{"id":412743,"date":"2016-12-22T14:07:15","date_gmt":"2016-12-22T14:07:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/de\/?p=412743"},"modified":"2016-12-22T14:10:42","modified_gmt":"2016-12-22T14:10:42","slug":"rohingya-die-vergessenen-opfer-des-antihumanismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2016\/12\/rohingya-die-vergessenen-opfer-des-antihumanismus\/","title":{"rendered":"Rohingya: die vergessenen Opfer des Antihumanismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aleppos Bewohner durchleben die H\u00f6lle auf Erden. Doch auch Muslime am anderen Ende der Welt leiden. Die Schandtaten gegen\u00fcber der Rohingya zu verurteilen ist jedoch keine muslimische, sondern eine menschliche Pflicht.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der V\u00f6lkermord ist wohl mit Sicherheit die extremste Ausdrucksform des Antihumanismus, der sich durch alle Religionen, geschichtlichen Epochen und Kulturen zieht. Aber das Bewusstsein, dass es sich auch wirklich um V\u00f6lkermord handelt, ist wiederum abh\u00e4ngig von der Kultur und Religion, in der sich dieser extreme Antihumanismus \u00e4u\u00dfert. Und in diesem Zusammenhang ist der Fall der Volksgruppe der Rohingya in Myanmar emblematisch. Die Rohingya bleiben unbekannt und vergessen. Da es den T\u00e4tern die M\u00f6glichkeit bietet, ihre Verbrechen weiterhin ungest\u00f6rt und ungestraft zu begehen und vor allem periodisch zu wiederholen.<\/p>\n<p><strong>Entmenschlichung der Anderen<\/strong><\/p>\n<p>Jeder V\u00f6lkermord basiert auf der Entmenschlichung des Anderen, um jegliches Gewissensproblem von Anfang an vom Tisch zu haben. Menschen sind keine Menschen, weil sie auf der falschen Seite stehen oder noch besser nie da h\u00e4tten sein sollen und demzufolge enteignet und vertrieben werden k\u00f6nnen. Das ist die Hauptthese des bis ins Extrem durchgedachten Antihumanismus. Wie der Humanismus, der als seine positive Kehrseite gilt, ist auch der Antihumanismus ein politisches, pragmatisches Wirtschaftsmodell. Denn die Ausl\u00f6schung des Anderen bedeutet die Durchsetzung meiner Interessen in einem menschenleeren Land, die Ausbeutung der Ressourcen dieses Landes und die Verwandlung dieses Landes in meinen eigenen religi\u00f6sen und kulturellen Raum.<\/p>\n<p>Im November 2016 zeigte Human Rights Watch auf, wie Myanmar systematisch Einrichtungen, Infrastrukturen und lebensnotwendige Geb\u00e4ude in der Rohingya Region im Staat von Rakhine zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dem offiziellen Narrativ der Regierung zufolge w\u00e4ren die Rohingya eingewanderte Eindringlinge, die nicht zur Region, sondern Bengalen aus dem Nachbarland Bangladesch geh\u00f6ren. Sie sind vogelfrei und haben kein Recht auf B\u00fcrgerrechte, Staatsb\u00fcrgerschaft, und da sie auch entmenschlicht wurden, stehen ihnen auch keine grundlegenden Menschenrechte zu. Sie werden von der buddhistischen Mehrheit verfolgt.<\/p>\n<p>Die Sicherheitskr\u00e4fte und die Regierung von Myanmar sind die Organisatoren des schleichenden V\u00f6lkermordes. Aber das Narrativ dient auch der Bev\u00f6lkerung als Rechtfertigung, um diese Menschen zu vertreiben und zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p><strong>Hilflos und staatenlos<\/strong><\/p>\n<p>Der Antihumanismus kennzeichnet aber nicht nur die T\u00e4ter, sondern auch die Nachbarl\u00e4nder, die zwar den V\u00f6lkermord gegen die Rohingya stark denunzieren, wie Malaysia, Indonesien und Bangladesch, gleichzeitig aber die Rohingya-Fl\u00fcchtlinge nicht ausreichend in ihren L\u00e4ndern aufnehmen oder die Grenzen aus \u00dcberforderung schlie\u00dfen, wie im Falle von Bangladesch, dessen Regierung auch Repressalien der Soldaten von Myanmar bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Die UNHCR spricht von Zwangsvertreibungen und T\u00f6tungen von Rohingya im Rakhin Staat in Myanmar. Am meisten leiden nat\u00fcrlich die Frauen unter diesem schleichenden V\u00f6lkermord. Denn diese kann man dem Entmenschlichungsnarrativ zufolge wie Freiwild vergewaltigen. Einher mit der Vertreibung geht nat\u00fcrlich der Hunger dieser Menschen, die Traumatisierung einer ganzen Generation von Menschen, die niemand will und niemand als Menschen sieht.<\/p>\n<p>Die Regierung im Bangladesch weist Beschuldigungen zur\u00fcck und behauptet, eine weitere Aufnahme der Rohingya w\u00fcrde die Gewalt gegen die noch nicht geflohenen Rohingya in den D\u00f6rfern des Rakhin Staates nur noch versch\u00e4rfen. Aber zu den grundlegenden Menschenrechten der Rohingya geh\u00f6rt nicht nur das Widerstandsrecht gegen die Gewalt der Mehrheit, auf das sich beispielsweise die Yaqeen K\u00e4mpfer berufen, sondern auch das Recht auf Asyl in einem Nachbarland, um der bewaffneten Gewalt zu entkommen. Und dies gilt vor allem f\u00fcr die schw\u00e4cheren Menschen, worunter Frauen, Kinder und \u00e4ltere Leute.<\/p>\n<p>Ein Wort m\u00f6chte ich noch zu den Widerstandsk\u00e4mpfer sagen, denn auch sie sind Teil des Narratives der Regierung von Myanmar. Sie werden als muslimische Terrorgruppen bezeichnet, aber was sie fordern sind nicht religi\u00f6se Rechte als Muslime, sondern grundlegende Menschenrechte und B\u00fcrgerrechte, wie die Staatsb\u00fcrgerschaft, die ihnen 1982 von der Milit\u00e4rdiktatur aberkannt worden war.<\/p>\n<p>Die Widerstandsk\u00e4mpfer sprechen nicht von religi\u00f6ser Verfolgung, weil sie Muslime sind, sondern sprechen von Verfolgung als ethnische Gruppe von Menschen und von Vertreibung aus ihrer Heimat, von den dauernden Angriffen gegen ihre D\u00f6rfer und die systematische T\u00f6tung von Zivilisten, von Vergewaltigungen und von Menschenh\u00e4ndlern.<\/p>\n<p>Sie fordern die zivilisierte V\u00f6lkergemeinschaft auf, die Rohingya zu retten. L\u00e4ndereien der Rohingya werden vom Staat konfisziert. Die Rohingya fordern keine besonderen Rechte als muslimische Minderheit, sondern eine gerechte und gleiche Behandlung wie alle anderen B\u00fcrger von Myanmar, das sich als eine demokratische Republik bezeichnet. Sie leisten berechtigten Widerstand gegen die extremistischen Buddhisten und fordern ihre Rechte, die in einem Rechtsstaat f\u00fcr alle B\u00fcrger gelten.<\/p>\n<p><strong>Wie soll es weitergehen? <\/strong><\/p>\n<p>Wie gelingt es uns nun, das Narrativ umzukippen und ein friedliches und menschenw\u00fcrdiges Leben f\u00fcr die Rohingya in einem Myanmar-Rechtsstaat zu gew\u00e4hrleisten?<\/p>\n<p>Der erste Schritt ist der internationale Druck auf den Staat Myanmar, der Dialog mit der buddhistischen Mehrheit und eine dringende Untersuchung der Verbrechen der Regierung von Myanmar gegen die Minderheit der Rohingya, wie von Amnesty International gefordert.<\/p>\n<p>Die T\u00f6tungen der Rohingya, die Vergewaltigungen und die Folter, die Zwangsverlegungen und die Bewegungseinschr\u00e4nkungen m\u00fcssen sofort ein Ende finden, so auch die Arbeitsverbote.<\/p>\n<p>Der zweite Schritt besteht in der sozialen Umsetzung in der Rakhin Region eines toleranten Zusammenlebens zwischen den verschiedenen Ethnien und Religionen mit der Unterst\u00fctzung von Friedenstruppen, welche Menschen, die gegen die Menschenrechte anderer versto\u00dfen, strafrechtlich verfolgt werden. Zu diesem Zwecke sind Projekte in den D\u00f6rfern und St\u00e4dten notwendig, um sich gegenseitig kennenzulernen und die Vorurteile und die Narrative abzubauen. In diesem Rahmen kann man dann auch die humanistischen Traditionen des Buddhismus und des Islam, die Friedenskonzepte in Buddhismus und Islam, die Diversit\u00e4t und Gleichberechtigung, die Kultur in Form von Musik, Dichtung, Kunst und Geschichte aufarbeiten, um die Menschlichkeit und Menschenw\u00fcrdigkeit des Anderen respektieren und leben zu lernen.<\/p>\n<p>Erforderlich sind auch Entwicklungshilfema\u00dfnahmen zu Gunsten der Rohingya-Gemeinden, um ihnen aus der Armut zu helfen und sie dazu in die Lage zu versetzen, wirtschaftlich und sozial wieder an Ansehen und Selbst\u00e4ndigkeit zu gewinnen. Hier w\u00e4ren beispielsweise Mikrokredite und Projekte f\u00fcr Frauen, Bildungsprojekte f\u00fcr Kinder, Empowerment und Traumatherapie von gro\u00dfem Belang. Und der Wiederaufbau aller zerst\u00f6rten D\u00f6rfer, einher mit dem R\u00fcckkehrrecht aller Rohingya in ihre Heimat.<\/p>\n<p>Denn ein Volk, das einem V\u00f6lkermord entgegensieht, der sich immer wieder wiederholt, ist traumatisiert. Und ein kollektives Trauma zerst\u00f6rt das Vertrauen und die Hoffnung ganzer Generationen. Somit lautet das Zauberwort Bewusstseinsbildung: Rohingya sind Menschen, sind gleichberechtigte B\u00fcrger Myanmars und geh\u00f6ren der muslimischen Minderheit an. Diese ist die Umkehrung des Antihumanismus in Humanismus. Man braucht nicht Muslim zu sein, um die Rohingya zu unterst\u00fctzen. Es reicht, wenn man Mensch ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aleppos Bewohner durchleben die H\u00f6lle auf Erden. Doch auch Muslime am anderen Ende der Welt leiden. 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