{"id":2633690,"date":"2025-09-07T14:58:23","date_gmt":"2025-09-07T13:58:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2633690"},"modified":"2025-09-07T14:58:23","modified_gmt":"2025-09-07T13:58:23","slug":"ist-die-wissenschaft-ein-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/09\/ist-die-wissenschaft-ein-problem\/","title":{"rendered":"Ist die Wissenschaft ein Problem?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Versuch einer R\u00fcckf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Bobby Langer<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDen jeweiligen Unsinn im Kopf daran zu hindern, \u00fcber die Lippen zu kommen, ist der schnellste Weg, kl\u00fcger zu werden.\u201c Alfred Paul Schmidt<\/em><\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Thema habe ich mir da aufgehalst! Es sieht ganz danach aus, als m\u00fcsste ich damit gegen eine Phalanx von Vorurteilen antreten, neuerdings auch dem, K\u00fcnstliche Intelligenz sei eine feine Sache. Mithin haben meine Worte wenig Chance auf Geh\u00f6r. Da es aber in meinem Umfeld, zu dem ich \u2013 vorsichtig gesch\u00e4tzt \u2013 tausend Personen z\u00e4hle, niemanden zu geben scheint, der nicht dem einen oder anderen Vorurteil in Sachen Wissenschaft aufsitzt (mich selbst eingerechnet), scheint die Besch\u00e4ftigung mit dieser Frage dennoch aussichtsreich.<\/p>\n<p>Die gesellschaftlichen Gruppierungen, die \u201edie Wissenschaft\u201c gerne zur Stabilisierung ihrer Argumentation hernehmen, sind zahlreich. Insbesondere hat \u201eFridays for Future\u201c immer wieder verlangt, man m\u00f6ge die Ergebnisse \u201eder Wissenschaft\u201c, in diesem Fall der Klimaforschung, ernstnehmen. Gleichzeitig halten Politiker und Manager aller Couleur mit abweichenden Expertisen dagegen. Auch Journalisten greifen auf Wissenschaft zur\u00fcck, um komplexe Themen zu erkl\u00e4ren oder Kontroversen einzuordnen. Die reinste Meinungsschlacht mit wissenschaftlichen Argumenten wurde zur Corona-Zeit geschlagen.<\/p>\n<p>Als Laie ist man diesen Argumenten und Gegenargumenten meist hilflos ausgeliefert und folgt dann gerne den am plausibelsten klingenden \u201eBeweisen\u201c. Doch vielleicht muss man sich auf viele dieser Debatten oftmals gar nicht einlassen, vielleicht hilft ja ein Blick auf \u201edie Wissenschaft\u201c aus einer Metaperspektive weiter. Da ich selbst kein Wissenschaftler bin, tue ich das notgedrungen mit einem Laienblick f\u00fcr Laien.<\/p>\n<p>Der \u00dcbersicht zuliebe will ich folgende Abschnitte vortragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Was ist (f\u00fcr mich) \u201edie Wissenschaft\u201c?<\/li>\n<li>Was ist (f\u00fcr mich) \u201egute\u201c Wissenschaft?<\/li>\n<li>Wer beantwortet die Frage \u201eBrauchen wir Wissenschaft?\u201c gerne mit \u201eJa\u201c?<\/li>\n<li>Wer beantwortet dieselbe Frage gerne mit \u201eNein\u201c?<\/li>\n<li>Wozu brauchen wir keine Wissenschaft?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was ist \u201edie Wissenschaft\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Als Untertitel f\u00fcr diesen Essay habe ich \u201eVersuch einer R\u00fcckf\u00fchrung\u201c gew\u00e4hlt, durchaus im Spiel mit dem Reinkarnationsgedanken. Dessen substanzieller Kern besteht in der Vorstellung, dass jeder Mensch letztlich nur eine Variante seiner selbst darstellt, wobei sich die Ursprungsvariante in der Vergangenheit (oder der Zukunft?) verliert. Du und ich k\u00f6nnen dieser Idee zufolge alles Lebendige gewesen sein, von der Kellerassel bis zum Leguan, sofern wir den trans-menschlichen Bereich in das Gedankenexperiment einbeziehen. Wohin bzw. worauf lie\u00dfe sich Wissenschaft in diesem Sinn r\u00fcckbeziehen? Ben\u00f6tigt ein Veilchen, ein Auerhahn oder eine Kobra \u201eWissenschaft\u201c, um zu sein, was sie sind? Und wenn ja: welche? Weit hergeholt? Mag sein, aber man wird ja wohl noch fragen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum vertraut Menschlichen. Eines der Kern-Vorurteile in Sachen Wissenschaft besteht in der Annahme, die f\u00fchrenden Institutionen der Gegenwart w\u00fcrden auf \u201eWissenschaft\u201c beruhen. Das mag auf teamorientierte Leiterinnen von Kinderg\u00e4rten gerade noch zutreffen, gewiss aber nicht auf die Leiterinnen von Unternehmen oder Bundesbeh\u00f6rden. Und zuverl\u00e4ssig nicht auf f\u00fchrende Politiker. Der Kern wissenschaftlichen Denkens \u2013 aber dazu sp\u00e4ter \u2013, n\u00e4mlich der Zweifel, w\u00e4re ihnen allen enorm hinderlich. Das d\u00fcrfte auch auf die notwendige Nachpr\u00fcfbarkeit alles von ihnen Behaupteten zutreffen. Dabei berufen sie sich gar nicht so selten auf \u201eWissenschaft\u201c.<\/p>\n<p>Ein weiteres, beinahe schon verst\u00f6rendes Vorurteil in Sachen Wissenschaft gr\u00fcndet auf der Annahme, logisches Vorgehen sei gleichbedeutend mit wissenschaftlichem Vorgehen. Viele schlagende M\u00e4nner (oder Eltern) finden es \u201enur logisch\u201c, unter den gegebenen Umst\u00e4nden zuzuschlagen. Und wer geschlagen wird, muss zur\u00fcckschlagen, ist doch logisch, nicht wahr? Klingt irgendwie wissenschaftlich korrekt. Auch das Argument, ein Stein fiele deshalb zur Erde, weil die Erde ihn liebhat, birgt eine charmante Logik. Zwingend logisch erscheint uns folgender wissenschaftliche Gottesbeweis (ein Widerspruch in sich?): Jeder Wirkung geht eine Ursache voran. Also hat alles, was zu existieren beginnt, eine Ursache; da auch das Universum irgendwann zu existieren begonnen hat, muss es eine Ursache geben, die dem Universum und seinen Eigenschaften des Materiellen, R\u00e4umlichen und Zeitlichen vorausging und m\u00e4chtig genug war, das Universum zu erschaffen. Hm, \u2026 denk, denk!<\/p>\n<p><strong>Was ist \u201egute\u201c Wissenschaft?<\/strong><\/p>\n<p>Wissenschaft, die sich dessen bewusst ist, dass sie den \u201eVersuch eines Orientierungssystems in einer sinnleeren Zeit\u201c darstellt, w\u00fcrde ich als \u201egute Wissenschaft\u201c bezeichnen. Und um die Sache gleich mal von der anderen Seite her zu betrachten: Eine Wissenschaft, die glaubt, ohne den \u201eVersuchsaspekt\u201c auszukommen und sich als \u201eOrientierungssystem durch eine sinnleere Zeit\u201c behauptet, eine Wissenschaft also, die sich Absolutheitsanspr\u00fcche anma\u00dft, ist eine \u201eschlechte Wissenschaft\u201c.<\/p>\n<p>Historisch gesehen war Wissenschaft ein Ausdruck des Widerstands unseres Geistes gegen die Fundamentalismen und die Indoktrination von Potentaten, ganz egal, ob es sich dabei um Kirchenf\u00fchrer oder weltliche F\u00fcrsten handelte, die einen Gottes-Gnaden-Status f\u00fcr sich beanspruchten. Und ganz egal, in welchem Kulturraum. Deshalb ist auch der Ausdruck \u201efreie Wissenschaft\u201c ein wei\u00dfer Schimmel. Apropos \u201eSchimmel\u201c. Alle politischen Bestrebungen, Wissenschaftlern bzw. Denkern Scheuklappen anzulegen \u2013 Wissenschaft also ideologisch einzuhegen bzw. Denk- oder Meinungsvorschriften zu erlassden, egal ob in Ost oder West \u2013, sind Hinweise auf die R\u00fcckkehr einer mittelalterlichen Denkhaltung. Das gilt auch f\u00fcr alle Institutionen und Instanzen, die eine bestimmte wissenschaftliche Meinung erzwingen wollen. Sie widersprechen dem Geist guter Wissenschaft und geh\u00f6ren auf den Misthaufen der Geistesgeschichte.<\/p>\n<p>Zusammenfassend: Wissenschaft ohne den revolution\u00e4ren Geist des Zweifels vergisst ihren eigenen h\u00f6heren Zweck, n\u00e4mlich Geist und Wissen in Richtung des M\u00f6glichen, ja vielleicht sogar des Undenkbaren zu \u00f6ffnen. Wissenschaftler ohne diesen revolution\u00e4ren Impuls sind nicht mehr Pioniere, sondern Konservatoren; sie verhalten sich wie Wissensfunktion\u00e4re oder -b\u00fcrokraten. Gute Wissenschaft wei\u00df um das Hypothetische allen Wissens, das vielleicht (oder sogar hoffentlich) morgen schon durch eine g\u00fcltigere Alternative ersetzt wird. Dazu geh\u00f6rt auch der Anspruch \u2013 vorsicht, jetzt wird\u2019s umst\u00fcrzlerisch! \u2013, die eigenen Axiome zu hinterfragen.<\/p>\n<p><strong>Frage: \u201eBrauchen wir Wissenschaft?\u201c \u2013 Antwort: \u201eJa\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Verlieren wir uns gelegentlich in hitzigen Gedankengefechten, dann kann die Frage weiterhelfen: \u201eIst das wirklich so? Oder l\u00e4sst sich die Sache vielleicht noch aus einem anderen Blickwinkel betrachten?\u201c Auch die Frage: \u201eWas richtet mein Insistieren beim anderen an?\u201c, bringt zur Besinnung. Pers\u00f6nlich w\u00fcrde ich sagen: Wir brauchen gute Wissenschaft \u2013 und Empathie \u2013, um die S\u00e4ulen unserer Wolkenkuckucksheime auf eine solide Bodenplatte zu stellen, auf schlechte Wissenschaft \u2013 und R\u00fccksichtslosigkeit \u2013 k\u00f6nnen wir liebend gern verzichten. Nur: Gelegentlich scheint mir die schlechte Variante den Zeitgeist besser zu bedienen und wird deshalb bevorzugt in Anspruch genommen.<\/p>\n<p>Die Antwort \u201eJa, wir brauchen die Wissenschaft\u201c (mit Artikel) erschallt aber oft auch aus modrigen Ecken, wo man Wissenschaft vor einen ideologischen Karren spannen m\u00f6chte oder auch spannt. Wird ein Wissenschaftler auf diesem Karren mit Renommee, Preisen oder lukrativen Posten belohnt, so wird das wackelige Gef\u00e4hrt \u2013 ungeachtet des Zuggauls und seines Stalls \u2013 gerne bestiegen. Am Ende kommt dabei dann zum Beispiel ein Wirtschaftsnobelpreis heraus, der dem Neoliberalismus das Wort spricht, oder ein Friedensnobelpreis f\u00fcr eine R\u00fcstungsg\u00fcter produzierende Wirtschaftsgemeinschaft. Wer sich auf die Wissenschaft beruft, um die eigene Position zu zementieren, statt ihre Fragw\u00fcrdigkeit prinzipiell zuzulassen (im Idealfall sogar dazu einzuladen), ist also mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Was nicht gegen Wissenschaft spricht.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich m\u00fcsste ich die Frage, ob wir Wissenschaft brauchen, mit einem \u201eJein\u201c beantworten. Denn vor einer Antwort, so scheint mir, ben\u00f6tigen wir Wissenschaft zur Beurteilung der Bef\u00fcrchtung, das Schiff der westlichen Zivilisation w\u00fcrde tats\u00e4chlich auf einen Eisberg zuhalten. Am liebsten erhielte ich die Antwort von mehreren, von niemandem bezahlten und unkorrumpierten Privatgelehrten. W\u00e4re ihre Antwort ein \u201eNein\u201c, k\u00f6nnte ich mich Wichtigerem zuwenden, w\u00e4re es ein klares \u201eJa, so ist es\u201c, dann brauchten wir Wissenschaft mehr denn je. Denn so verfahren, wie die Situation dann ist, k\u00f6nnen uns nur neutrale Fachleute dabei helfen, dem Schlamassel zu entrinnen, den wir uns eingebrockt haben. Wo die aber hernehmen?<\/p>\n<p><strong>Frage: \u201eBrauchen wir Wissenschaft?\u201c \u2013 Antwort: \u201eNein\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Nicht \u00fcberraschend, aber doch verbl\u00fcffend ist die Tatsache, dass manche Gruppen, und zwar die jeweils selben, diese Frage mal mit \u201eJa\u201c und mal mit \u201eNein\u201c beantworten, je nachdem, welche Position der wissenschaftlichen Meinungsf\u00fchrer ihnen besser in den Kram passt.<\/p>\n<p>Ein vehementes \u201eNein\u201c bekommen wir von all jenen um die Ohren, die sich im Besitz der Wahrheit w\u00e4hnen, so dass ihnen alles Andersmeinende zuverl\u00e4ssig als Unsinn erscheint. Solchen Wahrheitsmonopolisten ist Wissenschaft alles zwischen Frechheit und Drohung.<\/p>\n<p>Eine angemessenere Reaktion w\u00e4re ein \u201eNein\u201c, das uns zu der einschr\u00e4nkend vern\u00fcnftigen Frage f\u00fchrte: Wof\u00fcr eigentlich?\u201c Denn zumindest dar\u00fcber besteht in allen Lagern gro\u00dfe Einigkeit: F\u00fcr die Einsch\u00e4tzung einer realen Gefahr, etwa eines Tsunami-ausl\u00f6senden Seebebens, ist die Einrichtung seismischer Messpunkte am Meeresboden sinnvoll. Oder f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung eines erwartbaren Nutzens: Ohne Hahn keine K\u00fcken. Fehlt ein plausibles \u201eWof\u00fcr\u201c, wird Wissenschaft zum reinen Selbstzweck. Akzeptiert man freilich das Ausloten neuer Profitm\u00f6glichkeiten als ausreichenden Grund f\u00fcr wissenschaftliche Forschung, dann gibt es kein Halten mehr. Ich f\u00fcrchte, in diesem Fall l\u00e4ge mir das \u201eNein\u201c als Antwort n\u00e4her.<\/p>\n<p>Ein weiteres Bedenken gegen\u00fcber Wissenschaft und Expertentum w\u00e4re dieses: Schon der durchschnittliche Physiklehrer am Gymnasium tut sich schwer mit den Feinheiten von Quantentheorie oder Chaosphysik. Wie will also unsereins beurteilen k\u00f6nnen, ob jemand ein wohlmeinender Experte ist oder ein Expertentum vorsch\u00fctzender Quacksalber? Auf so eine undurchschaubare Wissenschaft kann ich gut verzichten. Da halt ich\u2019s dann lieber mit der Fuzzy Logic, mit der unser Gehirn ohne alle mathematischen Kenntnisse sein unscharfes Wissen ganz gut in den Griff bekommt \u2013 freilich mit einem wissenschaftlichen Vorbehalt: Alles Irren ist n\u00e4mlich menschlich, wie schon Seneca wusste. Was nicht f\u00fcr KI spricht.<\/p>\n<p><strong>Wozu brauchen wir keine Wissenschaft?<\/strong><\/p>\n<p>Gleich mal eine steile These zu Beginn: F\u00fcr die meisten Aspekte und Situationen des t\u00e4glichen Lebens ist Wissenschaft so \u00fcberfl\u00fcssig wie ein Kropf. Umgekehrt: Wenn wir uns eines Sachverhalts allzu sicher sind, wenn wir ihn f\u00fcr quasi gottgegeben halten (also eine Art innere Feudalhaltung dazu einnehmen), dann schadet es nicht, die wissenschaftliche Brille aufzusetzen f\u00fcr eine Art Faktencheck.<\/p>\n<p>Beispiel: Ich gehe jeden Tag zur Arbeit; die gef\u00e4llt mir zwar nicht, schl\u00e4gt mir manchmal sogar auf den Magen, \u201eaber das Leben ist eben kein Ponyhof\u201c. Wissenschaftlich betrachtet m\u00fcsste ich diesen scheinbar gottgegebenen Glaubenssatz anzweifeln. Ich k\u00f6nnte mich fragen: Ist das der richtige Job f\u00fcr mich (mit allerlei Zusatzfragen, die sich folgerichtig daraus ergeben)? Bzw. bin ich der Richtige f\u00fcr diesen Job (dito)? Was gef\u00e4llt\/missf\u00e4llt mir an meinem Job? Passt er zu meinen Werten? Stehen meine Leistung und mein Ertrag in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis? Was k\u00f6nnte ich tun, damit mir meine Arbeit besser gef\u00e4llt (Arbeitsplatz, Motivation, Kollegen, Gespr\u00e4ch mit Vorgesetzten etc.)? Welche gew\u00f6hnlichen (oder auch ungew\u00f6hnlichen) Jobalternativen bieten sich? Wie viel Geld brauche ich wirklich? W\u00fcrde ich diese Fragen aufrichtig beantworten (und es gibt bestimmt einige mehr), k\u00f6nnte sich meine innere Haltung zu meiner Arbeit \u00e4ndern, mit Auswirkungen auf mein Wohlbefinden, meine Partnerschaft, Familie etc. \u2013 und auf den Ponyhof.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zur Eingangsthese: Aspekte und Situationen des t\u00e4glichen Lebens, f\u00fcr die ich keine Wissenschaft brauche, sind zum Beispiel: F\u00fchle ich mich nachts wohl auf meiner Matratze? Geht es mir nach acht Stunden Schlaf besser als nach sieben Stunden? Hilft Mundpflege gegen Mundgeruch? Muss ich dreimal im Jahr Urlaub machen? Muss es per Flieger sein? Bin ich zu dick oder zu d\u00fcnn? Bewege ich mich genug? Ist meine Partnerschaft in Ordnung? Wie komme ich mit meinen Eltern, Freunden, Kolleginnen klar? Anfangs hilft \u2013 auch wenn das nicht gerade zeitgem\u00e4\u00df ist \u2013 die Frage: Ist mein Gewissen ein sanftes Ruhekissen? Wirklich und immer? Und dann: Was muss ich tun, damit es sanfter wird? Habe ich meine Freunde vernachl\u00e4ssigt? Bin ich wirklich gut zu mir? Nehme ich mehr, als ich gebe?<\/p>\n<p>Solche Fragen kann keine Wissenschaft beantworten. Und doch sind sie relevanter f\u00fcr mein Leben und mein Wohlbefinden als die Frage, ob ein Pr\u00e4sident aus dunklen Quellen bezahlt wird oder nicht.<\/p>\n<p>Wissenschaftlich betrachtet hat der (vor\u00fcbergehend) Recht, der ein Experiment en d\u00e9tail wiederholen kann und dabei nachweislich zu abweichenden Ergebnissen kommt. Aber auch dar\u00fcber braucht man sich letztlich nicht zu streiten, sondern kann sich zusammensetzen und die Fakten vergleichen. Irgendwie l\u00e4sst sich die Differenz garantiert erkl\u00e4ren. Denn im Vordergrund wissenschaftlichen Denkens steht die Neugier und nicht das Recht-haben-Wollen.<\/p>\n<p><strong>Ein Schluss zum Schluss<\/strong><\/p>\n<p>Zu guter Letzt eine metaphorische Anmerkung, von der ich nicht genau wei\u00df, ob sie wissenschaftlich ist (das k\u00f6nnen Sie ja selbst beurteilen):<\/p>\n<p>Wenn mich nachts schon mehrfach ein beunruhigendes Knarren im Geb\u00e4lk meines Hauses geweckt haben sollte, dann l\u00e4ge es nahe, wenigstens zwei Statiker zu befragen, ob ich in meinem Bett noch sicher bin. Sagt der eine \u201eh\u00fc\u201c und der andere \u201ehott\u201c, so w\u00fcrde ich mindestens zwei weitere befragen. K\u00e4men schlie\u00dflich zehn Statiker zu dem Schluss, dass mir das Dach m\u00f6glicherweise schon morgen auf den Kopf f\u00e4llt, w\u00fcrde ich vorerst meinen Schlafplatz zu einem Freund verlegen. Das w\u00fcrde ich auch dann tun, wenn einer der Statiker meinte, er halte es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass ich von meinem eigenen Haus erschlagen werde. Auch meine Frau und meine Kinder w\u00fcrde ich auslagern. Sie nicht? Und doch kenne ich allerlei Leute, die lieber dem einen Statiker Glauben schenken als tausend anderen, nur weil dieser eine sie in dem eitlen Glauben best\u00e4rkt, die gro\u00dfe Mehrheit liege daneben, er habe das schon immer gewusst. Das ist eine religi\u00f6se und keine wissenschaftliche Haltung.<\/p>\n<p>Es ist gar nicht so einfach mit der Wissenschaft. Nicht sie scheint mir das Problem, sondern unser Umgang damit. Denn meist m\u00f6chten wir unsere Grundannahmen nicht \u00fcberpr\u00fcfen lassen, nicht einmal von uns selbst. Dazu geh\u00f6rt auch, ganz im Ernst, die Eingangsfrage: \u201eBen\u00f6tigt ein Veilchen, ein Auerhahn oder eine Kobra \u201eWissenschaft\u201c, um zu sein, was sie sind?\u201c Und Sie?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Versuch einer R\u00fcckf\u00fchrung Von Bobby Langer \u201eDen jeweiligen Unsinn im Kopf daran zu hindern, \u00fcber die Lippen zu kommen, ist der schnellste Weg, kl\u00fcger zu werden.\u201c Alfred Paul Schmidt Was f\u00fcr ein Thema habe ich mir da aufgehalst! 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