{"id":2685731,"date":"2026-03-19T13:40:42","date_gmt":"2026-03-19T13:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2685731"},"modified":"2026-03-19T13:40:42","modified_gmt":"2026-03-19T13:40:42","slug":"ungarns-wahl-zwischen-bruessel-und-washington","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/ungarns-wahl-zwischen-bruessel-und-washington\/","title":{"rendered":"Ungarns Wahl zwischen Br\u00fcssel und Washington"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die ungarischen Parlamentswahlen werden von einem transatlantischen Machtkampf begleitet. Die EU hofft auf einen Sieg der Oppositionspartei TISZA unter P\u00e9ter Magyar, w\u00e4hrend die USA weiterhin Viktor Orb\u00e1n unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Die im April bevorstehenden Parlamentswahlen in Ungarn werden zunehmend zum Gegenstand eines transatlantischen Machtkampfs. W\u00e4hrend die EU und insbesondere Deutschland auf eine Abl\u00f6sung von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n dr\u00e4ngen, erh\u00e4lt dieser Unterst\u00fctzung aus den Vereinigten Staaten. In Br\u00fcssel gilt Orb\u00e1n wegen seiner Ukraine-Politik, aktuell insbesondere wegen seiner Blockade eines beschleunigten EU-Beitritts der Ukraine, als Hindernis f\u00fcr zentrale strategische Projekte der Union. Hoffnung setzen Berlin und die EU daher auf die Oppositionspartei TISZA unter P\u00e9ter Magyar, der Ungarns Verh\u00e4ltnis zur EU stabilisieren soll. Allerdings wird Magyar, ein ehemaliger Politiker von Orb\u00e1ns Partei Fidesz, von Beobachtern h\u00e4ufig als ein \u201ej\u00fcngerer Orb\u00e1n\u201c beschrieben, der sich nicht in jeder Hinsicht den Forderungen aus Br\u00fcssel bereitwillig f\u00fcgen werde. Washington hingegen st\u00e4rkt Orb\u00e1n demonstrativ den R\u00fccken, der aus Sicht der USA zentrale Elemente ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie in Europa vertritt; diese sehen vor, in Europa die \u00e4u\u00dferste Rechte zu st\u00e4rken. Damit wird die Wahl zu einer Entscheidung \u00fcber Ungarns vorrangige au\u00dfenpolitische Orientierung zwischen Br\u00fcssel und Washington.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p><strong>EU-Gelder als Druckinstrument<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit der Corona-Pandemie, insbesondere aber seit dem Beginn des Ukrainekriegs wird der wirtschaftspolitisch gegen\u00fcber der EU loyale, aber au\u00dfenpolitisch \u2013 mit seiner fortgesetzten Kooperation vor allem mit Russland und mit der Trump-Administration \u2013 allzu eigenst\u00e4ndige ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n massiv aus Br\u00fcssel attackiert. Um ihn gef\u00fcgiger zu machen, blockiert die EU-Kommission Ungarn eigentlich zustehende Gelder: bislang insgesamt 22 Milliarden Euro an Koh\u00e4sionsmitteln sowie weitere 5,8 Milliarden Euro an Aufbau- und Resilienzmitteln aus dem Wiederaufbaufonds. Die Bedingung f\u00fcr die Freigabe der Mittel sind politische Reformen. Mit der nach Beginn des Ukrainekriegs einsetzenden europ\u00e4ischen Energiekrise wurde die ungarische Wirtschaft zus\u00e4tzlich ersch\u00fcttert. Die Entscheidung der EU-Kommission, die Mittel zu blockieren, wird mittlerweile vom Europ\u00e4ischen Gerichtshof (EuGH) angezweifelt, da vermutet wird, die Kommission habe gegen ihre eigenen Vorschriften versto\u00dfen, als sie EU-Gelder aufgrund rechtsstaatlicher Bedenken zur\u00fcckhielt.[1]<\/p>\n<p><strong>Konflikt um den Ukraine-Beitritt<\/strong><\/p>\n<p>Aktuell eskaliert einmal mehr der Konflikt mit Ungarn um die Ukraine. Die EU-Kommission plant, den EU-Beitrittsprozess der Ukraine zu beschleunigen und ihr eine teilweise EU-Mitgliedschaft anzubieten, noch bevor das Land alle erforderlichen Reformen durchgef\u00fchrt hat. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj dringt darauf, die Ukraine m\u00fcsse der EU bereits 2027 als Teil eines Friedensabkommens mit Russland beitreten. Orb\u00e1n bezeichnete diesen Schritt auf X als eine \u201eoffene Kriegserkl\u00e4rung an Ungarn\u201c.[2] Die Opposition gegen die EU-Mitgliedschaft der Ukraine ist ein zentrales Element seines Wahlkampfs vor den im April bevorstehenden ungarischen Parlamentswahlen. Br\u00fcssel und Kiew hoffen auf seine Wahlniederlage und einen Sieg des Oppositionsf\u00fchrers P\u00e9ter Magyar und seiner Partei TISZA, durch den eine politische \u00d6ffnung f\u00fcr die Ukraine m\u00f6glich werden k\u00f6nnte.[3] Mit Blick auf die Wahlen heizen deutsche Kommentatoren die Debatte an und fordern entweder einen radikalen Politikwandel in Budapest oder, sollte Orb\u00e1n die Wahl gewinnen und die Vorhaben der EU-Kommission weiter blockieren, eine ungarische Initiative f\u00fcr einen \u201eHuxit\u201c, Ungarns Austritt aus der EU; dies sei \u00fcberf\u00e4llig.[4]<\/p>\n<p><strong>Ein neuer Orb\u00e1n?<\/strong><\/p>\n<p>Anders, als es zahlreiche Berichte suggerieren, gilt TISZA-Chef Magyar \u2013 ein ehemaliger Politiker aus Orb\u00e1ns Partei Fidesz \u2013 weder als eindeutig auf die EU noch als klar proukrainisch orientiert. Die TISZA stimmte im Europ\u00e4ischen Parlament gegen das 90-Milliarden-Euro-Darlehen f\u00fcr die Ukraine. Auch sprach sich Magyar gegen die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine beschleunigte EU-Mitgliedschaft aus.[5] Beobachter stufen Magyar h\u00e4ufig als eine Art \u201ej\u00fcngeren Orb\u00e1n\u201c ein, der etwa in Sachen Migrationsabwehr \u00e4hnliche Positionen vertritt wie der Ministerpr\u00e4sident, der aber Ungarns Position als verl\u00e4ssliches Mitglied der EU wiederherstellen will, ohne freilich davor zur\u00fcckzuschrecken, sich innerhalb des B\u00fcndnisses zu behaupten. Allerdings lehnt die TISZA Vorstellungen ab, nach denen Ungarns Souver\u00e4nit\u00e4t gegen\u00fcber Br\u00fcssel gest\u00e4rkt werden m\u00fcsse. Vielmehr gilt ihr die EU als ein Mittel, mit dem Ungarn seine Interessen durchsetzen k\u00f6nne.[6]<\/p>\n<p><strong>\u201eEuropas Kurs korrigieren\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Neben dem Ukrainekrieg sorgen auch die USA f\u00fcr neue Spannungen zwischen der EU und Ungarn. Mit ihrer neuen Nationalen Sicherheitsstrategie nimmt die Trump-Administration die EU st\u00e4rker ins Visier. Einerseits hei\u00dft es: \u201eWir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, Europa abzuschreiben\u201c. Andererseits hei\u00dft es, man m\u00fcsse \u201eEuropa\u201c veranlassen, \u201eseinen gegenw\u00e4rtigen Kurs zu korrigieren\u201c, um es auf die von Washington gew\u00fcnschte politische Linie festzulegen. Gemeint ist eine aktive US-Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kr\u00e4fte der \u00e4u\u00dfersten Rechten in Europa (german-foreign-policy.com berichtete [7]); dazu hei\u00dft es, man werde \u201epolitische Verb\u00fcndete in Europa ermutigen\u201c, den \u201eindividuellen Charakter\u201c der \u201eeurop\u00e4ischen Nationen\u201c wieder zu st\u00e4rken.[8] Einer dieser \u201epolitischen Verb\u00fcndeten\u201c ist Orb\u00e1n. Ziel m\u00fcsse es unter anderem sein, \u201eEuropa aus seiner Abh\u00e4ngigkeit von China\u201c zu l\u00f6sen, hei\u00dft es weiter in der Nationalen Sicherheitsstrategie.<\/p>\n<p><strong>Die Heritage Foundation<\/strong><\/p>\n<p>Schon vor Jahren hat beispielsweise die ultrarechte Washingtoner Heritage Foundation begonnen, in diesem Sinne t\u00e4tig zu werden und in der EU auf eine enge Kooperation mit Ungarn unter Orb\u00e1n zu setzen. Die Heritage Foundation ist bekannt daf\u00fcr, mit \u201eProject 2025\u201c die Grundlagen f\u00fcr die Politik der Trump-Administration gelegt zu haben. Der Pr\u00e4sident der Stiftung, Kevin Roberts, empfing Orb\u00e1n bereits im November 2022 zu Gespr\u00e4chen und lobte Ungarns Entwicklung unter seiner Amtsf\u00fchrung in h\u00f6chsten T\u00f6nen. 2023 schlossen die Heritage Foundation und das Danube Institute, eine Orb\u00e1n nahestehende Denkfabrik, eine Vereinbarung \u00fcber eine engere Kooperation. Die US-Einrichtung arbeitet mittlerweile auch mit den Patriots for Europe (PfE) zusammen, einem Zusammenschluss eines Teils der extrem rechten Parteien im Europaparlament, in dem neben dem Fidesz auch der franz\u00f6sische Rassemblement National (RN), die FP\u00d6, der belgische Vlaams Belang, die italienische Lega, die spanische Vox und die portugiesische Chega vertreten sind.[9]<\/p>\n<p><strong>Strategische Zugest\u00e4ndnisse<\/strong><\/p>\n<p>Die Trump-Administration macht Ungarn im Gegenzug zu Orb\u00e1ns Bereitschaft, mit ihr zu kooperieren, durchaus Zugest\u00e4ndnisse. Im vergangenen Jahr etwa gab das Wei\u00dfe Haus bekannt, dass es Ungarn von den US-Sanktionen f\u00fcr den Kauf von russischem \u00d6l ausgenommen hat. Bei seiner Washington-Reise Anfang November 2025 musste Orb\u00e1n daf\u00fcr freilich einen hohen Preis zahlen: Er unterzeichnete ein Memorandum zur Zusammenarbeit mit den USA in der zivilen Atomindustrie sowie die Zusage, zehn kleine modulare Atomreaktoren im Wert von 20 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Ungarn wird zudem Brennstoff im Wert von 114 Millionen US-Dollar in den USA kaufen, dar\u00fcber hinaus US-Fl\u00fcssiggas im Wert von 600 Millionen Dollar und R\u00fcstungsg\u00fcter f\u00fcr 700 Millionen US-Dollar.[10] Urspr\u00fcnglich hatte Ungarn in Atomfragen eng mit Russland kooperiert.<\/p>\n<p><strong>Orb\u00e1n als US-Verb\u00fcndeter<\/strong><\/p>\n<p>Trump wiederum springt Orb\u00e1n im Wahlkampf zur Seite. \u201eViktor Orb\u00e1n ist ein wahrer Freund, K\u00e4mpfer und GEWINNER und hat meine vollst\u00e4ndige und totale Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Wiederwahl als Premierminister von Ungarn\u201c, erkl\u00e4rte er auf seiner Plattform Truth Social. Weiter schrieb Trump, die Beziehungen zwischen Budapest und Washington h\u00e4tten \u201eneue H\u00f6hen der Zusammenarbeit und der spektakul\u00e4ren Leistung\u201c erreicht. Orb\u00e1n gilt als Washingtons Kandidat, der im Einklang mit dem Plan der Nationalen Sicherheitsstrategie steht, \u201epatriotische europ\u00e4ische Parteien\u201c zu st\u00e4rken.[11] Ebenfalls mit Blick auf die Wahl reiste US-Au\u00dfenminister Marco Rubio Mitte Februar nach Budapest und rief dort ein \u201eGoldenes Zeitalter\u201c der bilateralen Beziehungen aus. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Orb\u00e1n lobte Rubio die \u201ePartnerschaft\u201c: \u201eIhr Erfolg ist unser Erfolg\u201c. Er f\u00fcgte hinzu, es liege im nationalen Interesse der USA, dass Orb\u00e1n gewinne.[12]<\/p>\n<p><strong>US-Finanzhilfe<\/strong><\/p>\n<p>Die US-Wahlkampfunterst\u00fctzung umfasst nicht zuletzt Finanzhilfen \u2013 ganz \u00e4hnlich wie zuvor in Argentinien. Ungarn steht wegen der blockierten EU-Milliarden unter erheblichem Druck. Nach seinem Besuch in Washington teilte Orb\u00e1n mit, die USA seien bereit, Budapest eine \u201eFinanzspritze\u201c bereitzustellen. Dadurch verl\u00f6ren bestimmte \u201eBr\u00fcsseler Instrumente, die gegen Ungarn eingesetzt werden\u201c, ihre Wirksamkeit. Orb\u00e1n erkl\u00e4rte, die Vorstellung, die ungarische Wirtschaft auf dem Finanzwege \u201eerdrosseln\u201c zu k\u00f6nnen, sei nun Geschichte; das Problem sei \u201emit den Amerikanern gel\u00f6st\u201c worden. Als eine Option gilt ein W\u00e4hrungsswap zwischen den Zentralbanken Ungarns und der USA \u2013 \u00e4hnlich dem Wechselkurs-Stabilisierungsabkommen mit den USA in H\u00f6he von 20 Milliarden US-Dollar, das Argentinien im vergangenen Jahr kurz vor wichtigen Wahlen unterzeichnete und das Pr\u00e4sident Javier Milei zu einem wichtigen Erfolg verhalf. Der Sache nach handelt es sich im Wesentlichen um ein Rettungspaket f\u00fcr Ungarn. Ein Swap-Abkommen k\u00f6nnte dem Land den Zugang zu US-Dollar sichern. Dadurch k\u00f6nnte die ungarische Zentralbank den Wechselkurs stabilisieren, was im Land die Importpreise senken w\u00fcrde.[13]<\/p>\n<p><strong>Bis zu 20 Milliarden US-Dollar<\/strong><\/p>\n<p>Orb\u00e1n schloss in Washington noch einen weiteren Deal: Ein Konsortium von US-Banken soll Kredite an den ungarischen Staat vergeben. Sollte der Plan umgesetzt werden, k\u00f6nnte die Citigroup das Konsortium der Kreditgeber anf\u00fchren. Deren Chefin Jane Fraser war Mitte Oktober nach Ungarn gereist und traf sich dort mit Zentralbankchef Mih\u00e1ly Varga, Ministerpr\u00e4sident Orb\u00e1n sowie dem Au\u00dfen- und Handelsminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3. In einem Fernsehinterview erkl\u00e4rte Orb\u00e1n, die Regierung k\u00f6nne durch die beiden Finanzinstrumente insgesamt bis zu 20 Milliarden US-Dollar erhalten.[14]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Max Griera, Gabriel Gavin: \u2018Absurd!\u2019 Orb\u00e1n slams idea of returning EU\u2019s \u20ac10B. politico.eu 12.02.2026.<\/p>\n<p>[2] Sebastian Starcevic:\u00a0 Orb\u00e1n slams EU membership plan for Ukraine as \u2018declaration of war\u2019. politico.eu 11.02.2026.<\/p>\n<p>[3] Zoya Sheftalovich: Ukraine eyes gap between Hungarian and French elections to secure EU membership. politico.eu 25.02.2026.<\/p>\n<p>[4] Jens M\u00fcnchrath: Warum es Zeit ist, Ungarn den EU-Austritt nahezulegen. handelsblatt.com 16.02.2026.<\/p>\n<p>[5] Max Griera, Ziya Sheftalovich, Nicholas Vinocut: Orb\u00e1n\u2019s gambit to revive his election hopes: A battle against the EU. politico.eu 25.02.2026.<\/p>\n<p>[6] Zsuzsanna V\u00e9gh: Tisza\u2019s foreign policy offer: Plans for a post-Orban Hungary. ecfr.eu 11.02.2026.<\/p>\n<p>[7] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10329\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Hooligan im State Department<\/a>.<\/p>\n<p>[8] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10228\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der neue Transatlantikpakt<\/a>.<\/p>\n<p>[9] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10013\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eVom Trump-Tornado lernen\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>[10] Ben Johansen, Diana Nerozzi:\u00a0 Trump exempts Hungary from Russian oil sanctions for 1 year. politico.eu 11.07.2025.<\/p>\n<p>[11] Ketrin Jochecov\u00e1: Trump backs Orb\u00e1n ahead of key Hungary election. politico.eu 06.02.2026.<\/p>\n<p>[12] Milena W\u00e4lda: \u2018Golden age\u2019: Rubio praises Orb\u00e1n ahead of Hungary election. politico.eu 16.02.2026.<\/p>\n<p>[13] Seb Starcevic, Michael Stratford: Orb\u00e1n counts on Trump going full Argentina to save him from election doom. politico.eu 10.11.2025.<\/p>\n<p>[14] Tamas Wiedemann: A v\u00e1laszt\u00e1sok el\u0151tt er\u0151s forint\u00e1rfolyamban \u00e9rdekelt a korm\u00e1ny. szabadeuropa.hu 20.11.2025.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ungarischen Parlamentswahlen werden von einem transatlantischen Machtkampf begleitet. 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