{"id":2652052,"date":"2025-11-14T09:43:54","date_gmt":"2025-11-14T09:43:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2652052"},"modified":"2025-11-14T09:43:54","modified_gmt":"2025-11-14T09:43:54","slug":"klimakrise-regierungen-ohne-ambitionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/11\/klimakrise-regierungen-ohne-ambitionen\/","title":{"rendered":"Klimakrise \u2013 Regierungen ohne Ambitionen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Regierungen Lateinamerikas reisen ohne ehrgeizige Verpflichtungen zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise zur COP30, warnt ein Bericht von <a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2025\/11\/latinoamerica-cop-30-metas-poco-ambiciosas-crisis-climatica\/\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Mongabay Latam<\/a>, der verschiedene Quellen und Antworten konsultierter Fachleute auswertet. Eines der Hauptprobleme ist das Fehlen konkreter Ma\u00dfnahmen zur Erf\u00fcllung der aktualisierten <a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/service\/lexikon\/nationale-klimabeitraege-ndc-20120\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">\u201eNationalen Klimabeitr\u00e4ge\u201c (NDCs)<\/a>. So fehlen konkrete Ziele und Zeitpl\u00e4ne f\u00fcr die Abkehr von der Energieabh\u00e4ngigkeit von Kohle, Gas oder \u00d6l.<\/strong><\/p>\n<p>Die Regierungen Lateinamerikas haben die Erkl\u00e4rung von Bogot\u00e1 und die Erkl\u00e4rung von Lima unterzeichnet, doch beide Erkl\u00e4rungen beinhalten nur Allgemeinpl\u00e4tze, und keines dieser Abkommen ist f\u00fcr die COP verbindlich, bemerkt der Experte Manuel Pulgar Vidal. Er\u00a0und andere von Mongabay Latam befragte Expert*innen sind sich einig, dass es an konkreten Zielen mangelt, dass Zweifel hinsichtlich der Finanzierung bestehen und dass Ma\u00dfnahmen zum Schutz wichtiger \u00d6kosysteme wie des Amazonas fehlen.<\/p>\n<p>Die Aussichten sind nicht ermutigend, obwohl die Klimapolitik die Anpassung an den <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/klimawandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; auch Erderw\u00e4rmung. Klimawandel bezeichnet die von der Menschheit verursachte (oder anthropogene) Erw\u00e4rmung der Erde. Die aktuelle Ver\u00e4nderung des weltweiten Klimas wird vor allem durch die sogenannten Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserdampf verursacht. Klimaaktives Kohlendioxid wird vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Methan) ausgesto\u00dfen u.a. durch Landwirtschaft, Viehzucht und M\u00fclldeponien. Waldrodungen verst\u00e4rken die Erderw\u00e4rmung, Aufforstungen k\u00f6nnen sie abmildern. Die Folgen des Klimawandels sind schmelzende Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels, je nach Region immer st\u00e4rkere Unwetter, Hitzewellen und D\u00fcrren. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\" data-wpel-link=\"internal\">Klimawandel<\/a> und die Bem\u00fchungen, den Temperaturanstieg auf maximal 1,5 \u00b0C zu begrenzen, als vorrangige Priorit\u00e4t ansieht.<\/p>\n<p>Nachfolgend der Bericht von <a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2025\/11\/latinoamerica-cop-30-metas-poco-ambiciosas-crisis-climatica\/\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Mongabay Latam<\/a>:<\/p>\n<p><strong>Lateinamerikanische Regierungen ohne ehrgeizige Verpflichtungen<\/strong><\/p>\n<p>Wenige Tage vor Beginn des 30. Weltklimagipfels (Konferenz der Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen) oder COP30, der in Brasilien stattfindet, wurde der <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/process-and-meetings\/the-paris-agreement\/nationally-determined-contributions-ndcs\/2025-ndc-synthesis-report?_gl=1*1wycshd*_ga*ODA3MDEwNzk4LjE2ODAxODc4NTA.*_ga_7ZZWT14N79*czE3NjE1NjE3MzUkbzExNzQkZzEkdDE3NjE1NjE4MzEkajI2JGwwJGgw\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">zusammenfassende Bericht \u00fcber die Nationalen Klimabeitr\u00e4ge<\/a> (NDCs) ver\u00f6ffentlicht. In diesem Bericht stellt jedes Land seinen aktualisierten <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/NDCREG\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">F\u00fcnfjahresplan<\/a> zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels vor. Der Bericht stellt fest, dass \u201efast drei Viertel (73 Prozent) der neuen NDCs Anpassungsma\u00dfnahmen enthalten\u201d. Und er geht in einer ermutigenden Prognose davon aus, dass die weltweiten Emissionen bis 2035 um etwa zehn Prozent sinken werden.<\/p>\n<p>Obwohl Lateinamerika und die Karibik nur f\u00fcr zehn Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, gibt es dort laut Daten der Wirtschaftskommission f\u00fcr Lateinamerika und die Karibik (<a href=\"https:\/\/repositorio.cepal.org\/server\/api\/core\/bitstreams\/45dda84a-6ed3-4b08-849a-edafeffaeea1\/content\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">CEPAL<\/a>) Gebiete, die besonders anf\u00e4llig f\u00fcr die Auswirkungen des Klimawandels sind. Dar\u00fcber hinaus sind <a href=\"https:\/\/openknowledge.fao.org\/server\/api\/core\/bitstreams\/0556ea9c-65bb-46e9-aa6b-39fdeb8afbe7\/content\/cd3877en.html\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">laut<\/a> den Vereinten Nationen sch\u00e4tzungsweise 74 Prozent der L\u00e4nder der Region bereits h\u00e4ufiger von extremen Wetterereignissen wie D\u00fcrren und \u00dcberschwemmungen betroffen.<\/p>\n<p><strong>Zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Jahr j\u00e4hrt sich zum zehnten Mal das Pariser Abkommen zur Eind\u00e4mmung der Auswirkungen des Klimawandels, und Lateinamerika ist erneut Gastgeber der COP. Die brasilianische Stadt Bel\u00e9m do Par\u00e1, die als Tor zum Amazonasgebiet bezeichnet wird, wird zum Zentrum der Klimaverhandlungen.<\/p>\n<p>Obwohl die teilnehmenden L\u00e4nder bis Februar 2025 Zeit hatten, ihre Berichte mit Pl\u00e4nen zu den NDC vorzulegen, und obwohl Brasilien Gastgeber der COP ist, haben in Lateinamerika nur Uruguay, Ecuador, Chile, Kolumbien, Bolivien, Panama und Nicaragua diese vorgelegt, viele von ihnen erst nach Ablauf der festgelegten Frist. Neben dieser Verz\u00f6gerung bei der Vorlage der NDCs kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen und Umweltexpert*innen die Nichteinhaltung der von den L\u00e4ndern eingegangenen Verpflichtungen vor dem Hintergrund von Kriegen, Leugnungskampagnen, Desinformation und globalem politischem Druck.<\/p>\n<p>Obwohl es Anzeichen f\u00fcr Bem\u00fchungen um eine Einigung hinsichtlich der Sichtweisen und Forderungen in Bezug auf die Klimakrise gibt, zeigen sich die von Mongabay Latam konsultierten Quellen besorgt \u00fcber das Fehlen konkreter Ma\u00dfnahmen, mit denen die aktualisierten NDCs erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Konkrete Forderungen in einem entmutigenden Umfeld<\/strong><\/p>\n<p>Die 198 teilnehmenden L\u00e4nder der COP30 schlie\u00dfen sich in verschiedenen Bl\u00f6cken zusammen, um gemeinsame Positionen vorzuschlagen, zu verteidigen und in den Klimaverhandlungen zu konkretisieren. Die lateinamerikanischen Staaten teilen sich dabei auf die Gruppe des S\u00fcdens, die Koalition der L\u00e4nder mit Tropenw\u00e4ldern, die Unabh\u00e4ngige Vereinigung Lateinamerikas und der Karibik sowie die Bolivarische Allianz f\u00fcr die V\u00f6lker Unseres Amerikas auf.<\/p>\n<p>Dennoch meint Manuel Pulgar Vidal, ehemaliger Umweltminister Perus und globaler Leiter f\u00fcr Klima und Energie beim World Wildlife Fund (WWF): \u201eLateinamerika ist weiterhin nicht in der Lage, sich wieder zusammenzutun, eine einheitliche Stimme zu finden und so aktiver zum Prozess beizutragen. Dann k\u00f6nnte es auch von den Vorteilen profitieren, die die Klimadebatte in Bezug auf Finanzierung, Innovation und Technologie mit sich bringt\u201d, sagt er bei der Analyse der verschiedenen Verhandlungsbl\u00f6cke, in denen Lateinamerika vertreten ist.<\/p>\n<p>Bei der k\u00fcrzlich erfolgten Unterzeichnung der <a href=\"https:\/\/otca.org\/declaracion-de-bogota-refuerza-fondo-para-salvar-los-bosques-tropicales\/\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Erkl\u00e4rung von Bogot\u00e1<\/a> w\u00e4hrend des Gipfeltreffens der Organisation des Amazonas-Kooperationsvertrags (OTCA), einem Abkommen, das die gemeinsame Position von acht der neun s\u00fcdamerikanischen L\u00e4nder des Amazonasbeckens widerspiegelt, wurde die Einrichtung eines \u201eFonds f\u00fcr tropische W\u00e4lder f\u00fcr immer\u201c (TFFF) vorgeschlagen. Ziel ist es, die Mittel zu erh\u00f6hen, um L\u00e4nder, die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Entwaldung einf\u00fchren und umsetzen, mit finanziellen Anreizen zu belohnen.<\/p>\n<p>Das Treffen der Umweltminister*innen Lateinamerikas und der Karibik Anfang Oktober in Peru endete mit der Unterzeichnung der <a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2025\/10\/balance-foro-ministros-ambiente-declaracion-de-lima\/\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Erkl\u00e4rung von Lima<\/a>, die ebenfalls auf der COP30 vorgestellt werden soll. Diese Initiative zielt darauf ab, der Wasserversorgung und -regulierung sowie der Reduzierung von Methanemissionen Priorit\u00e4t zu geben.<\/p>\n<p>Pulgar Vidal sieht jedoch in keinem der Abkommen ein f\u00fcr die COP verbindliches Instrument, auch wenn dies die Absicht ist. \u201eEs handelt sich um Erkl\u00e4rungen, die allgemeine Punkte ansprechen, aber es gibt keine innovativen Strategien aus Lateinamerika in der Debatte\u201c, sagt er.<\/p>\n<p><strong>Keine aktualisierten Klimaschutzverpflichtungen aus Peru, Mexiko, Argentinien und Paraguay<\/strong><\/p>\n<p><strong>Argentinien<\/strong> beispielsweise f\u00f6rdert Investitionen und Infrastruktur im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen und arbeitet laut offiziellen Angaben derzeit an der Aktualisierung seiner NDCs. Camila Mercure, Koordinatorin f\u00fcr Klimapolitik bei der Fundaci\u00f3n Ambiente y Recursos Naturales (FARN), merkt jedoch an, dass \u201eder Externe Beirat \u2013 ein st\u00e4ndiges Beratungsgremium des Nationalen Kabinetts f\u00fcr Klimawandel \u2013 weder 2024 noch 2025 einberufen wurde, nicht einmal f\u00fcr die Entwicklung der neuen internationalen Klimaschutzverpflichtungen des Landes\u201d.<\/p>\n<p>Doch auch die L\u00e4nder, die ihre Aktualisierungen vorgelegt haben, \u201espiegeln keine ehrgeizigen Klimapl\u00e4ne oder solidere Politik wider\u201d, sagt Pulgar Vidal gegen\u00fcber Mongabay Latam. \u201eDie Ziele zur Emissionsreduktion sind stark mit Entwaldung und Landnutzungs\u00e4nderungen verbunden. In einigen L\u00e4ndern wie Peru, Ecuador, Bolivien oder Brasilien, dem Gastgeberland der COP, stammen 60 Prozent der Emissionen aus diesem Bereich. Ein ehrgeiziger nationaler Plan sollte eine Verringerung der Entwaldungsraten beinhalten, und das ist nicht der Fall\u201c, meint der Experte.<\/p>\n<p><strong>Keine Verringerung der Entwaldungsraten<\/strong><\/p>\n<p>Verschiedene Organisationen, die die Einhaltung der NDCs genau verfolgen (wie The Climate Reality Project Am\u00e9rica Latina, Graha und Polen Transiciones Justas), haben darauf hingewiesen, dass zwischen den Verpflichtungen der L\u00e4nder und ihren tats\u00e4chlichen Ma\u00dfnahmen eine gro\u00dfe L\u00fccke klafft.<\/p>\n<p>Im Falle <strong>Ecuadors<\/strong> gibt es Fortschritte in den Bereichen Energie, Verkehr, Landnutzung, Transparenz und Abfallwirtschaft. \u201eEs ist hervorzuheben, dass von der Eind\u00e4mmung der Entwaldung, der Wiederherstellung von \u00d6kosystemen und der Beteiligung der indigenen Bev\u00f6lkerung die Rede ist, dass REDD+-Projekte \u2013 ein Mechanismus zur Reduzierung von Emissionen aus Entwaldung und \u00d6kosystemdegradation \u2013 priorisiert werden und dass es sogar Anpassungspl\u00e4ne gibt, die auf traditionellem Wissen basieren\u201c, sagt Javier D\u00e1valos, Leiter der Klimapolitik bei The Climate Reality Project Am\u00e9rica Latina. Allerdings unternehme die Regierung zu wenig in Bezug auf die Ausbeutung der Ressourcen aus dem Amazonasgebiet, was den Effekt dieser Planungen torpedieren werde. F\u00fcr D\u00e1valos mangelt es au\u00dferdem an sektor\u00fcbergreifender Koordination. Durch die Zusammenlegung des Umweltministeriums mit dem Energieministerium werde die Umweltpolitik geschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Juan Orgaz, Experte f\u00fcr <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/biodiversitaet\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Biodiversit\u00e4t beschreibt die biologische Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten auf der Erde. Darunter versteht man nicht nur die genetische Vielfalt innerhalb einer Spezies, sondern auch die H\u00e4ufigkeit ihres Vorkommens. Der Grad der Artenvielfalt h\u00e4ngt also einerseits davon ab, wie viele Insekten einer Art (bspw. Bienen) vorhanden sind und andererseits davon, wie viele Bienen es im Verh\u00e4ltnis zu anderen Insekten gibt. Das Artensterben verschiebt die Funktion der komplexen \u00d6kosysteme auf Land oder im Meer, die sich durch die Biodiversit\u00e4t entwickelt haben. Die Folgen des Aussterbens von Arten w\u00fcrden unsere komplexen \u00d6kosysteme ins Ungleichgewicht bringen, auch wenn die genauen Folgen vielfach nicht vorherzusehen sind. Im Sinne einer intakten und lebenswerten Umwelt sollte die Biodiversit\u00e4t gesch\u00fctzt werden. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\" data-wpel-link=\"internal\">Biodiversit\u00e4t<\/a> und Direktor von Graha, einer Umweltorganisation, die seit zehn Jahren die klimapolitische Agenda <strong>Boliviens<\/strong> verfolgt, erkl\u00e4rt, dass in den bolivianischen NDCs vier strategische Sektoren \u2013 Landwirtschaft, Energiewende, Wasser und W\u00e4lder \u2013 behandelt werden. Bolivien habe k\u00fcrzlich einen politischen Kurswechsel vollzogen, der die T\u00fcren f\u00fcr externe Klimafinanzierung und die M\u00f6glichkeit der Steuerung des Kohlenstoffmarktes \u00f6ffne, auch wenn diese Themen im Land noch nicht eingehend analysiert wurden. Au\u00dferdem wird in Bolivien am 8. November eine neue Regierung ihr Amt antreten.<\/p>\n<p>Orgaz ist der Ansicht, dass es in letzter Zeit einige Fortschritte gegeben hat: \u201eIn dieser Aktualisierung wurde ein \u00fcbergreifender Ausschuss eingerichtet, in dem verschiedene Akteur*innen der Zivilgesellschaft vertreten sind, um die Ziele zu diskutieren. Au\u00dferdem wurde das Thema Abfall, das bisher nicht behandelt wird, als f\u00fcnfter strategischer Sektor aufgenommen.\u201c In Bolivien entsorgen etwa 84 Prozent der Gemeinden ihre Abf\u00e4lle auf offenen Deponien, was zur Emission von Gasen wie Methan beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die von Graha durchgef\u00fchrte Analyse hat jedoch ergeben, dass die Ziele der vier strategischen Sektoren nicht erreicht wurden. Es ging darum, die Nutzung alternativer Energien zu f\u00f6rdern, die Wasserwirtschaft und die landwirtschaftliche Produktion zu verbessern sowie die illegale <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/abholzung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (spanisch: desmonte) Auch Rodung oder Raubbau an W\u00e4ldern genannt. In Lateinamerika schrumpfen vor allem die sogenannten &amp;quot;gr\u00fcnen Lungen&amp;quot; des Kontinents, das Amazonasgebiet und der Gran Chaco, durch Jahrzehnte lange, massive Abholzung. Die W\u00e4lder werden f\u00fcr Sojaanbau oder andere kurzfristig profitable Arten von technisiertem Ackerbau gerodet, meist durch Brandrodung. Die B\u00f6den bleiben nach dieser Art der Nutzung lange unfruchtbar und k\u00f6nnen ohne den Wald kein Wasser speichern. Die langfristigen Folgen sind D\u00fcrren und \u00dcberschwemmungen, die Hungerkatastrophen und Migrationen ausl\u00f6sen. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\" data-wpel-link=\"internal\">Abholzung<\/a> und Waldbr\u00e4nde zu reduzieren. So ist Bolivien beispielsweise seit mehreren Jahren mit riesigen Br\u00e4nden konfrontiert und war 2024 das Land mit der<a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2025\/05\/bolivia-segundo-pais-mas-deforestado\/#:~:text=Bolivia%20es%20el%20segundo%20pa%C3%ADs,000%20hect%C3%A1reas%20de%20bosque%20primario.\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\"> zweith\u00f6chsten Entwaldungsrate weltweit<\/a>.<\/p>\n<p>Die entscheidenden Faktoren zum Erreichen dieser Ziele sind in vielen L\u00e4ndern Lateinamerikas der politische Wille, die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen und die fehlende Finanzierung.<\/p>\n<p><strong>Die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen<\/strong><\/p>\n<p>Ein Thema, das auf der COP29 in Baku diskutiert wurde und auch in Bel\u00e9n weiterhin aktuell sein wird, ist die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen. Allein in den letzten 25 Jahren ist die \u00d6lf\u00f6rderung im Amazonasgebiet laut Daten des <a href=\"https:\/\/esp-otra-pub.sp-amazon.org\/250721%20FOSSIL%20FUELS%20STATEMENT%20ESP.pdf\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Wissenschaftlichen Gremiums f\u00fcr den Amazonas<\/a> um 70 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Laut Nadia Catalina Combariza, Direktorin der Organisation Polen Transiciones Justas, fehlt zwar noch die endg\u00fcltige Fassung der aktualisierten Verpflichtungen Kolumbiens, aber \u201edie im September 2025 ver\u00f6ffentlichte Absichtserkl\u00e4rung zu den NDCs schafft es nicht, einen konkreten Fahrplan festzulegen oder entschlossen auf die strukturellen Herausforderungen des Landes zu reagieren, wenn es darum geht, die Priorit\u00e4ten der einzelnen Sektoren festzulegen\u201d.<\/p>\n<p>F\u00fcr Combariza befassen sich die fr\u00fcheren NDC-Ziele und die aktuelle Version mit Energieeffizienz und Wasserkraft, enthalten jedoch keine Ziele oder Zeitpl\u00e4ne f\u00fcr den Ausstieg aus Kohle, Gas oder \u00d6l. \u201eAuch wenn die sektoralen Ziele technisch als realisierbar angesehen werden k\u00f6nnten, gehen sie nicht immer mit konkreten Ma\u00dfnahmen oder festgelegten Budgets einher\u201d, erg\u00e4nzt sie.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die derzeitige kolumbianische Regierung seit mehreren Jahren die Energiewende als Priorit\u00e4t angek\u00fcndigt hat, gibt es auch in L\u00e4ndern der Region wie Ecuador oder Bolivien, die dasselbe Ziel verfolgen und ebenfalls stark von fossilen Brennstoffen abh\u00e4ngig sind, keine Klarheit dar\u00fcber, wie sie dies erreichen wollen.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt keine kurz- oder mittelfristigen Ma\u00dfnahmen zur Einstellung der \u00d6lf\u00f6rderung in Ecuador. Ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dieses Thema w\u00e4re in der Klimaplanung aufgegriffen worden\u201c, bekr\u00e4ftigt D\u00e1valos vom Climate Reality Project. Ecuador hat immer noch nicht das <a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2023\/09\/consulta-popular-yasuni-posibles-incumplimientos-del-gobierno-de-lasso\/\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">\u00d6lfeld ITT<\/a> im Nationalpark <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/yasuni\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Der Yasun\u00ed-Nationalpark (span. Parque Nacional Yasun\u00ed) liegt im Westen des Landes Ecuador. Er grenzt an indigene Territorien der Huaorani, Shuar und Kichwa. Gemeinsam bilden diese Gebiete das UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Yasun\u00ed (seit 1989). In den feuchten Regenw\u00e4ldern gibt es eine riesige Artenvielfalt, die die indigenen Gruppen der Region ern\u00e4hrt. Der ecuadorianische Staat hat wirtschaftliche Interessen an den Holzvorkommen dieser W\u00e4lder und den gro\u00dfen Erd\u00f6lvorkommen der Region. Seit den 1990er Jahren kommt es zu anhaltenden Konflikten zwischen indigenen Gruppen, internationalen \u00d6lkonzernen, staatlichen Beh\u00f6rden, Milit\u00e4rs, illegal abholzenden Holzf\u00e4llern, Menschenrechtsorganisationen und Umweltsch\u00fctzer*innen. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\" data-wpel-link=\"internal\">Yasun\u00ed<\/a> geschlossen, obwohl eine Volksbefragung im Jahr 2023 die Regierung dazu verpflichtet hat.<\/p>\n<p>In <strong>Mexiko<\/strong>, wo die Regierung eine Selbstverpflichtung <a href=\"https:\/\/www.gob.mx\/semarnat\/prensa\/mexico-reafirmo-su-compromiso-con-la-accion-climatica-ambiciosa-en-la-cop29\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">angek\u00fcndigt<\/a> hat, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, verursacht der staatliche \u00d6lkonzern Pemex, der 95 Prozent der Kohlenwasserstoffe des Landes produziert, h\u00f6here Methanemissionen als vor einem Jahrzehnt, obwohl er seitdem 28 Prozent weniger produziert, wie aus Zahlen des Natural Resource Governance Institute (NRGI) hervorgeht.<\/p>\n<p>Da es bislang keine \u00f6ffentliche Version der neuen NDCs gibt, kann Fernanda Ballesteros, Managerin des NRGI in Mexiko, derzeit nur \u00fcber die vorherige Version der NDCs sprechen. Diese \u201elegte f\u00fcr den \u00d6l- und Gassektor ein Emissionsreduktionsziel von 14 Prozent fest und sah die Verpflichtung vor, bis 2024 eine Verwertungsquote von 98 Prozent f\u00fcr das mit der \u00d6lf\u00f6rderung verbundene Erdgas zu erreichen\u201d. Laut Ballesteros handelte es sich hierbei jedoch nicht um ein klares, quantifizierbares und \u00fcberpr\u00fcfbares Ziel.<\/p>\n<p>Mehrere der befragten Expert*innen sind sich einig, dass es keine klare Verpflichtung gibt, die Nutzung fossiler Brennstoffe auf ein Minimum zu reduzieren. \u201eDie L\u00e4nder legen nicht klar fest, in welchem Zeitraum sie einen Emissionsh\u00f6chststand in Bezug auf die Nutzung fossiler Brennstoffe erreichen k\u00f6nnen und wann sie deren Nutzung reduzieren und den \u00dcbergang zu saubereren Technologien vollziehen k\u00f6nnen\u201d, sagt Pulgar Vidal.<\/p>\n<p>Manuel Rodr\u00edguez, ehemaliger Umweltminister Kolumbiens, f\u00fcgt hinzu, dass \u201ees keine Verpflichtung gibt, die F\u00f6rderung von Kohle, \u00d6l oder Gas einzustellen, mit genauen Daten und Mengen, die nur das f\u00fcr die petrochemische Industrie Notwendige zulassen\u201c. Der vorhersehbare Anstieg der Emissionen bis zum Jahr 2050 verschlimmere die Situation. \u201eMit allem, was gerade passiert, werden wir uns weiter vom der 1,5 Grad-Ziel entfernen\u201c, sagt Rodr\u00edguez. Auf diese Situation hatte bereits das Umweltprogramm der Vereinten Nationen im Oktober 2024 hingewiesen, als es in seinem <a class=\"broken_link\" href=\"https:\/\/www.unep.org\/resources\/emissions-gap-report-2024\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">letzten Emissionsbericht<\/a> feststellte, dass die Welt in diesem Jahrhundert auf einen Temperaturanstieg von 2,6 bis 3,1 \u00b0C zusteuern w\u00fcrde, wenn die Ambitionen der Nationalen Klimabeitr\u00e4ge nicht erh\u00f6ht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Alex Rafalowicz, Direktor der Organisation \u201eTreaty on Fossil Fuel Non-Proliferation\u201c, schl\u00e4gt folgendes vor: Die L\u00e4nder \u201ek\u00f6nnten eine Reihe von Anreizen schaffen, darunter die Refinanzierung der Auslandsverschuldung, Co-<a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/kredite\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Kredite, die gewinnbringend eingesetzt werden, k\u00f6nnen zur Entwicklung einer Gesellschaft beitragen (Infrastrukturma\u00dfnahmen, rohstoffverarbeitende Industrie etc.). Kredite, die aufgenommen werden, um Haushaltsl\u00f6cher zu stopfen, Schulden zu bezahlen oder den Repressionsapparat einer Milit\u00e4rdiktatur zu finanzieren, man\u00f6vrieren jedoch das jeweilige Land in eine Schuldenspirale, die die gesellschaftliche Entwicklung behindert. Die globale Struktur der Kredite und der Gl\u00e4ubiger hat sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert. Es werden weniger Entwicklungskredite mit niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten und mehr Kredite mit hohen Zinsen und kurzen Zahlungsfristen vergeben, was die verschuldeten L\u00e4nder zus\u00e4tzlich belastet. Au\u00dferdem werden Kredite allzu oft leichtfertig vergeben und aufgenommen. Die Verantwortung f\u00fcr einen Kredit tragen beide Seiten \u2013 Geber und Nehmer. Es gibt bereits Richtlinien f\u00fcr verantwortungsvolle Kreditvergabe, wie z.B. die Charta zur verantwortungsvollen Finanzierung vom Europ\u00e4ischen Netzwerk f\u00fcr Schulden und Entwicklung EURODAD oder die Prinzipien der UN-Konferenz f\u00fcr Handel und Entwicklung UNCTAD. Diese Richtlinien sind nicht bindend.&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\" data-wpel-link=\"internal\">Kredite<\/a> und die Streichung von Subventionen f\u00fcr die fossile Industrie, die weltweit elf Millionen Dollar pro Minute ausmacht. So soll die Finanzierung auf eine Diversifizierung der Wirtschaftsm\u00e4rkte umgelenkt werden, die \u00fcber die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien hinausgeht und auch den Agrarsektor, die Industrie und das Gesundheitswesen einbezieht\u201d.<\/p>\n<p><strong>Die ewige Debatte \u00fcber die Klimafinanzierung<\/strong><\/p>\n<p>Um die auf der COP29 vorgeschlagene <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/es\/news\/cop29-acuerda-triplicar-la-financiacion-a-los-paises-en-desarrollo-protegiendo-vidas-y-medios-de\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Erh\u00f6hung der Finanzmittel<\/a> von 100 Milliarden Dollar auf 300 Milliarden Dollar j\u00e4hrlich bis 2035 zu konkretisieren, trafen sich Delegierte aus verschiedenen L\u00e4ndern im Juni dieses Jahres, um den \u201eFahrplan von Baku nach Bel\u00e9m zu 1,3 T\u201c zu diskutieren.\u00a0Die Initiative, die entwickelt wurde, um Entwicklungsl\u00e4nder beim \u00dcbergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterst\u00fctzen, soll \u00f6ffentliche und private Finanzmittel f\u00fcr die Eind\u00e4mmung des Klimawandels und die Anpassung an dessen Folgen erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei diesem Treffen erkl\u00e4rte der Exekutivsekret\u00e4r der Vereinten Nationen f\u00fcr Klimawandel, <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/news\/un-climate-change-executive-secretary-written-statement-upon-the-opening-of-sb62-june-climate-0\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Simon Stiell<\/a>, dass die Roadmap zur Mobilisierung von 1,3 Billionen Dollar pro Jahr bis 2035 nicht \u201enur ein Bericht sein sollte, sondern ein praktischer Leitfaden mit klaren n\u00e4chsten Schritten, um die Klimafinanzierung und Klimainvestitionen drastisch zu erh\u00f6hen\u201c.<\/p>\n<p>Allerdings \u201ewurden weder Ergebnisse erzielt, noch wurde das Ziel von 2010 [auf der COP16] erreicht, wo die Industriel\u00e4nder sich zu einem Beitrag von 100 Milliarden Dollar verpflichtet hatten\u201c, betont Manuel Rodr\u00edguez, ehemaliger Umweltminister Kolumbiens. Seiner Ansicht nach hat die Umwelt die historisch niedrigste Priorit\u00e4t seit der Unterzeichnung der Klimakonvention im Jahr 1992, bedingt durch die Kriege in verschiedenen Teilen der Welt, vor allem aber durch Trumps \u201esehr aggressive\u201c Strategie zur Demontage der Umwelt- und Klimapolitik in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Die verschiedenen befragten Expert*innen waren sich einig, dass viele Entwicklungsl\u00e4nder einen hohen Finanzierungsbedarf haben, um ihre Vorschl\u00e4ge zum Klimawandel umzusetzen. Der j\u00fcngste <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/process-and-meetings\/the-paris-agreement\/nationally-determined-contributions-ndcs\/2025-ndc-synthesis-report?_gl=1*1wycshd*_ga*ODA3MDEwNzk4LjE2ODAxODc4NTA.*_ga_7ZZWT14N79*czE3NjE1NjE3MzUkbzExNzQkZzEkdDE3NjE1NjE4MzEkajI2JGwwJGgw#Scope-and-Approach\" rel=\"external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">Bericht zur Zusammenfassung der NDCs<\/a> der Vereinten Nationen zeigt, dass 75 Prozent der L\u00e4nder weltweit, die bis Ende September ihre Pl\u00e4ne vorgelegt haben, einen gesch\u00e4tzten Finanzierungsbedarf von 1,97 Billionen Dollar angegeben haben.<\/p>\n<p>In Lateinamerika haben L\u00e4nder wie Peru, Ecuador, Bolivien und Kolumbien ihre Ziele an Bedingungen gekn\u00fcpft, die von den finanziellen Beitr\u00e4gen der Industriel\u00e4nder abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><strong>Indigene Stimmen fordern Geh\u00f6r<\/strong><\/p>\n<p>Auf der COP30 soll auch die gr\u00f6\u00dfte indigene Delegation der Geschichte zusammenkommen, die darauf dr\u00e4ngt, dass ihre Forderungen ber\u00fccksichtigt werden, unabh\u00e4ngig davon, ob sie in den NDCs der L\u00e4nder aufgef\u00fchrt sind oder nicht. Die Koordinierungsstelle der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens (COICA), die 511 indigene V\u00f6lker aus den neun L\u00e4ndern des Amazonasgebietes vertritt, m\u00f6chte R\u00e4ume f\u00fcr Partizipation schaffen und die Rechte der Amazonasv\u00f6lker garantieren.<\/p>\n<p>\u201eIn <strong>Kolumbien<\/strong> wurden indigene Verhandlungsf\u00fchrer*innen und Beitr\u00e4ge aus dem Amazonasgebiet in die Aktualisierung der NDC einbezogen, und von Baku bis Bel\u00e9m wird die \u00d6ffnung eines Fensters zum Green Climate Fund vorangetrieben\u201c, erkl\u00e4rte Fany Kuiru, Generalkoordinatorin der COICA. \u201eWir haben eine indigene Pr\u00e4senz mit Entscheidungsbefugnis sowie Beschwerdemechanismen und eine direkte Finanzierung der von unseren Organisationen festgelegten Priorit\u00e4ten vorgeschlagen.\u201d<\/p>\n<p>Diese Forderungen zielen darauf ab, die Mechanismen zur R\u00fcckverfolgbarkeit der Herkunft von Rohstoffen aus dem Amazonasgebiet zu verbessern, den direkten Zugang zu Finanzmitteln zu gew\u00e4hrleisten und die Gebiete der indigenen V\u00f6lker in Isolation und Erstkontakt (PIACI) als nicht ver\u00e4u\u00dferbare Schutzgebiete anzuerkennen.<\/p>\n<p>Obwohl die indigene Zusammenarbeit durch diesen und andere R\u00e4ume wie die Allianz zwischen den indigenen V\u00f6lkern des Amazonasgebiets, des Pazifiks und Australiens \u2013 die zur Ausarbeitung eines offenen Briefes an den Pr\u00e4sidenten der COP30 gef\u00fchrt hat \u2013 Erwartungen geweckt hat, l\u00e4sst die Reaktion auf die Forderungen der indigenen V\u00f6lker bez\u00fcglich ihrer Territorien weiterhin auf sich warten.<\/p>\n<p>Trotz der genannten Herausforderungen ist ein weiteres zentrales Thema auf der Agenda der COP30 die Suche nach Synergien zwischen dem Kunming-Montreal-Biodiversit\u00e4tsabkommen und dem Pariser Abkommen, zwei wichtigen internationalen Vertr\u00e4gen. \u201eIn dem Ma\u00dfe, in dem es gelingt, die beiden Ziele in Einklang zu bringen, werden die ohnehin knappen Ressourcen effizienter genutzt werden k\u00f6nnen\u201c, sagt Rodr\u00edguez.<br \/>\n______________<\/p>\n<p>* Leslie Moreno Custodio ist eine peruanische Journalistin, Fotografin und Videografin. Sie berichtet \u00fcber Themen mit Schwerpunkt auf sozialer Gerechtigkeit, Umwelt, Unternehmensmacht und Gesundheit. Sie hat in nationalen und internationalen Medien wie Ojo P\u00fablico, IDL-Reporteros, El Pa\u00eds und Dialogue Earth ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung: Annette Brox<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regierungen Lateinamerikas reisen ohne ehrgeizige Verpflichtungen zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise zur COP30, warnt ein Bericht von Mongabay Latam, der verschiedene Quellen und Antworten konsultierter Fachleute auswertet. 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