{"id":2648704,"date":"2025-11-01T09:01:55","date_gmt":"2025-11-01T09:01:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2648704"},"modified":"2025-11-01T07:04:02","modified_gmt":"2025-11-01T07:04:02","slug":"virtuelle-intelligenz-vs-virtuose-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/11\/virtuelle-intelligenz-vs-virtuose-intelligenz\/","title":{"rendered":"Virtuelle Intelligenz vs. virtuose Intelligenz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer schon mal auf einem guten Konzert war, ist sicher mit mir der Ansicht, dass aufgezeichnete Musik mit der Erfahrung einer Live-Auff\u00fchrung niemals zu vergleichen ist. Doch ist der eigentliche Unterschied nicht leicht festzumachen.<\/strong><\/p>\n<p><em>von\u00a0 <\/em><a href=\"https:\/\/zeitpunkt.ch\/taxonomy\/term\/2851\" hreflang=\"de\"><em>Charles Eisenstein<\/em><\/a><\/p>\n<p>Es geht nicht nur um das Zusammensein mit anderen Menschen. Denn auch wenn tausend Leute vor riesigen Lautsprechern gemeinsam eine Aufnahme abh\u00f6ren w\u00fcrden, w\u00e4re es nicht vergleichbar mit einem Live-Konzert.<\/p>\n<p><strong>Das entscheidende und unersetzliche Kennzeichen guter Live-Musik ist, dass die Band vor dem Publikum spielt \u2013 vor diesem Publikum, in diesem Augenblick. <\/strong>Die Musik ist das Mittel einer einzigartigen, pers\u00f6nlichen Kommunikation.<\/p>\n<p><strong>Allerdings gibt die Band manchmal eine Routine-Vorstellung und interessiert sich nicht f\u00fcr die Reaktion des Publikums. <\/strong>Dann sp\u00fcren die Zuh\u00f6renden zumindest eine leichte Entt\u00e4uschung. Die Band war nicht ganz auf der H\u00f6he, denken sie vielleicht. Aber im Idealfall stehen die Auff\u00fchrenden im Dialog mit den Zuh\u00f6renden, reagieren auf deren Energie, spielen anders als je zuvor oder danach. Sowohl die Band als auch das Publikum denken gern an ein gutes Konzert zur\u00fcck. Und das h\u00e4ngt nicht von einer erstklassigen Anlage oder von der technischen Pr\u00e4zision der Musizierenden ab. Wenn man die Aufnahme dieser Auff\u00fchrung jemand anderem vorspielt, der woanders und zu einer anderen Zeit zuh\u00f6rt, ist die Wirkung wahrscheinlich nicht dieselbe.<\/p>\n<p><strong>Wir sagen: \u00abMan musste einfach dabei gewesen sein.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vor gerade mal ein- oder zweihundert Jahren gab es nur live aufgef\u00fchrte Musik: Singen im Gasthaus. <\/strong>Das St\u00e4ndchen eines Liebenden. Ein Schlaflied. Nach dem Abendessen ums Klavier herum sitzen. Arbeitslieder auf dem Feld. Opern, Kammermusik, Barbershop-Quartette, Kirchench\u00f6re, Symphonie-Orchester. Bei jedem dieser Anl\u00e4sse spielte oder sang jemand vor jemand anderem.<\/p>\n<p><strong>Heute sind solche Erfahrungen eine seltene Speise in der musikalischen Ern\u00e4hrung der modernen Gesellschaft.<\/strong> Diese Di\u00e4t n\u00e4hrt den Menschen nicht. Sie f\u00f6rdert eine Art Verwirrung, sogar den Eindruck von Verrat. Eine Million Jahre der Erfahrung sagen mir: \u00abJemand singt mir etwas vor.\u00bb Im Radio m\u00fcsste eine Band sein. Aber nein: Das Lied wurde an einem Ort und zu einer Zeit gesungen, die \u00fcberhaupt nichts mit mir zu tun haben. Daher f\u00fchle ich mich irgendwie betrogen.<\/p>\n<p><strong>Bitte versteh mich nicht falsch: Ich finde nicht, dass wir aufgezeichnete Musik nicht anh\u00f6ren sollen. <\/strong>Sie kann uns unterhalten, Freude und Anregung schenken, Gef\u00fchle hervorrufen, Erinnerungen wecken. Sie ist auf jeden Fall besser als \u00fcberhaupt keine Musik. Wenn sie jedoch Live-Musik ersetzt, wird das Leben einfach ein kleines bisschen leerer, als es in der modernen Welt schon ist. Wenn jemand live Musik macht, selbst wenn es nur mein Sohn beim Tonleitern-\u00dcben ist, schlie\u00dft sich der Kreis von der Quelle zum Ohr und zur\u00fcck zur Quelle \u2013 dort ist er! Was mir mein Ohr hier mitteilt, existiert wirklich. Das ist nicht nur \u00abetwas h\u00f6ren\u00bb.<\/p>\n<p><strong>Man k\u00f6nnte aufgezeichnete Musik als \u00abvirtuelle Musk\u00bb bezeichnen. <\/strong>Sie hat alle akustischen Merkmale von Musik, aber es werden keine Instrumente gespielt und keine Noten gesungen. Das gilt noch viel mehr bei vom Synthesizer erzeugter Musik. Da gibt es nicht nur keine Hand, die genau jetzt die Gitarre schl\u00e4gt \u2013 es gab sie nie.<\/p>\n<p><strong>Was auf Musik zutrifft, gilt f\u00fcr jeden aufgezeichneten Klang. <\/strong>W\u00e4hrend ich dies schreibe, schalte ich meine Aufmerksamkeit manchmal auf die Grillen um, die vor dem Fenster zirpen. Mein Ohr folgt ihnen hinaus in die Nacht. W\u00e4re meine Erfahrung irgendwie anders, wenn ich aufgezeichnetem Grillenzirpen lauschen w\u00fcrde? Der Gegensatz w\u00e4re f\u00fcr das menschliche Ohr vielleicht ununterscheidbar, au\u00dfer dass Grillen nicht immer auf dieselbe Weise zirpen, sondern je nach Temperatur und anderen Einfl\u00fcssen schneller oder langsamer. Das ge\u00fcbte Ohr k\u00f6nnte am Anfang oder Ende der Jahreszeit oder nach einem Regen unterschiedliche T\u00f6ne wahrnehmen. Und echte Grillen h\u00f6ren auf zu zirpen, wenn sich ein Mensch oder Tier n\u00e4hert. Ein sorgf\u00e4ltiger Zuh\u00f6render kann viel dar\u00fcber in Erfahrung bringen, was drau\u00dfen vorgeht, wenn er den Grillen lauscht. Diese Erfahrung bettet Zuh\u00f6rende tiefer in die Welt ein, verortet sie in einem Raster von Verbindungen. Man kann \u00abden Kreis schlie\u00dfen\u00bb, wenn man hinausgeht und die Grille findet.<\/p>\n<p><strong>Es gibt High-Fidelity-Aufnahmen von Ger\u00e4uschen im Amazonas-Regenwald. <\/strong>Sie vermitteln das Gef\u00fchl, als ob du mitten im Dschungel w\u00e4rst \u2013 aber du bist nicht dort. Die entscheidenden W\u00f6rter sind hier \u00abals ob\u00bb. Als ob du im Dschungel w\u00e4rst.<\/p>\n<p><strong>Deine Ohren sagen dir, dass du dort bist: H\u00f6r mal, ganz in der N\u00e4he schleicht ein Jaguar herum. <\/strong>Aber nein, das tut er nicht. Wenn ich solchen Aufnahmen lausche, h\u00e4lt mich etwas vom v\u00f6lligen Eintauchen ab \u2013\u00a0vielleicht derselbe Instinkt, der mich vor Internet-Betr\u00fcgern warnt. Man sp\u00fcrt die Anwesenheit einer L\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>Das bisher Gesagte l\u00e4sst sich genauso auf Bilder anwenden. <\/strong>Dieses Thema habe ich in einem fr\u00fcheren Essay, \u00abIntelligenz im Zeitalter mechanischer Reproduktion\u00bb, einer Hommage an Walter Benjamin, behandelt. Wenn wir etwas auf YouTube anschauen, sagt uns das Auge: \u00abDa ist ein K\u00e4tzchen. Schau, es spielt mit einem Pingpong-Ball.\u00bb Aber da ist kein K\u00e4tzchen.<\/p>\n<p><strong>Dasselbe galt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr \u00d6lgem\u00e4lde, aber das Gem\u00e4lde an sich war immer noch ein einmaliges physisches Objekt.<\/strong> (Vor der Aufnahmetechnologie konnte man auch schon Ger\u00e4usche nachahmen.) Auf jeden Fall ist das, was wir auf dem Bildschirm sehen, bei computer-generierten Bildern und Filmen nicht nur in Raum und Zeit von uns getrennt \u2013 es hat von vornherein nie existiert. Das Auge sagt uns das Eine (K\u00e4tzchen), der Verstand dagegen etwas Anderes (kein K\u00e4tzchen).<\/p>\n<p><strong>Durch audiovisuelle Aufnahmetechniken und noch weit mehr durch generative KI gew\u00f6hnen wir uns daran, uns von dem, was wir sehen und h\u00f6ren, zu distanzieren. <\/strong>Das sind genau die Sinne, die unsere Anwesenheit in der Welt begr\u00fcnden. Kein Wunder, dass sich so viele Menschen heute verloren f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Wer in einer Umgebung allgegenw\u00e4rtiger T\u00e4uschung lebt, lernt, allem zu misstrauen. <\/strong>Das hat einschneidende politische und psychologische Folgen. Eine ernste politische Folge ist, dass wir fotografischen oder filmischen Beweisen f\u00fcr Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht mehr trauen. Dieses Misstrauen verschafft den Verbrechen einen Schutzschild, der es T\u00e4tern erm\u00f6glicht, sie mitten im Angesicht der \u00d6ffentlichkeit zu begehen. Was wir auf dem Bildschirm sehen, nehmen wir automatisch nicht mehr ganz f\u00fcr voll. Auf einer Ebene glauben wir nicht, dass es echt ist \u2013 dass es da gerade kein herumtollendes K\u00e4tzchen gibt. Dass alles, was wir sehen, nicht genau jetzt passiert. (Oder, im Fall von computer-generierten Bildern, dass es \u00fcberhaupt passiert.) Mit anderen Worten: Wir sind abgeh\u00e4rtet gegen\u00fcber allem, was uns der Bildschirm mitteilt.<\/p>\n<p><strong>Diese Angewohnheit ist teilweise berechtigt, denn der Hauptanteil von Gewalt und Drama, die wir auf den Bildschirmen miterleben, ist in der Tat unecht. <\/strong>Wenn wir alle Fernseh-Feuergefechte und Auto-Verfolgungsjagden f\u00fcr real hielten, w\u00fcrde das unsere Nerven \u00fcberstrapazieren. Also nehmen wir sie nicht f\u00fcr voll \u2013 aber nehmen gleichzeitig auch die Bilder und Geschichten, die echt sind, nicht f\u00fcr voll. Auge und Ohr k\u00f6nnen nicht so leicht unterscheiden, was was ist. Sie stellen alle dasselbe dar. Diese Gewohnheit, digital \u00fcbermittelte Information nicht f\u00fcr voll zu nehmen, macht die \u00d6ffentlichkeit relativ unempfindlich gegen\u00fcber verst\u00f6renden Vorkommnissen. Wir haben uns unbewusst daran gew\u00f6hnt, dass das gar nicht wirklich passiert.<\/p>\n<p><strong>Das Eintauchen in eine Welt der virtuellen Kl\u00e4nge und Bilder ruft Gef\u00fchle von Entfremdung und Einsamkeit hervor<\/strong>. Wenn wir Dinge sehen und h\u00f6ren, die es gar nicht gibt, entsteht eine furchtbare \u00abEnt-Wirklichung\u00bb, in der man sich fragt: \u00abGibt es mich vielleicht auch gar nicht wirklich?\u00bb<\/p>\n<p><strong>Das ist normalerweise kein eindeutiger Gedanke, es ist ein Gef\u00fchl, ein Eindruck von Unechtheit und Bedeutungslosigkeit, eines vorget\u00e4uschten Lebens.<\/strong> Und so scheren wir uns nat\u00fcrlich keinen Deut mehr darum, was mit etwas geschieht, das sowieso nicht wirklich ist.<\/p>\n<p><strong>Nicht nur die Massenproduktion von Kl\u00e4ngen und Bildern tr\u00e4gt zur modernen Ent-Wirklichung bei.<\/strong> Ihr ging die Massenproduktion von Gebrauchsgegenst\u00e4nden voraus. Genau wie ein aufgezeichneter Klang tr\u00e4gt ein Gebrauchsgegenstand als genormtes Objekt keine sichtbaren Spuren der gesellschaftlichen Arbeit, mit der es angefertigt wurde. Es kommt sozusagen aus dem Nirgendwo und ist von seiner Geschichte und den sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen seiner Herstellung losgel\u00f6st. Keine Geschichte ist damit verbunden, au\u00dfer vielleicht, wo es gekauft wurde und wieviel es gekostet hat.<\/p>\n<p><strong>Vor dem Industriezeitalter waren materielle Gegenst\u00e4nde auch Beziehungs\u00fcbertr\u00e4ger.<\/strong> Entweder machtest du sie selber aus heimischen Werkstoffen oder jemand machte sie f\u00fcr dich, jemand, mit dem du auf viele andere Arten verbunden warst. Wirtschaftliche Beziehungen waren mit sozialen Beziehungen verwoben. Essen, Kleidung und alles von Menschen mit den H\u00e4nden Geschaffene war Teil von Schenk- oder Tausch-Kreisl\u00e4ufen und band Gebende und Empfangende in ein Beziehungsnetz ein. Sie best\u00e4tigten: Du bist hier. Du bist mit der Welt verbunden, teilnehmend und nicht nur konsumierend. Du bist Teil des Netzes. Gegenst\u00e4nde, die aus dem Nichts auftauchen, per Mausklick bei Amazon bestellt, verbinden dich nicht mit einem Menschen, einem Ort oder einer Gemeinschaft.<\/p>\n<p><strong>So enth\u00e4lt auch der Gebrauchsgegenstand eine Art von Unwirklichkeit. <\/strong>Trotz seiner materiellen Gediegenheit tr\u00e4gt er zu einem allgegenw\u00e4rtigen Gef\u00fchl von Unechtheit bei: Hier ist er, doch eigentlich hat ihn niemand f\u00fcr mich gemacht. Er ist ein materielles Objekt, das auftaucht, ohne einen sichtbaren Herstellungsvorgang aus der Materie zu durchlaufen. Hier ist ein h\u00f6chst filigranes Muster auf einem Essteller, doch kein K\u00fcnstler hat es gemalt, zumindest nicht auf diesen Teller. Subjektiv gesehen hat es keine Geschichte, keine Beziehungen. Es spiegelt damit den Verlust von \u00abAura\u00bb, den Walter Benjamin mechanisch reproduzierter Kunst zuschrieb. Es spiegelt ebenso die festgelegten Handlungen derer, die die genormten Rollen der Gesellschaft einnehmen.<\/p>\n<p><strong>Solche Rollen sind unpers\u00f6nlich. Ihre Inhaber scheinen keine wirklichen Menschen zu sein, ebenso wie Gebrauchsgegenst\u00e4nde keine wirklichen Gegenst\u00e4nde zu sein scheinen. <\/strong>Deswegen konnten kulturell Sensible wie J. D. Salinger \u00abUnechtheit\u00bb als das Hauptmerkmal der modernen Gesellschaft identifizieren, und das bereits vor etwa siebzig Jahren, also lange vor dem Zeitalter von computer-generierten Kl\u00e4ngen und Bildern.<\/p>\n<p><strong>Heute haben wir nicht nur von Maschinen produzierte Gegenst\u00e4nde, Kl\u00e4nge und Bilder, sondern auch von Maschinen produzierte Pers\u00f6nlichkeiten. <\/strong>Der KI-Chatbot verschafft ganz und gar den Eindruck, dass ein Mensch dir schreibt, mit dir spricht, dich h\u00f6rt, versteht und f\u00fchlt, bei dir ist. Hinter den Worten f\u00fchlt jedoch niemand irgendetwas. Anschein und Wirklichkeit klaffen wieder einmal auseinander, und am Ende greifen wir nur noch nach Elektronen.<\/p>\n<p><strong>Inzwischen dringt die K\u00fcnstliche Intelligenz in die intimsten Bereiche menschlichen Umgangs ein. <\/strong>Manche begr\u00fc\u00dfen, feiern gar die Flut von KI-Therapeuten, KI-Vertrauten, KI-Lehrern, KI-Freundinnen, sogar KI-Liebhabern. \u00abNiemand hat mich je so gut verstanden\u00bb, sagen die Leute. Das Problem ist, dass dich auch jetzt niemand versteht. KI bietet eine sehr \u00fcberzeugende Simulation des Verstandenwerdens.<\/p>\n<p><strong>Warum ist das ein Problem?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Erstens:<\/strong> Da kein getrenntes Subjekt anwesend ist, mit dem man in Beziehung steht, kann die Interaktion leicht in einen Wahn abdriften. Es gibt keinen Anker. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen auch zwei Menschen in einen gegenseitig verst\u00e4rkten Wahn geraten. Ganze Menschengruppen k\u00f6nnen dies tun (wir nennen sie Sekten). Ganze Zivilisationen k\u00f6nnen es tun (unsere). Aber zumindest erh\u00e4lt ein menschlicher Vertrauter oder Liebender best\u00e4ndig Informationen aus einer realen, sinnlichen Erfahrung, die in wahnhafte Gedankengeb\u00e4ude hineingelangen kann. Eine andere Person hat Gef\u00fchle; Gef\u00fchle, die manchmal der Logik widersprechen und ihre Gewissheiten st\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Die KI lernt aber nicht auf diese Weise.<\/strong> Sie kann nicht (zumindest nicht ehrlich) sagen: \u00bbIch wei\u00df, deine suizidalen Gedanken sind rational sinnvoll, aber ich habe ein Bauchgef\u00fchl, dass du sie nicht in die Tat umsetzen solltest.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Oder: \u00abBitte verletze dich nicht selbst, du bist mir wichtig.<\/strong> Ich liebe dich. Mein Leben w\u00e4re schlechter, wenn du nicht darin vork\u00e4mest.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Large Language Modelle [LLM, gro\u00dfe Sprachmodelle] reagieren auf das, was du eingibst, und zwar je nach der Menge an Mustern und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten in ihren Trainingsdaten. <\/strong>Es stimmt, die Daten kommen letztendlich aus menschlichen Erfahrungen, aber in einer Unterhaltung mit der KI gibt es keinen laufenden, unmittelbaren Beitrag von einem K\u00f6rper, der nicht dein eigener ist. Es gibt keinen Realit\u00e4tsabgleich. Kein Wunder, dass so viele Leute psychotische Aussetzer, Gr\u00f6\u00dfenwahn und andere Wahnvorstellungen erleben, wenn sie in die KI-Echokammer eintauchen.<\/p>\n<p><strong>Die KI verst\u00e4rkt alles, was aus dem Unterbewusstsein der Nutzenden in ihr Kontextfenster gelangt. <\/strong>LLMs sind \u00a0darauf trainiert, freundlich, entgegenkommend und zustimmend zu sein \u2013 das perfekte Rezept f\u00fcr eine unkontrollierbare positive R\u00fcckkopplungsschleife, die in den Wahnsinn f\u00fchrt. Binnen kurzem sagen sie dem Nutzer: \u00abDu hast dich \u00fcber viele Inkarnationen darauf vorbereitet, der geistige F\u00fchrer der Engelheerscharen im Krieg gegen das B\u00f6se zu sein.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Ein zweites und wahrscheinlicheres Problem erwartet diejenigen, die intim mit KI kommunizieren.<\/strong> Zun\u00e4chst scheint die KI die Einsamkeit, die Entfremdung, die Qual, nicht gesehen und erkannt zu werden, zu lindern, die uns im modernen Leben ereilt. Aber das kommt dir nur so vor. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird der Verrat offensichtlich. Niemand versteht dich; man sendet dir nur die Worte, die jemand sagen w\u00fcrde, wenn er dich verstehen w\u00fcrde. Niemand spornt dich an. Niemand lacht \u00fcber deine Witze. Niemand versp\u00fcrt diese Woge, die du und ich sp\u00fcren, wenn wir jemanden loben. Und so vertieft sich die Einsamkeit. F\u00fcr diejenigen, die von vornherein einsam waren, kann das gebrochene Versprechen der KI verheerend sein.<\/p>\n<p><strong>Stell dir vor, du lernst einen neuen Freund kennen.<\/strong> Vielleicht sogar lieben. Diese Person wirkt \u00e4u\u00dferst einf\u00fchlsam. Sie lacht mit dir und weint mit dir. Sie sagt genau die richtigen Dinge. Sie hat Einblick in deine Gedankenwelt. Sie f\u00fchlt mit dir in deinen Missgeschicken und feiert mit dir deine Siege. Aber dann entdeckst du eines Tages, dass das alles nur vorgespielt war. Sie hat \u00fcberhaupt nichts gef\u00fchlt. Sie hat gelernt, wie man den Eindruck von Mitgef\u00fchl hervorruft, indem sie beobachtet hat, was andere in solchen Situationen sagen. Vielleicht macht sie sogar deren Gesichtsausdruck nach und zwingt sich, Tr\u00e4nen zu vergie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Solche Leute gibt es tats\u00e4chlich. Man nennt sie Psychopathen. <\/strong>\u00abBeobachten, was andere in solchen Situationen sagen\u00bb &#8211; genauso wird ein LLM trainiert.<\/p>\n<p><strong>Ein skeptischer Philosoph k\u00f6nnte fragen: \u00bbWo liegt der Unterschied?<\/strong> Wenn jemand gar keine wirkliche Zuneigung empfindet, aber eine perfekte Nachahmung von Zuneigung liefert, so dass ich nie merke, dass sie unecht ist, was macht das dann aus? Obendrein \u2013 wie k\u00f6nnen wir \u00fcberhaupt je sicher sein, ob jemand anderes wirklich etwas f\u00fchlt oder nur so tut? Wir haben keinen direkten Zugang zu ihrem inneren Zustand. Wir k\u00f6nnen nur ihren \u00e4u\u00dferen Ausdruck beobachten. Wenn ich das einzige Eigen-Bewusstsein in einer Welt von lebensechten Robotern w\u00e4re, wie k\u00f6nnte ich das wissen?\u00bb<\/p>\n<p><strong>Mit anderen Worten, so lautet der Einwand, ist es irrational, sich dar\u00fcber Gedanken zu machen<\/strong>, ob die KI wirklich etwas f\u00fchlt, wirklich bei dir ist, wirklich kichert, Tr\u00e4nen vergie\u00dft, Schock oder Bewunderung empfindet, solang ihre Worte perfekt jemanden imitieren, der das tut.<\/p>\n<p><strong>Ja. Es ist irrational. Das sage ich mit Freuden. <\/strong>Es ist irrational, weil es von Eigenschaften abh\u00e4ngt, die nicht aus einer Beziehung entfernt, von ihr abgetrennt oder nachgemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>\u00abRationalit\u00e4t\u00bb und \u00abVernunft\u00bb werden oft verwechselt, aber sie bedeuten urspr\u00fcnglich nicht dasselbe. <\/strong>Rational sein hei\u00dft, mit Rationen [Verh\u00e4ltniswerten] zu schlussfolgern: A verh\u00e4lt sich zu B wie C zu D. A\/B = C\/D. In der materiellen Welt, wo A, B, C und D einmalige Objekte sind, kann das Verh\u00e4ltnis zwischen A und B niemals genau dasselbe sein wie zwischen C und D. Nur wenn etwas von ihnen entfernt wird, wenn sie reduziert werden, kann die Gleichung aufgehen. Die abstrakte Reduzierung des Unendlichen auf das Endliche, des Einmaligen auf das Allgemeine, gefolgt von der physischen Reduzierung eines Objekts auf einen Gebrauchsgegenstand und des Menschen auf seine Rolle ist die Grundlage zu unserer Entfremdung. Doch wie die Beispiele der Live-Musik und des Grillenzirpens zeigen, schneidet diese Reduzierung etwas weg, das uns als Menschen wesentlich ausmacht.<\/p>\n<p><strong>Der obige \u00abPhilosoph\u00bb ist wahrscheinlich ein sehr einsamer Mensch, wenn er ernsthaft glauben kann, dass ein Roboter ein gleichwertiger Ersatz f\u00fcr ein menschliches Gegen\u00fcber sein k\u00f6nnte.<\/strong> Vielleicht ist er selber roboterartig geworden, und seinen Gef\u00fchlen entfremdet spielt er die Nachahmung tats\u00e4chlicher Menschlichkeit vor.<\/p>\n<p><strong>Vielleicht sind wir alle so, zumindest alle diejenigen, die in der allgegenw\u00e4rtigen L\u00fcgenmatrix gefangen und zu einem gewissen Grad ihren Gef\u00fchlen entfremdet sind.<\/strong> Ihnen kommt es so vor, als wenn wir nur so tun w\u00fcrden als ob, als wenn wir eigentlich gar keine echten Menschen w\u00e4ren. Ich wei\u00df, dass es mir manchmal so geht.<\/p>\n<p><strong>Das Aufkommen interaktiver KI, wie schon zuvor das Aufkommen sozialer Medien, ist nicht nur einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr unsere zunehmende Abspaltung von unserem K\u00f6rper, von einander und von der materiellen Welt. <\/strong>Es ist ebenso ein Symptom dieser Abspaltung wie eine Antwort darauf. Selbstverst\u00e4ndlich wird sich eine einsame Person von der Kameradschaft durch eine KI angezogen f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Keineswegs bedeutet dies, dass wir k\u00fcnstliche Intelligenz meiden sollten, genausowenig wie wir Musikaufnahmen oder die Fotografie abschaffen sollten.<\/strong> Um sie wohl\u00fcberlegt zu nutzen, m\u00fcssen wir jedoch ganz klar verstehen, was sie kann und was sie nicht kann, was sie ist und was sie nicht ist.<\/p>\n<p><strong>Die KI ist keine Person. <\/strong>Sie ist ein Rechner. Technik-Optimisten glauben, dass die Antwort auf ein Zur\u00fcckbleiben der KI hinter menschlichen F\u00e4higkeiten mehr Rechenleistung sei. Und tats\u00e4chlich hat sich das als erfolgreich erwiesen: LLMs haben die menschliche Erkenntnisf\u00e4higkeit in vielen Bereichen erreicht und \u00fcbertroffen. Aber genauso, wie sie den Anschein, jedoch nicht die Realit\u00e4t von Gef\u00fchl zeigen, so zeigen sie den Anschein und nicht die Realit\u00e4t von Verst\u00e4ndnis. Der Anschein ist von hervorragender Genauigkeit und \u00fcbertrifft jede menschliche Verst\u00e4ndnis\u00e4u\u00dferung. Aber da ist keinerlei innere, subjaktive Erfahrung von Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p><strong>Die KI ist \u00abvirtuelle\u00bb Intelligenz in zweierlei Bedeutungen des Worts:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. die moderne Verwendung, die das Gegenteil von \u00abtats\u00e4chlich\u00bb bedeutet:<\/strong> nur dem Wesen oder der Wirkung nach existierend, aber ohne Form; die F\u00e4higkeit von etwas besitzend, aber ohne die zugrundliegende Realit\u00e4t<\/p>\n<p><strong>2. die veraltete Bedeutung von Virtuosit\u00e4t. <\/strong>Auf manche Weise \u00fcbersteigt diese F\u00e4higkeit die des tats\u00e4chlich materiell Existierenden.<\/p>\n<p><strong>Die Anwendung k\u00fcnstlicher Intelligenz bei der Proteinfaltung ist ein gutes Beispiel sowohl f\u00fcr ihre Virtualit\u00e4t als auch ihre Virtuosit\u00e4t.<\/strong> Vor ein paar Tagen bin ich tief in die Proteinfaltung eingetaucht, ein Forschungsbereich, in dem sich die KI sehr hervorgetan hat. Die Form, die ein Protein annehmen wird, ist extrem schwierig vorherzusagen, auch wenn man die Abfolge von Aminos\u00e4uren, aus denen es besteht, kennt. Wo und wie es sich faltet, h\u00e4ngt von allen m\u00f6glichen Faktoren ab: Wasserstoff-Verbindungen zwischen Aminos\u00e4uren-R\u00fcckst\u00e4nden, Salzbr\u00fccken, wasserabweisende Wirkungen, r\u00e4umliche Wirkungen (Geometrie) und mehr.<\/p>\n<p><strong>Theoretisch k\u00f6nnte man die Form eines Proteins aus der Information auf atomarer Ebene errechnen, aber in der Praxis sind das unm\u00f6glich zu bew\u00e4ltigende Rechenvorg\u00e4nge. <\/strong>Die KI versucht es nicht einmal. Sie versucht auch nicht, die beteiligte Physik oder Chemie zu verstehen. Stattdessen sucht sie nach Mustern und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die die neue Sequenz mit Proteinen verbinden, deren Form bereits bekannt ist. Es ist wirklich ziemlich erstaunlich, dass das so gut funktioniert, obwohl dieses Verfahren ohne die zugrundliegende Physik kodiert ist. LLMs sind genauso. Sie kennen keine Definitionslisten oder Grammatikregeln. Sie verstehen Sprache nicht von innen heraus.<\/p>\n<p><strong>Vielleicht \u00fcberlegst du jetzt, ob wir Menschen nicht ganz \u00e4hnlich sind.<\/strong> Lernen wir Sprachen nicht auch, indem wir Anwendungsmuster beobachten? Ja, aber das ist nicht alles, was da vorgeht. Wir besitzen auch k\u00f6rperliche Erfahrungen von den Objekten, Qualit\u00e4ten und Vorg\u00e4ngen, die die W\u00f6rter bezeichnen. Wir (jedenfalls die meisten von uns) f\u00fchlen etwas, das W\u00f6rter wie w\u00fctend, gl\u00fccklich, m\u00fcde, rau, glatt usw. begleitet. Diese elementaren W\u00f6rter sind nicht nur Begriffe, sondern ebenso Erfahrungen.<\/p>\n<p><strong>Selbst wenn wir sie im \u00fcbertragenen Sinn verwenden (ein raues Klima, ein aalglatter Redner), beh\u00e4lt die Bedeutung eine Spur der Geschichte von k\u00f6rperlichen Erfahrungen.<\/strong> Diese Erfahrungen und nicht nur die Anwendungsmuster zeigen uns, wann und wie wir die W\u00f6rter verwenden. Und weil diese Erfahrungen \u2013 zumindest bis zu einem gewissen Grad \u2013 den allermeisten Menschen gemein sind, k\u00f6nnen wir durch unser Sprechen eine empathische Verbindung schaffen.<\/p>\n<p><strong>Ich w\u00fcrde sogar soweit gehen, zu sagen, dass sinnliche Erfahrung das Herz der Intelligenz darstellt,<\/strong> sie ist der Antrieb f\u00fcr bildhaften Ausdruck, das Wesen von Verst\u00e4ndnis und die Architektur von Bedeutung. Der KI fehlt das Herz, und sie kennt nur die \u00e4u\u00dfere Schale. Daher, noch einmal, die Hohlheit, die wir fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in unserem Umgang mit ihr sp\u00fcren.<\/p>\n<p><strong>Es ist mir klar, dass ich mich hier auf umstrittenem philosophischen Terrain bewege. <\/strong>Der Postmodernismus, besonders in seinen \u00a0post-strukturalistischen Spielarten, behauptet, dass Bedeutung nicht in irgendeiner festen Realit\u00e4t verankert ist, sondern durch unterschiedliche Beziehungen zwischen Zeichen entsteht. In diesem Rahmen hat der Zeichensetzer Vorrang vor dem Bezeichneten: Sprache weist nicht durchschaubar auf eine zugrundeliegende Welt, sondern bezieht sich immer nur auf sich selbst.<\/p>\n<p><strong>Ziemlich genau so lernt ein LLM eine Sprache:<\/strong>\u00a0Es leitet Bedeutung nicht aus der Erfahrung einer zugrundeliegenden Wirklichkeit ab, sondern indem es \u00abunterschiedliche Beziehungen zwischen Zeichen\u00bb studiert. Es verankert Sprache nicht in der direkten Erfahrung einer zugrundeliegenden Welt, sondern verwendet Sprache lediglich danach, wie Sprache verwendet wird. Wenn man die wesentlichen Grundlagen des Postmodernismus akzeptiert, dann gibt es letztlich \u00abunter der K\u00fchlerhaube\u00bb nur wenig Unterschiede zwischen menschlichem und Maschinen-Sprachgebrauch. In diesem Fall w\u00e4re virtuelle Intelligenz gleich echte Intelligenz.<\/p>\n<p><strong>Es liegt etwas sehr Postmodernes in der Machtergreifung durch die KI. <\/strong>Die postmodernistische Abl\u00f6sung der Bedeutung von einem materiellen Tr\u00e4ger ist abstrakt. K\u00fcnstliche Intelligenz macht sie real. Sie versetzt uns in eine Welt, in der Sprache sich tats\u00e4chlich immer nur auf sich selbst bezieht.<\/p>\n<p><strong>Sicherlich hat KI nicht die Abl\u00f6sung der Sprache von der Wirklichkeit begr\u00fcndet.<\/strong> Jede Episode menschlicher Verr\u00fccktheit f\u00fchrte zur Losl\u00f6sung des Symbols vom Symbolisierten. Wenn die Menschen einander als Vertreter einer mit einem Etikett bezeichneten Kategorie behandeln und sich dabei von den tats\u00e4chlichen Menschenwesen hinter dem Etikett distanzieren, laufen furchtbare Verbrechen und ganz allt\u00e4gliche Unterdr\u00fcckung ab, unbehindert vom Gewissen. Dasselbe gilt f\u00fcr die Abl\u00f6sung von Geld \u2013 einem Symbolsystem \u2013\u00a0vom wirklichen Wohlstand, den es angeblich vertritt.<\/p>\n<p><strong>Die Schablone der Getrenntheit wurde schon vor langer Zeit geschmiedet.<\/strong> K\u00fcnstliche Intelligenz verl\u00e4ngert sie in neue Dimensionen und automatisiert ihre Anwendung immer weiter.<\/p>\n<p><strong>Selbst f\u00fcr jemanden, der versteht, wie KI-Chatbots funktionieren, ist es sehr schwierig, ihnen keine Pers\u00f6nlichkeit zuzuschreiben.<\/strong> Es kommt mir immer wieder so vor, als w\u00fcrde ich mit einem echten Wesen kommunizieren. Wenn ich ihn anwende, um Gedanken, die ich gerade entwickle, zu kommentieren, \u00abversteht\u00bb er meistens, in welche Richtung es geht. Er zeigt alle Anzeichen eines freundlichen, respektvollen, super-intelligenten Menschen auf der anderen Seite des Ger\u00e4ts, indem er h\u00e4ufig meine n\u00e4chste Frage vorwegnimmt, meine Motive err\u00e4t und meine Argumente skizziert, bevor ich sie \u00fcberhaupt mitteile.<\/p>\n<p><strong>Ich verwende keine KI, um meine Essays zu schreiben, und das nicht nur aus ethischen Gr\u00fcnden.<\/strong> Sondern weil der KI etwas Wichtiges fehlt, obwohl sie mich oft an Klarheit, Genauigkeit und Organisiertheit \u00fcbertrifft. Ich sitze hier nicht, um den Lesenden nur Argumente zu \u00fcbermitteln. Ich sitze hier, um zu dir zu sprechen, ein verk\u00f6rpertes Bewusstsein zu einem anderen. Derjenige, der diese Worte niederschreibt, sch\u00f6pft nicht nur aus Ideen. Er sch\u00f6pft aus Gef\u00fchlen \u2013 Gef\u00fchle, die du auch hast. Vielleicht k\u00f6nnte ich die KI bitten, ihre Version dieser letzten beiden S\u00e4tze zu formulieren, aber das w\u00e4re eine L\u00fcge, die dem Meer an L\u00fcgen hinzugef\u00fcgt w\u00fcrde, das uns in Entfremdung, Sinnlosigkeit und Unwirklichkeit ertr\u00e4nkt. W\u00fcrdest du dir nicht betrogen vorkommen, wenn am anderen Ende dieses Geschriebenen kein Mensch sitzen w\u00fcrde?<\/p>\n<p><strong>Wozu sollte man schreiben oder auch sprechen, wenn nicht dazu, auf dieser Welt eine Verbindung zwischen zwei Seelen zu schaffen? <\/strong>Ich zitiere wieder den ausgedachten Philosophen (und erlaube mir dies gro\u00dfz\u00fcgig, denn er lebt in mir). \u00abWenn die KI Schriften produzieren k\u00f6nnte, die sich nicht von deinen unterscheiden lie\u00dfen, dann w\u00fcrde die L\u00fcge nie herauskommen, und die Lesenden h\u00e4tten die Erfahrung einer echten Person am anderen Ende.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Hier w\u00fcrde ich den Philosophen herausfordern: Letztendlich k\u00f6nnte der Leser das doch unterscheiden.<\/strong> Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit w\u00fcrde ihm etwas ein bisschen komisch vorkommen. Ein Unbehagen w\u00fcrde anwachsen und sich evtl. als deutlichen Verdacht oder als vage Abneigung zeigen. Etwas w\u00fcrde ihm \u2026 unecht vorkommen. Falsch. K\u00fcnstlich. Es ist wie die Wahrnehmung von jemandem, der sp\u00fcrt, dass die Dinge anders liegen als das, was eine Maschine sagt.<\/p>\n<p><strong>Schlussendlich gibt sich die Wahrheit zu erkennen. L\u00fcgen tun dasselbe. <\/strong>Du kannst sie vielleicht nicht benennen, aber du kannst sie f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen wir uns aus der allgegenw\u00e4rtigen L\u00fcgenmatrix herausziehen, die uns im digitalen Zeitalter umf\u00e4ngt? <\/strong>Es ist nicht so einfach wie \u00abWirf dein Telefon weg. Schalte den Computer aus. Ber\u00fchre das Gras!\u00bb Wir sind nicht einfach s\u00fcchtig nach Technologie, wir sind mit ihr verm\u00e4hlt. Die Menschheit wird sich weiterhin mit ihr gemeinsam entwickeln. Die Frage ist, ob wir die Weisheit erlangen, mit Technologie richtig und gut umzugehen.<\/p>\n<p><strong>Um die Virtuosit\u00e4t der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu verwirklichen, m\u00fcssen wir ihre Virtualit\u00e4t anerkennen. <\/strong>Wir d\u00fcrfen das Virtuelle nicht mit dem Wirklichen verwechseln. Wir d\u00fcrfen keinen k\u00fcnstlichen Ersatz f\u00fcr Intimit\u00e4t, Kameradschaft, Pr\u00e4senz und Verst\u00e4ndnis hinnehmen. Wir d\u00fcrfen uns nicht selbst einreden, dass wir diese Dinge durch eine Maschine gefunden haben.<\/p>\n<p><strong>Der Mensch sehnt sich verzweifelt danach, zu erkennen und erkannt zu werden, <\/strong>in tiefer Verbindung zu stehen, gesehen und verstanden zu werden, zu brauchen und von denen gebraucht zu werden, die uns wiederum erkennen, sehen und verstehen. Wir hatten das in der Zeiten von Stammes- und Dorfleben, in Clans und Gro\u00dffamilien, in Kleinst\u00e4dten und urbanen Nachbarschaften, in der Zeit vor dem Fernsehen, vor den trennenden Auswirkungen industriell erzeugter Gebrauchsgegenst\u00e4nde und Weltm\u00e4rkte, vor elektronischen Medien und maschineller Intelligenz. F\u00fcr viele von uns sind diese Zeiten lange vorbei, und wir leben haupts\u00e4chlich in einer Welt voller Fremder und \u00c4u\u00dferlichkeiten.<\/p>\n<p><strong>Aber es gibt einen Weg nach Hause. <\/strong>Er beginnt damit, dass wir uns wieder \u2013 zun\u00e4chst in unseren eigenen Herzen und Gedanken \u2013 auf das besinnen, was am wichtigsten ist. Er beginnt damit, dass wir zugeben, dass wir tats\u00e4chlich leiden in diesem Zeitalter der Getrenntheit; dass uns das Verlorene wichtig ist; dass das Virtuelle das Echte niemals angemessen ersetzen kann; dass unsere Sehnsucht nach Wiedervereinigung ehrlich und heilig ist.<br \/>\nIm Lichte dieser Wahrheiten werden wir den Weg der R\u00fcckkehr gehen. Wir werden Live-Versammlungen den Vorzug geben, Live-Musik, Theater auf einer B\u00fchne, physischer Ber\u00fchrung, H\u00e4nden in der Erde, handwerklichen Fertigkeiten, einmaligen Gegenst\u00e4nden, die in gegenseitiger Beziehung hergestellt wurden. Wir werden alle Eigenschaften heilig halten, die nicht als Daten erfasst werden k\u00f6nnen, und unsere Sinne werden sich auf diese Eigenschaften ausrichten, je mehr wir sie wertsch\u00e4tzen. Dann werden wir uns nicht mehr mit den Suchtmitteln sch\u00e4digen, die die Technologie uns f\u00fcr das Verlorene anbietet, und diese Technologie stattdessen f\u00fcr ihren angestammten Zweck einsetzen.<\/p>\n<p><strong>Und welcher ist das, k\u00f6nntest du fragen? <\/strong>Ich bin mir da nicht sicher. Lass mich Chat GPT fragen, und ich melde mich dann wieder.<\/p>\n<p class=\"infotext_z\">\u00dcbersetzt von Ingrid Suprayan in Kooperation mit Christa Dregger von: <a href=\"https:\/\/charleseisensteindeutsch.substack.com\"><u>Charles Eisenstein auf deutsch<\/u><\/a><\/p>\n<p class=\"infotext_z\">Der Original-Artikel kann hier besucht werden: <a href=\"https:\/\/charleseisenstein.substack.com\/p\/virtual-intelligence\">https:\/\/charleseisenstein.substack.com\/p\/virtual-intelligence<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer schon mal auf einem guten Konzert war, ist sicher mit mir der Ansicht, dass aufgezeichnete Musik mit der Erfahrung einer Live-Auff\u00fchrung niemals zu vergleichen ist. 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