{"id":747057,"date":"2018-10-30T12:36:01","date_gmt":"2018-10-30T12:36:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=747057"},"modified":"2018-10-30T12:39:29","modified_gmt":"2018-10-30T12:39:29","slug":"regime-change-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/10\/regime-change-2-0\/","title":{"rendered":"Regime Change 2.0"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit nunmehr zwanzig Jahren arbeiten die USA und ihre Geheimdienste am Sturz der venezolanischen Regierung.<\/strong><\/p>\n<p>Nach einigen gescheiterten Versuchen, den Chavismus mittels eines Milit\u00e4rputschs zu beseitigen, setzen die Amerikaner mittlerweile wieder verst\u00e4rkt auf wirtschaftliche Sanktionen, die den Druck auf das \u00f6lreiche Land immer weiter erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Am 8. September erschien in der New York Times ein Artikel mit dem provokanten Titel: \u201eTrump Administration Discussed Coup Plans With Rebel Venezuelan Officers\u201c \u2013 \u201eTrump-Administration besprach Putschpl\u00e4ne mit venezolanischen Rebellenoffizieren\u201c. Die Journalisten Ernesto Londo\u00f1o und Nicholas Casey hatten mit insgesamt elf ehemaligen und aktiven US-amerikanischen Beamten und venezolanischen Befehlshabern gesprochen. Diese erz\u00e4hlten ihnen, sie h\u00e4tten an Gespr\u00e4chen mit der Trump-Regierung teilgenommen, in denen es um einen Regimewechsel in Venezuela gegangen sei. Schon im August 2017 hatte Trump geprahlt, die USA h\u00e4tten eine \u201emilit\u00e4rischen Option\u201c f\u00fcr Venezuela. Diese Aussage, so die Informanten gegen\u00fcber den Journalisten, \u201eermutigte rebellische Offiziere des venezolanischen Milit\u00e4rs, sich an Washington zu wenden&#8220;.<\/p>\n<h4><strong>Einladung zum Putsch<\/strong><\/h4>\n<p>Im Februar dieses Jahres verk\u00fcndete der damalige US-Au\u00dfenminister Rex Tillerson: \u201eIn der Geschichte Venezuelas und anderer s\u00fcdamerikanischer Staaten war oft das Milit\u00e4r die Triebfeder f\u00fcr Ver\u00e4nderungen, wenn die Lage ernst und die F\u00fchrung nicht mehr f\u00e4hig war, den Menschen zu dienen.\u201c Diese Aussage l\u00e4sst sich durchaus als eine Einladung zum Milit\u00e4rputsch in Venezuela verstehen.<\/p>\n<p>Die Sprache, die Tillerson hier verwendet, hat im US-Au\u00dfenministerium eine lange Tradition und wurde zum ersten Mal im Jahre 1954 in die Tat umgesetzt, als die Amerikaner die demokratisch gew\u00e4hlte Regierung von Jacobo \u00c1rbenz in Guatemala st\u00fcrzten. Aktionen wie diesen liegt die Theorie der \u201emilit\u00e4rischen Modernisierung&#8220; zugrunde, derzufolge in fr\u00fcheren Kolonien das Milit\u00e4r die einzige moderne und effiziente Institution war.<\/p>\n<p>Die Amerikaner wandten diese Theorie an zur Absicherung ihrer Unterst\u00fctzung f\u00fcr L\u00e4nder mit milit\u00e4rischen F\u00fchrern \u2013 Ayub Khan in Pakistan (1958), Castelo Branco in Brasilien (1964) und Ren\u00e9 Barrientos in Bolivien (1964).<\/p>\n<p>Die Vorstellungen, die nach den Gespr\u00e4chen zwischen den Amerikanern und den Venezolanern aufkeimten, gingen in die Richtung eines Sturzes der Regierung von Nicolas Maduro durch eine kleine Gruppe venezolanischer Offiziere. Allerdings hatten die Venezolaner keinen richtigen Plan. Sie fragten lediglich nach verschl\u00fcsselten Radios und hofften, \u201edass die Amerikaner Anleitung oder Ideen anbieten w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Maduro im Visier<\/strong><\/h4>\n<p>Am 4. August dieses Jahres, w\u00e4hrend der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag der bolivianischen Nationalstreitkr\u00e4fte, kam es zu einem Angriff auf Maduro. Zwei mit C4-Sprengstoff ausgestattete Drohnen kreisten \u00fcber der Parade und waren auf Maduro gerichtet, bereit zum Angriff. Der so plumpe wie gef\u00e4hrliche Plan scheiterte.<\/p>\n<p>Die venezolanische Regierung verhaftete vierzig Menschen, darunter einen pensionierten Oberst, Oswaldo Garcia, sowie einen Parlamentarier, Julio Borges. Am 8. September stellte Venezuelas Au\u00dfenminister Jorge Arreaza fest, dass sich die Putschisten mit US-Beamten getroffen hatten. Dass der Angriff auf Maduro misslang, ist nur ein schwacher Trost. Beunruhigend ist vielmehr, dass mit neuen Anschl\u00e4gen zu rechnen ist.<\/p>\n<h4><strong>Ch\u00e1vez &#8211; Dorn im Auge<\/strong><\/h4>\n<p>Nahezu alles an Hugo Ch\u00e1vez hatte die US-Regierung gest\u00f6rt. Dass ein Sozialist die Wahlen in einem Land mit einer der gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven gewonnen hatte, \u00e4rgerte Washington. Au\u00dferdem war den Regierungen von George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump ein Dorn im Auge, dass Ch\u00e1vez&#8216; Politik ganz konkret aufzeigte, dass regionale Kooperation sehr viel wichtiger ist als die Unterwerfung unter die Regeln multinationaler, zumeist von den USA dominierter Konzerne. Also musste Ch\u00e1vez gehen. Eine andere L\u00f6sung gab es nicht.<\/p>\n<p>Versuche, die Ch\u00e1vez-Regierung zu unterminieren, hatte es seit deren Amtsantritt im Jahre 1999 gegeben; nicht ein Tag verging, ohne dass neue Anschlagspl\u00e4ne gegen ihn ausgeheckt und in die Tat umgesetzt wurden. Der spektakul\u00e4rste Versuch, Ch\u00e1vez zu st\u00fcrzen, fand 2002 statt, als venezolanische Milit\u00e4rs die Macht \u00fcbernahmen. Ch\u00e1vez ergab sich in einem Akt politischer Courage, befand sich jedoch nicht lange in ihren H\u00e4nden. Massenproteste \u00fcberfluteten das Land derartig, dass sich die Milit\u00e4rs zum R\u00fcckzug gezwungen sahen. Ihre US-Verb\u00fcndeten hatten also vorerst das Nachsehen.<\/p>\n<p>Nicht lange nach diesem Putschversuch gr\u00fcndete das US-Au\u00dfenministerium das Office of Transition Initiatives (OTI \u2013 Beh\u00f6rde f\u00fcr Wandlungsinitiativen), das eng mit USAID, der US-Beh\u00f6rde f\u00fcr internationale Entwicklung, zusammenarbeitete. Vier Jahre sp\u00e4ter, die Agenda des OTI hatte sich mittlerweile gefestigt, wandte sich der US-Botschafter William Brownfield wegen seines F\u00fcnf-Punkte-Plans des OTI an Washington:<\/p>\n<ol>\n<li>St\u00e4rkung demokratischer Institutionen<\/li>\n<li>Durchdringung von Ch\u00e1vez&#8216; politischer Basis<\/li>\n<li>Spaltung des Chavismus<\/li>\n<li>Schutz vitaler US-amerikanischer Gesch\u00e4ftsinteressen<\/li>\n<li>Internationale Isolierung von Ch\u00e1vez<\/li>\n<\/ol>\n<p>In den zehn Jahren, seit Brownfield diesen Plan verfasst hatte, wurde jeder einzelne Punkt von der US-Regierung und ihren venezolanischen Verb\u00fcndeten systematisch entwickelt. Der Schutz von US-Gesch\u00e4ftsinteressen spielt hierbei die Hauptrolle. John Caulfield, 2009 der oberste US-Diplomat in Venezuela, schrieb: Ch\u00e1vez habe Petrodollar dazu genutzt, um Venezuela \u201ezu einem aktiven und unbeugsamen Konkurrenten der USA in der Region zu machen&#8220;.<\/p>\n<p>Dieses Ansinnen war nat\u00fcrlich unverzeihlich, da man Venezuela weder erlauben durfte, einen unabh\u00e4ngigen Block erd\u00f6lproduzierender Staaten anzuf\u00fchren \u2013 wozu auch eine Wiederbelebung der Organisation erd\u00f6lexportierender L\u00e4nder, der OPEC, geh\u00f6rt \u2013, noch einen Block lateinamerikanischer Staaten zu bilden, der sich gegen die Einmischung der USA richtet \u2013 also die Gr\u00fcndung der Bolivarianischen Allianz f\u00fcr Amerika, der ALBA. Der Putsch von 2009 in Honduras gegen die Regierung von Manuel Zelaya, einem Verb\u00fcndeten von Ch\u00e1vez, war ein eindeutiger Warnschuss. Aber das reichte l\u00e4ngst nicht aus. Ch\u00e1vez und seiner Revolution musste im eigenen Land der Garaus gemacht werden.<\/p>\n<h4><strong>Unterst\u00fctzung des zersplitterten rechten Fl\u00fcgels<\/strong><\/h4>\n<p>Die US-Regierung und die venezolanische Oligarchie finanzierten innerhalb Venezuelas gemeinsam verschiedene Institutionen, die sich einen demokratischen Anschein gaben. Das sind Gruppen, die zwar unter der v\u00f6lligen Kontrolle der Oligarchie stehen, trotzdem aber im Stil demokratischer Institutionen auftreten. Das National Endowment for Democracy der US-Regierung und das International Republican Institute haben eng miteinander kooperiert, um Kader f\u00fcr politische Parteien und zivilgesellschaftliche Organisationen auszubilden.<\/p>\n<p>Eine der Hauptaufgaben der US-Beamten, die sich mit der \u201eSt\u00e4rkung demokratischer Institutionen&#8220; befassten, bestand darin, die zerstrittene venezolanische Rechte zu vereinen. Gespr\u00e4che mit Beamten des US-Au\u00dfenministeriums w\u00e4hrend der letzten zehn Jahre zeigen deren Frustration angesichts der ewigen Streitereien und kleinlichen Ambitionen innerhalb der venezolanischen Oligarchie, deren einzelne Fraktionen sich vielmehr bei den USA einschmeicheln wollen, als eine breite Unterst\u00fctzung bei der venezolanischen Bev\u00f6lkerung zu generieren.<\/p>\n<p>\u00dcber die Pan-American Development Foundation, die Stiftung f\u00fcr panamerikanische Entwicklung, hat die US-Regierung Gelder zum Aufbau \u00e4u\u00dferst spezifischer NGOs innerhalb Venezuelas bereitgestellt. Diese NGOs konzentrieren sich auf Probleme in den Bereichen Kriminalit\u00e4t, Pressefreiheit, richterliche Unabh\u00e4ngigkeit sowie Frauen- und Menschenrechte. Der Kern ihrer Arbeit besteht darin, den Anstieg der Kriminalit\u00e4t und die Schikanen der Presse mit einem geradezu pointillistischem Fokus zu dokumentieren \u2013 und darin, jeden einzelnen Fall aufzubauschen, anstatt ihn in seinem Kontext zu untersuchen.<\/p>\n<p>Der Kerninhalt dieser Arbeit richtet sich nicht etwa an den Westen \u2013 denn dort gibt es ja ohnehin schon einen gewissen Hass auf das bolivarische Experiment. Vielmehr geht es darum, Zwietracht innerhalb jener Klassen zu sch\u00fcren, die Ch\u00e1vez immer noch unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Wie Brownfield darlegte, zielte die US-Unterst\u00fctzung jener Gruppen darauf, \u201edie dunkelsten Ecken der Revolution auszuleuchten sowie Informationen zu sammeln und zu dokumentieren und diese dann zu ver\u00f6ffentlichen&#8220;. Allerdings ging es nicht nur um die Verbreitung von Informationen, sondern darum, sie so darzustellen, dass das venezolanische Experiment jegliche Legitimit\u00e4t verlieren w\u00fcrde. Zur Erreichung dieses Ziels war alles erlaubt. Der CIA und das OTI durchst\u00f6berten mit ihren Taschenlampen jede noch so dunkle Gosse Venezuelas und meldeten alles, was sie darin fanden. Und wenn sie nicht auf gen\u00fcgend Schmutz stie\u00dfen, \u00fcbertrieben sie ganz einfach oder fabrizierten ihre Beweise.<\/p>\n<h4><strong>Regime-Change 2.0<\/strong><\/h4>\n<p>Am 11. September publizierte die New York Times ein Editorial mit dem verbl\u00fcffenden Titel: \u201eStay Out of Venezuela, Mr. Trump\u201c \u2013 \u201eFinger weg von Venezuela, Mister Trump&#8220;. Sollte das etwa hei\u00dfen, dass die liberale US-Elite der USA keine Lust mehr auf einen Regime-Change in dem s\u00fcdamerikanischen Land hatte? Der Untertitel des Artikels belehrte den Leser jedoch schnell eines Besseren: \u201ePr\u00e4sident Maduro muss zwar weg, aber ein von den Amerikanern gest\u00fctzter Putsch ist nicht die L\u00f6sung\u201c. Ein Regimewechsel durch einen Milit\u00e4rputsch wird demzufolge nicht gebilligt, andere Mittel hingegen finden Unterst\u00fctzung. Und worin bestehen diese anderen Mittel? Mehr Sanktionen gegen Venezuela, mehr Leid f\u00fcr das venezolanische Volk. Dieser Druck, so die Hoffnung, soll die Leute dazu bringen, sich gegen die Maduro-Regierung aufzulehnen und auf den Stra\u00dfen zu demonstrieren.<\/p>\n<p>Ein Weg, Maduro beizukommen, besteht darin, die Vereinten Nationen in die US-Strategie einzubinden. Die Trump-Administration hat bereits den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Venezuelas gew\u00e4hlte Regierung dadurch zu isolieren, dass Ermittlungen im Bereich Geldw\u00e4sche eingeleitet werden und das Land keinen Zugang zu den internationalen Finanzm\u00e4rkten erh\u00e4lt. Nat\u00fcrlich dienen diese Ermittlungen einem bew\u00e4hrten Spiel: Die UNO soll in die Diskussion \u00fcber Venezuela einbezogen und Sanktionen gegen das Land erwirkt werden. Dies erh\u00f6ht den Druck immer weiter und l\u00e4sst die Rufe nach einer von der UNO sanktionierten Operation zum Sturz der venezolanischen Regierung immer lauter werden. Man kennt das ja \u2013 siehe Irak, Iran, Nordkorea und Syrien. Venezuela war schon lange an der Reihe.<\/p>\n<h4><strong>Der lange Marsch der Bauern<\/strong><\/h4>\n<p>Die Verh\u00e4ltnisse in Venezuela sind alles andere als einfach. Die Wirtschaft taumelt von einer Krise in die andere. Venezuela war bislang nicht in der Lage, sich aus der Falle des zinsbasierten Kapitalismus zu befreien \u2013 der Zins besteht in diesem Falle in den Ertr\u00e4gen aus dem \u00d6lexport. Allerdings ist es der bolivarischen Revolution gelungen, die Sozialleistungen f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit zu verbessern und neue Einrichtungen zu schaffen, die sich um die \u00c4rmsten der Armen k\u00fcmmern. Eine Neuorganisation der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse konnte bis jetzt jedoch nicht vollzogen werden.<\/p>\n<p>Die Arbeiter und Bauern Venezuelas haben auf die sich vertiefende Krise mit gro\u00dfer Reife reagiert. Im Verlaufe des letzten Jahres streikten Krankenschwestern und Arbeiter aus der Elektroindustrie, Rentner protestierten, die von immer kleineren staatlichen Pensionen leben m\u00fcssen, und es fand ein Marsch der Bauern statt. Jeder dieser Proteste gegen die Regierung stellte sich aber im Grundsatz gegen einen Regime-Change und trat f\u00fcr die bolivarische Revolution ein, richtete aber gleichwohl Forderungen an die Regierung und die Gesellschaft, die geh\u00f6rt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am 12. Juli dieses Jahres machten sich einhundert Bauern von Guanare, einer Stadt im Bundesstaat Portuguesa, in Richtung der Hauptstadt Caracas auf. \u00dcber einen Monat lang marschierten sie durch das Land, bis es schlie\u00dflich zu einem emotionalen, live im Fernsehen \u00fcbertragenen Treffen mit Maduro kam. \u201eIm Verlauf der letzten drei Jahre ist die Krise aufgrund des Mangels an Nahrung richtig schlimm geworden&#8220;, sagte Usmary Enrique von der Plataforma de Luchas Campesinas (Podium der k\u00e4mpfenden Bauern \u2013 \u201eLuchas Campesinas\u201c \u2013 w\u00f6rtlich \u201eK\u00e4mpfe der Bauern\u201c; Anmerkung der Redaktion). \u201eEs ist l\u00e4cherlich, dass wir Essen importieren m\u00fcssen, wo wir es doch selber produzieren k\u00f6nnten&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Maduro versprach, ihre Beschwerden ernst zu nehmen. Einen Monat sp\u00e4ter gingen die Bauern so lange in Hungerstreik, bis Maduro seine Aufmerksamkeit auf ihre Verbesserungsvorschl\u00e4ge im Hinblick auf die Landwirtschaft richtete. Per Anweisung verbot er Enteignungen und warnte vor der Anwendung von Gewalt gegen Bauern. Die Spannungen zwischen Kleinbauern und der venezolanischen Regierung sind tiefgreifend und ernst. Dennoch w\u00fcrden die Bauern kein US-gef\u00f6rdertes Forum zum Sturz der Regierung unterst\u00fctzen, da sie weder die US-Regierung noch die venezolanische Oligarchie als Verb\u00fcndete betrachten.<\/p>\n<p><strong><em>Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2018\/10\/02\/regime-change-2-0-is-venezuela-next\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regime Change 2.0: Is Venezuela Next?<\/a>&#8222;. Er wurde vom ehrenamtlichen <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rubikon-\u00dcbersetzungsteam<\/a> \u00fcbersetzt und vom ehrenamtlichen <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rubikon-Korrektoratsteam<\/a> lektoriert und unter Creative Commons-Lizenz CC BY 4.0 <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/regime-change-2-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/em><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Vijay Prashad, ein indischer Historiker, Journalist und Kommentator, hat bereits 25 B\u00fccher verfasst, darunter &#8222;The Darker Nations: A People&#8217;s History of the Third World&#8220;, welches 2008 vom Asian American Writers&#8216; Workshop zum Sachbuch des Jahres gew\u00e4hlt wurde. Neben seinem Engagement f\u00fcr die Belange der unterdr\u00fcckten V\u00f6lker ist er au\u00dferdem an der BDS-Bewegung beteiligt.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit nunmehr zwanzig Jahren arbeiten die USA und ihre Geheimdienste am Sturz der venezolanischen Regierung. 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