{"id":514269,"date":"2017-09-06T13:49:49","date_gmt":"2017-09-06T12:49:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=514269\/"},"modified":"2017-09-06T13:56:46","modified_gmt":"2017-09-06T12:56:46","slug":"hintergruende-zu-nord-und-suedkorea-usa-japan-china-und-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2017\/09\/hintergruende-zu-nord-und-suedkorea-usa-japan-china-und-russland\/","title":{"rendered":"Hintergr\u00fcnde zu Nord- und S\u00fcdkorea, USA, Japan, China und Russland"},"content":{"rendered":"<p><em>von Clemens Ronnefeldt, Referent f\u00fcr Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Vers\u00f6hnungsbundes<\/em><\/p>\n<p><b class=\"\">Zur Vorgeschichte des Korea-Konfliktes bis zum Zweiten Weltkrieg<\/b><\/p>\n<p>Nach dem russisch-japanischen Krieg und dem Sieg Japans im Jahre 1905 machte die Regierung in Tokio die koreanische Halbinsel, an der aus strategischen Gr\u00fcnden auch Russland und China bereits damals Interesse hatten, zun\u00e4chst zum japanischen Protektorat, 1910 zur Kolonie.<\/p>\n<p>In gro\u00dfer Zahl zogen Bauern aus Japan nach Korea um und annektierten mehr als 50% des koreanischen Agrarlandes. Die einheimische koreanische Bev\u00f6lkerung wurde gezwungen, japanische Namen anzunehmen, die koreanische Sprache wurde verboten, ebenso koreanische Schulen.<\/p>\n<p>Von der koreanischen Oberschicht waren allerdings etliche Personen zur Zusammenarbeit mit den japanischen Besatzern bereit, von denen viele sp\u00e4ter auch mit den USA beim Aufbau von S\u00fcdkorea kollaborierten. \u00dcber diesen Weg wurde der ehemalige koreanische Offizier in Diensten Japans, Park Chung-hee, mit Unterst\u00fctzung Washingtons zum Milit\u00e4rdiktator in S\u00fcdkorea.<\/p>\n<p><strong>Zur Vorgeschichte des Korea-Konfliktes nach dem Zweiten Weltkrieg<\/strong><\/p>\n<p>Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges er\u00f6ffnete Russland den Kampf auch gegen Japan und r\u00fcckte im August 1945 &#8211; fast gleichzeitig mit den beiden Atombombenabw\u00fcrfen auf Hiroshima und Nagasaki &#8211; auf den S\u00fcden der koreanischen Halbinsel vor.<\/p>\n<p>Aus Sorge, Josef Stalin k\u00f6nnte die gesamte koreanische Halbinsel besetzen, definierte die damalige US-Regierung unter Pr\u00e4sident Truman den 38. Breitengrad im Jahre 1945 als ihre Interessens- und Einflussgrenze. Noch heute teilt der 38. Breitengrad das einst vereinte Korea in zwei Staaten.<br \/>\nNach dem Ende der japanischen Besatzung 1945 scheiterten bis zum Koreakrieg 1950 alle Versuche, die Einheit des Landes zu erhalten, weil keine der beiden Gro\u00dfm\u00e4chte &#8211; weder Russland noch die USA &#8211; noch ihre jeweiligen &#8222;Statthalter&#8220; in Nord- und S\u00fcdkorea bereit waren, die jeweils andere Seite als Regierung des ganzen Landes anzuerkennen.<\/p>\n<p>Josef Stalin machte Kim Il-sung, Gro\u00dfvater des heutigen Machthabers, 1949 zum Chef der Arbeiterpartei Koreas nach sowjetischem Vorbild. Kim hatte in der Roten Armee gedient und gegen die japanischen Besatzer gek\u00e4mpft &#8211; und sah die Regierung im S\u00fcden im Dienste Washingtons, wobei die USA in seiner Wahrnehmung die japanische Besatzung durch ihre eigene fortf\u00fchrten.<\/p>\n<p><strong>Der Koreakrieg 1950 bis 1953<\/strong><\/p>\n<p>Im Juni 1950 griff Kim Il-sung S\u00fcdkorea an, brachte schnell den gesamten S\u00fcden unter Kontrolle und wollte das Land wiedervereinen. Nach drei Monaten, im September 1950 landete &#8211; mit der Legitimation eines UN-Mandates &#8211; die US-Armee zusammen mit Soldaten aus 15 anderen Staaten in Korea und schlug die Truppen Kim Il-sungs bis an die chinesische Grenze zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Weil wiederum China keine US-Truppen an seiner Grenze dulden wollte, griff die chinesische Armee in Korea ein und dr\u00e4ngte die US-Truppen und deren Alliierte hinter den 38. Breitengrad zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckzug warf die US-Luftwaffe \u00fcber nordkoreanischen D\u00f6rfern mehr als 600 000 Tonnen Bombenlast ab, die ca. 1,5 Millionen Menschen t\u00f6teten.<\/p>\n<p>Ein Waffenstillstandsabkommen im Juli 1953 zwischen Nordkorea, China und den USA beendete den Krieg, den der damalige s\u00fcdkoreanische Regierungschef Syngman Rhee nicht akzeptieren wollte. Er h\u00e4tte eine Wiedervereinigung gerne mit Gewalt erzwungen Krisen und Kriegsgefahren zwischen den USA und Nordkorea 1968 und 1976.<\/p>\n<p>Im Jahre 1968 kreuzte ein US-Spionageschiff mit Abh\u00f6reinrichtungen vor der K\u00fcste Nordkoreas. Mit der Begr\u00fcndung, das Schiff habe sich in nordkoreanischen Hoheitsgew\u00e4ssern befunden, griff Nordkorea das US-Schiff an, t\u00f6tete ein Besatzungsmitglied und hielt die \u00fcbrigen 82 Verhafteten elf Monate in nordkoreanischer Haft. Erst nach einer Entschuldigung der US-Regierung wurden alle Verhafteten freigelassen, das Schiff zur &#8222;Ikone&#8220; des nordkoreanischen Freiheitskampfes.<\/p>\n<p>Im Jahre 1976 erschlugen nordkoreanische Soldaten an einem Grenz\u00fcbergang zwischen Nord- und S\u00fcdkorea zwei US-Offiziere mit einer Axt, weil diese einen Baum f\u00e4llen wollten, der von Kim Il-sung pers\u00f6nlich gepflanzt gewesen sein soll.<\/p>\n<p><strong>Zur Atomfrage<\/strong><\/p>\n<p>Bereits 1963 bat Kim Il-sung die Sowjetunion um Unterst\u00fctzung bei der Entwicklung von Atomwaffen als Lebensversicherung des Landes gegen die Invasion fremder M\u00e4chte.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit arbeitete auch S\u00fcdkorea an Nuklearwaffen, bis die USA dies durch ihren Druck unterbanden.<\/p>\n<p>Im Jahre 1985 unterzeichnete Nordkorea den Atomwaffensperrvertrag &#8211; und trieb verdeckt sein Atomwaffenprogramm weiter.<\/p>\n<p>Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 st\u00fcrzte auch Nordkorea, das sowohl einen gemeinsamen Grenzabschnitt mit Russland als auch mit China hat, in eine tiefe Wirtschaftskrise.<\/p>\n<p>Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) in Wien hatte 1993 gen\u00fcgend Belege f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe Nordkoreas gegen den Atomwaffensperrvertrag &#8211; und schaltete den UN-Sicherheitsrat ein.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Bill Clinton lie\u00df 1994 Pl\u00e4ne zu Milit\u00e4rschl\u00e4gen gegen die nordkoreanischen Atomanlagen ausarbeiten.<\/p>\n<p>Im Herbst 1994 wurde die Kriegsgefahr dadurch gebannt, dass die Regierung Nordkoreas im &#8222;Genfer Rahmenabkommen&#8220; auf Atomwaffen verzichtete und im Gegenzug von den USA die Lieferung von zwei Leichtwasser-Atomreaktoren zugesagt bekam. Beide Seiten hielten ihre Zusagen nicht ein (1).<\/p>\n<p>George W. Bush k\u00fcndigte das Abkommen auf, setzte Nordkorea zusammen mit Iran und Irak auf die &#8222;Achse des B\u00f6sen&#8220;, Vizepr\u00e4sident Dick Cheney forderte per Milit\u00e4rintervention einen Regimewechsel in Nordkorea.<\/p>\n<p>Mit der Aufk\u00fcndigung des Genfer Rahmenabkommens erloschen die offiziellen bilateren Gespr\u00e4chskontakte zwischen den USA und Nordkorea &#8211; der Ton versch\u00e4rfte sich zusehends.<\/p>\n<p><strong>Zur aktuellen Situation und zur Bedeutung des THAAD-Systems<\/strong><\/p>\n<p>In S\u00fcdkorea waren in den letzten Jahren bis zu 30 000 US-Soldaten stationiert, die vor den K\u00fcsten Nordkoreas \u00a0gemeinsam mit S\u00fcdkorea Man\u00f6ver abhalten. Ein Ziel Nordkoreas liegt darin, dieser permanenten Bedrohung durch einen Abzug der US-Truppen zu begegnen. Dazu br\u00e4uchte es entsprechenden Druck in S\u00fcdkorea, wo es durchaus Protest und Widerstand gegen die US-Pr\u00e4senz gibt &#8211; weil auch S\u00fcdkorea von den USA als Spielball seiner geostrategischen Interessen genutzt wird.<\/p>\n<p>Am 6. M\u00e4rz 2017 f\u00fchrte Nordkorea einen Test mit vier Raketen durch &#8211; am gleichen Tag traf das von den USA gelieferte THAAD-Raketensystem (Terminal High Altitude Area Defense) in S\u00fcdkorea ein. Das THAAD-System besteht aus zwei Komponenten: Raketenwerfern und einem Radar, das im &#8222;Normalmodus&#8220; auf 600 Kilometer und damit weitgehend auf Nordkorea begrenzt ist. Nordkoreanische Kurzstreckenraketen auf S\u00fcdkorea k\u00f6nnten mit THAAD abgefangen werden.<\/p>\n<p>Durch eine Software-\u00c4nderung kann in relativ kurzer Zeit das System allerdings auch Starts und Flugbewegungen in einer Entfernung von bis zu 3000 Kilometern erfassen &#8211; und damit chinesische Mittel- und Langstreckenraketen \u00fcberwachen. Wegen der hohen Flugh\u00f6he von Interkontinentalraketen w\u00e4ren die THAAD-Abwehrraketen aber nicht in der Lage, diese in der Luft zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Nach einer Umfrage vom Dezember 2016 unterst\u00fctzten lediglich 34% der s\u00fcdkoreanischen Bev\u00f6lkerung die Stationierung von THAAD, eine knappe Mehrheit von 51% lehnte diese ab &#8211; was die Regierung in Seoul unter Druck setzte.<\/p>\n<p>Mehrere Millionen Menschen in S\u00fcdkorea sind seit November 2016 gegen die Politik der s\u00fcdkoreanischen Pr\u00e4sidentin und Diktatoren-Tochter Park-Geun-hye auf die Stra\u00dfe gegangen, was zu deren R\u00fccktritt und zu Neuwahlen im Mai 2017 gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war die THAAD-Stationierung f\u00fcr Ende des Jahres 2017 vorgesehen. Wegen der instabilen Lage in S\u00fcdkorea flog der Anfang des Jahres 2017 neu ernannte US-Verteidigungsminister Mattis im Februar 2017 nach S\u00fcdkorea, um noch mit der alten Regierung die vorzeitige Stationierung bis zum Mai 2017 durchzusetzen &#8211; der m\u00f6glicherweise die neue Regierung unter dem Druck der Bev\u00f6lkerungsmehrheit im Land nicht mehr zugestimmt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Stationierung des THAAD-Systems erfolgte auf dem Golfplatz-Grundst\u00fcck des s\u00fcdkoreanischen Lebensmittelkonzerns Lotte, der wiederum mehr als 115 Gesch\u00e4fte in China betreibt, die dort im Jahre 2015 mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar erwirtschafteten. Inzwischen wurden mehrere dieser Gesch\u00e4fte in China geschlossen, \u00fcber staatliche chinesische Medien wurde zu einem Boykott s\u00fcdkoreanischer Produkte aufgerufen, was noch weitere erhebliche Folgen f\u00fcr die s\u00fcdkoreanische Wirtschaft insgesamt nach sich ziehen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Am 27. April 2017 hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump gefordert, S\u00fcdkorea solle f\u00fcr den Schutz des Landes durch das THAAD-System eine Milliarde US-Dollar an die USA zahlen. Diese in S\u00fcdkorea als Zumutung empfundene Aussage f\u00fchrte mit dazu, dass bei den Wahlen im Mai 2017 die s\u00fcdkoreanischen Pro-US-Kandidaten keine Chance hatten und der als liberal geltende neue Pr\u00e4sident Moon Jae-In die Wahl gewann. Auch nach dessen Wahl trafen weitere erg\u00e4nzende Komponenten des THAAD-Systems in S\u00fcdkorea ein, ohne dass der neue Pr\u00e4sident von der US-Regierung noch von der eigenen s\u00fcdkoreanischen Milit\u00e4rf\u00fchrung dar\u00fcber informiert worden war. Er leitete daher als eine Untersuchung dieses Skandals in die Wege.<\/p>\n<p>Neben dem THAAD-System wurden von der US Air Force auch moderne F-35-Kampfbomber nach S\u00fcdkorea verlegt. Bei den gemeinsamen Man\u00f6vern mit den s\u00fcdkoreanischen Streitkr\u00e4ften waren zuletzt rund 100 F-16-US-Kampfbomber im Einsatz, zus\u00e4tzlich s\u00fcdkoreanische F-15 und F-16-Bomber. Auf der Insel Guam, die von der nordkoreanischen F\u00fchrung mit Raketentests ins Visier genommen wurde, stehen zus\u00e4tzlich B-1, B-2 und B-52 Bomber, sowie F-22 Stealth-Kampfflugzeuge f\u00fcr Angriffe auf Nordkorea bereit (2).<\/p>\n<p><strong>Hintergr\u00fcnde zum nordkoreanischen Raketenprogramm<\/strong><\/p>\n<p>Der Chefkonstrukteur des ukrainischen Raketenkonstruktionsb\u00fcro Juschnoje, Alexander Degtjarjow, &#8222;schlie\u00dft nicht aus, dass Kopien seiner Triebwerke nach Nordkorea gelangt sein k\u00f6nnten&#8220; (3). 2012 waren zwei Nordkoreaner, die versucht hatten, u.a. auch das Raketenkonstruktionsb\u00fcro Juschnoje auszuforschen, wegen Spionage verurteilt worden.<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere UN-Inspektor im Irak, Robert Schmucker, derzeit an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen t\u00e4tig, verweist darauf, dass die von Nordkorea getesteten Raketen &#8222;Feststoffraketen&#8220; \u00e4lteren Typs sind, deren Treibstoff nicht unbegrenzt haltbar ist. China, das \u00fcber solche Raketen verf\u00fcge, habe daher ein Interesse, gelegentlich zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob diese noch funktionsf\u00e4hig sind: &#8222;Da die Machthaber in Peking sich mit derlei Tests aber nicht selbst blamieren wollten, h\u00e4tten sie diese, leidlich getarnt, zuletzt immer mal wieder Nordkorea \u00fcberlassen. Davon ist der Professor \u00fcberzeugt.&#8220;(4) &#8211; so der ARD-Fernostkorrespondendent Klaus Scherer.<\/p>\n<p>Der Waffenanalyst und Sch\u00fcler von Robert Schmucker, Markus Schiller, verweist darauf, dass das im Juli 2017 von Nordkorea getestete Raketenmodell &#8222;baugleich mit einem russischen Modell&#8220; (5) sei. Der Test am 4. Juli erfolgte am US-Nationalfeiertag &#8211; und hatte damit einen Adressaten in Washington.<\/p>\n<p>Der bisher st\u00e4rkste Atomwaffentest am 3. September 2017 hat gezeigt, dass Nordkorea offenbar sehr viel st\u00e4rkere Fortschritte im Bereich seines Atomwaffenprogramms gemacht hat, als noch von etlichen Fachleuten bis vor kurzem vermutet.<\/p>\n<p>Nordkorea sieht sowohl sein Raketen- wie auch Atomwaffenprogramm als Lebensversicherung gegen eine Invasion und den Sturz des Regimes an, m\u00f6chte Existenzgarantien &#8211; und die Unverletzlichkeit seiner Grenzen.<\/p>\n<p>Die EU verh\u00e4ngte im August 2017 Einreiseverbote und Verm\u00f6genssperren gegen 13 weitere nordkoreanische Unternehmen und Personen, \u00a0darunter auch die Staatsbank Foreign Trade Bank. Was derzeit fehlt, sind konstruktive Vorschl\u00e4ge, wie aus der Sackgasse wieder herausgefunden werden kann.<\/p>\n<p><strong>Diplomatische L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/strong><\/p>\n<p>Da neben Nord- und S\u00fcdkorea auch die USA, China und Russland involviert sind, ist eine diplomatische zivile Konfliktl\u00f6sung auf internationaler Ebene zu suchen.<\/p>\n<p>Vor dem beschriebenen Hintergrund wird deutlich, dass eine Auss\u00f6hnung und Wiedervereinigung zwischen Nord- und S\u00fcdkorea nicht im Interesse der derzeitigen US-Regierung liegt, weil dadurch ihre Pr\u00e4senz in S\u00fcdkorea \u00fcberfl\u00fcssig w\u00fcrde und die US-Regierung ihren geostrategisch wichtigen St\u00fctzpunkt S\u00fcdkorea m\u00f6glicherweise aufgeben m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Langfristig dagegen w\u00fcrden auch die USA von einer stabilen Sicherheitsarchitektur in Fernost und guten Beziehungen zu China profitieren, w\u00fcrden sie sich zu einer Deeskalation samt Abzug aus S\u00fcdkorea entscheiden.<\/p>\n<p>China und Russland m\u00f6chten diesen Abzug der US-Streitkr\u00e4fte aus S\u00fcdkorea, haben aber kein Interesse an einer milit\u00e4rischen Konfrontation in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.<\/p>\n<p>Der neue Pr\u00e4sident Moon Jae-In hat im Wahlkampf versprochen, die fr\u00fchere &#8222;Sonnenschein&#8220;-Entspannungspolitik wieder neu zu beleben &#8211; und br\u00e4uchte dabei internationale Unterst\u00fctzung von der Europ\u00e4ischen Union oder sonstiger Akteure.<\/p>\n<p>Im Oktober 2015 und im Februar 2016 bot Nordkorea Friedensverhandlungen an und m\u00f6chte &#8211; wie im Jahre 2000, als US-Au\u00dfenministerin Madeleine Albright den damaligen nordkoreanischen Regierungschef Kim Jong-il besuchte, mit seinen Sicherheitsinteressen ernst genommen werden. Dazu z\u00e4hlen insbesondere Garantien f\u00fcr das \u00dcberleben des Regimes. Die j\u00fcngsten nordkoreanischen Provokationen k\u00f6nnen dahin interpretiert werden, dass Nordkorea wieder in direkten Kontakt mit Washington kommen m\u00f6chte &#8211; und ein \u00e4hnliches Format wie das &#8222;Genfer Rahmenabkommen&#8220; neu belebt wird.<\/p>\n<p>Die chinesische F\u00fchrung schlug im April 2017 vor, die US-Regierung m\u00f6ge auf Man\u00f6ver, die jeder Zeit in eine Invasion Nordkoreas m\u00fcnden k\u00f6nnen, verzichten &#8211; und Nordkorea im Gegenzug alle Atomwaffentests einstellt. Das Interesse der US-Regierung, das neue THAAD-System aus strategischen Interessen nach S\u00fcdkorea zu bringen, war gr\u00f6\u00dfer als die Bereitschaft, auf Deeskalationsvorschl\u00e4ge der letzten beiden Jahre einzugehen.<\/p>\n<p>Sowohl Xi Jinping als auch Wladimir Putin, die beiden Pr\u00e4sidenten Chinas und Russland, schlugen vor, dass Nordkorea sein Atomprogramm aufgibt und daf\u00fcr die USA und S\u00fcdkorea auf Man\u00f6ver verzichten. F\u00fcr China ist der aktuelle Konflikt auch ein Test, ob den US-Interessen durch ein Land wie Nordkorea in S\u00fcdostasien Grenzen gesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Wochenzeitung &#8222;Freitag&#8220; schrieb Lutz Herden Anfang Juli 2017: &#8222;Der Ausweg w\u00e4ren gemeinsame Sicherheitsgarantien der USA und Chinas f\u00fcr Nordkorea, wenn Kim Jong-un in dem Ma\u00dfe sein Atompotenzial abbaut, wie die USA in S\u00fcdkorea abr\u00fcsten. Gleichzeitig w\u00e4re ein Friedensvertrag zwischen beiden koreanischen Staaten n\u00f6tig, da S\u00fcdkorea bis heute nicht das Waffenstillstandsabkommen von 1953 (es beendete einst den Korea-Krieg) unterzeichnet hat. Es gibt derzeit die Alternative, entweder wird Nordkorea mit Bestandsgarantien versorgt, die es mit seinen Kernwaffen erzwingen will, oder es wird gewaltsam in die Knie gezwungen, was sich Donald Trump gut und oft \u00fcberlegen d\u00fcrfte. Zu gewinnen ist wenig, zu verlieren viel.&#8220; (6)<\/p>\n<p>Der US-Wissenschaftler Peter Hayes hatte bereits im Dezember 2014 eine umfassende Analyse (7) des Korea-US-Konfliktes mit detaillierten Deeskalationsschritten vorgelegt, die noch immer aktuell ist und Grundlage f\u00fcr eine Konfliktl\u00f6sung sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Au\u00dfenpolitischen Kommission des Nationalrats der Schweiz, Roland Rino B\u00fcchel, hat im August 2017 mitgeteilt, dass die Schweiz zu einer internationalen Konfliktvermittlung bereit ist (8). Dieses Angebot gilt es anzunehmen und von seiten der Europ\u00e4ischen Union zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Schweiz hat bereits bei der Deeskalation um das iranische Atomprogramm hervorragende Arbeit geleistet &#8211; und dabei sehr viel Erfahrung gesammelt, die auch bei der Beilegung des Streits um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm noch hilfreich sind k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wenn es gel\u00e4nge, das Genfer Rahmenabkommen von 1994 wieder neu zu beleben, k\u00f6nnte trotz weit fortgeschrittener Eskalation neue Hoffnung auf eine diplomatische L\u00f6sung keimen.<\/p>\n<p>(1) vgl.: Christoph Neidhart, Eskalation in Ostasien, S\u00fcddeutsche Zeitung, 12.\/13.8.2017, S. 2<br \/>\n(2) vgl.: Claudia Haydt, Globale Konfrontation um Korea, 2.6.2017, in:<a class=\"\" href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/06\/02\/globale-konfrontation-um-korea\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/06\/02\/globale-konfrontation-um-korea\/<\/a><br \/>\n(3)\u00a0<a class=\"\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/ukrainische-raketentechnik-fuer-nordkorea-moeglicherweise-kopiert-15152350.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/ukrainische-raketentechnik-fuer-nordkorea-moeglicherweise-kopiert-15152350.html<\/a><br \/>\n(4) Klaus Scherer, welche Rolle spielen Moskau und Peking, 19.8.2017, in:<a class=\"\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nordkorea-china-russland-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nordkorea-china-russland-101.html<\/a><br \/>\n(5) ebd.<br \/>\n(6)\u00a0<a class=\"\" href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/diplomatische-kaerrnerarbeit-faellig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/diplomatische-kaerrnerarbeit-faellig<\/a><br \/>\n(7)\u00a0<a class=\"\" href=\"https:\/\/nautilus.org\/napsnet\/napsnet-special-reports\/overcoming-us-drpk-hostility-the-missing-link-between-a-northeast-asian-comprehensive-security-settlement-and-ending-the-korean-war\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/nautilus.org\/napsnet\/napsnet-special-reports\/overcoming-us-drpk-hostility-the-missing-link-between-a-northeast-asian-comprehensive-security-settlement-and-ending-the-korean-war\/<\/a><br \/>\n(8)\u00a0<a class=\"\" href=\"https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/ausland\/wie-die-schweiz-zur-beilegung-der-nordkorea-krise-beitraegt-131599812\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/ausland\/wie-die-schweiz-zur-beilegung-der-nordkorea-krise-beitraegt-131599812<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Clemens Ronnefeldt, Referent f\u00fcr Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Vers\u00f6hnungsbundes Zur Vorgeschichte des Korea-Konfliktes bis zum Zweiten Weltkrieg 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