{"id":783657,"date":"2019-01-03T11:31:08","date_gmt":"2019-01-03T11:31:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=783657"},"modified":"2019-01-03T11:33:33","modified_gmt":"2019-01-03T11:33:33","slug":"venezuela-ein-faktencheck-der-anderen-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/01\/venezuela-ein-faktencheck-der-anderen-art\/","title":{"rendered":"Venezuela, ein Faktencheck der anderen Art"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die g\u00e4ngigen Medien in Deutschland schildern die Lage in Venezuela fortdauernd als katastrophal. Die realen Ursachen jedoch benennen sie kaum. In ihrer Darstellung war Ch\u00e1vez ein Phantast und Maduro sei absolut unf\u00e4hig, das Land zu regieren.<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Medien der westlichen Industriel\u00e4nder f\u00fchren alle gesellschaftlichen Alternativen, die jenseits der neoliberalen Marktwirtschaft liegen in ein Chaos. Sie und ihre Politiker folgen dem Konzept der Truman \u2013 Doktrin von 1947 (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Containment-Politik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia: Containment &#8211; aufhalten\/zur\u00fcckdr\u00e4ngen<\/a>). Sie st\u00f6ren sich daran, dass Ch\u00e1vez seinem Regierungsprogramm den Namen \u201eSozialismus des 21. Jahrhunderts\u201c gab, nicht so sehr, dass der in Venezuela verhafte Berliner Journalist Billy Six seine schwerbewaffneten Bewachern freundlich l\u00e4chelnd umarmt (<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/polizei\/inhaftiert-in-venezuela-bruder-von-berliner-reporter-billy-six-fordert-freilassung-31813028\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berliner Zeitung, 2.1.2019<\/a>).<\/p>\n<p>Ja, die Situation in dem rohstoffreichen Land ist beklagenswert. Rohstoffe allein erzeugen aber keinen Wohlstand. Erst mit ihren Verarbeitungsstufen werden die Voraussetzungen f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Einnahmen des Staatshaushaltes und der Familien geschaffen. Wichtig vor allem, auf wessen Rechnung sich die Verarbeitung vollzieht. Im Lande oder im Ausland?<\/p>\n<p>Seit 500 Jahren, das hei\u00dft vom Anbeginn an, fehlte Geld zur eigenst\u00e4ndigen Entwicklung in Venezuelas. Karl der V., Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches Deutscher Nation und spanischer K\u00f6nig, verf\u00fcgte als Kolonialherr, dass alle Steuereinnahmen nach Madrid zu senden sind und er verbot den Handel zwischen seinen Kolonien. Der erste im spanischen Auftrag vertraglich bestellte Gouverneur in Venezuela war \u00fcbrigens ein Deutscher aus dem Augsburger Handels- und Bankhaus der Welser. Gouverneur Ambrosius Alfinger musste Venezuela wegen ungen\u00fcgender Erf\u00fcllung seines Vertrages mit dem Kaiser und wegen der Beraubung der Bev\u00f6lkerung nach 26 Jahren die Verwaltung des Gebietes aufgeben (\u201eUreinwohner, Pfahlbauten und Gr\u00fcndungen des Alfingers\u201c, Verlag Fotolitos Garcia y Hijos, 1979).<\/p>\n<p>Nach Ende der Kolonialherrschaft der Spanier vor 200 Jahren landeten die Ergebnisse des Wertzuwachses aus der Rohstoffwirtschaft in Tresoren von New York, Madrid und London. Kapital zum Aufbau von Verarbeitungsindustrien blieb weiterhin nicht in Venezuela. Die erzwungene Arbeitsteilung zwischen der Rohstoff-F\u00f6rderung in Venezuela und der gewinnbringenden Verarbeitung im Ausland, hat sich im Verlauf der Zeit verfestigt. Der Gro\u00dfhandel, das Bank- und Versicherungsgewerbe verblieben weiter in den H\u00e4nden der Ausl\u00e4nder, bis zur Gegenwart.<\/p>\n<p>Ergebnis: Venezuela muss verarbeitete Erd\u00f6lprodukte wertm\u00e4\u00dfig um das Vielfache importieren als die Roh\u00f6lexporte einbringen (Quelle: Ministerio del Poder Popular de Petrolio y Mineria). Sparguthaben als Quelle f\u00fcr Kreditfinanzierungen wurden wegen der relativ geringeren Zahl der steuerpflichtigen Besch\u00e4ftigten in Industriebereichen nur unzureichend gebildet. Verm\u00f6gende Venezolaner, wie Gro\u00dfagrarier und Partner der ausl\u00e4ndischen Unternehmer haben ihre Gelder \u00fcberwiegend in den USA angelegt.<\/p>\n<p>Der von Ch\u00e1vez angestrebte Sozialstaat auf der Grundlage einer repr\u00e4sentativen Demokratie ben\u00f6tigt finanzielle Mittel f\u00fcr den Aufbau einer selbsttragenden Wirtschaft mit einer Verarbeitungsindustrie und Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen. Die Bildung, das Gesundheitswesen, die Verkehrsinfrastruktur und die Forschung hatten einen erheblichen Nachholbedarf. Kredite aus eigenen Quellen standen \u00fcber Jahrzehnte nur unzureichend f\u00fcr den Staatshaushalt zur Verf\u00fcgung. Sie waren im Wesentlichen nur beim Internationalen W\u00e4hrungsfonds zu erhalten. Meist gegen Auflagen, die Sozialausgaben zu k\u00fcrzen und Teile des staatlichen Eigentums zu privatisieren. Au\u00dferdem stuften die US-Ratingagenturen f\u00fcr lateinamerikanische L\u00e4nder die Zinsen \u00fcberwiegend auf \u201eB\u201c- und \u201eC\u201c-Niveau uns belaufen sich somit bis auf 16 Prozent. Seit den 1970-ziger Jahren herrschte in Lateinamerika das profitgetriebene Gesch\u00e4ftsmodell der Schuldenfallen, mit ausgepr\u00e4gten Profitlogiken, eingebettet im Konzept des Neoliberalismus.<\/p>\n<p>Ch\u00e1vez und Maduro hatten f\u00fcr ihre sozialbewussten Alternativen schwierige Ausgangsbedingungen. Sie ben\u00f6tigen gleichgesinnte kompetente F\u00fchrungskr\u00e4fte und Verwaltungsangestellte, sowie ausreichend Zeit f\u00fcr ihre Projekte. Die Regierungen Ch\u00e1vez\/Maduro sind seit 1998, d.h. erst seit 20 Jahren im Amt. Konservative Gegenkr\u00e4fte bremsten die Entwicklung. Relativ hohe Einnahmen standen Venezuela zwar aus den Rohstoffexporten zur Verf\u00fcgung aber nicht ausreichend f\u00fcr die angestrebte Aufgabe. Zuviel ist seit historischen Zeiten ins Ausland abgeflossen. Aufgrund fehlender Verarbeitungskapazit\u00e4ten war der j\u00e4hrliche Importaufwand um ein Vielfaches h\u00f6her. Selbst Benzin musste importiert werden. Venezuela hatte keine eigene Tankerflotte. Die Handels- und Leistungsbilanzen Venezuelas wiesen \u00fcberwiegend Negativsalden aus (Statistisches Amt Venezuelas, INE).<\/p>\n<p>Ch\u00e1vez verfolgte eine Konzeption f\u00fcr das Land. Seine Reformziele wurden nach umfangreichen Konsultationen in dem Entwicklungskonzept \u201eSchritte f\u00fcr die Periode 2013 bis 2019\u201c detailliert beschrieben (s. Ausgabe CCC, Comando, Campagna, Carabobo). Praktische Erfahrungen f\u00fcr Transformationenprozesse konnten in anderen L\u00e4ndern studiert werden. Sie sind aber nur dann erfolgreich anwendbar, wenn die notwendigen Bedingungen vorhanden sind. Die Teilnehmer der Sozialforen von Sao Paulo debattierten mit Ch\u00e1vez notwendige Anforderungen. Die Millenniumsziele der UNO zur Verbesserung der Lebenslage der Bev\u00f6lkerung wiesen ihnen die Richtung. Zustimmung und Solidarit\u00e4t signalisierte der Verbund der s\u00fcdamerikanischen Staaten CELAC und die Mitglieder der ALBA L\u00e4nder, die wirtschaftlich aber ebenfalls unter der ungerechten Situation der Arbeitsteilung mit den Industriel\u00e4ndern litten.<\/p>\n<p><em><strong>\u201eKeiner kann im Frieden leben, wenn es dem b\u00f6sen Nachbarn (<\/strong>und der Opposition<strong>) nicht gef\u00e4llt\u201c<\/strong><\/em>, lautet ein deutsches Sprichwort. Der n\u00f6rdliche, die USA, unternehmen gro\u00dfe Anstrengungen, die Entwicklung in Venezuela mit Sanktionen, Boykotten und Medienaufwand zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Uncle Sam greift auf seine Interventionserfahrungen in Lateinamerika zur\u00fcck. (Nikaragua, Kuba, Guatemala, Chile u.a.). Die OAS und die LIMA Gruppe werden mobilisiert und die US\u2013Administration sieht ihre Sicherheit durch Venezuela bedroht. Das erlaubt sch\u00e4rfere Aktionsm\u00f6glichkeiten (z.B. Decreto ejecutivo &#8211; Declaracion de Emergencia Nacional con respecto a Venezuela). Pr\u00e4sident Trump glaubt, ein milit\u00e4risches Eingreifen in Venezuela sei, neben den bereits verh\u00e4ngten Sanktionen, eine m\u00f6gliche Option.<\/p>\n<p>Die zerstrittene venezolanische Opposition versuchte mit Stra\u00dfen-Krawallen Wahlakte f\u00fcr sich zu gewinnen (Quelle: Venezuela-Avanza, 5.7.2017, Alexander-von Humboldt-Gesellschaft e.V.) Ein starkes Druckinstrument gegen Maduro ist gegenw\u00e4rtig die Versch\u00e4rfung und Aufrechterhaltung der verheerenden Inflation und die Beeinflussung des inneren Versorgungsmarktes. 2018 soll die Auswanderung venezolanischer B\u00fcrger in die Nachbarl\u00e4nder Kolumbien und Brasilien f\u00fcr politische Aufmerksamkeit und Druck sorgen.<\/p>\n<p>Ch\u00e1vez und Maduro haben mit ihren Ma\u00dfnahmen zur allgemeinen Sozialversicherung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung, zur Einf\u00fchrung einer Altersrente f\u00fcr alle, zum Abbau der extremen Armut, zum Aufbau der kommunalen R\u00e4te, der Einrichtung der Missionen und Schaffung von Wohnraum f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung in Venezuela Anerkennung gefunden. Die Jugend erhielt Perspektiven, ihr Leben durch Bildung zu gestalten. Ch\u00e1vez und Maduro haben 8 von 9 Wahlprozessen zu ihren Gunsten gestalten k\u00f6nnen. Die Wahlen wurden von den internationalen Wahlbeobachtern stets als demokratisch und frei von Manipulationen eingestuft. Beachtliches wurde zur Erreichung der Millenniumsziele der UNO in Venezuela geschaffen. Dazu beigetragen hat die Verteilungsmacht der Chavisten zur Steuerung der Daseinsvorsorge. Ihre Gegenkr\u00e4fte aus dem alten Staatsapparat, aus der Opposition, sowie der privaten Wirtschaft nutzten, mit Unterst\u00fctzung des Auslandes, M\u00f6glichkeiten zur Herbeif\u00fchrung der Inflation, die die Einkommensverbesserungen der Bev\u00f6lkerung zu Nichte macht. Eine Phase des aktiv gef\u00fchrten Widerstandes innerer und \u00e4u\u00dferer Kr\u00e4fte bestimmt gegenw\u00e4rtig die politische Lage in Venezuela.<\/p>\n<p>Stimmenmehrheiten hat Maduro in allen letzten Wahlen verbuchen k\u00f6nnen, wenn auch mit knappen Ergebnissen. Maduro h\u00e4lt sich an die Verfassung des Landes, die unter Beachtung weltweit anerkannten demokratischen Prinzipien unter Ch\u00e1vez entwickelt und mit gro\u00dfer Mehrheit von der Bev\u00f6lkerung angenommen wurde. Die Opposition kann kein zukunftsstarkes Angebot f\u00fcr Venezuela unterbreiten. Die USA scheinen mit ihren Regelungen im eigenen Gesundheitssystem und mit der Jugendarbeitslosigkeit z.B. in Chicago von 70 Prozent, kein Vorbild sein. Die Lebensverh\u00e4ltnisse in den USA, boten keine Alternativen, auch nicht ihr Umweltverhalten oder ihr Migrationsverst\u00e4ndnis. Blaupausen der F\u00fchrungsstrukturen des Sozialismus des 20. Jahrhunderts kommen ebenso wenig in Betracht. Das Sozialismusmodell hat nach der Wende um 1990 demokratische Fortschritte vollzogen und Lernprozesse durchgemacht.<\/p>\n<p>Was zu tun ist, m\u00fcssen die Venezolaner selbst entscheiden. Sie kennen am besten ihre konkreten Bedingungen und haben Vorstellungen \u00fcber ihre Zukunft. Gef\u00e4hrliche R\u00fcckschritte f\u00fcr die Lage um Venezuela und der Region bedeuten aktuell mediale Gedankenspiele und erste praktische \u00dcbungen paramilit\u00e4rischer Optionen (<a href=\"https:\/\/hastaelnocau.wordpress.com\/2017\/05\/24\/analisis-del-esquema-de-la-ofensiva-paramilitar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">An\u00e1lisis del esquema de la ofensiva paramilitar<\/a>). Die kolumbianische Trag\u00f6die ist keinesfalls Geschichte.<\/p>\n<p>Vorurteile von au\u00dfen sind bei Betrachtungen \u00fcber Venezuela, wie \u00fcberhaupt, fehl am Platze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die g\u00e4ngigen Medien in Deutschland schildern die Lage in Venezuela fortdauernd als katastrophal. Die realen Ursachen jedoch benennen sie kaum. In ihrer Darstellung war Ch\u00e1vez ein Phantast und Maduro sei absolut unf\u00e4hig, das Land zu regieren. 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