{"id":2633001,"date":"2025-09-05T07:56:10","date_gmt":"2025-09-05T06:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2633001"},"modified":"2025-09-05T07:56:10","modified_gmt":"2025-09-05T06:56:10","slug":"solidarisch-mit-fluechtlingen-sein-diesen-wert-duerfen-wir-nicht-aufgeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/09\/solidarisch-mit-fluechtlingen-sein-diesen-wert-duerfen-wir-nicht-aufgeben\/","title":{"rendered":"Solidarisch mit Fl\u00fcchtlingen sein: Diesen Wert d\u00fcrfen wir nicht aufgeben"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00bbVor zehn Jahren habe ich gesehen, wie die Bewohner*innen von Lesbos Fl\u00fcchtlinge willkommen gehei\u00dfen haben. Heute wird in der \u00f6ffentlichen Debatte behauptet, dies sei ein Fehler, ein Verbrechen gewesen\u00ab, schreibt Efi Latsoudi von Refugee Support Aegean. Sie erinnert sich zur\u00fcck an den Sommer der Solidarit\u00e4t in Griechenland.<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin 2001 nach Lesbos gezogen. Das war fast 80 Jahre, nachdem meine neunj\u00e4hrige Gro\u00dfmutter als Fl\u00fcchtling aus Ayval\u0131k auf dieselbe Insel gekommen war. Sie blieb dort zwei Jahre, bevor sie nach Pir\u00e4us zog. Meine Gro\u00dfmutter geh\u00f6rte zu den fast 1,5 Millionen Griech*innen, die in den 1920er Jahren aus Kleinasien fliehen mussten.<\/p>\n<p>Bis 2001 war die Geschichte von Lesbos als Zufluchtsort fast in Vergessenheit geraten, und doch diente die Insel weiterhin als Zwischenstation f\u00fcr Menschen, die das \u00f6stliche Mittelmeer \u00fcberquerten, um in Europa Schutz zu suchen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 stand Lesbos erneut im Mittelpunkt eines n\u00e4chsten Kapitels der Fluchtgeschichte. Kriege und Instabilit\u00e4t zwangen Millionen Menschen zur Flucht \u00fcber das Meer. Fast die H\u00e4lfte derjenigen, die versuchten, Griechenland zu erreichen, kamen auf der Insel\u00a0an.<\/p>\n<p><strong>Die Solidarit\u00e4t bl\u00fchte auf<\/strong><\/p>\n<p>Die Bewohner*innen von Lesbos standen im Mittelpunkt einer humanit\u00e4ren Antwort, die weltweite Anerkennung fand. Es war eine Zeit, in der die Welt begann, \u00fcber die Solidarit\u00e4t der Griech*innen gegen\u00fcber Gefl\u00fcchteten und Migrant*innen zu sprechen, obwohl das Land mitten in einer Wirtschaftskrise steckte.<\/p>\n<p>Wenn ich an die Solidarit\u00e4t denke, die in diesen Tagen aufbl\u00fchte, sehe ich ausgestreckte H\u00e4nde entlang der K\u00fcsten von Lesbos. Es gab unz\u00e4hlige bewegende Geschichten von Einheimischen, die halfen, wo sie konnten, und Lebensmittel, Kleidung und Decken aus ihren H\u00e4usern brachten, um die Neuankommenden zu versorgen.<\/p>\n<blockquote><p>Die Bewohner*innen von Lesbos standen im Mittelpunkt einer humanit\u00e4ren Antwort, die weltweite Anerkennung\u00a0fand.<\/p><\/blockquote>\n<p>Als sich die Stra\u00dfen der Insel mit neu Angekommenen f\u00fcllten, die zu den Registrierungsstellen gingen, verging kein Tag, an dem die Eingesessenen nicht einer schwangeren Frau, einem Kind oder einer Person mit Behinderung, die wir auf dem Weg zur Arbeit trafen, anboten, sie ein St\u00fcck mitzunehmen. Die dankbaren Blicke, das L\u00e4cheln, die Tr\u00e4nen und die endlosen Dankesbekundungen sind unvergesslich. Solidarit\u00e4t wurde zu einem Ehrenzeichen, und begeisternde Geschichten von Menschlichkeit und Hoffnung f\u00fcllten die Medien.<\/p>\n<p>Die Insel war verwandelt \u2013 ihre Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze f\u00fcllten sich mit lokaler Bev\u00f6lkerung und neu Angekommenen, die sich vermischten, eine Szene menschlicher Verbundenheit und gelebter Menschlichkeit.<\/p>\n<p><strong>16 ersch\u00f6pfte Fl\u00fcchtlinge im Wohnzimmer\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>An einem Tag klopfte eine Fl\u00fcchtlingsfamilie an meine T\u00fcr und bat darum, sich die H\u00e4nde waschen und etwas Wasser trinken zu d\u00fcrfen. Sie waren seit Tagen unterwegs, hatten im Park geschlafen und auf ein Boot gewartet, um ihre Reise fortzusetzen. Ich \u00f6ffnete meine T\u00fcr und 16 Menschen kamen herein \u2013 darunter acht kleine Kinder, ein Neugeborenes und ein querschnittsgel\u00e4hmtes M\u00e4dchen. Mein kleines Wohnzimmer f\u00fcllte sich; sie sa\u00dfen auf St\u00fchlen, dem Sofa, sogar auf dem Boden. Bevor ich ihnen Wasser bringen konnte, waren die Kinder bereits eingeschlafen, und die Erwachsenen, ersch\u00f6pft, schlossen ihre Augen. Ihre K\u00f6rper gaben der Last ihrer M\u00fcdigkeit\u00a0nach.<\/p>\n<p>Leise verlie\u00df ich den Raum und lie\u00df sie ruhen. Am n\u00e4chsten Morgen verabschiedeten sie sich und gingen an Bord der F\u00e4hre. Sie hinterlie\u00dfen eine Dankeskarte mit einer handgezeichneten Blume und 16\u00a0Namen.<\/p>\n<p>Wenn ich an diese Tage zur\u00fcckdenke, kommen mir viele Bilder in den Sinn: Menschen im Regen, Menschen in der K\u00e4lte, Menschen, die feiern, und andere, die um ihre Toten trauern. In diesem Sommer nahmen wir an einer Beerdigung nach der anderen teil. Wir gedachten derjenigen, die die gef\u00e4hrliche Seereise nicht \u00fcberlebt hatten.<\/p>\n<p><strong>\u00bbEs gibt nichts Schlimmeres, als in einem fremden Land zu sterben und ohne seine Liebsten begraben zu werden.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Ein pal\u00e4stinensischer Freiwilliger sagte mir einmal: \u00bbEs gibt nichts Schlimmeres, als in einem fremden Land zu sterben und ohne seine Liebsten begraben zu werden.\u00ab Wenn ihre Liebsten nicht da waren, waren wir da. Die Fremden waren f\u00fcr uns keine Fremden mehr, sie geh\u00f6rten zu\u00a0uns.<\/p>\n<p>Im Oktober 2015 sank vor der Westk\u00fcste von Lesbos ein Holzboot mit mehr als 300 Menschen an Bord. Als sich die Trag\u00f6die entfaltete, strahlten Akte der Menschlichkeit. Freiwillige aus anderen L\u00e4ndern und Bewohner*innen der Insel, darunter auch Fischer, eilten zur Hilfe, zogen Menschen aus dem Meer und boten ihnen jeden nur m\u00f6glichen Trost. In den folgenden Tagen wurden Leichen an Land gesp\u00fclt, und die Leichenhalle f\u00fcllte\u00a0sich.<\/p>\n<blockquote><p>Doch selbst als die K\u00fcsten der Insel zu einem Symbol der Solidarit\u00e4t wurden, begannen die sich wandelnden Str\u00f6mungen der europ\u00e4ische Grenzpolitik bereits, die Realit\u00e4t f\u00fcr die Ankommenden neu zu gestalten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine Frau von der Insel hielt ein totes Kind in ihren Armen. Es war ein kleines M\u00e4dchen, das tot am Strand vor ihrem Haus gefunden worden war. Sie wickelte es in ein Laken und hielt es wie ihr eigenes Kind \u2013 so wie jeder ein Kind halten\u00a0w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch selbst als die K\u00fcsten der Insel zu einem Symbol der Solidarit\u00e4t wurden, begannen die sich wandelnden Str\u00f6mungen der europ\u00e4ische Grenzpolitik bereits, die Realit\u00e4t f\u00fcr die Ankommenden neu zu gestalten.<\/p>\n<p><strong>Der EU T\u00fcrkei Deal: Ein Frontalangriff auf den internationalen Fl\u00fcchtlingsschutz<\/strong><\/p>\n<p>Einige Monate sp\u00e4ter \u00e4nderte sich die europ\u00e4ische Grenzpolitik, Asylsuchende sa\u00dfen fortan auf der Insel fest. Der Deal zwischen der EU und der T\u00fcrkei zwang Asylsuchende dazu, auf der Insel zu bleiben auf der sie gelandet waren, w\u00e4hrend die Beh\u00f6rden pr\u00fcften, ob sie in die T\u00fcrkei, die als \u00bbsicheres Drittland\u00ab galt, zur\u00fcckgeschickt werden konnten.<\/p>\n<p>Der Deal zeigte, dass die Europ\u00e4ische Union bereit war, von den Grundprinzipien der Rechtsstaatlichkeit abzuweichen, und er zeigte, dass Grenzverfahren und das Konzept des sicheren Drittstaats eine Gefahr f\u00fcr das Leben von Fl\u00fcchtlingen und Migrant*innen darstellten. Es war ein Frontalangriff auf den internationalen Fl\u00fcchtlings- und Menschenrechtsschutz, zudem instrumentalisierte der Deal das Leid der Menschen.<\/p>\n<p>Leider haben sich diese Ma\u00dfnahmen seitdem noch versch\u00e4rft und wurden schlie\u00dflich auf staatlicher Ebene institutionalisiert, insbesondere mit den im Mai 2024 verabschiedeten \u00c4nderungen des Gemeinsamen Europ\u00e4ischen Asylsystems (GEAS). Die Reform markiert eine radikale Verschlechterung der EU-Vorschriften und institutionalisiert die diskriminierende Behandlung von Fl\u00fcchtlingen sowie Ausnahmeregelungen, die Aufhebung von Grundrechten und Rechtsschutz und, die Verh\u00e4ngung von verl\u00e4ngerter und massenhafter Inhaftierung.<\/p>\n<p><strong>Fremdenfeindliche Politik f\u00fchrte zu fremdenfeindlichen Schlagzeilen<\/strong><\/p>\n<p>Auf Lesbos sah ich unterdessen, wie das L\u00e4cheln der Menschen verblasste, zusammen mit ihren Hoffnungen, die in und rund um das Lager Moria zerbrochen wurden. Moria, das Lager war 2013 als kleine Einrichtung entstanden und war nie daf\u00fcr gedacht, die Tausenden von Menschen aufzunehmen, die sp\u00e4ter dort untergebracht wurden. Die psychische Gesundheit der Fl\u00fcchtlinge und Migranten verschlechterte sich rapide, begleitet von einem deutlichen Anstieg der Zahl der Selbstmordversuche.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Zahl der Menschen stieg, setzen sich die entsetzlichen Bedingungen, die Versorgungsengp\u00e4sse, die \u00dcberbelegung und die extreme Unsicherheit zu einer verzweifelten tagt\u00e4glichen Realit\u00e4t zusammen, die zum N\u00e4hrboden von Frustration, Wut und manchmal auch Gewalt wurde. Das war der Moment, als die Beh\u00f6rden und Medien begannen, ihr Narrativ zu \u00e4ndern. Fl\u00fcchtlinge und Migrant*innen wurden nicht mehr als verzweifelte Seelen dargestellt, die in das Land kamen und in Lagern litten. Sie wurden nun als Bedrohung f\u00fcr das Land beschrieben.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t wurde Teil des Problems. Sie wurde zu einer \u00f6ffentlichen Beleidigung, zu einer Verh\u00f6hnung. Obwohl Nichtregierungsorganisationen und Freiwillige aufgefordert wurden, Lebensmittel und Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen bereitzustellen und die endlosen L\u00fccken in der humanit\u00e4ren Hilfe zu f\u00fcllen, wurden sie gleichzeitig von Beh\u00f6rden der Korruption und Kriminalit\u00e4t bezichtigt. Gesunder Menschenverstand, Menschlichkeit und Solidarit\u00e4t \u2013 das Grundger\u00fcst des sozialen Zusammenhalts \u2013 wurden zur Zielscheibe. Die Gesellschaft driftete auseinander.<\/p>\n<p>Fremdenfeindliche Politik f\u00fchrte zu fremdenfeindlichen Schlagzeilen, Retter*innen wurden zu Verfolgten, und zunehmend rassistische Stimmen dominierten den \u00f6ffentlichen Diskurs und bedrohten die Erinnerung an diese Insel, auf der einst Menschlichkeit herrschte.<\/p>\n<p>Die Ereignisse von 2015 wurden als eine massive Katastrophe verheerenden Ausma\u00dfes dargestellt, die sich nie wiederholen d\u00fcrfe. Das Wunder der Solidarit\u00e4t, das weltweite Aufmerksamkeit, Ressourcen und L\u00f6sungen f\u00fcr eine immense humanit\u00e4re Krise hervorgebracht hatte, wurde diffamiert. Abschreckungsma\u00dfnahmen, Pushbacks, gef\u00e4ngnisgleiche Fl\u00fcchtlingslager und die Kriminalisierung von Solidarit\u00e4t und Zivilgesellschaft wurden nun als einzige L\u00f6sungen pr\u00e4sentiert. Die Polarisierung vertiefte sich und befeuerte Gewalt gegen Asylsuchende, Gefl\u00fcchtete und solidarische Menschen.<\/p>\n<p><strong>Im Lager\u00a0Moria\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Lager Moria \u2013 ein Ort, der nur als Friedhof der Menschenrechte bezeichnet werden kann \u2013 wurde zu einer tickenden Zeitbombe f\u00fcr die Bewohner*innen der Insel. Zu seinem H\u00f6hepunkt hatte es sich in eine riesige Siedlung aus Zelten und Baracken, ohne hinreichenden Zugang zu Trinkwasser und sanit\u00e4ren Anlagen verwandelt.<\/p>\n<p><strong>Menschlichkeit gibt Sicherheit<\/strong><\/p>\n<p>An einem Nachmittag im Oktober 2016 wartete ich im Lager Moria auf unseren Dolmetscher, damit wir einer Familie den Termin f\u00fcr ihr Asylinterview mitteilen konnten. Dunkle Wolken zogen auf. Um mich herum trugen Menschen ihre Habseligkeiten zusammen, Kinder spielten im Dreck mit allem, was sie finden konnten, und junge M\u00e4nner schleppten Pappe und Plastik herbei, um sich vor dem einsetzenden Regen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Als ich dort inmitten all dessen stand, beobachtete ich einen Kampf ums \u00dcberleben unter Bedingungen, die keiner von uns auch nur eine Stunde lang ertragen w\u00fcrde. Doch immer wieder kam jemand auf mich zu und bot mir Wasser, Tee oder ein St\u00fcck Pappe zum Sitzen an, damit ich \u00bbnicht stehen musste\u00ab. Durch ihr L\u00e4cheln f\u00fchlte ich mich in Sicherheit und umsorgt, ihre Menschlichkeit war trotz allem unersch\u00fctterlich.<\/p>\n<blockquote><p>Durch ihr L\u00e4cheln f\u00fchlte ich mich in Sicherheit und umsorgt, ihre Menschlichkeit war trotz allem unersch\u00fctterlich.<\/p><\/blockquote>\n<p>Als die Wolken dichter wurden, half ich einer Frau, ihr Zelt mit Steinen zu sichern. Ich b\u00fcckte mich und sah, dass das Zelt voller kleiner Kinder war. Wie konnten so viele Kinder in ein so kleines Zelt passen? Ich bewunderte ihren Mut und ihre Entschlossenheit, sie zu besch\u00fctzen. Ich l\u00e4chelte sie an, und dort, mitten im Nirgendwo, vor einem Zelt, das jeden Moment vom Regen weggesp\u00fclt werden konnte, nahm sie meine Hand und lud mich ein, mit ihnen zu\u00a0essen.<\/p>\n<p>Wie konnten solche Extreme in einem einzigen Moment zusammenkommen? Das Elend, die Unmenschlichkeit der Bedingungen und die Gastfreundschaft, das Miteinander und die St\u00e4rke, die sie selbst unter den h\u00e4rtesten Umst\u00e4nden ausstrahlten. Wie konnte ein einziger Moment sowohl Not als auch W\u00fcrde, sowohl Verzweiflung als auch Gro\u00dfz\u00fcgigkeit einfangen? Die Steine, mit denen sie ihre Zelte befestigten, sicherten sie auch unsere untereinander geteilte Menschlichkeit?<\/p>\n<p><strong>Eine Begegnung im Supermarkt\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Stadt, wo die Stimmen gegen Fl\u00fcchtlinge und Migrant*innen immer lauter wurden, ging ich zum Supermarkt. Als ich in der Schlange stand, drehte sich die Frau vor mir um und beklagte sich: \u00bbWir werden von Ausl\u00e4ndern \u00fcberrannt. Sie sind \u00fcberall. Was soll nur aus ihnen werden?\u00ab Sie deutete auf eine junge Schwarze Frau an der\u00a0Kasse.<\/p>\n<p>Die anderen Kund*innen nickten grimmig. Ich \u00fcberlegte, wie ich reagieren sollte, w\u00e4hrend ich beobachtete, wie die junge Frau ihre wenigen Eink\u00e4ufe auf den Tresen legte. Dann stellte sie fest, dass sie nicht genug Geld hatte, und begann, die wenigen \u00c4pfel in ihren Korb zur\u00fcckzulegen.<\/p>\n<p>Ich sah die Frau vor mir an, die die Szene beobachtete. Aus Angst, sie w\u00fcrde anfangen zu schreien, hielt ich den Atem an. Stattdessen nahm sie mit einer entschlossenen Bewegung die \u00c4pfel. \u00bbIch bezahle das, mein M\u00e4dchen\u00ab, sagte sie zu der jungen Frau, die sie verwirrt ansah. \u00bbNimm sie, lass sie nicht liegen.\u00ab<\/p>\n<p>Die junge Frau bedankte sich, umarmte sie und ging. Und ich h\u00f6rte, wie die \u00e4ltere Frau vor sich hinmurmelte: \u00bbWas k\u00f6nnen sie tun? Wer wei\u00df, was sie durchgemacht haben? Aber was k\u00f6nnen wir schon\u00a0tun?\u00ab<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Dieser Meinungsbeitrag von Efi Latsoudi (Refugee Support Aegean) wurde im englischen Original am 3. Mai 2025 bei <\/em><a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/opinions\/2025\/5\/3\/we-must-not-let-the-memory-and-value-of-solidarity-with-refugees-be-erased\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Al Jazeera<\/em><\/a><em> ver\u00f6ffentlicht und von PRO ASYL frei \u00fcbersetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Efi Latsoudi arbeitet f\u00fcr die PRO ASYL-Schwesterorganisation <\/em><a href=\"https:\/\/rsaegean.org\/en\/ecthr-blocks-greece-refugee-deportations-asylum-suspension\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Refugee Support Aegean<\/em><\/a><em> auf Lesbos. Die Menschenrechtsaktivistin wurde 2016 mit dem <\/em><a href=\"https:\/\/www.unhcr.org\/de\/aktiv-werden\/nansen-fluechtlingspreis\/preistraeger-2018\/preistraegerinnen-2016\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Nansen-Fl\u00fcchtlingspreis<\/em><\/a><em> der Vereinten Nationen ausgezeichnet.\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbVor zehn Jahren habe ich gesehen, wie die Bewohner*innen von Lesbos Fl\u00fcchtlinge willkommen gehei\u00dfen haben. Heute wird in der \u00f6ffentlichen Debatte behauptet, dies sei ein Fehler, ein Verbrechen gewesen\u00ab, schreibt Efi Latsoudi von Refugee Support Aegean. 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