{"id":2682183,"date":"2026-03-08T09:43:16","date_gmt":"2026-03-08T09:43:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2682183"},"modified":"2026-03-14T13:52:24","modified_gmt":"2026-03-14T13:52:24","slug":"interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/","title":{"rendered":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku Rinpoche, geboren 1981 in S\u00e3o Paulo in Brasilien, ist ein buddhistischer Lehrer und spiritueller F\u00fchrer mehrerer buddhistischer Zentren weltweit. Das vollst\u00e4ndige Interview wird in 4 Teilen auf Pressenza ver\u00f6ffentlicht, dieses ist der erste.<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pressenza:<\/em><\/strong> <em>Das Hauptziel von Pressenza ist, in dieser schwierigen Zeit Hoffnung zu geben, aber gleichzeitig anzuklagen. Wie k\u00f6nnen wir beides vereinen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Lama Michel Rinpoche:<\/strong> Es ist entscheidend, den lichtvollen Teil zu kommunizieren und nicht den Finger auf die Dunkelheit zu legen. Ich glaube, es ist immer wichtig, eine richtige Diagnose zu haben, also zu sehen, wo das D\u00fcstere ist, aber dann muss die Energie ans Licht gebracht werden, als Heilmittel. Wenn wir die Krankheit einmal erkannt und diagnostiziert haben, hat es keinen Sinn mehr, darauf zu zeigen \u2013 so wird man nicht gesund. Man wird gesund, indem man die Heilkunde anwendet. Der Teil der Anklage ist daher meiner Ansicht nach n\u00f6tig, um ein Bewusstsein f\u00fcr die Krankheit zu schaffen.<\/p>\n<p>Aber ein Problem, das ich heute wahrnehme, ist, dass der Glaube an die Heilkunde fehlt. Es fehlt der Glaube an das Licht, es fehlt ein gemeinsamer Traum. Dieser k\u00f6nnte zu einer m\u00f6glichst gemeinsamen Auffassung beitragen, wie man Frieden, Harmonie, Menschenrechte usw. findet.<\/p>\n<p><strong><em>Pressenza:<\/em><\/strong><em> Innerer Frieden \u2013 Frieden in der Welt. Die Ereignisse im internationalen Rahmen (aber auch auf lokaler Ebene) laufen auf eine Verachtung der Regeln des friedlichen Zusammenlebens zwischen den V\u00f6lkern und zwischen einzelnen Menschen zu. Minderheiten, Migrant:innen, Ausl\u00e4nder:innen, der oder die \u201eAndere\u201c werden ausgegrenzt oder unterdr\u00fcckt. Andere Standpunkte werden verlacht, negiert oder sogar verboten. Wie k\u00f6nnen wir Br\u00fccken bauen, w\u00e4hrend \u00fcberall Mauern errichtet werden?<\/em><\/p>\n<p><strong>Lama Michel Rinpoche:<\/strong> Einige von unseren menschlichen Aspekten sind so grundlegend, dass wir sie fast \u00fcberall finden. Einer davon ist, dass die \u00fcbergro\u00dfe Mehrheit ein bisschen krank ist, besessen von Selbstbest\u00e4tigung und Selbstbelohnung: Das Ich und das Meine stehen absolut im Mittelpunkt. Ein sehr wichtiges Ziel ist es daher zu erkennen, dass es \u2013 egoistisch gesprochen \u2013 besser ist, altruistisch zu sein. Wenn es dem Kollektiv, der Gemeinschaft nicht gut geht, geht es mir nicht gut, da ich Teil dieses Kollektivs bin. Dies ist ein Ausgangspunkt.<\/p>\n<p>Wenn man eine Zeit des gro\u00dfen kollektiven Leids erlebt, ist es, als ob ich zum Beispiel zum Arzt ginge und im Wartezimmer eine andere Person vorfinde, die die gleiche Krankheit hat wie ich. Ich sehe mich im anderen. Und wenn ich mich im anderen sehe, empfinde ich nat\u00fcrlicherweise Empathie f\u00fcr sie oder ihn. Das f\u00fchrt nat\u00fcrlicherweise dazu, dass wir uns zusammenschlie\u00dfen wollen. In unserem historischen Moment kommen wir aus einem starken kollektiven Leid. Wir haben den Ersten und den Zweiten Weltkrieg erlebt \u2013 das waren die letzten gro\u00dfen Zeiten des kollektiven, gemeinschaftlichen Leids. Und so eine Zeit der gro\u00dfen kollektiven Not schafft Einigkeit: Ich leide, und du leidest ebenso, und das erzeugt Empathie. Das ist der eine Punkt.<\/p>\n<p>Ein anderer Punkt ist die Tatsache, dass wir Menschen Gewalt und Leid beim anderen nicht gut akzeptieren k\u00f6nnen, wenn wir uns im anderen spiegeln. Je mehr ich mich in dir sehe, desto weniger kann ich Gewalt und Leid dir gegen\u00fcber akzeptieren. Also: Je mehr du ein Mensch wie ich bist, je mehr du meiner Familie, meiner Religion angeh\u00f6rst, je \u00e4hnlicher du mir bist, je mehr ich mich in dir sehe, desto mehr werde ich versuchen, dich zu sch\u00fctzen, und desto st\u00e4rker ist meine Empathie dir gegen\u00fcber. Um Gewalt zu rechtfertigen, haben wir historisch immer, sowohl auf individueller als auch auf systemischer Ebene als Gruppen, eine Trennung hervorgerufen und eine Haltung aufgebaut, in der ich dir \u00fcberlegen bin: Du bist anders als ich, also bin ich nicht wie du, ich kann dir gegen\u00fcber Gewalt aus\u00fcben. Es gen\u00fcgt das Narrativ: Die da sind Tiere, sie sind so, sie sind anders.<\/p>\n<p>Die gleichen Narrative sehen wir in der Hitlerzeit. Schon bevor Hitler an die Macht kam, hatte es in Deutschland und anderen L\u00e4ndern begonnen, dass die Juden als irgendwie anders, als minderwertig dargestellt wurden, und so wurde nach und nach eine Darstellung aufgebaut, in der wir die besseren, h\u00f6heren, sie dagegen schlechtere, geringere Wesen w\u00e4ren. Das gleiche Narrativ haben wir Menschen als Gesellschaft gegen\u00fcber Tieren entwickelt und rechtfertigen damit eine absurde Gewalt gegen\u00fcber Tieren allgemein \u2013 K\u00fchen, H\u00fchnern, Schweinen usw.<\/p>\n<p>Wir haben also diese beiden Prinzipien: Einerseits will ich mein Gl\u00fcck und meinen Wohlstand, und wenn ich keine Gemeinsamkeiten mit anderen habe, konzentriere ich mich immer mehr auf mich. Auf der anderen Seite muss ich mich, um Gewalt gegen\u00fcber anderen zu rechtfertigen, als anders wahrnehmen. Was ist da also geschehen?<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg vereinte uns gro\u00dfes Leid in vielen Punkten. Also gab es viel Kooperation, die Vereinten Nationen wurden aufgebaut, wir sagten uns, dass wir diese Sachen nicht wiederholen d\u00fcrften, sondern Energie in die Menschenrechte investieren und unsere Realit\u00e4t zu einer gemeinsamen machen m\u00fcssten. Es ging uns gut, denn wir kommen jetzt aus einer unvergleichlichen Epoche in unserer j\u00fcngeren Geschichte \u2013 damit meine ich die letzten 5.000 oder 10.000 Jahre, die wir heute kennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Man denke nur an die Tatsache, dass die L\u00e4nder bis vor kurzer Zeit \u2013 wir sprechen von der \u00c4ra des Osmanischen Reichs oder der R\u00f6mer \u2013 immer um 50 % des Staatshaushalts f\u00fcr das Milit\u00e4rwesen ausgaben. Und ich habe k\u00fcrzlich gelesen, dass dieser Anteil in den 40er Jahren in Deutschland, England, Frankreich auf bis zu 90 % anstieg. Es gab also Jahre, in denen 90 % des Reichtums der L\u00e4nder in Milit\u00e4rausgaben investiert wurden. Dies geh\u00f6rt seit Jahrtausenden zu unserer Geschichte. Man sagt, dass sogar im alten Rom rund 80 % ins Milit\u00e4r investiert wurden.<\/p>\n<p>In j\u00fcngerer Zeit haben wir einen Zustand erreicht, in dem das Vertrauen herrschte, dass kein Land mehr ein anderes \u00fcberfallen w\u00fcrde; es kam zu einem Gef\u00fchl der Sicherheit. In der Folge betrugen die Milit\u00e4rausgaben im Durchschnitt unter 7 % des BIP. Es war das erste Mal in der Geschichte nach sehr langer Zeit, dass die L\u00e4nder, darunter die europ\u00e4ischen, mehr in das Gesundheitswesen als in die Armeen investierten. Dies ist einem Gef\u00fchl der Sicherheit und des Wohlstandes zu verdanken.<\/p>\n<p>Wenn der Wohlstand aber zu lange andauert, beginne ich leider, die gemeinsamen Punkte zu vergessen. Wir haben nicht mehr die gleichen Sorgen, wir konkurrieren um Ressourcen, Macht usw. Wir kommen also von einer Situation, in der wir alle die gleichen Schwierigkeiten hatten und daher zusammenhielten, um diese zu \u00fcberwinden, in eine Konkurrenzsituation. Das passiert zwischen 3 oder 4 Menschen, im Kleinen ebenso wie im Gro\u00dfen. Was wir in der Makrosituation sehen, ist das Gleiche wie in der Mikrosituation. Die Psychologie dahinter ist die Gleiche.<\/p>\n<p>Wir leben also im Moment in einer Zeit, in der wir das Leid, die Kriege, die Belastung der Sorgen vergessen haben. Der Mensch hat in Bezug auf die Geschichte ein sehr kurzzeitiges Ged\u00e4chtnis, es f\u00e4llt ihm schwer, aus der Vergangenheit zu lernen. Kurzfristig ja, aber nach einiger Zeit endet das.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2678729 alignnone\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1a-articolo-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"825\" height=\"465\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1a-articolo-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1a-articolo-820x461.jpg 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1a-articolo.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px\" \/><\/p>\n<p>Wir haben also eine Zeit gro\u00dfen Wohlstands erlebt. Meine Generation hat nie an die M\u00f6glichkeit gedacht, dass in Europa Krieg sein k\u00f6nnte. Sie hat nie daran gedacht, dass ein Land ein anderes angreifen oder dass unsere Regierungen die Menschenrechte nicht respektieren k\u00f6nnten. Das hat sich in den letzten Jahren ge\u00e4ndert und \u00e4ndert sich immer mehr. Meiner Ansicht nach geschieht das auf der Basis dieser Dynamik, in der wir nicht mehr zusammenarbeiten, weil unser gemeinsames Problem nicht mehr besteht, und deshalb geraten wir in Konkurrenz zueinander.<\/p>\n<p>Eines der Probleme ist, dass alles, was in der Makrosph\u00e4re geschieht, auch einen Einfluss auf die Mikrosph\u00e4re hat, und was im Kleinen passiert, beeinflusst das Gro\u00dfe. Was entwickelt sich also f\u00fcr eine Art, Gewalt zu rechtfertigen? Man schafft Trennung, eine Position der \u00dcberlegenheit gegen Unterlegenheit. Und wie \u00fcberwindet man diese Trennung am besten? Mit dem Dialog. Denn wenn ein realer Dialog existiert, denken wir zwar verschieden, aber wenn wir anfangen, uns gegenseitig zuzuh\u00f6ren, Erfahrungen zu teilen, finden wir auch gemeinsame Ansatzpunkte. Und m\u00f6glicherweise kommen wir zu einer anderen L\u00f6sung. Einer der Schl\u00fcsselaspekte in der Demokratie ist der Dialog.<\/p>\n<p>In unserer Epoche wird der Dialog immer weniger. Warum ist das so? Es gibt nicht nur einen Grund, aber einer der Gr\u00fcnde, den ich sehe, ist: Jeder von uns erlebt die Realit\u00e4t mit seinen eigenen Narrativen, den eigenen Geschichten. Einen Teil davon haben wir geerbt, einen Teil haben wir uns geschaffen; mit anderen Worten, jeder von uns erlebt die Welt unweigerlich durch den pers\u00f6nlichen Filter. In diesen Filter flie\u00dfen die Geschichten ein, die wir geerbt haben usw. Wir haben unsere eigene Vision der Welt.<\/p>\n<p>Und dann geschieht es, dass wir nicht die Wahrheit unserer Geschichte suchen: Wir suchen die Koh\u00e4renz mit unseren Gef\u00fchlen. Wenn ich also nun ein eigenes Narrativ habe, wie kann ich dann sagen, dass das die richtige Geschichte ist? Denn es liegt ein Wahrnehmungsfehler zugrunde, den wir alle haben. Wir leben in einer subjektiven Realit\u00e4t, denn wir erleben die Welt durch unseren pers\u00f6nlichen Filter. Aber diese subjektive Realit\u00e4t erscheint uns, und wir versuchen sie zu verst\u00e4rken, als w\u00e4re sie objektiv.<\/p>\n<p>Wie geht das vor sich? Ich finde diesen Raum sch\u00f6n. Was sage ich also? Ich frage dich: \u201eWie ist dieser Raum?\u201c Und du sagst: \u201eEr ist sch\u00f6n, siehst du?\u201c Das ist objektiv, denn auch der andere denkt so. Ich frage drei weitere Menschen, alle sagen mir: \u201eJa, der Raum ist sch\u00f6n.\u201c Was ist also meine Schlussfolgerung? Alle denken, dass dieser Raum sch\u00f6n ist, denn alle Menschen um mich herum haben das gesagt. Und hier sehen wir die Gefahr, wenn man immer von Menschen umgeben ist, die genau die gleichen Ansichten haben. Denn je mehr ich von Menschen umgeben bin, die wie ich denken, desto mehr erlebe ich meine subjektive Vision, als sei sie objektiv.<\/p>\n<p>Was sich in der letzten Zeit ge\u00e4ndert hat, ist die Art zu kommunizieren. Mit dem Einzug der sozialen Medien kam dieser Algorithmus, der meiner Meinung nach nicht aus diesem Grund geschaffen wurde, der aber dann diese Konsequenz hatte. Er wurde schlicht geschaffen, damit die Menschen sich immer mehr in den sozialen Medien aufhalten. Worauf basiert dieser Algorithmus? Er zeigt mir Dinge, die mir gefallen, die mir \u00e4hnlich sind. Von einem naiven Standpunkt aus kann man sagen: Gut, ich mag rote Autos, er zeigt mir rote Autos. Ich liebe springende Affen, er zeigt mir springende Affen. Wo ist das Problem? Ich gehe in die sozialen Medien und das, was ich sehe, ist f\u00fcr mich die Welt. Was mir erscheint, ist das, was die Leute denken. Genau so, als fragte ich euch: \u201eWas denkt ihr \u00fcber diesen Tisch?\u201c und ihr sagt alle: \u201eDas ist ein kleiner Tisch\u201c, also bin ich der Ansicht, dass alle Welt denkt, dieser Tisch sei klein. Das ist die objektive Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Was passiert nun mit den sozialen Medien? Dass jeder von uns nicht einen Affen oder ein Auto sieht, sondern politische, soziale Ansichten usw., also wichtige Narrative. Ich sehe mir die an, die meinen am \u00e4hnlichsten sind, und erzeuge immer mehr eine polarisierte Vision der Realit\u00e4t, in der jeder sagt: \u201eDies ist die Wahrheit\u201c, und die F\u00e4higkeit zum Dialog verloren geht.<\/p>\n<p>Ein anderer Grund, weshalb wir die Dialogf\u00e4higkeit verlieren, ist, dass wir von einer enormen Informationsmenge \u00fcberflutet werden. Wir leben sehr oberfl\u00e4chlich und verlieren unsere F\u00e4higkeit zuzuh\u00f6ren. Wenn wir dies alles zusammen betrachten, in unserer Wohlstandsrealit\u00e4t, in der wir den anderen nicht leicht als \u00e4hnlichen erkennen \u2013 wenn wir dann in eine Situation kommen, in der mehr Konkurrenz als Zusammenarbeit herrscht, in der immer mehr Trennung erzeugt wird, wir immer mehr Polarisierung erleben, dann sind Konflikte die Folge.<\/p>\n<p>Wie kann man das \u00fcberwinden? Ich glaube nicht, dass ich die Antwort habe. Meine \u00dcberlegung war oft diese: Ich kann nichts l\u00f6sen, aber ich kann Teil der L\u00f6sung sein, nicht des Problems. Ich sehe gewisse Dynamiken, die f\u00fcr mich ungesund sind: Besessenheit, Selbstbest\u00e4tigung, auch Egoismus genannt, die Unf\u00e4higkeit, andere als \u00e4hnliche und gleiche Menschen zu sehen, Unf\u00e4higkeit zur Empathie und zum Zuh\u00f6ren, die Polarisierung, die Lieblosigkeit gegen\u00fcber den Mitmenschen.<\/p>\n<p>Wo ist also die L\u00f6sung? Sie liegt im Zuh\u00f6ren, in der Liebe, im Versuch, die \u00c4hnlichkeiten zu sehen, die uns verbinden, nicht in die Polarisierung zu verfallen. Im Versuch zu kooperieren und nicht zu konkurrieren. Und wir m\u00fcssen damit in unserem kleinen Umfeld anfangen, in den Beziehungen in unserem Alltag, um uns dann nach und nach auf die anderen auszudehnen. Der Satz von Lama Gangchen Rinpoche <em>\u201eInnerer Frieden ist die beste Grundlage f\u00fcr Weltfrieden\u201c<\/em> ist eigentlich die einzige wahre Antwort. Denn wenn wir die Wurzel sehen und den urspr\u00fcnglichen Grund aller existierenden Konflikte, von der pers\u00f6nlichen bis zur weltweiten Ebene, dann sehen wir, dass sie nicht nur materiell begr\u00fcndet sind, sondern durch den Egoismus und die Ignoranz des Menschen verursacht werden. Wenn also die erste Ursache sich in den Menschen befindet, kann auch die L\u00f6sung nur dort zu suchen sein: in den Menschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2678728 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-articolo-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"821\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-articolo-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-articolo-820x460.jpg 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-articolo.jpg 1484w\" sizes=\"auto, (max-width: 821px) 100vw, 821px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Pressenza:<\/em><\/strong><em> Wie k\u00f6nnen wir von den Giften genesen, die die Menschheit und die Erde ersticken oder sogar t\u00f6ten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Lama Michel Rinpoche:<\/strong> Das erste, was wir brauchen, ist die F\u00e4higkeit zum Nachdenken, zum Zuh\u00f6ren, aus dem Automatismus auszubrechen. Fr\u00fcher gab es Brot und Spiele, heute haben wir Pizza und Netflix. Wir erleben heute das, was Nietzsche den letzten Menschen nannte. Ich habe nicht viel westliche Philosophie studiert, aber einmal habe ich etwas \u00fcber die verschiedenen Philosophen gelesen und geh\u00f6rt. Dieser Aspekt von Nietzsche hat mich besonders beeindruckt. Er sagt, dass in einer bestimmten Zeit dieser von ihm so genannte \u201eletzte Mensch\u201c kommen w\u00fcrde. Er beschreibt ihn so, dass er zwar in der Lage ist, Tr\u00e4ume zu sehen, aber sie nicht erstreben kann, weil alles zu anstrengend ist. Da ist die Metapher, dass er die Sterne betrachtet und ihre Sch\u00f6nheit sieht, aber diese nicht ersehnen will, weil das zu anstrengend w\u00e4re; also lieber ein komfortables \u00dcberleben als das Streben nach Exzellenz.<\/p>\n<p>Das Problem, das wir heute erleben, ist nicht, dass es generell keine Tr\u00e4ume mehr gebe. Wenn du irgendjemanden, die Mehrheit der Menschen fragst: \u201eH\u00e4ttest du gern Frieden in der Welt\u201c, w\u00fcrden sie Ja sagen, aber wir glauben nicht mehr an Tr\u00e4ume und setzen nichts aufs Spiel, um sie zu verwirklichen.<\/p>\n<p>Was tun? Kleine Dinge. Zum Beispiel bewusst atmen, die Anzahl der Reize, denen wir uns aussetzen, verringern, das Handy abschalten, uns gestatten, etwas zu lesen und ein Thema zu vertiefen, die Informationsflut verringern, von der wir st\u00e4ndig bombardiert werden. Wenn wir diese Arbeit nicht machen \u2013 die bei uns eingehende Informationsmenge zu verringern, bewusst zu atmen, ins Hier und Jetzt zur\u00fcckzukehren \u2013 schaffen wir keinen Raum, um die Dinge auf einer tieferen Ebene zu sehen und dementsprechend handeln zu k\u00f6nnen. Dies ist meiner Ansicht nach eine der Notwendigkeiten, die wir in diesem Moment haben.<\/p>\n<p><em>2. Teil des Interviews:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-2-teil-die-gegenwart-ist-die-frucht-der-vergangenheit-und-die-wurzel-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie Gegenwart ist die Frucht der Vergangenheit und die Wurzel der Zukunft\u201d<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Weitere Informationen<\/strong> \u00fcber die Zentren Kunpen Lama Gangchen: <a href=\"https:\/\/kunpen.ngalso.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/kunpen.ngalso.org\/<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Buchempfehlung:<\/strong> <a href=\"https:\/\/shop.ngalso.org\/it\/products\/dove-vai-cosi-di-fretta-buddhismo-nella-vita-quotidiana-by-lama-michel-rinpoche?srsltid=AfmBOoqqlTYK57VuZoTE00zySOeDo_EjoaiTYOf4ioo8THlJc-TStnoV\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dove vai cos\u00ec di fretta?<\/a> von Lama Michel Rinpoche<\/em><\/p>\n<p><i><b>\u00dcbersetzung aus dem Italienischen von Annette Seimer vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/b><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku Rinpoche, geboren 1981 in S\u00e3o Paulo in Brasilien, ist ein buddhistischer Lehrer und spiritueller F\u00fchrer mehrerer buddhistischer Zentren&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1722,"featured_media":2682184,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9150,9162,9142,11387],"tags":[57674,9821,12983,57730,127571,22229,68753,153029,153030,35202,11154,11880,18959],"class_list":["post-2682183","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europa-de","category-humanismus-und-spiritualitaet","category-interviews-de","category-originalinhalt","tag-buddhismus","tag-demokratie","tag-dialog","tag-empathie-de","tag-frieden-de","tag-gewaltfreiheit","tag-innerer-frieden","tag-lama-gangchen","tag-lama-michel-rinpoche","tag-polarisierung","tag-soziale-medien-de","tag-spiritualitat","tag-weltfrieden"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-03-08T09:43:16+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-14T13:52:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1106\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redazione Milano\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redazione Milano\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\"},\"author\":{\"name\":\"Redazione Milano\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/746fc8cdd6c8e3d918fb5714b3583e41\"},\"headline\":\"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c\",\"datePublished\":\"2026-03-08T09:43:16+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-14T13:52:24+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\"},\"wordCount\":2594,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg\",\"keywords\":[\"Buddhismus\",\"Demokratie\",\"Dialog\",\"empathie\",\"Frieden\",\"Gewaltfreiheit\",\"innerer Frieden\",\"Lama Gangchen\",\"Lama Michel Rinpoche\",\"Polarisierung\",\"soziale medien\",\"Spiritualit\u00e4t\",\"Weltfrieden\"],\"articleSection\":[\"Europa\",\"Humanismus und Spiritualit\u00e4t\",\"Interviews\",\"Originalinhalt\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\",\"name\":\"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg\",\"datePublished\":\"2026-03-08T09:43:16+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-14T13:52:24+00:00\",\"description\":\"Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg\",\"width\":1920,\"height\":1106,\"caption\":\"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/746fc8cdd6c8e3d918fb5714b3583e41\",\"name\":\"Redazione Milano\",\"description\":\"News from the Pressenza Bureau in Milan, Italy\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/redazione-milano\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c","description":"Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c","og_description":"Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2026-03-08T09:43:16+00:00","article_modified_time":"2026-03-14T13:52:24+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":1106,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Redazione Milano","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redazione Milano","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/"},"author":{"name":"Redazione Milano","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/746fc8cdd6c8e3d918fb5714b3583e41"},"headline":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c","datePublished":"2026-03-08T09:43:16+00:00","dateModified":"2026-03-14T13:52:24+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/"},"wordCount":2594,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg","keywords":["Buddhismus","Demokratie","Dialog","empathie","Frieden","Gewaltfreiheit","innerer Frieden","Lama Gangchen","Lama Michel Rinpoche","Polarisierung","soziale medien","Spiritualit\u00e4t","Weltfrieden"],"articleSection":["Europa","Humanismus und Spiritualit\u00e4t","Interviews","Originalinhalt"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/","name":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg","datePublished":"2026-03-08T09:43:16+00:00","dateModified":"2026-03-14T13:52:24+00:00","description":"Unser Gespr\u00e4ch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1-Copertina.jpg","width":1920,"height":1106,"caption":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/interview-mit-lama-michel-rinpoche-1-teil-dialog-aufbauen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: \u201eDialog aufbauen\u201c"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/746fc8cdd6c8e3d918fb5714b3583e41","name":"Redazione Milano","description":"News from the Pressenza Bureau in Milan, Italy","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/redazione-milano\/"}]}},"place":"Albagnano (Verbania, Piemont)","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2682183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1722"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2682183"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2682183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2684202,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2682183\/revisions\/2684202"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2682184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2682183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2682183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2682183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}