{"id":621834,"date":"2018-04-05T16:32:56","date_gmt":"2018-04-05T15:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=621834"},"modified":"2018-04-05T16:35:34","modified_gmt":"2018-04-05T15:35:34","slug":"sabine-kebir-gemeinsamkeiten-hervorheben-unterschiede-nicht-verwischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2018\/04\/sabine-kebir-gemeinsamkeiten-hervorheben-unterschiede-nicht-verwischen\/","title":{"rendered":"Sabine Kebir: Gemeinsamkeiten hervorheben \u2013 Unterschiede nicht verwischen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit Sabine Kebir deutsche Autorin, Essayistin, Literaturwissenschaftlerin und Algerien-Spezialistin und Mitglied im <a title=\"PEN-Zentrum Deutschland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/PEN-Zentrum_Deutschland\">PEN-Zentrum Deutschland<\/a> f\u00fchren wir ein Gespr\u00e4ch zum interkulturellen Dialog.<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Wie wichtig ist die Literatur f\u00fcr den interkulturellen Dialog und warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Buch war und ist der beste Botschafter zwischen den Kulturen. Der Film hat diese Funktion leider nicht oder eben nur in seltenen F\u00e4llen \u00fcbernommen, weil er sich darauf kapriziert hat, unrealistisch gesch\u00f6nte, ja kitschige Bilder der eigenen Kultur herzustellen. Das kommt in der Literatur auch vor, aber der Anteil von echter Information oder auch von Problemlagen der eigenen Kultur ist in literarischen Werken viel gr\u00f6\u00dfer. Das illusion\u00e4re Bild, das die Menschen z. B. in Afrika vom Westen haben, wird vor allem aus Filmen gen\u00e4hrt. Allerdings dringt selbstkritische Literatur des Westens gar nicht bis dorthin vor, oder nur in sehr, sehr begrenzte intellektuelle Kreise. Umgekehrt ist das anders. In Europa, besonders in deutscher und franz\u00f6sischer Sprache, liegen viele kritisch-realistische literarische Werke aus anderen Kulturen vor. Obwohl man nicht sagen kann, dass sie keine \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit bekommen, wird dieses Potential doch nicht so genutzt wie es m\u00f6glich und n\u00f6tig w\u00e4re. Das h\u00e4ngt mit der allgemeinen Abwertung von Literatur zusammen, die leider auch in unseren Schulen eine immer geringere Rolle spielt. Ich bin in der DDR zur Schule gegangen und der erste Roman, den wir 1963 im gymnasialen Deutschunterricht durchgenommen haben, war ein amerikanischer: \u00b4Gold` von Theodore Dreiser. Es gab keinen Sch\u00fcler, der dieses Buch nicht verstanden h\u00e4tte. Wenn ich heute Lehrern vorschlage, dass sie mit ihren Sch\u00fclern, unter denen viele ja t\u00fcrkische Wurzen haben, mal einen der zahlreichen aufkl\u00e4rerischen Romane der t\u00fcrkischen Literatur durcharbeiten sollten, schauen mich erschrockene Augen an \u2013 schlie\u00dflich kann doch sogar deutsche Literatur in den Schulen nur noch in vereinfachter Sprache angeboten werden. Bekanntschaft mit anderen Kulturen wird vor allem \u00fcber das Essen hergestellt, das die multikulturelle Elternschaft zu den Kita- und Schulfesten spendet. Das ist nat\u00fcrlich wundersch\u00f6n, bietet aber nur einen begrenzten und eben auch entproblematisierten Blick auf Kulturen.<\/p>\n<p><strong><em>Wie wichtig sind Kinderb\u00fccher zwecks Aufbaus einer toleranteren Gesellschaft?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dass Literatur weit mehr Empathie und auch Begeisterung f\u00fcr kulturelle Vielfalt wecken kann als trockene moralische Belehrungen, ist leider ein wenig in Vergessenheit geraten \u2013 obwohl sich immer wieder zeigt, wie stark sich Kinder nicht nur von M\u00e4rchen faszinieren lassen, sondern auch von Geschichten \u00fcber Merkw\u00fcrdigkeiten oder Normales in merkw\u00fcrdiger Formung in fernen L\u00e4ndern. Die F\u00e4higkeit zum Staunen \u00fcber Ungewohntes ist beim Kind am gr\u00f6\u00dften, auch die Lust, etwas Unbekanntes mal auszuprobieren. In der Zeit der Vorurteilslosigkeit, die alle Kinder durchleben, sollten wir ihnen viele, viele Angebote auch literarischer Art machen.<\/p>\n<p>Weil immer mehr Kinder auch aus sogenannten \u00b4bildungsfernen` Familien Kitas und Horte in Ganztagsschulen besuchen, haben sich die Chancen sehr erh\u00f6ht, dass mehr Kinder schon fr\u00fch Bekanntschaft mit altersgerechter Literatur machen. Die Belegschaft der meisten Kitas und Ganztagsschulen ist sehr multikulturell und das bietet an sich schon beste Voraussetzungen nicht nur f\u00fcr die Ausbildung von Toleranz, sondern auch f\u00fcr echtes Interesse an den vielen, hier vertretenen Kulturen. Ob diese Chancen \u00fcberall gesehen und optimal genutzt werden, ist eine andere Frage. Es ist bekannt, dass nur ein Teil der Kinder \u00fcberhaupt gerne liest, viele Kinder nutzen die B\u00fccher nicht, die ihnen eigentlich zur Verf\u00fcgung stehen. Um mehr Jugendliche zum Lesen zu bringen, m\u00fcssten die Lesefertigkeiten und die Lesefreude schon in der Grundschule geweckt und mehr gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p><strong><em>Erz\u00e4hlen Sie uns von den wichtigsten Themen Ihrer Kinderb\u00fccher.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Mein Mann, Saddek el Kebir stammt aus Algerien und hatte in Berlin Theaterwissenschaft studiert. Zwischen 1977 und 1988 lebten wir in Algerien und damals arbeitete er beim dortigen Fernsehen, u. a. als M\u00e4rchenerz\u00e4hler. Er sch\u00f6pfte zun\u00e4chst aus einem Fundus von Geschichten, die ihm selbst als Kind erz\u00e4hlt worden waren \u2013 maghrebinische Volksm\u00e4rchen.<\/p>\n<p>Ein durchschlagender Erfolg im algerischen Fernsehen war die Geschichte der kleinen Mistk\u00e4ferin Khonfussa, die sich sch\u00f6n macht, weil sie sich auf dem Markt nach einem Br\u00e4utigam umsehen will. Es pr\u00e4sentieren sich etliche Bewerber \u2013 ein Pferd, ein Esel, ein Hund, ein Kater, ein Hahn. Khonfussa fragt jeweils, was ihr die Bewerber bieten k\u00f6nnen, Keiner erf\u00fcllt ihre Erwartungen: Sie m\u00f6chte sich in der Ehe nicht langweilen, sie m\u00f6chte einen K\u00fcnstler heiraten. Aber bei der geforderten Tanz- und Gesangsprobe scheitern die Bewerber kl\u00e4glich. Als sie schon alle Hoffnung aufgegeben hat, fliegt pl\u00f6tzlich Herr Khonfus herbei und bittet Khonfussa, mit ihm die Ehe einzugehen. Auf die Frage nach seinen k\u00fcnstlerischen F\u00e4higkeiten erkl\u00e4rt er das Rollen von Mistk\u00fcgelchen zu seiner bevorzugten Aktivit\u00e4t. Khonfussa ist begeistert, weil das auch ihr liebstes Spiel ist \u2013 sie willigt in die Heirat ein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-621857\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/sabine-kebir-promosaik-1.jpg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/sabine-kebir-promosaik-1.jpg 375w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/sabine-kebir-promosaik-1-268x300.jpg 268w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/p>\n<p>Dieses in Algerien sehr bekannte M\u00e4rchen, das mit seinem matriarchalen Inhalt als berberisch erkennbar ist (in marokkanischen Berbergebieten gibt es noch heute einen Heiratsmarkt, auf dem sich Heiratswillige beiderlei Geschlechts frei begegnen) gefiel uns besonders, weil es die jetzt dort herrschenden patriarchalen Geschlechterverh\u00e4ltnisse konterkariert. Es hat allerdings auch eine heute als r\u00fcckschrittlich auslegbare Komponente: Es endet nicht mit einer mutigen bikulturellen Eheschlie\u00dfung, sondern mit einer Hochzeit im eigenen Stamm. Um andere Akzente zu setzen, haben wir uns die Mistk\u00fcgelchen ausgedacht: die beiden kommen nicht zusammen, weil sie vom selben Stamm sind, sondern weil sie gleiche Interessen und Vorlieben haben.<\/p>\n<p>Seit 1988 lebte unsere Familie wieder in Deutschland, wo Saddek u. a. mit diesem M\u00e4rchen in Schulen und an vielen anderen Orten aufgetreten ist. Er hat es nicht nur erz\u00e4hlt, sondern die Kinder sogleich mittels Stegreifspiel aktiv in die Erz\u00e4hlung einbezogen. Das habe ich mir von ihm abgeguckt und dann auch praktiziert. Schlie\u00dflich wurde immer \u00f6fter der Wunsch an uns herangetragen, unsere M\u00e4rchen auch in Buchform zu bringen. In Zusammenarbeit mit den renommierten Kinderbuchautoren Konrad Golz, G\u00fcnter Wongel und Wolfgang Mond sind dann auch etliche B\u00fccher entstanden. Ihr Urtext basiert auf einem nordafrikanischen oder orientalischen M\u00e4rchen, das Saddek el Kebir in eigener Modernisierung erz\u00e4hlt \u2013 man darf nicht vergessen, dass M\u00e4rchen lebendige Organismen sind, die von Erz\u00e4hler zu Erz\u00e4hler, von Epoche zu Epoche immer wieder neue Gestalt annehmen.<\/p>\n<p>Unsere Kinder- und Jugendb\u00fccher zeigen starke M\u00e4dchen und Frauen (\u00b4Noara und die drei Prinzen`, entwerfen eine multikulturelle Gesellschaft von Gleichberechtigten (\u00b4Hillal, K\u00f6nig der Affen`), sprechen \u00f6kologische Probleme an (\u00b4Belquis im Palast der Ratten`).<\/p>\n<p>So entstehen unsere B\u00fccher: Saddek skizziert eine seiner in langer Erz\u00e4hlerfahrung entstandenen Versionen, ich bringe sie in deutscher Sprache in Form, \u00e4ndere hier und da, setze auch Pointen oder ganze Abschnitte dazu. Wir \u00fcbersetzen die durchdiskutierte Endfassung dann ins Arabische, Franz\u00f6sische und Berberische. Und so existieren unsere Kinder- und Jugendb\u00fccher in vier Sprachen. Sie werden vom algerischen Verlag Lalla Moulati verlegt. Auf deutsch gedruckt liegen leider nur f\u00fcnf von 13 B\u00fcchern vor. Eventuell kombiniert mit den arabischen Fassungen sind das ausgezeichnete Materialien f\u00fcr multikulturelles Spielen und Lernen. Wir haben \u00fcbrigens die Erfahrung gemacht, dass die Kinder nach einer Erz\u00e4hlung mit Stegreifspiel stark motiviert sind, das Buch, das die Grundlage daf\u00fcr war, auch zu lesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-621866\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/sabine-kebir-promosaik-5.jpg\" alt=\"\" width=\"924\" height=\"691\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/sabine-kebir-promosaik-5.jpg 384w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/sabine-kebir-promosaik-5-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 924px) 100vw, 924px\" \/><\/p>\n<p>Weitaus mehr als f\u00fcr Kinder erz\u00e4hlt Saddek auch M\u00e4rchen f\u00fcr Erwachsene \u2013 seine freien modernisierten Adaptionen aus \u00b41000 und 1 Nacht`. Aus dieser Erfahrung ist unser Roman \u00b4Zwei Sultane` entstanden, in dem die Einleitungsgeschichte, die im Original nur 8 Seiten lang ist, zu einem ganzen Buch ausgesponnen und weiterentwickelt wurde. Es geht um den blutr\u00fcnstigen Sultan Schahriar, der schlie\u00dflich von Scheherazade geb\u00e4ndigt wird, aber auch um seinen Bruder Schahsamen, dessen Ehefrauen wie die von Schahriar untreu waren, der aber eine gegenteilige Entwicklung nimmt, \u00fcber die sich die originalen \u00b41000 und 1 Nacht` aber ausschweigen. Zu diesem Buch hat Saddek einen herrlichen Grundstock geliefert, w\u00e4hrend ich wesentliche Teile der sp\u00e4teren Entwicklung Schahsamens hinzugef\u00fcgt habe sowie eine ausf\u00fchrliche Erz\u00e4hlung, wie Scheherazade es fertiggebracht hat, Schahriar zu z\u00e4hmen.<\/p>\n<p>Ich hoffe, wir schaffen es noch, Saddeks ebenfalls sehr erfolgreiche Adaption von \u00b4Kamar ez zamen`- Mond der Zeiten` aufzuschreiben.<\/p>\n<p><strong><em>Welche sind die wichtigsten Herausforderungen, denen sich der interreligi\u00f6se Dialog im Moment in Deutschland stellen muss?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wichtig ist, dass er \u00fcberhaupt vorurteilsfrei stattfindet. Das ist meiner Beobachtung seit den Attentaten des 11. September 2001 selten der Fall. Seitdem findet er \u2013 bewusst oder unbewusst \u2013 in Formen ideologischer Kriegsf\u00fchrung statt. Anstatt nach gemeinsamen humanit\u00e4ren Kernen zu suchen, \u00fcberwiegt das Herausstreichen scheinbar un\u00fcberwindlicher Gegens\u00e4tze, die bereits in den Wurzeln der Religionen begr\u00fcndet sein sollen. Ich erinnere mich an Diskussionen mit protestantischen Diskussionskreisen, die nach dem 11. September geradezu hysterisch die angeblich zu verallgemeinernden Kriegssuren des Koran anschw\u00e4rzten, aber nicht h\u00f6ren wollten, dass nicht nur das alte Testament etliche angeblich gerechte Kriege feiert, sondern auch die neutestamentarische Offenbarung des Johannes oft als Rechtfertigung von Kriegen diente.<\/p>\n<p>In den neunziger Jahren gab es viele Basisinitiativen zum interreligi\u00f6sen Dialog und sogar zum Trialog. Ich habe damals an mehreren Trialogen mit j\u00fcdischen, christlichen und muslimischen Frauen teilgenommen, deren Ziel keineswegs der Clash of Civilizations war. Vielmehr einte sie ein gemeinsamer Kampf gegen die noch heute virulenten Wurzeln des Patriarchats, die in den heiligen Texten der drei Religionen verankert sind. Damals habe ich auch als Privatdozentin an der Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt am Main Seminare \u00fcber \u00b4Feministische Theologie im Judentum, Christentum und im Islam` angeboten, die sowohl Lehramts-Studenten als auch Theologiestudenten begeistert angenommen haben, weil ein solches Angebot bis dato fehlte, aber f\u00fcr die sp\u00e4tere berufliche Praxis als sehr n\u00fctzlich erachtet wurde. Im Feminismus trafen sich die drei Religionen mit der gemeinsamen Motivation, die z. T. auf denselben alttestamentarischen Mythen beruhenden religi\u00f6sen Schranken zu brechen, die der vollen Gleichberechtigung der Frauen kulturell entgegenstehen.<\/p>\n<p>Unser Beitrag zum interreligi\u00f6sen Trialog ist ein Buch \u00fcber \u00b4Maria und Jesus im Islam. F\u00fcr Kinder, Jugendliche, Eltern und Erzieher`. Es ist hierzulande so gut wie unbekannt, dass Jesus f\u00fcr Muslime\u00a0 ein wichtiger Prophet des Friedens ist und dass Maria im Koran viel ausf\u00fchrlicher pr\u00e4sent ist als im Neuen Testament. Letzteres hat den Grund, dass der Marienkult erst im 3. Jahrhundert entstand und sich eben auch auf der arabischen Halbinsel gro\u00dfer Popularit\u00e4t erfreute.<\/p>\n<p>Saddek und ich sind mit der vom islamischen Chronisten Tabari (9. Jahrhundert) inspirierten Geschichte von Jesus als Friedensbringer oft in Schulen, aber auch vor Erwachsenen aufgetreten, wobei auch stets ein Stegreifspiel inszeniert wird. Es ist z. B. am\u00fcsant, dass Jesus im Islam in der als rein geltenden W\u00fcste geboren wird, unter einer pl\u00f6tzlich erbl\u00fchenden Palme \u2013 und nicht in einem Stall \u2013 , weil es f\u00fcr Muslime undenkbar ist, dass ein Prophet in der N\u00e4he unreiner Tiere zur Welt kommt. Der islamische Jesus ist christlichen Apokryphen entlehnt \u2013 das sind auf Papyri \u00fcberlieferte Erz\u00e4hlungen, die im Volksglauben des Orients und auch in Europa bis in die Neuzeit existent blieben, aber nicht in den biblischen Kanon aufgenommen wurden. Wie in den Apokryphen beginnt Jesus auch im Koran schon gleich nach der Geburt zu sprechen und zu predigen. In unserer Erz\u00e4hlung sagt er bei seiner ersten \u00f6ffentlichen Ansprache in Jerusalem vom Arm seiner Mutter aus: \u00b4Schalom Aleichem` zu den Kindern Isaaks und \u00b4Salam Aleikum` zu den Kindern Ismaels. Das steht so zwar weder in den Apokryphen, noch im Koran, noch bei Tabari, scheint uns aber eine legitime Vermutung zu sein. Au\u00dfer der Erz\u00e4hlung \u00fcber Geburt, Leben und Tod von Jesus \u2013 auch sein Tod unterscheidet sich von der christlichen Version \u2013 enth\u00e4lt das Buch die Stellen aus dem Koran, die die Erz\u00e4hlung belegen. Des Weiteren gibt es einen Abschnitt, der die historischen Beziehungen zwischen der j\u00fcdischen, der christlichen und islamischen Sicht auf Jesus in allgemein verst\u00e4ndlicher Form darlegt sowie ein Glossar, in dem die vorkommenden Namen in ihrer hebr\u00e4ischen, arabischen und deutschen Form aufgef\u00fchrt sind.<\/p>\n<p>Weil wir davon ausgehen, dass Kenntnis und Geschichte der Religionen ein Teil der Kulturgeschichte sind, mit dem sich auch Atheisten besch\u00e4ftigen sollten, ist dieses Buch in kulturhistorischer Perspektive verfasst und kann sowohl f\u00fcr Gl\u00e4ubige als auch f\u00fcr Nichtgl\u00e4ubige von Nutzen sein. In einer Berliner Schule habe ich es in mehreren Unterrichtseinheiten angeboten, die gemeinsam von der Lehrerin f\u00fcr Lebenskunde und der Lehrerin f\u00fcr Religion zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. So haben christliche und muslimische Kinder \u2013 zuweilen waren auch j\u00fcdische Kinder dabei \u2013 das Stegreifspiel gemeinsam gespielt, Fragen gestellt und diskutiert.<\/p>\n<p>Dass die f\u00fcr den interreligi\u00f6sen Dialog so ausgezeichnet nutzbaren christlichen und islamischen Facetten der Jesus-Gestalt so gut wie gar nicht ins Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit getragen werden, ist der f\u00fcr uns schmerzliche Ausdruck des kriegerischen Geistes, mit dem sich die beiden Zivilisationen gegenw\u00e4rtig gegen\u00fcberstehen. Weder die Kirchen noch islamischen Theologen zeigen gro\u00dfes Interesse, daran etwas zu \u00e4ndern, sie zielen ehern auf Abgrenzung. Heute ist es f\u00fcr das Judentum und das Christentum selbstverst\u00e4ndlich, Jesus als bedeutenden j\u00fcdischen Reform-Rabbi anzuerkennen als nur auf die Unterschiede in seiner theologischen Bedeutung zu pochen. Anhand von Gemeinsamkeiten der Jesus-Gestalt k\u00f6nnte es auch zu einer \u00e4hnlichen Ann\u00e4herung zwischen Christentum und Islam kommen, ohne, dass die Unterschiede verwischt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Weitere Infos zur Autorin und ihren Projekten finden Sie auf ihrer Webseite: <a href=\"http:\/\/www.sabine-kebir.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.Sabine-Kebir.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Sabine Kebir deutsche Autorin, Essayistin, Literaturwissenschaftlerin und Algerien-Spezialistin und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland f\u00fchren wir ein Gespr\u00e4ch zum interkulturellen Dialog. Wie wichtig ist die Literatur f\u00fcr den interkulturellen Dialog und warum? 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