{"id":2648255,"date":"2025-10-29T12:37:22","date_gmt":"2025-10-29T12:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2648255"},"modified":"2025-10-29T07:38:09","modified_gmt":"2025-10-29T07:38:09","slug":"was-macht-eigentlich-edward-snowden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/10\/was-macht-eigentlich-edward-snowden\/","title":{"rendered":"Was macht eigentlich Edward Snowden?"},"content":{"rendered":"<p><strong><span class=\"article_title\">Dem Edward Snowden ein herzliches Dankesch\u00f6n &#8211; Nach dem Ende der bipolaren Welt im Jahr 1989 und dem vorgeblichen Abhandenkommen von Gegnern und Grenzen wurden unter der Regie der USA auch alle Einschr\u00e4nkungen im Verkehr von G\u00fctern und Kapital aufgehoben.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Dies zu einem Zeitpunkt, an dem sich fast die H\u00e4lfte der Staaten der Welt erstmalig dem ausl\u00e4ndischen Kapital \u00f6ffnete, das dann auf ein riesiges Angebot an billigen und qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften, einem enormen Vorkommen an Natursch\u00e4tzen und einem noch nicht da gewesenen grossen Absatzmarkt traf. Das kam vor allem dem Kapital der USA, als neue unipolare Macht zugute.<\/p>\n<p>Gleichzeitig bekam die Verbreitung des Neoliberalismus einen weiteren Schub, bei dem das Kapital von Einschr\u00e4nkungen befreit und der Arbeitsschutz, die \u00f6ffentliche Daseinsvorsorge und der Sozialstaat nachhaltig abgebaut wurden.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des globalen Kapitalismus mit seinen sozialen Desintegrationsprozessen wurden parallel dazu internationale Strategien entwickelt, um zu gew\u00e4hrleisten, dass die Machtverh\u00e4ltnisse auch stabil bleiben. Dazu wurde vor allem die Polizei militarisiert, das Milit\u00e4r im Inneren einsetzbar gemacht und es gibt mittlerweile kaum ein gesellschaftliches Problem mehr, auf das seitens der Politik nicht mit der Versch\u00e4rfung des Strafrechts reagiert wird. Gleichzeitig wurde ein \u00dcberwachungssystem errichtet, in dem die Bev\u00f6lkerung total \u00fcberwacht, von jeder Person massenhaft Informationen gesammelt, sie erpressbar gemacht und ein immenses Meinungs- und Unterhaltungsangebot mit dem Internet aufgebaut wurde, damit die Massen beschwichtigt und abgelenkt werden.<\/p>\n<p>Das digitale Zeitalter hat \u00dcberwachung so billig und einfach gemacht, wie noch nie, auch deshalb, weil ein Grossteil der Daten freiwillig von den Smartphones geliefert werden.<\/p>\n<p>Umfassend bekannt wurde die M\u00f6glichkeit der vollst\u00e4ndigen Kontrolle aller Menschen weltweit durch die Enth\u00fcllungen von Edward Snowden. Der fr\u00fchere US-Geheimdienstagent ver\u00f6ffentlichte im Jahr 2013 streng geheime Unterlagen, die belegen, wie die USA und Grossbritannien jahrelang die elektronische Kommunikation der Weltbev\u00f6lkerung \u00fcberwachten.<\/p>\n<p>Das sogenannte PRISM-Programm der National Security Agency (NSA) verschaffte dem Geheimdienst der USA einen direkten Zugriff auf die Daten von Google, Facebook, Microsoft, Yahoo, Paltalk, YouTube, Skype, AOL und Apple. Diese M\u00f6glichkeit kostet lediglich 20 Millionen Dollar pro Jahr, bei einem Jahresbudget der NSA von weit \u00fcber 10 Milliarden Dollar.<\/p>\n<h3>Massenhaft Informationen \u00fcber die Bev\u00f6lkerung sammeln<\/h3>\n<p>Obwohl das World Wide Web im Jahr 1989 im Forschungslabor der Europ\u00e4ischen Organisation f\u00fcr Kernforschung (CERN) in Genf erfunden wurde, ist es schnell zu einer rein US-amerikanischen Unternehmung geworden. Mehr als 90 Prozent des weltweiten Internetverkehrs wird \u00fcber Technologien abgewickelt, die sich im Besitz von der US-Regierung selbst oder von US-Firmen befinden, von ihnen entwickelt wurden, die heute mehr denn je am Ein- und Ausschalter des Systems sitzen und dies jeder Zeit bedienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch die Software ist \u00fcberwiegend in US-amerikanischen H\u00e4nden, genauso wie Hardware und anderes Zubeh\u00f6r, wie Chips, Router, Modems und Plattformen. Der Mailverkehr, die sozialen Netzwerke und Speichersysteme in der Cloud sind in der Regierungshand oder werden von Privatfirmen wie Amazon, das der Regierung Cloud-Dienste und das halbe Internet bereitstellt, betrieben.<\/p>\n<p>Selbst wenn diese Unternehmen im Ausland produzieren, unterliegen sie dem US-amerikanischen Recht. Damit ist die US-Regierung in der Lage, alle Menschen zu beobachten, die einen Computer oder ein Telefon bedienen.<\/p>\n<h3>\u201eKooperation der Dienste\u201c mit Telekommunikations- und Softwareunternehmen<\/h3>\n<p>Im Januar 2007 wurde durch die Berichte der Washington Post die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und der NSA bekannt. Microsoft begr\u00fcndete diese Kooperation damit, dass dies die Sicherheit ihres Betriebssystems erh\u00f6ht habe und das Unternehmen aufgrund seiner herausragenden Marktstellung die Kompatibilit\u00e4t ihrer Produkte mit den Bed\u00fcrfnissen der (amerikanischen) Regierung sicherstellen wollte. Andere IT-Unternehmen folgten schnell dem Beispiel von Microsoft.<\/p>\n<p>Auch das deutsche Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik hielt die Kooperation der Firmen mit Geheimdiensten f\u00fcr \u201eeher vorbildlich als verwerflich\u201c und betonte die \u201eWin-Win-Situation\u201c f\u00fcr den Endnutzer sowie f\u00fcr die Unternehmen.<\/p>\n<p>Berichte \u00fcber die Zugriffsm\u00f6glichkeiten der NSA auf die Betriebssysteme der IT-Unternehmen wurden rasch als Verschw\u00f6rungstheorien abgetan.<\/p>\n<p>Seit Anfang 2012 ist die NSA Mitentwickler des Betriebssystems \u201eSELinux\u201c und hat auch das \u201eSEAndroid\u201c Betriebssystem f\u00fcr Google entworfen. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde bekannt, dass die NSA im Rahmen des Programms \u201ePlaning tool for Resource Integration, Synchronization und Management (PRISM)\u201c in grossem Umfang weltweit das Internet aussp\u00e4hen soll, indem es systematisch die Daten grosser Konzerne wie Google, Microsoft, Yahoo, Paltalk, Youtube, Skype, AOL und Apple und deren Nutzer auswertet.<\/p>\n<h3>Kabel und Cloud<\/h3>\n<p>Grosse Teile der Daten im Internet laufen \u00fcber Glasfaserkabel, viele internationale und interkontinentale Verbindungen \u00fcber Seekabel. Um diese Datenstr\u00f6me zu leiten, liegen auf den Meeresb\u00f6den seit fast 50 Jahren entsprechende Kabel, die das weltweite Netz verbinden.<\/p>\n<p>Geheimdienste wie die NSA nutzen viele verschiedene Technologien, um Kommunikationsverkehre abzuh\u00f6ren und zu speichern. Neben dem Hacken von Systemen k\u00f6nnen sie auch durch die Kooperation mit Betreibern an die gew\u00fcnschten Daten kommen. Der Telekommunikationskonzern AT&amp;T hat der NSA in San Francisco exklusiv einen eigenen Raum gegeben, in den es die Daten lieferte. Ein Anzapfen der Kabel selbst ist ebenfalls g\u00e4ngige Praxis und wird mit verschiedenen Techniken ausgef\u00fchrt: Am einfachsten ist die Attacke auf die Lichtsignale, in dem die Glasfaserstrecke aufgetrennt und ein zus\u00e4tzliches Ger\u00e4t zwischen Sender und Empf\u00e4nger eingebaut wird. Mit der Splitter-Coupler-Methode biegen Angreifer die Glasfasern, um mittels spezieller \u201eBiegekoppler\u201c dann heimlich auf den Informationsfluss zugreifen zu k\u00f6nnen. Nicht nachweisbar sind Einbr\u00fcche, die den direkten Kontakt mit der Datenleitung v\u00f6llig vermeiden (non-touching methods). Solche Angriffsmethoden beruhen darauf, dass aus jedem Kabel minimale Lichtmengen strahlen, die mit hochempfindlichen Fotodetektoren aufgefangen und verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es \u00dcbergabepunkte auch bei Telekomanbietern, sie heissen hier Sina-Boxen. Der Vorgang l\u00e4uft so ab: Die Beh\u00f6rde schickt einen Gerichtsbeschluss mit der Datenanforderung, das Unternehmen pr\u00fcft ihn und gibt anschliessend die Daten frei. Die werden dann \u00fcber die Schnittstelle automatisch an den Dienst \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Viel effektiver und umfassender als das Anzapfen der Kabel ist das Cloud Computing, bei dem weltweit sich die Menschen anmelden, freiwillig ihre Videos, Musikfavoriten, Fotos und private Kommunikation in der \u201eWolke\u201c abladen und sich den Anbietern dieses Services bedingungslos unterwerfen. Gelockt werden die Datenlieferanten damit, dass sie mit jedem PC, Smartphone, Laptop und Tablet ohne irgendwelche teuren Zusatzger\u00e4te, ihre Daten dort in den riesigen Speicherzentren ablegen und verwalten lassen k\u00f6nnen. Verwalten heisst hier, dass dem einzelnen Nutzer seine eigenen Daten nicht mehr geh\u00f6ren und wenn er sie nicht auf seinen eigenen Ger\u00e4ten abgespeichert hat, sind sie weg. Er hat alles abgetreten und die Unternehmen k\u00f6nnen nach Belieben damit machen, was sie wollen. Mit ihren bis zu 6.000 Seiten umfassenden Vertr\u00e4gen haben sich die Firmen diese Rechte gesichert. Gesichert haben sie auch ihr Recht, Daten willk\u00fcrlich zu l\u00f6schen, den Nutzen den Zugriff auf seine gespeicherten Daten zu verweigern und eine Kopie in der Firmenablage abzuspeichern oder ohne das Wissen und Einverst\u00e4ndnis an die Beh\u00f6rden aush\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Metadaten<\/h3>\n<p>Ende des letzten Jahrtausends bereiteten die gigantischen Datenmengen, die beim Abh\u00f6ren anfielen noch grosse Probleme. Aber die steigende Rechenleistung von Supercomputern und Mega-Rechenzentren erm\u00f6glichen es, dass heute ein einzelner Analyst in den Diensten Informationen aus riesigen Mengen von Rohdaten extrahieren kann. Aber nicht nur die Quantit\u00e4t der Daten musste in den Griff bekommen werden, auch die Qualit\u00e4t der Unmengen an Daten warfen Probleme auf.<\/p>\n<p>Heute haben die Informationen Priorit\u00e4t, die ungeschrieben sind, unausgesprochen werden, aber viel \u00fcber die Verhaltensmuster des einzelnen Menschen aussagen. Hier wurde der Begriff der Metadaten kreiert, gemeint sind Aktivit\u00e4tsdaten, die Auskunft geben \u00fcber alles, was mit den elektronischen Ger\u00e4ten gemacht wird und was die Ger\u00e4te selbst\u00e4ndig tun. Bei einem Telefonanruf umfassen solche Metadaten Datum, Uhrzeit und Dauer des Anrufs, die Nummer, des Anrufers, die Nummer des Angerufenen und seinen Aufenthaltsort. Bei einer E-Mail k\u00f6nnen die Metadaten Auskunft geben, auf welchen Computertyp geschrieben wurde, wem der Computer geh\u00f6rt, wo, wann und von wem die Mail gesendet wurde, wer sie erhalten hat und auch wer eventuell ausser dem Sender und Empf\u00e4nger wo und wann ebenfalls Zugang zur E-Mail hatte.<\/p>\n<p>Die Metadaten geben auch \u00fcber sehr private Dinge Auskunft. Dem \u00dcberwacher verraten sie, wo die Person \u00fcbernachtet hat, wann sie aufgestanden ist, wo sie sich aufgehalten hat, wie viel Zeit sie dort verbracht hat, mit wem sie Kontakt hatte und wer mit ihr.<\/p>\n<p>Metadaten liefern genau die Informationen, die als Ausgangspunkt f\u00fcr die \u00dcberwachung ben\u00f6tigt werden. Dabei helfen vor allem die Metadaten die automatisch entstehen und die der einzelne Mensch nicht beeinflussen kann. Die Maschine sammelt, speichert und analysiert eigenst\u00e4ndig, ganz autonom und Diskretion ist dabei ein Fremdwort. Sie kontaktiert den n\u00e4chsten Mobilfunkmast und sendet Signale aus, die niemals l\u00fcgen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Geheimdienste k\u00f6nnen die Aktivit\u00e4tsaufzeichnungen nicht nur durch die Analyse fl\u00e4chendeckender Daten ein Bild vom grossen Ganzen bieten, auch im kleinen Bereich k\u00f6nnen sie punktgenaue Zusammenfassungen \u00fcber das Leben einer Person erstellen und sie meinen sogar, Vorhersagen \u00fcber ihr zuk\u00fcnftiges Verhalten ableiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Die Internet\u00fcberwachungsprogramme PRISM und Upstream Collection<\/h3>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des \u00dcberwachungsprogramms PRISM konnte die NSA Daten in einer unglaublichen Anzahl sammeln. Sie generiert sie aus E-Mails, Fotos, Video- und Audiochats, Webbrowsing-INHALTE, Anfragen an Suchmaschinen und alle Daten, die in den Clouds gespeichert waren. Dazu kommen noch die routinem\u00e4ssig gelieferten Daten von Google, PalTalk, YouTube, Microsoft, Yahoo, Facebook, Skype, AOL und Apple.<\/p>\n<p>PRISM ist nicht allein eine Software oder ein Datenzentrum, es besteht aus mehreren Komponenten. Die wichtigste ist dabei eine Ausleitungsschnittstelle, \u00fcber die Daten von den Firmen an die Dienste \u00fcbergeben werden. Dabei funktioniert sie wie ein elektronischer Brieftr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Das Programm Upstream Collection erm\u00f6glicht die permanente Datensammlung unmittelbar aus der Internetinfrastruktur des privaten Sektors, hervorgeholt aus den Switches und Routern, die den Internetverkehr aus den am Meeresboden verlegten Kabeln oder \u00fcber die Satelliten abwickeln. Das Programm ist mit seinen Werkzeugen in Lage, ganz nah an der \u00fcberwachten Person und seiner Privatsph\u00e4re zu operieren. Jedes Mal, wenn die Person eine Website besucht, einen Webbrowser \u00f6ffnet, die URL eingibt, geht die Anfrage auf Serversuche. Bevor die Anfrage den entsprechenden Server erreicht, muss sie aber die m\u00e4chtigste Waffe der NSA die sogenannte TURBULENCE durchlaufen. Bei dem Durchlauf muss die Anfrage einige \u201eschwarze Server\u201c \u00fcberwinden, die \u00fcbereinander gestapelt kaum gr\u00f6sser als ein Quadratmeter sind und in allen verb\u00fcndeten Staaten in besonderen R\u00e4umen der Telekommunikationsunternehmen aufgestellt sind, ebenso auf US- Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten und in US-Botschaften rund um den Globus.<\/p>\n<p>Die TURBULENCE enth\u00e4lt 2 wichtige Werkzeuge:<\/p>\n<ul class=\"liste_nr\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul class=\"liste_nr\">\n<li class=\"liste_nr\">TURMOIL betreibt das \u201epassive Datensammlung\u201c indem es Kopien der durchlaufenden Daten sammelt und bei seiner W\u00e4chterfunktion untersucht sie die Metadaten, ob sie etwas enthalten, was \u201epr\u00fcfungswert\u201c erscheint bis hin zu bestimmten Schl\u00fcsselw\u00f6rtern. Werden die Daten als verd\u00e4chtig eingestuft, gibt TURMOIL den Internetverkehr weiter an die<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"liste_nr\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul class=\"liste_nr\">\n<li class=\"liste_nr\">TURBINE, dieses Werkzeug gibt die Anfrage an die Server der NSA weiter. Dort wird mit Hilfe von Algorithmen entschieden, welche Schadprogramme der NSA gegen die Person eingesetzt werden. Die Entscheidung wird durch den Typ der Website die anfragt, begr\u00fcndet oder durch die Software des Computers und die Art der Internetverbindung. Das ausgew\u00e4hlte Schadprogramm wird dann wieder an die TURBINE gesendet. Diese f\u00fchrt das Schadprogramm zur\u00fcck in den Kanal des Internetverkehrs und liefert sie dem Anfragenden frei Haus zusammen mit der gew\u00fcnschten Website. Der gesamte Vorgang dauert weniger als 680 Millisekunden, ohne dass der Nutzer etwas mitbekommen hat. Ab diesem Zeitraum geh\u00f6rt das gesamte digitale Leben des Nutzers dem Geheimdienst.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<article>Beide Programme k\u00f6nnen durch die obligatorische Datensammlung auf den Servern der Provider (PRISM) und durch die unmittelbare Datensammlung aus der Internetinfrastruktur (Upstream Collection) \u00fcber den gesamten Globus Informationen \u00fcberwachen, egal ob sie gespeichert oder \u00fcbermittelt wurden.<\/p>\n<h3>Uneingeschr\u00e4nkte Unternehmensmacht gekoppelt mit unkontrollierbaren staatlichen Diensten<\/h3>\n<p>Das Internet ist eine grundlegende Infrastruktur f\u00fcr die Aus\u00fcbung zahlreicher Menschenrechte. Konzerne wie Facebook und Google sind Torh\u00fcter dieser digitalen Welt. Sie haben eine historisch einmalige Macht \u00fcber den \u201edigitalen \u00f6ffentlichen Platz\u201c und bestimmen auch, unter welchen Bedingungen und mit welchen Einschr\u00e4nkungen Meinungs- und Informationsfreiheit online ausge\u00fcbt werden k\u00f6nnen und welchen Preis man daf\u00fcr zahlen muss.<\/p>\n<p>Die Dominanz von Onlinediensten, wie sie IT-Riesen wie Google und Facebook anbieten, geben diesen Unternehmen eine nie dagewesene Macht \u00fcber die pers\u00f6nlichsten Daten von Millionen Menschen: 2,8 Milliarden Personen pro Monat nutzen einen Facebook-Dienst, mehr als 90 Prozent aller Internetsuchen finden auf Google statt und mehr als 2,5 Milliarden Handys nutzen das Google-Betriebssystem Android.<\/p>\n<p>Konzerne wie Facebook und Google sammeln Daten in einem unfassbaren, nie dagewesenen Ausmass \u2013 unbeschr\u00e4nkt, dauerhaft. Dies umfasst nicht allein freiwillig zur Verf\u00fcgung gestellte Informationen, sondern die digitale Erfassung und \u00dcberwachung aller Aktivit\u00e4ten, weit \u00fcber die Nutzung einzelner Social-Media-Plattformen hinaus. Auch ist es nicht auf die Daten derer beschr\u00e4nkt, die sich bewusst daf\u00fcr entschieden haben, diese Dienste zu nutzen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend internationales Recht und Verfassungen elementare Menschenrechte garantieren, staatliche Beh\u00f6rden reglementieren und diese einer rechtsstaatlichen Gewaltenkontrolle unterwerfen, haben diese Konzerne ein privates \u00dcberwachungsregime geschaffen, welches sich der unabh\u00e4ngigen \u00f6ffentlichen Kontrolle weitgehend entzieht. Parallel zum Ausbau des weltweiten \u00dcberwachungssystems, wird die Bev\u00f6lkerung total ausgehorcht, von jeder Person massenhaft Informationen gesammelt, sie erpressbar gemacht und gleichzeitig dazu wurde ein immenses Meinungs- und Unterhaltungsangebot mit dem Internet aufgebaut, mit dem man die Massen beschwichtigen und ablenken will. Dazu kommt, dass die USA und auch die europ\u00e4ischen Staaten \u00fcber ein Heer von Einflussjournalisten in Kooperation mit der monopolisierten Medienmacht verf\u00fcgt, die globale Kommunikation weitgehend steuert.<\/p>\n<p>Mehr noch, in der Zusammenarbeit der staatlichen Beh\u00f6rden und Geheimdienste, IT-Unternehmen und Medienkonzernen ist ein \u00dcberwachungssystem entstanden, das sich selbst George Orwell in seinem utopischen Roman \u201e1984\u201c nicht ausmalen konnte.<\/p>\n<h3>Was macht eigentlich Edward Snowden?<\/h3>\n<p>Der fr\u00fchere US-Geheimdienstagent ver\u00f6ffentlichte im Jahr 2013 streng geheime Unterlagen, die belegen, wie die USA und Grossbritannien jahrelang die elektronische Kommunikation der Weltbev\u00f6lkerung \u00fcberwachten. Bespitzelt wurden auch Staats- und Regierungschefs angeblich befreundeter L\u00e4nder. Snowden bem\u00fchte sich weltweit um Asyl, weil die USA ihn jagten. Am Ende fand er in Russland Zuflucht. Das liess den Verdacht, der von den USA auch gezielt gestreut wurde, aufkommen, er sei russischer Spion.<\/p>\n<p>Das bei Redaktionsschluss letzte, von ihm selbst autorisierte Lebenszeichen datiert vom 26. Februar 2023. Auf seinem Twitter-Kanal verlinkte Edward Snowden an jenem Tag einen Artikel des Wall Street Journal mit der Bemerkung: \u00bbErinnert Ihr Euch an die Reaktion der Institutionen und der sozialen Medien in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2020, wenn jemand dem Konsens widersprach? Sie wurden f\u00fcr das Verbrechen der Desinformation bestraft. Es darf nie wieder erlaubt werden, dass Konzerne die Sprache kontrollieren.\u00ab<\/p>\n<p>Wer mit Edward Snowden in Kontakt treten mochte, ohne direkt mit russischen Beh\u00f6rden kommunizieren zu m\u00fcssen, kann Snowdens Twitter-Konto, sein Substack Konto (wo auch Seymour Hersh aktiv ist) und sein Konto auf der Plattform IRIS nutzen.<\/p>\n<p>Dass Snowden seit 2013 im Grossraum Moskau lebt, ist bekannt. Laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS wird sein genauer Aufenthaltsort \u00bbaus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht bekannt gegeben\u00ab, wobei er \u00bbregelm\u00e4ssig\u00ab St. Petersburg und Sotschi besuche. TASS zitiert Snowden mit den Worten, er habe sich in Russland anfangs \u00bb\u00e4ngstlich und allein\u00ab gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Das \u00e4nderte sich, als seine Freundin Lindsey Mills nach Russland kam. Dort heirateten sie 2017, dort kam auch am 26. Dezember 2020 ein gemeinsamer Sohn zur Welt. Die Geburt eines zweiten Kindes teilte Edward Snowden eher beil\u00e4ufig in einem Tweet am 18. Mai 2022 mit: \u00bbMit zwei Kindern unter zwei Jahren habe ich das Gef\u00fchl, die Bedeutung einer ,freien Stunde&#8216; vergessen zu haben. Selbst wenn sie schlafen, muss man f\u00fcr sie planen, einkaufen oder lesen. Ich weiss nicht, wie Eltern jemals etwas zustande bringen.\u00ab Beide Kinder haben die russische Staatsb\u00fcrgerschaft, Snowden erhielt seine am 26. September 2022 durch Erlass von Staatspr\u00e4sident Putin.<\/p>\n<p>Am 2. Dezember 2022 bekam er nach dem obligatorischen Eid auch seinen russischen Pass, wie Snowdens Anwalt Anatoli Kutscherena auf TASS-Nachfrage best\u00e4tigte: \u00bbJa, erhalten. Eid geleistet.\u00ab Auch Snowdens Ehefrau habe die russische Staatsb\u00fcrgerschaft beantragt.<\/p>\n<p>Den Vorgang kommentierte US-Aussen\u00adamtssprecher Ned Price mit den Worten: \u00bbDas Einzige, was sich vielleicht ge\u00e4ndert hat, ist, dass er aufgrund seiner russischen Staatsb\u00fcrgerschaft nun anscheinend zum Kampf in Russlands Krieg in der Ukraine eingezogen werden kann.\u00ab Das schloss Snowden-Anwalt Kutscherena aus: \u00bbDa Edward nicht in der russischen Armee gedient hat, keine \u00dcbung und Erfahrung im Milit\u00e4rdienst hat, unterliegt er nicht der Wehrpflicht\u00ab, erkl\u00e4rte er der nicht staatlichen russischen Nachrichtenagentur Interfax.<\/p>\n<p>Ob die Snowdens reisen k\u00f6nnen, ist unbekannt, womit der Whistleblower seinen Lebensunterhalt bestreitet ebenso. Die Tantiemen aus seinem Buch und mehr als f\u00fcnfzig Reden in H\u00f6he von rund 5 Millionen US-Dollar wollte die US-Regierung konfiszieren. Snowden akzeptierte die Strafe, deponierte das Geld aber auf einem Sperrkonto, weil eine juristische Auseinandersetzung mit US-Beh\u00f6rden noch nicht abgeschlossen war. F\u00fcr seine T\u00e4tigkeit als Rektor der Uni Glasgow, wozu ihn die Studenten 2014 f\u00fcr drei Jahre gew\u00e4hlt hatten, erhielt er keine Aufwandsentsch\u00e4digung.<\/p>\n<p>Barton Gellman, einer der drei US- Journalisten, denen Snowden 2013 die NSA-Datens\u00e4tze \u00fcbergeben hatte, f\u00fchrte im Dezember 2013 mit ihm in Moskau ein Interview, das er in seinem Buch \u00bbDark Mirror\u00ab verarbeitete. Darin zitiert er Snowden mit den Worten, seine Unterst\u00fctzer aus dem Silicon Valley hatten ihm \u00bbgenug Bitcoins geschickt, um davon zu leben, bis die verdammte Sonne stirbt\u00ab.<\/p>\n<p>Damals lag der Wert f\u00fcr einen Bitcoin bei rund 1000 US-Dollar. Es ist nicht bekannt, wie viele Bitcoins Snowden besitzt. \u00dcberdies relativierte er in einem Video\u00ad Gespr\u00e4ch w\u00e4hrend des Fachkongresses \u00bbCamp Decrypt\u00ab am 18. November 2022 seine Aussage, wonach seine Antwort an Gellman rein privater Natur gewesen sei, man nicht alles glauben solle, was man in der Presse lese und ansonsten kein Risiko bestehe, dass er verhungere. Auf die Frage, ob er f\u00fcr eine russische IT-Firma arbeite, ging Snowden nicht ein, und der Moderator hakte auch nicht nach. (Auszug aus: Hintergrund-Das Nachrichtenmagazin 7\/8\/23)<\/p>\n<p>An dieser Stelle ein herzliches Dankesch\u00f6n an Edward Snowden, dem mutigen Whistleblower, dessen Enth\u00fcllungen im Sommer 2013 uns allen Einblicke in das Ausmass der weltweiten \u00dcberwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten, \u00fcberwiegend jenen der Vereinigten Staaten und des Vereinigten K\u00f6nigreichs, aber auch derer vieler weiterer Staaten, darunter Deutschland, gaben!<\/p>\n<\/article>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">gewerkschaftsforum<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem Edward Snowden ein herzliches Dankesch\u00f6n &#8211; Nach dem Ende der bipolaren Welt im Jahr 1989 und dem vorgeblichen Abhandenkommen von Gegnern und Grenzen wurden unter der Regie der USA auch alle Einschr\u00e4nkungen im Verkehr von G\u00fctern und Kapital aufgehoben.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1556,"featured_media":2648260,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9156,9161,9168,9169],"tags":[145242,16633,65906,58402,48424,10332,12030,87862],"class_list":["post-2648255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-und-medien","category-menschenrechte","category-politik","category-wissenschaft-und-technologie","tag-bigbrother","tag-datenschutz","tag-digitalisierung","tag-edward-snowden-de","tag-informationsfreiheit","tag-pressefreiheit","tag-uberwachung","tag-whistleblowing-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - 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