{"id":2685113,"date":"2026-03-17T13:59:25","date_gmt":"2026-03-17T13:59:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2685113"},"modified":"2026-03-17T13:59:25","modified_gmt":"2026-03-17T13:59:25","slug":"die-strasse-von-hormuz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/die-strasse-von-hormuz\/","title":{"rendered":"Die Stra\u00dfe von Hormuz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Debatte um deutsche Beteiligung an Marineoperation in der Stra\u00dfe von Hormuz beginnt. Tankereskorten k\u00f6nnten kaum zehn Prozent des Vorkriegsverkehrs absichern. Paris plant Marinekoalition f\u00fcr die Zeit nach dem Abflauen des Kriegs.<\/strong><\/p>\n<p>In Berlin werden erste Pl\u00e4doyers f\u00fcr eine deutsche Teilnahme an dem von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verlangten Marineeinsatz in der Stra\u00dfe von Hormuz laut. Es sei \u201ezwingend\u201c, die freie Schifffahrt auch in der Meerenge vor der iranischen K\u00fcste \u201emilit\u00e4risch zu verteidigen\u201c, \u00e4u\u00dfert der CDU-Milit\u00e4rpolitiker Thomas R\u00f6wekamp; dabei sei \u201eauch ein deutscher Beitrag notwendig\u201c. Dies l\u00e4uft der Position der Bundesregierung zuwider, die bislang jegliche deutsche Beteiligung an etwaigen Operationen westlicher Streitkr\u00e4fte in der Stra\u00dfe von Hormuz ablehnt. Experten weisen darauf hin, dass bis zu zw\u00f6lf Kriegsschiffe n\u00f6tig w\u00e4ren, um f\u00fcnf bis zehn Tanker durch die Meerenge zu geleiten. Dabei biete auch dies keine Sicherheit, da iranische Trupps aus k\u00fcrzester Entfernung angreifen k\u00f6nnten. Alternativ sei eine US-Invasion an der s\u00fcdiranischen K\u00fcste denkbar, die allerdings erneut US-Bodentruppen in einen langwierigen Krieg in Mittelost verwickeln w\u00fcrde. Parallel zu den US-Forderungen sucht Frankreich eine Marinekoalition zu schmieden, die unter Einschluss auch arabischer Staaten die Stra\u00dfe von Hormuz sichern soll, allerdings erst nach einem Abflauen des Kriegs, in den sie nicht involviert werden soll.<\/p>\n<p><strong>Frankreich prescht vor<\/strong><\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hatte bereits am Montag vergangener Woche bei einem Besuch in Zypern mitgeteilt, er bereite zur Zeit eine Milit\u00e4roperation zur \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormuz vor. Dabei solle es sich allerdings um eine \u201erein defensive\u201c Operation handeln, die fr\u00fchestens dann beginnen k\u00f6nne, wenn \u201edie hei\u00dfeste Phase des Konflikts\u201c vor\u00fcber sei.[1] In einem ersten Schritt hat Paris elf Kriegsschiffe in den Nahen und Mittleren Osten geschickt \u2013 den Flugzeugtr\u00e4ger Charles de Gaulle, zwei Hubschraubertr\u00e4ger und acht Fregatten. Eine Fregatte kreuzt schon im Rahmen des EU-Marineeinsatzes Aspides im Roten Meer und an der Meerenge Bab al Mandab bei Dschibuti, um Handelsschiffe, die von dort durch den Suezkanal ins Mittelmeer einfahren, vor Angriffen der Huthi-Milizen im Jemen zu sch\u00fctzen. Dorthin soll jetzt eine zweite franz\u00f6sische Fregatte entsandt werden.[2] An dem Einsatz beteiligen sich zudem je eine Fregatte aus Italien und Griechenland. Der franz\u00f6sische Flugzeugtr\u00e4ger Charles de Gaulle wiederum, der aktuell im \u00f6stlichen Mittelmeer kreuzt \u2013 nahe Zypern \u2013, wird von Kriegsschiffen der Niederlande, Spaniens und Italiens begleitet. Die deutsche Marine beteiligt sich nicht; die Fregatte Nordrhein-Westfalen, die vor Zypern liegt, ist dort lediglich im Rahmen des UN-Einsatzes UNIFIL pr\u00e4sent.<\/p>\n<p><strong>Auf Distanz zu den USA<\/strong><\/p>\n<p>Berichten zufolge sind mittlerweile erste Verhandlungen im Gang. Demnach hat Frankreich direkt und indirekt Kontakt zu Iran aufgenommen. Die Pr\u00e4sidenten sowie die Au\u00dfenminister beider L\u00e4nder haben miteinander telefoniert; Paris h\u00e4lt zudem seine Botschaft in Teheran offen.[3] Italien streitet ab, sich in Gespr\u00e4chen mit Iran zu befinden. \u00dcber solche Gespr\u00e4che hatte die Financial Times berichtet.[4] \u00dcber die franz\u00f6sischen Aktivit\u00e4ten hei\u00dft es, sie seien zur Zeit noch stark darauf fokussiert, eine Marinekoalition f\u00fcr die Sicherung der Stra\u00dfe von Hormuz zu schmieden. Dazu sei Paris nicht nur mit europ\u00e4ischen L\u00e4ndern in Kontakt, sondern auch mit den arabischen Golfstaaten, mit Indien und Kanada. Indien allerdings halte sich bisher sehr zur\u00fcck. Konkrete Ma\u00dfnahmen an der Stra\u00dfe von Hormuz seien unter den derzeitigen Umst\u00e4nden noch nicht m\u00f6glich; man werde praktische Schritte erst starten, wenn dies nicht zu einer Ausweitung des Krieges f\u00fchre. Ein europ\u00e4ischer Diplomat wurde Ende vergangener Woche mit der Einsch\u00e4tzung zitiert, Frankreich wolle sich ganz eindeutig \u201evom amerikanischen Ansatz distanzieren\u201c \u2013 denn \u201eletztendlich\u201c ben\u00f6tige man zumindest \u201eeine minimale Zustimmung seitens Irans\u201c, um die Stra\u00dfe von Hormuz ohne den faktischen eigenen Eintritt in den Krieg zu passieren.[5]<\/p>\n<p><strong>\u201eWir sind nicht vorbereitet\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten dringen ihrerseits darauf, die Stra\u00dfe von Hormuz zu \u00f6ffnen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte bereits am 3. M\u00e4rz angek\u00fcndigt, die US-Marine werde Tanker \u201eso bald wie m\u00f6glich\u201c durch die Meerenge eskortieren.[6] US-Energieminister Chris Wright hatte am 10. M\u00e4rz in den sozialen Medien behauptet, eine erste US-Eskorte eines Tankers habe nun begonnen. Kurz darauf musste er den Post allerdings nach einem Dementi aus dem Wei\u00dfen Haus zur\u00fcckziehen.[7] Am 12. M\u00e4rz r\u00e4umte er ein, Operationen in der Stra\u00dfe von Hormuz seien weiterhin nicht m\u00f6glich: \u201eWir sind einfach noch nicht vorbereitet.\u201c[8] Mit US-Ma\u00dfnahmen zur \u00d6ffnung der Meerenge sei wohl kaum vor Ende M\u00e4rz zu rechnen. Am Samstag hat nun Trump pers\u00f6nlich gefordert, andere Staaten \u2013 beispielsweise Frankreich, Gro\u00dfbritannien, S\u00fcdkorea, China \u2013 sollten endlich Tankschiffe durch die Stra\u00dfe von Hormuz eskortieren. Gleichzeitig w\u00fcrden die Vereinigten Staaten \u201edie K\u00fcstengebiete gnadenlos bombardieren und reihenweise iranische Boote und Schiffe versenken\u201c.[9] Demnach handelt es sich bei Trumps Verlangen, Tanker aus dem Persischen Golf in das Arabische Meer und den Indischen Ozean zu geleiten, um die Aufforderung, faktisch in den Krieg gegen Iran einzutreten \u2013 nicht mit aktiven Angriffen, sondern in der defensiven Rolle.<\/p>\n<p><strong>Der n\u00e4chste Besatzungskrieg<\/strong><\/p>\n<p>US-Experten haben l\u00e4ngst zu er\u00f6rtern begonnen, unter welchen Umst\u00e4nden Tankereskorten durch die Stra\u00dfe von Hormuz erfolgen w\u00fcrden. Man m\u00fcsse wohl zwei Kriegsschiffe f\u00fcr jeden Tanker bereitstellen, hei\u00dft es; alternativ seien zw\u00f6lf begleitende Kriegsschiffe f\u00fcr Konvois aus f\u00fcnf bis zehn Tankern vorstellbar. Man ben\u00f6tige demnach \u201eTausende Soldaten\u201c f\u00fcr eine geringe Zahl an Tankschiffen \u2013 und k\u00f6nne dennoch erhebliche Risiken nicht ausschlie\u00dfen: Da die Stra\u00dfe von Hormuz sehr eng und das iranische K\u00fcstengel\u00e4nde un\u00fcbersichtlich seien, seien iranische Attacken vor allem mit Drohnen oder mit Raketen aus k\u00fcrzester Distanz kaum zu verhindern. Wolle man gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Sicherheit erreichen, dann m\u00fcsse man eine umfassende Invasion mit Bodentruppen an der s\u00fcdiranischen K\u00fcste starten, hei\u00dft es in einer Analyse im Wall Street Journal.[10] Das ben\u00f6tige Zeit zur Planung und f\u00fcr vorbereitende Milit\u00e4rschl\u00e4ge, wird ein ehemaliger, auf Iran spezialisierter Mitarbeiter des israelischen Milit\u00e4rgeheimdiensts zitiert. Zudem w\u00e4ren US-Bodentruppen auf iranischem Territorium ein willkommenes Ziel f\u00fcr iranische Milit\u00e4rs, darunter insbesondere die in asymmetrischer Kriegf\u00fchrung erfahrenen Revolutionsgarden. K\u00e4me es dazu, dann h\u00e4tte die Trump-Administration die USA in ihren n\u00e4chsten Besatzungskrieg im Mittleren Osten gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Maximal zehn Prozent<\/strong><\/p>\n<p>Dabei w\u00e4re der \u00f6konomische Nutzen von Geleitoperationen in der Stra\u00dfe von Hormuz gering. Laut einer Analyse des Fachportals Lloyd\u2019s List w\u00fcrde eine gro\u00dfangelegte Operation zum Eskort von Tankern oder Frachtschiffen durch die Meerenge lediglich eine Anzahl von Passagen erm\u00f6glichen, die maximal zehn Prozent des vor dem Iran-Krieg \u00fcblichen Verkehrs entspricht.[11] Selbst dann ist ungewiss, ob Reeder bereit w\u00e4ren, ihre Handelsschiffe und deren Crews dem unvermeidlich verbleibenden Restrisiko t\u00f6dlicher Angriffe auszusetzen.<\/p>\n<p><strong>\u201eMilit\u00e4reinsatz zwingend\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung lehnt jegliche deutsche Beteiligung an einem Einsatz zur Eskorte von Handelsschiffen durch die Stra\u00dfe von Hormuz zur Zeit ab. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits am Freitag erkl\u00e4rt, er sehe keine Veranlassung, \u201e\u00fcber eine milit\u00e4rische Absicherung der Seewege nachzudenken\u201c; Deutschland werde nicht Teil des Iran-Krieges werden.[12] Am gestrigen Sonntag schloss auch Au\u00dfenminister Johann Wadephul jegliche Intervention aus: \u201eWir werden uns an dieser Auseinandersetzung nicht beteiligen\u201c.[13] Die EU-Operation Aspides sei schon im Roten Meer \u201enicht wirkungsvoll\u201c; er sei \u201esehr skeptisch\u201c, ob sie bei der Ausweitung auf die Stra\u00dfe von Hormuz bessere Ergebnisse erzielen k\u00f6nne. Sicherheit gebe es nur mit einer Verhandlungsl\u00f6sung. Allerdings werden in Berlin mittlerweile erste Stimmen laut, die einen Bundeswehreinsatz in der Stra\u00dfe von Hormuz bef\u00fcrworten. So erkl\u00e4rt etwa der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas R\u00f6wekamp (CDU), es sei \u201ezwingend, die Bewegungsfreiheit in den internationalen Handelswegen \u2026 milit\u00e4risch zu verteidigen\u201c.[14] \u201eEine Ausweitung des Mandats f\u00fcr die EU-Mission \u2018Aspides\u2018 ist in europ\u00e4ischem Interesse\u201c, behauptet R\u00f6wekamp; deshalb sei \u201ehier auch ein deutscher Beitrag notwendig\u201c.<\/p>\n<p>Mehr zum Iran-Krieg:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10330\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europas Beitrag zum Krieg<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10336\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vor dem Preisschock<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10338\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unter Beschuss<\/a>.<\/p>\n<p>[1] Emmanuel Macron annonce que la France va contribuer \u00e0 la s\u00e9curit\u00e9 du d\u00e9troit d\u2019Ormuz. lemonde.fr 09.03.2026.<\/p>\n<p>[2] Claire Gatinois, Chlo\u00e9e Hoorman: Emmanuel Macron, \u00e0 bord du porte-avions \u00ab\u00a0Charles-de-Gaulle\u00a0\u00bb, fait \u00e9talage de la \u00ab\u00a0puissance\u00a0\u00bb militaire de la France. lemonde.fr 10.03.2026.<\/p>\n<p>[3] France presses on with Hormuz ideas, no secret Iran talks, sources say. reuters.com 13.03.2026.<\/p>\n<p>[4] Henry Foy, Sarah White: France and Italy open talks with Iran in hope of securing safe Hormuz passage. ft.com 13.03.2026.<\/p>\n<p>[5] France presses on with Hormuz ideas, no secret Iran talks, sources say. reuters.com 13.03.2026.<\/p>\n<p>[6] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. \u2018not ready\u2019 to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.<\/p>\n<p>[7] White House denies US military escorted tanker in Hormuz after deleted post. aljazeera.com 10.03.2026.<\/p>\n<p>[8] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. \u2018not ready\u2019 to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.<\/p>\n<p>[9] Maia Davies: Trump urges UK and other nations to send warships to Strait of Hormuz. bbc.co.uk 14.03.2026.<\/p>\n<p>[10] Jared Malsin: Trump Wants to Secure Hormuz. Here\u2019s What It Would Take. wsj.com 14.03.2026.<\/p>\n<p>[11] Richard Meade: Naval escorts would cap tanker transits at under 10% of normal volumes. lloydslist.com 11.03.2026.<\/p>\n<p>[12] Hormus-Einsatz: Deutsche Reeder von Merz-Absage entt\u00e4uscht. ndr.de 15.03.2026.<\/p>\n<p>[13] \u201eWerden uns nicht an Auseinandersetzung beteiligen\u201c. tagesschau.de 15.03.2026.<\/p>\n<p>[14] Matthias Gebauer, Anna Reimann: Deutsche Soldaten in der Stra\u00dfe von Hormus? Auf keinen Fall! Oder? spiegel.de 15.03.2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Debatte um deutsche Beteiligung an Marineoperation in der Stra\u00dfe von Hormuz beginnt. Tankereskorten k\u00f6nnten kaum zehn Prozent des Vorkriegsverkehrs absichern. Paris plant Marinekoalition f\u00fcr die Zeit nach dem Abflauen des Kriegs. 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