{"id":2691240,"date":"2026-04-10T10:33:29","date_gmt":"2026-04-10T09:33:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2691240"},"modified":"2026-04-10T10:33:29","modified_gmt":"2026-04-10T09:33:29","slug":"krieg-ist-kein-naturgesetz-friedensforscher-wintersteiner-ueber-aufruestung-ungleichheit-und-optimismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/04\/krieg-ist-kein-naturgesetz-friedensforscher-wintersteiner-ueber-aufruestung-ungleichheit-und-optimismus\/","title":{"rendered":"\u201eKrieg ist kein Naturgesetz\u201c \u2013 Friedensforscher Wintersteiner \u00fcber Aufr\u00fcstung, Ungleichheit und Optimismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Welt scheint heute so instabil wie schon lange nicht mehr: Kriege im Iran, in der Ukraine, dem Gazastreifen oder im Sudan, dazu noch unz\u00e4hlige kleine milit\u00e4rische Konflikte, die es in Europa kaum in die Nachrichten schaffen. Ist Krieg also ein unvermeidlicher Teil der menschlichen Natur? Dem widerspricht der Friedensforscher Werner Wintersteiner: Kriege sind kein Naturgesetz, sondern ein historisches Produkt gesellschaftlicher, \u00f6konomischer und politischer Verh\u00e4ltnisse. Sie sind erst mit immer komplexeren Organisationsformen von Gesellschaften entstanden und k\u00f6nnen daher auch wieder abgeschafft werden.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Lena Krainz<\/em><\/p>\n<div class=\"lwptoc lwptoc-inherit\" data-smooth-scroll=\"1\" data-smooth-scroll-offset=\"100\" data-lwptoc-initialized=\"1\">\n<div class=\"lwptoc_i\">\n<p><strong><span id=\"Krieg_ist_kein_Naturgesetz_sondern_kann_abgeschafft_werden\">Krieg ist kein Naturgesetz, sondern kann abgeschafft werden<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Kriege im Iran, in der Ukraine, im Gazastreifen, im Sudan \u2013 die Weltlage schaut nicht sehr gut aus. Nach einer l\u00e4ngeren Zeit relativen Friedens droht uns eine neue Welle von Krieg und Gewalt. Ist die Friedensp\u00e4dagogik, die Friedensforschung gescheitert? Oder ist Kriegf\u00fchren einfach etwas Menschliches?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Weder noch. Man k\u00f6nnte es vielleicht so ausdr\u00fccken: Es ist wieder mal eine Niederlage der Friedensforschung und ein Beweis f\u00fcr ihre Notwendigkeit. Es ist ja nicht so, dass die Friedensforschung keine Ideen gehabt h\u00e4tte, sondern dass sie realpolitisch keine Rolle gespielt hat. Viele Erkenntnisse dar\u00fcber, wie man besser zusammenleben kann \u2013 trotz unterschiedlicher Interessen und Machtverh\u00e4ltnisse \u2013 wurden einfach ignoriert.<\/p>\n<p>Daraus kann man aber nicht schlie\u00dfen, wie die menschliche Natur ist. Kriege sind nicht ein Werk der menschlichen Psychologie, sondern der menschlichen Gesellschaft. Da kommen sehr viele \u00f6konomische, politische und kulturelle Faktoren dazu. Offensichtlich ist der Mensch durchaus f\u00e4hig, Kriege zu f\u00fchren. Allerdings gab es Kriege nicht von Anbeginn, sondern erst seit einer bestimmten Entwicklungsphase der Menschheit.<\/p>\n<blockquote><p>Denn Krieg ben\u00f6tigt komplexe Organisation und Logistik. Ich sage manchmal etwas zynisch, es braucht sehr viel \u201eLiebe\u201c dazu, um Krieg zu f\u00fchren. Insofern sind Kriege ein historisches Produkt und eine Institution, die man auch abschaffen kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine oft genannte Analogie ist die Sklaverei. Sie wurde als Institution abgeschafft, auch wenn es sie faktisch noch gibt. Aber sie ist heute illegal und niemand bekennt sich offen dazu. Einen \u00e4hnlichen Prozess versucht man beim Thema Krieg. In gewisser Weise ist das sogar gelungen. Schon der<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6lkerbund\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> V\u00f6lkerbund<\/a> hat versucht, eine \u00c4chtung des Krieges zu erreichen. Mit der Gr\u00fcndung der Vereinten Nationen ist das Verbot von Kriegen dann im Grunde umgesetzt worden. Die Weltgemeinschaft, also alle Staaten der Welt, haben sich verpflichtet, auf den Krieg als Mittel der Politik zu verzichten. Allerdings mit der Ausnahme der Selbstverteidigung und sp\u00e4ter kam noch das Konzept der humanit\u00e4ren Intervention dazu. Der Gedanke dahinter war, Menschen zu sch\u00fctzen, die unter einem Terrorregime leben.<\/p>\n<blockquote><p>Das hei\u00dft, es ist gelungen, Kriege bis zu einem gewissen Grad zu illegalisieren, auf der rechtlichen Ebene, aber auch lange Zeit auf einer politischen Ebene. Das ist durchaus ein Erfolg, den man nicht vergessen sollte. Dass dieser Erfolg noch nicht dazu f\u00fchrt, dass Krieg tats\u00e4chlich \u201eabgeschafft\u201c wird, steht auf einem anderen Blatt.<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_2691249\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2691249\" class=\"wp-image-2691249 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3558-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"933\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3558-1.jpeg 1920w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3558-1-300x146.jpeg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3558-1-820x398.jpeg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><p id=\"caption-attachment-2691249\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Sabine Schmitz<\/p><\/div>\n<p><strong><span id=\"Wenn_Laender_autoritaerer_werden_hat_das_aussenpolitische_Auswirkungen\">Wenn L\u00e4nder autorit\u00e4rer werden, hat das au\u00dfenpolitische Auswirkungen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Es scheint heute allerdings so, als w\u00fcrde diese \u00c4chtung des Krieges immer mehr aufgeweicht. Warum?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Das h\u00e4ngt sicher damit zusammen, wie die Staaten konstituiert sind. Wenn sich immer mehr Gesellschaften in Richtung Diktatur entwickeln, hat das auch au\u00dfenpolitische Auswirkungen. Vor allem, wenn es gro\u00dfe Staaten sind, wie bei den USA und nat\u00fcrlich Russland, um nur diese zwei Beispiele zu nennen. Man darf nicht vergessen, dass auch die Staaten, die sich als H\u00fcter der <a class=\"wpg-linkify wpg-tooltip tooltipstered\">Menschenrechte<\/a> und des Friedens sehen, n\u00e4mlich die europ\u00e4ischen Staaten, immer h\u00e4ufiger ihre Eigeninteressen als Interessen der Menschheit ausgeben.<\/p>\n<blockquote><p>Das hat man zum Beispiel am Angriff auf den Iran gesehen, der ja in jeder Beziehung eine v\u00f6llige Missachtung des V\u00f6lkerrechts war. Die wenigsten europ\u00e4ischen L\u00e4nder haben das auch tats\u00e4chlich mit diesen Worten kritisiert.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><span id=\"Das_Voelkerrecht_erlaubt_legale_Interventionen_unter_bestimmten_Bedingungen\">Das V\u00f6lkerrecht erlaubt legale Interventionen unter bestimmten Bedingungen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Gibt es denn Ihrer Meinung nach eine Situation, in der ein milit\u00e4rischer Angriff von au\u00dfen legitim ist?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Es gibt eine Form von Intervention, die mit dem V\u00f6lkerrecht vereinbar ist. Dabei fasst der UNO-Sicherheitsrat einen Beschluss und r\u00fcstet eine Truppe aus. Daf\u00fcr gibt es aber mehrere Voraussetzungen: Es muss sich um eine gerechte Sache handeln. Es d\u00fcrfen jene, die intervenieren, keine Eigeninteressen haben. Es muss eine realistische Aussicht auf Erfolg haben und die Mittel m\u00fcssen angemessen sein. Hier stellt sich etwa die Frage, ob die Bombardierung eines Staates \u00fcberhaupt das angemessene Mittel sein kann, ein unterdr\u00fccktes Volk zu unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem m\u00fcssen alle anderen Mittel der Intervention vorher versagt haben. Das ist etwas v\u00f6llig anderes als das, was im Iran gerade geschieht. Allerdings diskutiert so niemand mehr, weil niemand mehr die Regeln f\u00fcr wichtig h\u00e4lt.<\/p>\n<blockquote><p>Aber nur weil Regeln gebrochen werden, schafft man sie ja nicht ab. Man w\u00fcrde ja auch nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Stra\u00dfen aufheben, nur weil sich nicht alle daran halten.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ein weiterer Krieg findet seit \u00fcber vier Jahren in der Ukraine statt. Hier wird immer wieder dar\u00fcber diskutiert, ob und wie Europa helfen soll. Was ist Ihre Meinung?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Helfen muss man der Ukraine sowieso. Das ist ein angegriffenes Land, das ist f\u00fcr mich v\u00f6llig klar. Aber man h\u00e4tte viel mehr tun k\u00f6nnen, um den Krieg zu verhindern. Das ist \u00fcberhaupt nicht passiert.<\/p>\n<p>Wir sehen jetzt, dass das Land zerst\u00f6rt wird, ein Teil erobert, besetzt und unterdr\u00fcckt wird. Gleichzeitig hei\u00dft es in Europa, dass wir nicht einmal \u00fcber Verhandlungen reden d\u00fcrfen, weil das die Ukraine schw\u00e4chen w\u00fcrde. F\u00fcr mich ist das entsetzlich. F\u00fcr mich geht es nicht in erster Linie darum, ob man die eine Waffe oder eine andere Waffe liefern soll, sondern um die grunds\u00e4tzliche Haltung: Will man Frieden oder sagt man, man will mit Putin nicht verhandeln, weil er ein Aggressor ist? Mit wem soll man sonst verhandeln? Man hat ja sogar mit Stalin verhandelt, der wohl zweifellos schlimmer war als Putin.<br \/>\nUnd dieser Verzicht auf jede Suche nach einer Verhandlungsl\u00f6sung hat wohl dazu beigetragen, dass der Krieg noch immer andauert, und dass Europa im Spiel der M\u00e4chte heute \u00fcberhaupt keine Rolle spielt.<\/p>\n<p><strong><span id=\"Europa_und_Oesterreich_koennten_sich_viel_staerker_diplomatisch_einsetzen\">Europa und \u00d6sterreich k\u00f6nnten sich viel st\u00e4rker diplomatisch einsetzen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Was m\u00fcsste man Ihrer Meinung nach machen, um mehr Frieden in der Welt zu schaffen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Aus europ\u00e4ischer oder \u00f6sterreichischer Sicht f\u00e4llt auf, dass sich Europa offenbar ganz abgemeldet hat und es keine wirkliche Friedensinitiative gibt. Weder in der Ukraine noch in Gaza oder im Iran. Das einzige, was man Europa vielleicht zugutehalten kann, dass die Staaten sich jetzt nicht auch noch am Irankrieg beteiligen wollen, wie Donald Trump oder die israelische Regierung gefordert haben. Aber das w\u00e4re wohl auch eine Form von Selbstmord, wenn man so weit geht.<\/p>\n<p>Dabei h\u00e4tte Europa aufgrund seiner \u00f6konomischen Macht sehr viel mehr Spielraum, wenn es mit einer Stimme sprechen w\u00fcrde. Das einzige, worauf sich die EU einigt, ist ein gigantisches Aufr\u00fcstungsprogramm, und auch das wurde auf den Druck der USA hin beschlossen. Dabei ist das Argument, dass Europa zu wenig Waffen h\u00e4tte, keineswegs zutreffend, weil<a href=\"https:\/\/kontrast.at\/militaerausgaben-weltweit\/\"> das europ\u00e4ische Waffenarsenal wesentlich gr\u00f6\u00dfer ist als etwa das russische<\/a>. Dieser Wahnsinn der Aufr\u00fcstung entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Was hingegen fehlt, ist eine diplomatische politische Initiative und eine kluge B\u00fcndnispolitik.<\/p>\n<blockquote><p>Ich meine, dass sich ein geeintes Europa mit Staaten des globalen S\u00fcdens zusammenschlie\u00dfen sollte, um gemeinsame Initiativen zu starten, weil es eine Interessensgemeinschaft gibt. Es leiden auch sehr viele Staaten des S\u00fcdens unter den Kriegen in der Ukraine und dem Iran. Nat\u00fcrlich gibt es niemanden, der nicht leidet. Trump hat ja auch sein eigenes Volk in das Schlamassel hineingef\u00fchrt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch \u00d6sterreich k\u00f6nnte hier eine Rolle spielen. Die \u00f6sterreichische Diplomatie war in der Vergangenheit durchaus erfolgreich, zum Beispiel beim Verbot von Landminen oder beim Atomwaffenverbotsvertrag. Auch wenn das nun einige L\u00e4nder wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen, hat die Diplomatie durchaus gute Dinge erreicht. Auch das Atomabkommen mit dem Iran war ein Erfolg Europas, bis es Trump aufgek\u00fcndigt und damit seine eigenen Verb\u00fcndeten desavouiert hat. Das erst hat uns damit in die jetzige tragische Situation gebracht.<\/p>\n<p>Die Lage ist nicht aussichtslos, aber sie liegt nat\u00fcrlich sehr im Argen, weil es eine v\u00f6llige Unt\u00e4tigkeit und Unf\u00e4higkeit gibt, was echte Friedensinitiativen betrifft. Es g\u00e4be schon M\u00f6glichkeiten, wenn der politische Wille und die politische Weitsicht da w\u00e4ren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"L\u00e4nder mit den h\u00f6chsten Milit\u00e4rausgaben\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8FHeRSalwLE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong><span id=\"Mehr_als_neutral_Oesterreich_sollte_sich_als_Friedensrepublik_aufstellen\">Mehr als neutral: \u00d6sterreich sollte sich als Friedensrepublik aufstellen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Vor dem Hintergrund dieser geopolitischen Entwicklungen sagen manche, die \u00f6sterreichische Neutralit\u00e4t ist ein veraltetes Konzept \u2013 ist sie \u00fcberholt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Selbstverst\u00e4ndlich bin ich der Meinung, dass sie nicht \u00fcberholt ist, sondern im Gegenteil unsere gro\u00dfe Chance. Das sieht man nur deswegen nicht so, weil sie die jetzige Regierung nicht f\u00fcr Friedenspolitik nutzt. Ich glaube, dass man mit der Neutralit\u00e4t einen Spielraum hat, den andere L\u00e4nder nicht haben.<\/p>\n<p>Was w\u00fcrde geschehen, wenn wir bei der <a class=\"wpg-linkify wpg-tooltip tooltipstered\">NATO<\/a> w\u00e4ren? Dann g\u00e4be es wohl auch bei uns <a class=\"wpg-linkify wpg-tooltip tooltipstered\">NATO<\/a>-St\u00fctzpunkte, wie z.B. in Italien, wo wenige Kilometer hinter der \u00f6sterreichischen Grenze auf der italienischen Seite der riesige<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aviano_Air_Base\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00a0Luftwaffenst\u00fctzpunkt \u201eAviano\u201c<\/a> der USA liegt. Dieser St\u00fctzpunkt ist f\u00fcr den Angriff auf den Iran ziemlich wichtig, weil die Tankflugzeuge, die die Bombenflieger in der Luft auftanken, dort starten. Auch bestimmte \u00dcberwachungs- und Radarfunktionen werden von dort aus get\u00e4tigt. Die Italiener k\u00f6nnen da gar nichts machen, weil das mit einem <a class=\"wpg-linkify wpg-tooltip tooltipstered\">NATO<\/a>-Vertrag so ausgemacht ist. Wollen wir das auch?<\/p>\n<blockquote><p>Ich bin der Meinung, dass uns die Neutralit\u00e4t sogar bis zu einem gewissen Grad davor sch\u00fctzt, dass man uns milit\u00e4risch angreift. Vor allem, wenn man die Neutralit\u00e4t n\u00fctzt, sich als diplomatischer Ort anbietet und diplomatische Initiativen startet. Wenn es wirklich zu einem Krieg kommt \u2013 was ich nicht hoffe \u2013 hat man eine gewisse Chance, dass das alle Kriegsm\u00e4chte erhalten wollen. Dass sie sagen, solche neutrale Inseln braucht man, um weiterzukommen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Anstatt weniger Neutralit\u00e4t braucht es eher das Gegenteil. \u00d6sterreich sollte sich als Friedensrepublik konstituieren. Mit gutem Willen w\u00e4re das machbar und es w\u00e4re ein Dienst an der Welt und f\u00fcr \u00d6sterreich. Es gibt dazu auch historische Beispiele in diese Richtung.<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Thirring\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Hans Thirring<\/a>, Physiker, Friedensforscher und SP\u00d6-Bundesrat, hat in den 1960-er Jahren vorgeschlagen, dass \u00d6sterreich mit allen Nachbarl\u00e4ndern Vertr\u00e4ge abschlie\u00dfen und so das Bundesheer wieder abschaffen k\u00f6nnte \u2013 als eine einseitige vertrauensbildende Ma\u00dfnahme. Er wollte damit zur Entspannung im Kalten Krieg beitragen. Ich denke, diese Idee, sich der Milit\u00e4rlogik zu widersetzen, ist<a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/mehr-sicherheit-ohne-waffen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> heute wieder h\u00f6chst aktuell<\/a>.<\/p>\n<p><strong><span id=\"Mit_der_Militarisierung_des_Denkens_beginnt_die_Kriegsvorbereitung\">Mit der Militarisierung des Denkens beginnt die Kriegsvorbereitung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Gleichzeitig ist das Bundesheer in der Bev\u00f6lkerung<\/strong><a href=\"https:\/\/www.bmlv.gv.at\/download_archiv\/pdfs\/2025-Einstellung-OeBV-zu-SihPol.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong> heute recht beliebt<\/strong><\/a><strong>. Erf\u00fcllen sie nicht eine wichtige Funktion in der Gesellschaft?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Ja, freilich eine sehr wichtige. Das Bundesheer hat 20, 30 Jahre lang haupts\u00e4chlich damit geworben, dass es bei Katastrophen wie Zugungl\u00fccken und \u00dcberschwemmungen zur Stelle ist. Ich glaube, ein guter Teil seiner Beliebtheit erkl\u00e4rt sich genau aufgrund seiner zivilen Missionen. Jetzt hingegen wird wieder offen gesagt, dass das Bundesheer eigentlich zur Kriegsf\u00fchrung da ist.<\/p>\n<p>Wir erleben hier eine Militarisierung des Denkens, die von den Medien bedenkenlos betrieben wird, aber auch ganz stark vom Verteidigungsministerium. Ein Beispiel: Als das<a href=\"https:\/\/burgenland.orf.at\/stories\/3347229\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Handyexperiment des ORF<\/a> zu Ende ging, bei dem Sch\u00fcler:innen freiwillig f\u00fcr drei Wochen auf ihr Handy verzichtet haben, hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Disziplin und Verantwortung der Sch\u00fcler:innen in einen Zusammenhang mit dem \u00f6sterreichischen Bundesheer gebracht, als w\u00e4re das eine Ein\u00fcbung in milit\u00e4rische Tugenden gewesen. \u00dcberhaupt interveniert das Milit\u00e4r sehr stark im Bildungsbereich und kapert Begriffe wie zum Beispiel \u201egeistige Landesverteidigung\u201c. Dieser Begriff in unserer Verfassung ist eigentlich als<a href=\"https:\/\/www.bmb.gv.at\/Themen\/schule\/schulpraxis\/ba\/glv.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> \u201enichtmilit\u00e4rischer Beitrag zur Friedenssicherung\u201c<\/a> gedacht, aber jetzt bildet ausgerechnet das Milit\u00e4r unter diesem Titel Lehrkr\u00e4fte zu<a href=\"https:\/\/kphvie.ac.at\/data-collection\/news\/news-detail.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> \u201ewehrpolitischen Themen\u201c<\/a> aus.<\/p>\n<p>Auch der Sicherheitsbegriff wird gekapert. Ja, wir brauchen Sicherheit. Jeder Mensch braucht Sicherheit \u2013 im Alltag, dass man auf der Stra\u00dfe nicht \u00fcberfallen wird, dass man im Krankenhaus gesund wird, ohne aufgrund der Kosten bankrott zu gehen. Man braucht die Sicherheit einen Arbeitsplatz mit entsprechendem Einkommen zu haben und die Sicherheit, dass man gesunde Luft einatmen und sich das Wohnen leisten kann. Obwohl jeder Mensch so viele und diverse Sicherheitsbed\u00fcrfnisse hat, konzentriert man sich jetzt darauf, dass man \u201eaus Sicherheitsgr\u00fcnden\u201c das Milit\u00e4r st\u00e4rken muss und ignoriert dabei den Rest.<\/p>\n<blockquote><p>Diese geistige Militarisierung ist in meinen Augen eigentlich eine Kriegsvorbereitung. Und im Allgemeinen besteht die Gefahr, dass aus Kriegsvorbereitung Krieg wird.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><span id=\"Friedenserziehung_steht_in_den_Lehrplaenen\">Friedenserziehung steht in den Lehrpl\u00e4nen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Gleichzeitig steht \u201e<\/strong><a href=\"https:\/\/www.versoehnungsbund.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Spinnrad3_2023_Friedensbildung_Wintersteiner.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>Friedenserziehung\u201c<\/strong><\/a><strong> sogar im Lehrplan und Schulklassen lesen h\u00e4ufig pazifistische Literatur wie<\/strong><em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mutter_Courage_und_ihre_Kinder\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong> Mutter Courage und ihre Kinder<\/strong><\/a><\/em><strong> oder<\/strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Im_Westen_nichts_Neues\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>\u00a0<em>Im Westen nichts Neues<\/em><\/strong><\/a><strong>. Macht \u00d6sterreich da nicht auch viel richtig?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner: <\/strong>Es stimmt, dass das Wort Friedenserziehung in den Lehrpl\u00e4nen vorkommt. Aber ist das mehr als ein Lippenbekenntnis? Schlie\u00dflich taucht es im Kontext der SDGs<a href=\"https:\/\/www.sdgwatch.at\/de\/ueber-sdgs\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> (Sustainable Development Goals)<\/a> auf, die eben auch Frieden, Demokratie und Global Citizenship beinhalten. \u00dcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum betrachtet, f\u00e4llt auf, dass der Frieden kein permanenter Bestandteil der Lehrpl\u00e4ne ist. Er hat immer mal wieder Konjunktur und dann verschwindet er wieder aus den Lehrpl\u00e4nen. In den 1980-er Jahren hat man Frieden zum Beispiel vor allem als Antifaschismus vor dem Hintergrund der Waldheim-Aff\u00e4re verstanden. Und das politische Klima mit den gro\u00dfen Friedensdemonstrationen, weltweit wie in \u00d6sterreich, mag mit ein Grund gewesen sein, dass Frieden damals in Schulb\u00fccher und Lehrpl\u00e4ne aufgenommen wurde. Jetzt ist das nicht mehr so. Dennoch ist das politische Klima in einem neutralen Land weniger militaristisch als in einem NATO-Staat, ein weiteres Argument f\u00fcr die Neutralit\u00e4t.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es bereits P\u00e4dagog:innen und Wissenschaftler:innen, die sagen, es war schon richtig, dass man nach dem Krieg solche pazifistische Literatur gelesen hat, weil der Krieg der Nazis ein ungerechter Krieg war. Aber jetzt m\u00fcsste man andere Werke lesen, weil es die M\u00f6glichkeit eines gerechten Krieges gibt. Zum Beispiel B\u00fccher, in denen Soldaten als Held dargestellt werden. Das beunruhigt mich, denn auch in \u00d6sterreich gibt es diese Tendenzen.<\/p>\n<p><strong><span id=\"Strategischer_Optimismus_weder_verzweifeln_noch_schoenreden\">\u201eStrategischer Optimismus\u201c: weder verzweifeln noch sch\u00f6nreden<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Trotz all dieser Entwicklungen bezeichnen Sie sich als \u201estrategischen Optimisten\u201c. Warum?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Den Begriff habe ich von einem meiner Vorbilder \u00fcbernommen, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbert_C._Kelman\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Herbert Kelman<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p>Er meinte damit, dass es eine angemessene Strategie ist, weder zu verzweifeln noch sich die Situation sch\u00f6nzureden, sondern beharrlich nach M\u00f6glichkeiten zu suchen oder sie aktiv herbeizuf\u00fchren, um etwas zu verbessern. Und er hat immerhin mit einem gewissen Erfolg im <a class=\"wpg-linkify wpg-tooltip tooltipstered\">Israel<\/a>&#8211;<a class=\"wpg-linkify wpg-tooltip tooltipstered\">Pal\u00e4stina<\/a>-Konflikt vermittelt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und ich sehe auch, dass das Interesse an Friedensbildung wieder stark zunimmt. Eben als Gegenreaktion zu der gesamten Militarisierung.<\/p>\n<p><strong><span id=\"Krieg_oder_Frieden_3_Szenarien_fuer_die_Zukunft\">Krieg oder Frieden: 3 Szenarien f\u00fcr die Zukunft<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie sehen Sie dann als strategischer Optimist die Zukunft in 30 Jahren? Gibt es eine positive Vision f\u00fcr eine friedlichere Welt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Ich glaube, dass niemand die Zukunft voraussagen kann, aber man kann Szenarien entwickeln. Das erste Szenario ist eine Entwicklung hin zu einer Katastrophe. Schlie\u00dflich wartet das Klima nicht darauf, bis sich die Herren Kriegstreiber ausgestritten haben. Kriege sind ein wesentlicher Faktor, der die Klimakrise anheizt. Damit nimmt auch das Artensterben zu, Konflikte um knapper werdende Ressourcen brechen auf, Teile der Welt werden unbewohnbar, was zu neuen Migrationsstr\u00f6men f\u00fchrt, ganze V\u00f6lker verarmen oder werden vielleicht sogar ausgerottet. Das alles k\u00f6nnte zu erbitterten K\u00e4mpfen und Kriegen f\u00fchren. Diese dystopische Entwicklung ist in 30 Jahren durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die zweite M\u00f6glichkeit ist, dass es vern\u00fcnftigen Kr\u00e4ften gelingt, Koalitionen zu schmieden, die diese Entwicklung aufhalten und einen Gegentrend ausl\u00f6sen. Das hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Sonst h\u00e4tten wir nie die UNO gegr\u00fcndet und nach 1945 keinen Neubeginn probiert. Heute gibt es viele Initiativen vor allem im Globalen S\u00fcden, die ihren Widerstand gegen Neokolonialismus nutzen, um ein \u201ebuen vivir\u201c, ein gutes Leben f\u00fcr alle zu propagieren. Bei uns gibt es zum Beispiel die <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-2898-2\/das-konvivialistische-manifest\/?number=978-3-8394-2898-6\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Konvivialisten<\/a>, eine Bewegung, die f\u00fcr eine radikale gesellschaftliche Ver\u00e4nderung und eine \u201eneue Kunst des Zusammenlebens\u201c eintritt.<\/p>\n<p>Im dritten Szenario bleibt alles wie es jetzt ist, nur noch etwas schlechter. Wir haben noch keinen Kipppunkt erreicht, sondern man hat gerade noch einen Krieg gestoppt oder eine Ma\u00dfnahme gesetzt, die das Ganze ein bisschen hinausz\u00f6gert. Und man hat sich leider an viele Verschlechterungen und R\u00fccknahmen zivilisatorischer Errungenschaften gew\u00f6hnt. Manchmal f\u00fcrchte ich, vielleicht ist unser Beitrag blo\u00df der, dass wir wenigstens dieses Szenario erreichen.<\/p>\n<p><strong><span id=\"Je_ungleicher_eine_Gesellschaft_desto_undemokratischer_wird_sie\">Je ungleicher eine Gesellschaft, desto undemokratischer wird sie<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcrden Sie Menschen sagen, die sich von diesen Entwicklungen, den Kriegen in der Welt und dem Leid abwenden, weil es einfach unertr\u00e4glich und \u00fcberw\u00e4ltigend ist?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Wintersteiner:<\/strong> Wenn diese Leute \u00fcberhaupt einen Rat von mir wollen, w\u00fcrde ich ihnen zeigen, was sie in ihrer direkten Umgebung verbessern k\u00f6nnen. Wenn man Ungerechtigkeiten in der eigenen Umgebung verhindert und Menschen hilft, denen es schlechter geht, kann das wieder zu mehr Lebensmut f\u00fchren. Das kommt dann letztlich der gesamten Gesellschaft zugute. Denn je weiter die soziale Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht und je gr\u00f6\u00dfer Spannungen und soziale Widerspr\u00fcche werden, desto mehr nehmen auch alle Formen von Gewalt zu. Und es gibt auch diesen direkten Zusammenhang:<\/p>\n<blockquote><p>Je ungleicher eine Gesellschaft ist, desto eher neigt sie zu antidemokratischen Haltungen. Die Reichen, weil sie glauben, sich alles erlauben zu k\u00f6nnen \u2013 und die Armen, weil sie den Eindruck haben, dass ihnen dieses System und diese Demokratie ohnehin keinen Schutz bieten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Au\u00dferdem w\u00fcrde ich zeigen, dass die internationalen Entwicklungen gar nicht so weit weg sind, sondern starke Auswirkungen auf uns haben. Das sieht man ja jetzt alleine <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/iran-krieg-oel-preis-erneuerbare\/\">beim Benzin-Preis<\/a>.<\/p>\n<p>Und nicht zuletzt gibt es auch viele Beispiele von Widerstand und positivem Engagement, das man sichtbar machen kann. Ob das eine <a href=\"https:\/\/wernerwintersteiner.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Eine-iranische-Stimme-fuer-echten-Frieden.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">mutige Iranerin in Teheran<\/a>ist, pazifistische Wehrdienstverweigerer in der Ukraine oder in Russland, wie auch die vielen Beispiele von<a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/blog\/meinungen-und-positionen\/der-unterschaetzte-widerstand-ein-ueberblick\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> gewaltfreiem Widerstand in kriegerischen Auseinandersetzungen<\/a>. Das sind Aktivit\u00e4ten, die Anlass zur Hoffnung geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt scheint heute so instabil wie schon lange nicht mehr: Kriege im Iran, in der Ukraine, dem Gazastreifen oder im Sudan, dazu noch unz\u00e4hlige kleine milit\u00e4rische Konflikte, die es in Europa kaum in die Nachrichten schaffen. 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