{"id":2669592,"date":"2026-01-21T16:30:01","date_gmt":"2026-01-21T16:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2669592"},"modified":"2026-01-21T16:30:01","modified_gmt":"2026-01-21T16:30:01","slug":"abruestung-jetzt-warum-es-keine-vertretbare-alternative-hierzu-gibt-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/01\/abruestung-jetzt-warum-es-keine-vertretbare-alternative-hierzu-gibt-teil-3\/","title":{"rendered":"Abr\u00fcstung JETZT! \u2013 Warum es keine vertretbare Alternative hierzu gibt. (Teil 3)"},"content":{"rendered":"<p>(Redaktioneller Hinweis: der nachfolgende Text ist der dritte und letzte Teil eines umfangreichen Hintergrundbeitrags der Autoren zur aktuell stattfindenden Aufr\u00fcstungsspirale und ein wichtiger Ansto\u00df, diese Entwicklung zu stoppen. Den vollst\u00e4ndigen Text k\u00f6nnen Sie bereits jetzt hier finden: <a href=\"https:\/\/gruenealternative.de\/abruestung-jetzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/gruenealternative.de\/abruestung-jetzt\/)<\/a><\/p>\n<h3><strong>Zur<\/strong> <strong>Debatte um eine Ausstattung der Bundeswehr mit nuklearen Arsenalen: <\/strong><\/h3>\n<p>Ein milit\u00e4risches Nuklearpotential Deutschlands, das verharmlosend unter dem Begriff \u201edie Bombe\u201c debattiert wird, steht im Konflikt mit dem Vertrag zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten (1), dem Gr\u00fcndungsvertrag f\u00fcr das Deutschland in seiner heutigen Form.<\/p>\n<p>Im Vertrag der USA, Gro\u00dfbritanniens, Frankreichs, der Sowjetunion, der DDR und der BRD hei\u00dft es: \u201e<em>Art. 3 (1) Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekr\u00e4ftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber atomare, biologische und chemische Waffen. Sie erkl\u00e4ren, da\u00df auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Insbesondere gelten die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1. Juli 1968 f\u00fcr das vereinte Deutschland fort.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Der zentrale Satz ist der, in dem das vereinte Deutschland auf die Verpflichtung festgelegt wird, auf die Herstellung und den Besitz von atomaren und chemischen Waffen zu verzichten. Der Folgesatz ist Ansatzpunkt f\u00fcr diejenigen, die daran interessiert sind, diese Verpflichtung aufzuweichen, denn den Atomwaffensperrvertrag kann ein Land durch K\u00fcndigung wieder verlassen.<\/p>\n<p>Dazu schrieb der wissenschaftliche Dienst des Bundestages 2022 (2): \u201e<em>Ein etwaiger Austritt Deutschlands aus dem Nichtverbreitungsvertrag w\u00e4re wohl weder innen- noch au\u00dfenpolitisch durchsetzbar. Der 2+4-Vertrag enth\u00e4lt keine K\u00fcndigungsklausel. Eine Revidierung des 2+4-Vertrages, der die v\u00f6lkerrechtliche Grundlage und politische Voraussetzung f\u00fcr die deutsche Wiedervereinigung (am 3. Oktober 1990) bildet, ist politisch und rechtlich kaum vorstellbar. Sie k\u00f6nnte allenfalls im Einvernehmen mit allen Vertragsparteien (also den Siegerm\u00e4chten des 2. Weltkriegs USA, Russland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien) erfolgen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Weiter argumentierte der Wissenschaftliche Dienst 2024 parallel zum Diskurs in konservativen Medien, Milit\u00e4r- und Regierungskreisen wie folgt (3): \u201e<em>Der Zwei-plus-Vier-Vertrag enth\u00e4lt in Art. 3 Abs. 1 eine Verzichtserkl\u00e4rung der beiden deutschen Staaten in Bezug auf die Herstellung und den Besitz von Atomwaffen. Die durch die \u201aalte\u2018 Bundesrepublik mit der Ratifikation des Nichtverbreitungsvertrages begr\u00fcndeten Verpflichtungen Deutschlands gelten laut Zwei-plus-Vier-Vertrag auch f\u00fcr das wiedervereinigte Deutschland fort. Diese Vertragsklausel ist rein deklaratorischer Natur, da nach dem \u201aGrundsatz der beweglichen Vertragsgrenzen\u2018 (Art. 29 WVRK) ein v\u00f6lkerrechtlicher Vertrag eine Vertragspartei hinsichtlich ihres jeweils aktuellen Hoheitsgebiets bindet, also auch im Falle einer \u201aVergr\u00f6\u00dferung\u2018 des Staatsgebietes.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Aufgabe der Anti-Atom-, \u00d6kologie- und Friedensbewegung besteht hierbei darin, auf der urspr\u00fcnglichen Lesart zu beharren und an das Urteil des Internationalen Gerichtshofes von 1996 zu erinnern, dass es der Formulierung des 2+4-Vertrages zur Verpflichtung entspricht, auf die Atombewaffnung zu verzichten.<\/strong><\/p>\n<h3>Weitere<strong>\u00a0Probleme \u2013 \u00fcber den Krieg in der Ukraine hinaus<\/strong><\/h3>\n<h3>Neue Gefahr: Hyperschallraketen<\/h3>\n<p>Mit der vorgesehenen Aufr\u00fcstung durch US-Hyperschallraketen Dark Eagle (4) w\u00e4chst die Gefahr, dass ein Atomkrieg durch konventionelle Waffen ausgel\u00f6st wird. Die Stationierung ist Teil beweglicher Verb\u00e4nde der US-Armee f\u00fcr die weitreichende regionale Kriegf\u00fchrung und beinhaltet die strategische wie die taktische Ebene. Damit sollen Ziele \u00fcber gro\u00dfe Reichweiten schnell und pr\u00e4zise ausgeschaltet und Abwehrma\u00dfnahmen durchdrungen werden.<\/p>\n<p>Die Dark Eagle zielt mit variabler Flugbahn und hoher Explosivkraft auf die gegnerische Raketenabwehr, um hochwertige und zeitkritische Schl\u00fcsselziele zu zerschlagen, darunter Langstreckenwaffen und verbunkerte Kommandozentralen. Dies weckt bei anderen Nuklearm\u00e4chten Bef\u00fcrchtungen, ihre Abschreckungsf\u00e4higkeit (\u201eZweitschlag\u201c) durch einen entwaffnenden Erstschlag der USA zu verlieren und k\u00f6nnte ein neues Wettr\u00fcsten ausl\u00f6sen: Auch droht im schlimmsten Fall ein Atomkrieg, wenn China oder Russland in einer Krise Atomwaffen einsetzen, um den USA zuvorzukommen. Umgekehrt k\u00f6nnte es auch die USA \u2013 gerade unter einem Pr\u00e4sidenten Trump \u2013 verleiten, noch fr\u00fcher den \u201eRoten Knopf\u201c zu dr\u00fccken.<\/p>\n<div id=\"attachment_2669597\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2669597\" class=\" wp-image-2669597\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Comparison_ENG-300x169.png\" alt=\"\" width=\"705\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Comparison_ENG-300x169.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Comparison_ENG-820x463.png 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Comparison_ENG.png 835w\" sizes=\"auto, (max-width: 705px) 100vw, 705px\" \/><p id=\"caption-attachment-2669597\" class=\"wp-caption-text\">Vergleich der Flugbahn einer Hyperschallwaffe (orange dargestellt) mit der einer ballistischen Rakete (ICBM) (t\u00fcrkis dargestellt). Wie beim historischen Fractional Orbital Bombardment System (FOBS) fliegt der Flugk\u00f6rper in einem flachen Winkel zum Ziel und kann von Warn- und Abwehrsystemen nur schwer und sp\u00e4t erkannt werden. Es ist unklar, ob derartige Waffen \u00fcberhaupt abgewehrt werden k\u00f6nnen. (de.wikipedia.org)<\/p><\/div>\n<p>Erm\u00f6glichten bei den bisherigen Waffensystemen See- und Luftbewegungen noch eine gewisse Fr\u00fchwarnung vor einem Angriff, so sind bei den landgest\u00fctzten Raketen die Vorwarnzeiten deutlich geringer. Das sch\u00fcrt die Furcht vor \u00dcberraschungsangriffen und erfordert einen instabilen Alarmzustand, der zu Fehlperzeptionen und Kurzschlussreaktionen f\u00fchren kann, besonders in einer Krisensituation. Automatische Reaktionen mithilfe von KI verst\u00e4rken das Risiko eines (Atom-)Kriegs aus Versehen. Die vernetzten technischen Systeme sind komplex, fehleranf\u00e4llig und potenziell kriseninstabil. Durch die Stationierung ger\u00e4t Deutschland in die direkte und zugespitzte Konfrontation zwischen den Nuklearm\u00e4chten USA und Russland. (5)<\/p>\n<h3>KI \u2013 Das Problem, keine L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Der Einsatz von KI-Systemen verk\u00fcrzt die Daten-Verarbeitung in milit\u00e4rischen Entscheidungs- und Kampfprozessen so enorm, dass einst l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume teils auf Sekunden reduziert werden. Immer mehr Kriegshandlungen laufen inzwischen automatisiert ab. Unter einem solchen Handlungsdruck werden fatale Entscheidungen immer wahrscheinlicher, da keine Zeit f\u00fcr Reflexion und Beratung mehr bleibt. So k\u00f6nnen Fehler, Fehlinterpretationen und Zeitdruck im Krieg zum Inferno f\u00fchren. Der Ukrainekrieg als willkommenes Experimentierfeld f\u00fcr Innovationen in der R\u00fcstung, Milit\u00e4rstrategie und generell im High-Tech-Krieg macht deutlich, dass die Zukunft der Zivilisation von Abr\u00fcstung und Diplomatie abh\u00e4ngt. (6)<\/p>\n<p>Es besteht die gro\u00dfe Gefahr, dass zeitnah aufgrund der immer weiter verk\u00fcrzten Entscheidungsfristen auch die Einsatz-Befehlsgewalt \u00fcber Atomwaffen, vor allem bei Gegenschl\u00e4gen nach (echten oder vermeintlichen) Angriffen, der KI \u00fcbertragen wird, ohne dass ein menschliches Eingreifen noch m\u00f6glich w\u00e4re. (7\/8)<\/p>\n<h3>V\u00f6lkerrecht<\/h3>\n<p>Bernd Hahnfeld betont 2018 die v\u00f6lkerrechtlich problematische Entwicklung der Atombomben, da sie die gesamte Menschheit in Geiselhaft nehme:<\/p>\n<p>\u201e<em>Seit dem Bau der ersten Atombombe nehmen deren Besitzer die gesamte Menschheit als Geisel f\u00fcr ihre eigenen politischen Ziele. Sie missachten die allen Staaten durch das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht gesetzten Grenzen und drohen unverhohlen mit dem Einsatz der Massenvernichtungswaffen. Sie treten ihre Rechtspflicht mit F\u00fc\u00dfen, ernsthaft Verhandlungen mit dem Ziel der vollst\u00e4ndigen Abschaffung der Atomwaffen zu beginnen und erfolgreich abzuschlie\u00dfen. Stattdessen behaupten sie, zu ihrem Besitz und ihrem Einsatz berechtigt zu sein. Nicht-Atomwaffenstaaten haben jahrzehntelang erfolglos durch zahllose UN-Resolutionen die \u00c4chtung der Atomwaffen verlangt. Jetzt verlieren sie die Geduld und wollen v\u00f6lkerrechtliche Schranken setzen. Das sind positive Schritte, denn die Alternative w\u00e4re die Aufk\u00fcndigung des Nichtverbreitungssystems, das bislang ihre einzige Hoffnung war<\/em>.\u201c (9)<\/p>\n<p>Die wesentliche Bestimmung aus dem NVV (die dort verbindlich festgeschriebene Abr\u00fcstung) (10) wird \u2013 bis auf wenige Phasen der Entspannung \u2013 nicht eingehalten, d.h. die f\u00fcnf offiziellen Atomm\u00e4chte sind dauerhaft vertragsbr\u00fcchig.<\/p>\n<h3>Krieg und Klima<\/h3>\n<p>Lange Zeit wurden friedens\u00f6kologische Analysen und Beurteilungen \u00fcbersehen bzw. nicht vorgenommen. Doch die Zerst\u00f6rung der Umwelt im milit\u00e4rischen Alltagsbetrieb und insbesondere im Kriegsfall sind erheblich. Auch die nach einem Krieg wieder notwendigen Aufbauleistungen gehen u.a. durch die Erzeugung von Beton und Stahl negativ in die globale Klimabilanz ein. (11)<\/p>\n<p>Der russische Angriffskrieg in der Ukraine ab dem Februar 2022 brachten ebenfalls massive Mitweltzerst\u00f6rungen mit sich, welche die Menschen, die Geb\u00e4ude und die Infrastruktur sowie die Biosph\u00e4re betreffen. Tausende Detonationen durch Bomben- und Raketenangriffe, Sprengungen, explodierende Treibstofflager, die Gefahr des Austritts von Radioaktivit\u00e4t durch angegriffene Atomkraftwerke, umfangreiche CO<sub>2<\/sub>-Emissionen durch das Betreiben tausender Milit\u00e4rfahrzeuge und Kampfjets, zerst\u00f6rte Landschaften und vermintes Gel\u00e4nde sind das Ergebnis dieses Krieges.<\/p>\n<p>In einer Studie von de Klerk et al (2023) wurde ermittelt, dass innerhalb eines Kriegsjahres in der Ukraine von beiden Kriegsparteien ungef\u00e4hr so viel CO<sub>2<\/sub>-Emissionen emittiert wurden wie im gleichen Jahr insgesamt in Belgien. Es handelte sich hierbei um 119 Millionen Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalente. (12)<\/p>\n<p>Stuart Parkinson und Linsey Cottrell (2022) fassen des Weiteren ihre Studie zur Klimasch\u00e4digung durch Milit\u00e4r und Kriege wie folgt zusammen:<br \/>\n\u201e<em>If the world\u2019s militaries were a country, this figure would mean they have the fourth largest national carbon footprint in the world \u2013 greater than that of Russia. This emphasises the urgent need for concerted action to be taken both to robustly measure military emissions and to reduce the related carbon footprint \u2013 especially as these emissions are very likely to be growing in the wake of the war in Ukraine.<\/em>\u201c (13)<\/p>\n<p>Susanne Aigner (2022) f\u00fcgt in ihrem Bericht \u00fcber die \u00f6kologischen Folgen des Ukraine-Kriegs diesen Sch\u00e4den und Zerst\u00f6rungen noch eine weitere Bedrohung hinzu:<\/p>\n<p>\u201e<em>Daneben gibt es noch andere Arten radioaktiver Verseuchungen, eine geht auf den Krieg im Donbass zur\u00fcck: Seit Kriegsbeginn 2014 wurden dort die alten Kohlesch\u00e4chte nicht mehr ordnungsgem\u00e4\u00df ausgepumpt und gewartet. Infolge dessen wurden rund 200 Minen \u00fcberflutet, so dass sich Chemikalien wie Quecksilber und Arsen im Grundwasser ausbreiten. Wie Messungen des ukrainischen Umweltministeriums bereits 2016 ergaben, lagen in der gesamten Region die Strahlungswerte in den Brunnen um ein Zehnfaches \u00fcber dem Grenzwert<\/em>.\u201c\u00a0 (14)<\/p>\n<p>Olena Melnyk und Sera Koulabdara (2024) gehen davon aus, dass ca. ein Drittel des ukrainischen Bodens durch den Krieg mit giftigen Stoffen wie Blei, Kadmium, Arsen und Quecksilber kontaminiert ist. B\u00f6den und ihr fruchtbarer Anteil w\u00fcrden \u00fcber Tausenden von Jahren gebildet und nun innerhalb weniger Jahre im Krieg vergiftet und unbrauchbar f\u00fcr die Landwirtschaft gemacht. (15)<\/p>\n<div id=\"attachment_2669600\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2669600\" class=\" wp-image-2669600\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Granattrichterfeld_bei_Stepaniwka__528-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"806\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Granattrichterfeld_bei_Stepaniwka__528-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Granattrichterfeld_bei_Stepaniwka__528.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\" \/><p id=\"caption-attachment-2669600\" class=\"wp-caption-text\">Der Krieg und die Umwelt. Umweltsch\u00fctzer berechnen die Sch\u00e4den &#8230;<br \/>(ukraine-nachrichten.de)<\/p><\/div>\n<p>Der Krieg in der Ukraine hinterl\u00e4sst eine zerst\u00f6rte Mitwelt, f\u00fcr welche die Russische F\u00f6deration Milliarden Euro Reparationen zu zahlen hat, wobei dann letztlich hier nur der oberfl\u00e4chliche Schaden reparierbar w\u00e4re. Die tiefen Eingriffe in die menschliche Gesundheit aufgrund der eingeatmeten Emissionen, des Trinkens belasteten Wassers und der zu ertragenden Strahlung sind nicht mit Geld bezahlbar.<\/p>\n<p>Der ungarische Klimaforscher B\u00e1lint Rosz (2025) (16) fasst die durch den Krieg in der Ukraine verursachten CO2-Emissionen der ersten zwei Jahre des Ukraine-Kriegs bis zum Februar 2024 zusammen und vergleicht dies mit j\u00e4hrlichen Emissionen von 90 Millionen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor:<\/p>\n<p>&#8222;<em>As more and more experts are trying to point out, the Russia-Ukraine war is also causing significant environmental and climate damage. The latter could be a particularly worrying development, as human civilisation itself is fighting its own war on climate change. According to preliminary estimates by De Klerk and colleagues, during the first 24 months of the war (from 24 February 2022 to 23 February 2024), military activities and the destruction of related infrastructure resulted in significant excess greenhouse gas (GHG) emissions, further exacerbating global climate change. Cumulative emissions over this period are estimated to be around 175 million tonnes of carbon dioxide equivalent (tCO<sub>2<\/sub>e), equivalent to the annual emissions of an advanced industrialised country.<\/em>&#8220;<\/p>\n<p>Auch der israelische Vernichtungsfeldzug gegen die im Gaza-Streifen lebenden Pal\u00e4stinenser als unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Reaktion auf den brutalen \u00dcberfall der Hamas verursacht &#8211; neben dem entsetzlichen Leiden der Pal\u00e4stinenser &#8211; f\u00fcr eine erhebliche Umweltzerst\u00f6rung. So sch\u00e4tzten Neimark u.a. (2024) (17) allein die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen des notwendigen Wiederaufbaus des durch israelische Milit\u00e4rs zerst\u00f6rten Gaza-Streifen derart hoch ein, dass sie die Emissionen von 130 Staaten \u00fcbertreffen und mit den Emissionen Neuseelands vergleichbar sind.<\/p>\n<p>Bereits diese Zahlen anhand ausgew\u00e4hlter Konfliktfelder machen deutlich, dass friedens\u00f6kologische \u00dcberlegungen in die Beurteilung des eigenen Konfliktverhaltens eingehen m\u00fcssten. Nat\u00fcrlich sind die zahlreichen Menschenopfer und die zerst\u00f6rte gesellschaftliche Infrastruktur zu beklagen. Doch auch die \u00f6kologischen Zerst\u00f6rungen in Kriegen bedeuten einen gro\u00dfen Verlust und werden nachtr\u00e4glich riesige Summen zur Finanzierung der Beseitigung der Sch\u00e4den bedeuten. Des Weiteren ist zu betonen, dass Staaten, die sich im Krieg befinden, keinen angemessenen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung der bereits eintretenden Klimakrise leisten k\u00f6nnen und wollen.<\/p>\n<h3>IPPNW: Wir werden euch nicht helfen k\u00f6nnen<\/h3>\n<p>Die \u00c4rzte-Organisation IPPNW warnt vor der Militarisierung des Gesundheitswesens in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf m\u00f6gliche Kriege. (18) Die Ressourcen des zivilen Gesundheitssystems w\u00fcrden f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke umgeleitet, was zu einer Priorisierung der Behandlung von Soldaten gegen\u00fcber Zivilisten f\u00fchren k\u00f6nnte. Die Organisation fordert ein ziviles Gesundheitswesen und lehnt jegliche Ma\u00dfnahmen ab, die eine Kriegsmedizin beg\u00fcnstigen: \u201e<em>Jede Vorbereitungsma\u00dfnahme f\u00fcr Krieg, f\u00f6rdert indirekt die Bereitschaft, sich auf etwas einzustellen, was um jeden Preis verhindert werden muss. Daher setzt sich die IPPNW entschieden gegen eine Militarisierung des Gesundheitswesens ein. Die Aufgabe von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, Pflegekr\u00e4ften und allen Besch\u00e4ftigten des Gesundheitswesens bleibt die Versorgung der Patient*innen \u2013 nicht die Unterordnung unter milit\u00e4rische Planungen. Das Gesundheitswesen darf nicht der Logik und der Befehlsgewalt der Bundeswehr unterworfen werden, sondern muss zivil bleiben<\/em>.\u201c (19)<\/p>\n<div id=\"attachment_2635348\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2635348\" class=\" wp-image-2635348\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/csm_nein_militarisierung_fb99bb9b41-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"813\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/csm_nein_militarisierung_fb99bb9b41-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/csm_nein_militarisierung_fb99bb9b41.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px\" \/><p id=\"caption-attachment-2635348\" class=\"wp-caption-text\">Antikriegstag 2025 in Hamburg (Foto: Ralph Urban \/ IPPNW)<\/p><\/div>\n<p>Die Begr\u00fcndung der \u00c4rzte: \u201e<em>Laut aktuellen Milit\u00e4rszenarien droht Deutschland Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen in einem Krieg mit Russland an der osteurop\u00e4ischen Grenze zu werden. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1.000 verletzten NATO-Soldat*innen t\u00e4glich \u00fcber Jahre hinweg. Dazu k\u00e4men verletzte Zivilist*innen und sehr viele Gefl\u00fcchtete aus dem Kriegsgebiet. Dem stehen bundesweit f\u00fcnf Bundeswehrkrankenh\u00e4user mit insgesamt 1.800 Betten gegen\u00fcber, die in zwei Tagen belegt w\u00e4ren. Das zivile Gesundheitssystem m\u00fcsste einen erheblichen Teil seiner r\u00e4umlichen und personellen Ressourcen dem Milit\u00e4r zur Verf\u00fcgung stellen<\/em>.\u201c (20) Dabei sind nicht einmal massive Bombardierungen Deutschlands ber\u00fccksichtigt. Ein Krieg \u2013 auch ein konventioneller Krieg \u2013 in Mitteleuropa ist nicht zu bew\u00e4ltigen. Die zentrale Lage Deutschlands mit zahlreichen milit\u00e4rischen Zielen, Atomwaffen in B\u00fcchel, dichter Besiedlung und Industrie sowie Atomkraftwerken in den Nachbarl\u00e4ndern hat zur Folge, dass Deutschland milit\u00e4risch nicht zu verteidigen ist. An eine psychosoziale Versorgung der Opfer ist nicht zu denken. Die aktuelle verheerende Brandkatastrophe im schweizerischen Crans Montana in der Neujahrsnacht 2026 mit ca. 100 Schwerst-Brandverletzten hat dies erschreckend deutlich gezeigt. Ein gro\u00dfer Teil der Opfer mussten zu Behandlung in die benachbarten L\u00e4nder in Spezialkliniken ausgeflogen werden. (21)<\/p>\n<p>Bei einem Einsatz auch nur von wenigen Atomwaffen w\u00fcrden die Opfer einfach zum Sterben liegen gelassen. In Hiroshima gab es sch\u00e4tzungsweise 60.000 Verbrennungsopfer, bundesweit stehen lediglich 170 Betten f\u00fcr schwere Verbrennungen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3>SICHERHEIT <strong>NEU DENKEN:<br \/>\nWir ben\u00f6tigen einen Paradigmenwechsel<\/strong><\/h3>\n<p>Die Initiative <strong>Sicherheit neu denken <\/strong>(22), die 2015 von der Evangelischen Kirche in Baden initiiert wurde und inzwischen von mehreren evangelischen Landeskirchen getragen wird, schl\u00e4gt insbesondere in seinem Impulspapier 5 (23) vom 01.01.2025 einen Paradigmenwechsel in der Friedens- und Sicherheitspolitik vor.<\/p>\n<p>\u201e<em>Europa ist aufgrund seiner einzigartigen Beziehungen in der Lage und in der Pflicht, gemeinsam mit dem Globalen S\u00fcden sowohl die USA, Russland als auch China zur Abkehr von ihrer gewaltvollen Politik zu bewegen \u2013 und zwischen ihnen gewaltfreie politische L\u00f6sungen sowie gegenseitig kontrollierte milit\u00e4rische Abr\u00fcstung zu vermitteln.<\/em><\/p>\n<p><em>Friedensverhandlungen beginnen [im Jahr 2026] im Geist der Schaffung einer nachhaltigen europ\u00e4ischen Konflikt- und Friedensordnung, die die Rechte der Ukraine bewahrt und die unterschiedlichen Sicherheitsinteressen aller Beteiligten ber\u00fccksichtigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Parallel nimmt die Lobbyarbeit f\u00fcr Zivile Sicherheit in den Niederlanden, in Frankreich, \u00d6sterreich, Italien, der Schweiz, Gro\u00dfbritannien sowie in Zentral- und Westafrika mit Unterst\u00fctzung des zivilgesellschaftlichen Lobbyverbands European Peacebuilding Liaison Office (EPLO) in Br\u00fcssel Fahrt auf<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Dies zeigt: Friedenspolitische Visionen sind durchaus denkbar und k\u00f6nnen so formuliert werden, dass sie die Grundlage einer realen Friedenspolitik werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Forderungen<\/h3>\n<p>Als logische Konsequenz aus dieser Analyse der globalen Situation unter den Aspekten einer milit\u00e4rischen Bedrohungslage ergeben sich die dringenden Verpflichtungen f\u00fcr die Bundesregierung und die EU,<\/p>\n<ul>\n<li>die offiziellen Atomm\u00e4chte aufzufordern, ihren Verpflichtungen aus dem NVV nachzukommen.<\/li>\n<li>an die bisherigen Nicht-Unterzeichner-Staaten der EU zu appellieren, den am 22. Januar 2021 in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrag (24) zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Die bisherigen offiziellen Atomm\u00e4chte werden sp\u00e4testens nach der vollst\u00e4ndig in internationaler Absprache erfolgten nuklearen Abr\u00fcstung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag ebenfalls beizutreten und ihn zu ratifizieren. Allerdings ist f\u00fcr Atomwaffenstaaten der Beitritt bereits vorher m\u00f6glich, wenn sie einen verbindlichen Abr\u00fcstungsplan vorlegen. Das gilt auch im Fall der \u201eNuklearen Teilhabe\u201c z.B. f\u00fcr Deutschland.<\/li>\n<li>umgehend Verhandlungen zu einer neuen umfassenden Abr\u00fcstungsinitiative zu starten:\n<ul>\n<li>Verl\u00e4ngerung der START-Vertr\u00e4ge zur Reduzierung und Begrenzung strategischer Tr\u00e4gersysteme und nuklearer Sprengk\u00f6pfe;<\/li>\n<li>Verl\u00e4ngerung bzw. Neubelebung des New START-Vertrags;<\/li>\n<li>Verhandlung \u00fcber eine deutliche Reduzierung der konventionellen R\u00fcstung in Europa<\/li>\n<li>Verzicht auf die Stationierung von Mittelstreckenwaffen der USA in Deutschland gegen den Abzug der vergleichbaren Waffen in den westlichen Landesteilen Russlands;<\/li>\n<li>Verhandlungen \u00fcber die \u2013 zur Deeskalierung unbedingt notwendig zu bremsende \u2013 Drohnenr\u00fcstung (25) mit massiven Einschr\u00e4nkungen und Kontrollen;<\/li>\n<li>Abkommen zur Entmilitarisierung des Weltraums, milit\u00e4rische Nutzung von Satelliten, zum Verbot von Anti-Satelliten-Waffen, zur Aktualisierung des Weltraumvertrags von 1967. (26)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>umgehend den bisherigen Kurs in der Ukrainepolitik zu \u00e4ndern. Ziel muss eine diplomatische L\u00f6sung sein, um das Sterben, die Verletzungen und Zerst\u00f6rungen auf allen Seiten zu beenden und die Gefahren von Atomkrieg, Umweltzerst\u00f6rung und Klimakatastrophe zu beenden.<\/li>\n<li>die daf\u00fcr notwendigen Sicherheitsgarantien der Ukraine auf Basis der UN und der OSZE sicher zu stellen. Deutschland, die EU-L\u00e4nder und Gro\u00dfbritannien m\u00fcssen sich angemessen an der Sicherung des Friedens beteiligen.<\/li>\n<li>die von Trumps Politik nachhaltige geschw\u00e4chte NATO grunds\u00e4tzlich, aber mit friedensf\u00f6rdernder Ausrichtung, neu aufzustellen, nicht im Sinn einer EU-GB-CND-Mini-NATO, die sowieso \u2013 wie bereits gezeigt wurde \u2013 nicht funktionieren wird, sondern mit der Aufgabe, durch Pr\u00e4vention, Bek\u00e4mpfung von Kriegs- und B\u00fcrgerkriegs-Ursachen, gegen die Verfolgung von Minderheiten, durch Pr\u00e4vention gegen Hunger-, Natur und Klimasch\u00e4den Gewalt grunds\u00e4tzlich vorzubeugen.<\/li>\n<li>politisches Asyl f\u00fcr Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und politische Fl\u00fcchtlinge aller Staaten im Krieg, zumindest f\u00fcr die Dauer des Krieges und der rechtlichen Verfolgung bei Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren zu gew\u00e4hren.<\/li>\n<li>jetzt in die Bek\u00e4mpfung der Fluchtursachen in den Ausgangsl\u00e4nder der Fluchtbewegungen zu investieren: Finanziell, personell, logistisch und politisch ist dort den Gr\u00fcnden f\u00fcr Flucht gegen zu steuern durch z.B. Ende von Waffenlieferungen und Beendigung der Unterst\u00fctzung der (B\u00fcrger-)<br \/>\nKriegs-Warlords, Verbesserung der Trinkwasserversorgung, Nahrungsmittel und medizinischer Hilfe sowie durch Aufbauhilfe<em>. Jeder dort investierter Euro spart das Mehrfache in Europa und lindert unendliches Leid.<\/em><\/li>\n<li>eine zwingende Ber\u00fccksichtigung von Umweltsch\u00e4den in internationale Klimaschutzvertr\u00e4ge zu implementieren, verursacht durch milit\u00e4rischen \u201aNormalbetrieb\u2018 und f\u00fcr den Kriegsfall, die auch die Klimagasemissionen des Wiederaufbaus zerst\u00f6rter Orte und Landschaften beinhalten m\u00fcssen. Es sind hierbei verbindliche Kontrollen und Sanktionen f\u00fcr den Fall der Nicht-Ausweisung derartiger Umweltsch\u00e4den einzubauen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Schlu\u00dffolgerungen<\/h3>\n<p>Es stellt sich nun die Frage, warum die M\u00e4chtigen und global Herrschenden den hier erhobenen Forderungen nach R\u00fcstungskontrolle und Abr\u00fcstung entsprechen sollten. \u201eGeld beherrscht die Welt\u201c, bestens auch aktuell belegt durch den Einfluss von \u201eInternet-Milliard\u00e4ren\u201c wie Musk (27) und Thiel (28) in den USA. Warum sollten sie gegen die derzeit zu beobachtende Tendenz handeln, die Herrschaft des Rechts durch die Machtaus\u00fcbung des milit\u00e4risch St\u00e4rkeren zu ersetzen? Diese Tendenz d\u00fcrfte in ihrem Interesse liegen. Vielleicht wird man hier auch Trump oder Putin nicht mehr \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Dennoch gibt es in allen Gesellschaften interessierte und einflussreiche Kreise und Teil der \u00d6konomie, die offen f\u00fcr folgende \u00dcberlegungen sein d\u00fcrften. Neben der Notwendigkeit f\u00fcr Abr\u00fcstung und R\u00fcstungskontrolle zur Stabilisierung eines gemeinsamen Sicherheitssystems, ist es notwendig, die Abr\u00fcstung auch international abgestimmt voranzutreiben, weil unsere Gesellschaften durch eine Reihe weiterer existenzieller Bedrohungen akut gef\u00e4hrdet sind, vor allem:<\/p>\n<ul>\n<li>die drohende Entwicklung k\u00fcnstlicher Superintelligenz;<\/li>\n<li>die Bedrohung durch die Folgen des Klimawandels;<\/li>\n<li>Das zunehmende Artensterben;<\/li>\n<li>Die Zunahme der sozialen Probleme durch wachsende Armut, Hungersn\u00f6te, mangelnde Trinkwasserversorgung, Vertreibung und der damit verbundenen Fluchtproblematik;<\/li>\n<li>Die Zerst\u00f6rung einer Friedenswirtschaft und eines entsprechenden globalen Handels durch Kriege, welche gravierender als der schrittweise Wegfall der Wertsch\u00f6pfung durch die R\u00fcstungsindustrien ist;<\/li>\n<li>Zunehmende soziale Unruhen auch im eigenen Land aufgrund der Enteignung der eigenen Bev\u00f6lkerung zugunsten der Ressourcen verschlingenden Aufr\u00fcstung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All diese existenziellen Bedrohungen sind globaler Natur. Sie sind nicht mit milit\u00e4rischen Mitteln abzuwenden. Die Bew\u00e4ltigung dieser Bedrohungen erzwingt eine Abkehr von geopolitischer Rivalit\u00e4t zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten USA, Russland, China und Westeuropa zugunsten einer auf Vertr\u00e4ge, Diplomatie und sinnvoll konstruierten multilateralen Institutionen basierenden Zusammenarbeit. Und die Abwehr dieser Bedrohungen erfordert enorme finanzielle, materielle, intellektuelle und menschliche Ressourcen, die im notwendigen Ausma\u00df nur durch Abr\u00fcstung freigesetzt werden k\u00f6nnen. Die gegenw\u00e4rtige irrationale Aufr\u00fcstung auf allen Seiten entzieht den Gesellschaften diese Ressourcen in einem nie gekannten Ma\u00dfe und f\u00fchrt sie in eine Eskalationsdynamik, welche die Sicherheit der Menschheit nicht erh\u00f6hen, sondern stattdessen die Kriegsgefahr noch zus\u00e4tzlich vergr\u00f6\u00dfern wird. (29)<\/p>\n<p>So soll abschlie\u00dfend Jeffrey Sachs aus seinem aktuellen Brief, vom 5. Januar 2026, an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zitiert werden:<\/p>\n<p>\u201e<em>Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der V\u00f6lkerbund gegr\u00fcndet, um durch die Anwendung des V\u00f6lkerrechts der Trag\u00f6die ein Ende zu setzen. Doch in den 1930er Jahren versagten die f\u00fchrenden Nationen der Welt bei der Verteidigung des V\u00f6lkerrechts, was zu einem erneuten Weltkrieg f\u00fchrte.<\/em><\/p>\n<p><em>Aus dieser Katastrophe ging die Vereinten Nationen hervor, als zweite gro\u00dfe Anstrengung der Menschheit, das V\u00f6lkerrecht \u00fcber die Anarchie zu stellen. Mit den Worten der Charta wurde die UNO gegr\u00fcndet, \u201aum k\u00fcnftige Generationen vor der Gei\u00dfel des Krieges zu bewahren, die zweimal in unserem Leben unermessliches Leid \u00fcber die Menschheit gebracht hat\u2018.<\/em><\/p>\n<p><em>Angesichts der Tatsache, dass wir uns im Atomzeitalter befinden, darf ein Scheitern nicht wiederholt werden. Die Menschheit w\u00fcrde untergehen. Es g\u00e4be keine dritte Chance<\/em>.\u201c (30)<\/p>\n<p>(Aus dem Kreis der Autoren dieses Textes entsprang die <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/gegen-die-atomare-bedrohung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">change.org-Petition<\/a> (31) gegen die Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland, gegen die sich auch <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/berliner-appell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Berliner Appell<\/a> (32) wendet. Wir empfehlen, beide Aktionen gegen die Mittelstreckenraketen mit Unterschrift zu unterst\u00fctzen)<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n<p>(1) allgemein \u201e2+4-Vertrag, <a href=\"https:\/\/archiv.diplo.de\/arc-de\/das-politische-archiv\/zwei-plus-vier-vertrag-1496750\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/archiv.diplo.de\/arc-de\/das-politische-archiv\/zwei-plus-vier-vertrag-1496750<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/archiv.diplo.de\/resource\/blob\/1376246\/120c096d4e4bc824f6d91e6d7c85d23a\/2plus4-vertragstext-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/archiv.diplo.de\/resource\/blob\/1376246\/120c096d4e4bc824f6d91e6d7c85d23a\/2plus4-vertragstext-data.pdf<\/a><\/p>\n<p>(2)<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/909218\/f4ffe08925547c6455f8eb5194b9bd70\/WD-2-041-22-pdf.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/909218\/f4ffe08925547c6455f8eb5194b9bd70\/WD-2-041-22-pdf.pdf<\/a><\/p>\n<p>(3)<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/1033578\/e948df598a3602df26eb03356ac1e6ad\/WD-2-060-24-pdf.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/1033578\/e948df598a3602df26eb03356ac1e6ad\/WD-2-060-24-pdf.pdf<\/a><\/p>\n<p>(4) gro\u00dfe Reichweite (2.800 km), Geschwindigkeit (Mach 17) und hoher Zielgenauigkeit von wenigen Metern<\/p>\n<p>(5) J\u00fcrgen Scheffran: <a href=\"https:\/\/natwiss.de\/atomkrieg-durch-konventionelle-waffen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/natwiss.de\/atomkrieg-durch-konventionelle-waffen\/<\/a><\/p>\n<p>(6) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XBsf7l7ltEY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XBsf7l7ltEY<\/a><\/p>\n<p>(7) <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/usa-china-russland-ki-atomwaffen-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/usa-china-russland-ki-atomwaffen-100.html<\/a><\/p>\n<p>(8) Vgl. Karl Hans Bl\u00e4sius, Klaus Moegling: AI and War. In: Peace Magazine (CA), <a href=\"https:\/\/www.peacemagazine.org\/archive\/index.php?id=3024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.peacemagazine.org\/archive\/index.php?id=3024<\/a> , 18.5.2024.<\/p>\n<p>(9) <a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/voelkerrecht-versus-atomwaffen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/voelkerrecht-versus-atomwaffen\/<\/a><\/p>\n<p>(10) \u201eArtikel VI Jede Vertragspartei verpflichtet sich, in redlicher Absicht Verhandlungen zu f\u00fchren \u00fcber wirksame Ma\u00dfnahmen zur Beendigung des nuklearen Wettr\u00fcstens in naher Zukunft und zur nuklearen Abr\u00fcstung sowie \u00fcber einen Vertrag zur allgemeinen und vollst\u00e4ndigen Abr\u00fcstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle.\u201c, s.a. <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/resource\/blob\/207392\/b38bbdba4ef59ede2fec9e91f2a8179b\/nvv-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/resource\/blob\/207392\/b38bbdba4ef59ede2fec9e91f2a8179b\/nvv-data.pdf<\/a><\/p>\n<p>(11) Vgl. noch umfassender das Kapitel 1.4.1.3 bei Moegling, Klaus (2025): Neuordnung. Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist (noch) m\u00f6glich. 6. aktualisierte und erweiterte Auflage im open Access, S. 147ff.: <a href=\"https:\/\/www.klaus-moegling.de\/aktuelle-auflage-neuordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.klaus-moegling.de\/aktuelle-auflage-neuordnung\/<\/a>. Teile des friedens\u00f6kologischen Abschnitts sind diesem Kapitel entnommen.<\/p>\n<p>(12) Vgl. de Klerk, Lennard et al (2023), in: <a href=\"https:\/\/climatefocus.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/clim-damage-by-russia-war-12months.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/climatefocus.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/clim-damage-by-russia-war-12months.pdf<\/a>, 1.6.2023.<\/p>\n<p>(13) Parkinson, Stuart\/Cottrell, Linsey (2022): Estimating the Military\u2019s Global Greenhouse Gas Emissions. In: <a href=\"https:\/\/www.sgr.org.uk\/publications\/estimating-military-s-global-greenhouse-gas-emissions\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sgr.org.uk\/publications\/estimating-military-s-global-greenhouse-gas-emissions<\/a>, 10.11.2022.<\/p>\n<p>(14) Vgl.\u00a0 Aigner, Susanne (2022): Krieg in der Ukraine sch\u00e4digt die Umwelt nachhaltig. In: Info-Sperber, Krieg in der Ukraine sch\u00e4digt die Umwelt nachhaltig &#8211; <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/luft-klima\/krieg-in-der-ukraine-schaedigt-die-umwelt-nachhaltig\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/luft-klima\/krieg-in-der-ukraine-schaedigt-die-umwelt-nachhaltig\/<\/a>, 16.5.2022.<\/p>\n<p>(15) Olena Melnyk\/Sera Koulabdara (2024): Kriegsfolgen: Ein Drittel der ukrainischen Fl\u00e4che sind bereits vergiftet. In: Telepolis, <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kriegsfolgen-Ein-Drittel-der-ukrainischen-Flaeche-ist-bereits-vergiftet-9643928.html?seite=all\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kriegsfolgen-Ein-Drittel-der-ukrainischen-Flaeche-ist-bereits-vergiftet-9643928.html?seite=all<\/a>, 2.3.2024<\/p>\n<p>(16) Rosz, B\u00e1lint (2025): The hidden cost of war: Climate damage during the Russia-Ukraine war. In: <a href=\"https:\/\/szazadveg.hu\/en\/cikkek\/the-hidden-cost-of-war-climate-damage-during-the-russia-ukraine-war\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/szazadveg.hu\/en\/cikkek\/the-hidden-cost-of-war-climate-damage-during-the-russia-ukraine-war\/<\/a>, 26.2.2025.<\/p>\n<p>(17) Neimark, Benjamin and Bigger, Patrick and Otu-Larbi, Frederick and Larbi, Reuben, A Multitemporal Snapshot of Greenhouse Gas Emissions from the Israel-Gaza Conflict (05\/01\/2024). Available at SSRN: https:\/\/ssrn.com\/abstract=4684768 or <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.2139\/ssrn.4684768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/dx.doi.org\/10.2139\/ssrn.4684768<\/a>, 5.1.2024.<\/p>\n<p>(18) <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Shop\/Ippnw_W-Beileger_2025_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Shop\/Ippnw_W-Beileger_2025_web.pdf<\/a><\/p>\n<p>(19) S. 3, Fazit und IPPNW-Forderungen: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Shop\/Ippnw_W-Beileger_2025_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Shop\/Ippnw_W-Beileger_2025_web.pdf<\/a><\/p>\n<p>(20) S. 1, Einleitung: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Shop\/Ippnw_W-Beileger_2025_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Shop\/Ippnw_W-Beileger_2025_web.pdf<\/a><\/p>\n<p>(21) <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/brandkatastrophe-in-der-schweiz-mhh-nimmt-opfer-auf,cransmontana-110.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/brandkatastrophe-in-der-schweiz-mhh-nimmt-opfer-auf,cransmontana-110.html<\/a><\/p>\n<p>(22) <a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/<\/a><\/p>\n<p>(23) <a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/europa-szenario\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/europa-szenario\/<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/410614\/positiv-szenario-europas-rolle-fuer-den-frieden-in-der-welt-01.01.2025.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/410614\/positiv-szenario-europas-rolle-fuer-den-frieden-in-der-welt-01.01.2025.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>(24) <a href=\"https:\/\/www.icanw.de\/informieren\/verbotsvertrag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.icanw.de\/informieren\/verbotsvertrag\/<\/a><\/p>\n<p>(25) <a href=\"https:\/\/zms.bundeswehr.de\/de\/mediathek\/ukraine-dossier-reisner-drohnen-5986698\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/zms.bundeswehr.de\/de\/mediathek\/ukraine-dossier-reisner-drohnen-5986698<\/a><\/p>\n<p>(26) <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/regelbasierte-internationale-ordnung\/voelkerrecht-internationales-recht\/einzelfragen\/weltraumrecht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/regelbasierte-internationale-ordnung\/voelkerrecht-internationales-recht\/einzelfragen\/weltraumrecht<\/a><\/p>\n<p>(27) <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/trump-wie-thiel-andreessen-und-musk-ihn-beeinflussen-686361003981\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/trump-wie-thiel-andreessen-und-musk-ihn-beeinflussen-686361003981<\/a><\/p>\n<p>(28) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-peter-thiel-story-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-peter-thiel-story-100.html<\/a><\/p>\n<p>(29) Das vorliegende Papier bezieht sich in Teilen auf eine Stellungnahme des IPPNW,<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archiv.diplo.de\/arc-de\/das-politische-archiv\/zwei-plus-vier-vertrag-1496750\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/archiv.diplo.de\/arc-de\/das-politische-archiv\/zwei-plus-vier-vertrag-1496750<\/a><\/p>\n<p>(30) Jeffrey Sachs: My Briefing to the UN Security Council Regarding US Aggression Against Venezuela. In: <a href=\"https:\/\/www.commondreams.org\/opinion\/jeffrey-sachs-un-security-council-venezuela\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.commondreams.org\/opinion\/jeffrey-sachs-un-security-council-venezuela<\/a>, 6.1.2026.<\/p>\n<p>(31) <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/gegen-die-atomare-bedrohung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.change.org\/p\/gegen-die-atomare-bedrohung<\/a><\/p>\n<p>(32) <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/berliner-appell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/berliner-appell\/<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Autoren:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Karl W. Koch<\/strong>, Dipl. Ing. (chem. FH) ist deutscher Politiker, Aktivist und Fachbuchautor aus Mehren (Rheinland-Pfalz), der innerhalb von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und in parteinahen linken Bewegungen aktiv ist. Er engagiert sich seit Jahren stark in der Friedens- und Abr\u00fcstungspolitik, insbesondere gegen Atomwaffen und f\u00fcr eine umfassende nukleare Abr\u00fcstung. (N\u00e4heres: zahlreiche Beitr\u00e4ge auf den Seiten der<br \/>\n<a href=\"https:\/\/u-g-l.de\/?s=koch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">U-G-L.de<\/a> oder <a href=\"https:\/\/gruenealternative.de\/?s=koch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gruenealternative.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Klaus Moegling<\/strong>, habilitierter Politikwissenschaftler und Soziologe, er lehrte an verschiedenen Universit\u00e4ten und Institutionen der Lehrerbildung, zuletzt an der Universit\u00e4t Kassel als apl. Professor im Fb Gesellschaftswissenschaften, <a href=\"https:\/\/www.klaus-moegling.de\/ueber-mich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">er engagierte sich in der Friedens- und Umweltbewegung sowie in Bildungsinitiativen<\/a>. Er ist Autor des im open Access ver\u00f6ffentlichten Buches <a href=\"https:\/\/www.klaus-moegling.de\/aktuelle-auflage-neuordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eNeuordnung. Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist (noch) m\u00f6glich.\u201c<\/a><\/p>\n<p><strong>Bernhard Trautvetter<\/strong>, <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/friedensorganisationen\/essener-friedensforum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprecher des Essener Friedensforums<\/a>, Mitglied im Bundesausschuss Friedensratschlag, Friedens\u00f6kologe, Autor<a name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Redaktioneller Hinweis: der nachfolgende Text ist der dritte und letzte Teil eines umfangreichen Hintergrundbeitrags der Autoren zur aktuell stattfindenden Aufr\u00fcstungsspirale und ein wichtiger Ansto\u00df, diese Entwicklung zu stoppen. 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