{"id":2664844,"date":"2025-12-31T13:40:46","date_gmt":"2025-12-31T13:40:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2664844"},"modified":"2025-12-31T13:40:46","modified_gmt":"2025-12-31T13:40:46","slug":"bruessel-ein-ziviler-administrativer-und-sozialer-tod-droht-durch-entscheidungen-der-europaeischen-kommission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/12\/bruessel-ein-ziviler-administrativer-und-sozialer-tod-droht-durch-entscheidungen-der-europaeischen-kommission\/","title":{"rendered":"Br\u00fcssel: Ein ziviler, administrativer und sozialer Tod droht durch Entscheidungen der Europ\u00e4ischen Kommission"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine einfache technische Verordnung der Europ\u00e4ischen Kommission, die im Rahmen der Gemeinsamen Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik (GASP) verabschiedet wurde, kann die Grundrechte eines B\u00fcrgers auf europ\u00e4ischem Gebiet ohne \u00f6ffentliche Debatte oder vorheriges Gerichtsverfahren durch die Aufnahme in eine Liste au\u00dfer Kraft setzen. Es geht nicht mehr nur um russische Oligarchen oder ausl\u00e4ndische Beamte. Die Liste der Sanktionen aus Gr\u00fcnden wie Dissens zum Krieg in der Ukraine, pro-pal\u00e4stinensischem Aktivismus oder Kritik am postkolonialen Extraktivismus in Afrika und \u00e4hnlichen Vorw\u00fcrfen umfasst heute mindestens 59 Personen und 17 Organisationen. Darunter befinden sich Europ\u00e4er und Drittstaatsangeh\u00f6rige, deren einziges Vergehen politische Meinungsverschiedenheiten sind. <\/strong><\/p>\n<p>Wir analysieren zwei F\u00e4lle von Verwaltungsstrafen: den deutschen Journalisten H\u00fcseyin Do\u011fru und die schweizerisch-kamerunische Aktivistin Nathalie Yamb. Beide wurden mit derselben Strafe belegt: einem \u201eadministrativen zivilen, wirtschaftlichen und sozialen Tod\u201d. Sie teilen sich ein b\u00fcrokratisches Exil.<\/p>\n<p><strong>Die EU: Hier f\u00e4llt die Europ\u00e4ische Kommission ohne Gerichtsverfahren administrative Urteile<\/strong><\/p>\n<p>Die EU ist ein Beispiel f\u00fcr Machtstrukturen, die keine Gewalt anwenden m\u00fcssen, um zwingend zu sein. Sie inhaftieren nicht, verurteilen nicht \u00f6ffentlich. Sie verwalten einfach. Sie entscheiden. Sie listen auf. Sie blockieren. Damit machen sie den B\u00fcrger zu einer verschwommenen Figur, die rechtlich zwar existiert, sozial aber nicht.<\/p>\n<p>Trotz der historischen Konstruktion und gro\u00dfen Errungenschaft ist die EU von einem tiefen Ungleichgewicht zwischen politischer Integration und demokratischer Teilhabe gepr\u00e4gt. Dabei wurde die Souver\u00e4nit\u00e4t in den 67\u201368 Jahren ihres Bestehens in den Korridoren Br\u00fcssels immer mehr verw\u00e4ssert. Das 1957 ins Leben gerufene europ\u00e4ische Projekt entstand als zivilisatorisches Unterfangen, um rund 3.200 Jahre Krieg, Territorialstreitigkeiten und dynastische Rivalit\u00e4ten auf der europ\u00e4ischen Halbinsel (wir sind eine Halbinsel des eurasischen Kontinents) zu \u00fcberwinden. Es wurde ein gemeinsamer Markt geschaffen und es wurden Fortschritte in der wirtschaftlichen und rechtlichen\/normativen Integration erzielt. Eine effektive demokratische Beteiligung blieb jedoch auf der Strecke.<\/p>\n<p>Das europ\u00e4ische Haus wurde vor allem von oben fertiggestellt, indem staatliche, wirtschaftliche, industrielle und finanzielle Interessen vereinbart wurden. Dabei wurde die Stimme seiner heute fast 450 Millionen Einwohner zunehmend in den Hintergrund gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang verhandelt der Europ\u00e4ische Rat im Halbdunkel und die Europ\u00e4ische Kommission ist ein m\u00e4chtiges, undurchsichtiges technokratisches Gremium. Sie wird nicht direkt gew\u00e4hlt und hat sich nach und nach Exekutiv- und Sanktionsbefugnisse angeeignet, die mitunter diktatorische Z\u00fcge tragen. Das Ergebnis ist eine Maschinerie, die in ihrer t\u00e4glichen Funktionsweise immer undurchsichtiger und undemokratischer wird.<\/p>\n<p>Diese Maschinerie hat ein Verwaltungsinstrument entwickelt, das ohne Strafgerichte und gerichtliche Verurteilungen Auswirkungen haben kann, die mit einer vollst\u00e4ndigen Strafe vergleichbar sind: Sanktionen. Werden diese Ma\u00dfnahmen, die eigentlich f\u00fcr externe Akteure konzipiert sind, auf europ\u00e4ische B\u00fcrger mit Wohnsitz in der Union angewendet, ist das Problem nicht mehr diplomatischer Natur, sondern wird zu einer zentralen Frage der Rechtsstaatlichkeit.<\/p>\n<p>Bevor wir uns mit den Geschichten von H\u00fcseyin Do\u011fru und Nathalie Yamb befassen, die in einem Verwaltungsgef\u00e4ngnis eingesperrt sind, m\u00fcssen wir uns mit der Architektur der Macht auseinandersetzen, die sie ohne Gerichtsverfahren verurteilt hat. Denn sie standen nicht einer Regierung oder einem Gericht gegen\u00fcber, sondern einer einzigartigen und undurchsichtigen Maschinerie: einem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leviathan_(Thomas_Hobbes)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">b\u00fcrokratischen Leviathan<\/a> im Sinne Hobbes\u2019, einer souver\u00e4nen Macht, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung geschaffen wurde und nun im Verborgenen Grundrechte verschlingt.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission ist zwar das administrative und exekutive Herzst\u00fcck der EU, doch ihre Arbeitsweise \u00e4hnelt eher dem Labyrinth aus Kafkas Werk \u201eDas Schloss\u201c als einem transparenten Ministerium, wie es in den EU-Mitgliedstaaten \u00fcblich ist. Kafkas Figur betritt das Labyrinth, um eine Kleinigkeit zu kl\u00e4ren, und kommt nie wieder heraus &#8230; \u00c4hnliches ist H\u00fcseyin Do\u011fru und Nathalie Yamb als Journalisten, Forscher, Aktivisten und Kritiker passiert.<\/p>\n<p>Die Struktur der Kommission besteht aus 33 Generaldirektionen, echten technischen Feudalherrschaften, die von nicht weniger als 32.000 Beamten bev\u00f6lkert werden \u2013 einer Zahl, die der Bev\u00f6lkerung einer mittelgro\u00dfen europ\u00e4ischen Stadt wie Limburg an der Lahn entspricht. Sie befassen sich jedoch ausschlie\u00dflich mit Regulierungs-, Aufsichts- und Gesetzgebungsaufgaben.<\/p>\n<p>Ihre Arbeit ist zwar theoretisch \u00f6ffentlich, findet jedoch in einem Nebel aus internen Verhandlungen, informellen \u201eTrilogen\u201d mit anderen Institutionen und einer so spezialisierten technischen Expertise statt, dass sie als Eintrittsbarriere f\u00fcr die B\u00fcrgeraufsicht und sogar f\u00fcr viele Parlamentarier fungiert. Diese Undurchsichtigkeit ist jedoch ein Einfallstor f\u00fcr den Einfluss der verschiedenen in Br\u00fcssel t\u00e4tigen Lobbygruppen. So entsteht eine perverse Asymmetrie: W\u00e4hrend es f\u00fcr einen B\u00fcrger fast unm\u00f6glich ist, Rechenschaft f\u00fcr eine bestimmte Entscheidung zu verlangen, finden Lobbygruppen mit enormen Ressourcen vielf\u00e4ltige Wege, um das Z\u00fcnglein an der Waage zu sein. Ein Prozess, der nicht frei von Korruption ist \u2013 es gab bereits Gerichtsverfahren wegen Bestechung zugunsten verschiedener Industrieinteressen \u2013, bei dem der Wortlaut der Vorschriften allzu oft bereits in den B\u00fcros der Lobbyisten entsteht. Die b\u00fcrokratische Maschinerie beschr\u00e4nkt sich dann darauf, die Vorschriften zu \u00fcberarbeiten und an die privaten Forderungen anzupassen.<\/p>\n<p>Obwohl sie auf dem Papier dem Europ\u00e4ischen Parlament und den nationalen Staats- und Regierungschefs gegen\u00fcber rechenschaftspflichtig ist, bleibt die Verantwortungskette im Alltag unklar. F\u00fcr einen B\u00fcrger ist es ebenso frustrierend, den letztendlich Verantwortlichen f\u00fcr eine bestimmte Entscheidung zu identifizieren: den Kommissar? Den Generaldirektor? Den Verfasser des Textes? \u2013 wie f\u00fcr K., der in Kafkas Schloss nach der Autorit\u00e4t sucht.<\/p>\n<p>In diesem Umfeld, in dem die B\u00fcrokratie eines \u201eStadtstaates\u201d die Kraft eines unanfechtbaren Dekrets erlangt, m\u00fcssen wir die folgenden F\u00e4lle ansiedeln. Dabei handelt es sich nicht um Anomalien, sondern um die logische Konsequenz eines Systems, in dem technische Verfahren die Grundrechte in den Hintergrund dr\u00e4ngen k\u00f6nnen. Das Schloss muss nicht grausam sein, es reicht, wenn es unerreichbar ist. Der lebende Beweis f\u00fcr diesen qualitativen Sprung hat einen Namen und einen Nachnamen. Beginnen wir mit der Geschichte von H\u00fcseyin Do\u011fru.<\/p>\n<p><strong>Vom Journalisten zur \u201eunerw\u00fcnschten Person\u201c in seinem eigenen Land<\/strong><\/p>\n<p>H\u00fcseyin Do\u011fru ist deutscher Staatsb\u00fcrger. Er ist in Deutschland geboren, aufgewachsen und hat hier studiert und gearbeitet. Am 20. Mai 2024 brach sein Leben auseinander. Er tauchte im Anhang einer Durchf\u00fchrungsverordnung der Europ\u00e4ischen Kommission auf, die im 17. Paket \u201eanti-russischer\u201d Sanktionen enthalten war. Laut offizieller Begr\u00fcndung ist er ein \u201erussischer Desinformationsakteur\u201d.<\/p>\n<p>Die Beweise? Seine journalistische Arbeit. Er hatte f\u00fcr sein Medium Red Media \u00fcber den Konflikt in Gaza und die Komplizenschaft des Westens, \u00fcber die Besetzungen von Universit\u00e4ten in Hamburg aus Solidarit\u00e4t mit Pal\u00e4stina sowie \u00fcber soziale Proteste innerhalb der EU berichtet. Nach Ansicht der Kommission bot dieser Journalismus \u201eterroristischen Organisationen eine Plattform\u201d, \u201esch\u00fcrte soziale Unruhen\u201d und diente letztlich \u201erussischen Interessen\u201d, indem er \u201edie europ\u00e4ische Einheit untergrub\u201d.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"EU verfolgt B\u00fcrger in Deutschland \u2013 Tod durch Sanktionen\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YyAfJm3BH1I?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>\u201eDie Verbindung zu Russland war indirekt und argumentativ\u201d, erkl\u00e4rte Do\u011fru in einem Interview mit Pascal Lottaz. \u201eArgumentativ\u201d bedeutete in diesem Zusammenhang Ger\u00fcchte in den sozialen Netzwerken, Hasskommentare und Zeitungsausschnitte. \u201eIch werde als Desinformation eingestuft. Aber Desinformation ist rechtlich nicht definiert. Es ist eine dehnbare Kategorie.\u201d<\/p>\n<p>Das Verfahren war rein administrativ. Es gab keine formelle Anklage, kein Gerichtsverfahren und kein Recht auf vorherige Verteidigung. Die Au\u00dfenminister der EU stimmten \u00fcber ein Paket mit Dutzenden Namen ab. Sein Name war dabei. Am n\u00e4chsten Tag wurde die Maschinerie in Gang gesetzt.<\/p>\n<p><strong>Der perfekte Mechanismus: effizient, undurchsichtig und verheerend<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Verfahren wird durch delegierte Rechtsakte der Kommission aktiviert \u2013 ein technisches Instrument mit h\u00f6chster Rechtskraft. Sobald es im Amtsblatt der EU ver\u00f6ffentlicht ist, gilt es sofort in allen Mitgliedstaaten und hat Vorrang vor den nationalen Gesetzen in diesem Bereich. Eine demokratische Kontrolle ist in der Praxis illusorisch. Das Europ\u00e4ische Parlament hat kein echtes Vetorecht gegen\u00fcber diesen individuellen Listen. Die Aufsicht erfolgt nachtr\u00e4glich, wenn der Schaden bereits irreversibel ist. Die Beweislast liegt nicht bei der Kommission, sondern beim Sanktionierten, der seine Unschuld gegen\u00fcber Anschuldigungen beweisen muss, die oft auf internen Geheimdienstberichten basieren.<\/p>\n<p>Do\u011fru entdeckte einen zus\u00e4tzlichen b\u00fcrokratischen Trick: Im Sanktions-Tracker der EU war er als t\u00fcrkischer Staatsb\u00fcrger aufgef\u00fchrt. \u201eEin EU-B\u00fcrger hat das Recht auf Anh\u00f6rung, auf ein Verfahren. Ein Nicht-EU-B\u00fcrger nicht so sehr\u201d, analysiert er. \u201eDas ist institutioneller Rassismus und eine Form, die Grenzen dessen, was illegal getan werden kann, zu erweitern.\u201c Do\u011fru besitzt jedoch nur die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit, ist in Deutschland aufgewachsen und f\u00fchlt sich als Deutscher. Die Akte enthielt von Anfang an eine sachliche Falschangabe.<\/p>\n<p><strong>Die Folgen der Sanktion: 56 Euro und ein Leben in der Schwebe<\/strong><\/p>\n<p>Die Folgen der Verwaltungsentscheidung, ihn auf die Liste zu setzen, sind sehr real. Sie sind die systematische Zerst\u00f6rung eines normalen Lebens:<\/p>\n<ul>\n<li>Finanzielle Erstickung: Alle seine Bankkonten und die seiner Frau, die nicht sanktioniert ist, wurden eingefroren. Er wurde in seinem eigenen Land zu einem wirtschaftlichen Staatenlosen.<\/li>\n<li>Auf den Cent genau kalkulierte Existenz: Die deutschen Beh\u00f6rden gestatten ihm, 56 Euro pro Monat aus seinen eigenen, gesperrten Mitteln auszugeben. Er lebt in Berlin, wo die durchschnittliche Miete bei \u00fcber 700 Euro liegt. Er hat zwei neugeborene Zwillinge und einen sechsj\u00e4hrigen Sohn.<\/li>\n<li>B\u00fcrokratie als Qual: Jede Zahlung, jeder Bedarf erfordert eine ausdr\u00fcckliche Genehmigung. Er verlor seinen deutschen Personalausweis und musste einen neuen beantragen. Um die Geb\u00fchr zu bezahlen, ben\u00f6tigte er eine Debit- oder Kreditkarte, die er jedoch nicht erhalten konnte. Also beantragte er eine Sondergenehmigung bei der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde. Die Antwort lautete \u201eNein\u201d. \u201eDer Prozess innerhalb der Sanktion, die B\u00fcrokratie, die Genehmigungen &#8230; das ist die Strafe an sich. Es ist sehr stressig, als nicht existierende Person f\u00fcr alles um Erlaubnis bitten zu m\u00fcssen\u201d, berichtet Do\u011fru.<\/li>\n<li>V\u00f6llige Isolation: Er kann nicht arbeiten. Er kann auch kein Geld von seiner Frau annehmen. Sein Anwalt warnte ihn, dass beide wegen \u201eUmgehung von Sanktionen\u201c bestraft werden k\u00f6nnten, wenn ihn jemand auf einen Kaffee einl\u00e4dt. Die Strafe erstreckt sich auch auf seine Familie, die aufgrund seines Status als Geiseln gilt. \u201eMan kommt nicht ins Gef\u00e4ngnis, aber es ist schlimmer\u201c, sagt Do\u011fru emp\u00f6rt. \u201eIm Gef\u00e4ngnis hat man wenigstens Essen und Unterkunft. Das hier ist ein Tod oder eine Verbannung durch B\u00fcrokratie.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die Meinungsfreiheit sch\u00fctzt nur diejenigen, die zustimmen <\/strong><\/p>\n<p>Der Fall Do\u011fru legt die zugrunde liegende Philosophie offen. Auf der Website der EU wird definiert, dass die Sanktionen \u201enicht strafend\u201c sind, sondern darauf abzielen, \u201eein nicht illegales Verhalten zu \u00e4ndern\u201c, um \u201edie au\u00dfenpolitischen Ziele\u201c der EU zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Do\u011fru \u00fcbersetzt dies unverbl\u00fcmt: \u201eFreiheit in der Europ\u00e4ischen Union ist die Freiheit, mit der Europ\u00e4ischen Union \u00fcbereinzustimmen.\u201c Wenn man nicht \u00fcbereinstimmt, kann die eigene \u00c4u\u00dferung als strafbares Verhalten umgedeutet werden.<\/p>\n<p><strong>Ein Pr\u00e4zedenzfall, der die T\u00fcr zu einer finsteren Zukunft \u00f6ffnet<\/strong><\/p>\n<p>Do\u011fru hat sich an das Gericht der Europ\u00e4ischen Union gewandt. Ein ehemaliger Richter desselben Gerichts hat bereits erkl\u00e4rt, dass Sanktionen wie die gegen Do\u011fru verh\u00e4ngten rechtswidrig sind und gegen Grundrechte versto\u00dfen. Ein Sieg ist m\u00f6glich, doch der Weg dorthin ist kafkaesk: langwierig, kostspielig \u2013 ein Verfahren kann mehr als 150.000 Euro kosten \u2013 und es gibt keine Aussetzung der Sanktion.<\/p>\n<p>Denn das Berufungsverfahren hat einen perversen Mechanismus: Die Sanktionen werden alle sechs Monate \u00fcberpr\u00fcft. \u201eW\u00e4hrend ich gegen die erste Sanktion k\u00e4mpfe, f\u00fcgen sie einen neuen Grund hinzu (oder passen den urspr\u00fcnglichen Grund formal an das Urteil an). Auch wenn ich derselbe bin und mein Fall auch derselbe ist, handelt es sich administrativ gesehen bereits um einen neuen Fall. Selbst wenn ich das erste Verfahren gewinnen sollte, werde ich in einem zweiten Verfahren weiterhin sanktioniert. Theoretisch k\u00f6nnten sie von vorne beginnen und mich in einer unendlichen Schleife halten.\u201c<\/p>\n<p>Seine Analyse geht \u00fcber das Pers\u00f6nliche hinaus. Er erkennt ein historisches Muster: \u201eWenn L\u00e4nder in eine wirtschaftliche und politische Krise geraten, nimmt die Unterdr\u00fcckung zu. Die Gesellschaft muss ruhig gehalten und auf externe Feinde fokussiert werden.\u201c Europa, sagt er, befinde sich in einer mehrfachen Krise: \u201ewirtschaftlich, sozial, in Bezug auf die Legitimit\u00e4t &#8230; und die Militarisierung &#8230;\u201c, die mit Hochdruck voranschreite.<\/p>\n<p>\u201eDie liberale Demokratie, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit Gewaltenteilung und Garantien aufgebaut wurde, ist nun zu einem Hindernis f\u00fcr ihre Agenda geworden. Deshalb greifen sie auf au\u00dfergerichtliche Mechanismen zur\u00fcck, die schneller, leiser und weniger auff\u00e4llig sind.<\/p>\n<p><strong>Nathalie Yamb: Die postkoloniale Peitsche, die globale Dissidenten trifft<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Fall von H\u00fcseyin Do\u011fru bereits zeigt, wie die Maschinerie einen B\u00fcrger in seinem eigenen Land zermalmen kann, offenbart der Fall von Nathalie Yamb ihre extraterritoriale Reichweite. Er deutet zudem auf eine nach wie vor vorhandene tiefgreifende politische und postkoloniale Wurzel in der EU hin.<\/p>\n<p>Yamb, Schweizerin und Kamerunerin, ist eine prominente Stimme des antikolonialen Aktivismus, der sich auf die Souver\u00e4nit\u00e4t Afrikas konzentriert. Ihr \u201eVerbrechen\u201d war nicht Spionage, sondern ihre scharfe Kritik am r\u00fccksichtslosen Extraktivismus, unter dem die afrikanischen Nationen durch den Globalen Norden leiden \u2013 insbesondere die Rolle Frankreichs beim Abbau von Uran und anderen Ressourcen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Von der EU sanktioniert, von der Schweiz im Stich gelassen | Nathalie Yamb\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cFZYc6vbBF0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Laut der Europ\u00e4ischen Kommission wurde Yamb bestraft, weil sie \u201eFrankreich und den Westen aus Afrika vertreiben wollte\u201d. Ihr \u201eVerbrechen\u201d bestand in ihrer journalistischen Arbeit, ihrer politischen Analyse und ihrem Engagement f\u00fcr eine echte afrikanische Souver\u00e4nit\u00e4t ohne Vormundschaft. Weder postkolonial noch durch politische und wirtschaftliche Strukturen des Westens oder des Globalen Nordens.<\/p>\n<p>Die Konsequenzen trafen sie und Do\u011fru \u00fcberraschend. \u201eVon einem Tag auf den anderen wurden meine Kreditkarten gesperrt, meine Bankkonten und meine Kryptow\u00e4hrungskonten geschlossen\u201d, berichtet sie.<\/p>\n<p>Die Schweiz schloss sich den Sanktionen an, obwohl sie kein EU-Mitglied ist. Eine Bank schloss ihre Konten und behielt ihr Geld in Euro ein, ohne eine Erkl\u00e4rung abzugeben.<\/p>\n<p>Eine andere Bank beschr\u00e4nkte ihre Zahlungen so stark, dass allt\u00e4gliche Transaktionen wie die Zahlung der Miete abgelehnt wurden. Sogar digitale Plattformen und Dienste wie Google, Amazon oder YouTube sperrten ihren Zugang und ihre Monetarisierung. \u201eDie wirtschaftliche oder finanzielle Nabelschnur zu allem, was man tut, wird durchtrennt.\u201c<\/p>\n<p>Am aufschlussreichsten ist die aktive Komplizenschaft und Vernachl\u00e4ssigung seitens ihres Aufnahmestaates. Als sie um konsularische Hilfe bat, weigerte sich die Schweizer Botschaft, ihr zu helfen. Interne Dokumente belegen, dass die Beh\u00f6rden die Anweisung erhalten hatten, ihr \u201enicht zu helfen\u201c. \u201eSie betrachten mich als Feindin der Schweiz\u201c, sagt sie. Sogar ihre Familie ist davon betroffen. \u201eDie Zahlungen ihres Sohnes werden abgelehnt, weil er denselben Nachnamen tr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<p>Yamb fasst den Mechanismus mit ersch\u00fctternder Klarheit zusammen: \u201eDen dystopischen Horror, den Sie jetzt im Herzen Europas entdecken, bek\u00e4mpfe ich in Afrika. Seit Jahrzehnten tun sie das mit Menschen au\u00dferhalb Europas. Jetzt wenden sie es gegen ihre eigene Bev\u00f6lkerung.\u201c<\/p>\n<p>Ihr Fall ist keine Anomalie, sondern der Beweis daf\u00fcr, dass ein Instrument, das f\u00fcr die Au\u00dfenpolitik entwickelt wurde, zu einer Peitsche f\u00fcr globale Dissidenten geworden ist.<\/p>\n<p><strong>Organisieren, nicht aufgeben: Solidarit\u00e4t als einziger Schutzwall<\/strong><\/p>\n<p>Der konkrete Schaden ist ein sich wiederholendes Muster. Die Geschichten von H\u00fcseyin Do\u011fru und Nathalie Yamb verdeutlichen ein b\u00fcrokratisches Protokoll, das Abweichungen zu einem existenziellen Risiko macht. Dieser Mechanismus f\u00fchrt zu einem zivilen Tod ohne Gerichtsverfahren, zu einer kollektiven Bestrafung, die die Grundlagen der Rechtsstaatlichkeit von innen heraus untergr\u00e4bt. Es sind keine Mauern aus Ziegelsteinen mehr n\u00f6tig, es reicht, eine Person vom Finanz-, Digital- und Verwaltungssystem abzuschneiden.<\/p>\n<p>Die Warnung ist klar. Do\u011fru urteilt: \u201eWenn sie mich angreifen, k\u00f6nnen sie in Zukunft auch dich angreifen, Aktivist oder Journalist.\u201c Europa steuert auf eine Phase zu, in der Dissens nur noch in immer engeren Grenzen toleriert wird und strukturelle Kritik als \u201ehybride Bedrohung\u201d bezeichnet wird. Yamb erweitert diese Sichtweise auf eine geopolitische Ebene: Das Instrument der \u00e4u\u00dferen Zwangsaus\u00fcbung ist nun zu einem innerstaatlichen Instrument geworden.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Logik weisen die Antworten beider in die gleiche Richtung: sich organisieren und Widerstand leisten. Dabei ist die St\u00e4rke der Gruppe entscheidend, und jede Aktion sollte medienwirksam und viral gemacht werden \u2013 kein individueller Heroismus.<\/p>\n<p>Do\u011fru besteht auf \u201eOrganisieren, organisieren, organisieren\u201c: Medien schaffen, Unterst\u00fctzungsnetzwerke aufbauen, Druck auf Politiker aus\u00fcben und ohne Angst informieren. \u201eBetrachte diejenigen, die anders denken, nicht als Feinde, sondern als Gelegenheit zur Diskussion und zum Lernen. Demokratie braucht das.\u201d<\/p>\n<p>Nathalie Yamb r\u00e4t aufgrund ihrer Erfahrungen mit Ausgrenzung zu einer praktischen Umgestaltung: Man solle Bankkonten au\u00dferhalb der EU suchen und alternative digitale Plattformen und Zahlungssysteme nutzen, die nicht vom Westen kontrolliert werden. Vor allem aber sollte man ein \u00d6kosystem transnationaler Solidarit\u00e4t aufbauen. \u201eDie einzige L\u00f6sung ist Solidarit\u00e4t\u201d, sagt sie, \u201eder Feind, den wir bek\u00e4mpfen, ist ein Monster, und alleine kann man ihn nicht besiegen.\u201d<\/p>\n<p>Die Zukunft? Es gibt zwei Tendenzen: Entweder k\u00e4mpft man f\u00fcr eine Zukunft mit einem von den B\u00fcrgern geschriebenen Drehbuch und Gemeinschaftsstrukturen in der EU oder alles wird von den B\u00fcrokraten der Europ\u00e4ischen Kommission vorgeschrieben, dem Organ, das am durchl\u00e4ssigsten f\u00fcr die Interessen von Eliten und Konzernen ist.<\/p>\n<p>Die Zukunft Europas ist nicht durch die Vorschriften aus Br\u00fcssel in Stein gemei\u00dfelt. Sie wird durch den Willen ihrer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie all jener geschrieben, die sich f\u00fcr Gerechtigkeit, freie Willensentscheidung, Privatsph\u00e4re, Meinungs- und Versammlungsfreiheit einsetzen \u2013 von innen wie von au\u00dfen. All dies sind angeblich Grundwerte seit dem Vertrag von Lissabon. Es ist an der Zeit, sich zu informieren, zu organisieren und vernetzten Aktivismus zu schaffen. Unser Handeln ist transpersonal, vernetzt und auf der Suche nach dem, was uns verbindet, angesichts von Realit\u00e4ten, die uns nicht mehr repr\u00e4sentieren und\/oder nicht mehr fragen.<\/p>\n<p><strong>Die Sanktionierten: Neueste Entwicklungen<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Regieren per Dekret: Das Ende der Demokratie in Br\u00fcssel?\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7pRuo8cu5tU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Inzwischen gibt es 59 von der EU sanktionierte Personen sowie einige Aktivistenorganisationen. Dies ist nur der Anfang. Zum Abschluss dieses Artikels und neu hinzugef\u00fcgt auf dem sehr zu empfehlenden Kanal \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@NeutralityStudiesDE\">Neutrality Studies Deutsch<\/a>\u201d, siehe <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7pRuo8cu5tU&amp;pp=ygUabmV1dHJhbGl0eSBzdHVkaWVzIGRldXRzY2g%3D\">\u201eRegieren per Dekret: Das Ende der Demokratie in Br\u00fcssel\u201c<\/a>, in dem Pascal Lottaz selbst \u00fcber die neuesten Entwicklungen zu diesem Thema berichtet. Wie das alte Sprichwort besagt: Wenn du den Bart deines Nachbarn brennen siehst, \u00a0&#8230;<\/p>\n<p><strong><em>Die \u00dcbersetzung aus dem Spanischen wurde von Kornelia Henrichmann vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <\/em><\/strong><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>Wir suchen Freiwillige!<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Quellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die vollst\u00e4ndigen Interviews mit H\u00fcseyin Do\u011fru, Nathalie Yamb und anderen Betroffenen k\u00f6nnen auf dem YouTube-Kanal <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@NeutralityStudiesDE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eNeutrality Studies Deutsch\u201d<\/a> angesehen werden.<\/li>\n<li>Thema bereits behandelt in dem Artikel <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/12\/bruessel-im-finstersten-mittelalter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eBr\u00fcssel: Im finstersten 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