{"id":725632,"date":"2018-09-27T13:01:34","date_gmt":"2018-09-27T12:01:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=725632"},"modified":"2018-09-27T13:01:34","modified_gmt":"2018-09-27T12:01:34","slug":"citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/","title":{"rendered":"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert"},"content":{"rendered":"<div id=\"content_lead\">\n<p class=\"text_lead_in\"><strong>Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren.<\/strong><\/p>\n<article>Eine Datenanalyse von netzpolitik.org zeigt, wie Google mit einem 150-Millionen-Euro-Programm den Medienverlagen Honig ums Maul schmiert. Hier unser Einblick in die Welt des Google-finanzierten Journalismus.<\/p>\n<p>Werwolf ist ein Partyspiel. Der Spielleiter bestimmt einen der Spieler heimlich zum B\u00f6sewicht. Die anderen Teilnehmer m\u00fcssen dann gemeinsam erraten, wer der B\u00f6se ist, und ihn aus dem Spiel werfen. \u00dcberlebt der Werwolf bis zum Schluss, hat er gewonnen. Werwolf, auch als Mafia bekannt, ist das Lieblingsspiel von Richard Gingras, dem Head of News bei Google. Gingras spielt gern mit Leuten, die fr\u00fcher Googles sch\u00e4rfste Kritiker waren: den Topmanagern und Chefinnen der Medienindustrie.<\/p>\n<p>Jedes Jahr veranstaltet Google ein Gipfeltreffen f\u00fcr die Branche, genannt Newsgeist. Im Vorjahr fand es in Kopenhagen statt, diesen Juni in Lissabon. Bei dem exklusiven Treffen lernt sich die Cr\u00e8me des europ\u00e4ischen Journalismus kennen. Auf der sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten G\u00e4steliste stehen etwa Spiegel-Online-Chefredakteurin Barbara Hans, Wikipedia-Gr\u00fcnder Jimmy Wales und viele grosse Namen der Branche.<\/p>\n<p>Tags\u00fcber debattieren die G\u00e4ste bei Newsgeist Fragen wie \u201eWhat could Google do for news?\u201c. Am Abend stehen Whiskey und Werwolf auf dem Programm. Gingras gibt dabei gern den Spielleiter. Den kann man nicht aus dem Spiel werfen und er beh\u00e4lt die Kontrolle. Eine Rolle, in der sich Google im Journalismus gef\u00e4llt.<\/p>\n<h4><strong>Betriebssystem f\u00fcr den Journalismus<\/strong><\/h4>\n<p>Seit einigen Jahren greift Google immer tiefer in einen Bereich, der f\u00fcr das Funktionieren der Demokratie unverzichtbar ist. Der Datenkonzern ver\u00e4ndert den Journalismus. Wer Nachrichten sucht, tut das mit Googles Suche und Google News. Wer den letzten Ausrutscher des US-Pr\u00e4sidenten sehen will, findet ihn auf Youtube. Nachrichtenseiten verwenden Google Analytics, um Besucher zu z\u00e4hlen und speichern ihre Inhalte \u00fcber Handy-optimierte AMP-Seiten auf Google-Servern. Wer f\u00fcr Medien zahlen m\u00f6chte, kann das seit kurzem mit Subscribe with Google tun. Immer mehr Medien lagern zudem ihr Anzeigengesch\u00e4ft an Google AdSense aus.<\/p>\n<p>Kurz: Google baut mit seinen Produkten ein \u00d6kosystem, dem sich kaum ein Medienunternehmen entziehen kann. Eine Art Betriebssystem f\u00fcr den Journalismus.<\/p>\n<p>Google ist seit seiner Gr\u00fcndung 1998 zu einer der wertvollsten Firmen der Welt angewachsen. Der Marktwert der Mutterfirma Alphabet liegt \u00fcber 800 Milliarden US-Dollar, bald k\u00f6nnte sie wie Apple und Amazon die Billion-Dollar-Grenze knacken. Haupteinnahmequelle von Google ist Online-Werbung. Doch der Konzern bietet auch Webdienste, Biotechnologie, Cyber-Sicherheit und selbstfahrende Autos \u2013 es gibt wenig, was Google nicht kann.<\/p>\n<p>Der Konzern leistet sich ausserdem ein Steckenpferd: Die freie Presse.<\/p>\n<p>Jenseits seiner gesch\u00e4ftlichen Interessen betreibt Google ein 150-Millionen-F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Innovation im Journalismus. Die Digital News Initiative (DNI) startete 2015, in einer Zeit, in der Google als Journalismus-Killer in der Kritik stand. Google sch\u00f6pfe gemeinsam mit Facebook einen Grossteil der Werbeeinnahmen in Netz ab und zerst\u00f6re damit das Gesch\u00e4ftsmodell der Presse, hiess es damals. Heute ist Google unter Verlegern angesehener als die anderen Internet-Plattformen, w\u00e4hrend es f\u00fcr Facebook Watschen setzt.<\/p>\n<h4><strong>Sozialhilfe unter Kapitalisten<\/strong><\/h4>\n<p>Wie Google so beliebt werden konnte? Der Konzern umgarnt die Medienbranche. Google inszeniert sich dabei als G\u00f6nner in Renaissance-Manier, der die darbende Kunst des Journalismus f\u00f6rdert. Wohl nie zuvor hat ein privates Unternehmen an andere private Firmen so viel Geld verteilt \u2013 praktisch ohne Gegenleistung. Die Digital News Initiative zeigt, wie sehr Google sich unverzichtbar f\u00fcr den Journalismus machen will.<\/p>\n<p>Wir haben 447 Projekte analysiert, die der DNI-Fund in den vergangenen drei Jahren gef\u00f6rdert hat. Unser Ziel war es, einen Blick auf die Strategie des Internetkonzerns zu werfen. Unsere Daten zeigen, wen Google mit Geld bedenkt \u2013 und welche Art von Projekten der Konzern am liebsten unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die deutlichste Erkenntnis: Ein grosser Teil der Google-F\u00f6rdergelder geht an etablierte, alte Medienh\u00e4user. In den ersten vier F\u00f6rderrunden gingen 54 Prozent der Projekte an profitorientierte Medien und Verlage \u2013 in Deutschland waren fast alle grossen H\u00e4user dabei, DuMont, Holtzbrinck, Funke und WAZ. Wenn man aus ungef\u00e4hren Angaben Googles die Summen hochrechnet, gehen sogar 70 Prozent des Geldes an kommerzielle Medien. Mehr als die H\u00e4lfte der Empf\u00e4nger ist \u00e4lter als 20 Jahre. 83 Prozent von ihnen sitzen in Westeuropa. Das typische Profil eines Profiteurs des Google-Geldes ist: alt, westeurop\u00e4isch, kommerziell.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber anderen Medien ist der DNI-Fund deutlich weniger grossz\u00fcgig. Nur zehn Prozent der DNI-Projekte in unserem Datenset gingen an Non-Profit-Medien und \u00f6ffentlich-rechtliche Anstalten.<\/p>\n<h4><strong>\u201eEin PR-Instrument f\u00fcr Google\u201c<\/strong><\/h4>\n<p>Google schmeichelt mit seinen Geldgeschenken der gebeutelten Verlagsbranche, das r\u00e4umt Veit Dengler ein. Der \u00d6sterreicher war bis letztes Jahr CEO der NZZ-Gruppe und sitzt nun in der Konzerngesch\u00e4ftsleitung bei Bauer Medien. Dengler ist Vorsitzender des Google-DNI-Beirates, der als Expertengremium f\u00fcr Google das F\u00f6rdergeld verteilt. \u201eDie Digital News Initiative ist auch ein PR-Instrument f\u00fcr Google, um die europ\u00e4ische Verlagsindustrie freundlich zu stimmen\u201c, sagt Dengler bei einem Treffen in Hamburg Ende August.<\/p>\n<p>Im Beirat sitzen Branchenvertreter und Wissenschaftler, drei der zehn Sitze stellt Google selbst. Einige Antragssteller sind f\u00fcr den Beirat bekannte Gesichter \u2013 ein Nebeneffekt einer Verlagswelt, die sich dank Google-finanzierten Kongressen immer enger vernetzt.<\/p>\n<p>Zuweilen wird bei der Projektvergabe auf die Bed\u00fcrfnisse alter und etablierter Verlagsh\u00e4user explizit eingegangen. \u201eDie Entscheidungen \u00fcber Projekte ziehen in Betracht, wie innovativ die Projekte f\u00fcr ihren Markt sind und auch, wie sehr sie innerhalb des betreffenden Unternehmen neu und innovativ sind\u201c, sagt Dengler.<\/p>\n<p>Viele beteiligte Medien wollen auch auf Nachfrage hin nicht \u00f6ffentlich machen, wie viel Geld sie von Google erhalten. Bei nur 217 von 447 von uns analysierten Projekten konnten wir die genaue F\u00f6rdersumme in Erfahrung bringen.<\/p>\n<p>Auch fliesst nicht alles von dem Google-Geld an Nachrichtenmedien. Ein Viertel der F\u00f6rderzusagen geht an Organisationen, die nicht journalistisch arbeiten. Zumeist handelt es sich um Start-ups, die Dienstleistungen f\u00fcr die Branche entwickeln. Beispielsweise zahlt der Google-Fonds 50.000 Euro Starthilfe an Trint, eine Firma, die Software f\u00fcr die automatische Transkription von Sprache zu Text baut. Das ist f\u00fcr den einzelnen Journalisten wohl hilfreich, aber es ist weder journalistische Arbeit noch tr\u00e4gt es zur Finanzierung der Branche bei.<\/p>\n<h4><strong>Bullshit-Bingo mit Blockchain<\/strong><\/h4>\n<p>Die Daten zeigen, was der Begriff \u201eInnovation\u201c nach Lesart der Google-Initiative bedeutet. Vier von zehn Projekten besch\u00e4ftigen sich mit Automatisierung und Datenjournalismus. DNI f\u00f6rderte etwa die britischen Nachrichtenagentur PA und ein Start-up mit 706.000 Euro f\u00fcr ein Projekt zur automatischen Erzeugung von Lokalgeschichten aus offiziellen Statistiken.<\/p>\n<p>Die Verlagsbranche, die lange Jahre das Internet und neue Erz\u00e4hlformen verschlafen hat, l\u00e4sst sich \u00fcber DNI zudem die Entwicklung neuer Bild- und Videoformate f\u00f6rdern. Ein F\u00fcnftel der Projekte zielt auf neue Pr\u00e4sentationsformen von Inhalten ab, etwa Virtual-Reality-Formate.<\/p>\n<p>In den Projektbeschreibungen wimmelt es vor Schlagw\u00f6rtern der Branche. Acht Prozent der Projekte widmen sich Faktenchecks und Glaubw\u00fcrdigkeit, zw\u00f6lf Prozent liefern L\u00f6sungen f\u00fcr die Community-Arbeit und Crowdsourcing. Nat\u00fcrlich finden sich im Datensatz auch die Begriffe Blockchain, Fake News und Hate Speech. Manche Projekttexte auf der DNI-Webseite lesen sich, als h\u00e4tten die Autoren bei Journalisten-Kongressen Bullshit-Bingo gespielt.<\/p>\n<p>Eine Einschr\u00e4nkung gibt es dabei: Google f\u00f6rdert nicht per se journalistische Inhalte. Projekte bei DNI widmen sich der technischen Innovation, nicht der Produktion von Texten, Radio oder Video. Die Digital News Initiative legt einen Schwerpunkt auf Monetarisierung. Dabei zielen f\u00fcnf Prozent der Projekte auf Online-Werbung ab, elf Prozent auf andere Erl\u00f6squellen wie Paywalls. Die Projekte scheinen auf den ersten Blick oft wie eine Konkurrenz zu Google-Produkten, erg\u00e4nzen aber meist eher das \u00d6kosystem des Konzerns.<\/p>\n<h4><strong>B\u00fchne auf f\u00fcr Google-Dienste<\/strong><\/h4>\n<p>Wer sich l\u00e4nger in die gef\u00f6rderten Projekte einliest, st\u00f6sst bald auf verdeckte Nutzen der Digital News Initiative f\u00fcr Google: Mehrere der Projekte bauen auf Google-Dienste auf. Ein Entwickler aus \u00d6sterreich erhielt etwa Geld zur Entwicklung von VoiceAd, eine App, die aus Texten automatisiert Audio-Werbung f\u00fcr das Google-AdWords-Netzwerk erzeugt. Andere Projekte nutzen Services wie Google Fusion Tables, Spracherkennung oder Google Analytics. Durch die Verbreitung seiner Dienste st\u00e4rkt Google ihre Vormachtstellung in der Branche.<\/p>\n<p>Die Medienbranche ist f\u00fcr Google eng mit seinem Kerngesch\u00e4ft verzahnt: dem Sammeln von Nutzerdaten. Nach Zahlen der Marktforschungsfirma BuiltWith nutzen 40 Millionen aktive Webseiten Google Analytics f\u00fcr Nutzertracking. Nachrichtenseiten spielen eine Schl\u00fcsselrolle, denn ihre Verwendung von Google-Produkten produziert immense Mengen an Daten f\u00fcr den Konzern.<\/p>\n<p>Das unterstreicht auch eine Studie von Informatikern um Professor Douglas C. Schmidt von der US-Universit\u00e4t Vanderbilt. Die Forscher verglichen die Datenstr\u00f6me aus Handys mit dem Google-Betriebssystem Android mit jenen aus iPhones. Sie konnten zeigen, dass Nutzer \u00fcberraschend viele Daten an Google senden, auch wenn sie keinerlei Google-Produkte verwenden oder Google-Seiten besuchen. \u201eDiese Datenstr\u00f6me sind rein von Werbetreibenden\/Verlagen getrieben\u201c, schreiben die Wissenschaftler. Google braucht die Medien, um auch die letzten Nicht-Android-Nutzer im Netz tracken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Der Fall AMP<\/strong><\/h4>\n<p>Das DNI eng mit den gesch\u00e4ftlichen Zielen Googles verkn\u00fcpft ist, zeigt der Fall der Accelerated Mobile Pages. AMP ist ein von Google unterst\u00fctzter Standard f\u00fcr Webseiten, die auf Handys schneller als gew\u00f6hnliche Seiten laden. Auch wenn AMP an sich Open-Source-Software ist, speichern viele Medien ihre AMP-Seiten auf Google-Servern. AMP treibt die Klickzahlen auf Nachrichtenseiten in die H\u00f6he, wie Zahlen des Dienstleisters Chartbeat zeigen. Doch in der Branche f\u00fcrchten einige, dass der Standard die Dominanz von Google erh\u00f6hen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Kein Wunder also, dass DNI mehrere AMP-gest\u00fctzte Projekte f\u00f6rdert. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das Start-up Poool, das eine AMP-optimierte Paywall baut. Damit macht Poool dem neuen Subscribe with Google Konkurrenz. Poool-Gr\u00fcnder Maxime Mon\u00e9 sieht das dennoch gelassen. Sein Produkt decke eine Nische ab, die ein Weltkonzern wie Google jederzeit besetzen k\u00f6nne, wenn er nur wolle, sagte Mon\u00e9 in einem Telefongespr\u00e4ch im Juli. \u201eIf Google wants to take it, they will take it.\u201c<\/p>\n<p>Empf\u00e4nger von DNI-Projektgeld sichern Google das Erreichen von \u201eMeilensteinen\u201c zu. Sie m\u00fcssen den Fonds \u00fcber ihre Fortschritte informieren. Google erh\u00e4lt dadurch f\u00fcr den Preis von ein paar Tausend Euro F\u00f6rderung Einblick in die Produktideen m\u00f6glicher Mitbewerber. Die Vertragsbedingungen halten fest, dass Google sich die Entwicklung \u00e4hnlicher Ideen vorbeh\u00e4lt, allerdings mit den ungleich m\u00e4chtigeren eigenen Ressourcen.<\/p>\n<p>Auf Anfrage von netzpolitik.org betont Googles Vertreter bei den europ\u00e4ischen Verlagen, Madhav Chinnappa, der DNI-Fund stehe nicht mit der Google-Produktwelt in Verbindung. Er diene rein der F\u00f6rderung von Innovation im europ\u00e4ischen Nachrichten-\u00d6kosystem. Google habe noch nie eine eigene Version eines vom DNI-Fund unterst\u00fctzten Projektes entwickelt, heisst es in per E-Mail von Chinnappas Sprecher geschickten Zitaten.<\/p>\n<p>Der Konzern kleidet sein Engagement f\u00fcr den Journalismus in salbungsvolle Worte. Mit der Digital News Initiative hilft Google den Verlagen und sich selbst, sagte Top-Manager Gingras. Google brauche ein offenes Internet. \u201eJa, wir tun es, weil es eine gute Idee ist, aber wir machen es auch, weil, nun ja, wegen der Natur unseres Gesch\u00e4ftes unsere Ziele sich mit denen der Verlage decken\u201c, sagte Gingras zuletzt in einem Interview. \u201eWir beide brauchen ein lebendiges, offenes Wissens-\u00d6kosystem, um wahrhaft effektiv zu sein.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Lobbying gegen Leistungsschutzrecht<\/strong><\/h4>\n<p>Zugleich n\u00fctzt Google seine Journalismus-Initiative f\u00fcr handfeste Interessenpolitik. Kurz vor einer wichtigen Abstimmung \u00fcber die EU-Urheberrechtsreform im Juni warnte Google-Manager Chinnappa die Verlage vor den Vorschl\u00e4gen. (Die Financial Times berichtete im Juni dar\u00fcber; hier die E-Mail im Volltext.) In dem Schreiben an mehrere grosse Verlage in der \u201eDNI-Arbeitsgruppe\u201c schrieb Chinnappa, die Pl\u00e4ne f\u00fcr ein EU-weites Leistungsschutzrecht nach deutschem Vorbild seien \u201eschlecht f\u00fcr das Nachrichten-\u00d6kosystem\u201c; die Pflicht zum Filtern von Inhalten sei \u00fcberhaupt \u201eschlecht f\u00fcr das Internet\u201c. Die Nachricht endet mit der Bitte, die zust\u00e4ndigen Abgeordneten zu kontaktieren.<\/p>\n<p>Google mischte sich mit der E-Mail in eine politische Debatte ein, die seine finanziellen Eigeninteressen ber\u00fchrt. Die grossen Verlage treten vehement f\u00fcr ein Leistungsschutzrecht ein. Wenn ihr G\u00f6nner Google dagegen auftritt, bringt das die Branche in eine Zwickm\u00fchle.<\/p>\n<h4><strong>Vom Gegner zum G\u00f6nner<\/strong><\/h4>\n<p>Wie konnte der Datenkonzern \u00fcberhaupt so viel Einfluss gewinnen? Die Presseverlage sahen Google lange als Gegner. Ab den sp\u00e4ten Nullerjahren debattierte die Politik in Europa \u00fcber \u201eGoogle-Steuern\u201c und die Einf\u00fchrung einer Copyright-Abgabe selbst auf kurze Text-Ausschnitte, um Journalismus zu finanzieren. Letzterer Ansatz scheiterte aber immer wieder am Widerstand des Konzerns: Das 2013 eingef\u00fchrte Leistungsschutzrecht in Deutschland wurde zum Triumph f\u00fcr Google, statt die Kalifornier Geld zu kosten. In Spanien, das 2014 eine Steuer auf Links zu Verlagsangeboten einf\u00fchrte, zog Google News sich schlicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Verlagsbranche blieb lange sauer auf den Konzern. Die Financial Times fasste die Lage 2015 zusammen: \u201eGoogle braucht mehr Freunde in Europa.\u201c<\/p>\n<p>Google lernte aus der Kritik seine Lektion. Einen ersten grossen Erfolg mit seinen Geldgeschenke landete der Konzern in Frankreich. Nach der Debatten \u00fcber die Einf\u00fchrung einer \u201eGoogle-Steuer\u201c auf Werbeeinnahmen versprach Google der Verlagsbranche 2013 einen 60-Millionen-Euro-Fonds zur \u201edigitalen Innovation\u201c \u2013 damit schuf Google das Vorbild f\u00fcr die Digital News Initiative.<\/p>\n<h4><strong>Kongresse und Karrieren<\/strong><\/h4>\n<p>Google-Geld geht nicht nur an DNI-Projekte. \u00dcber sein News Lab und dessen Stipendien f\u00f6rdert der Konzern den Nachwuchs sowie Fellowships bei Medien, wie auch der Autor dieser Zeilen selbst eines bezogen hat. (Mehr dazu hier.) Mehr als 20.000 Journalistinnen und Journalisten aus ganz Europa nahmen nach einem Bericht allein 2017 an Workshops von Google News Lab teil. Der Konzern schw\u00f6rt eine Generation des Journalismus auf sich ein.<\/p>\n<p>Das F\u00fcllhorn Googles ergiesst sich auch \u00fcber Forschende und Journalismus-NGOs. Ein prominentes Beispiel: Das Reuters-Institut f\u00fcr Journalismusforschung in Oxford liefert regelm\u00e4ssig Berichte \u00fcber Leseverhalten und Vorlieben der Medienkonsumenten. Das Institut erhielt f\u00fcr den Zeitraum von August 2015 bis 2018 \u00fcber f\u00fcnf Millionen britische Pfund von Google f\u00fcr seinen Digital News Report und verwandte Projekte, wie k\u00fcrzlich aus einer Informationsfreiheits-Anfrage hervorging. Weitere Gelder sind bereits zugesagt.<\/p>\n<p>Google ist zudem ein wichtiger Sponsor des Journalismus-Festivals in Perugia, eines der gr\u00f6ssten Medienkongresse in Europa. Dessen Gr\u00fcnderin Arianna Ciccone sitzt im Beirat von DNI. Google f\u00f6rdert weiters ein Projekt des European Journalism Centre, das mit Google-Geld Handb\u00fccher und Trainings f\u00fcr Journalisten anbietet. Alle drei Institutionen betonen auf Anfrage, sich niemals inhaltlich von Google beeinflussen zu lassen. Aber was hat Google dann davon?<\/p>\n<h4><strong>Googles Soft Power<\/strong><\/h4>\n<p>Eine klare Antwort darauf, welche Absichten Google mit seinen vielen F\u00f6rdermillionen verfolgt, gibt es nicht. Doch eines ist gewiss: Google baut seine Gesch\u00e4ftsinteressen im Medienbereich stetig aus.<\/p>\n<p>Seine Geldspenden bringen dem Konzern Soft Power, die Absicherung langfristiger Machtinteressen. Google entwickelt sich von einem Datenkonzern zu einer zentralen Schnittstelle f\u00fcr die Produktion und Verbreitung von Nachrichten. Wir m\u00fcssen wohl bald die Frage stellen: Gibt es noch Journalismus ohne Google? Und was machen wir, wenn die Antwort darauf \u201eNein\u201c lautet?<\/article>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von netzpolitik.org zeigt, wie Google mit einem 150-Millionen-Euro-Programm den Medienverlagen Honig ums Maul schmiert. Hier unser Einblick in die Welt des Google-finanzierten&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1556,"featured_media":725634,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9156,9158],"tags":[17476,16322,9926],"class_list":["post-725632","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-und-medien","category-wirtschaft","tag-google","tag-journalismus","tag-medien"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-09-27T12:01:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"415\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\"},\"author\":{\"name\":\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/769b3fca5f2f2d48f505e01a952bd7db\"},\"headline\":\"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert\",\"datePublished\":\"2018-09-27T12:01:34+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\"},\"wordCount\":2437,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg\",\"keywords\":[\"Google\",\"Journalismus\",\"Medien\"],\"articleSection\":[\"Kultur und Medien\",\"Wirtschaft\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\",\"name\":\"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg\",\"datePublished\":\"2018-09-27T12:01:34+00:00\",\"description\":\"Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg\",\"width\":750,\"height\":415},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/769b3fca5f2f2d48f505e01a952bd7db\",\"name\":\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\",\"description\":\"Online-Magazin f\u00fcr kritischen Journalismus aus dem Grossraum Z\u00fcrich. Untergrund-Bl\u00e4ttle publizieren analytische und kontroverse Texte zu den Themenschwerpunkten Politik, Gesellschaft, \u00d6konomie und \u00d6kologie. Ein ganz besonderes Augenmerk gilt dabei auch dem kulturellen Teil. Der inhaltlich und redaktionelle Anspruch liegt unter anderem darin, Synergien innerhalb von linken Str\u00f6mungen herzustellen.\",\"sameAs\":[\"http:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/\"],\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/untergrund-blaettle\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert","description":"Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert","og_description":"Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2018-09-27T12:01:34+00:00","og_image":[{"width":750,"height":415,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/"},"author":{"name":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/769b3fca5f2f2d48f505e01a952bd7db"},"headline":"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert","datePublished":"2018-09-27T12:01:34+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/"},"wordCount":2437,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg","keywords":["Google","Journalismus","Medien"],"articleSection":["Kultur und Medien","Wirtschaft"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/","name":"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg","datePublished":"2018-09-27T12:01:34+00:00","description":"Der Suchmaschinen-Konzern ist f\u00fcr die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu st\u00f6ren. Eine Datenanalyse von","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Google_Campus_Mountain_View_California_-_panoramio.jpg","width":750,"height":415},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/09\/citizen-google-wie-ein-konzern-den-journalismus-dominiert\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Citizen Google: Wie ein Konzern den Journalismus dominiert"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/769b3fca5f2f2d48f505e01a952bd7db","name":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","description":"Online-Magazin f\u00fcr kritischen Journalismus aus dem Grossraum Z\u00fcrich. Untergrund-Bl\u00e4ttle publizieren analytische und kontroverse Texte zu den Themenschwerpunkten Politik, Gesellschaft, \u00d6konomie und \u00d6kologie. Ein ganz besonderes Augenmerk gilt dabei auch dem kulturellen Teil. Der inhaltlich und redaktionelle Anspruch liegt unter anderem darin, Synergien innerhalb von linken Str\u00f6mungen herzustellen.","sameAs":["http:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/"],"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/untergrund-blaettle\/"}]}},"place":"Alexander Fanta","original_article_url":"http:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\/gesellschaft\/medien\/google_medien_journalismus_verlagsbranche_5005.html","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/725632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1556"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=725632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/725632\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/725634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=725632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=725632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=725632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}