{"id":2684781,"date":"2026-03-16T14:44:09","date_gmt":"2026-03-16T14:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2684781"},"modified":"2026-03-16T14:44:09","modified_gmt":"2026-03-16T14:44:09","slug":"krieg-auf-kredit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/krieg-auf-kredit\/","title":{"rendered":"Krieg auf Kredit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die USA verschossen im Iran in einer Woche Munition f\u00fcr \u00fcber 11 Milliarden Dollar. Die wahren Kosten zeigen sich erst Jahre sp\u00e4ter.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:daniel.ryser@infosperber.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Daniel Ryser<\/a><\/em> f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/krieg-auf-kredit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">INFOsperber<\/a><\/p>\n<p>Was die moderne Kriegsf\u00fchrung auszeichnet, ist nicht ihre Grausamkeit \u2013 die ist so alt wie der Krieg selbst \u2013, sondern ihre Buchhaltung. Man denke nur an die Zahl, die Anfang M\u00e4rz in den Korridoren Washingtons die Runde machte: Sie wurde nicht mit milit\u00e4rischer Fanfare oder unter dem Glanz der Generalssterne verk\u00fcndet, sondern <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/trump-administration-estimates-cost-iran-wars-first-two-days-56-bln-source-says-2026-03-10\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">versteckt in einer Meldung<\/a> der Nachrichtenagentur Reuters. Wir erfuhren, dass die amerikanische Regierung allein in den ersten 48 Stunden ihres Angriffs auf den Iran Munition im Wert von 5,6 Milliarden Dollar verschossen hatte.<\/p>\n<p>5,6 Milliarden Dollar. F\u00fcr zwei Tage. F\u00fcr Munition. Man k\u00f6nnte versucht sein, diese Zahl als groteske \u00dcbertreibung eines antimilitaristischen Schreiberlings abzutun, aber eine oberfl\u00e4chliche Pr\u00fcfung der Preisschilder, die an unseren modernen Waffen angebracht sind, offenbart eine finanzielle Obsz\u00f6nit\u00e4t. Inzwischen <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/03\/11\/world\/middleeast\/iran-war-costs-pentagon.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berichtete<\/a> auch die \u00abNew York Times\u00bb, dass allein die erste Kriegswoche das Pentagon bereits \u00fcber 11,3 Milliarden Dollar gekostet habe.<\/p>\n<p><strong>Milliardenteures Abfackeln <\/strong><\/p>\n<p>Die von den USA im Iran eingesetzten Patriot-Raketen kosten <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/features\/2026-03-10\/iran-s-attack-drones-and-missiles-put-us-military-under-unexpected-strain\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut Bloomberg<\/a> 4,6 Millionen Dollar pro St\u00fcck, die sogenannten SM-6-Raketen 8,2 Millionen und die Thaad-Raketen 12,8 Millionen. Der Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper, seit Jahrzehnten das bevorzugte Instrument amerikanischer Luftangriffe, kostet 1,7 Millionen Dollar pro St\u00fcck. Der Angriffskrieg war dann auch blo\u00df wenige Stunden alt, als ein <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/03\/11\/us\/politics\/iran-school-missile-strike.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">amerikanischer Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper<\/a> sein Ziel nicht in einer befestigten Milit\u00e4ranlage, sondern in den Klassenzimmern der Shajareh-Tayyebeh-M\u00e4dchenschule in Minab fand. Mehr als 160 Menschen wurden get\u00f6tet, darunter \u00fcberwiegend kleine M\u00e4dchen, deren einziges Vergehen darin bestand, auf der falschen Seite einer geopolitischen Gleichung geboren worden zu sein.<\/p>\n<p>Die moderne Luftkriegsf\u00fchrung \u00e4hnelt finanziell weniger dem traditionellen Krieg als vielmehr einer grotesken Pyrotechnik der Zerst\u00f6rung, bei der jedes einzelne Projektil den Preis einer Garage voller Ferraris hat (w\u00e4hrend die iranische Seite offenbar auf Geschosse und Drohnen setzt, die <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/world\/middle-east\/article\/3345227\/irans-cheap-threat-us20000-drones-vs-us4-million-interceptors?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein paar tausend Dollar<\/a> kosten). Die groteske \u00d6konomie des Ganzen w\u00e4re fast komisch, wenn diese t\u00f6dlichen Instrumente der nationalen Politik mit dem privaten Verm\u00f6gen exzentrischer Milliard\u00e4re finanziert w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich aber werden sie aus dem gesammelten Reichtum gew\u00f6hnlicher B\u00fcrger bezahlt, aus ihren Steuern und Schulden. Viele dieser B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger waren zudem einem Pr\u00e4sidenten gefolgt, der im Wahlkampf versprochen hatte, genau solche kostspieligen Abenteuer zu beenden, nur um dann einen Angriff zu beginnen, ohne zuvor die verfassungsm\u00e4\u00dfige Zustimmung des Kongresses einzuholen.<\/p>\n<p><strong>Die lange Rechnung<\/strong><\/p>\n<p>Doch diese verschossenen ersten Milliarden sind nur der Auftakt zu einer langen Kaskade von Kriegsausgaben. Was Regierungen als Milit\u00e4rausgaben katalogisieren \u2013 Munition, Flugstunden, Treibstoff und taktische Operationen \u2013 sind nur Anfangsinvestitionen. Die wahren Kosten des Krieges offenbaren sich erst in der tr\u00fcgerischen Stille, nachdem die letzte Explosion verklungen ist. Das <a href=\"https:\/\/costsofwar.watson.brown.edu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00abCosts of War\u00bb-Projekt<\/a> der Brown University in Providence, Rhode Island, dessen Berechnungen sowohl von Pr\u00e4sident Joe Biden als auch von Donald Trump in Reden zitiert wurden und das 2022 mit dem US Peace Prize ausgezeichnet wurde, dokumentiert seit Jahren diese unbequeme finanzielle Realit\u00e4t. Die Forschenden dort verfolgen eine ebenso einfache wie politisch unbequeme Idee: Wer den Preis eines US-Kriegs verstehen will, darf nicht nur das Pentagon-Budget betrachten.<\/p>\n<p>Das wahre Ausma\u00df eines Krieges, so zeigen die Brown-Zahlen, offenbart sich oft erst, nachdem sich die Gener\u00e4le zur\u00fcckgezogen haben, um ihre Memoiren zu schreiben. Wenn man Veteranenversorgung, Invalidit\u00e4tsleistungen, langfristige milit\u00e4rische Pr\u00e4senz und die Zinsen auf die Schulden ber\u00fccksichtigt, mit denen diese Kriege finanziert wurden, ver\u00e4ndert sich die Rechnung dramatisch. Allein die milit\u00e4rischen Kriegsausgaben des Pentagon f\u00fcr Afghanistan, Irak und andere Nach-9\/11-Operationen belaufen sich laut \u00abCosts of War\u00bb allein auf der Seite der USA auf \u00fcber <a href=\"https:\/\/costsofwar.watson.brown.edu\/sites\/default\/files\/papers\/Costs-of-War_US-Budgetary-Costs-of-Post-9-11-Wars.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zwei Billionen Dollar<\/a>. Rechnet man weitere kriegsbedingte Ausgaben des Bundeshaushalts hinzu, kommt das Projekt auf \u00fcber 5,8 Billionen Dollar. Einschlie\u00dflich zuk\u00fcnftiger Verpflichtungen k\u00f6nnten sich die Gesamtkosten dieser Kriege auf rund <a href=\"https:\/\/www.brown.edu\/news\/2021-09-01\/costsofwar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8 Billionen Dollar<\/a> belaufen. Gleichzeitig haben diese Konflikte laut dem Projekt bereits etwa 900\u2019000 Menschen das Leben gekostet, je nach Rechnung deutlich mehr. (Der vorliegende Text richtet den Blick jedoch auf eine andere Dimension dieser Bilanz \u2013 die finanziellen Kosten f\u00fcr die Vereinigten Staaten, w\u00e4hrend die Zerst\u00f6rungen in den angegriffenen L\u00e4ndern sowie die sozialen und \u00f6kologischen Folgen der Kriege zu einem anderen Zeitpunkt beleuchtet werden.)<\/p>\n<p><strong>Krieg im K\u00f6rper<\/strong><\/p>\n<p>Ein besonders gro\u00dfer Teil dieser Kosten betrifft eine Dimension, die in milit\u00e4rischen Erfolgsmeldungen auff\u00e4llig fehlt: die gebrochenen K\u00f6rper und Seelen, die der Krieg hinterlassen hat, darunter auch jene der Soldatinnen und Soldaten, die diese Kriege gef\u00fchrt haben. Die Harvard-\u00d6konomin Linda Bilmes, eine der profiliertesten Forscherinnen zu Kriegskosten, <a href=\"https:\/\/costsofwar.watson.brown.edu\/paper\/long-term-costs-united-states-care-veterans-afghanistan-and-iraq-wars\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sch\u00e4tzt<\/a>, dass allein die medizinische Versorgung und Unterst\u00fctzungsleistungen f\u00fcr Veteranen der Irak- und Afghanistan-Kriege zwischen 2,2 und 2,5 Billionen Dollar bis zum Jahr 2050 kosten werden.<\/p>\n<p>Bilmes zeigt auf, dass der H\u00f6hepunkt der Ausgaben f\u00fcr die Versorgung von Veteranen nicht mit den Paraden zur Heimkehr erreicht wird, sondern erst Jahrzehnte sp\u00e4ter, wenn die psychologischen Wunden des Krieges \u2013 insbesondere posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen \u2013 sich in ihrer ganzen Dimension offenbaren.<\/p>\n<p>Studien der RAND Corporation, einem haupts\u00e4chlich vom US-Verteidigungsministeriums finanzierten Thinktanks mit Sitz in Santa Monica, der die US-Streitkr\u00e4fte ber\u00e4t, <a href=\"https:\/\/www.rand.org\/content\/dam\/rand\/pubs\/testimonies\/2008\/RAND_CT309.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weisen darauf hin<\/a>, dass posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen, Depressionen und traumatische Hirnverletzungen zu den charakteristischen Langzeitfolgen der Nach-9\/11-Kriege geh\u00f6ren. Allein solche traumatischen Hirnverletzungen betreffen laut einer RAND-Analyse seit Beginn des 21. Jahrhunderts fast <a href=\"https:\/\/www.rand.org\/content\/dam\/rand\/pubs\/research_reports\/RRA1200\/RRA1205-1\/RAND_RRA1205-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine halbe Million<\/a> US-Soldaten, <a href=\"https:\/\/www.uso.org\/stories\/3740-as-service-members-recover-from-traumatic-brain-injuries-the-uso-is-always-by-their-side\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tendenz steigend<\/a>.<\/p>\n<p>Die fiskalische Dimension dieser Folgen ist enorm. Der Rechnungshof des US-Kongresses berichtet, dass das Veteranenministerium im Fiskaljahr 2025 rund <a href=\"https:\/\/www.gao.gov\/assets\/gao-26-108844.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">195 Milliarden Dollar<\/a> an Invalidit\u00e4ts- und Entsch\u00e4digungsleistungen an \u00fcber 6,9 Millionen Veteranen und ihre Familien auszahlte.<\/p>\n<p><strong>771 Milliarden f\u00fcr f\u00fcnf Konzerne<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch Gewinner. Betrachten wir kurz die zynische Arithmetik der modernen Kriegsf\u00fchrung: F\u00fcr jeden Dollar, den Amerika f\u00fcr die Kunst der Konfliktverh\u00fctung durch Diplomatie ausgibt, flie\u00dfen zwei Dollar in die Kassen von H\u00e4ndlern, die von der Kriegsf\u00fchrung profitieren. Die Politikanalysten William D. Hartung und Stephen Semler <a href=\"https:\/\/costsofwar.watson.brown.edu\/paper\/profits-war-top-beneficiaries-pentagon-spending-2020-2024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">haben berechnet<\/a>, dass private Unternehmen zwischen 2020 und 2024 Pentagon-Auftr\u00e4ge im Wert von 2,4 Billionen Dollar erhielten, rund 54 Prozent der frei verf\u00fcgbaren Milit\u00e4rausgaben von 4,4 Billionen Dollar in diesem Zeitraum.<\/p>\n<p>Besonders konzentriert ist dieses Geld bei wenigen Konzernen. 771 Milliarden Dollar gingen an nur f\u00fcnf R\u00fcstungsunternehmen: Lockheed Martin (313 Milliarden), RTX \u2013 fr\u00fcher Raytheon \u2013 (145 Milliarden), Boeing (115 Milliarden), General Dynamics (116 Milliarden) und Northrop Grumman (81 Milliarden). Zum Vergleich: F\u00fcr den gesamten Apparat amerikanischer Diplomatie, Entwicklungshilfe und humanit\u00e4rer Hilfe \u2013 milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung ausgenommen \u2013 gab die US-Regierung im selben Zeitraum 356 Milliarden Dollar aus.<\/p>\n<p><strong>20 Milliarden Zinsen pro Woche<\/strong><\/p>\n<p>Diese gigantischen Summen werden nicht aus einer gut gef\u00fcllten Staatskasse bezahlt. W\u00e4hrend amerikanische Bomber Ziele im Iran angreifen, arbeitet im Hintergrund eine stillere Maschine: der Schuldendienst. In den ersten f\u00fcnf Monaten des Fiskaljahres 2026 \u2013 von Oktober 2025 bis Februar 2026 \u2013 zahlte das US-Finanzministerium 433 Milliarden Dollar Zinsen auf die Staatsschulden, mehr als <a href=\"https:\/\/fortune.com\/2026\/03\/10\/treasury-debt-borrowing-five-months-deficit-warning\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20 Milliarden Dollar pro Woche<\/a>, nur um die bestehende Verschuldung zu bedienen.<\/p>\n<p>Die US-Kriegsmaschinerie funktioniert seit Jahrzehnten auf Kredit. Die Vereinigten Staaten haben ihre milit\u00e4rischen Interventionen \u00fcberwiegend \u00fcber Schulden finanziert. Allein f\u00fcr die unmittelbaren Kriegskosten wurden rund zwei Billionen Dollar geliehen. Daraus sind bereits enorme Zinskosten entstanden: Bis 2020 waren <a href=\"https:\/\/costsofwar.watson.brown.edu\/sites\/default\/files\/papers\/Peltier-Debt-financed-War-2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nach Berechnungen<\/a> der \u00d6konomin Heidi Peltier vom \u00abCosts of War\u00bb-Projekt bereits rund 925 Milliarden Dollar an Zinsen auf diese Kriegsschulden angefallen. Selbst wenn keine neuen Kriege mehr gef\u00fchrt w\u00fcrden, w\u00fcrden die Zinszahlungen weiter anwachsen und k\u00f6nnten laut ihrer Berechnung bis 2050 rund <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/afghanistan-iraq-wars-debt-6-trillion-interest\/?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6,5 Billionen Dollar<\/a> erreichen.<\/p>\n<p>Historisch ist das keineswegs selbstverst\u00e4ndlich. Fr\u00fchere amerikanische Kriege wurden zumindest teilweise durch Steuern finanziert: W\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs deckten Steuererh\u00f6hungen rund 30 Prozent der Kosten, im Zweiten Weltkrieg fast die H\u00e4lfte, und der Koreakrieg wurde sogar vollst\u00e4ndig \u00fcber Steuern bezahlt. Die Kriege nach dem 11. September hingegen wurden weitgehend \u00fcber Kredit finanziert. Harvard-\u00d6konomin Linda Bilmes nannte sie <a href=\"https:\/\/costsofwar.watson.brown.edu\/sites\/default\/files\/papers\/Peltier-Debt-financed-War-2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00abKreditkarten-Kriege\u00bb<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die USA verschossen im Iran in einer Woche Munition f\u00fcr \u00fcber 11 Milliarden Dollar. Die wahren Kosten zeigen sich erst Jahre sp\u00e4ter. 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Infosperber will die grossen Informations-Medien nicht konkurrenzieren, sondern diese erg\u00e4nzen. \u00a9 Das Weiterverbreiten s\u00e4mtlicher auf dem gemeinn\u00fctzigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne K\u00fcrzung und mit Quellenangaben (Autor und \u00abInfosperber\u00bb) verbreitet werden. Bei einer Online-Nutzung ist die Quellenangabe m\u00f6glichst schon am Anfang des Artikels mit einem Link auf infosperber.ch zu versehen. F\u00fcr das Verbreiten von gek\u00fcrzten oder abge\u00e4nderten Texten ist das schriftliche Einverst\u00e4ndnis der AutorInnen erforderlich.\",\"sameAs\":[\"https:\/\/www.infosperber.ch\/\"],\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/infosperber\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Krieg auf Kredit","description":"Die USA verschossen im Iran in einer Woche Munition f\u00fcr \u00fcber 11 Milliarden Dollar. 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