{"id":831228,"date":"2019-03-28T10:06:00","date_gmt":"2019-03-28T10:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=831228"},"modified":"2019-03-28T10:06:00","modified_gmt":"2019-03-28T10:06:00","slug":"bge-bedingungsloses-grundeinkommen-eine-real-utopie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/03\/bge-bedingungsloses-grundeinkommen-eine-real-utopie\/","title":{"rendered":"BGE: Bedingungsloses Grundeinkommen &#8211; eine Real-Utopie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.thurnhofer.cc\/communication\/usp\/wirtschaftsethik\/586-bedingungsloses-grundeinkommen-eine-real-utopie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>Von Hubert Thurnhofer<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eDie Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat Konjunktur. Die Utopie kann aber schnell im Gegenteil enden\u201c, schreibt Jan Michael Marchart in der <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/oesterreich\/politik\/961791_Eine-bedingungslose-Falle.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiener Zeitung<\/a> am 28.4.2018 unter dem Titel \u201eEine bedingungslose Falle\u201c. Doch es geht um mehr als ein alternatives Sozialsystem und die &#8222;soziale H\u00e4ngematte&#8220;. Es geht um Menschenrechte. Und es geht um Alternativen zum bestehenden Finanzsystem.<\/strong><\/p>\n<p>Scheinbar grundlos publiziert die Wiener Zeitung die Analyse von Jan Michael Marchart \u00fcber eine \u201esozialromantische Utopie\u201c. Denn es gibt keinen neuen Feldversuch und die erste Volksabstimmung der Schweizer zu diesem Thema liegt auch schon wieder zwei Jahre zur\u00fcck. Doch: \u201eDie Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat Konjunktur\u201c. Damit konzediert der Autor aber, dass es um mehr geht als eine Utopie. Meine Gegenthese: das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist eine Realutopie!<\/p>\n<p>Im Unterschied zur Utopie, die im richtigen Leben als nicht realisierbar gilt, ist die Realutopie nicht nur Fantasy, sondern denkbar und realisierbar. Thomas Morus hat Utopia auf einer abgeschotteten Insel angesiedelt, seine Utopie ist demnach ein geschlossenes System. Eine Realutopie muss nat\u00fcrlich offene Systeme f\u00f6rdern und kann nur dann zum Erfolg f\u00fchren, wenn im bestehenden System die Weichen f\u00fcr das neue System gestellt werden. Eine Realutopie muss daher die alternativen Schienenstr\u00e4nge nach der Weichenstellung aufzeigen, denn mit Sicherheit entgleist der Zug, wenn er nach der Weichenstellung ungebremst auf das Abstellgleis f\u00e4hrt. Und dahin f\u00fchrt jede lineare Analyse, die hinter der Weiche keine anderen Ziele sieht als vor der Weiche.<\/p>\n<p><strong>Schon 1985 haben Lieselotte Wohlgenannt und Herwig B\u00fcchele das Buch \u201eGrundeinkommen ohne Arbeit\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/strong> Das aufkommende Computerzeitalter und die fortschreitende Automatisierung der Industrie gaben damals Anlass zu Bef\u00fcrchtungen, dass sich eine Zwei-Drittel-Gesellschaft formieren werde. Demnach werde die Arbeit immer weniger und ein Drittel der Menschen werde fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ohne Arbeit bleiben. Ein Grundeinkommen ohne Arbeit sollte deshalb absehbare soziale Unruhen verhindern.<\/p>\n<p>Die meisten Analysen in Bezug auf die Sch\u00f6ne neue Welt von Industrie 4.0 und Internet 4.0 sind auf diesem Diskussionsniveau stehen geblieben. Sowohl Gewerkschafter als auch Neoliberale sehen das Grundeinkommen nur in linearer Abfolge von Arbeit, d.h. als Einkommenssicherung f\u00fcr den Fall der Arbeitslosigkeit. Paradoxer Weise bewertet der Gewerkschaftsfl\u00fcgel das Grundeinkommen negativ, weil er die Arbeit mittlerweile als Menschenrecht des Arbeitnehmers sieht, w\u00e4hrend der neoliberale Wirtschaftsfl\u00fcgel offenbar dem durch Roboter ersetzten Arbeitslosen eine Grundsicherung zugesteht, denn nur so k\u00f6nnen die immer weniger Besserverdiener und Spitzenverdiener ihren Reichtum ungest\u00f6rt genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Wohlgenannt\/B\u00fcchele haben sich bald nach Publikation ihres Buches von der Formulierung \u201eGrundeinkommen ohne Arbeit\u201c distanziert, da es um mehr geht, n\u00e4mlich die Bedingungslosigkeit.<\/strong> Anders gesagt, es geht um den 1. Artikel der Menschenrechte: \u201eAlle Menschen sind frei und gleich an W\u00fcrde und Rechten geboren.\u201c Ich halte diesen Satz f\u00fcr eine der h\u00f6chsten Leistungen der Zivilisationsgeschichte. Er ist aber bislang reine Utopie geblieben. Denn in keinem Rechtssystem kann er eingefordert oder eingeklagt werden. Anders gesagt: der Artikel 1 gilt bedingungslos, aber nicht unter den Bedingungen der real existierenden Gesetze.<\/p>\n<p><strong>Sicher ist \u201edie Welt\u201c f\u00fcr das BGE noch lange nicht reif, aber in Europa halte ich es f\u00fcr umsetzbar \u2013 und zwar noch in der ersten H\u00e4lfte dieses Jahrhunderts.<\/strong> Wie Marchart einleitend richtig bemerkt: \u201eWir leben in einer \u00c4ra vielschichtiger Unsicherheiten.\u201c Konkret erw\u00e4hnt er aber nur jene, die das Arbeitsleben ver\u00e4ndern werden. Doch dabei geht er weder in die Tiefe, noch in die Breite. Um das Thema Arbeitswelt zu vertiefen m\u00fcsste der Begriff \u201eArbeit\u201c der Realit\u00e4t des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Dazu unumg\u00e4nglich ist die Auseinandersetzung mit dem Leistungsbegriff und der damit kausal verkn\u00fcpften Entlohnung.<\/p>\n<p>Arbeit ist f\u00fcr den Gewerkschaftsfl\u00fcgel bis heute Lohnarbeit. Wenn ich meine betagten Eltern betreue, ist das demnach keine Arbeit, wenn die gleiche Leistung eine Pflegekraft erbringt, ist es Arbeit. Als Unternehmer verbringe ich viele Stunden mit Kontaktpflege, Marketing und PR \u2013 grunds\u00e4tzlich ohne Entlohnung und meist ohne Return on Investment. Daf\u00fcr mit dem Privileg, 80 Stunden pro Woche arbeiten zu d\u00fcrfen. Die anstrengendste Arbeit des vergangenen halben Jahres, die ich exakt am Tag der Arbeit zum Abschluss bringen konnte, war die Lekt\u00fcre des \u201eKapital\u201c von Karl Marx. \u201eArbeit\u201c war das nur, wenn es mir gelingt, mit einem Vortrag dar\u00fcber (das ist eine Angebot an den Gewerkschaftsbund und die AK!) einen Mehrwert zu generieren.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind Arbeitnehmer und Lohnempf\u00e4nger mit regul\u00e4ren Kollektivvertr\u00e4gen heute im Vergleich zu den meisten Selbstst\u00e4ndigen (und Scheinselbstst\u00e4ndigen insbesondere im Pflegebereich) in einer privilegierten Situation. Wenn Flugzeugpiloten oder Lokomotivf\u00fchrer mit dem Vorwand des Streikrechts hunderttausende unbeteiligte Menschen gleichzeitig in Geiselhaft nehmen, so hat das nichts mehr mit \u201eArbeitskampf\u201c zu tun.<\/p>\n<p>Piloten und Lokf\u00fchrer sind ein beliebtes Beispiel f\u00fcr das traditionelle System, das die H\u00f6he des Lohns mit Leistung und Verantwortung argumentiert. Im Vergleich dazu m\u00fcssen die Stewards nur aufpassen, dass sie den Flug- oder Fahrg\u00e4sten keinen Kaffee auf die Hose sch\u00fctten. Dass sie im Ernstfall auch f\u00fcr Security und Erste Hilfe zust\u00e4ndig sind, ist in den mittlerweile k\u00e4rglichen Geh\u00e4ltern dieser Crewmitglieder sicher nicht eingepreist. Ganzheitlich betrachtet ist die Diskrepanz der Geh\u00e4lter zwischen Vorst\u00e4nden einer Fluggesellschaft, ihren Piloten und ihren Gep\u00e4cktr\u00e4gern mit Sicherheit nicht mit \u201eLeistung\u201c argumentierbar.<\/p>\n<p>Das BGE k\u00f6nnte die Einkommensschere wieder schlie\u00dfen. Denn Koffer schleppen f\u00fcr einen Schandlohn w\u00e4hrend im gleichen Unternehmen Spitzengeh\u00e4lter mit Bonuszahlungen aufgefettet werden (nicht aufgrund der erbrachten Leistungen, sondern aufgrund der standes\u00fcblichen Vertr\u00e4ge) \u2013 wenn das BGE nur diese Unsitte beseitigen w\u00fcrde, w\u00e4re es schon ein Erfolg. Wenn ich statt \u00fcber eine namenlose Fluglinie \u00fcber Amazon schreiben w\u00fcrde, h\u00e4tte ich an der Stelle wohl auch die Zustimmung der Gewerkschaften. Was die wenigsten wissen: Amazon hat bereits eine eigene Flugzeugflotte, aber das ist ein anderes Thema. Das relevante Thema in Zusammenhang mit dem BGE lautet: Verteilungsgerechtigkeit.<\/p>\n<p>Wer \u00fcber Verteilungsgerechtigkeit spricht muss sich Gedanken \u00fcber Umverteilung machen. Die \u00fcbliche Form der Umverteilung l\u00e4uft \u00fcber das Steuersystem und \u00fcber die Einrichtungen des Sozialstaates. Wenn Gewerkschafter ausgerechnet durch das BGE den Sozialstaat in Gefahr sehen, so ist das absurd. Nat\u00fcrlich kann nicht das BGE eingef\u00fchrt und oben drauf noch der bisherige Sozialstaat mit allen bestehenden Einrichtungen, Regeln und Privilegien fortgesetzt werden. Die Frage nach der Finanzierbarkeit des BGE geh\u00f6rt zum Hauptargument der Kritiker. Doch diese Frage stellt sich auch st\u00e4ndig in Bezug auf das besehende Sozialsystem. Insbesondere zum Problem der \u00dcberalterung (bei gleichzeitig zu erwartender h\u00f6herer Arbeitslosigkeit) hat das bestehende Sozialsystem keine Antworten!<\/p>\n<p>Im Vergleich zur Frage nach der Finanzierbarkeit des BGE ist die Frage nach der Finanzierbarkeit der Banken kinderleicht zu beantworten. Banken sind systemrelevant und <strong>m\u00fcssen<\/strong> daher finanziert werden. Das ist<strong> alternativlos<\/strong>. Punkt. Zum Grundeinkommen gibt es aber (noch) Alternativen, die hei\u00dfen Mindestsicherung in \u00d6sterreich und Harz IV in Deutschland. Und es gibt bereits Grundeinkommen f\u00fcr Teile der Bev\u00f6lkerung \u2013 nicht bedingungslos, aber bislang gut bew\u00e4hrt: die Pensionen. Zur Erhaltung dieses Systems brauchen wir das BGE nicht, diese Idee ist daher noch nicht systemrelevant.<\/p>\n<p>Das Banksystem dagegen ist systemrelevant. Nicht nur die EZB-Milliarden finanzieren die Systemerhaltung des Bankenapparats. Die Banken finanzieren sich auch selbst, indem sie ihr Geld vor allem in Finanzprodukte (also Konstruktionen von Banken und Fonds) investieren und m\u00f6glichst wenig in die Realwirtschaft abflie\u00dfen lassen. Die Blase ist l\u00e4ngst un\u00fcbersehbar, aber die Banker lassen sich gut daf\u00fcr bezahlen, dass diese nicht platzt. Wenn sie aber platzt, und sie wird platzen, so wie jede Blase platzen muss &#8211; das wissen die meisten schon seit 2001, manche erst seit 2008 \u2013 dann k\u00f6nnte das BGE die Folgen dieser Katastrophen abfedern.<\/p>\n<p>Hier kommt ein Aspekt ins Spiel, \u00fcber den auch die Anh\u00e4nger des BGE bislang noch wenig nachgedacht haben: ein alternatives W\u00e4hrungs- und Geldsystem. <strong>Mit alternativen W\u00e4hrungen<\/strong> (damit meine ich keine Kryptow\u00e4hrungen, die aufgrund ihrer Technologie nicht barrierefrei und aufgrund ihrer Konzeption nicht demokratisch sind) <strong>wird bereits experimentiert, doch noch niemand hat die Themen BGE und alternative W\u00e4hrung systematisch zusammen gef\u00fchrt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das BGE wird bislang vorwiegend als alternatives Sozialsystem diskutiert. Aber es braucht auch ein alternatives Steuersystem. Und es braucht Neubewertungen der gesellschaftlich relevanten Leistungen und die Umwertung antiquierter Begriffe und Einstellungen.<\/strong> Dazu stelle ich vier Thesen zur Diskussion:<\/p>\n<p>1. Leistung bemisst sich am Wert f\u00fcr die Gesellschaft, nicht an den internen Usancen einer Branche.<\/p>\n<p>2. Beruf kommt von Berufung \u2013 nicht von \u201eJob\u201c und nicht von \u201eErwerbst\u00e4tigkeit\u201c.<\/p>\n<p>3. Arbeit kommt von sinnvoller Besch\u00e4ftigung f\u00fcr das Gemeinwohl, nicht von Lohnarbeit.<\/p>\n<p>4. Geld ist nicht die Grundw\u00e4hrung eines Staates, sondern das Vertrauen seiner B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Ich frage mich oft, warum hochbezahlte Experten in den Nationalbanken nicht \u00fcber Alternativen zum bestehenden Geldsystem nachdenken. Bestenfalls gibt es \u00dcberlegungen \u00fcber die Frage ob der Euro den Dollar als Weltw\u00e4hrung abl\u00f6sen kann oder ob der Euro im Gegenteil zum Scheitern verurteilt ist. Als ob die W\u00e4hrungsfrage die Essenz des Geldsystems w\u00e4re! Bei einem anderen Reizthema steigen sogar Wirtschaftsprofis auf die Barrikaden: sooft das Ger\u00fccht, wonach das Bargeld abgeschafft werden soll, in Umlauf gebracht wird. So, als w\u00fcrde es nach Abschaffung des Goldstandards noch einen prinzipiellen Unterschied machen, welche \u00e4u\u00dfere Form das Geld annimmt.<\/p>\n<p>Philosophisch betrachtet gilt die Formel: <strong>Geld = Vertrauen<\/strong>. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Auf Basis dieser einfachen Formel sollten die Nationalbanken &#8211; besser heute als morgen &#8211; damit beginnen, \u00fcber Geldsysteme der Zukunft nachzudenken. Und in diese \u00dcberlegungen m\u00fcssen die bisherigen Konzepte zum BGE einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Res\u00fcmee: Es ist erfreulich, wenn wohlhabende Neoliberale den Lohnabh\u00e4ngigen ein Grundeinkommen zugestehen um in Folge der 4. Industriellen Revolution die Entwicklung eines Lumpenproletariats zu verhindern. Doch alle Arbeitsmarkt-Prognosen \u00fcber Industrie 4.0 und Digitalisierung kennen wir schon aus den 1980er Jahren, als gerade die ersten Computer in die B\u00fcros geliefert wurden. Sie haben sich nicht erf\u00fcllt. Tatsache ist: es gibt immer Arbeit (die Frage ist nur, was man darunter versteht), aber es gibt nicht f\u00fcr jede Arbeit die angemessene Entlohnung. Das BGE wird den Druck auf Konzerne erh\u00f6hen angemessen zu bezahlen. Wer aber der Meinung ist, es sei wichtiger, alle drei Teile des \u201eKapital\u201c oder die kommentierte Ausgabe von \u201eMein Kampf\u201c zu lesen, Kunstwerke zu schaffen oder Lieder zu komponieren, im Park Kastanien zu sammeln oder Beeren im Wald \u2013 der soll diese M\u00f6glichkeiten frei verwirklichen k\u00f6nnen. Dank Industrie 4.0 k\u00f6nnen wir uns das (zumindest in Europa) erstmals in der Geschichte leisten! Doch all das sind Luxusprobleme im Vergleich zum bevorstehenden Finanzcrash. Das BGE \u2013 ich wiederhole: in Kombination mit einem alternativen Geldsystem \u2013 ist aus meiner Sicht die einzige M\u00f6glichkeit, die schlimmsten Folgen abzufangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Hubert Thurnhofer ist \u00f6sterreichischer Autor, Galerist, Querdenker und Philosoph.<\/em><br \/>\n<em>Auf seiner Webseite <a href=\"https:\/\/www.thurnhofer.cc\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.thurnhofer.cc<\/a> publiziert er unter anderem Artikel zu Gesellschaft, Kunst, Ethik und Moral.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hubert Thurnhofer \u201eDie Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat Konjunktur. Die Utopie kann aber schnell im Gegenteil enden\u201c, schreibt Jan Michael Marchart in der Wiener Zeitung am 28.4.2018 unter dem Titel \u201eEine bedingungslose Falle\u201c. 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