{"id":2677943,"date":"2026-02-21T08:57:41","date_gmt":"2026-02-21T08:57:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2677943"},"modified":"2026-02-21T08:57:41","modified_gmt":"2026-02-21T08:57:41","slug":"deutsche-dominanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/02\/deutsche-dominanz\/","title":{"rendered":"Deutsche Dominanz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die massive Hochr\u00fcstung der Bundesrepublik l\u00f6st in mehreren Staaten Europas Warnungen vor einer \u201emilit\u00e4rischen Gro\u00dfmacht\u201c Deutschland und vor offener deutscher Dominanz \u00fcber den Kontinent aus.<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Johann Wadephul fordert Frankreich zu K\u00fcrzungen \u201eauch im sozialen Bereich\u201c zugunsten einer massiven Hochr\u00fcstung auf. \u201eBedauerlicherweise\u201c seien \u201edie Anstrengungen\u201c der franz\u00f6sischen Regierung, Gelder in den Milit\u00e4retat umzuschichten, \u201eunzureichend\u201c, befindet Wadephul; Paris sei \u201eaufgerufen\u201c, dies zu \u00e4ndern. Hintergrund der offenen Einmischung in Frankreichs innere Angelegenheiten ist zunehmender Unmut in mehreren Staaten Europas \u00fcber die krasse deutsche Hochr\u00fcstung, die die Bundesrepublik schon in wenigen Jahren zur \u201emilit\u00e4rischen Gro\u00dfmacht\u201c werden l\u00e4sst, wie es in einem Beitrag in der US-Zeitschrift Foreign Affairs hei\u00dft. Bereits im Herbst wurden etwa in Paris Warnungen laut, gelinge Deutschland der Durchbruch zur Milit\u00e4rmacht, dann werde es in der EU \u201eextrem dominant\u201c sein. K\u00fcrzlich best\u00e4tigte der Leiter der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, er sp\u00fcre in Gespr\u00e4chen in Frankreich und Polen, dass dort \u201ealte Vorbehalte wieder hochkommen\u201c \u2013 \u201edie Sorge vor deutscher Dominanz\u201c. EU-Diplomaten diagnostizieren bereits eine \u201etektonische Verschiebung\u201c auf dem Kontinent. In Frankreich werden erste \u00f6ffentliche Warnungen vor einem \u201edeutschen Europa\u201c laut.<\/p>\n<p><strong>Deutschlands R\u00fcstungsschulden<\/strong><\/p>\n<p>Sorgen in anderen EU-Staaten hat die Entscheidung Berlins, die eigene Hochr\u00fcstung mit dreistelligen Milliardensummen voranzutreiben, bereits im vergangenen Jahr ausgel\u00f6st. Um die Beschaffung beispielloser Mengen an Waffen sowie die Vergr\u00f6\u00dferung der Bundeswehr zu erm\u00f6glichen, setzt die Bundesregierung auf eine massive Neuverschuldung; dazu hat sie die Schuldenbremse f\u00fcr Milit\u00e4rausgaben au\u00dfer Kraft gesetzt, w\u00e4hrend die EU-Kommission Aufwendungen f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte von den Maastricht-Kriterien ausnimmt. Unter R\u00fcckgriff auf Neuschulden will Berlin den deutschen Milit\u00e4retat bis 2029 auf \u00fcber 150 Milliarden Euro in die H\u00f6he schrauben. Das ist m\u00f6glich, weil die deutschen Staatsschulden sich zur Zeit auf nur etwas \u00fcber 62 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) belaufen. Frankreich, dessen Schulden mittlerweile 116 Prozent des BIP erreichen, kann sich eine st\u00e4rkere Verschuldung nicht leisten. Im vergangenen Jahr steigerte seine Regierung den geplanten Milit\u00e4retat f\u00fcr 2030 auf 67,4 Milliarden Euro; mehr gilt als kaum finanzierbar.[1] Damit steht die bisherige Praxis Frankreichs, Deutschlands \u00f6konomische \u00dcberlegenheit durch einen Vorsprung bei R\u00fcstung und Milit\u00e4r auszugleichen, vor dem Aus. Die Absicht von Bundeskanzler Friedrich Merz wiederum, die Bundeswehr solle nun \u201ezur konventionell st\u00e4rksten Armee Europas\u201c aufsteigen [2], hat beste Chancen auf Verwirklichung.<\/p>\n<p><strong>\u201eEine tektonische Verschiebung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Schon im Herbst hatten Medien die durch die deutsche Hochr\u00fcstung nicht nur in Frankreich ausgel\u00f6sten Sorgen thematisiert. Deutschland, das klare \u00f6konomische Machtzentrum der EU, sei nun dabei, auch bei R\u00fcstung und Milit\u00e4r dominant zu werden \u2013 also dort, wo Berlin bislang noch durch Paris eingehegt worden sei, hie\u00df es. Es handle sich um eine \u201etektonische Verschiebung\u201c, lie\u00df sich etwa ein namentlich nicht genannter EU-Diplomat zitieren: \u201eDas ist das Bedeutendste, was aktuell auf EU-Ebene geschieht.\u201c[3] In Br\u00fcssel fragten sich manche bereits, wie \u201eeurop\u00e4isch\u201c ein hochger\u00fcstetes Deutschland noch sein werde. Ein franz\u00f6sischer Verteidigungsbeamter warnte, es werde in Zukunft \u201esehr schwer sein\u201c, mit Deutschland zusammenzuarbeiten, \u201eweil sie extrem dominant sein werden\u201c. Bereits heute werde in Paris sarkastisch ge\u00e4u\u00dfert, Berlin m\u00fcsse \u201edas Elsass nicht mehr erobern\u201c \u2013 es k\u00f6nne es \u201eeinfach kaufen\u201c. Nun komme jedoch auch noch die neue r\u00fcstungsindustrielle und milit\u00e4rische St\u00e4rke der Bundesrepublik hinzu. Auch aus Polen wurden besorgte Stimmen gemeldet. So \u00e4u\u00dferte etwa der stellvertretende Verteidigungsminister Pawe\u0142 Zalewski, mit Blick auf die Geschichte habe \u201eeine Situation, in der Deutschland seine \u00f6konomische Kraft mit milit\u00e4rischer Macht verbinden k\u00f6nnte, stets Furcht geweckt\u201c.[4] Immerhin besitze Polen heute die gr\u00f6\u00dften Landstreitkr\u00e4fte Europas.<\/p>\n<p><strong>\u201eMilit\u00e4rische Gro\u00dfmacht\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Vor knapp zwei Wochen hat nun die US-Zeitschrift Foreign Affairs die Konsequenzen der deutschen Hochr\u00fcstung thematisiert. Wie Liana Fix, Senior Fellow beim Council on Foreign Relations, urteilt, k\u00f6nne die Bundesrepublik, wenn sie ihren Hochr\u00fcstungskurs beibehalte, noch vor 2030 \u201eeine milit\u00e4rische Gro\u00dfmacht\u201c werden.[5] Treffe man keine Vorkehrungen, dann k\u00f6nne \u201edie deutsche milit\u00e4rische Dominanz schlie\u00dflich Spaltungen innerhalb des Kontinents n\u00e4hren\u201c. Frankreich etwa f\u00fchle sich unbehaglich mit Blick auf die Tatsache, dass \u201esein Nachbar eine Milit\u00e4rmacht\u201c werde. \u00c4hnlich gehe es \u201evielen Menschen in Polen\u201c. Im schlimmsten Fall k\u00f6nne die Militarisierung der Bundesrepublik zu neuen Rivalit\u00e4ten f\u00fchren. \u201eFrankreich, Polen und andere Staaten k\u00f6nnten versuchen, Deutschland auszubalancieren\u201c, warnt Fix; vor allem Frankreich k\u00f6nne bestrebt sein, \u201esich als die f\u00fchrende Milit\u00e4rmacht des Kontinents zu behaupten\u201c. W\u00e4hrend Paris dabei den Schulterschluss mit London suchen k\u00f6nne, sei denkbar, dass Polen sich in Zukunft enger mit den baltischen oder den nordischen Staaten verb\u00fcnde. All dies, stellt Fix fest, k\u00f6nne die Rivalit\u00e4t mit Deutschland versch\u00e4rfen und \u201eEuropa gespalten und verwundbar\u201c zur\u00fccklassen. Die M\u00f6glichkeit, dass die AfD k\u00fcnftig in die Regierung gelange, verst\u00e4rke bei den Nachbarstaaten die Furcht.<\/p>\n<p><strong>\u201eAlte Vorbehalte\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Kurz darauf hat sich der altgediente deutsche Diplomat und derzeitige Leiter der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, den Warnungen angeschlossen.[6] \u201eDer gro\u00dfe Geldsegen im Verteidigungsbereich\u201c, erkl\u00e4rte Ischinger, f\u00fchre dazu, \u201edass Deutschland in den kommenden Jahren f\u00fcr sein Milit\u00e4r mehr als doppelt so viel wie Frankreich ausgeben wird\u201c. In Gespr\u00e4chen, die er in Frankreich oder auch in Polen f\u00fchre, sp\u00fcre er, \u201edass manchmal alte Vorbehalte wieder hochkommen\u201c, berichtet Ischinger \u2013 \u201edie Sorge vor deutscher Dominanz\u201c. Ischinger r\u00e4t deshalb dringend dazu, \u201emit Fingerspitzengef\u00fchl\u201c vorzugehen. So k\u00f6nne man, dies auch mit Blick auf die \u201eaus polnischer Sicht \u2026 ungel\u00f6ste Reparationsfrage\u201c, angesichts der Mittel, die in Deutschlands Hochr\u00fcstung gesteckt w\u00fcrden, beschlie\u00dfen: \u201eEin kleiner Teil davon geht nach Polen.\u201c \u201ePolen ist Frontstaat\u201c, konstatiert Ischinger trocken; seine aktuelle \u201eVerteidigungsleistung sch\u00fctzt auch uns\u201c: \u201eWie w\u00e4re es denn, wenn Deutschland, in Anerkennung der Frontstaatrolle Polens, ein U-Boot, eine Fregatte oder einige Kampfpanzer an Warschau schenkt?\u201c Ischingers Vorschlag l\u00e4uft auf den Plan hinaus, die Nachbarstaaten durch die Gew\u00e4hrung einer gewissen Teilhabe eng in die deutsche Hegemonie \u00fcber den europ\u00e4ischen Kontinent einzubinden.<\/p>\n<p><strong>\u201eEin deutsches Europa\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Daf\u00fcr k\u00f6nnte es schon zu sp\u00e4t sein. In Frankreich sind in den vergangenen Tagen Stimmen vor allem in konservativen und rechten Milieus laut geworden, die vor einer neuen deutschen Dominanz warnen. \u201eDeutschland r\u00fcstet auf deutsche Art auf, das hei\u00dft massiv\u201c, hie\u00df es zu Wochenbeginn in der konservativen Tageszeitung Le Figaro.[7] \u201eDer industrielle und finanzielle Alleingang Berlins und die Gefahr, dass die AfD \u2026 an die Macht kommt\u201c, schrieb ein Kommentator in dem Blatt, \u201ewerfen einen Schatten auf die proeurop\u00e4ischen Bekenntnisse der derzeitigen Regierungschefs.\u201c Am gestrigen Mittwoch warnte auf der Website des Journal du Dimanche der nationalkonservative Politiker Philippe de Villiers vor einem \u201edeutschen Europa\u201c.[8] Das Journal du Dimanche befindet sich seit 2021 im Besitz von Vincent Bollor\u00e9, einem Milliard\u00e4r, der seit Jahren Frankreichs extreme Rechte unterst\u00fctzt und auch das Journal du Dimanche auf Rechtskurs gebracht hat. In der \u00d6ffentlichkeit formiert sich Widerstand gegen die deutsche Dominanz demnach aktuell vor allem auf der Rechten, die nach Umfragen gute Chancen hat, die Pr\u00e4sidentenwahl 2027 zu gewinnen.<\/p>\n<p><strong>\u201eIm sozialen Bereich sparen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mit Blick auf die wachsenden Sorgen und den anschwellenden Unmut \u00fcber die in Europa heraufd\u00e4mmernde deutsche Dominanz hat sich am Montag Au\u00dfenminister Johann Wadephul zu Wort gemeldet. Zu franz\u00f6sischen Vorschl\u00e4gen, die Aufr\u00fcstung in der EU \u00fcber Eurobonds zu finanzieren, erkl\u00e4rte Wadephul: \u201eDas w\u00e4re etwas v\u00f6llig Neues\u201c; dazu sei man \u201enicht bereit\u201c.[9] Demnach kommt f\u00fcr Berlin lediglich eine nationale Verschuldung f\u00fcr eine eigene Hochr\u00fcstung in Frage, nicht aber eine Verschuldung auf EU-Ebene, die auch anderen EU-Staaten eine Militarisierung auf deutschem Niveau erm\u00f6glichte: Die Bundesregierung r\u00e4umt dem Durchbruch Deutschlands als herausragende Milit\u00e4rmacht Vorrang ein. Gleichzeitig attackierte Wadephul Frankreich, sich dessen heikler Finanzlage vollauf bewusst, ganz offen: \u201eBedauerlicherweise sind die Anstrengungen auch in der franz\u00f6sischen Republik\u201c, st\u00e4rker aufzur\u00fcsten, \u201ebisher unzureichend\u201c. Paris sei \u201eaufgerufen \u2026, auch im sozialen Bereich die ein oder andere Sparma\u00dfnahme zu ergreifen\u201c, auch \u201ein anderen Bereichen zu sparen, um f\u00fcr das zentral wichtige Ziel der Verteidigungsf\u00e4higkeit Europas Luft zu haben\u201c: \u201eDa ist noch Luft nach oben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] De 32 milliards en 2017 \u00e0 plus de 67 pr\u00e9vus en 2030\u2026 Comment le budget de la d\u00e9fense fran\u00e7aise a \u00e9volu\u00e9 ces derni\u00e8res ann\u00e9es. Franceinfo.fr 13.07.2025.<\/p>\n<p>[2] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Milit\u00e4rrepublik Deutschland<\/a>.<\/p>\n<p>[3], [4] Chris Lunday, Jacopo Barigazzi, Laura Kayali, Paul McLeary, Jan Cienski: Germany\u2019s rearmament upends Europe\u2019s power balance. politico.eu 12.11.2025.<\/p>\n<p>[5] Liana Fix: Europe\u2019s Next Hegemon. foreignaffairs.com 06.02.2026.<\/p>\n<p>[6] Thorsten Jungholt, Jacques Schuster: \u201eWie w\u00e4re es, wenn Deutschland Warschau U-Boot, Fregatte oder Kampfpanzer schenkt?\u201c welt.de 08.02.2026.<\/p>\n<p>[7] L\u2019\u00e9ditorial de Philippe G\u00e9lie\u00a0: \u00ab Faut-il s\u2019inqui\u00e9ter du r\u00e9armement de l\u2019Allemagne\u00a0? \u00bb lefigaro.fr 16.02.2026.<\/p>\n<p>[8] Philippe de Villiers: \u00ab L\u2019Europe allemande \u00bb. lejdd.fr 18.02.2026.<\/p>\n<p>[9] \u201eErst einmal Hausaufgaben machen\u201c \u2013 Wadephul attackiert Frankreich f\u00fcr \u201eunzureichende Anstrengungen\u201c. welt.de 17.02.2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die massive Hochr\u00fcstung der Bundesrepublik l\u00f6st in mehreren Staaten Europas Warnungen vor einer \u201emilit\u00e4rischen Gro\u00dfmacht\u201c Deutschland und vor offener deutscher Dominanz \u00fcber den Kontinent aus. 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