{"id":695387,"date":"2018-08-17T14:56:53","date_gmt":"2018-08-17T13:56:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=695387"},"modified":"2018-09-03T13:27:21","modified_gmt":"2018-09-03T12:27:21","slug":"toxische-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/toxische-demokratie\/","title":{"rendered":"Toxische Demokratie?"},"content":{"rendered":"<h4>\u00dcber die Rolle der Kunst in Zeiten von Troll-Armeen und Hate Speech<\/h4>\n<p><strong>Debatten geh\u00f6ren zur Demokratie, doch gerade im Netz wird die Stimmung immer toxischer. Gezielte Troll-Kampagnen und Hate Speech stehen an der Tagesordnung. Wie wirkt sich das auf die Zivilgesellschaft aus? Die Kulturwissenschaftlerin Susanne Braun sucht in ihrem Essay nach Antworten in der Welt der Kunst.<\/strong><\/p>\n<p>Rechtsextreme Trolle beeinflussen den Diskurs, das beweist eine aktuelle Studie. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist im Januar 2018 eingef\u00fchrt worden und soll Social-Media-Unernehmen verpflichten, rechtsextreme hate speech zu l\u00f6schen. Seitdem ist die Zahl der entsprechenden Kommentare zwar gesunken, doch die koordinierten Hasskampagnen haben sich seitdem offenbar verdreifacht. Dabei w\u00e4re es gerade jetzt notwendig, m\u00f6glichst vorurteilsfrei auf Fremde und Unbekanntes zuzugehen.Wir erleben gerade die gr\u00f6sste V\u00f6lkerwanderung seit dem II. Weltkrieg und wer Fluchtursachen bek\u00e4mpfen will, muss sich mit den tats\u00e4chlichen Gegebenheiten in den jeweiligen L\u00e4ndern besch\u00e4ftigen. Renommierte Kunstfestivals wie das European Media Art Festival (emaf) und die 10. Berlin Biennale for Contemporary Art machen vor, wie so etwas funktionieren kann. Doch wer ein auch nur ein positives Bild von Gefl\u00fcchteten zeichnet, lebt mitunter etwas gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<h4><strong>Kunst und Gefl\u00fcchtete<\/strong><\/h4>\n<p>Der Bildschirm dominiert einen Grossteil der ehemaligen Dominikanerkirche, in der die Kunsthalle Osnabr\u00fcck beheimatet ist. Zu sehen sind Frauen in bunter afrikanischer Kleidung, M\u00e4nner, aber auch Menschen, die eindeutig aus westlichen L\u00e4ndern stammen. Viele von ihnen reden an einer Art Pult mit Mikrofon, an dem deutlich Kongo-Tribunal zu lesen ist.<\/p>\n<p>\u00dcber Kopfh\u00f6rer lassen sich die Reden prinzipiell verfolgen, doch allen, die nicht ausgesprochen gut Franz\u00f6sisch sprechen, kann das kaum gelingen. Noch heute ist Franz\u00f6sisch, die Sprache der ehemaligen belgischen Kolonialmacht, Amtssprache in der Demokratischen Republik Kongo.<\/p>\n<p>Wirklich erhellend ist eher das Buch, das Milo Rau, der Regisseur des \u201eKongo-Tribunals\u201c, herausgegeben hat. Hier l\u00e4sst sich erfahren, dass das Tribunal allenfalls wie eine ernstzunehmende Gerichtsverhandlung wirkt, es sich dabei aber streng genommen um ein Theaterst\u00fcck handelt. Doch dieses St\u00fcck ist weit mehr als ein unterhaltsames B\u00fchnenst\u00fcck.<\/p>\n<p>Hier kommen erstmals Zeugen des brutalen B\u00fcrgerkriegs zu Wort, der seit rund zwanzig Jahren in der DR Kongo tobt und das Zusammenleben in vielen Gegenden nahezu unm\u00f6glich macht. Die im Buch transkribierten Aussagen der Zeugen verdeutlichen, wie un\u00fcbersichtlich und kompliziert die Lage in der DR Kongo ist.<\/p>\n<h4><strong>Kapitalismus und hate speech<\/strong><\/h4>\n<p>Den Aussagen zufolge ist die DR Kongo, reich an Rohstoffen, offenbar in den Fokus multinationaler Konzerne geraten. Bereits seit vielen Jahren hungert ein Grossteil der Bev\u00f6lkerung und profitiert in keiner Weise von den Reicht\u00fcmern, die das Land zu bieten hat. Die wertvollen und seltenen Rohstoffe werden beispielsweise bei der Herstellung von Photovoltaik-Anlagen f\u00fcr die Energiewende ben\u00f6tigt. Die Zeugen stellen glaubw\u00fcrdig dar, dass die Grosskonzerne die ohnehin existierenden ethnischen Konflikte im Kongo dazu instrumentalisieren, die Bev\u00f6lkerung zu spalten, um ihre Interessen besser durchsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Morde, Vergewaltigungen und andere schwere Misshandlungen sind in manchen Regionen keine Seltenheit. Auch die EU hat ein grosses Interesse daran, m\u00f6glichst preisg\u00fcnstig aus der DR Kongo zu importieren. Eine Jury, der zum Beispiel auch der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck angeh\u00f6rt, h\u00f6rt den Zeugen geduldig zu.<\/p>\n<p>Letztlich kommt die Jury in einer Art Urteil zu dem Ergebnis, dass sowohl bei der internationalen Gemeinschaft als auch bei der Regierung der DR Kongo der politische Wille fehlt, Recht und Gesetz wirklich durchzusetzen. Die kongolesische Zivilgesellschaft, die lokalen Menschenrechtsorganisationen und die \u00dcberlebenden von Gewalt m\u00fcssten gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Darf Kunst das? Und darf vor allen Dingen ein Regisseur aus Europa kommen und die Bev\u00f6lkerung der DR Kongo nach seinen Wertmassst\u00e4ben beurteilen, die heute immerhin auf der \u201eAllgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte\u201c basieren? \u201eDas Tribunal ist \u00fcberwiegend positiv aufgenommen worden\u201c, erkl\u00e4rt die Dramaturgin Eva-Maria Bertschy bei einem Publikumsgespr\u00e4ch im Rahmen des emaf, \u201edie Menschen waren froh, dass sie \u00fcberhaupt eine Gelegenheit zur Aufarbeitung bekommen haben. Wir hoffen auch, dass wir weiter machen k\u00f6nnen\u201c. Nat\u00fcrlich ist das Urteil der Jury rechtlich nicht bindend, wenn auch die Jury das Tribunal als eine Art Vorarbeit f\u00fcr ein eventuelles Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag sieht.<\/p>\n<h4><strong>Der Schl\u00fcssel zu einer friedlichen Welt<\/strong><\/h4>\n<p>Menschen aus Krisengebieten wenden sich oft an Institutionen aus westlichen L\u00e4ndern mit der Bitte um Hilfe. Daf\u00fcr, dass ihre Sicht auf die Dinge geh\u00f6rt werden muss und sie letztlich genauso ein Recht auf freie Meinungs\u00e4usserung haben sollten, pl\u00e4diert beispielsweise der Oxford-Professor Timothy Garton Ash in seinem Buch \u201eRedefreiheit. Prinzipien f\u00fcr eine vernetzte Welt\u201c. Heute sei durch die moderne Verkehrs- und Informationsinfrastruktur jedes Ziel auf der Welt in Reichweite gelangt und das verlange eine Diskussionskultur auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<p>\u201eDas Ziel besteht nicht darin, dass wir uns \u00fcber alles einig sind (Gott beh\u00fcte!)\u201c, schreibt er, \u201esondern dass wir uns dar\u00fcber einigen, wie wir miteinander streiten. (\u2026) Dies ist nur ein Anfang; oder bescheidener und akkurater formuliert, es soll eine Arbeit fortsetzen, die andere bereits begonnen haben. Diese Arbeit ist wichtiger denn je in einer verbundenen Welt voller rivalisierender M\u00e4chte und wachsender Konflikte. Die niemals endende Reise zu dem, was Kant die &gt;Weltb\u00fcrgergesellschaft&lt; nannte, hat in unserer Zeit eine neue Dringlichkeit bekommen\u201c. F\u00fcr Timothy Garton Ash ist eine funktionierende Diskussionskultur der Schl\u00fcssel zu einer friedlicheren Welt und dient damit letztlich auch der Beseitigung von Fluchtursachen.<\/p>\n<h4><strong>Hate speech und Kunst<\/strong><\/h4>\n<p>Der \u00dcberlegenheitsanspruch der westlichen Kultur wird auch bei der 10. Berlin Biennale for Contemporary Art unter dem Motto \u201eWe don\u2019t need another hero\u201c einer kritischen Betrachtung unterzogen. Die aus S\u00fcdafrika stammende Kuratorin Gabi Ngcobo und ihr Team sehen sich in der direkten Nachfolge der s\u00fcdafrikanischen Studentenbewegungen #RHODESMUSTFALL und #FEESMUSTFALL aus dem Jahr 2015. Ziel der Proteste war, das Bildungssystem von dem Einfluss der Kolonialm\u00e4chte zu befreien und es, unabh\u00e4ngig vom Einkommen, f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>Bei vielen Bildern, die im Rahmen der 10. Berlin Biennale ausgestellt werden, ist die Handarbeit der MalerInnen beim Entstehungsprozess sehr deutlich erkennbar und offenbar ein wichtiges Gestaltungselement. Das Gem\u00e4lde \u201eWait for me in the lurking landscape\u201c von Herman Muamba aus Namibia zeigt beispielsweise unterschiedliche Formen, die sich gegenseitig \u00fcberlappen oder ineinander greifen. Keine Form gleicht der anderen und auch die Farben sind in unmittelbarer N\u00e4he ganz verschieden. Bei vielen Bildern und Filmen ist die Aus\u00fcbung von Gewalt ein wichtiges Thema, sei es direkt oder indirekt.<\/p>\n<h4><strong>Kampfbereite Frauen<\/strong><\/h4>\n<p>Tessa Mars beispielsweise, die aus der Karibik stammt, zeigt auf mehreren Bildern kampfbereite Frauen. Phantasievoll bewaffnet und ger\u00fcstet, versuchen sie einem Gegner entgegenzutreten, der jedoch unsichtbar bleibt. Dass sie \u00fcberwiegend mit filigranen Bleistiftstrichen gezeichnet sind, unterstreicht ihren etwas zerbrechlichen Charakter zus\u00e4tzlich. Die Installation \u201eDesequlibradas\u201c der aus Nicaragua stammenden K\u00fcnstlerin Patricia Belli besteht aus zw\u00f6lf lebensgrossen K\u00f6pfen. Aus Styropor und Kunstharz gestaltet, liegen die hellgrauen K\u00f6pfe mitten auf dem Weg der Besucher, \u00fcber den Boden der Ausstellungshalle verstreut.<\/p>\n<p>Sobald ein Besucher sie ber\u00fchrt, geben sie lautstark Ger\u00e4usche und Stimmen von sich und lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Eine der wichtigsten Arbeiten der 10. Berlin Biennale ist ganz bestimmt die Videoarbeit \u201eAgain \/ Noch einmal\u201c von Mario Pfeifer aus dem Jahr 2018. Der Film dokumentiert die Umst\u00e4nde, die zum Tod eines Asylbewerbers aus dem Irak gef\u00fchrt haben. Das Fazit des Films formuliert ein Verwandter des Toten: Er habe sich nicht vorstellen k\u00f6nne, dass so etwas in einem Land wie Deutschland m\u00f6glich sei. Ein Land, von dem es heisse, dass es die Menschenrechte achte und das so vielen als Vorbild gelte.<\/p>\n<h4><strong>Sich aktiv zur Wehr setzen<\/strong><\/h4>\n<p>Wie schwer es in Deutschland sein kann, \u00fcber Fl\u00fcchtlingspolitik zu berichten oder Fl\u00fcchtlinge auch nur in einem positiven Licht darzustellen, weiss Alexander V\u00f6lkel. Er ist Gr\u00fcnder und Redakteur des mittlerweile mit Preisen und Auszeichnungen dotierten lokalen Onlinemagazins nordstadtblogger.de.<\/p>\n<p>Alexander V\u00f6lkel portr\u00e4tiert hier gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen unter anderem das Leben in der Dortmunder Nordstadt, einem Bezirk in dem traditionell besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund leben.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir einen Beitrag bringen, in dem Fl\u00fcchtlinge positiv dargestellt werden, st\u00fcrzen sich Rechtsextreme und Rechtspopulisten garantiert drauf und versuchen, sich zu profilieren\u201c, erkl\u00e4rt Alexander V\u00f6lkel bei einem Gespr\u00e4ch im B\u00fcro der Nordstadtblogger.<\/p>\n<p>Er sieht diese verbalen Angriffe von Rechtsaussen auch als Reaktion auf seine Arbeit als politischer Berichterstatter in Dortmund. \u201eMittlerweile sind auch rechtspopulistische Parteien wie die AfD Teil der politischen Landschaft. Und dar\u00fcber berichte ich \u2013 hintergr\u00fcndig und sachlich\u201c.<\/p>\n<p>Traurige H\u00f6hepunkte waren Morddrohungen, die ihn und seine Kollegen erreichten. \u201eIch kann nur jedem raten, sich bei Anfeindungen, Bedrohungen und hate speech zu wehren. Daf\u00fcr gibt es Beratungen und Schulungen\u201c, erkl\u00e4rt Alexander V\u00f6lkel. \u201eMittlerweile fackeln wir nicht mehr lange und erstatten Anzeige\u201c. Dadurch und dass die Redaktion von nordstadtblogger.de sich auch konsequent verbal zur Wehr setzt, sei der Umfang von hate speech mittlerweile zur\u00fcck gegangen.<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel von Susanne Braun wurde von <a href=\"http:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">untergrund-bl\u00e4ttle.ch<\/a> unter Creative Commons (CC BY-NC-ND 3.0) Lizenz \u00fcbernommen und auf berlinergazette.de erstver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Rolle der Kunst in Zeiten von Troll-Armeen und Hate Speech Debatten geh\u00f6ren zur Demokratie, doch gerade im Netz wird die Stimmung immer toxischer. Gezielte Troll-Kampagnen und Hate Speech stehen an der Tagesordnung. 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