{"id":696929,"date":"2018-08-21T10:00:02","date_gmt":"2018-08-21T09:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=696929"},"modified":"2018-08-21T12:27:35","modified_gmt":"2018-08-21T11:27:35","slug":"pipelines-im-visier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/","title":{"rendered":"Pipelines im Visier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline <\/strong><strong>drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der EU. Strafma\u00dfnahmen seien fest geplant und bef\u00e4nden sich aktuell in den letzten Abstimmungen zwischen dem Wei\u00dfen Haus und den involvierten Ministerien, wurde am Wochenende kurz vor dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ein Mitarbeiter der Trump-Administration zitiert.<\/strong><\/p>\n<p>Aus den beteiligten Energiekonzernen wiederum verlautet, man werde sich auch durch US-Sanktionen nicht vom Pipelinebau abbringen lassen. Er gilt als zentrales Element der Berliner Energiestrategie. Dar\u00fcber hinaus w\u00e4re die deutsche Wirtschaft, m\u00fcsste sie nach ihrer Iran-Expansion auch Nord Stream 2 aufgeben, immer st\u00e4rker auf den transatlantischen Markt zur\u00fcckgeworfen &#8211; zu Lasten einer eigenst\u00e4ndigen deutschen Weltpolitik. Berlin stellt Washington Kompensationen in Aussicht &#8211; und nimmt zudem den Bau einer neuen Kaukasuspipeline f\u00fcr turkmenisches Erdgas ins Visier.<\/p>\n<h4><strong>Nord Stream 2: Bau hat begonnen<\/strong><\/h4>\n<p>Die Pipeline Nord Stream 2, die im Mittelpunkt der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Washington steht, ist mittlerweile im Bau. Bereits am 15. Mai begannen Baggerschiffe, f\u00fcr die k\u00fcnftig zu verlegenden Erdgasr\u00f6hren einen Graben auf dem Meeresboden vor Lubmin in Vorpommern auszuheben. In der Nacht zum 25. Juli starteten die Arbeiten an der Anlandestelle; zun\u00e4chst wurden verschwei\u00dfte Rohre durch einen Tunnel aus dem Meer zur Erdgasstation am Festland gezogen. Bis Ende Oktober soll laut aktuellem Plan die Verlegung des Pipelinesegments am Greifswalder Bodden abgeschlossen sein. Die erforderlichen Genehmigungen der Anrainerstaaten sind mit einer einzigen Ausnahme eingetroffen. Nur in D\u00e4nemark steht die n\u00f6tige Zustimmung noch aus, was allerdings als verkraftbar gilt; das Betreiberkonsortium hat inzwischen ein Konzept f\u00fcr eine Alternativroute vorgestellt, die ohne d\u00e4nische Zustimmung nutzbar w\u00e4re und die Kosten nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig in die H\u00f6he triebe. Auch die Genehmigung f\u00fcr die Pipeline EUGAL, die das Erdgas von Lubmin aus bis nach Tschechien weiterleiten soll und von einem Unternehmen unter F\u00fchrung des BASF-Gazprom-Joint Ventures Gascade gebaut wird, macht Fortschritte: Vor einigen Tagen hat das Bundesland Brandenburg seine Zustimmung erteilt. Die noch ausstehende Genehmigung der Bundesl\u00e4nder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gilt als Formsache.<\/p>\n<h4><strong>Washington macht mobil<\/strong><\/h4>\n<p>Washington macht weiterhin gegen die Pipeline mobil. Im vergangenen Sommer stimmte der US-Kongress einem Gesetzentwurf zu, der es erm\u00f6glicht, Sanktionen gegen s\u00e4mtliche Unternehmen zu verh\u00e4ngen, die sich &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; am Bau und an der Finanzierung von Nord Stream 2 beteiligen.[1] Unmittelbar betroffen w\u00e4ren f\u00fcnf Energieriesen aus der EU, die gemeinsam die R\u00f6hre bauen: die deutsche BASF-Tochterfirma Wintershall, die E.ON-Abspaltung Uniper, die \u00f6sterreichische OMV, die franz\u00f6sische Engie und die britisch-niederl\u00e4ndische Shell. Sanktionen gegen sie h\u00f6ben den transatlantischen Wirtschaftskrieg auf ein beispielloses Eskalationsniveau. Das Bundeswirtschaftsministerium hat laut eigenen Angaben Ende 2017 eine Zusage der US-Regierung erhalten, die Sanktionen nicht in Gang zu setzen, da Nord Stream 2 lange vor der Verabschiedung des erw\u00e4hnten US-Gesetzes initiiert und beschlossen worden sei.[2] Allerdings ist vollkommen unklar, ob die Trump-Administration sich daran halten wird. US-Botschafter Richard Grenell hat &#8211; in offenem Widerspruch zu Washingtons Zusage gegen\u00fcber dem Bundeswirtschaftsministerium &#8211; erkl\u00e4rt, alle Firmen, die mit russischen Pipelines zu tun h\u00e4tten, seien einem ernsten Sanktionsrisiko ausgesetzt. US-Medien berichten nun, laut Angaben von Regierungsmitarbeitern w\u00fcrden Sanktionen gegen Nord Stream 2 in diesen Tagen zwischen dem Wei\u00dfen Haus und den involvierten Ministerien abschlie\u00dfend abgestimmt. Offen sei nur noch, ob die Ma\u00dfnahmen sich lediglich gegen die am Bau beteiligten Konzerne richteten oder ob auch die involvierten Kreditgeber einbezogen w\u00fcrden.[3]<\/p>\n<div id=\"attachment_696942\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-696942\" class=\"wp-image-696942 \" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nordstream-720x413.png\" alt=\"\" width=\"804\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nordstream-720x413.png 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nordstream-300x172.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nordstream.png 736w\" sizes=\"auto, (max-width: 804px) 100vw, 804px\" \/><p id=\"caption-attachment-696942\" class=\"wp-caption-text\">(Bild von Samuel Bailey | CC BY 3.0, via wikimedia commons)<\/p><\/div>\n<h4><strong>Die Basis der Weltpolitik<\/strong><\/h4>\n<p>Der Konflikt um die Pipeline ist am Samstag Gegenstand der Gespr\u00e4che zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin gewesen. Ergebnisse wurden nicht bekannt. Bekannt ist allerdings, dass die an Nord Stream 2 beteiligten Konzerne an ihrem Projekt festhalten wollen: Die f\u00fcnf involvierten Unternehmen aus der EU sowie Gazprom h\u00e4tten bereits 5,5 Milliarden Euro in das Vorhaben investiert und w\u00fcrden es auch im Falle von US-Sanktionen nicht einstellen, wurde am Wochenende unter Bezug auf Konzernvertreter berichtet; davon habe man das State Department in Kenntnis gesetzt.[4] Tats\u00e4chlich wird die Pipeline von einem breiten Spektrum deutscher Unternehmen und einer Mehrheit der deutschen Politik unterst\u00fctzt. Sie gew\u00e4hrleistet, dass die Bundesrepublik privilegierten Zugriff auf die gr\u00f6\u00dften Erdgasvorr\u00e4te weltweit erh\u00e4lt; dar\u00fcber hinaus wird Deutschland mit ihr zum wichtigsten Verteiler russischen Erdgases in Europa &#8211; und sichert sich damit einen weiteren Zuwachs an Macht. Umgekehrt w\u00e4re ein Verzicht auf die R\u00f6hre mit einem massiven R\u00fcckschlag der deutschen Wirtschaftsexpansion in Richtung Osten verbunden &#8211; parallel zu herben R\u00fcckschl\u00e4gen bei der Expansion nach Iran und damit nach Mittelost. Berlin w\u00fcrde \u00f6konomisch zunehmend auf die L\u00e4nder des transatlantischen B\u00fcndnisses und deren Verb\u00fcndete zur\u00fcckgeworfen. Die \u00f6konomische Grundlage f\u00fcr die &#8211; lange angestrebte &#8211; Bildung von Gegenmacht gegen Washington und f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige Weltpolitik geriete in Gefahr.<\/p>\n<h4><strong>Lieferausf\u00e4lle<\/strong><\/h4>\n<p>Berlin und Br\u00fcssel haben Washington mittlerweile Zugest\u00e4ndnisse angeboten, die darauf gr\u00fcnden, dass Deutschland und die EU in der Tat auf neue Erdgasquellen angewiesen sind. Ursache ist zum einen, dass die Niederlande, die im Jahr 2015 noch mehr als 37 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases stellten, in naher Zukunft als Lieferant vollst\u00e4ndig ausfallen werden: Die exzessive Ausbeutung des Slochteren-Feldes bei Groningen, eines der gr\u00f6\u00dften Gasfelder der Welt, hat die Zahl und die St\u00e4rke der Erdbeben in der Region so sehr ansteigen lassen, dass Den Haag unl\u00e4ngst die vollst\u00e4ndige Einstellung der dortigen F\u00f6rderung bis sp\u00e4testens 2030 beschlossen hat.[5] Hinzu kommt, dass auch die Erdgasausbeutung in der Nordsee klar im R\u00fcckgang begriffen ist. Damit sind Ersatzlieferanten gefragt.<\/p>\n<h4><strong>Schwache Zugest\u00e4ndnisse<\/strong><\/h4>\n<p>Entsprechend k\u00fcndigt die Bundesregierung an, weiterhin russisches Erdgas nicht nur durch die Ostsee, sondern auch in Zukunft durch ukrainische Leitungen beziehen zu wollen. Damit soll das Argument der US-Administration, der Westen d\u00fcrfe die Ukraine im Machtkampf gegen Moskau nicht schw\u00e4chen, entkr\u00e4ftet werden. Zwar gehen Experten davon aus, dass die ukrainische R\u00f6hre wegen der Lieferausf\u00e4lle in Europa ohnehin noch einige Jahre weiterbetrieben werden muss; f\u00fcr ihre dauerhafte Nutzung gibt es jedoch keine Gew\u00e4hr. Davon abgesehen hat EU-Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker k\u00fcrzlich nach seinem Gespr\u00e4ch mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rt, die EU werde mehr US-Fl\u00fcssiggas einf\u00fchren als bisher. Prinzipiell w\u00e4re dies, entsprechenden Bedarf vorausgesetzt, jederzeit m\u00f6glich: Die Fl\u00fcssiggasterminals in der EU sind lediglich zu 27 Prozent ausgelastet; Aufstocken w\u00e4re kein Problem. Allerdings weisen Branchenkreise darauf hin, dass die EU-Kommission nicht als Abnehmer auftritt und die K\u00e4ufer g\u00fcnstigeren Preisen den Vorzug geben. US-Fl\u00fcssiggas aber ist deutlich teurer als russisches Pipelinegas: Es kostet im Durchschnitt rund 7 US-Dollar pro Million Btu (British thermal unit), w\u00e4hrend Gas aus Russland heute zwischen 4,5 und 5,5 US-Dollar pro Million Btu liegt.[6] US-Absatzerfolge in Europa sind also weiterhin h\u00f6chst ungewiss.<\/p>\n<h4><strong>&#8222;Nabucco&#8220;-Neuauflage?<\/strong><\/h4>\n<p>Unabh\u00e4ngig vom deutsch-US-amerikanischen Streit um Nord Stream 2 nimmt Berlin erneut den Bau einer Pipeline durch den S\u00fcdkaukasus zur Einfuhr turkmenischen Erdgases an Russland vorbei in die EU in den Blick. Den Plan hatten deutsch-europ\u00e4ische Energiekonzerne bereits vor Jahren energisch verfolgt; das Projekt, das unter der Bezeichnung &#8222;Nabucco&#8220; firmierte (german-foreign-policy.com berichtete [7]), scheiterte letzten Endes daran, dass nicht gen\u00fcgend Quellen erschlossen werden konnten &#8211; unter anderem, weil der Bezug turkmenischen Erdgases durch das Kaspische Meer wegen v\u00f6lkerrechtlicher Unklarheiten nicht sicherzustellen war. Dieses Hindernis d\u00fcrfte nun ausger\u00e4umt sein: Vor einigen Tagen haben die Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres eine Einigung \u00fcber dessen v\u00f6lkerrechtlichen Status erzielt, die den Bau neuer Unterseepipelines weithin ins Belieben der jeweils interessierten L\u00e4nder stellt.[8] Wenngleich Experten sich skeptisch \u00e4u\u00dfern, w\u00e4re damit eine neue Erdgasr\u00f6hre, die turkmenisches Erdgas durch das Kaspische Meer und den S\u00fcdkaukasus nach Europa f\u00fchrt, zumindest denkbar. Kanzlerin Merkel wird Ende dieser Woche die drei s\u00fcdkaukasischen Staaten besuchen; dabei stehen auch Verhandlungen \u00fcber eine etwaige neue Pipeline in Richtung EU auf dem Programm. Dabei st\u00fcnde turkmenisches Erdgas nicht nur zu russischen Lieferungen in Konkurrenz, sondern auch zu Fl\u00fcssiggas aus den USA.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7692\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag<\/a> mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERMAN-FOREIGN-POLICY.com<\/a> \u00fcbernommen<\/em>.<\/p>\n<p>[1] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/5366\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drei Fronten (II)<\/a>.<br \/>\n[2] Nord Stream 2 kann Sanktionen standhalten. n-tv.de 01.07.2018.<br \/>\n[3], [4] Bojan Pancevski, Emre Peker: U.S. Opposition to Pipeline Hangs Over Meeting Between Putin and Merkel. wsj.com 18.08.2018.<br \/>\n[5] Guido van Eijck: Raus aus dem Erdgas, egal zu welchem Preis. zeit.de 07.05.2018.<br \/>\n[6] Sarah McFarlane, Bojan Pancevski, Georgi Kantchev: Trump Wants Europe to Buy U.S. Gas &#8211; but Russia Is in His Way. wsj.com 26.07.2018.<br \/>\n[7] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/5950\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das letzte Kapitel<\/a>.<br \/>\n[8] Reinhard Lauterbach: Den Westen drau\u00dfen halten. junge Welt 15.08.2018.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der EU. Strafma\u00dfnahmen seien fest geplant und bef\u00e4nden sich aktuell in den letzten Abstimmungen zwischen dem Wei\u00dfen Haus und den involvierten Ministerien, wurde am&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1516,"featured_media":696933,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9164,9168],"tags":[49067,49066,49068],"class_list":["post-696929","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-internationale-angelegenheiten","category-politik","tag-erdgaspipeline","tag-nord-stream-2","tag-us-sanktionen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Pipelines im Visier<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Pipelines im Visier\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-08-21T09:00:02+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-08-21T11:27:35+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\"},\"author\":{\"name\":\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/65976e5880ee37f0ffc0cea7b0d6f456\"},\"headline\":\"Pipelines im Visier\",\"datePublished\":\"2018-08-21T09:00:02+00:00\",\"dateModified\":\"2018-08-21T11:27:35+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\"},\"wordCount\":1457,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg\",\"keywords\":[\"Erdgaspipeline\",\"Nord Stream 2\",\"US Sanktionen\"],\"articleSection\":[\"Internationale Angelegenheiten\",\"Politik\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\",\"name\":\"Pipelines im Visier\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg\",\"datePublished\":\"2018-08-21T09:00:02+00:00\",\"dateModified\":\"2018-08-21T11:27:35+00:00\",\"description\":\"Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg\",\"width\":750,\"height\":500},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Pipelines im Visier\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/65976e5880ee37f0ffc0cea7b0d6f456\",\"name\":\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\",\"description\":\"Information on German Foreign Policy Articles and photographs by german-foreign-policy.com on Pressenza do not fall under the Creative Commons license and are not reproducible in any way. \\\"Information on German Foreign Policy\\\" (german-foreign-policy.com) is compiled by a group of independent journalists and social scientists who observe, on an ongoing basis, Germany's renewed attempts to regain great power status in the economic, military and political arena.\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/german-foreign-policy-com\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Pipelines im Visier","description":"Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Pipelines im Visier","og_description":"Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2018-08-21T09:00:02+00:00","article_modified_time":"2018-08-21T11:27:35+00:00","og_image":[{"width":750,"height":500,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/"},"author":{"name":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/65976e5880ee37f0ffc0cea7b0d6f456"},"headline":"Pipelines im Visier","datePublished":"2018-08-21T09:00:02+00:00","dateModified":"2018-08-21T11:27:35+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/"},"wordCount":1457,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg","keywords":["Erdgaspipeline","Nord Stream 2","US Sanktionen"],"articleSection":["Internationale Angelegenheiten","Politik"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/","name":"Pipelines im Visier","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg","datePublished":"2018-08-21T09:00:02+00:00","dateModified":"2018-08-21T11:27:35+00:00","description":"Nach den j\u00fcngsten deutsch-russischen Absprachen zur Erdgaspipeline drohen US-Regierungskreise mit Sanktionen gegen die beteiligten Energiekonzerne aus der","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/the-landfall-of-the-nord-stream-pipeline-in-germany_3547_20150318_2.jpg","width":750,"height":500},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/pipelines-im-visier\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Pipelines im Visier"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/65976e5880ee37f0ffc0cea7b0d6f456","name":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","description":"Information on German Foreign Policy Articles and photographs by german-foreign-policy.com on Pressenza do not fall under the Creative Commons license and are not reproducible in any way. \"Information on German Foreign Policy\" (german-foreign-policy.com) is compiled by a group of independent journalists and social scientists who observe, on an ongoing basis, Germany's renewed attempts to regain great power status in the economic, military and political arena.","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/german-foreign-policy-com\/"}]}},"place":"Berlin \/ Moskau","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/696929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1516"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=696929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/696929\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/696933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=696929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=696929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=696929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}