{"id":633541,"date":"2018-05-02T12:54:32","date_gmt":"2018-05-02T11:54:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=633541"},"modified":"2018-06-12T13:15:37","modified_gmt":"2018-06-12T12:15:37","slug":"rumaenien-ein-alptraum-der-menschenrechte-und-die-eu-schaut-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/05\/rumaenien-ein-alptraum-der-menschenrechte-und-die-eu-schaut-weg\/","title":{"rendered":"Rum\u00e4nien ein Alptraum der Menschenrechte und die EU schaut weg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Elf Jahre nach seinem EU-Beitritt versucht Rum\u00e4nien zwar, sich raus zu putzen, aber Armut und Korruption haben das Land nach wie vor fest im Griff. Nur Bulgarien liegt als EU-Mitgliedsland in der Armutsskala noch vor Rum\u00e4ninnen.<\/strong><\/p>\n<p>Direkt im Zentrum von Bukarest leben die Ausgesto\u00dfenen im Untergrund in den ehemaligen Heizungstunnels der rum\u00e4nischen Hauptstadt.<\/p>\n<p>Daniel und Matthias wollten wissen, in was f\u00fcr Zust\u00e4nden Menschen in der Europ\u00e4ischen Union immer noch leben m\u00fcssen. Und sie wollten helfen, sie mit dem N\u00f6tigsten zu versorgen, zeigen, dass es Solidarit\u00e4t gibt, auch wenn das Elend nicht immer direkt an unsere T\u00fcr klopft, wie damals, als die Fl\u00fcchtlingswelle in Deutschland ankam.<\/p>\n<p>Dass die rum\u00e4nische Verwaltung korrupt ist, wussten sie und auch der Tatsache, dass die Homophobie im Osten Europas bizarre Ausma\u00dfen annehmen kann, war sich das junge Ehepaar bewusst. Nie h\u00e4tten sie sich allerdings vorstellen k\u00f6nnen, was f\u00fcr ein Alptraum auf sie zukommen sollte.<\/p>\n<p>Im August 2014 gab es ein Werbeangebot f\u00fcr 15 Euro nach Rum\u00e4nien zu fliegen. Die beiden entschlossen sich spontan, f\u00fcr ein paar Tage die Hauptstadt zu besuchen. Nach Ankunft am Bukarester Bahnhof war sofort klar, dass die skandal\u00f6sen Berichte aus den Medien im Vergleich zur angetroffenen Realit\u00e4t fast harmlos erschienen.<\/p>\n<p>Hinter einem der Ausg\u00e4nge stank es bestialisch, es war ein Gemisch aus Fu\u00dfschwei\u00df, Urin und einem \u00e4tzenden Lack. Direkt auf dem belebten Bahnhofsvorplatz neben einer staatlichen Klinik krochen Menschen min\u00fctlich aus den verschiedenen L\u00f6chern in den Stra\u00dfen. Einige halfen sich gegenseitig eine Substanz zu spritzen, direkt vor den Augen der dort lebenden Jugendlichen, der Bev\u00f6lkerung, und der Polizei.<\/p>\n<p>Die meisten jedoch hielten sich ununterbrochen eine Plastikt\u00fcte vor den Mund. In die kleinen T\u00fcten wurde immer wieder eine Substanz namens <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stra\u00dfenkinder_in_Rum\u00e4nien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aurolac<\/a> nachgef\u00fcllt. Eine silberne Lackart, die seit Jahrzehnten benutzt wird, um Hunger, Armut und Perspektivlosigkeit zu verdr\u00e4ngen. Diese Droge f\u00fchrt bei anhaltendem Gebrauch zu Herz- und Hirnerkrankungen und sch\u00e4digt die Atemwege. Unter dem Einfluss der D\u00e4mpfe legen Kinder mitunter selbstverletzendes Verhalten an den Tag, indem sie sich zum Beispiel mit Scherben Schnittwunden an den Armen zuf\u00fcgen.<\/p>\n<div id=\"attachment_634407\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-634407\" class=\"wp-image-634407 size-large\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FOTO-1-Aurolac-Gara-de-Nord_croped-720x522.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"522\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FOTO-1-Aurolac-Gara-de-Nord_croped-720x522.jpg 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FOTO-1-Aurolac-Gara-de-Nord_croped-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FOTO-1-Aurolac-Gara-de-Nord_croped.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><p id=\"caption-attachment-634407\" class=\"wp-caption-text\"><em>Aurolac-Konsument vor dem Bahnhof Bucure\u0219ti Nord (Bild von Daniel Mundin)<\/em><\/p><\/div>\n<p>Vor den Augen der Erwachsenen standen dort auch kleine M\u00e4dchen und Jungen, die anstatt Fr\u00fchst\u00fcck, einer Dusche oder einem Schulbesuch ihren Tag mit Schn\u00fcffeln begonnen.<\/p>\n<p>Die rum\u00e4nische Bev\u00f6lkerung kennt diesen Anblick. Doch anstatt zu helfen, wendeten sich die Blicke vom Elend ab. Naser\u00fcmpfend gehen die Leute Tag t\u00e4glich vorbei, manche beschimpfen die \u00c4rmsten der Armen. Die Bev\u00f6lkerung hat sich mit diesem \u201eProblem\u201c abgefunden. Diese allt\u00e4glichen Bilder sind jedoch kein Einzelfall im Land.<\/p>\n<p>Unvergessen sind die erschreckenden Bilder aus rum\u00e4nischen Waisenheimen nach dem Ende des Regimes von Nikolae Ceausescu, die verwahrloste Kinder zeigten, welche teilweise im eigenen Kot und verfaultem Stroh sa\u00dfen und sich apathisch hin und her wiegten. Diese Kinder sind heute erwachsen und viele von ihnen leben in ehemaligen Heizsch\u00e4chten und Abwasserkan\u00e4len unter der Erde. Zu ihnen ist die n\u00e4chste Generation verwahrloster Kinder und Jugendlicher gesto\u00dfen und zusammen bilden sie eine Lebens- und Leidens-Gemeinschaft im Untergrund der rum\u00e4nischen Hauptstadt.<\/p>\n<p>Matthias und Daniel machten Fotos und filmten des \u00d6fteren den Alltag der Menschen. Sie kehrten nach Deutschland zur\u00fcck, und berichteten ihren politisch aktiven Freunden von diesem Elend am Rande der EU, <a href=\"http:\/\/torture-prison.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ver\u00f6ffentlichten Fotos und schrieben \u00fcber das Thema<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_634416\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-634416\" class=\"wp-image-634416 size-large\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Menschen-in-Heizungsschacht-720x451.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Menschen-in-Heizungsschacht-720x451.jpg 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Menschen-in-Heizungsschacht-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Menschen-in-Heizungsschacht-768x481.jpg 768w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Menschen-in-Heizungsschacht.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><p id=\"caption-attachment-634416\" class=\"wp-caption-text\">Obdachlose stehen um einen der Eing\u00e4nge in das unterirdische Labyrinth im Zentrum Bukarests <em>Bild von Daniel Mundin)<\/em><\/p><\/div>\n<p>Bei ihrem zweiten Besuch wurden die beiden von einigen Bewohnern der Heizungstunnels angesprochen. Die Menschen waren neugierig und die beiden wurden akzeptiert, inmitten des Ghettos vor dem Bahnhof.<\/p>\n<p>Finanziell konnten sie nicht zur Unterst\u00fctzung beitragen, deshalb brachten sie warme Kleidung mit, kochten gemeinsam mit Obdachlosen und erm\u00f6glichten es zwischendurch, dass diese sich waschen konnten. So entstand Vertrauen und mittels Gespr\u00e4chen versuchten sie, den Konsum der Lackdroge dieser Jugendlichen zumindest zeitweise zu reduzieren. Nach diesem Besuch hielten sie \u00fcber Facebook weiterhin Kontakt.<\/p>\n<p>Bilder \u00fcber die Zust\u00e4nde im Zentrum der Hauptstadt eines EU-Mitgliedlandes sind in den letzten Jahren um die Welt gegangen und auch deutsche Medien haben mehrfach dar\u00fcber berichtet. Dass Matthias und Daniel einerseits die Missst\u00e4nde anprangerten und au\u00dferdem im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten zu helfen versuchten, l\u00f6ste Missfallen bei Beh\u00f6rden aus und au\u00dferdem er\u00f6ffneten sich so M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Mitglieder des Rum\u00e4nischen Informationsdienst SRI (Nachfolgeorganisation der Securitate) und der \u00f6rtlichen Polizei, sich finanziell zu bereichern.<\/p>\n<p>Die Kontaktpersonen des gleichgeschlechtlichen Paars aus Deutschland wurde unter Einsatz von Pr\u00fcgel verpflichtet, die beiden m\u00f6glichst bald nach Rum\u00e4nien zur\u00fcck zu locken. Unterdessen erstellte die rum\u00e4nische Staatsanwaltschaft eine fingierte Strafakte gegen die beiden, wobei die Direktorin einer staatlichen Obdachlosen-Einrichtung mithalf.<\/p>\n<p>Die Jugendlichen mussten Protokolle unterschreiben, in denen Matthias und Daniel sexuellen Kontakt mit ihnen unterstellt wurde. Damit daraus ein Strafbestand wurde, musste das Alter der Jugendlichen im Protokoll herabgesetzt werden, da alle involvierten Jugendlichen \u00e4lter als 15 Jahre, dem Schutzalter in Rum\u00e4nien, waren. Ein Umstand, der sich sp\u00e4ter vor Gericht best\u00e4tigen sollte. Zus\u00e4tzlich wurde den beiden Marihuana-Konsum vorgeworfen, der in Rum\u00e4ninnen nach wie vor mit Haft bestraft werden kann.<\/p>\n<p>Aufgrund der Bitten der Jugendlichen entschlossen sich die Beiden im Juni 2015 Bukarest erneut zu besuchen und einige Hilfsg\u00fcter zu bringen. Daniel und Matthias suchten die Jugendlichen auf, kauften gemeinsam ein, kochten und verbrachten gemeinsam Zeit in der Stadt und in der gemieteten Ferienwohnung. Dabei wurden sie von der Polizei und Mitglieder des SRI beobachtet. Da die normale Observation nicht zum gew\u00fcnschten Erfolg f\u00fchrte, wurde einem der Jugendlichen, zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt, ein Rucksack mit einer Videokamera ausgestattet \u00fcbergeben, mit der Aufforderung, diesen in der Ferienwohnung zu platzieren. Er erhielt den Auftrag, die beiden Deutschen zu sexuellen Handlungen mit ihm zu verf\u00fchren und diese auf der Kamera festzuhalten.<\/p>\n<p>Der Jugendliche weigerte sich und floh mit dem pr\u00e4parierten Rucksack vor den Beamten. Jedoch fingen die Polizisten ihn wieder ein und zwangen ihn, am n\u00e4chsten Tag mit dem Rucksack in die Ferienwohnung zur\u00fcckzukehren. Dieses tat er dann und stellte den Rucksack in die Ecke des Zimmers.<\/p>\n<p>Als es nach 3 Tagen zu keinen Straftaten kam, beschloss die Polizei, die Wohnung morgens um 6 Uhr mit teils maskierten Staatsdienern zu st\u00fcrmen und Daniel und Matthias zu verhaften.<\/p>\n<p>Ein solches Vorgehen ist in Rum\u00e4nien kein Einzelfall. Das EU-Land wurde in der Vergangenheit schon mehrfach vom Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte verurteilt, weil die Staatsmacht illegale <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Entrapment\">E<\/a><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Entrapment\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ntrapment<\/a> oder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sting-Operation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sting-Operationen<\/a> unter Einbezug von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agent_Provocateur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Agent Provocateur<\/a> angewendet hatte (<em>Beispiel: Urteil des Gerichtshofes gegen Rum\u00e4nien bez\u00fcglich zweier Deutscher<strong>,<\/strong> die ebenfalls Opfer dieser Methoden wurden: <\/em><a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjzgJOzqdjaAhXB2aQKHf0uBaYQFggxMAE&amp;url=https%3A%2F%2Fhudoc.echr.coe.int%2Fapp%2Fconversion%2Fpdf%2F%3Flibrary%3DECHR%26id%3D001-153769%26filename%3D001-153769.pdf%26TID%3Dihgdqbxnfi&amp;usg=AOvVaw01Lzaws7YJ6BPxBUVl6oZ8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Toran and Schymik v. Romania<\/em><\/a>).<\/p>\n<p>Mehrere Personen drangen mit Gewalt in die Wohnung ein, wobei sie sich nicht als Polizei auswiesen. Matthias und Daniel wurden aus dem Bett gerissen und auf den Boden geworfen.<\/p>\n<p>Die beiden wurden verhaftet, die Begr\u00fcndung auf Rum\u00e4nisch verstanden sie nicht. Dabei wurden sie immer wieder von zum Teil maskierten Polizisten geschlagen. Daniel wurde mit einer Machete bedroht, und Matthias wurde eine geladene Waffe an den Kopf gehalten und beiden wurde gedroht, sie umzubringen.<\/p>\n<p>Die beiden wurden mit Handschellen hinter dem Kopf mehr als 1\u00bd Stunden an die Wand gestellt, dabei wurden sie beschimpft, bedroht, erhielten Schl\u00e4ge in den Magen und auf die K\u00f6pfe und dabei viel immer wieder das rum\u00e4nische Wort f\u00fcr \u201eSchwule\u201c.<\/p>\n<p>Als Einlieferungsgrund in das erste Gef\u00e4ngnis stand auf dem Einweisungsbefehl einzig und allein das Wort PERVERS in Gro\u00dfbuchstaben.<\/p>\n<p>Getrennt voneinander wussten sie f\u00fcnf Monate lang nicht, wie es dem anderen geht. In der Untersuchungshaft durchlebten die beiden Folter und menschenunw\u00fcrdige Zust\u00e4nde (<em><a href=\"https:\/\/www.jura.uni-tuebingen.de\/professoren_und_dozenten\/heinrich\/materialien\/materialien-zur-europaeischen-konvention-zum-schutze-der-menschenrechte-und-grundfreiheiten-emrk-pdf-dateien\/artikel-3-2013-verbot-der-folter\">Artikel 3 EMRK \u2013 Verbot der Folter<\/a><\/em>). Die beiden durchlebten erst in den verschiedenen ber\u00fcchtigten Gef\u00e4ngnissen in Bukarest mit den Namen Arest Central, Arest Politia Sectia 5 und zum Schluss auch im sogenannten Penitenciarul Bucuresti Rahova unter anderem versuchten sexuellen Missbrauch, t\u00e4gliche Diskriminierung, Morddrohungen und k\u00f6rperliche Gewalt. Sie wurden durch Beamte, W\u00e4rter und durch schwerkriminelle H\u00e4ftlinge erpresst.<\/p>\n<p>Sie litten sehr unter den unmenschlichen Haftbedingungen und waren \u00fcber l\u00e4ngere Zeit mit sieben weiteren Insassen in einer Zelle von h\u00f6chstens 10 Quadratmetern eingesperrt. Ausreichende k\u00f6rperliche Hygiene, Reinigung von Kleidung usw. war nicht m\u00f6glich. Hygieneartikel, Toilettenpapier, Bettzeug, Matratzen oder eine Dusche standen nicht zur Verf\u00fcgung. Sie hatten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und waren \u00fcber Monate voneinander und von der Au\u00dfenwelt isoliert.<\/p>\n<p>In dieser Zeit waren sie t\u00e4glich ununterbrochen L\u00e4rm ausgesetzt. Um zu verhindern, dass die H\u00e4ftlinge miteinander kommunizierten, lief w\u00e4hrend 14 Stunden in ohrenbet\u00e4ubender Lautst\u00e4rke ein Radiosender \u00fcber die Lautsprecher vor den Zellen. Die ganze Nacht hindurch waren die Schreie von Jugendlichen zu h\u00f6ren, die unter Hunger, Drogenentzug oder Selbstverletzungen litten.<\/p>\n<p>Als in ihrer Etage ein Feuer ausbrach, weil ein Insasse aus Protest gegen die menschenunw\u00fcrdigen Haftbedingungen seine Matratze angez\u00fcndet hatte, mussten die beiden trotz Hilferufe fast eine Stunde in ihren Zellen voll schwarzem und giftigem Rauch ausharren. Die Feuerwehr wurde aus Angst vor negativer Berichterstattung nicht alarmiert, H\u00e4ftlinge mussten das Feuer mit Wasser l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter der Deutschen Botschaft waren nicht bereit, ihre Arbeit zu tun und den beiden in ihrer Lage beizustehen. Auch hier erlebten die beiden eine Vorverurteilung, obwohl es ausreichend Beweise f\u00fcr ihre Unschuld gab. Als die Angeh\u00f6rigen in Deutschland eine Botschaftsmitarbeiterin wegen unterlassener Hilfeleistung im Amt und weiteren Straftaten bei der deutschen Polizei anzeigten, wurde diese kurz darauf in Rente geschickt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend den fast 2 Jahren Untersuchungshaft wurden die beiden Beschuldigten mehrfach dem Gericht vorgef\u00fchrt. Dabei wurde ihnen nie ein Dolmetscher zur Verf\u00fcgung gestellt, der auch nur ansatzweise die deutsche Sprache beherrschte. Ihren Anwalt konnten sie sich nicht aussuchen und vor Gericht wurden sie nie wirklich angeh\u00f6rt. Das Recht auf Selbstverteidigung wurden ihnen verwehrt.<\/p>\n<p>Adressen, Telefonnummern der st\u00e4ndig wechselnden vom Staat beigeordneten Pflichtverteidiger, oder selbst die Namen wurden den beiden nicht mitgeteilt, auch wurde ein Gespr\u00e4ch mit diesen unterbunden. Jedoch wurden im Gef\u00e4ngnis von W\u00e4rtern Visitenkarten von sogenannten Anw\u00e4lten verteilt. Diese forderten die beiden Familien auf, 10.000 Euro Bestechungszahlungen zu leisten. Danach sollten die beiden in Verbindung mit einem Deal mit der Staatsanwaltschaft, der ein Teilgest\u00e4ndnis beinhaltete, freikommen. Sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass diese Verteidiger gar kein Recht hatten, in Rum\u00e4nien Strafprozesse zu f\u00fchren. Ohne den Einsatz ihrer Familien in Deutschland h\u00e4tten die beiden nicht \u00fcberlebt, da sie der Amtswillk\u00fcr mittellos ausgeliefert waren.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens hier offenbarte sich das wahre Motiv der illegalen und richterlich nicht genehmigten \u201eLockspitzel Aktion\u201c. Im Glauben, dass die beiden deutschen Staatsb\u00fcrger und deren Angeh\u00f6rige bedeutende Geldsummen zu zahlen in der Lage seien, erhoffte man sich ein \u201elukrative Gesch\u00e4ft\u201c. Die Homosexualit\u00e4t der beiden machte sie, so waren die Drahtzieher \u00fcberzeugt, zu einfachen Opfern. Die rum\u00e4nische Presse griff die falschen Anschuldigungen dankbar auf und diffamierte Daniel und Matthias in der \u00d6ffentlichkeit, die Vorverurteilung war somit perfekt.<\/p>\n<p>Da sich die beiden beharrlich weigerten, ein Gest\u00e4ndnis zu unterschreiben, die Staatsanwaltschaft keine Beweise hatte und sich bei den geladenen Zeugen, mit denen ihnen sexuelle Handlungen vorgeworfen wurde, vor Gericht herausstellte, dass sie w\u00e4hrend dem vermeintlichen Tatvorgang bereits \u00e4lter als 15 Jahre waren, zog sich das Verfahren hin ohne, dass es bis heute zu einer Verurteilung oder einem Freispruch gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Unterdessen verf\u00fcgen Daniel und Matthias \u00fcber Dokumente, Telefonmitschnitte, \u00dcberwachungs-Audio- und Videodateien und andere Beweise, die rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden belasten. Diese Unterlagen decken skandal\u00f6se Zust\u00e4nde bei Polizei und Justiz des EU-Staates Rum\u00e4nien sowie \u00fcber Misshandlung in Heimen f\u00fcr jugendliche Obdachlose auf.<\/p>\n<p>Im Februar 2017 wurden die beiden endlich nach 20 Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen, unter Hausarrest gestellt und durften die Mietwohnung zu keiner Zeit verlassen. Die Einhaltung wurde mehrfach von der Polizei mit willk\u00fcrlichen Besuchen unter anderem auch mitten in der Nacht kontrolliert. Im Januar 2018 wurde der Hausarrest ohne Begr\u00fcndung aufgehoben, wegen des laufenden Prozesses, der bis heute nicht abgeschlossen ist, durften sie weiterhin das Land nicht verlassen.<\/p>\n<p>Daniel und Matthias erstatteten mehrfach Anzeige, sowohl in Rum\u00e4nien als auch in Deutschland. In Rum\u00e4nien wurden diesbez\u00fcglich nie ermittelt, oder die Ermittlungen wurden sofort wieder eingestellt, wie im Fall des versuchten sexuellen Missbrauchs an Daniel, obwohl es Zeugenaussagen gab und der T\u00e4ter ein Teilgest\u00e4ndnis ablegte.<\/p>\n<p>Auch die meisten deutschen Beh\u00f6rden verweigern bisher die Ermittlungen. Aber wie auch im Fall von Daniel und Matthias ist der finanzielle Aspekt, der durch die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Rum\u00e4nien stattfindet, anscheinend lukrativer und wichtiger als zwei Menschenleben.<\/p>\n<p>Zwar wird Rum\u00e4nien regelm\u00e4\u00dfig vom Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte bez\u00fcglich des Praktizierens von Folter und unmenschlicher Behandlung (EMRK Art. 3) und diversen weiteren Verst\u00f6\u00dfen bzw. der Nichteinhaltung der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonventionen verurteilt (<a href=\"http:\/\/www.queeramnesty.de\/laender\/artikel\/kategorie\/europa\/view\/rumaenien-verurteilt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rum\u00e4nien Verurteilt \u2013 Queeramnesty<\/a>), wirkliche Konsequenzen hat das allerdings nicht.<\/p>\n<p>Somit hat sich nach 11 Jahren EU-Mitgliedschaft Rum\u00e4niens bez\u00fcglich Rechtsstaat, Korruptions-, Armutsbek\u00e4mpfung und Einhaltung von Menschenrechten nicht viel getan. Warum auch, wenn die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention nicht viel mehr als ein Papiertiger ist?<\/p>\n<p>Heute leben die beiden wieder in Mecklenburg\u2013Vorpommern und k\u00e4mpfen mit den psychischen, physischen und finanziellen Folgen ihrer Untersuchungshaft in Rum\u00e4nien. Das Thema l\u00e4sst die beiden aber nicht los. Sie wollen \u00fcber das Unrecht, dass ihnen und anderen Personen widerfahren ist, schreiben und sie m\u00f6chten auf die desolate Menschenrechtssituation und die Diskriminierung und Verfolgung von Homosexuellen sowie die unterlassene Sorgfaltspflicht seitens des Staates in Bezug auf Kinder- und Jugendschutz in Rum\u00e4nien aufmerksam machen.<\/p>\n<p><em>(Fotoreportage von Daniel Mundin)<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-633561\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.171-720x960.jpeg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.171-720x960.jpeg 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.171-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.171-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.171.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-633579\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.18-720x960.jpeg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.18-720x960.jpeg 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.18-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.18-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.18.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-633552\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.06-720x960.jpeg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.06-720x960.jpeg 720w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.06-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.06-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/WhatsApp-Image-2018-04-23-at-15.36.06.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Quellen:<\/em><\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/torture-prison.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Romania &#8211; Torture in Europe<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GY2YkQ1dVGU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kanalkinder in Bukarest &#8211; Das Erste<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mVsbE8dU20E\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leben im Untergrund &#8211; Kanalmenschen in Bukarest<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/weltgeschehen\/bukarest--unter-dem-asphalt---das-leben-der-ausgestossenen-7311310.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unter dem Asphalt &#8211; Das Leben der Ausgesto\u00dfenen in Bukarest<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rumaenische-haftanstalten-ueberbelegte-zellen-und.724.de.html?dram:article_id=341399\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcberbelegte Zellen und menschenunw\u00fcrdige Zust\u00e4nde<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/stra%C3%9Fburger-richter-prangern-zust%C3%A4nde-in-rum%C3%A4nischen-gef%C3%A4ngnissen-an\/a-38579286\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stra\u00dfburger Richter prangern Zust\u00e4nde in rum\u00e4nischen Gef\u00e4ngnissen an<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/rum%C3%A4niens-gef%C3%A4ngnissystem-braucht-dringend-neue-regeln\/a-2019975\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rum\u00e4niens Gef\u00e4ngnissystem braucht dringend neue Regeln<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><em>Rum\u00e4nische \u00dcbersetzung und Ver\u00f6ffentlichung von <a href=\"https:\/\/m.romanialibera.ro\/social\/romania-un-cosmar-al-drepturilor-omului-iar-ue-se-uita-in-departare-733876\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rom\u00e2nia Liber\u0103<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<h3 class=\"font-serif text-2xl font-bold my-20px\"><strong>Rom\u00e2nia, un co\u015fmar al drepturilor omului. Iar UE se uit\u0103 \u00een dep\u0103rtare<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-bold \">La unsprezece ani de la aderarea la UE, Rom\u00e2nia \u00eencearc\u0103 s\u0103 se cure\u0163e, dar s\u0103r\u0103cia \u015fi corup\u021bia sunt prezente \u00een toat\u0103 \u021bara, scrie Reto Thumiger pentru Pressenza International Press Agency.<\/p>\n<p>Agen\u021bia spune povestea unui cuplu de homosexuali din Germania \u0219i descrie umilin\u021bele, violen\u021bele \u0219i abuzurile la care a fost supus \u00een Bucure\u0219ti, chiar de c\u0103tre autorit\u0103\u021bi.<\/p>\n<p>Daniel \u015fi Matthias, un cuplu de homosexuali din Germania, doreau s\u0103 \u015ftie \u00een ce fel tr\u0103iesc rom\u00e2nii \u00een \u021bara lor, un stat din Uniunea European\u0103. Ei \u0219tiau c\u0103 administra\u021bia rom\u00e2neasc\u0103 este corupt\u0103, erau con\u0219tien\u021bi de faptul c\u0103 homofobia din Europa de Est poate lua propor\u021bii bizare. Cu toate acestea, nu \u0219i-ar fi imaginat niciodat\u0103 ce co\u0219mar avea s\u0103 li se \u00eent\u00e2mple, scrie Reto Thuminger.<\/p>\n<p>\u00cen august 2014, a existat o ofert\u0103 de zbor pentru 15 euro \u00een Rom\u00e2nia. Cei doi au decis \u00een mod spontan s\u0103 viziteze capitala timp de c\u00e2teva zile. La sosirea \u00een gara din Bucure\u0219ti a fost imediat evident c\u0103 relat\u0103rile scandaloase ale mass-media p\u0103reau aproape inofensive \u00een compara\u021bie cu realitatea \u00eent\u00e2lnit\u0103. \u00cen spatele uneia dintre ie\u0219iri pu\u021bea bestial, era un amestec de transpira\u021bie, urin\u0103 \u0219i un lac caustic. Direct \u00een spa\u021biulaglomerat din fa\u021ba g\u0103rii, l\u00e2ng\u0103 o clinic\u0103 public\u0103, oamenii ie\u0219eau t\u00e2r\u00e2ndu-se, \u00een fiecare minut, din gurile de canal. Unii se ajutau reciproc pentru a-\u0219i injecta o substan\u021b\u0103. Dar cei mai mul\u021bi \u021bineau o pung\u0103 de plastic \u00een fa\u021ba gurii. \u00cen pungile mici se umplea \u00een mod repetat o substan\u021b\u0103 numit\u0103 aurolac. O vopsea de argint care a fost folosit\u0103 de zeci de ani pentru a suprima foamea, s\u0103r\u0103cia \u0219i lipsa de perspective. Acest drog are ca rezultat, la o utilizare prelungit\u0103, boli de inim\u0103, afec\u021biuni cerebrale \u0219i d\u0103uneaz\u0103 tractului respirator. Sub influen\u021ba vaporilor, copiii manifest\u0103 uneori un comportament auto-v\u0103t\u0103m\u0103tor, de exemplu prin aplicarea de t\u0103ieturi pe bra\u021be, asupra lor \u00een\u0219i\u0219i, cu ni\u0219te obiecte t\u0103ioase rezultate din sp\u0103rturi.<\/p>\n<p>\u00cen fa\u021ba ochilor adul\u021bilor se aflau \u0219i fete \u0219i b\u0103ie\u021bi mici, care \u00ee\u0219i \u00eencepeau ziua cu \u201esniff\u201c-uri \u00een loc de mic dejun, de un du\u0219 sau de o \u0219coal\u0103.<\/p>\n<p>Rom\u00e2nilor le este cunoscut\u0103 aceast\u0103 priveli\u0219te. Dar, \u00een loc s\u0103-i ajute, \u00ee\u0219i \u00eentorc privirea de la mizerie. Oamenii trec zi de zi pe l\u00e2ng\u0103 ei, str\u00e2mb\u00e2nd din nas, unii \u00eei insult\u0103 pe cei mai s\u0103raci dintre cei s\u0103raci. Popula\u021bia s-a obi\u0219nuit cu aceast\u0103 \u201eproblem\u0103\u201c. Aceste imagini zilnice, cu toate acestea, nu sunt un caz izolat \u00een \u021bar\u0103.<\/p>\n<p>Imaginile \u00eenfrico\u0219\u0103toare din orfelinatele rom\u00e2ne\u0219ti, la sf\u00e2r\u0219itul regimului lui Nicolae Ceau\u0219escu, care a ar\u0103tat copii neglija\u021bi, care erau par\u021bial \u00een propriile lor fecale \u0219i pe paie putrede \u0219i care se b\u00e2\u021b\u00e2iau apatic, nu sunt uitate. Ace\u0219ti copii au crescut ast\u0103zi \u0219i mul\u021bi dintre ei tr\u0103iesc \u00een fostele canale de \u00eenc\u0103lzire \u0219i canalele subterane. Au \u00eent\u00e2lnit urm\u0103toarea genera\u021bie de copii \u0219i adolescen\u021bi uzi \u0219i murdari \u0219i \u00eempreun\u0103 formeaz\u0103 o comunitate de via\u021b\u0103 \u0219i suferin\u021b\u0103 \u00een subteranul capitalei rom\u00e2ne\u0219ti.<\/p>\n<p>Matthias \u0219i Daniel au f\u0103cut fotografii \u0219i au filmat de multe ori via\u021ba de zi cu zi a acestor persoane. S-au \u00eentors \u00een Germania \u0219i au raportat prietenilor activi din punct de vedere politic despre aceast\u0103 mizerie aflat\u0103 la marginea UE, au publicat fotografii \u0219i au scris despre subiect.<\/p>\n<p><strong>Capcana<\/strong><\/p>\n<p>La a doua vizit\u0103 \u00een Bucure\u0219ti, cei doi au fost aborda\u021bi de unii dintre locuitorii canalelor. Oamenii erau curio\u0219i \u0219i cei doi au fost accepta\u021bi \u00een mijlocul ghetoului din fa\u021ba g\u0103rii. Au adus cu ei haine calde, au g\u0103tit \u00eempreun\u0103 cu cei f\u0103r\u0103 ad\u0103post \u0219i le-au creat posibilitatea s\u0103 se spele. \u00cen acest fel, au creat \u00eencredere \u0219i, prin conversa\u021bii, au \u00eencercat s\u0103 reduc\u0103 cel pu\u021bin temporar consumul de droguri al acestor tineri. Dup\u0103 aceast\u0103 vizit\u0103 au continuat s\u0103 corespondeze cu ei pe Facebook.<\/p>\n<p>Imagini despre condi\u021biile din centrul Capitalei unui stat membru al Uniunii Europene s-au r\u0103sp\u00e2ndit peste tot \u00een lume \u00een ultimii ani, iar mass-media din Germania le-a prezentat, de asemenea, de mai multe ori. Faptul c\u0103 Matthias \u0219i Daniel, pe de o parte, au denun\u021bat nemul\u021bumirile \u0219i \u00een acela\u0219i timp au \u00eencercat s\u0103 ajute pe c\u00e2t posibil a provocat nemul\u021bumirea autorit\u0103\u021bilor, ceea ce a \u0219i deschis, de asemenea, oportunit\u0103\u021bi pentru membrii Serviciului Rom\u00e2n de Informa\u021bii \u2013 SRI (organiza\u021bia succesoral\u0103 a Securit\u0103\u021bii) \u0219i ai poli\u021biei locale s\u0103 se \u00eembog\u0103\u021beasc\u0103 financiar, relateaz\u0103 Reto Thumiger pentru Pressenza International Press Agency.<\/p>\n<p>Persoanele de contact ale cuplului de acela\u0219i sex din Germania au fost obligate, \u00een urma b\u0103t\u0103ilor, s\u0103 le ademeneasc\u0103 \u00eenapoi \u00een Rom\u00e2nia c\u00e2t mai cur\u00e2nd posibil. \u00centre timp, procuratura rom\u00e2n\u0103 a f\u0103cut un act fals \u00eempotriva celor doi, cu ajutorul unui director al unei institu\u021bii de stat pentru persoane lipsite de locuin\u021b\u0103.<\/p>\n<p><strong>\u00censcenarea<\/strong><\/p>\n<p>Tinerii au trebuit s\u0103 semneze protocoale potrivit c\u0103rora Matthias \u0219i Daniel i-au abuzat sexual. Pentru ca aceasta s\u0103 devin\u0103 o infrac\u021biune, v\u00e2rsta adolescen\u021bilor a trebuit s\u0103 fie redus\u0103 \u00een protocol, deoarece to\u021bi tinerii implica\u021bi aveau mai mult de 15 ani, v\u00e2rsta consim\u021b\u0103m\u00e2ntului \u00een Rom\u00e2nia. O circumstan\u021b\u0103 care a trebuit s\u0103 fie confirmat\u0103 ulterior \u00een instan\u021b\u0103. \u00cen plus, cei doi au fost acuza\u021bi de consum de marijuana, care poate fi \u00eenc\u0103 pedepsit cu \u00eenchisoare \u00een Rom\u00e2nia.<\/p>\n<p>Datorit\u0103 solicit\u0103rilor tinerilor, cei doi au decis \u00een iunie 2015 s\u0103 viziteze din nou Bucure\u0219tiul \u0219i s\u0103 aduc\u0103 ajutoare. Daniel \u0219i Matthias s-au re\u00eent\u00e2lnit cu tinerii, au f\u0103cut cump\u0103r\u0103turi, au g\u0103tit \u0219i au petrecut timp \u00eempreun\u0103 \u00een ora\u0219 \u0219i \u00een apartamentul \u00eenchiriat.<\/p>\n<p>Au fost urm\u0103ri\u021bi de poli\u021bie \u0219i membri ai SRI. \u00centruc\u00e2t supravegherea uzual\u0103 nu a dus la succesul scontat, unuia dintre tineri, \u00een v\u00e2rst\u0103 de 16 ani, i-a fost \u00eenm\u00e2nat un rucsac echipat cu o camer\u0103 video, cer\u00e2ndu-i-se s\u0103 o plaseze \u00een apartament. El a fost \u00eens\u0103rcinat s\u0103-i seduc\u0103 pe cei doi germani la acte sexuale cu el \u0219i s\u0103-i \u00eenregistreze.<\/p>\n<p>Adolescentul a refuzat \u0219i a fugit cu rucsacul preg\u0103tit din fa\u021ba oficialilor. Cu toate acestea, poli\u021bia l-a prins din nou \u0219i l-a for\u021bat s\u0103 se \u00eentoarc\u0103 \u00een apartament a doua zi cu rucsacul. Acesta a plasat apoi rucsacul \u00een col\u021bul camerei.<\/p>\n<p>C\u00e2nd, dup\u0103 trei zile, nu a avut loc nicio infrac\u021biune, poli\u021bia a decis s\u0103 p\u0103trund\u0103 cu for\u021ba \u00een apartament, diminea\u021ba la ora 6, \u00eenso\u021bi\u021bi de agen\u021bi publici masca\u021bi \u0219i s\u0103-i aresteze pe Daniel \u0219i pe Matthias.<\/p>\n<p>O astfel de abordare nu este un caz izolat \u00een Rom\u00e2nia. \u021aara UE a fost condamnat\u0103 de mai multe ori \u00een trecut de c\u0103tre Curtea European\u0103 a Drepturilor Omului, deoarece puterea de stat a executat opera\u021biuni ilegale de captur\u0103 sau opera\u021biuni cu implicarea de agen\u021bi provocatori (exemplu: Hot\u0103r\u00e2rea Cur\u021bii de Justi\u021bie \u00eempotriva Rom\u00e2niei privind doi germani care au fost, de asemenea, victime ale acestor metode: Toran \u0219i Schymik vs Rom\u00e2nia).<\/p>\n<p>Mai mul\u021bi oameni au intrat \u00een apartament cu for\u021ba, dar nu s-au identificat ca poli\u021bi\u0219ti. Matthias \u0219i Daniel au fost smul\u0219i din pat \u0219i arunca\u021bi pe podea.<\/p>\n<p>Cei doi au fost aresta\u021bi, nu au \u00een\u021beles pentru ce, motivarea a fost \u00een limba rom\u00e2n\u0103. Au fost b\u0103tu\u021bi \u00een mod repetat de poli\u021bi\u0219ti par\u021bial masca\u021bi. Cei doi au fost pu\u0219i la perete, cu m\u00e2inile \u00een c\u0103tu\u0219e la spatele capului, pentru mai mult de dou\u0103 ore, au fost insulta\u021bi, amenin\u021ba\u021bi, au primit pumni \u00een stomac \u0219i la cap, iar cuv\u00e2ntul rom\u00e2nesc pentru \u201egay\u201c a fost folosit \u00een mod repetat. Ca motiv pentru \u00eencarcerarea la prima \u00eenchisoare, a fost doar cuv\u00e2ntul \u201ePERVERS\u201c scris cu majuscule.<\/p>\n<p><strong>Abuzurile<\/strong><\/p>\n<p>Separa\u021bi unul de cel\u0103lalt, nu au \u0219tiut timp de cinci luni ce face cealalt\u0103 persoan\u0103. \u00cen deten\u021bia preventiv\u0103 cei doi au cunoscut tortura \u0219i tratamentul nedemn. Primii doi au trecut prin diferite \u00eenchisori notorii din Bucure\u0219ti cu numele Arest Central, Arest Poli\u021bia Sec\u021bia 5 \u0219i, \u00een cele din urm\u0103, \u0219i a\u0219a-numitul Penitenciar Bucure\u0219ti Rahova. Printre altele, au fost supu\u0219i unor \u00eencerc\u0103ri de abuzuri sexuale, discriminare zilnic\u0103, amenin\u021b\u0103ri cu moartea \u0219i violen\u021b\u0103 fizic\u0103. Au fost \u0219antaja\u021bi de oficialit\u0103\u021bi, gardieni \u0219i de\u021binu\u021bi de drept comun.<\/p>\n<p>Ei au suferit foarte mult \u00een condi\u021biile inumane de deten\u021bie \u0219i au fost \u00eencarcera\u021bi pentru perioade lungi de timp cu al\u021bi \u0219apte de\u021binu\u021bi \u00eentr-o celul\u0103 nu mai mare de 10 metri p\u0103tra\u021bi. O igien\u0103 fizic\u0103 suficient\u0103, cur\u0103\u021barea hainelor etc. nu a fost posibil\u0103. Nu au fost disponibile toalete, h\u00e2rtie igienic\u0103, lenjerie de pat, saltele sau du\u0219. Nu aveau acces la asisten\u021b\u0103 medical\u0103 \u0219i au fost izola\u021bi unul de cel\u0103lalt \u0219i de lumea exterioar\u0103 timp de mai multe luni.<\/p>\n<p>\u00cen acest timp, ei au fost expu\u0219i zilnic continuu zgomotului. Pentru a \u00eempiedica de\u021binu\u021bii s\u0103 comunice unul cu cel\u0103lalt, o sta\u021bie de radio func\u021biona prin difuzoarele din fa\u021ba celulelor timp de 14 ore, cu un volum asurzitor. Pe tot parcursul nop\u021bii se auzeau strig\u0103tele tinerilor care sufereau de foame, de privarea de droguri sau de auto-r\u0103nire.<\/p>\n<p>C\u00e2nd un incendiu a izbucnit pe etajul lor, pentru c\u0103 un de\u021binut \u0219i-a aprins salteaua \u00een semn de protest fa\u021b\u0103 de condi\u021biile inumane, cei doi au trebuit s\u0103 a\u0219tepte aproape o or\u0103 \u00een celulele lor, plini de fum negru \u0219i otr\u0103vitor, \u00een ciuda pl\u00e2ngerii dup\u0103 ajutor. Departamentul de pompieri nu a fost alarmat de teama de raportare negativ\u0103, de\u021binu\u021bii au trebuit s\u0103 sting\u0103 focul cu ap\u0103.<\/p>\n<p><strong>Indolen\u021ba Ambasadei Germaniei<\/strong><\/p>\n<p>Personalul r\u0103spunz\u0103tor al Ambasadei Germaniei nu era dispus s\u0103-\u0219i fac\u0103 munca \u0219i s\u0103-i ajute pe cei doi \u00een situa\u021bia lor. \u0218i aici cei doi au fost victimele prejudec\u0103\u021bilor, chiar dac\u0103 au existat suficiente dovezi ale inocen\u021bei lor. Atunci c\u00e2nd rudele din Germania au reclamat poli\u021biei germane pe un membru al personalului ambasadei pentru lipsa de asisten\u021b\u0103 \u00een birou \u0219i alte infrac\u021biuni, acesta a fost scos la pensie, la scurt timp dup\u0103 aceasta.<\/p>\n<p>\u00cen cei aproape doi ani de deten\u021bie preventiv\u0103, cei doi inculpa\u021bi au fost \u00een mod repetat adu\u0219i \u00een fa\u021ba instan\u021bei. Nu li s-a asigurat niciodat\u0103 un interpret, chiar cu cuno\u0219tin\u021be rudimentare ale limbii germane. Nu \u0219i-au putut alege avocatul \u0219i nu au fost niciodat\u0103, \u00een mod real, audia\u021bi \u00een instan\u021b\u0103. Li s-a refuzat dreptul la ap\u0103rare.<\/p>\n<p>Adresele, numerele de telefon ale ap\u0103r\u0103torului public din oficiu, care era schimbat \u00een mod constant de c\u0103tre stat sau chiar numele nu au fost comunicate celor doi, de asemenea, o discu\u021bie cu ace\u0219tia a fost \u00eempiedicat\u0103. Cu toate acestea, \u00een \u00eenchisoare, gardienii au distribuit c\u0103r\u021bi de vizit\u0103 ale unor a\u0219a-numi\u021bi avoca\u021bi. Ei au cerut celor dou\u0103 familii s\u0103 pl\u0103teasc\u0103 10.000 de euro drept mit\u0103. Ulterior, cei doi ar fi urmat s\u0103 fie elibera\u021bi \u00een urma \u00eencheierii unei \u00een\u021belegeri cu procurorul, care ar fi inclus o m\u0103rturisire par\u021bial\u0103. Ulterior s-a dovedit c\u0103 ace\u0219ti ap\u0103r\u0103tori nu aveau dreptul de a profesa \u00een Rom\u00e2nia.<\/p>\n<p>Crez\u00e2nd c\u0103 cei doi cet\u0103\u021beni germani \u0219i persoanele aflate \u00een \u00eentre\u021binerea lor ar putea s\u0103 pl\u0103teasc\u0103 sume importante de bani, ei sperau \u00eentr-o \u201eafacere profitabil\u0103\u201c. Homosexualitatea celor doi \u00eei f\u0103ceau victime u\u0219oare, a fost convins creierul acestei ac\u021biuni. Presa rom\u00e2neasc\u0103 a prezentat cu grij\u0103 afirma\u021biile gre\u0219ite \u0219i i-a def\u0103imat pe Daniel \u0219i Matthias \u00een public, prejudecata fiind, prin urmare, perfect\u0103.<\/p>\n<p><strong>Procesul care nu se mai termin\u0103<\/strong><\/p>\n<p>De\u0219i cei doi au refuzat s\u0103 semneze o m\u0103rturisire, procuratura nu avea dovezi, iar martorii acuz\u0103rii care au declarat c\u0103 au s\u0103v\u00e2r\u0219it acte sexuale av\u00e2nd peste 15 ani \u00een timpul presupusului act, procesul a continuat f\u0103r\u0103 verdict de achitare p\u00e2n\u0103 ast\u0103zi.<\/p>\n<p>\u00centre timp, Daniel \u0219i Matthias dispun de documente, \u00eenregistr\u0103ri telefonice, fi\u0219iere audio \u0219i video de supraveghere \u0219i alte dovezi care incrimineaz\u0103 autorit\u0103\u021bile rom\u00e2ne. Aceste documente dezv\u0103luie condi\u021bii scandaloase \u00een poli\u021bia \u0219i sistemul judiciar al statului UE Rom\u00e2nia, precum \u0219i rele tratamente \u00een casele pentru tinerii f\u0103r\u0103 ad\u0103post.<\/p>\n<p>\u00cen februarie 2017 cei doi au fost elibera\u021bi \u00een cele din urm\u0103, dup\u0103 20 de luni de arest preventiv, trec\u00e2nd la arest la domiciliu f\u0103r\u0103 permisiunea de a p\u0103r\u0103si apartamentul \u00eenchiriat \u00een orice moment. Au fost monitoriza\u021bi non-stop de poli\u021bie, care le f\u0103cea vizite arbitrare, inclusiv \u00een mijlocul nop\u021bii. \u00cen ianuarie 2018, arestul la domiciliu a fost \u00eenl\u0103turat f\u0103r\u0103 explica\u021bii, dar \u00eenc\u0103 nu li se permite s\u0103 p\u0103r\u0103seasc\u0103 \u021bara.<\/p>\n<p>Daniel \u0219i Matthias au f\u0103cut mai multe demersuri, at\u00e2t \u00een Rom\u00e2nia, c\u00e2t \u0219i \u00een Germania. \u00cen Rom\u00e2nia, acest lucru nu a fost niciodat\u0103 cercetat sau, dac\u0103 a fost cercetat, ancheta a fost imediat abandonat\u0103. \u00cen cazul tentativei de abuz sexual asupra lui Daniel, de exemplu, nu s-a \u00eent\u00e2mplat nimic de\u0219i au existat m\u0103rturii, iar f\u0103ptuitorul a f\u0103cut o m\u0103rturisire par\u021bial\u0103.<\/p>\n<p>Majoritatea autorit\u0103\u021bilor germane refuz\u0103, p\u00e2n\u0103 acum, s\u0103 investigheze. Dar, ca \u00een cazul lui Daniel \u0219i Matthias, aspectul financiar al rela\u021biilor comerciale dintre Germania \u0219i Rom\u00e2nia pare s\u0103 fie mai lucrativ \u0219i mai important dec\u00e2t dou\u0103 vie\u021bi.<\/p>\n<p><strong>Traumele<\/strong><\/p>\n<p>De\u0219i Rom\u00e2nia este condamnat\u0103 \u00een mod regulat de Curtea European\u0103 a Drepturilor Omului pentru practicarea torturii \u0219i tratamentelor inumane \u0219i a altor \u00eenc\u0103lc\u0103ri sau nerespect\u0103ri ale Conven\u021biei Europene a Drepturilor Omului acestea nu au consecin\u021be reale. Astfel, dup\u0103 11 ani de aderare la UE a Rom\u00e2niei, \u00een ceea ce prive\u0219te statul de drept, corup\u021bia, reducerea s\u0103r\u0103ciei \u0219i respectarea drepturilor omului, s-a \u00eent\u00e2mplat pu\u021bin.<\/p>\n<p>Ast\u0103zi cei doi tr\u0103iesc din nou \u00een Mecklenburg-Vorpommern, Germania, \u0219i se lupt\u0103 cu consecin\u021bele psihologice, fizice \u0219i financiare ale deten\u021biei lor \u00een Rom\u00e2nia. Dar subiectul nu \u00eenceteaz\u0103 s\u0103-i preocupe. Vor s\u0103 scrie despre nedreptatea pe care au suferit-o ei \u0219i alte persoane \u0219i doresc s\u0103 se refere la situa\u021bia dezolant\u0103 a drepturilor omului \u0219i la discriminarea \u0219i persecu\u021bia homosexualilor, precum \u0219i la lipsa diligentei \u0219i datoriei legale din partea statului \u00een ceea ce prive\u0219te protec\u021bia copiilor \u0219i a minorilor din Rom\u00e2nia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elf Jahre nach seinem EU-Beitritt versucht Rum\u00e4nien zwar, sich raus zu putzen, aber Armut und Korruption haben das Land nach wie vor fest im Griff. Nur Bulgarien liegt als EU-Mitgliedsland in der Armutsskala noch vor Rum\u00e4ninnen. 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