{"id":2634914,"date":"2025-09-12T13:06:44","date_gmt":"2025-09-12T12:06:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2634914"},"modified":"2025-09-12T13:06:44","modified_gmt":"2025-09-12T12:06:44","slug":"staatsterrorismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/09\/staatsterrorismus\/","title":{"rendered":"Staatsterrorismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin beschr\u00e4nkt sich nach Israels Luftangriff auf Qatars Hauptstadt Doha auf verbalen Tadel. In Mittelost schwindet das Vertrauen auf US-Sicherheitsgarantien. Syrien wendet sich nun auch unter dem islamistischen Regime Russland zu.<\/strong><\/p>\n<p>(Eigener Bericht) \u2013 Die Bundesregierung reagiert auf Israels Luftangriff auf Qatars Hauptstadt Doha nur mit verbaler Kritik und stellt keinerlei praktische Reaktionen in Aussicht. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat am gestrigen Mittwoch zwar erkl\u00e4rt, Sanktionen gegen israelische Minister sowie eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel beim Handel vorschlagen zu wollen; die Bundesregierung aber hat Insidern zufolge bereits klargestellt, dass sie dies wie bisher verhindern wird. Damit stellt sich Berlin gegen die Staaten der Arabischen Halbinsel, die eine praktische Antwort der L\u00e4nder Europas auf den v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriff fordern, den Qatars Premierminister \u201eStaatsterrorismus\u201c nennt. \u00dcberhaupt keine Rolle spielt f\u00fcr Berlin der doppelte Drohnenangriff auf die Global Sumud Flotilla, die Hilfsg\u00fcter nach Gaza bringen will. Unterdessen zeichnet sich ab, dass im Mittleren Osten das langj\u00e4hrige Vertrauen auf US-Sicherheitsgarantien schwindet; die USA seien deshalb \u201eder gr\u00f6\u00dfte Verlierer\u201c des Angriffs, urteilen Experten. Syrien beginnt selbst unter dem neuen islamistischen Regime mit Blick auf fortw\u00e4hrende israelische Angriffe, sich Russland zuzuwenden.<\/p>\n<p><strong>Verachtung f\u00fcr das Recht<\/strong><\/p>\n<p>Israels Angriff traf die Hamas-Delegation, als sie gerade zusammengekommen war, um \u00fcber einen US-Vorschlag f\u00fcr eine Waffenruhe im Gazastreifen zu diskutieren. Er ersch\u00fctterte ein Wohngebiet in der Hauptstadt Qatars, also exakt des Staats, der bisher ma\u00dfgeblich zwischen Israel und der Hamas zu vermitteln versuchte. Welchen Sinn es noch ergeben soll, \u00fcber Verhandlungen mit Israel nachzudenken, wenn man dabei von den israelischen Streitkr\u00e4ften ermordet wird, oder m\u00fchsame Vermittlungsversuche auf sich zu nehmen, wenn das f\u00fcr den Vermittler zur Folge hat, dass Israel seine Wohngebiete mit Bombenangriffen \u00fcberzieht, ist nicht ersichtlich. Es liege auf der Hand, dass Israel weder \u201ean irgendeiner Art von Waffenstillstand\u201c noch \u201ean Verhandlungen\u201c \u00fcber einen solchen interessiert und alle Berichte \u00fcber einen vermeintlichen Verhandlungsvorschlag von US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u201eblo\u00df List und Theater\u201c gewesen seien, urteilt Mairav Zonszein, Israel-Expertin der prowestlichen Denkfabrik International Crisis Group.[1] Israel habe mit dem Angriff \u201eseine Verachtung f\u00fcr Verhandlungen und f\u00fcr das internationale Recht\u201c offener denn je zur Schau gestellt, erkl\u00e4rt Daniel Levy vom U.S.\/Middle East Project. Qatars Premierminister, Sheikh Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim al Thani, stufte den Angriff am Dienstag als \u201eStaatsterrorismus\u201c ein.[2]<\/p>\n<p><strong>Niemand ist sicher<\/strong><\/p>\n<p>Der israelische Terrorangriff hat auf der Arabischen Halbinsel erhebliche Unruhe ausgel\u00f6st. Man sei es l\u00e4ngst gewohnt, \u201edass Israel nach Belieben in Menschenmengen, in Wohngebiete und in Hauptst\u00e4dte im gesamten Nahen und Mittleren Osten feuert\u201c, konstatiert Zonszein.[3] Getroffen wurden bislang \u2013 jenseits Pal\u00e4stinas \u2013 der Libanon, Syrien, Iran und der Jemen inklusive ihrer Hauptst\u00e4dte. Dabei wurden unter anderem die halbe jemenitische Regierung, zahlreiche Mitglieder der iranischen Milit\u00e4rf\u00fchrung, die F\u00fchrung nicht nur der Hamas, sondern auch der Hizbollah sowie viele weitere gezielt ermordet. Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian entkam einem Mordanschlag nur knapp. Auch in Qatar war immer wieder spekuliert worden, Israel k\u00f6nne Hamas-Mitglieder ermorden, die sich dort aufhalten, seit die Vereinigten Staaten im Jahr 2011 darum gebeten haben, um mit ihnen verhandeln zu k\u00f6nnen. Neu ist nun aber, dass die israelische Regierung einen milit\u00e4rischen Angriff auf einen der engsten Verb\u00fcndeten der USA im Mittleren Osten befohlen hat. Damit sei klar: \u201eNiemand ist wirklich sicher, und nichts ist wirklich ausgeschlossen\u201c, h\u00e4lt Cinzia Bianco vom European Council on Foreign Relations (ECFR) fest.[4] Der Angriff auf Doha habe Konsequenzen \u201ef\u00fcr Saudi-Arabien, f\u00fcr die Vereinigten Arabischen Emirate\u201c und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4er im Visier<\/strong><\/p>\n<p>Aktuell ist Israel dabei, seinen milit\u00e4rischen Operationsradius noch weiter auszudehnen und zunehmend westliche Ziele ins Visier zu nehmen. Dabei zielt das Land auf die Global Sumud Flotilla \u2013 zivile Schiffe, die humanit\u00e4re Hilfsg\u00fcter von See her in den Gazastreifen bringen wollen, da Israel die Landgrenze weiterhin abriegelt und v\u00f6llig unzureichende bis gar keine Hilfsg\u00fcter passieren l\u00e4sst. Ein erstes, mit Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsg\u00fctern beladenes Boot war am 9. Juni mehr als 180 Kilometer vor der K\u00fcste von Gaza von der israelischen Marine gestoppt und verschleppt worden \u2013 ein Akt der Piraterie: Jenseits einer Zone von maximal zw\u00f6lf Seemeilen vor der K\u00fcste gilt \u00fcberall auf der Welt die freie Seefahrt; Eingriffsrechte bestehen dort nicht. Die Global Sumud Flotilla, deren Schiffe nun in einem zweiten Versuch Hilfsg\u00fcter nach Gaza bringen wollen und die aktuell im tunesischen Sidi Bou Said vor Anker liegen, wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zweimal angegriffen, vermutlich mit Drohnen. Nur aufgrund von gl\u00fccklichen Zuf\u00e4llen kamen keine Menschen zu Schaden.[5] An der Global Sumud Flotilla beteiligen sich zahlreiche B\u00fcrger westlicher Staaten, die nun zum ersten Mal zum Ziel vermutlich israelischer, jedenfalls potenziell t\u00f6dlicher Angriffe werden.<\/p>\n<p><strong>Keine Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n<p>Die Reaktionen auf die v\u00f6lkerrechtswidrigen israelischen Angriffe, die jetzt auch engste Kooperationspartner treffen, fallen im Westen schwach aus. US-Pr\u00e4sident Trump verk\u00fcndete, er sei von dem Angriff \u201enicht begeistert\u201c.[6] Bundeskanzler Friedrich Merz nannte ihn \u201enicht akzeptabel\u201c. Au\u00dfenminister Johann Wadephul hatte bereits am Dienstag erkl\u00e4rt: \u201eDieser Schlag\u201c \u2013 es geht um einen Luftangriff auf die Hauptstadt eines Kooperationspartners \u2013 \u201eist inakzeptabel.\u201c[7] Praktische Schritte blieben jedoch aus. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen k\u00fcndigte am gestrigen Mittwoch im Europaparlament in einer diametralen Abkehr von ihrem bisherigen, Israel von jeglichen Ma\u00dfnahmen verschonenden Kurs zwar an, sie wolle nun Sanktionen gegen extrem rechte israelische Minister und gegen gewaltt\u00e4tige Siedler sowie die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel auf dem Feld des Handels vorschlagen. Insider berichteten allerdings, die Bundesregierung habe bereits klargestellt, sie werde die Ma\u00dfnahmen auch k\u00fcnftig blockieren: \u201eVon der Leyen kann also fordern, was sie will \u2013 mit einer Einl\u00f6sung ist nicht zu rechnen.\u201c[8] F\u00fcr das Ansehen des Westens in Nah- und Mittelost, wo Reaktionen eingefordert werden, ist das Gift.<\/p>\n<p><strong>Der gr\u00f6\u00dfte Verlierer<\/strong><\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon hat der israelische Terrorangriff auf Doha nicht blo\u00df dem Ansehen, sondern auch dem Einfluss der westlichen Staaten im Mittleren Osten ernsten, wom\u00f6glich langfristig wirksamen Schaden zugef\u00fcgt. Experten wie etwa Steven A. Cook vom US-amerikanischen Council on Foreign Relations gehen mit einer \u201ehohen Wahrscheinlichkeit\u201c davon aus, es habe in Vorbereitung auf den Angriff \u201edeutlich mehr Koordination\u201c zwischen den USA und Israel gegeben, als Washington zugeben wolle.[9] Trump streitet \u2013 nach urspr\u00fcnglich anders lautenden \u00c4u\u00dferungen \u2013 mittlerweile ab, dass die USA in den Angriff involviert gewesen seien. Aus gutem Grund: Die Staaten auf der Arabischen Halbinsel realisierten wohl, dass die Pr\u00e4senz von US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten auf ihrem Territorium, aber auch US-Sicherheitsgarantien \u201enicht mehr so wertvoll\u201c seien, wie sie lange gedacht h\u00e4tten, \u00e4u\u00dfert ECFR-Expertin Bianco.[10] In der Tat seien \u201eder gr\u00f6\u00dfte Verlierer\u201c des Angriffs mutma\u00dflich die USA, analysiert Bader al Saif, ein Professor an der Kuwait University. Die Trump-Administration sei entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage, die milit\u00e4rischen Angriffe Israels auf Ziele im gesamten Nahen und Mittleren Osten zu z\u00fcgeln.[11] Das wiederum untergrabe ihre Glaubw\u00fcrdigkeit als Sicherheitsgarant am Golf. Diese Glaubw\u00fcrdigkeit war lange ein fester Anker f\u00fcr den Einfluss der USA.<\/p>\n<p><strong>Ehrliche Partner<\/strong><\/p>\n<p>Dass die best\u00e4ndigen v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffe der israelischen Streitkr\u00e4fte wie auch weitere Aggressionen Israels, die von den USA und den Staaten Europas nicht unterbunden werden, Folgen f\u00fcr den westlichen Einfluss im Nahen und Mittleren Osten haben, zeigt zur Zeit das Beispiel Syrien. Das Land wird seit Monaten immer wieder von den israelischen Streitkr\u00e4ften bombardiert; Teile seines Territoriums sind von Israel besetzt; k\u00fcrzlich griffen israelische Kampfjets sogar Syriens Verteidigungsministerium mitten in der Hauptstadt Damaskus an, w\u00e4hrend der israelische Diasporaminister Amichai Chikli verlangte, Syriens Machthaber Ahmed al Sharaa solle \u201esofort eliminiert werden\u201c.[12] Kein westlicher Staat schreitet dagegen ein. Am Dienstag wurde in Damaskus bereits zum zweiten Mal eine russische Regierungsdelegation zu Gespr\u00e4chen unter anderem mit Au\u00dfenminister Asaad al Shaibani empfangen. Shaibani, der Ende Juli in Moskau unter anderem mit Pr\u00e4sident Wladimir Putin zusammengetroffen war, erkl\u00e4rte anschlie\u00dfend, Damaskus suche \u201eehrliche Partner\u201c, deren Pr\u00e4senz Syrien helfe; die Gespr\u00e4che mit der russischen Delegation h\u00e4tten gezeigt, dass eine derartige Kooperation zwischen Damaskus und Moskau m\u00f6glich sei. Die Machthaber in Damaskus hatten zun\u00e4chst eine engere Zusammenarbeit mit Israel gesucht, aber lediglich Luftangriffe geerntet. Ihre Schutzmacht, die T\u00fcrkei, setzt schon lange auf ausgleichende Kooperation mit Russland, um nicht vom Westen abh\u00e4ngig zu sein. Offenbar folgen ihr ihre syrischen Sch\u00fctzlinge nun nach.[13] Sie k\u00f6nnten nicht die letzten sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Justin Salhani, Abubakr Al-Shamahi, Urooba Jamal: Analysis: Israel leaps over read lines in attack on Qatari capital Doha. aljazeera.com 09.09.2025.<\/p>\n<p>[2] Israel kills over 50 in Gaza; Qatar calls Israeli attack \u2018state terror\u2019. aljazeera.com 10.09.2025.<\/p>\n<p>[3], [4] Justin Salhani, Abubakr Al-Shamahi, Urooba Jamal: Analysis: Israel leaps over read lines in attack on Qatari capital Doha. aljazeera.com 09.09.2025.<\/p>\n<p>[5] Flotilla for Gaza reports second drone attack on boat in Tunisian waters. al-monitor.com 10.09.2025.<\/p>\n<p>[6] Qatar will juristisch gegen Israel vorgehen. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.09.2025.<\/p>\n<p>[7] Au\u00dfenminister Wadephul zum Angriff Israels in Doha. auswaertiges-amt.de 09.09.2025.<\/p>\n<p>[8] Thomas Gutschker: Kalkuliertes Spiel. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.09.2025.<\/p>\n<p>[9] Erica L. Green: Once Again, Israel Leaves Trump in the Dark as It Conducts a Military Attack. nytimes.com 09.09.2025.<\/p>\n<p>[10] Justin Salhani, Abubakr Al-Shamahi, Urooba Jamal: Analysis: Israel leaps over read lines in attack on Qatari capital Doha. aljazeera.com 09.09.2025.<\/p>\n<p>[11] Adam Rasgon, Vivian Nereim, Ronen Bergman: Israel Attempts to Kill Hamas Leadership in Airstrike on Qatar, a Gaza War Mediator. nytimes.com 09.09.2025.<\/p>\n<p>[12] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10063\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Befehlskette bis nach Damaskus<\/a>.<\/p>\n<p>[13] Beatrice Farhat: Russia sends second Syria delegation since Assad\u2019s fall to safeguard military interests. al-monitor.com 09.09.2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin beschr\u00e4nkt sich nach Israels Luftangriff auf Qatars Hauptstadt Doha auf verbalen Tadel. 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