{"id":2674373,"date":"2026-02-07T12:52:13","date_gmt":"2026-02-07T12:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2674373"},"modified":"2026-02-07T12:52:13","modified_gmt":"2026-02-07T12:52:13","slug":"der-hitlers-wars-oder-die-entsorgung-der-ns-vergangenheit-und-die-afd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/02\/der-hitlers-wars-oder-die-entsorgung-der-ns-vergangenheit-und-die-afd\/","title":{"rendered":"\u201eDer Hitlers war\u2018s\u201d &#8211; oder: Die Entsorgung der NS-Vergangenheit und die AfD"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Deutsche wollen immer weniger \u00fcber die deutsche Nazi-Vergangenheit wissen: \u00fcber Kriegsverbrechen, Massenmord, Denunziation \u2013 \u00fcber T\u00e4ter, Zuschauer und Opfer.<\/p>\n<p>Ist die heutige, schuldlose Generation also endg\u00fcltig entlassen aus der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit? Oder hat sie die Verpflichtung, sich zu erinnern? Unbedingt, sagt Helmut Ortner in seinem neuen Buch \u00bbGnadenlos Deutsch\u00ab \u2013 denn die nationalsozialistische Vergangenheit verj\u00e4hrt nicht.<\/p>\n<p>Im Oktober 1944 bekommt Saul K. Padover, ein junger amerikanischer Offizier, der zur <em>Abteilung f\u00fcr psychologische Kriegsf\u00fchrung<\/em> geh\u00f6rt, von seinen Vorgesetzen den Auftrag, im besetzten Aachen die Einstellungen und Erwartungen der Deutschen zu erkunden. Dabei soll er Menschen aus allen Schichten und Berufsgruppen befragen, um Erkenntnisse \u00fcber deren \u00bbMentalit\u00e4t\u00ab zu bekommen. Das Ergebnis ist ern\u00fcchternd.<\/p>\n<p>\u201eSeit zwei Monaten sind wir hier zugange\u201d notiert er, \u201ewir haben mit vielen Menschen gesprochen, wir haben jede Menge Fragen gestellt \u2013 und wir haben keinen einzigen Nazis gefunden. Jeder ist ein Nazi-Gegner. Alle Leute sind gegen Hitler. Sie sind schon immer gegen Hitler gewesen. Was aber hei\u00dft das? Es hei\u00dft, dass Hitler die Sache ganz allein, ohne Hilfe und Unterst\u00fctzung irgendeines Deutschen durchgezogen hat\u2026\u201d.<\/p>\n<p>Einen Monat sp\u00e4ter \u00fcbergibt Padover seinen Bericht der Milit\u00e4rverwaltung. Sein Fazit: \u201ePsychologisch gesehen wollen sich die Deutschen Strafe und moralischer Verantwortung entziehen, indem sie der Welt einen Schuldigen pr\u00e4sentieren, den sie noch vor kurzer Zeit als Halbgott angehimmelt haben\u2026 In dieser Neigung, sich vom auserw\u00e4hlten F\u00fchrer abzuwenden, entdeckt man nicht den Schimmer eigenen Schuldbewusstseins &#8230;\u201d. Antworten, wie sie Saul Padover in seiner Aachener Mikroanalyse zusammenfasst, h\u00e4tte er im besiegten \u00bbTausendj\u00e4hrigen Reich\u00ab auch in anderen St\u00e4dten auf seine Fragen bekommen.<\/p>\n<p>Im Nachkriegs-Deutschland wollten die Deutschen nicht mehr \u00fcber die noch allerorten gegenw\u00e4rtige Vergangenheit sprechen. Sie wollten nicht an die deutschen Gro\u00dfverbrechen erinnert werden. Daran, wie es m\u00f6glich war, dass ein moderner, fortschrittlicher und kultivierter Staat in k\u00fcrzester Zeit in Barbarei sinken konnte, die in kaum vorstellbarer Brutalit\u00e4t und einem beispiellosen V\u00f6lkermord gipfelte. Sie wollten nicht dar\u00fcber reden, wieso so viele Adolf Hitler gegen\u00fcber loyal waren, der aus seinem Judenhass und seinen Kriegspl\u00e4nen nie einen Hehl gemacht hatte. Warum sie dem Naziregime treu dienten und so seine Verbrechen erm\u00f6glichten. Warum sie ihrem \u00bbF\u00fchrer\u00ab schlie\u00dflich bis in den Untergang folgten?<\/p>\n<p><strong>Ein Volk auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland in den Nachkriegsjahren: ein Volk m\u00fchte sich, das zu vergessen, was es verschwieg: seine Bereitschaft zur Teilnahme an einem System der Barbarei.\u00a0Geschichts-Verleugnung und Geschichts-Umdeutung hatten Hochkonjunktur. So verlor sich der Schrecken und die Einzigartigkeit, den der Zivilisationsbruch des Holocaust und die Vernichtungskriege bedeuteten, im kollektiven Verdr\u00e4ngen und Vergessen. Der nationalsozialistische Wahn wurde zur austauschbaren Metapher des B\u00f6sen, pers\u00f6nliche Schuld relativiert. Hitler allein sollte es gewesen sein, verantwortlich f\u00fcr das Verderben der Deutschen und ihre millionenfachen Verbrechen. Wenn nicht allein, dann allenfalls eine kleine verbrecherische Nazi-Elite und ihre fanatischen Getreuen. Zur Bereinigung des kollektiven Scham- und Schuldenkontos, passte dieses Bild: \u00bbder F\u00fchrer\u00ab in der Rolle als solit\u00e4rer Verf\u00fchrer, Verursacher und Verbrecher. Ein Volk auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit \u2013 unter der S\u00fcndenbock-Schirmherrschaft Hitlers.<\/p>\n<p>\u201eMitte der F\u00fcnfziger\u201d, res\u00fcmiert der Historiker Norbert Frei, \u201ehatte sich ein \u00f6ffentliches Bewusstsein durchgesetzt, das die Verantwortung f\u00fcr die Schandtaten w\u00e4hrend des <em>Dritten Reichs<\/em> allein Hitler und einer kleinen Clique von <em>Hauptkriegsverbrechern <\/em>zuschrieb, w\u00e4hrend es den Deutschen in ihrer Gesamtheit den Status von politisch <em>Verf\u00fchrten<\/em> zubilligte, die der Krieg und seine Folgen schlie\u00dflich selber zu Opfern gemacht hatten.\u201c Waren die Deutschen bis auf eine fanatische, verbrecherische Verbrecher-Clique \u00fcberwiegend ein anst\u00e4ndiges friedfertiges Volk?<\/p>\n<p>Wie begann alles \u00dcbel, das Grauen, der Wahn? \u00bb<em>Wie konnte das geschehen? <\/em>Wie konnte sich das einmal herbeigew\u00e4hlte und konstituierte Hitler-Deutschland mit atemberaubendem Tempo zu einer menschlichen Maschinerie des Zerst\u00f6rens, Eroberns und Mordens entwickeln? Wie wurden aus so vielen Deutsche fanatische, aktive, gef\u00fcgige Mitmacher, Helfer und Zuschauer, Vollstrecker des Massenmordens?\u00a0 G\u00f6tz Aly, der \u00fcber Hitlers Deutsche zahlreiche wichtige, wegweisende Publikationen ver\u00f6ffentlicht hat, die h\u00e4ufig Teile der Historiker-Zunft zum Widerspruch\u00a0herausforderten, erinnert daran: nicht alle waren NSDAP-Mitglieder, sie kamen \u201eaus der Mitte der Gesellschaft\u201c.<\/p>\n<p>Es waren ja nicht nur Fanatiker, die das System st\u00fctzten, sondern beinahe alle gesellschaftlichen Organisationen, die sich angepasst hatten. Es waren Hunderttausende Deutsche, die sich aktiv an Menschheitsverbrechen ungeheuren Ausma\u00dfes beteiligten, die diese billigten oder geschehen lie\u00dfen: die Verfolgung und Ermordung von Juden, von Menschen mit Behinderung, von\u00a0\u00bbGemeinschaftsfremden\u00ab,\u00a0(\u00bbA-Soziale\u00ab, wie Obdachlose u.a.), die\u00a0Verhaftungen und Hinrichtungen von\u00a0\u00bbVolksverr\u00e4tern\u00ab, \u00abVolkssch\u00e4dlingen\u00ab.\u00a0 Eine \u00fcbergreifende Schweige-Gemeinschaft von Volk und F\u00fchrung, die das Weitermachen bis zum Schluss erm\u00f6glichte.\u00a0Es brauchte dazu nicht die hundertprozentigen Parteigenossen, die Vordenker und F\u00f6rderer und Unterst\u00fctzer, es brauchte genauso die Hundertausenden Folgsamen, die \u201eStillen, die Harmlosen\u201d &#8211; all die loyalen und diensteifriger Helfer, die das verbrecherische Terror-System am Leben hielten. Sicher: Am Tag Null nach Hitler gab es auch hierzulande Menschen, die Scham und Trauer empfanden u\u0308ber das, was in den Jahren zuvor geschehen war. Doch Tatsache ist, dass es schon damals weit mehr Menschen gab, die, gerade der Katastrophe entkommen, das Erlebte und Geschehene verdr\u00e4ngten, statt es im Bewusstsein der Verantwortung als eigene Geschichte anzunehmen.<\/p>\n<p>Kann pers\u00f6nliche Schuld verj\u00e4hren? Nein, sagt Alfred Grosser, denn das vergangene Geschehen ist keineswegs abwesend in der Gegenwart, nur weil es vergangen ist. Der Respekt vor den Hinterbliebenen verpflichtet uns, die Schuld und die Schuldigen zu benennen, solange es noch m\u00f6glich ist. Die Verbrechen von damals sind zu gewaltig, um heute zu sagen: Jetzt soll endlich einmal Schluss sein. Wann aber ist die Vergangenheit wirklich vergangen? Will die Nachkriegsgeneration, der ich angeh\u00f6re, jene Generation also, die, um den ehemalige deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl zu zitieren, mit \u00bbder Gnade der sp\u00e4ten Geburt\u00ab gesegnet ist, nun endlich einen Schlussstrich unter eine belastete Vergangenheit ziehen? Ist sie, die politisch und moralisch schuldlose Generation, nun endg\u00fcltig entlassen aus der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur und seinem Erbe? Oder: beginnt nicht die Verantwortung nachfolgernder Generationen bei der Frage, ob sie sich erinnern will?<\/p>\n<p><strong>Reinw\u00e4scher und Reingewaschene<\/strong><\/p>\n<p>Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit geh\u00f6rt zur Gr\u00fcndungsgeschichte der Bundesrepublik, sie begleitet die Anfangsjahre der Nachkriegszeit.\u00a0 Erst die politische Z\u00e4sur der sechziger Jahre sorgte f\u00fcr einen Paradigmenwechsel: die Zeit war reif f\u00fcr neue Fragen auf alte Wirklichkeiten. Ob die Deutschen anerkennen, was sie zwischen 1933 und 1945 angerichtet hatten? Genauer: um die genaue Verortung und das klare Bewusstsein dessen, was da geschehen war und wem das Geschehen zuzurechnen war. War es nur eine verbrecherische F\u00fchrungselite (in einer im Ganzen doch anst\u00e4ndig gebliebenen Nation) oder war es gar nur Hitler, der gro\u00dfe, <em>\u00bbd\u00e4monische\u00ab <\/em>Verf\u00fchrer? Dieser Mythologie wollten gerne viele glauben: den Legenden von der sauberen Wehrmacht, vom <em>\u00bbNichtwissen\u00ab<\/em> und \u00bb<em>Nichtdabeigewesen-Sein\u00ab.<\/em><\/p>\n<p>Geschichts-Verleugnung und Geschichts-Umdeutung hatte Hochkonjunktur \u2013 und alle beteiligten sich daran. So verlor sich der Schrecken und die Einzigartigkeit, den der Zivilisationsbruch des Holocaust und der Vernichtungskriege bedeutet, im kollektiven Verdr\u00e4ngen und Vergessen. Der nationalsozialistische Wahn wurde zur austauscharen Metapher des B\u00f6sen, pers\u00f6nliche Schuld relativiert. Wenige Jahre nach Kriegsende war aus einem Volk von Jublern und Mitl\u00e4ufern ein Volk von <em>Reinw\u00e4schern<\/em> und <em>Reingewaschenen<\/em> geworden. Die T\u00e4ter, sie f\u00fchlten sich nicht schuldig, sie sahen sich eher vom Schicksal entschuldigt \u2013 und die Mehrzahl der Deutschen tat es ihnen gleich. Ein Volk m\u00fchte sich, das zu vergessen, was es verschwieg: ihre Bereitschaft der Teilnahme. Empfanden sie, die Opfer und T\u00e4ter zugleich waren und so viel Leid \u00fcber andere V\u00f6lker gebracht hatten, so etwas wie Scham? Oder f\u00fchlten sie sich nur auf der Verliererseite? Konnten sie begreifen, was geschehen war, was sie mitgemacht und zugelassen hatten? Der kollektive Tenor: wir wussten von Nichts. Ein \u00bbent-nazifiziertes\u00ab Volk m\u00fchte sich, das zu vergessen, was es verschwieg: seine Bereitschaft zur Teilnahme an einem System der Barbarei.<\/p>\n<p><em>Aufbauen und nach vorne schauen\u201c<\/em> lautete jetzt die Losung. Im Jahr 1948 wirbt das Waschmittel\u00a0<em>Persil<\/em>\u00a0mit einer Zeichentrick-Reklame, in de<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2674376 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Persil-300x180.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Persil-300x180.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Persil-820x493.png 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Persil.png 1044w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>r ein Marine-Matrose verdreckten Pinguinen die B\u00e4uche wieder strahlend reinw\u00e4scht. Immer mehr Pinguine springen daraufhin an Bord und rufen im Chor \u201d<em>PERSIL \u2013 PERSIL- PERSIL!<\/em>\u00a0\u201c\u2026 Dabei recken sie die Fl\u00fcgel wie weit ausgestreckte Arme. Mit stolzgeschwellter Brust defilieren sie schlie\u00dflich in Reih und Glied an Land, zu Marschmusik singend:\u201d<em>Ja, unsere wei\u00dfe Weste verdanken wir PERSIL!\u201d\u00a0<\/em>Die Deutschen haben ihren Humor also noch nicht verloren, oder schon wiedergefunden. In Fridolin Schleys Roman\u00a0<em>Die Verteidigung,\u00a0<\/em>in dem er die Ereignisse um den N\u00fcrnberger Wilhelmstra\u00dfen-Prozess in ein fesselndes Drama \u00fcber Moral und Verantwortung verwandelt, taucht die Reklame f\u00fcr bl\u00fctenwei\u00dfe W\u00e4sche kurz auf \u2013 als filmische Metapher, die veranschaulicht, wie die \u00bbEntnazifizierung\u00ab schon fr\u00fchzeitig funktionierte. Dominiert wurde die Nachkriegszeit von einem \u00bbkommunikativen Beschweigen\u00ab (Hermann L\u00fcbbe) der Schuldgef\u00fchle. Zu fest \u2013 und zu bequem \u2013 war die Sichtweise von einer skrupellosen Machtelite und einem angeblich verf\u00fchrten Volk etabliert. Hitlers Deutsche exkulpierten sich selbst. Das Geflecht der Lebensl\u00fcge vieler Deutschen in der Adenauer-Republik: Verdr\u00e4ngen, Vergessen, Verleugnen.<\/p>\n<p><strong>\u201eVom Vogelschiss und moralisierender Geschichtserz\u00e4hlung\u2026 \u201c<\/strong><\/p>\n<p>Bis heute wirkt es fort. Es gibt immer mehr Deutsche, die immer weniger \u00fcber die eigene Vergangenheit reden m\u00f6chten. Die sogenannte Neue Rechte, darunter Teile der AfD, will die Erinnerungskultur in Deutschland grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndern. Ein wichtiger Hebel daf\u00fcr ist die Relativierung des Holocaust und der Kriegsschuld der Deutschen. \u201eDie Vergiftung der Vergangenheit durch moralisierende Geschichtserz\u00e4hlung z\u00e4hlt zu den Grundsteinen unserer Republik\u201c, sagt der rechte Vordenker G\u00f6tz Kubitschek, das soll endlich ein Ende haben.<\/p>\n<p>In die gleiche Richtung der Verharmlosung und Normalisierung weisen \u00c4u\u00dferungen von AfD-Politikern wie Alexander Gauland, der in einer Rede die Zeit von \u201eHitler und den Nazis\u201c als \u201eVogelschiss in \u00fcber 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte\u201c bezeichnete.\u00a0 Bj\u00f6rn H\u00f6cke, einer der radikalen Wortf\u00fchrer der Partei, nennt den Umgang mit der NS-Zeit eine \u201ed\u00e4mliche Bew\u00e4ltigungspolitik&#8220; und fordert \u201eeine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad\u201d \u2013 er fordert also eine in welcher Form auch immer positive Darstellung des Nationalsozialismus. Der AfD-Landesverband in Th\u00fcringen unter seiner F\u00fchrung wird vom Verfassungsschutz des Bundeslandes als &#8222;gesichert rechtsextremistisch&#8220; eingestuft. In Meinungsumfragen ist sie trotzdem zur st\u00e4rksten politischen Partei aufgestiegen. Bj\u00f6rn H\u00f6cke k\u00f6nnte bei der n\u00e4chster Landtagswahl Ministerpr\u00e4sident in Th\u00fcringen werden.<\/p>\n<p>Diese schleichende Normalisierung im Umgang mit der AfD steht im umgekehrten Verh\u00e4ltnis zur Radikalisierung, die die Partei Jahr f\u00fcr Jahr st\u00e4rker pr\u00e4gt. Sie zielt auf die Demontage, der von ihr so genannten \u00bbAlt- und Kartellparteien\u00ab. H\u00f6cke ist das abschreckende Gesicht f\u00fcr ein Symptom einer tieferliegenden Krise unserer Demokratie \u2013 und zugleich einer seiner gef\u00e4hrlichsten Beschleuniger. K\u00f6nnen wir das zulassen? Wissen wir um die Gefahr, die der Demokratie gerade droht? Die rechtsextreme Partei h\u00f6hlt gezielt die Demokratie mit ihren eigenen Mittel aus.<\/p>\n<p>Ein Vergleich mit der Weimarer Republik oder dem Aufstieg der der NSDAP gilt zu Recht als gef\u00e4hrlich, weil er die Schreckensherrschaft der Nazis verharmlost. Auch t\u00e4te man vielen W\u00e4hlern der AfD Unrecht, die keine Nazis sind. Dennoch erinnern die Gleichg\u00fcltigkeit und der Verdruss der Bev\u00f6lkerung in manchen Punkten an die sp\u00e4ten 1920er Jahr. Der Autor Jens Bisky hat das in einem lesenswerten Buch eindrucksvoll beschrieben, in dem er die Jahre von 1929 bis 1934 analysiert. Die \u00bblange schwelenden Probleme jener Zeit h\u00e4tten jedes \u201ewohl f\u00fcr sich gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, ihr zusammentreffen aber verst\u00e4rkte bei einer wachsenden Zahl von Menschen den Eindruck, dass es so nicht mehr weitergehen k\u00f6nne \u2026\u201d. Mag sein, dass viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger starke Ver\u00e4nderungen f\u00fcrchten und paradoxerweise jene Parteien abstrafen, die sie betreiben. Aber mangelnder Mut, fehlende Tatkraft und Ignoranz demgegen\u00fcber, f\u00fchren nicht zu Zustimmung und Belohnung, sondern direkt zur \u00bbAlternative f\u00fcr Deutschland\u00ab. Ein bedr\u00fcckender Zustand.<\/p>\n<p>Tatsache ist: Im deutschen Bundestag stellt diese Partei die zweitst\u00e4rkste Fraktion mit 151 Sitzen, AfD-Abgeordnete sitzen in allen Landtagen. Die Vernetzung zu \u00bbVorfeld\u201c-Aktionsgruppen wird zielgerichtet vorangetrieben. Im Umfeld und Dunstkreis hat sich eine vielf\u00e4ltige und gut organisierte rechtsextremistische. Szene etabliert: von Reichsb\u00fcrgern \u00fcber Neonazis, von modischen Identit\u00e4ren bis zu rechts-esoterischen Influencern, von gewaltbereiten Hooligans bis zu Hardcore-Evangelikalen. Ihre Vielfalt ist geb\u00fcndelt in ihrer ideologischen Einfalt. Sie alle wollen ein anderes Land. Das, was sie bek\u00e4mpfen, m\u00fcssen wir verteidigen \u2013 unsere Demokratie.<\/p>\n<p>Die Frage, die bleibt: Ist die heutige, die politisch und moralisch schuldlose Generation, nun endg\u00fcltig entlassen aus der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur und seinem Erbe? Oder: Beginnt nicht die Verantwortung nachfolgender Generationen bei der Frage, ob sie sich erinnern will? \u00a0Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit \u2013 denn die nationalsozialistische Vergangenheit verj\u00e4hrt nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2674379 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/9783865694508-193x300.webp\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/9783865694508-193x300.webp 193w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/9783865694508.webp 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/>DAS BUCH<\/strong><\/p>\n<p><strong>Helmut Ortner<\/strong><\/p>\n<p><strong>GNADENLOS DEUTSCH<\/strong><\/p>\n<p><strong>T\u00e4ter. Helfer. Zuschauer.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aktuelle Reportagen aus der Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alibri Verlag, 320 Seiten, 24 Euro<\/strong><\/p>\n<p>Eine Sammlung eindringlicher Reportagen und Essays gegen jede Verharmlosung und Relativierung der Nazi-Vergangenheit \u2013 und gegen alle Versuche, die NS-Geschichte zu entsorgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Deutsche wollen immer weniger \u00fcber die deutsche Nazi-Vergangenheit wissen: \u00fcber Kriegsverbrechen, Massenmord, Denunziation \u2013 \u00fcber T\u00e4ter, Zuschauer und Opfer. Ist die heutige, schuldlose Generation also endg\u00fcltig entlassen aus der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit? 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