{"id":799008,"date":"2019-01-31T13:53:55","date_gmt":"2019-01-31T13:53:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=799008"},"modified":"2019-01-31T13:54:51","modified_gmt":"2019-01-31T13:54:51","slug":"im-interesse-der-deutschen-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/","title":{"rendered":"Im Interesse der deutschen Industrie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi weigert sich auch beinahe eine Woche nach dem Beginn eines Streiks in Gy\u0151r, den Forderungen der dortigen Arbeiter zu entsprechen und ihre L\u00f6hne, die niedrigsten innerhalb des Konzerns in ganz Europa, angemessen zu erh\u00f6hen.<\/strong><\/p>\n<p>Weil das dortige Motorenwerk, das gr\u00f6\u00dfte der Welt, nicht produziert, ist jetzt auch am Audi-Stammwerk in Ingolstadt die Arbeit eingestellt worden. Der Streik folgt Massenprotesten gegen ein Gesetz, das eine dramatische Ausweitung der \u00dcberstunden in Ungarn vorsieht und dem Interesse deutscher Kfz-Konzerne Rechnung tr\u00e4gt: Diese wollen ihre Produktion in Ungarn erheblich ausweiten, leiden dort jedoch unter Arbeitskr\u00e4ftemangel &#8211; unter anderem, weil die Regierung Orb\u00e1n die Zuwanderung von Arbeitskr\u00e4ften verweigert. Das neue Gesetz, das ersatzweise die Arbeitszeit per Ausweitung der \u00dcberstunden verl\u00e4ngert, wird als &#8222;Sklavengesetz&#8220;, zuweilen auch als &#8222;Lex Audi&#8220; kritisiert&#8220;.<\/p>\n<h4><strong>Arbeitskampf in Gy\u0151r<\/strong><\/h4>\n<p>Der Arbeitskampf in den Audi-Werken im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an. Die Arbeiter dort hatten am vergangenen Donnerstag einen einw\u00f6chigen Streik begonnen, um eine Lohnerh\u00f6hung in H\u00f6he von 18 Prozent durchzusetzen. Aktuell liegt der Durchschnittslohn in der Montage in Gy\u0151r bei 1.100 Euro brutto im Monat; das sind laut Angaben von Gewerkschaftern 28 Prozent weniger als der Durchschnittslohn in den slowakischen Audi-Werken und 39 Prozent weniger als die Einkommen bei Audi in Polen, w\u00e4hrend Audi-Arbeiter in Belgien im Durchschnitt das 3,6-fache ihrer Kollegen in Ungarn verdienen &#8211; dies, obwohl die Lebenshaltungskosten in ungarischen St\u00e4dten wie Gy\u0151r nicht signifikant niedriger sind als in Westeuropa. Die Arbeiter fordern eine Lohnerh\u00f6hung von 18 Prozent, mindestens aber 75.000 Forint (rund 236 Euro). Obwohl sie damit immer noch die am schlechtesten bezahlten Audi-Arbeiter des gesamten europ\u00e4ischen Kontinents w\u00e4ren, weigert sich die deutsche Volkswagen-Tochter, ihrem Verlangen nachzugeben. Seit Montag ruht daher auch die Arbeit im deutschen Audi-Stammwerk in Ingolstadt: Es fehlen Motoren, die in Gy\u0151r produziert werden.<\/p>\n<h4><strong>Kfz-Standort Ungarn<\/strong><\/h4>\n<p>Audi Hungaria ist mit einem Investitionsvolumen von fast neun Milliarden Euro seit 1993 die gr\u00f6\u00dfte ausl\u00e4ndische Direktinvestition in Ungarn. In Gy\u0151r werden nicht nur mehr als 100.000 Pkw pro Jahr produziert, sondern auch rund zwei Millionen Motoren, die in Fahrzeuge der Marke Audi sowie der Marke VW eingebaut werden. Das Motorenwerk gilt als das gr\u00f6\u00dfte seiner Art weltweit. Neben Audi betreibt auch Daimler seit 2012 ein Werk in Ungarn; in Kecskem\u00e9t wurden im Jahr 2017 rund 190.000 Fahrzeuge montiert, mehr als an jedem anderen ungarischen Kfz-Standort. W\u00e4hrend Daimler in Kecskem\u00e9t f\u00fcr etwa eine Milliarde Euro ein zweites Werk errichtet, hat auch BMW als dritter deutscher Kfz-Hersteller angek\u00fcndigt, eine Fabrik in Ungarn zu bauen; rund eine Milliarde Euro soll an einem neuen Standort bei Debrecen investiert werden. Parallel zu den drei gro\u00dfen deutschen Autoproduzenten haben sich auch zahlreiche deutsche Zulieferer in Ungarn angesiedelt, darunter Bosch, Continental, Schaeffler und ZF Friedrichshafen. Manche von ihnen weiten ihre Aktivit\u00e4ten ebenfalls aus; Bosch etwa hat angek\u00fcndigt, sein Engineering Center in der Hauptstadt Budapest f\u00fcr 120 Millionen Euro zu erweitern. FAG Magyarorsz\u00e1g, eine Tochterfirma der deutschen Schaeffler Group, hat soeben eine neue Produktionsst\u00e4tte in Debrecen er\u00f6ffnet.<\/p>\n<h4><strong>Deutsche Dominanz<\/strong><\/h4>\n<p>Die umfangreichen und immer weiter zunehmenden Investitionen der deutschen Autobranche, die von den niedrigen L\u00f6hnen in Ungarn profitieren, haben zu einem doppelten Effekt gef\u00fchrt. Zum einen dominiert die Kfz-Industrie die Wirtschaft des Landes: Sie stellt zur Zeit fast 30 Prozent der Produktion des verarbeitenden Gewerbes. Dabei wird sie von ausl\u00e4ndischen Firmen beherrscht, w\u00e4hrend die kleinen und mittleren einheimischen Unternehmen, wie es in einer \u00f6sterreichisch-deutschen Darstellung hei\u00dft, &#8222;eher lokal agieren und kaum in die Zulieferkette der internationalen Produzenten eingebunden sind&#8220;.[1] Gleichzeitig dominiert unter den ausw\u00e4rtigen Konzernen die deutsche Industrie. Neben Audi, Daimler und k\u00fcnftig BMW produziert Suzuki in Estzergom etwa 176.000 Autos pro Jahr, w\u00e4hrend Opel in Szentgotth\u00e1rd knapp 500.000 Motoren j\u00e4hrlich herstellt; beide liegen damit deutlich hinter der Gesamtproduktion der deutschen Unternehmen in Ungarn zur\u00fcck. Laut Angaben der Au\u00dfenwirtschaftsagentur Germany Trade &amp; Invest (gtai) stammt der Bestand ausl\u00e4ndischer Direktinvestitionen in Ungarn zu fast einem Viertel (22,9 Prozent) aus Deutschland; die Vermutung, dass sich auch hinter den Investoren Nummer zwei (die Niederlande mit 18,6 Prozent) und Nummer drei (\u00d6sterreich mit 10,6 Prozent) teils deutsche Unternehmen verbergen, ist begr\u00fcndet; beide L\u00e4nder sind als Relaisstationen deutscher Auslandsinvestitionen bekannt.<\/p>\n<h4><strong>Die &#8222;Lex Audi&#8220;<\/strong><\/h4>\n<p>Der Ausbau deutscher Kfz-Fabriken in Ungarn hat seinen Grund &#8211; neben den niedrigen L\u00f6hnen &#8211; auch in der bislang schwachen Stellung der Gewerkschaften und in anderen konzernfreundlichen Rahmenbedingungen im Land. So hat die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n im Jahr 2017 die Sozialabgaben von 27,5 auf 19,5 Prozent gesenkt und den K\u00f6rperschaftssteuersatz auf neun Prozent reduziert; letzteres ist der geringste Wert in der EU. Die Gesamtproduktion soll von knapp 500.000 Pkw im Jahr 2015 auf mehr als 710.000 Exemplare im Jahr 2025 sowie \u00fcber 780.000 im Jahr 2027 steigen. Allerdings werden schon jetzt die Arbeitskr\u00e4fte knapp. Weil die Regierung Orb\u00e1n jedoch Zuwanderung ablehnt &#8211; auch die Zuwanderung von Arbeitskr\u00e4ften [2] -, hat sie einen anderen Weg gew\u00e4hlt und im Dezember ein Gesetz beschlossen, das ersatzweise die Arbeitszeit drastisch erh\u00f6ht. So k\u00f6nnen Unternehmen ihre Mitarbeiter k\u00fcnftig nicht mehr nur zu 250, sondern zu 400 \u00dcberstunden pro Jahr verpflichten; Ausgleich daf\u00fcr m\u00fcssen sie nicht mehr binnen eines Jahres, sondern nur noch innerhalb von drei Jahren leisten. Beobachter stimmen \u00fcberein, dass das Gesetz de facto die verdeckte Einf\u00fchrung der Sechstagewoche erm\u00f6glicht. Weil das Gesetz vor allem dem Interesse deutscher Kfz-Konzerne Rechnung tr\u00e4gt, wird es in Ungarn nicht nur weithin als &#8222;Sklavengesetz&#8220;, sondern zuweilen auch als &#8222;Lex Audi&#8220;, als &#8222;Lex Mercedes&#8220; oder &#8222;Lex BMW&#8220; bezeichnet.[3]<\/p>\n<h4><strong>Das System Orb\u00e1n<\/strong><\/h4>\n<p>Tats\u00e4chlich erm\u00f6glicht es die Zurichtung Ungarns nach den Interessen deutscher Konzerne dem ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten, den repressiven Umbau des Staates [4] voranzutreiben: Die Kfz-Standorte sichern dem Land eine wichtige Rolle im System der kontinentalen Wirtschaft &#8211; und sie schaffen dank der zunehmenden Kooperationsinteressen der deutschen Industrie einen gewissen R\u00fcckhalt f\u00fcr Orb\u00e1n bei der Zentralmacht der EU.<\/p>\n<h4><strong>In Frage gestellt<\/strong><\/h4>\n<p class=\"western\">Durch die j\u00fcngsten Proteste in Ungarn wird dieses Modell nun erstmals in Frage gestellt. Bereits gegen das neue \u00dcberstundengesetz ging die Opposition in einer bislang f\u00fcr Ungarn nicht \u00fcblichen Breite und Einigkeit auf die Stra\u00dfe. Im Dezember erk\u00e4mpften die Arbeiter im Daimler-Werk in Kecskem\u00e9t eine Erh\u00f6hung ihrer L\u00f6hne um 22 Prozent in diesem und um weitere 13 Prozent im kommenden Jahr. Der aktuelle Streik bei Audi in Gy\u0151r erh\u00f6ht den Druck, die Sonderprofite deutscher Konzerne im Orb\u00e1n-Ungarn zu reduzieren, ein St\u00fcck mehr.<\/p>\n<p>[1] IHK Bayern, Au\u00dfenwirtschaft Austria: Exportbericht Ungarn. Wien\/N\u00fcrnberg, Dezember 2018.<br \/>\n[2] Andr\u00e1s Szigetvari: &#8222;Ohne Einwanderer mehr \u00dcberstunden&#8220;. derstandard.at 18.12.2018.<br \/>\n[3] Alfons Frese, Henrik Mortsiefer, Thomas Roser: &#8222;Sklavengesetz&#8220; hilft deutschen Autobauern. tagesspiegel.de 08.01.2019.<br \/>\n[4] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/5216\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nation ohne Grenzen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/5688\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der nationale Schulterschluss<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/6990\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die \u00c4ra des Revisionismus (III)<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi weigert sich auch beinahe eine Woche nach dem Beginn eines Streiks in Gy\u0151r, den Forderungen der dortigen Arbeiter zu&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1516,"featured_media":799036,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9150,9168,9158],"tags":[14616,54325,52962,14615,15792,54326],"class_list":["post-799008","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europa-de","category-politik","category-wirtschaft","tag-arbeitskampf","tag-lex-audi","tag-sklavengesetz","tag-streik","tag-ungarn","tag-viktor-orban-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Im Interesse der deutschen Industrie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Im Interesse der deutschen Industrie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-01-31T13:53:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-01-31T13:54:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"415\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\"},\"author\":{\"name\":\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee\"},\"headline\":\"Im Interesse der deutschen Industrie\",\"datePublished\":\"2019-01-31T13:53:55+00:00\",\"dateModified\":\"2019-01-31T13:54:51+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\"},\"wordCount\":1153,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg\",\"keywords\":[\"Arbeitskampf\",\"Lex Audi\",\"Sklavengesetz\",\"Streik\",\"Ungarn\",\"Viktor Orban\"],\"articleSection\":[\"Europa\",\"Politik\",\"Wirtschaft\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\",\"name\":\"Im Interesse der deutschen Industrie\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg\",\"datePublished\":\"2019-01-31T13:53:55+00:00\",\"dateModified\":\"2019-01-31T13:54:51+00:00\",\"description\":\"Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg\",\"width\":750,\"height\":415},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Im Interesse der deutschen Industrie\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee\",\"name\":\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\",\"description\":\"Information on German Foreign Policy Articles and photographs by german-foreign-policy.com on Pressenza do not fall under the Creative Commons license and are not reproducible in any way. \\\"Information on German Foreign Policy\\\" (german-foreign-policy.com) is compiled by a group of independent journalists and social scientists who observe, on an ongoing basis, Germany's renewed attempts to regain great power status in the economic, military and political arena.\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/german-foreign-policy-com\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Im Interesse der deutschen Industrie","description":"Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Im Interesse der deutschen Industrie","og_description":"Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2019-01-31T13:53:55+00:00","article_modified_time":"2019-01-31T13:54:51+00:00","og_image":[{"width":750,"height":415,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/"},"author":{"name":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee"},"headline":"Im Interesse der deutschen Industrie","datePublished":"2019-01-31T13:53:55+00:00","dateModified":"2019-01-31T13:54:51+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/"},"wordCount":1153,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg","keywords":["Arbeitskampf","Lex Audi","Sklavengesetz","Streik","Ungarn","Viktor Orban"],"articleSection":["Europa","Politik","Wirtschaft"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/","name":"Im Interesse der deutschen Industrie","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg","datePublished":"2019-01-31T13:53:55+00:00","dateModified":"2019-01-31T13:54:51+00:00","description":"Der erbittert gef\u00fchrte Arbeitskampf am Audi-Werk im ungarischen Gy\u0151r h\u00e4lt an und f\u00fchrt erstmals zu einem Produktionsstillstand in der Bundesrepublik. Audi","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lex_Audi.jpg","width":750,"height":415},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/im-interesse-der-deutschen-industrie\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Im Interesse der deutschen Industrie"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee","name":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","description":"Information on German Foreign Policy Articles and photographs by german-foreign-policy.com on Pressenza do not fall under the Creative Commons license and are not reproducible in any way. \"Information on German Foreign Policy\" (german-foreign-policy.com) is compiled by a group of independent journalists and social scientists who observe, on an ongoing basis, Germany's renewed attempts to regain great power status in the economic, military and political arena.","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/german-foreign-policy-com\/"}]}},"place":"","original_article_url":"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7845\/","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/799008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1516"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=799008"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/799008\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/799036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=799008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=799008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=799008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}