{"id":2681186,"date":"2026-03-04T13:37:53","date_gmt":"2026-03-04T13:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2681186"},"modified":"2026-03-04T13:37:53","modified_gmt":"2026-03-04T13:37:53","slug":"deutschlands-nukleare-frage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/","title":{"rendered":"Deutschlands nukleare Frage"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame Man\u00f6ver vorgesehen. Zugleich werden neue Forderungen nach einer deutschen Bombe laut.<\/strong><\/p>\n<p>Die deutsch-franz\u00f6sischen Pl\u00e4ne f\u00fcr den Aufbau eines europ\u00e4ischen \u201eNuklearschirms\u201c schreiten voran. Frankreich wird laut Aussage von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron die Forces a\u00e9riennes strat\u00e9giques \u2013 die Einheiten der franz\u00f6sischen Luftwaffe, die f\u00fcr einen etwaigen Einsatz von Atomwaffen vorgesehen sind \u2013 in Zukunft in andere L\u00e4nder Europas verlegen. Dies verschaffe der franz\u00f6sischen nuklearen Abschreckung \u201eneue strategische Tiefe\u201c, erkl\u00e4rt Macron. Zudem best\u00e4tige es die \u201eeurop\u00e4ische Dimension\u201c der \u201evitalen Interessen\u201c Frankreichs. Dass Letztere betroffen sind, ist zentrale Voraussetzung f\u00fcr einen franz\u00f6sischen Atomwaffeneinsatz. Deutschland ist laut Macron \u201eSchl\u00fcsselpartner\u201c bei der \u201efortgeschrittenen Abschreckung\u201c, die der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident am Montag offiziell bekanntgab. Eine deutsch-franz\u00f6sische \u201enukleare Steuerungsgruppe\u201c ist bereits eingerichtet worden. Noch in diesem Jahr soll sich die Bundeswehr an franz\u00f6sischen Atomkriegs\u00fcbungen beteiligen. Weil auch Frankreichs aktuelle Nuklearstrategie den beteiligten Staaten Europas keine feste Verteidigungsgarantie bietet, werden in Deutschland erneut Forderungen nach einer \u201edeutschen Bombe\u201c laut.<\/p>\n<p><strong>Die \u201efortgeschrittene\u201c nukleare Abschreckung<\/strong><\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat am Montag in einer Grundsatzrede seine Pl\u00e4ne f\u00fcr eine neue \u201efortgeschrittene\u201c nukleare Abschreckung vorgestellt. Diese wird demnach auch andere L\u00e4nder Europas einbeziehen; Macron nannte \u2013 neben den Atomm\u00e4chten Frankreich und Gro\u00dfbritannien \u2013 Deutschland, die Niederlande, Belgien, Polen, D\u00e4nemark, Schweden und Griechenland. Die Einbindung weiterer europ\u00e4ischer Staaten ist m\u00f6glich. Paris hat dabei offenbar nicht das Modell der US-amerikanischen nuklearen Teilhabe im Blick, bei dem US-Atombomben in Europa gelagert und bei Bedarf von den jeweiligen nationalen Luftwaffen an den Einsatzort geflogen werden.[1] Vielmehr geht es darum, dass die Forces a\u00e9riennes strat\u00e9giques \u2013 die Einheiten der franz\u00f6sischen Luftwaffe, die f\u00fcr einen m\u00f6glichen Einsatz von Atomwaffen vorgesehen sind \u2013 in die teilnehmenden L\u00e4nder verlegt werden k\u00f6nnen. Macron verglich dies mit der Force oc\u00e9anique strat\u00e9gique, den vier atomgetriebenen U-Booten, die ebenfalls nuklear bewaffnet sind und sich \u00fcberall in den Weltmeeren bewegen k\u00f6nnen, was es erschwert, sie auszuschalten. Ganz \u00e4hnlich verleihe eine \u00fcber Europa verstreute Stationierung atomar bewaffneter Jets der franz\u00f6sischen nuklearen Abschreckung \u201eeine neue strategische Tiefe\u201c und verkompliziere \u201edie Berechnungen unserer Gegner\u201c, erl\u00e4uterte Macron.[2]<\/p>\n<p><strong>Gemeinsame konventionelle Vorhaben<\/strong><\/p>\n<p>Macron schlug f\u00fcr die konkrete Umsetzung ein arbeitsteiliges Vorgehen vor. W\u00e4hrend Paris mit den Forces a\u00e9riennes strat\u00e9giques die atomar bewaffnete Hauptkomponente stelle, m\u00fcsse man erg\u00e4nzend neue Kapazit\u00e4ten vor allem auf drei Feldern schaffen. Zum ersten gehe es um Fr\u00fchwarnsysteme, die \u2013 gest\u00fctzt auf Radar und Satelliten \u2013 wom\u00f6glich angreifende Raketen entdecken und beobachten k\u00f6nnten.[3] Zum zweiten sei eine erweiterte Flugabwehr dringend erforderlich, die anfliegende Raketen und Drohnen verl\u00e4sslich abwehren k\u00f6nne. Zum dritten ben\u00f6tige man Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Schl\u00e4ge tief auf feindlichem Territorium, \u00e4u\u00dferte Macron. Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident wies auf zwei bereits gestartete Initiativen hin. So kamen Deutschland und Frankreich bereits Ende August 2025 \u00fcberein, gemeinsam ein sowohl boden- als auch weltraumgest\u00fctztes Fr\u00fchwarnsystem aufzubauen; es firmiert unter dem K\u00fcrzel JEWEL (Joint Early Warning for a European Lookout).[4] Bereits im Juli 2024 hatten Deutschland, Frankreich, Italien und Polen mitgeteilt, gemeinsam Raketen und Marschflugk\u00f6rper mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern entwickeln zu wollen.[5] Das Projekt, an dem sich inzwischen auch Schweden beteiligt, tr\u00e4gt das Akronym ELSA (European Long-Range Strike Approach). Ein europ\u00e4isches Flugabwehrsystem ist bereits seit Herbst 2022 in Arbeit \u2013 die European Sky Shield Initiative (ESSI).[6]<\/p>\n<p><strong>Die \u201eeurop\u00e4ische Dimension\u201c franz\u00f6sischer Interessen<\/strong><\/p>\n<p>Macron lie\u00df freilich keinen Zweifel daran, dass Paris die Kontrolle \u00fcber seine Atomwaffen beh\u00e4lt. Es werde bei der nuklearen Abschreckung \u201ekeine gemeinsame Entscheidung, Planung oder Umsetzung geben\u201c, teilte er am Montag mit.[7] Auch sei \u201ekeine gemeinsame Definition der vitalen Interessen\u201c vorgesehen, die Paris mit seinen Nuklearwaffen sch\u00fctzt; sie werde \u201eweiterhin in der souver\u00e4nen Zust\u00e4ndigkeit unseres Landes liegen\u201c. Deshalb k\u00f6nne es zudem \u201ekeine Garantie im strikten Wortsinn\u201c f\u00fcr Staaten geben, die sich an der \u201efortgeschrittenen Abschreckung\u201c beteiligten. Allerdings endeten Frankreichs Interessen gewiss nicht an seinen Au\u00dfengrenzen, bekr\u00e4ftigte Macron: \u201eKann man sich vorstellen, dass das \u00dcberleben unserer engsten Partner auf dem Spiel steht, ohne dass dies Auswirkungen auf unsere vitalen Interessen hat?\u201c Deshalb gehe Frankreichs Nuklearstrategie l\u00e4ngst von einer \u201eeurop\u00e4ischen Dimension der vitalen Interessen\u201c des Landes aus. In diesem Kontext wird Paris, wie Macron ank\u00fcndigte, die Zahl seiner Atomwaffen aufstocken. Aktuell liegt sie bei 290. Die Zahl soll k\u00fcnftig nicht mehr angegeben werden \u2013 wie es hei\u00dft, um Feinde im Unklaren zu lassen.<\/p>\n<p><strong>\u201eDie USA hinhalten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Bei alledem behauptete Macron, Frankreichs neue \u201efortgeschrittene Abschreckung\u201c stehe nicht in Konkurrenz oder gar in Rivalit\u00e4t zur nuklearen Abschreckung der NATO, sondern sei erg\u00e4nzend geplant. Dies entspricht der aktuell in Westeuropa allgemein anerkannten Maxime, wonach, wie Claudia Major, Vizepr\u00e4sidentin des German Marshall Fund, betont, \u201edie Europ\u00e4er\u201c in Sachen Atomwaffen \u201e\u00fcber Alternativen zu den USA nachdenken, aber zugleich die USA so lange wie m\u00f6glich im Boot halten\u201c m\u00fcssten, um eine L\u00fccke in der atomaren Abschreckung vor der Fertigstellung des europ\u00e4ischen Nuklearschirms zu vermeiden.[8] Dies sei der Grund, erl\u00e4utert Major, weshalb man einen europ\u00e4ischen Nuklearschirm anstrebe, \u201eohne den USA zu signalisieren, dass man sie nicht mehr braucht\u201c.<\/p>\n<p><strong>Deutsch-franz\u00f6sische Nuklearman\u00f6ver<\/strong><\/p>\n<p>Frankreich und Deutschland, das von Macron als \u201eSchl\u00fcsselpartner\u201c in der \u201efortgeschrittenen Abschreckung\u201c eingestuft wird, haben einer am Montag ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung zufolge bereits erste Schritte eingeleitet. So ist eine \u201ehochrangige nukleare Steuerungsgruppe\u201c eingerichtet worden, die dem Austausch und der \u201eKoordinierung strategischer Ma\u00dfnahmen\u201c dienen soll. Dazu geh\u00f6ren \u201eKonsultationen \u00fcber die geeignete Mischung aus konventionellen F\u00e4higkeiten, Raketenabwehr sowie franz\u00f6sischen Nuklearf\u00e4higkeiten\u201c.[9] Noch f\u00fcr 2026 ist \u201edie konventionelle Beteiligung Deutschlands an franz\u00f6sischen Nuklear\u00fcbungen\u201c geplant. Dar\u00fcber hinaus sind \u201egemeinsame Besuche strategischer Einrichtungen\u201c wie auch die \u201eWeiterentwicklung konventioneller F\u00e4higkeiten mit europ\u00e4ischen Partnern\u201c vorgesehen. Die \u201eF\u00e4higkeit zum Eskalationsmanagement unterhalb der nuklearen Schwelle\u201c soll gleichfalls \u201everbesser[t]\u201c werden.<\/p>\n<p><strong>Die deutsche Bombe<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Planungen voranschreiten, werden neue Forderungen nach einer \u201edeutschen Bombe\u201c laut. Diese hatte Bundeskanzler Friedrich Merz erst k\u00fcrzlich zur\u00fcckgewiesen: \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass Deutschland \u00fcber eine eigenst\u00e4ndige atomare Bewaffnung nachdenkt.\u201c[10] Dem widersprechen beharrlich Kommentatoren vor allem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bereits vor zwei Wochen hie\u00df es in einem Leitkommentar des Blattes unter der \u00dcberschrift \u201eDie Furcht des Kanzlers vor der Bombe\u201c, es sei \u201efahrl\u00e4ssig\u201c, \u00fcber \u201eeine deutsche Atombewaffnung\u201c nicht nachzudenken.[11] Am gestrigen Dienstag hie\u00df es nun im Hinblick auf die neuen deutsch-franz\u00f6sischen Nuklearabsprachen: \u201eDeutschlands nukleare Frage ist weiter unbeantwortet.\u201c[12] Unter Bezug darauf, dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag die nukleare Aufr\u00fcstung der Bundesrepublik untersagt, urteilte ein Redakteur der Zeitung, man d\u00fcrfe mit vollem Recht \u201edar\u00fcber sinnieren, ob der Angriffskrieg Russlands gegen einen europ\u00e4ischen Nachbarn nicht einen (legalen) Wegfall der Grundlage jener friedensvertraglichen Regelung von 1990 bedeutet\u201c.[13] Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag steht die v\u00f6lkerrechtliche Grundlage der heutigen Bundesrepublik zur Disposition.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10170\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Den Atomkrieg \u00fcben<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10283\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Weg zur Bombe (II)<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10305\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Weg zur Bombe (III)<\/a>.<\/p>\n<p>[1] Chlo\u00e9 Hoorman\u00a0: La dissuasion nucl\u00e9aire fran\u00e7aise fait un grand pas vers l\u2019Europe. lemonde.fr 03.03.2026.<\/p>\n<p>[2], [3] Discours du Pr\u00e9sident de la R\u00e9publique sur la dissuasion nucl\u00e9aire de la France. elysee.fr 02.03.2026.<\/p>\n<p>[4] Lars Hoffmann: Raketenabwehr: Deutschland und Frankreich planen Fr\u00fchwarnsystem JEWEL. hartpunkt.de 31.08.2025.<\/p>\n<p>[5] Lee Ferran: Let it go (long): France joins Germany, Italy and Poland in new ELSA long-range missile project. breakingdefense.com 12.07.2024.<\/p>\n<p>[6] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9098\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf Kosten Frankreichs<\/a>.<\/p>\n<p>[7] Discours du Pr\u00e9sident de la R\u00e9publique sur la dissuasion nucl\u00e9aire de la France. elysee.fr 02.03.2026.<\/p>\n<p>[8] Wie Europa sich atomar sch\u00fctzen kann. zdfheute.de 02.03.2026.<\/p>\n<p>[9] Joint declaration of President Macron and Chancellor Merz. bundesregierung.de 02.03.2026.<\/p>\n<p>[10] Merz schlie\u00dft atomare Bewaffnung Deutschlands aus. tagesschau.de 18.02.2026.<\/p>\n<p>[11] Berthold Kohler: Die Furcht des Kanzlers vor der Bombe. Frankfurter Allgemeine Zeitung 19.02.2026.<\/p>\n<p>[12] Nikolas Busse: Nukleare Frage. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.03.2026.<\/p>\n<p>[13] Reinhard M\u00fcller: Nukleare Antwort. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.03.2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame Man\u00f6ver vorgesehen. Zugleich werden neue Forderungen nach einer deutschen Bombe laut. Die deutsch-franz\u00f6sischen Pl\u00e4ne f\u00fcr den Aufbau eines europ\u00e4ischen \u201eNuklearschirms\u201c schreiten&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1516,"featured_media":2681194,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9150,9168],"tags":[11223,51786,152767,152768],"class_list":["post-2681186","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europa-de","category-politik","tag-bundeswehr","tag-europaeischer-nuklearschirm","tag-franzoesische-nuklearstreitkraefte","tag-franzoesischer-atomwaffeneinsatz"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Deutschlands nukleare Frage<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Deutschlands nukleare Frage\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-03-04T13:37:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"960\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"536\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\"},\"author\":{\"name\":\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee\"},\"headline\":\"Deutschlands nukleare Frage\",\"datePublished\":\"2026-03-04T13:37:53+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\"},\"wordCount\":1332,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png\",\"keywords\":[\"Bundeswehr\",\"europ\u00e4ischer Nuklearschirm\",\"franz\u00f6sische Nuklearstreitkr\u00e4fte\",\"franz\u00f6sischer Atomwaffeneinsatz\"],\"articleSection\":[\"Europa\",\"Politik\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\",\"name\":\"Deutschlands nukleare Frage\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png\",\"datePublished\":\"2026-03-04T13:37:53+00:00\",\"description\":\"Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png\",\"width\":960,\"height\":536},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Deutschlands nukleare Frage\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee\",\"name\":\"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com\",\"description\":\"Information on German Foreign Policy Articles and photographs by german-foreign-policy.com on Pressenza do not fall under the Creative Commons license and are not reproducible in any way. \\\"Information on German Foreign Policy\\\" (german-foreign-policy.com) is compiled by a group of independent journalists and social scientists who observe, on an ongoing basis, Germany's renewed attempts to regain great power status in the economic, military and political arena.\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/german-foreign-policy-com\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Deutschlands nukleare Frage","description":"Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Deutschlands nukleare Frage","og_description":"Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2026-03-04T13:37:53+00:00","og_image":[{"width":960,"height":536,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png","type":"image\/png"}],"author":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/"},"author":{"name":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee"},"headline":"Deutschlands nukleare Frage","datePublished":"2026-03-04T13:37:53+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/"},"wordCount":1332,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png","keywords":["Bundeswehr","europ\u00e4ischer Nuklearschirm","franz\u00f6sische Nuklearstreitkr\u00e4fte","franz\u00f6sischer Atomwaffeneinsatz"],"articleSection":["Europa","Politik"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/","name":"Deutschlands nukleare Frage","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png","datePublished":"2026-03-04T13:37:53+00:00","description":"Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der franz\u00f6sischen Nuklearstreitkr\u00e4fte. Bereits f\u00fcr 2026 sind erste gemeinsame","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eine-\u201eeuropaeische-Nuklearschirm-Loesung-e1772631222998.png","width":960,"height":536},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/deutschlands-nukleare-frage\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Deutschlands nukleare Frage"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/8837cad2cea03dc32322394b82ad67ee","name":"GERMAN-FOREIGN-POLICY.com","description":"Information on German Foreign Policy Articles and photographs by german-foreign-policy.com on Pressenza do not fall under the Creative Commons license and are not reproducible in any way. \"Information on German Foreign Policy\" (german-foreign-policy.com) is compiled by a group of independent journalists and social scientists who observe, on an ongoing basis, Germany's renewed attempts to regain great power status in the economic, military and political arena.","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/german-foreign-policy-com\/"}]}},"place":"Paris \/ Berlin","original_article_url":"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10325","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2681186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1516"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2681186"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2681186\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2681192,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2681186\/revisions\/2681192"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2681194"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2681186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2681186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2681186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}