haben), verlangen aber einen Zollabbau auch auf afrikanischer Seite. Durch die von der EU-Kommission verlangte Markt\u00f6ffnung drohen afrikanische Unternehmen und Kleinb\u00e4uer*innen und -bauern durch Importe noch weiter marginalisiert zu werden. Zudem werden regionale M\u00e4rkte zerst\u00f6rt. Gelingt es der EU, einen Staat zur Ratifizierung eines WPAs zu \u00fcberreden, k\u00f6nnen EU-Produkte \u00fcber dieses \u201eEinfallstor\u201c auch zollfrei in die Nachbarstaaten innerhalb eines regionalen Wirtschaftsb\u00fcndnisses exportiert werden. Dadurch drohen auch dort g\u00fcnstige europ\u00e4ische Produkte die Absatzchancen f\u00fcr einheimische, teurere Produkte zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Afrikanische Staaten, Gewerkschaften und NRO lehnen die WPA in ihrer jetzigen Form gr\u00f6sstenteils ab. So kritisierte beispielsweise Tansanias Pr\u00e4sident John Magufuli 2017 die Abkommen als eine \u201eneue Form des Kolonialismus\u201c. Aufgrund dieser Ablehnung hat die EU in den Verhandlungen um die WPAs Druckmittel angewendet. Sie drohte damit, den zollfreien Zugang zum europ\u00e4ischen Markt f\u00fcr afrikanische Produkte einzuschr\u00e4nken, was gravierende Auswirkungen f\u00fcr afrikanische Industrien h\u00e4tte. Kenia beispielsweise hat sich diesem Druck gebeugt, da es Angst um seine Schnittblumen- und Bohnenexporte hatte.<\/p>\n<p>Viele afrikanische Staaten fordern, um sich entwickeln und wettbewerbsf\u00e4hige Industrien und Agrarwirtschaften aufbauen zu k\u00f6nnen, einen Aussenschutz. Damit m\u00f6chten sie beispielsweise Infrastrukturdefizite, fehlende unternehmerische Wettbewerbs-f\u00e4higkeit oder geographische Herausforderungen (wie fehlende Meereszug\u00e4nge) ausgleichen. Neben dem Zollschutz w\u00fcrden die afrikanischen Staaten bei Ratifizierung der WPAs weitere industriepolitische Instrumente verlieren. Sie k\u00f6nnten den Rohstoffexport nicht mehr besteuern oder die Menge der Rohstoffexporte beschr\u00e4nken. Ebenso d\u00fcrften sie ausl\u00e4ndischen Investoren weniger Vorgaben \u00fcber die Nutzung afrikanischer Waren und Dienst-leistungen machen. Diese Massnahmen k\u00f6nnten aber Anreize schaffen, um Rohstoffe im F\u00f6rderland weiter zu verarbeiten und Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen.<\/p>\n<p>Durch staatlich orchestrierte Schutz- und Unterst\u00fctzungsleistungen f\u00fcr ihre einheimische Landwirtschaft und zum Aufbau von Industrien w\u00fcrden die afrikanischen Staaten keinen Sonderweg einschlagen, sondern sich ein Beispiel an den erfolgreichen Industrialisierungsprozessen in den USA, Deutschland, Japan, S\u00fcdkorea oder j\u00fcngst China nehmen. Alle diese Staaten konnten erst ein-heimische Industrien aufbauen, bevor sie ihre Wirtschaft f\u00fcr den Weltmarkt ge\u00f6ffnet haben. Auch das Deutsche Institut f\u00fcr Entwicklungspolitik (DIE) fordert in einem von Entwicklungsminister M\u00fcller angefragten Papier, dass es den afrikanischen Staaten m\u00f6glich sein m\u00fcsse, \u201eTeile der eigenen Wirtschaft vor\u00fcbergehend vor dem \u00fcberm\u00e4chtigen internationalem Wettbewerb zu sch\u00fctzen\u201c.<\/p>\n<h4><strong>Entwicklungsfinanzierung<\/strong><\/h4>\n<p>Auch bei der Entwicklungsfinanzierung drehen sich die Debatten viel zu h\u00e4ufig darum, wie wir von aussen helfen k\u00f6nnen. Das Ziel, 0,7 Prozent des deutschen Bruttonationaleinkommens f\u00fcr die Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden ist l\u00f6blich. Die Politik sollte jedoch auch das internationale Umfeld so gestalten, dass afrikanische Staaten ihre Einnahmen eigenst\u00e4ndig erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Beispielsweise verlieren afrikanische Staaten j\u00e4hrlich eine ge-sch\u00e4tzte Summe zwischen 30 und 100 Milliarden Euro an potenziellen Staatseinnahmen infolge von Steuerflucht.<\/p>\n<p>Auf internationaler Ebene d\u00fcrfte Deutschland nicht mehr bei der Bek\u00e4mpfung der Steuerflucht bremsen. Vielmehr sollte sich die deutsche Politik f\u00fcr eine Einbeziehung der L\u00e4nder des S\u00fcdens im Kampf gegen die Steuerflucht einsetzen \u2013 also einer Verlagerung dieses Themas von der OECD hin zur UN. Auch auf nationaler Ebene k\u00f6nnte Deutschland endlich afrikanische L\u00e4nder am Informationsaustausch \u00fcber Steuerdaten teilhaben lassen, statt die Steuer-beh\u00f6rden Afrikas weiter im Dunkeln tappen zu. lassen.<\/p>\n<h4><strong>Deutschland und Europa als fairer Akteure gegen\u00fcber Afrika<\/strong><\/h4>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige \u00f6ffentliche Diskurs zur Afrikakooperation ist stark von Flucht und Migration bestimmt. Flucht und Migration sind nur Symptome tieferliegender Probleme: Daher brauchen wir dringend einen Paradigmenwechsel in unserer Afrikapolitik. Wir m\u00fcssen weg von kleinteiligen Afrikapl\u00e4nen, die Entwicklung von aussen vorantreiben wollen. Stattdessen sollten wir Afrikas Agenden zur Industrialisierung und zur Entwicklung ernst nehmen. Wir sollten lernen zu antizipieren, wohin die grosse Transformation in Afrika geht, d.h. Regionalisierungs- sowie Industrialisierungsbem\u00fchungen und afrikanische Entwicklungspl\u00e4ne durch ein erm\u00f6glichendes internationales Umfeld unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><em>Nico Beckert \/ Prof. Robert Kappel<\/em><br \/>\n<em>zebralogs.wordpress.com<\/em><\/p>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Nigerias Pr\u00e4sident Muhammadu Buhari schaut auf seinem Europabesuch f\u00fcr 24 Stunden in Deutschland vorbei. 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