{"id":689747,"date":"2018-08-07T18:24:59","date_gmt":"2018-08-07T17:24:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=689747"},"modified":"2018-09-03T13:29:42","modified_gmt":"2018-09-03T12:29:42","slug":"2001-odyssee-im-weltraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/","title":{"rendered":"2001: Odyssee im Weltraum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis.<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr andere unverst\u00e4ndlich geblieben, ist dieser Film in gewisser Hinsicht Kubricks zentrales Werk. Zumindest bringt er sein zentrales Anliegen deutlich und unverkennbar zum Ausdruck, um zugleich mehr Fragen aufzuwerfen als Antworten zu geben. Gedreht in einer Zeit des Umbruchs, in der sich \u201edie 68er-Generation\u201c anschickte, die Welt umzukrempeln, zielen die zentralen Aussagen dieses Meisterwerks doch auch und gerade auf eine kritische Reflexion der (wie immer gearteten) Fortschrittsgl\u00e4ubigkeit. Die Raumfahrt schickte sich an, Menschen auf den Mond zu bringen. Der Glaube an die Allmacht der technologischen M\u00f6glichkeiten war auf einem H\u00f6hepunkt angelangt.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Bilder, die uns Kubrick pr\u00e4sentiert, steht nicht zuletzt und in vorderster Reihe die Aussage, dass prim\u00e4re Anliegen des \u201eProjekts Aufkl\u00e4rung\u201c auf einer illusion\u00e4ren Wahrnehmung beruhen. \u201e2001 &#8230;\u201c ist in vielerlei Hinsicht eine paradox anmutende und wirkende Space-Opera. Sciencefiction und auch kein Sciencefiction, ein geschlossenes Werk, doch zugleich \u00fcber und \u00fcber mit \u201egeheimnisvollen\u201c Br\u00fcchen versehen, eine Reise (Odyssee) durch die Transzendenz (Kubrick: \u201eThe God concept is at the heart of this film.\u201c) vor mythologischem Hintergrund, gleichzeitig derart realistisch und n\u00fcchtern offen, dass es einem die Sprache verschl\u00e4gt, ein Film, in dem jede Szene, die Ausstattung, die Dialoge, die Bilder und ihre Folge f\u00fcr sich wie im Gesamtkonzept bedeutungsvoll sind, aber zugleich sich weigern, Erkl\u00e4rungen per se zu liefern (Kubrick zur Frage der Interpretation des Schlusses: \u201eI don\u2019t mind discussing it.\u201c). Nicht zuletzt ein Film, der konsequent mit den Wahrnehmungsgewohnheiten und -erwartungen des Publikums spielt. Ein zyklisch angelegtes Opus (Moonwatcher \u2013 Embryo), das die zeit-r\u00e4umliche Ebene sprengt und sich der stringenten Interpretation im Sinne christlich-abendl\u00e4ndischer Religion entzieht und doch transzendentaler Philosophie \u201edas Wort redet\u201c.<\/p>\n<p>\u201e2001 &#8230;\u201c ist offen f\u00fcr alle m\u00f6glichen Interpretationen, doch zugleich Kubricks deutlichster zivilisationskritischer Film, eine permanente Herausforderung an die Reflexion, ein Werk, das bei jeder erneuten Sicht neue Aspekte aufwirft und Empfindungen ausl\u00f6st \u2013 jedenfalls geht es mir so, der ich den Film vielleicht f\u00fcnfmal verschlungen habe. Ein Film, der massiv und radikal durch die Bilder wirkt, der extrem manipuliert, doch zugleich diese Manipulation wieder zur\u00fccknimmt um zu fordern: Denke und f\u00fchle selbst und lass mich nicht Deine Arbeit tun.<\/p>\n<p>Ich gebe den gesamten Inhalt des Films wieder. Also aufpassen, wenn man nicht alles wissen m\u00f6chte:<\/p>\n<h4><strong>The Dawn of Man<\/strong><\/h4>\n<p>Ein schwarzer Bildschirm. Strauss \u201eAlso sprach Zarathustra\u201c. Die Planeten. Ruhe. Die rote Sonne, eine weite steppenartige Landschaft. Skelette. Affen, die essen und Tiere vertreiben, die ihnen die knappen Nahrungsmittel nehmen. Affen, die sich lausen. Der Angriff eines Raubtieres. Affen an einem Wasserloch, eine andere Gruppe, die die erste vertreibt. Das Wasserloch muss geteilt werden. Affen, die schlafen. Als sie erwachen, herrscht Aufregung. Ein schwarzer Monolith, ein offenbar homogener und fein geschliffener Quader steht in ihrem Lebensraum. Angst, Vorsicht, L\u00e4rm. Einer der Affen ber\u00fchrt den Monolithen. Wenig sp\u00e4ter: Einer der Affen, Moonwatcher (Daniel Richter) sitzt vor einem Tierskelett, spielt mit den Knochen, ergreift einen der gr\u00f6sseren, hantiert mit ihm herum, bewegt ihn, schon halb wie ein Werkzeug. Der Monolith im Zenit der Sonne. Moonwatcher haut mit dem Knochen immer wieder auf den Boden. \u201eAlso sprach Zarathustra\u201c. Der durch das Werkzeug verl\u00e4ngerte Arm des Affen erm\u00f6glicht das T\u00f6ten von Tieren, aber auch von Menschen, die einem das Wasser streitig machen. Werkzeug, Waffe, Kultur, Schuld. Moonwatcher wirft den Knochen in die Luft, der Knochen dreht sich im Himmel.<\/p>\n<p>Die phantastischste Montage der Filmgeschichte f\u00fchrt uns \u201ewie im Flug\u201c vier Millionen Jahre weiter in die Weiten des Alls. \u201eAn der sch\u00f6nen blauen Donau\u201c. Die Raumfahrzeuge, das erste ein technologischer \u201eKnochen\u201c, und die Raumstation \u201etanzen\u201c im Weltraum zwischen den Planeten. Im Innern eines Raumschiffs \u201etanzt\u201c ein Kugelschreiber oder F\u00fcller schwerelos durch die Kabine. Wie ein Riesenrad im Prater bewegt sich die kreisf\u00f6rmige Raumstation zu Johann Strauss Walzer.<\/p>\n<p>Dr. Floyd (William Sylvester) vom National Council of Astronautics befindet sich auf dem Weg zum Mond. Er geht durch einen hellen, grell weissen l\u00e4nglichen Raum, in dem knallrote Sessel stehen, und nach einem Telefonat mit seiner Tochter, die tags darauf Geburtstag hat, trifft er auf eine Bekannte, Elena (Margaret Tyzack), und deren russische Begleiter. Einer von ihnen, Dr. Smyslov (Leonard Rossiter), fragt Floyd nach den Vorkommnissen auf der amerikanischen Mondbasis Clavius. Man habe von einer Epidemie geh\u00f6rt, ob deshalb jegliche Verbindung zu Clavius abgebrochen sei. Floyd erkl\u00e4rt, dar\u00fcber nicht sprechen zu d\u00fcrfen. Sein Weg f\u00fchrt ihn in eine Konferenz auf Clavius, auf der er die anwesenden Wissenschaftler und Experten nochmals um Verschwiegenheit bittet. Floyd und einige andere machen sich auf den Weg zu einem Krater, in dem sich der Monolith befindet. Aus seinem Alter und der Tatsache, dass er ein Kraftfeld erzeugt, schliessen die Experten auf ausserirdische Lebewesen. Daher die erfundene Geschichte von der Epidemie. Wie die Affen vier Millionen Jahre zuvor stehen die amerikanischen Experten nun vor dem Monolithen. Als einer von ihnen die Gruppe fotografieren will, ert\u00f6nt ein schriller Ton. Der Monolith steht im Zenit der Sonne.<\/p>\n<h4><strong>Jupiter-Mission (18 Months Later)<\/strong><\/h4>\n<p>Ein l\u00e4ngliches Raumschiff, das von der Form her einer riesigen Keule \u00e4hnelt, die Discovery, befindet sich auf dem Weg zu Jupiter. Einer der Astronauten joggt durch das Schiff wie ein Hamster in seinem Laufrad. An Bord: Commander Dr. Dave Bowman (Keir Dullea), sein Assistent Dr. Frank Pole (Gary Lockwood) sowie drei in Tiefschlaf versetzte, in sarg\u00e4hnlichen Kabinen liegende Wissenschaftler, deren Lebensfunktionen durch den Sechsten an Bord, das Computersystem HAL 9000, \u00fcberwacht werden. Dave und Frank essen sich offenbar nur farblich unterscheidbaren Astro-Frass, sehen sich im Fernsehen ein mit ihnen und HAL aufgezeichnetes Interview an. HAL berichtet den Fernsehzuschauern, dass er 100%ig sicher sei und gerne mit Menschen arbeite. Er sei st\u00e4ndig in Anspruch genommen und arbeite voll im Dienst des Unternehmens. Als der Reporter fragt, ob HAL wie ein Mensch sei, antwortet Dave: Ja, er reagiere so, als ob er Gef\u00fchle habe, er sei darauf programmiert.<\/p>\n<p>Frank ruht auf einer Liege. \u00dcber TV h\u00f6rt er sich lustlos und teilnahmslos die Geburtstagsgl\u00fcckw\u00fcnsche seiner Eltern an. W\u00e4hrend Frank mit HAL Schach spielt und verliert, zeichnet Dave die drei Tiefschl\u00e4fer. HAL m\u00f6chte die Bilder durch sein \u201erotes Auge\u201c mit gelber Pupille sehen.<\/p>\n<p>HAL stellt Dave eine Frage: Ob er mit der Mission im Einklang stehe. Ihm, HAL, k\u00e4me alles etwas merkw\u00fcrdig vor: ein Monolith auf dem Mond, Wissenschaftler im Tiefschlag, absolute Geheimhaltung. HAL meldet den Astronauten, dass in 72 Stunden die Alpha-5-Einheit einen Totalausfall haben werde. Doch Frank findet beim Ausstieg keinen Fehler. Ob er sich nicht geirrt haben k\u00f6nne, wird HAL gefragt.<\/p>\n<p>Frank und HAL begeben sich in eine Raumkapsel und stellen die Funkverbindung zu HAL ab, um ungeh\u00f6rt reden zu k\u00f6nnen. Sie zweifeln an HALs Funktionsf\u00e4higkeit. Sie beschliessen, wenn sich herausstelle, dass er fehlerhaft arbeite, m\u00fcssten sie ihn notfalls abstellen. HAL aber liest die Worte der beiden \u00fcber sein Auge von den Lippen ab.<\/p>\n<h4><strong>Intermission<\/strong><\/h4>\n<p>Kubrick versetzt nun das Publikum zwei Minuten vor eine schwarze Leinwand. Musik von Ligeti. Dann h\u00f6rt man das schwere Atmen von Frank, der sich ein weiteres Mal ausserhalb der Raumf\u00e4hre im All bewegt. HAL l\u00e4sst ihn ins Bodenlose st\u00fcrzen, Frank treibt regungslos davon. Dave begibt sich in einen Raumgleiter und versucht Frank mit den Greifarmen des Gleiters zu retten. Inzwischen stellt HAL die Lebensfunktionen der drei Tiefschl\u00e4fer ab und verweigert Dave die R\u00fcckkehr in das Raumschiff. HAL sagt Dave, der w\u00fcrde das Unternehmen gef\u00e4hrden, weil Dave beabsichtige, ihn abzustellen. \u201eDas Gespr\u00e4ch hat keinen Zweck mehr. Es f\u00fchrt zu nichts. Leb wohl.\u201c Dave schafft es, durch die Notschleuse in das Raumschiff zu gelangen.<\/p>\n<p>HAL fragt Dave, was er vor habe. Er r\u00e4umt ein, dass er nicht ganz in Ordnung war, versichert jedoch, bald wieder ganz normal zu funktionieren. Ohne darauf zu reagieren, nimmt Dave einen Schl\u00fcssel und stellt HAL nach und nach ab. HAL sagt, er habe Angst. Sein Ged\u00e4chtnis schwindet. HAL reagiert zunehmend wie ein Kind. Er kennt ein Lied, dass ihm sein Sch\u00f6pfer beigebracht habe. \u201eIch m\u00f6chte es gern h\u00f6ren\u201c, sagt Dave. HAL singt \u201eH\u00e4nschen klein\u201c. Seine Stimme wird langsamer und dunkler. Nach der letzten Zeile \u201el\u00e4uft nach Haus\u2019 geschwind\u201c ist HAL v\u00f6llig abgestellt.<\/p>\n<p>Die Bodenstation gibt Dave den Zweck der Reise zum Jupiter bekannt. Die Strahlung des Monoliths seit auf Jupiter gerichtet. Man rechne mit ausserirdischem Leben.<\/p>\n<h4><strong>Jupiter and Beyond the Infinite<\/strong><\/h4>\n<p>Der Monolith schwebt durch den Raum. Die Planeten des Sonnensystems reihen sich wie Perlen in einer Gerade auf. Der Monolith reiht sich ein. Dave wird in einen undefinierbaren \u201eStrudel\u201c gerissen, durch eine farbige Schleuse im All. Er sieht, ohne einen Laut von sich zu geben, bei rasender Geschwindigkeit farbige Sternhaufen, Spiralen, Farbtupfer und Farbkleckse, Schlieren, Kristalle. Ganze Landschaften in grellen, k\u00fcnstlich wirkenden Farben tun sich auf, erste hellblau und braun, dann gelb, gr\u00fcn, Inseln, ein violetter Himmel. Nach einer ganzen Weile steht seine Raumkapsel pl\u00f6tzlich in einem Raum, mit gl\u00e4sernem Boden und barocker Einrichtung, gr\u00fcnen M\u00f6beln und hellblauen W\u00e4nden, Skulpturen und einigen alten Gem\u00e4lden. Dave steht da in seinem roten Raumanzug und geht ins das n\u00e4chste Zimmer, das Bad. Er betrachtet sich im Spiegel, scheint gealtert zu sein.<\/p>\n<p>Als er sich zum ersten Raum zur\u00fcckwendet, sieht er einen ergrauten alten Mann, schwarz gekleidet. Es ist Dave selbst, der isst und trinkt. Ein Glas f\u00e4llt ihm zu Boden. Als er danach schaut, sieht er sich selbst, steinalt, ohne Haare, im Bett liegen, sterbend. Der sterbende Dave hebt die Hand und zeigt mit dem Finger auf den Monolith, der im Raum steht. Es ist still. Auf dem Bett liegt ein Embryo in der Fruchtblase.<\/p>\n<p>Das All. \u201eAlso sprach Zarathustra.\u201c Der Embryo schwebt durch den Weltraum, die Augen ge\u00f6ffnet, mit reglosem Gesicht, den Blick auf den Mond gerichtet. Zweifelnd?<\/p>\n<p>\u201eAn der sch\u00f6nen blauen Donau.\u201c<\/p>\n<p>Kaum ein Film hat so viel Diskussionen ausgel\u00f6st wie Kubricks Space-Opus. Kubrick l\u00e4sst dem Betrachter enorm viele M\u00f6glichkeiten zur Interpretation, vor allem stellt er mit \u201e2001: &#8230;\u201c einen \u201eRaum der Empfindung\u201c zur Verf\u00fcgung. Die Dialoge sind sp\u00e4rlich und zumeist dem \u00e4usseren Anschein nach arm an Inhalt. Umso mehr manipulieren die Bilder im Verein mit der Musik. Trotz allen \u201eMangels\u201c an \u201eErkl\u00e4rung\u201c, trotz aller Zur\u00fcckhaltung Kubricks in bezug auf Botschaften oder eigener Sinngebung des Geschehens enth\u00e4lt \u201e2001: &#8230;\u201c eine Dichte an Bedeutung wie kaum ein anderer Film. Dieses Paradoxon erkl\u00e4rt sich durch eine in dieser Form einmalige Bildersprache und Bilderabfolge \u2013 gepaart mit gezieltem Einsatz von Musik \u2013, die den grundlegenden Zweifel an dem, was gemeinhin als Summe von Zivilisation + Fortschritt + Aufkl\u00e4rung = soziale Evolution im positiven Sinn charakterisiert wird, zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>Es wird darum gestritten, ob der Monolith Zeichen einer \u00fcbernat\u00fcrlichen Kraft (Gott) oder einer ausserirdischen Intelligenz sei. Ich halte diese Frage \u2013 trotz oder gerade wegen Kubricks eigenem Einwurf (\u201eThe God concept is at the heart of this film.\u201c) f\u00fcr relativ belanglos. Der Monolith ist der \u201eAnstoss\u201c f\u00fcr die Entwicklung von Kultur, manifestiert zuerst im Gebrauch von Gegenst\u00e4nden als Werkzeug und Waffe und auch Objekt der Reflexion. Die Ber\u00fchrung des Monolithen kann als ausl\u00f6sende Moment betrachtet werden, ebenso aber als mythologisches Bild analog zur Vertreibung aus dem Paradies: Der Biss in den Apfel, der Mensch wird schuldig.<\/p>\n<p>Moonwatcher sitzt vor dem Skelett und \u201esinniert\u201c, \u201e\u00fcberlegt\u201c, \u201edenkt\u201c und reflektiert den Knochen in seiner Nutzung als Nicht-Knochen: Zum Jagen von Tieren und zum T\u00f6ten von Menschen. Das ist der Beginn von Kultur \u2013 wie auch immer man ihn sehen will: \u201erealistisch\u201c, mythologisch, religi\u00f6s.<\/p>\n<p>Er modifiziert den Knochen in seiner urspr\u00fcnglichen Eigenschaft. Der Knochen wird zur ersten \u201eTechnologie\u201c, zum Gebrauchsgegenstand jenseits seiner urspr\u00fcnglichen Funktion. Das, was Moonwatcher dabei \u201evergisst\u201c, ist die Reflexion \u00fcber die \u201eFolgen\u201c dieses Gebrauchs. Schon in dieser Anfangsszene spaltet sich der allererste Erkenntnisprozess des \u201eneuen Menschen\u201c, der noch Affe ist, in \u201eTun\u201c und \u201eFolgen\u201c, in Ursache und Wirkung, in kausales Denken, in das Auseinanderklaffen einer \u201ean sich\u201c, bis dahin praktischen Einheit. Eine Ethik wird daher erst im nachhinein denkbar, sozusagen als Reaktion \u201enach den Folgen\u201c, als Katalog hehrer Grunds\u00e4tze, statt als Ergebnis praktischer \u00dcberlegung bzw. mit-gedachtes Resultat eines einheitlichen Prozesses von Praxis und Denken im praktischen Vorgang. Das Denken spaltet sich von der Erfahrung, die Reflexion von der Praxis, der Kopf vom K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Das ist genau das \u2013 ja \u201eProblem\u201c w\u00e4re zu gelinde gesagt \u2013 strukturelle Moment dessen, was wir heute als Zivilisation bezeichnen. In der denkm\u00f6glichen Trennung von Denken und Erfahrung liegt der Keim f\u00fcr eine sehr spezifische Denkweise. Wenn ich die Welt denken kann, kann ich sie mir zunutze machen. Wenn ich sie mir zunutze machen kann, kann ich mich ihrer bem\u00e4chtigen. Folge: Der Mensch, der sich zur \u201eKrone der Sch\u00f6pfung\u201c erkl\u00e4rt mit dem Recht, sich die Welt untertan zu machen \u2013 nach uns die Sintflut. (Theorien \u00fcber \u201eganzheitliches Denken\u201c in \u201eNetzwerkstrukturen\u201c, wie sie in den 70er Jahren aufkamen, versuchten diesen strukturellen \u201eMangel\u201c allen bisherigen Denkens und Handelns zu kritisieren und Gegenentw\u00fcrfe zu entwickeln.)<\/p>\n<div id=\"attachment_689769\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-689769\" class=\"wp-image-689769 size-large\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1-MUjn38IfXjfg6QU0-_jk0g-720x360.jpeg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1-MUjn38IfXjfg6QU0-_jk0g-720x360.jpeg 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1-MUjn38IfXjfg6QU0-_jk0g-300x150.jpeg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1-MUjn38IfXjfg6QU0-_jk0g-768x384.jpeg 768w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1-MUjn38IfXjfg6QU0-_jk0g.jpeg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><p id=\"caption-attachment-689769\" class=\"wp-caption-text\">Stanley Kubrick, 2001: Odyssee im Weltraum<\/p><\/div>\n<p>Der gewaltigste Film-Schnitt der Filmgeschichte \u2013 vom in die Luft geworfenen Knochen zum Raumschiff vier Millionen Jahre sp\u00e4ter \u2013 versinnbildlicht auf eindrucksvolle Weise die Kontinuit\u00e4t einer Kultur, in der sich in dieser Hinsicht tats\u00e4chlich so gut wie nichts ge\u00e4ndert hat. Die \u201everbliebene Kommunikation\u201c der Menschen in den Raumstationen und -schiffen in \u201e2001: &#8230;\u201c besteht in einer Mischung aus formalen Freundlichkeiten und technizistischer \u201eSprache\u201c, gepaart mit einer extrem ausgebildeten kontrollierten Unterdr\u00fcckung von Emotionen. Der defizit\u00e4re, kontrollierte, technizistische \u201eSprache\u201c ist die Anpassung des emotionsbeladenen Menschen an das Denken der Herrschaft \u00fcber die Welt. Gef\u00fchle st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Man schaue in das Gesicht von Dave, als ihm der Weltraum-Tod droht, weil HAL ihn nicht wieder in die Raumf\u00e4hre hinein lassen will: er beherrscht seine Gef\u00fchle bis zum \u201erationalistischen Exzess\u201c \u2013 was ihm allerdings (ausgerechnet!) in dieser Situation das Leben rettet. Auch der Vortrag Floyds vor den versammelten Wissenschaftlern, der Anruf bei seiner Tochter, das \u201eGespr\u00e4ch\u201c \u00fcber das Essen oder Franks teilnahmsloses Aufnehmen der Geburtstagsgl\u00fcckw\u00fcnsche seiner Eltern repr\u00e4sentieren einen fast schon \u201emaschinellen\u201c, durchrationalisierten zwischenmenschlichen Umgang als aber eben zu Ende gedachte Herrschaft eines Rationalismus, der keine Emotionalisierung menschlicher Beziehungen mehr kennt.<\/p>\n<p>Ganz im Gegensatz dazu und wiederum in paradoxer Weise reagiert HAL 9000, ein Computersystem, dem auch \u201eGef\u00fchle beigebracht\u201c wurden. Als Frank und Dave \u00fcberlegen, ihn notfalls abzuschalten, reagiert HAL \u201eemotional\u201c: Bevor er \u201eget\u00f6tet\u201c wird, t\u00f6tet er lieber das Team an Bord. Als Dave einen Schaltkreis nach dem anderen bei HAL abstellt, bekommt HAL \u201eAngst\u201c und endet in einer kindlich-naiven, fast schon spielerisch anmutenden Weise. Er singt \u201eH\u00e4nschen klein\u201c. Dieses Kinderlied kann auch als eine Art Hilferuf an die verloren gegangene Durchdringung menschlichen Handelns durch Emotionalit\u00e4t verstanden werden \u2013 ein Rekurs auf die Vergangenheit vier Millionen Jahre zuvor.<\/p>\n<p>\u201e2001: &#8230;\u201c, das soll hier nochmals betont werden, entstand in einer Zeit ungeb\u00e4ndigten Fortschrittsglaubens \u2013 trotz der kritischen Stimmen, die sich aus der Erfahrung des Faschismus beispielsweise in den Schriften von Adorno und Horkheimer Geltung verschafften. Die \u201eStudentenbewegung\u201c wollte davon \u2013 entgegen aller gegenteiligen Behauptungen \u2013 in ihrer Wortf\u00fchrerschaft nicht sehr viel wissen. Es wurde \u201ePosition\u201c bezogen, nicht in Form eines Gegenentwurfs zum zivilisatorischen \u201eKonzept\u201c, sondern als Pseudo-Alternative in dessen Rahmen: Marxismus-Leninismus oder bestimmte Abarten davon. War die Aufkl\u00e4rung einerseits \u201eder Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unm\u00fcndigkeit\u201c (Kant), so eben andererseits auch das Robespierre\u2019sche \u201eTugend durch Terror\u201c, ein in die Brutalit\u00e4t zu Ende gedachter Rationalismus.<\/p>\n<p>Die Menschen an Bord der Raumschiffe und -stationen in \u201e2001: &#8230;\u201c sind keine M\u00f6rder, keine Hitler und keine Stalin, aber eiserne Verfechter des Prinzips \u201eDer Zweck heiligt die Mittel\u201c \u2013 und deshalb eben doch potentielle \u201eZerst\u00f6rer\u201c und Hilflose ihrer Spezies zugleich.<\/p>\n<p>Kubrick selbst \u201ependelt\u201c in der Inszenierung zwischen tiefgreifender Zivilisationskritik hier und Bewunderung f\u00fcr die (technologischen) menschlichen Errungenschaften dort. Der \u201eTanz\u201c der Raumschiffe vor dem Hintergrund des Planetensystems ist zum einen ein Tanz der Vampire. Aber zugleich dr\u00fcckt sich in diesen Bildern etwas Feierliches aus, ein Staunen vor den Leistungen der menschlichen Gemeinschaft. Es ist diese Sicht der menschlichen Entwicklung zwischen Barbarei und Humanit\u00e4t die \u201e2001: &#8230;\u201c zu einem zutiefst ehrlichen Film hat werden lassen, einen Film ohne das Pathos der simplen Botschaften oder \u00e4usserlichen Appelle an die Menschlichkeit. Das Bild des Menschenkindes am Schluss widersetzt sich irgendeinem wirklichen Ende, Schluss, der Abgeschlossenheit. \u201e2001: &#8230;\u201c ist wie eine Oper komponiert \u2013 die Ouvert\u00fcre in \u201eThe Dawn of Man\u201c, der Hauptteil im Jahre 2001 und der tragische Schluss \u2013, doch zugleich so offen und verletzlich wie eine tiefe Wunde.<\/p>\n<p>Es entbehrt daher nicht nur eines Fazits. Es gibt kein Fazit. Oder wie sich Arthur C. Clarke ausdr\u00fcckte: \u201eWenn Sie 2001 vollst\u00e4ndig verstanden haben, haben wir versagt: Wir wollten viel mehr Fragen stellen, als wir beantwortet haben.\u201c Try it again, man.<\/p>\n<p class=\"author\"><em><strong>von Ulrich Behrens f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\/kultur\/film\/odyssee_im_weltraum_a_space_odyssey_stanley_kubrick_4881.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">untergrundBl\u00e4ttle<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr andere unverst\u00e4ndlich geblieben, ist dieser Film in gewisser Hinsicht Kubricks zentrales Werk. Zumindest bringt er sein zentrales&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1556,"featured_media":689760,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9162,9156],"tags":[48705,48148,37075],"class_list":["post-689747","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-humanismus-und-spiritualitaet","category-kultur-und-medien","tag-filmrezension","tag-stanley-kubrick","tag-transzendenz"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>2001: Odyssee im Weltraum<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"2001: Odyssee im Weltraum\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-08-07T17:24:59+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-09-03T12:29:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"494\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\"},\"author\":{\"name\":\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/2f658a32898ebfae2d314f2b5551df5e\"},\"headline\":\"2001: Odyssee im Weltraum\",\"datePublished\":\"2018-08-07T17:24:59+00:00\",\"dateModified\":\"2018-09-03T12:29:42+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\"},\"wordCount\":2839,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg\",\"keywords\":[\"Filmrezension\",\"Stanley Kubrick\",\"Transzendenz\"],\"articleSection\":[\"Humanismus und Spiritualit\u00e4t\",\"Kultur und Medien\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\",\"name\":\"2001: Odyssee im Weltraum\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg\",\"datePublished\":\"2018-08-07T17:24:59+00:00\",\"dateModified\":\"2018-09-03T12:29:42+00:00\",\"description\":\"Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg\",\"width\":750,\"height\":494},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"2001: Odyssee im Weltraum\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/2f658a32898ebfae2d314f2b5551df5e\",\"name\":\"Untergrund-Bl\u00e4ttle\",\"description\":\"Online-Magazin f\u00fcr kritischen Journalismus aus dem Grossraum Z\u00fcrich. Untergrund-Bl\u00e4ttle publizieren analytische und kontroverse Texte zu den Themenschwerpunkten Politik, Gesellschaft, \u00d6konomie und \u00d6kologie. Ein ganz besonderes Augenmerk gilt dabei auch dem kulturellen Teil. Der inhaltlich und redaktionelle Anspruch liegt unter anderem darin, Synergien innerhalb von linken Str\u00f6mungen herzustellen.\",\"sameAs\":[\"http:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/\"],\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/untergrund-blaettle\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"2001: Odyssee im Weltraum","description":"Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"2001: Odyssee im Weltraum","og_description":"Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2018-08-07T17:24:59+00:00","article_modified_time":"2018-09-03T12:29:42+00:00","og_image":[{"width":750,"height":494,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/"},"author":{"name":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/2f658a32898ebfae2d314f2b5551df5e"},"headline":"2001: Odyssee im Weltraum","datePublished":"2018-08-07T17:24:59+00:00","dateModified":"2018-09-03T12:29:42+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/"},"wordCount":2839,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg","keywords":["Filmrezension","Stanley Kubrick","Transzendenz"],"articleSection":["Humanismus und Spiritualit\u00e4t","Kultur und Medien"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/","name":"2001: Odyssee im Weltraum","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg","datePublished":"2018-08-07T17:24:59+00:00","dateModified":"2018-09-03T12:29:42+00:00","description":"Sciencefiction ist mehr als \u201eStar Wars\u201c. \u201e2001: A Space Odyssey\u201c ist der schlagende Beweis. F\u00fcr manche ein Sciencefiction mit zu wenig \u201eAction\u201c, f\u00fcr","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2001-a-space-odyssey-759x500.jpeg","width":750,"height":494},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/08\/2001-odyssee-im-weltraum\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"2001: Odyssee im Weltraum"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/2f658a32898ebfae2d314f2b5551df5e","name":"Untergrund-Bl\u00e4ttle","description":"Online-Magazin f\u00fcr kritischen Journalismus aus dem Grossraum Z\u00fcrich. Untergrund-Bl\u00e4ttle publizieren analytische und kontroverse Texte zu den Themenschwerpunkten Politik, Gesellschaft, \u00d6konomie und \u00d6kologie. Ein ganz besonderes Augenmerk gilt dabei auch dem kulturellen Teil. Der inhaltlich und redaktionelle Anspruch liegt unter anderem darin, Synergien innerhalb von linken Str\u00f6mungen herzustellen.","sameAs":["http:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/"],"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/untergrund-blaettle\/"}]}},"place":"Ulrich Behrens","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1556"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=689747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689747\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/689760"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=689747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=689747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=689747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}