{"id":2640861,"date":"2025-10-02T09:00:57","date_gmt":"2025-10-02T08:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2640861"},"modified":"2025-10-02T09:00:57","modified_gmt":"2025-10-02T08:00:57","slug":"verantwortung-fuer-die-klimakrise-reiche-und-konzernbesitzerinnen-in-die-pflicht-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/10\/verantwortung-fuer-die-klimakrise-reiche-und-konzernbesitzerinnen-in-die-pflicht-nehmen\/","title":{"rendered":"Verantwortung f\u00fcr die Klima\u00adkrise: Reiche und Konzern\u00adbesitzer:innen in die Pflicht nehmen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Klimakrise ist nicht nur eine \u00f6kologische, sondern auch eine soziale Frage: W\u00e4hrend weniger wohlhabende Menschen die Folgen wie Hitze oder \u00dcberschwemmungen besonders stark sp\u00fcren, profitieren die Reichsten von einem fossilen Wirtschaftssystem \u2013 und verursachen durch ihre Kapitalanlagen den L\u00f6wenanteil der Emissionen. Neue Berechnungen zeigen: In \u00d6sterreich entfallen mehr als die H\u00e4lfte der Treibhausgase auf die obersten 10 Prozent der Verm\u00f6genden. Zeit, Reiche und Konzernbesitzer:innen st\u00e4rker in die Pflicht zu nehmen.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Nicolas Prinz, Eva Six, Judith Derndorfer f\u00fcr\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/klima-energie\/Reiche-und-Klimakrise\">A&amp;W-blog<\/a><\/em><\/p>\n<p id=\"heading_Die_Klimakrise_als_Frage_der_Gerechtigkeit\"><strong>Die Klimakrise als Frage der Gerechtigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Wer die meisten Emissionen verursacht und den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die politischen und unternehmerischen Entscheidungen hat, kann sich oft am besten gegen die Auswirkungen der Klimakrise sch\u00fctzen. Diese Ungerechtigkeiten zwischen Verantwortung, Macht und Betroffenheit zeigen die dreifache Ungleichheit, die die Klimakrise pr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Auch die \u00f6sterreichische Bev\u00f6lkerung sp\u00fcrt die Folgen der Erderhitzung bereits deutlich: Die mittlere Jahrestemperatur lag in \u00d6sterreich 2024 um 3,1 \u00b0C h\u00f6her als in der vorindustriellen Zeit \u2013 dieser Anstieg ist mehr als doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt. Die Auswirkungen zeigen sich in zunehmenden Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, \u00dcberschwemmungen oder Murenabg\u00e4ngen. Studien belegen, dass Menschen mit niedrigen Einkommen besonders stark unter den Folgen der Klimakrise, <a class=\"\" href=\"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/meinesituation\/klimawandel\/Hitzelast-ungerecht-verteilt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/meinesituation\/klimawandel\/Hitzelast-ungerecht-verteilt.html\">wie Hitzebelastungen<\/a>, leiden.<\/p>\n<p>Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich die internationale Gemeinschaft \u2013 inklusive \u00d6sterreich \u2013 im Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, die Erderw\u00e4rmung deutlich unter 2 \u00b0C zu begrenzen. Daf\u00fcr m\u00fcsste \u00d6sterreich seine Emissionen bis 2030 um 58\u00a0Prozent gegen\u00fcber 2005 reduzieren. Aus diesem Grund hat die Arbeiterkammer Wien 2024 einen <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Der-soziale-und-oekologische-Umbau-braucht-einen-Plan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Der-soziale-und-oekologische-Umbau-braucht-einen-Plan\">Plan f\u00fcr den sozial-\u00f6kologischen Umbau<\/a> vorgelegt. Im \u00f6ffentlichen Diskurs wird die Verantwortung f\u00fcr unsere Treibhausgasemissionen jedoch allzu oft allein den Konsument:innen zugeschoben, w\u00e4hrend sich Verm\u00f6gende und Konzerne aus der Verantwortung stehlen.<\/p>\n<p id=\"heading_Wer_traegt_die_Verantwortung_fuer_die_Emissionen_\"><b>Wer tr\u00e4gt die Verantwortung f\u00fcr die Emissionen?<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2640862 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-1-NEU-3-.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"844\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-1-NEU-3-.png 1200w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-1-NEU-3--300x211.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-1-NEU-3--820x577.png 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>Sind es die Produzent:innen, die G\u00fcter herstellen? Sind es die Konsument:innen, die diese Produkte kaufen und nutzen? Oder sind es die Staaten, die den Rahmen, wie produziert werden darf, vorgeben? Und welche Rolle spielen Investor:innen, die durch ihre Finanzentscheidungen Produktionsprozesse ma\u00dfgeblich beeinflussen?<\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Wahrnehmung wird stark davon gepr\u00e4gt, wie wir Emissionen bilanzieren, das bedeutet, wem wie viele Emissionen zugerechnet werden. Die Wahl der Methode ist keineswegs neutral: Sie legt fest, wer als Verursacher:in gilt \u2013 und bestimmt damit auch, welche politischen Gegenma\u00dfnahmen in den Fokus r\u00fccken.<\/p>\n<p>Der <b>produktionsbasierte Ansatz<\/b> ist derzeit internationaler Standard. Er rechnet alle Emissionen dem Land zu, in dem sie entstehen \u2013 egal, ob die G\u00fcter dort konsumiert oder exportiert werden. Auf dieser Grundlage beruhen internationale Klimaabkommen wie das Pariser Abkommen. Der Haken: Staaten k\u00f6nnen ihre Klimabilanz scheinbar verbessern, indem sie emissionsintensive Produktion ins Ausland verlagern. F\u00fcr das Weltklima bringt das gar nichts.<\/p>\n<p>Der <b>konsumbasierte Ansatz<\/b> weist die Emissionen dem Konsum zu. Ein T-Shirt, das in der T\u00fcrkei produziert und in \u00d6sterreich gekauft wird, scheint dann in der \u00f6sterreichischen Klimabilanz auf. Damit wird sichtbar, wie sehr unser Konsum mit Emissionen in anderen L\u00e4ndern zusammenh\u00e4ngt. Doch dieser Ansatz hat eine Schlagseite: Denn urspr\u00fcnglich <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000132608301\/der-co2-fussabdruck-wurde-von-oelkonzernen-grossgemacht-ist-er-deshalb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000132608301\/der-co2-fussabdruck-wurde-von-oelkonzernen-grossgemacht-ist-er-deshalb\">brachte der \u00d6lkonzern BP die Idee auf, Emissionen den Konsument:innen statt den Unternehmen anzulasten<\/a>, um die Verantwortung f\u00fcr die Klimakrise von sich abzuw\u00e4lzen. Produzent:innen und Investor:innen haben dadurch keinen Anreiz, ihre Prozesse klimafreundlicher zu gestalten.<\/p>\n<p id=\"heading_Erstmals_fuer_Oesterreich__Emissionen_nach_Vermoegen\"><b>Erstmals f\u00fcr \u00d6sterreich: Emissionen nach Verm\u00f6gen<\/b><\/p>\n<p>Um die Debatte zu erweitern, wurden gemeinsam mit dem renommierten franz\u00f6sischen \u00d6konomen <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Verteilung\/klima-ungleichheit-faire-steuern-fuer-nachhaltige-zukunft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Verteilung\/klima-ungleichheit-faire-steuern-fuer-nachhaltige-zukunft\">Lucas Chancel<\/a> (ein Sch\u00fcler von Thomas Piketty) und Yannic Rehm erstmals f\u00fcr \u00d6sterreich Verm\u00f6gen mit Emissionen verkn\u00fcpft und so ein weiterer, \u201ekapitalbasierter\u201c Ansatz entwickelt. Das Besondere daran: Ber\u00fccksichtigt werden nicht nur Emissionen durch den Konsum und Verbrauch von Haushalten, sondern auch Emissionen, die aus Kapitalanlagen resultieren. Egal, ob diese im In- oder Ausland get\u00e4tigt werden. Die dahinterliegende Logik \u00fcberzeugt: Kapitalbesitzer:innen haben durch ihr Eigentum an Produktionsmitteln reale Entscheidungsmacht. Sie profitieren von den Gewinnen emissionsintensiver Branchen und k\u00f6nnen gleichzeitig mitbestimmen, wie, was und wo produziert wird. Die Verantwortung f\u00fcr Emissionen liegt also nicht allein bei den Konsument:innen, sondern ebenso bei jenen, die durch ihr Verm\u00f6gen am st\u00e4rksten vom fossilen Wirtschaftssystem profitieren bzw. die umgekehrt die sozial-\u00f6kologische Transformation durch ihren Kapitaleinsatz beschleunigen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Methodisch kombiniert der Ansatz Daten aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, den Umweltkonten sowie Umfragedaten \u00fcber die Verteilung von Verm\u00f6gen innerhalb \u00d6sterreichs (<a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Soziales\/household-finance-and-consumption-survey-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Soziales\/household-finance-and-consumption-survey-2021\">HFCS<\/a>). Damit wird es erstmals m\u00f6glich, auch f\u00fcr \u00d6sterreich die Emissionen nach Verm\u00f6gensgruppen aufzuschl\u00fcsseln und so eine neue Perspektive auf Klimagerechtigkeit zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Im Groben setzen sich die (kapitalbasierten) Emissionen aus zwei Komponenten zusammen:<\/p>\n<ol>\n<li>den direkten Emissionen der \u00f6sterreichischen Haushalte \u2013 etwa durch Heizen, Stromverbrauch oder Verkehr;<\/li>\n<li>den Emissionen, die durch die Produktion von Unternehmen im In- und Ausland entstehen, an denen die \u00d6sterreicher:innen \u00fcber Aktien, Fonds oder andere Kapitalanlagen beteiligt sind.<\/li>\n<\/ol>\n<p id=\"heading_Emissionen_sind_wie_Vermoegen_extrem_ungleich_verteilt\"><b>Emissionen sind wie Verm\u00f6gen extrem ungleich verteilt<\/b><\/p>\n<p>Die Ergebnisse machen au\u00dferdem deutlich: Emissionen sind in \u00d6sterreich \u00e4hnlich ungleich verteilt wie Verm\u00f6gen selbst.<\/p>\n<ul>\n<li>Die unteren 50 Prozent der Haushalte sind nur f\u00fcr 17 Prozent der Gesamtemissionen verantwortlich.<\/li>\n<li>Die reichsten 10 Prozent dagegen verursachen 56,3 Prozent der Emissionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Noch st\u00e4rker f\u00e4llt die Ungleichheit bei den Emissionen aus Kapitalanlagen ins Gewicht: Hier entfallen mehr als drei Viertel der Emissionen auf die obersten 10 Prozent. Die Ungleichheit ist damit sogar gr\u00f6\u00dfer als bei der Verm\u00f6gensverteilung selbst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2640863 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-2.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"844\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-2.png 1200w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-2-300x211.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-2-820x577.png 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p id=\"heading_Nicht_jedes_Vermoegen_ist_gleich_klimaschaedlich\"><b>Nicht jedes Verm\u00f6gen ist gleich klimasch\u00e4dlich<\/b><\/p>\n<p>W\u00e4hrend ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung kaum nennenswerte Finanzanlagen besitzt, konzentrieren sich die besonders emissionsintensiven Kapitalanlagen bei der wohlhabendsten Gruppe. Die Unterschiede sind gewaltig. Die reichsten 10 Prozent sind f\u00fcr \u00fcber 20-mal so viele Emissionen verantwortlich im Vergleich zu den unteren 10 Prozent.<\/p>\n<ul>\n<li>Die reichsten 10 Prozent verursachen im Schnitt 38,1 Tonnen CO\u2082- \u00c4q. pro Kopf.<\/li>\n<li>Die unteren 10 Prozent kommen lediglich auf 1,9 Tonnen CO<sub>2<\/sub>&#8211; \u00c4q. pro Kopf.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2640864 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-3-NEU.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"844\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-3-NEU.png 1200w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-3-NEU-300x211.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/awblog-20251002-emissionsungleichheit-3-NEU-820x577.png 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>Die Verm\u00f6gendsten in \u00d6sterreich halten nicht nur mehr, sondern auch emissionsintensivere Anlagen. In \u00d6sterreich sind Aktien mit besonders hohen Emissionen verbunden: Ein Bestand von 100.000 Euro verursacht durchschnittlich rund 9 Tonnen CO\u2082- \u00c4q. pro Jahr. Denn in solchen Portfolios sind etwa Beteiligungen an \u00d6l- und Gaskonzernen oder Industrieunternehmen mit sehr hohem fossilem Energieverbrauch enthalten. So finanzieren Verm\u00f6gende klimasch\u00e4dliche Produktionsweisen und profitieren zugleich von den Gewinnen.<\/p>\n<p id=\"heading_Politische_Ableitungen__Reiche_und_Konzerne_in_die_Pflicht_nehmen\"><b>Politische Ableitungen: Reiche und Konzerne in die Pflicht nehmen<\/b><\/p>\n<p>Ein sozialer und nachhaltiger Umbau unserer Wirtschaft darf nicht allein den Marktkr\u00e4ften \u00fcberlassen oder den Konsument:innen zugeschoben werden. Unternehmenseigent\u00fcmer:innen, Aktion\u00e4r:innen und Konzernbesitzer:innen m\u00fcssen st\u00e4rker in die Verantwortung genommen werden, ihre Produktionsweise klimaneutral umzubauen \u2013 statt prim\u00e4r kurzfristige Gewinne zu verfolgen.<\/p>\n<p><b>1. Klare ordnungspolitische Leitplanken setzen<\/b><\/p>\n<p>Verl\u00e4ssliche Regeln sind nicht nur effizient, sondern geben den Unternehmen und Besch\u00e4ftigten notwendige Planungssicherheit. Klare regulatorische Leitplanken setzen eindeutige Signale f\u00fcr die Transformation, vermeiden Unsicherheiten durch kurzfristige Kurswechsel und erleichtern die strategische Ausrichtung von Investitionen, wie z.\u00a0B. im Rahmen des FCKW-Verbotes in den 80er-Jahren. Denkbar w\u00e4ren Verbote besonders klimasch\u00e4dlicher Produkte und Gesch\u00e4ftsmodelle \u2013 vom tats\u00e4chlichen Aus f\u00fcr Verbrennungsmotoren \u00fcber strengere Energieeffizienzstandards und Recyclingquoten bis hin zu klaren Regeln gegen geplante Obsoleszenz, unn\u00f6tige Verwendung fossiler Energietr\u00e4ger oder die Vernichtung neuwertiger Waren.<\/p>\n<p><b>2. Betriebliche Mitbestimmung st\u00e4rken<\/b><\/p>\n<p>Damit diese Regeln im Betrieb auch umgesetzt werden k\u00f6nnen, braucht es starke Mitbestimmung. Besch\u00e4ftigte sind die Expert:innen f\u00fcr ihre Arbeit und wissen am besten, wie ein Umbau praktisch und sozial gerecht gelingt. Unternehmensleitungen sollen verpflichtet werden, gemeinsam mit Betriebsr\u00e4t:innen Strategien f\u00fcr einen sozial gerechten und \u00f6kologisch tragf\u00e4higen Umbau zu entwickeln \u2013 mit verbindlichen Zielen f\u00fcr Besch\u00e4ftigung, Qualifizierung und CO\u2082-Reduktion.<\/p>\n<p><b>3. \u00d6ffentliches Verm\u00f6gen strategisch nutzen<\/b><\/p>\n<p>\u00d6ffentliches Eigentum an Schl\u00fcsselunternehmen und Infrastrukturen kann helfen, die Transformation aktiv zu steuern \u2013 gerade in zentralen Bereichen wie Energie oder Mobilit\u00e4t. Entscheidend ist jedoch: Ohne klare gesetzliche Vorgaben f\u00fchrt \u00f6ffentliche Beteiligung nicht automatisch zu Emissionsreduktion.<\/p>\n<p><b>4. Mehr Gerechtigkeit finanzieren<\/b><\/p>\n<p>Die \u00f6kologische Wende gelingt nur, wenn sie sozial gerecht ist. Verm\u00f6gens- und Erbschaftssteuern k\u00f6nnen sicherstellen, dass die Reichsten einen fairen Beitrag zum Sozialstaat leisten \u2013 und damit einen sozial-\u00f6kologischen Umbau finanzieren.<\/p>\n<p><b>6. Klimasch\u00e4dlichen Luxus eind\u00e4mmen<\/b><\/p>\n<p>Personen mit hohen Verm\u00f6gen konsumieren oft auch besonders klimasch\u00e4dliche Luxusg\u00fcter (etwa Privatjets, platzverbrauchende Business-Class-Fl\u00fcge oder Superyachten). Das muss durch klare Regeln und Verbote eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<section class=\"kittextelement creative-commons \">\n<div class=\"kittextelement-body alohalinkcolor\"><i><b>Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0:<\/b> Dieser Beitrag ist unter einer Creative-Commons-Lizenz vom Typ Namensnennung &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International zug\u00e4nglich. Um eine Kopie dieser Lizenz einzusehen, konsultieren Sie <a class=\"\" title=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/\">http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/<\/a>. Weitere Informationen\u00a0<a class=\"\" href=\"https:\/\/awblog.at\/ueberdiesenblog\/open-access-zielsetzung-und-verwendung\" target=\"_self\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/awblog.at\/ueberdiesenblog\/open-access-zielsetzung-und-verwendung\">https:\/\/awblog.at\/ueberdiesenblog\/open-access-zielsetzung-und-verwendung<\/a><\/i><\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klimakrise ist nicht nur eine \u00f6kologische, sondern auch eine soziale Frage: W\u00e4hrend weniger wohlhabende Menschen die Folgen wie Hitze oder \u00dcberschwemmungen besonders stark sp\u00fcren, profitieren die Reichsten von einem fossilen Wirtschaftssystem \u2013 und verursachen durch ihre Kapitalanlagen den 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