{"id":427647,"date":"2017-02-03T18:15:49","date_gmt":"2017-02-03T18:15:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=427647\/"},"modified":"2017-02-03T18:22:45","modified_gmt":"2017-02-03T18:22:45","slug":"vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2017\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/","title":{"rendered":"Verm\u00f6gensobergrenze \u2013 Die Diskussion erweitern und konkretisieren"},"content":{"rendered":"<p>Unser Community-Autor Andreas Smurawski hat gleich\u00a0in seinem ersten Beitrag f\u00fcr die Neue Debatte ein hei\u00dfes Eisen\u00a0angefasst. Das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2017\/01\/reden-wir-ueber-das-tabu-nr-1-die-vermoegensobergrenze\/\" target=\"_blank\">Tabu Nummer 1<\/a>\u00a0des Kapitalismus: Die Verm\u00f6gensobergrenze. Das\u00a0Thema\u00a0wurde in den sozialen Netzen von der Leserschaft kontrovers diskutiert. Die Diskussion wird nun konkreter. Der Autor stellt sich den kritischen Fragen der Community.<span id=\"more-33471\"><\/span><\/p>\n<p><em><strong>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich mich f\u00fcr die zahlreichen Anmerkungen, Fragen und Ideen der Leserinnen und Leser bedanken und nehme diese gern als Anlass, das Thema Verm\u00f6gensgrenzen thematisch zu vertiefen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dazu haben die Redaktion und ich zahlreiche Kommentare und Anmerkungen gesichtet und exemplarisch je ein Beispiel zu einem Themenkomplex herausgesucht, auf das ich im Folgenden n\u00e4her eingehe.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quirin Sch. schrieb: Funktioniert nicht. Wenn Superreiche an dieses Limit kommen, gehen sie einfach aus Deutschland raus oder schaffen ihr Geld raus. Au\u00dferdem w\u00e4re eine solche Verm\u00f6gensobergrenze verfassungswidrig.<\/strong><\/p>\n<p>Tja, dann lassen wir es besser bleiben und die unbegrenzte Verm\u00f6genskonzentration geht weiter wie gehabt. Wenn es nicht funktioniert, kann man da nat\u00fcrlich nichts machen. Die Superreichen werden weiter Verm\u00f6gen anh\u00e4ufen, was automatisch bedeutet, dass sich die von Armut betroffenen und gef\u00e4hrdeten Gesellschaftsteile vergr\u00f6\u00dfern und sich die ohnehin schon starken Spannungen innerhalb der Gesellschaft weiter zuspitzen. War ja nur mal so eine Idee.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich lassen wir das Gespr\u00e4ch an dieser Stelle nicht so einfach auslaufen. Ich halte dieses Argument \u201efunktioniert nicht\u201c auch nicht f\u00fcr ein tats\u00e4chliches Argument, sondern eher f\u00fcr eine Resignation gegen\u00fcber bestehenden Strukturen und der ihnen innewohnenden Macht. Wenn es unter den derzeitigen Bedingungen nicht funktioniert, muss man eben die Bedingungen schaffen, damit eine Verm\u00f6gensbegrenzung erreicht werden kann. So einfach ist das!<\/p>\n<p>Da Verm\u00f6gen mehr ist, als nur gehortete Zahlungsmittel, dazu also auch Immobilien, Firmenverm\u00f6gen in Form von Maschinen, Fuhrparks und sonstigem Material geh\u00f6ren, wird das mit dem \u201eaus Deutschland schaffen\u201c f\u00fcr diese Verm\u00f6genswerte schon mal einigerma\u00dfen schwierig. Das Gro\u00dfkapital kann eben nicht so mir nichts, dir nichts das Land verlassen. Dieses Argument ist deshalb ein Scheinargument, das nur dazu dienen soll, die Diskussion abzuw\u00fcrgen und als unm\u00f6glich darzustellen. Verm\u00f6gen wird von uns Menschen geschaffen, jeden Tag, \u00fcberall auf der Welt, also kann man es selbstverst\u00e4ndlich auch begrenzen!<\/p>\n<p>Des Weiteren ist eine Verm\u00f6gensobergrenze mitnichten verfassungswidrig. Ganz im Gegenteil sieht das Grundgesetz eine solche M\u00f6glichkeit zur Begrenzung sogar ausdr\u00fccklich vor. In Artikel 14 GG Absatz 1 hei\u00dft es dazu: (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gew\u00e4hrleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.<\/p>\n<p>Eine Verm\u00f6gensobergrenze ist also lediglich an den politischen Willen und nat\u00fcrlich auch an die verwaltungstechnische Umsetzung gebunden. Sofern es einen Bedarf zur Begrenzung gibt, liegt es ausschlie\u00dflich am Willen eine solche Begrenzung auch einzuf\u00fchren. An dieser Stelle m\u00f6chte ich den Leser wieder dazu ermuntern, nicht reflexartig zu sagen, geht nicht, sondern dar\u00fcber nachzudenken, wie es denn gehen k\u00f6nnte! Welche M\u00f6glichkeiten zur Verm\u00f6gensbegrenzung k\u00f6nnte es denn geben? Was m\u00fcsste man dazu wissen?<\/p>\n<p>Welches Personal wird ben\u00f6tigt und welche Kompetenzen muss dieses Personal haben? Welche Institutionen m\u00fcssten zusammenarbeiten? Welche Verschleierungstaktiken gibt es und wie k\u00f6nnte man diese eind\u00e4mmen? Sicher, es wird immer Menschen geben, die sich einer solchen Begrenzung entziehen wollen und werden. Aber nur aufgrund dieser paar Menschen zu sagen, na gut, dann lassen wir es lieber gleich bleiben, ist genauso, wie die Strafen f\u00fcr Mord auszusetzen, weil es ja immer jemand gibt, der trotz der Strafen mordet.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Sylke H. merkte an: Wie bewegt man diese Leute (Anm. d. R.: die Superreichen) in den Binnenmarkt zu investieren?<\/strong><\/p>\n<p>Ganz einfach: Gar nicht!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/159798\/umfrage\/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsprodunkt-weltweit\/\" target=\"_blank\">Das Weltbruttoinlandsprodukt betrug im vergangenen Jahr 73,99 Billionen US-Dollar!<\/a><\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.allianz.com\/v_1474281539000\/media\/economic_research\/publications\/specials\/de\/AGWR2016d.pdf\" target=\"_blank\">Allianz Global Wealth Report 2016<\/a> gibt ein weltweites Bruttogeldverm\u00f6gen (Bankeinlagen, Wertpapiere und Versicherungen und Pensionsfonds) in H\u00f6he von 155 Billionen Euro an. Vernachl\u00e4ssigt man die verschiedenen W\u00e4hrungen dieser beiden Zahlen, wird deutlich, dass es etwa doppelt so viel Geldverm\u00f6gen wie Waren und Dienstleistungen auf diesem Planeten gibt. Das ist v\u00f6llig gaga!<\/p>\n<p>Es gibt schlicht nichts zu kaufen f\u00fcr diese gigantischen Summen, es ist wertloses Geld, ohne Deckung, ohne Bezug zu realen Waren und Dienstleistungen. Dieses \u00fcbersch\u00fcssige Geld kann gar nicht investiert werden, da daf\u00fcr in der Realwirtschaft die M\u00f6glichkeiten fehlen, es gibt sie nicht. An dieser Stelle k\u00f6nnen wir den Bogen <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2017\/01\/reden-wir-ueber-das-tabu-nr-1-die-vermoegensobergrenze\/\" target=\"_blank\">zu meinem ersten Text<\/a> schlagen, der sich mit nat\u00fcrlichen Grenzen besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>In jeder entwickelten Volkswirtschaft nimmt irgendwann die j\u00e4hrliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts<sup><a id=\"fnref-1\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fn-1\">1<\/a>\u00a0<\/sup> ab. Die Menge, die pro Jahr an Waren und Dienstleistungen geschaffen wird, beginnt irgendwann sich zu begrenzen. Na klar, wir brauchen nicht f\u00fcnf Fernseher in der Wohnung und rennen auch nicht dreimal in der Woche zum Friseur. Irgendwann ist nun mal eine Grenze dessen erreicht, was wir verkonsumieren k\u00f6nnen. Allein schon aus Zeitgr\u00fcnden. Denn wie wir alle wissen, hat auch ein Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden, n\u00e4mlich 24 \u2013 die Sache mit der Grenze taucht auffallend oft auf. Und da will ich gar nicht erst anfangen, \u00fcber so etwas Unbequemes wie Umweltschutz zu reden.<\/p>\n<p>Investitionen werden mit der Aussicht auf Rendite, also auf Wachstum get\u00e4tigt. Jemand, der investiert, m\u00f6chte nach M\u00f6glichkeit am Ende der Laufzeit seiner Investition seinen investierten Betrag plus x zur\u00fcckhaben. Wenn dieses Wachstum aber in der Realwirtschaft nicht mehr zu erzielen ist, beispielsweise aufgrund ges\u00e4ttigter M\u00e4rkte, helfen auch keine Anreize zur Investition mehr.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Christiane K. fragte: Wer sollte das kontrollieren?<\/strong><\/p>\n<p>Da w\u00fcrde mir zun\u00e4chst einfallen, dass wir die sicher noch vorhandenen beh\u00f6rdlichen Strukturen der 1996 letztmalig erhobenen Verm\u00f6genssteuer <sup><a id=\"fnref-2\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fn-2\">2<\/a><\/sup> nutzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Und wenn diese beh\u00f6rdlichen Strukturen auch nur noch aus Wissen und Kompetenzen der Mitarbeiter bestehen, die diese Arbeit bis 1996 gemacht haben, sind sie doch eine gute Grundlage zun\u00e4chst die Verm\u00f6genserfassung zu bewerkstelligen und im Weiteren dann auch Kontroll- und Sanktionsmechanismen aufzubauen. Das Wichtigste ist, dass die Kompetenzen zur Verm\u00f6genserfassung (wieder) entwickelt und genutzt werden. Alles Weitere ergibt sich quasi zwangsl\u00e4ufig aus den schon vorhandenen Strukturen der Gewaltenteilung.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Donny R. gibt zu bedenken, dass wir, seitdem die Verm\u00f6genssteuer nicht mehr erhoben wird, kaum noch etwas \u00fcber die oberen 10% der Bev\u00f6lkerung und ihrer Verm\u00f6gen wissen.<\/strong><\/p>\n<p>Das stimmt so nicht ganz. Wie oben schon erw\u00e4hnt, gibt es j\u00e4hrlich erscheinende Berichte der Allianz AG und Credit Suisse AG <sup><a id=\"fnref-3\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fn-3\">3<\/a><\/sup> zum globalen Verm\u00f6gen, wozu ja auch das Verm\u00f6gen der Deutschen geh\u00f6rt. Daneben gibt es Studien der Deutschen Bundesbank zum Verm\u00f6gen der deutschen Bev\u00f6lkerung und auch verschiedene Wirtschaftsinstitute erheben solche Daten. \u00dcber das Verm\u00f6gen der reichsten Deutschen gibt es plausible Daten von Forbes und dem Manager Magazin. Richtig aber ist, dass durch den Ausfall des Staates bei der Verm\u00f6gensfeststellung hier gro\u00dfer Handlungsbedarf besteht und im Zuge der Einf\u00fchrung einer Verm\u00f6gensobergrenze schnell solche Institutionen reaktiviert oder geschaffen werden m\u00fcssten. Die Grundlagen, sowie die n\u00f6tigen Kompetenzen aber, sind vorhanden.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber die Folgen von Verm\u00f6genskonzentration gibt es Datenmaterial. So haben bspw. Gert G. Wagner und Karl Brenke (beide DIW Berlin) 2013 einen Aufsatz mit dem Titel <strong><em><a href=\"http:\/\/archiv.wirtschaftsdienst.eu\/jahr\/2013\/2\/ungleiche-einkommensverteilung-bremst-wachstum\/\" target=\"_blank\">Ungleiche Verteilung der Einkommen bremst das Wirtschaftswachstum<\/a><\/em><\/strong>\u00a0im Wirtschaftsdienst (Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik) ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Die Autoren stellen hier detailliert dar, welche negativen Folgen eine zu starke Konzentration von Verm\u00f6gen auf die Entwicklung einer Gesellschaft hat. Und sie machen dar\u00fcber hinaus auch Vorschl\u00e4ge, wie dieser Konzentration begegnet werden k\u00f6nnte, zum Beispiel mit einer Verm\u00f6gensabgabe. Im Unterschied zur Verm\u00f6genssteuer w\u00e4re das eine nur einmalige Besteuerung hoher und h\u00f6chster Verm\u00f6gen, aber immerhin schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Gunter G. meint: Die Verm\u00f6gensobergrenze ist der falsche Weg! Die obersten Verm\u00f6gen sollte man nicht begrenzen, sondern wieder abschmelzen (Verm\u00f6genssteuer) und stattdessen das Einkommen begrenzen oder zumindest eine Klammer um den Best- und den Geringstverdienenden in einem Betrieb machen, um die Lohnspreizung wieder auf ein normales Ma\u00df zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, also dann m\u00fcssten wir uns \u00fcber die Konsequenzen von \u201eabschmelzen\u201c unterhalten. Denn wenn etwas abschmilzt, z.B. der mit den Kindern gemeinsam gebaute Schneemann, dann hat auch der Schneemann zuvor eine bestimmte Gr\u00f6\u00dfe erreicht. Das geht schon mit der Anzahl der \u00fcbereinandergestapelten Kugeln los.<\/p>\n<p>Deren Anzahl ist begrenzt \u2013 und schon wieder taucht da die Grenze auf. Und wenn sie nun beginnen zu schmelzen, dann werden sie, gemessen an einer zuvor definierten oder feststehenden Gr\u00f6\u00dfe, kleiner. Wenn also Verm\u00f6gen durch zum Beispiel die Erhebung einer Verm\u00f6genssteuer abgeschmolzen werden soll, dann hat man zuvor nat\u00fcrlich eine Grenze definiert, von der aus abgeschmolzen wird.<\/p>\n<p>Wenn der Leser aber meinte, dass das Abschmelzen gerade nicht zu einer Begrenzung des Verm\u00f6gens f\u00fchren solle, und das abzuschmelzende Verm\u00f6gen durchaus weiterwachsen k\u00f6nnen solle, sind wir aber wieder bei dem von mir beschriebenen Problem.<\/p>\n<p>Wenn die Verm\u00f6gen, trotz Steuer, weiter wachsen, w\u00e4chst auch die Armut auf der anderen Seite zwangsl\u00e4ufig mit! Jede Ware, jede Dienstleistung, jeder Verm\u00f6genswert stellt an sich ja schon eine Begrenzung dar. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Autos auf dem Planeten, es gibt nur eine begrenzte Zahl an Kaffeetassen, es gibt nur eine begrenzte Zahl an K\u00f6pfen, denen man die Haare schneiden kann.<\/p>\n<p>Wenn sich all diese begrenzten Dinge in immer weniger H\u00e4nden konzentrieren, dann ist es formal logisch nicht anders m\u00f6glich, als dass dies zur Verarmung breiter Gesellschaftsteile f\u00fchren muss. Unbegrenzter Reichtum muss zu unbegrenzter Armut f\u00fchren. Die Belege f\u00fcr diese Behauptung sieht jeder, der mit offenen Augen durch seine Wohngegend f\u00e4hrt und sich mal die M\u00fche macht, die sogenannten sozialen Brennpunkte dabei nicht auszusparen. Tun Sie es! Fahren oder gehen sie mal durch die Wohngebiete der sozial schwachen Menschen in ihrer N\u00e4he. Sie werden es sehen, wozu unbegrenzter Reichtum f\u00fchrt und welch verheerende Konsequenzen er f\u00fcr die Schw\u00e4chsten unserer Gesellschaft hat.<\/p>\n<p>Daneben vermischt der Leser an dieser Stelle Verm\u00f6gen mit Einkommen. Eine Begrenzung von Verm\u00f6gen ist f\u00fcr ihn nicht notwendig, eine Begrenzung von Einkommen dagegen schon. Eine Klammer um den Best- und Geringstverdienenden ist nichts anderes als eine Begrenzung, hier eben die Begrenzung von Einkommen. Auch das ist eine Forderung, die unbedingt auf den Diskussionstisch geh\u00f6rt. Wenn ich aber das Verm\u00f6gen nicht begrenze und somit unbegrenzten Reichtum zulasse, kommt es zwangsl\u00e4ufig und unabwendbar zu den bereits beschriebenen Folgen f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung. Ich bleibe dabei: Individuelles Verm\u00f6gen muss zwingend begrenzt werden!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Jaqueline Chantalle M. schrieb: Macht im Prinzip Sinn. Bedeutet aber letztendlich eine heftige Bevormundung, was ich nicht so gut finde, auch wenn ich meine, dass niemand bergeweise Geld haben muss. Ich denke, der Fehler liegt im System. Die B\u00f6rse zu regulieren f\u00e4nd\u2018 ich als Wirtschaftslaie sinnvoll \u2013 bestimmte Spekulationsarten generell verbieten \u2013 z.B. auf Nahrungsmittel.<\/strong><\/p>\n<p>B\u00f6rsengesch\u00e4fte m\u00fcssen reguliert werden, da gehe ich vollkommen mit. Vor allem so perverse Gesch\u00e4fte wie das Spekulieren auf Nahrungsmittel. Es ist unglaublich, dass es m\u00f6glich ist, mit dem Hunger von Menschen zu spekulieren und damit auch noch Geld zu verdienen. Aber auch das Verbieten bestimmter Spekulationsarten w\u00e4re ja eine Bevormundung, genau das, was der Leserin beim Thema der Verm\u00f6gensobergrenze Unbehagen bereitet.<\/p>\n<p>Das zeigt wieder sehr anschaulich, dass jeder Mensch \u00fcberall in seiner Umwelt Beispiele f\u00fcr Grenzen, f\u00fcr notwenige Einschr\u00e4nkungen und Verbote sieht und vollkommen davon \u00fcberzeugt ist, dass solche Begrenzungen sinnvoll sind. Nur nicht beim Verm\u00f6gen eines Einzelnen, da gibt es eine ganze Menge Menschen, die das zun\u00e4chst ablehnen oder zumindest ein ungutes Gef\u00fchl dabei haben. Aus psychologischer Sicht ist das ziemlich spannend, warum das so ist. Nichts um uns herum ist grenzenlos, schrankenlos. Beim Verm\u00f6gen aber k\u00f6nnen wir ja mal ne Ausnahme machen. Weil es sein k\u00f6nnte, dass ich selbst, irgendwann, dazugeh\u00f6re?<\/p>\n<p>Verm\u00f6gensgrenzen k\u00f6nnen durchaus sehr hoch angesiedelt werden. Eine Gesellschaft kann sich schon ziemlich reiche Individuen leisten. Kein Problem. Mehrere Hundert Millionen Euro in einer Hand halten wir aus. Und genau, weil diese Grenze sehr hoch angesetzt werden kann, kann ich diejenigen mit dem unguten Gef\u00fchl beruhigen. Sie werden niemals auch nur in die N\u00e4he dieser Grenze kommen! Und die, die in die N\u00e4he dieser Grenze kommen, auch die kann ich beruhigen. Es wird Ihnen an absolut gar nichts fehlen!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kai S. fragte: Also mal rein theoretisch es gebe eine Obergrenze an pers\u00f6nlichen Besitz \u2026 Wer sammelt das Geld ein und verteilt es?<\/strong><\/p>\n<p>Genau das ist der Punkt, an dem wir alle gemeinsam nachdenken m\u00fcssen. Denn neben Barverm\u00f6gen, dass recht einfach einzusammeln und zu verteilen w\u00e4re, gibt es ja noch andere Verm\u00f6genswerte, bei denen das nicht so leicht ist.<\/p>\n<p>Immobilienbesitz k\u00f6nnte bspw. \u00fcber einer bestimmten Grenze, eben der gesamtgesellschaftlich zu diskutierenden und festzulegenden Verm\u00f6gensgrenze f\u00fcr diese Verm\u00f6gensklasse, in einen genossenschaftlich zu verwaltenden Immobilienbesitz \u00fcberf\u00fchrt werden. Auch das gibt es ja heute schon. Kommunale Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaften sind nichts Anderes. Die Strukturen daf\u00fcr sind also schon vorhanden.<\/p>\n<p>Unternehmen k\u00f6nnten ebenso, \u00fcber einer gesamtgesellschaftlich festzulegenden Obergrenze, von der schon vorhandenen Mitarbeiterstruktur gef\u00fchrt und verwaltet werden. Nur dass eben die Gewinne aus diesen Unternehmen der Mitarbeiterschaft zuflie\u00dfen und nicht allein den Eigent\u00fcmern zur Verf\u00fcgung stehen. Man k\u00f6nnte also schlicht die Rechtsform \u00e4ndern. Wohlgemerkt, immer erst dann, wenn eine bestimmte Grenze \u00fcberschritten wird. Bis zu dieser Grenze muss Privateigentum auch f\u00fcr das Unternehmen eines Eigent\u00fcmers gesch\u00fctzt bleiben.<\/p>\n<p>An dieser Stelle wieder der Aufruf an die Leser: Denken Sie mit! Wie k\u00f6nnte denn die Begrenzung verschiedener Verm\u00f6gensklassen (Aktien, Unternehmen, Immobilien etc.) gestaltet werden? Wie kann unsere Gesellschaft bspw. Immobilienbesitz begrenzen?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnten wir es organisieren, dass meinetwegen ein einzelner B\u00fcrger 1000 Wohnungen besitzen kann und darf, die erste Wohnung aber \u00fcber den 1000 privaten Wohnungen der Gesellschaft geh\u00f6rt, der Kommune geh\u00f6rt, der Stadt geh\u00f6rt? Versuchen sie diese Begrenzungen und wie man mit den Werten oberhalb dieser Grenzen umgeht, zu benennen, Ideen daf\u00fcr zu entwickeln, wie hoch die Grenzen jeweils ganz konkret sein k\u00f6nnten und was dar\u00fcber hinaus mit entsprechenden Verm\u00f6genswerten passieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Nils K. bemerkte: Nette Idee. F\u00fcr sowas br\u00e4uchte es ein globales Steuerrecht.<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Argument geht wieder in die Richtung, dass ein einzelner Staat eine solche Grenze nicht einf\u00fchren k\u00f6nne, da die Superreichen sonst das Land verlassen w\u00fcrden und sich eben mit ihrem Besitz in einem Land niederlassen, das eine solche Grenze nicht hat. Dazu habe ich oben schon Position bezogen. Da ein globales Steuersystem nicht realisierbar ist, lassen wir es also besser bleiben. Alles bleibt, wie es ist.<\/p>\n<p>Die Verm\u00f6genskonzentration geht ungebremst weiter, die Verarmung breiter Gesellschaftsteile schreitet ungebremst voran. Genau das aber ist f\u00fcr mich keine L\u00f6sung. Also es ist ja auch keine, weil alles beim Alten bleibt. Ganz abgesehen davon, dass Verm\u00f6gen eben mitnichten einfach so au\u00dfer Landes geschafft werden kann. Wir untersch\u00e4tzen hier oft die M\u00f6glichkeiten unseres Staates, weil man uns seit Jahrzehnten einredet, dass nur Privateigentum Wohlstand f\u00fcr alle schafft.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Jaqueline Chantalle M. warf noch ein: W\u00fcrde ich davon abh\u00e4ngig machen, wie das Verm\u00f6gen erwirtschaftet wird. Nur durch pers\u00f6nlichen Flei\u00df wird man vermutlich eher nicht auf Milliarden kommen.<\/strong><\/p>\n<p>Das \u201evermutlich\u201c kann die Leserin hier ersatzlos streichen. Selbstverst\u00e4ndlich wird ein solches Milliardenverm\u00f6gen nicht von einem einzelnen Menschen erarbeitet, sondern von vielen Hundert oder gar Tausenden Menschen. Auch ein Herr Maschmeyer<sup><a id=\"fnref-4\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fn-4\">4<\/a><\/sup> hat nur eine begrenzte Zeit \u2013 da ist sie schon wieder, die Grenze \u2013 zur Verf\u00fcgung, in der er arbeiten kann.<\/p>\n<p>Selbst wenn er 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr arbeitet, mehr geht eben nicht. Gigantische Verm\u00f6gen werden immer von gro\u00dfen Menschenmengen erarbeitet. Was aber nicht hei\u00dfen soll, dass Verm\u00f6gen auf die theoretisch m\u00f6gliche Arbeitsleistung eines einzelnen Menschen begrenzt werden sollte. Es gibt durchaus Arbeitsergebnisse, f\u00fcr die der Leistende eine Belohnung weit \u00fcber seiner eigenen Schaffenskraft erhalten kann. Jeder, der ein Medikament entwickelt, dass das Leben vieler Menschen rettet, sollte von dieser Erfindung profitieren. Aber, Sie ahnen es sicher schon, in Grenzen!<\/p>\n<hr \/>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich noch einmal einen Aufruf an den Leser richten. Meine Forderung f\u00fcr eine Verm\u00f6gensbegrenzung nach oben resultiert aus der Beobachtung der mich umgebenden Natur, wozu auch die Gesellschaft, und alles was sie ausmacht, geh\u00f6rt. Ich sehe nirgends unbegrenzte Dinge, Systeme, Entwicklungen. Nichts existiert dauerhaft, ohne sich in bestimmten Grenzen zu bewegen. Wer also ein Beispiel f\u00fcr etwas \u00dcberdauerndes findet, das nicht in Grenzen existiert, der soll mir das mitteilen. Vielleicht komme ich ja dann zu anderen Schl\u00fcssen \u2026<\/p>\n<p><em><strong>Schreiben Sie Ihre Meinung als Kommentar unter den Beitrag, diskutieren Sie mit uns auf Facebook \u00fcber die Verm\u00f6gensobergrenze oder nutzen Sie das <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/kontakt\/\" target=\"_blank\">Kontaktformular<\/a> und schicken Sie uns Ihren Gastbeitrag zu diesem wichtigen Thema.<\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u00dcber den Autor:\u00a0<\/strong>Andreas Smurawski setzt sich seit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann kritisch mit dem Geldsystem auseinander. Das Studium der Psychologie, dass er im Anschluss absolvierte, motivierte ihn dazu, die Kenntnisse aus seiner Ausbildungszeit mit Kenntnissen \u00fcber die menschliche Psyche zu verkn\u00fcpfen, um so zu gesamtgesellschaftlichen Prozessen Stellung nehmen zu k\u00f6nnen. Vor allem die Ereignisse beim Platzen der sogenannten Internetblase\u00a0um die Jahrtausendwende und die Finanzkrise 2007 weckten in ihm Zweifel daran, dass das derzeitige Geldsystem alternativlos sei, wenn es doch zu derartigen Zerw\u00fcrfnissen f\u00fchrte. Andreas Smurawski ist Jahrgang 1980. Er lebt bei Rostock und arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung.<\/p>\n<hr \/>\n<p id=\"fn-1\">Beispielhaft ist der Vergleich der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts von Deutschland (entwickelte Volkswirtschaft) und Indien (sich entwickelnde Volkswirtschaft). <a href=\"https:\/\/infographic.statista.com\/normal\/infografik_2257_Entwicklung_des_BIP_nicht_bereinigt_in_Mrd._US_Dollar_n.jpg\" target=\"_blank\">Link zu einer Grafik<\/a> mit dem Vergleich. <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fnref-2\">\u21a9<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p id=\"fn-2\">Die Verm\u00f6gensteuer ist eine auf das Verm\u00f6gen, also das bewertbare Eigentum des Steuerpflichtigen erhobene Steuer. Ausf\u00fchrliche Informationen sind <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verm%C3%B6gensteuer\" target=\"_blank\">\u00fcber den Link<\/a>\u00a0zu finden. <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fnref-2\">\u21a9<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p id=\"fn-3\">Das Credit Suisse Research Institute ver\u00f6ffentlicht den Global Wealth Report 2016, der \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.credit-suisse.com\/ch\/de\/about-us\/research\/research-institute\/news-and-videos\/articles\/news-and-expertise\/2016\/11\/de\/the-global-wealth-report-2016.html\" target=\"_blank\">den Link<\/a> einzusehen ist.\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fnref-3\">\u21a9<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p id=\"fn-4\">Carsten Maschmeyer ist ein deutscher Finanzunternehmer. Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Maschmeyer Group investiert er in Unternehmensgr\u00fcndungen aus verschiedenen Branchen. Davor baute er die Finanzvertriebsgesellschaft AWD Holding AG auf und war Vorstand der gemeinsam mit Bert R\u00fcrup gegr\u00fcndeten MaschmeyerR\u00fcrup AG. Das \u201eVerm\u00f6gen Magazin\u201c bezifferte im September 2016 <a href=\"https:\/\/www.vermoegenmagazin.de\/carsten-maschmeyer-vermoegen\/\" target=\"_blank\">das Verm\u00f6gen von Carsten Maschmeyer<\/a> auf \u00fcber eine Milliarde Euro. Als Beruf wird Investor und Unternehmer angegeben.\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/02\/02\/vermoegensobergrenze-die-diskussion-erweitern-und-konkretisieren\/#fnref-4\">\u21a9<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Community-Autor Andreas Smurawski hat gleich\u00a0in seinem ersten Beitrag f\u00fcr die Neue Debatte ein hei\u00dfes Eisen\u00a0angefasst. Das\u00a0Tabu Nummer 1\u00a0des Kapitalismus: Die Verm\u00f6gensobergrenze. 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