{"id":2625425,"date":"2025-08-08T17:15:42","date_gmt":"2025-08-08T16:15:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2625425"},"modified":"2025-08-08T17:15:42","modified_gmt":"2025-08-08T16:15:42","slug":"wirklich-angekommen-fuehlte-ich-mich-als-ich-arbeiten-durfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/08\/wirklich-angekommen-fuehlte-ich-mich-als-ich-arbeiten-durfte\/","title":{"rendered":"\u00bbWirklich angekommen f\u00fchlte ich mich, als ich arbeiten durfte\u00ab"},"content":{"rendered":"<p>Familie Abdulkadir hat es geschafft: Zehn Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland halten die geb\u00fcrtigen Syrer*innen deutsche P\u00e4sse in den H\u00e4nden. Die Eltern arbeiten, die T\u00f6chter gehen zur Schule. Bei der Bundestagswahl durften Nermin und Mohammed zum ersten Mal im Leben einen Stimmzettel abgeben \u2013 ein wichtiges Ereignis f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Als sie das erste Mal auf Deutsch tr\u00e4umte, wusste sie, dass sie es geschafft hatte. Die 31-j\u00e4hrige Nermin lacht, als sie das erz\u00e4hlt. \u00bbDie Sprache zu lernen, ist das Wichtigste\u00ab \u2013 das sage sie auch allen syrischen Bekannten, die noch nicht lange in Deutschland seien. Vor wenigen Wochen hat die dreifache Mutter nun ein Fernstudium der Germanistik begonnen.<\/p>\n<p>Die Eltern und ihre drei T\u00f6chter strahlen eine ansteckende Fr\u00f6hlichkeit aus. Nermin lacht viel, auch ihr Mann Mohammed wirkt gel\u00f6st. Durchs Wohnzimmer tollen die M\u00e4dchen: Alin, zehn Jahre, Tala, acht, und die anderthalbj\u00e4hrige Alma. Die Katze hat sich unterm Sofa versteckt, ihr ist der Trubel zu viel. An den W\u00e4nden ihrer Wohnung h\u00e4ngen Zeichnungen von Nermin: Ausdrucksstarke Frauenportr\u00e4ts, die eine K\u00fcnstlerin erkennen lassen. Doch das sei nur ihr Hobby. Ihr Zuhause haben die Abdulkadirs in bunten Farben gestrichen, sonnengelb ist die Wand im Wohnzimmer. Nichts l\u00e4sst erkennen, welche Odyssee sie hinter sich\u00a0haben.<\/p>\n<blockquote><p>Nermin hatte eine Geburt per Kaiserschnitt, nach einer kurzen Verschnaufpause in der T\u00fcrkei waren sie mit der zwei Monate alten Tochter monatelang unterwegs.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nermin und Mohammed stammen aus dem syrischen Idlib. Als ihre Tochter Alin gerade mal zwei Wochen alt war, suchten sie Zuflucht in der T\u00fcrkei. \u00bbOhne Kind hatte ich nicht so viel Angst in Syrien, aber mit Baby im Arm ist es ganz anders\u00ab, erz\u00e4hlt Nermin. Sie hatte eine Geburt per Kaiserschnitt, nach einer kurzen Verschnaufpause in der T\u00fcrkei waren sie mit der zwei Monate alten Tochter monatelang unterwegs. Mit dem Schlauchboot von der T\u00fcrkei nach Griechenland, dann \u00fcber die Balkanroute bis nach Deutschland \u2013 so wie Hunderttausende andere\u00a0auch.<\/p>\n<p><strong>Der Zug nach M\u00fcnchen: Hoffnung. Sicherheit. Eine Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>In Ungarn wurden sie voneinander getrennt und fanden sich erst nach 17 Tagen wieder. Mohammed wird emotional, als er davon erz\u00e4hlt. Von den Stockschl\u00e4gen ins Gesicht, die ihm ungarische Polizisten verpassten. Von Bestechungsgeldern, die er zahlen musste, davon, wie es ist, einen Monat lang nicht zu duschen. Und dann von seiner kranken Frau und der kleinen Tochter, die pl\u00f6tzlich Atemprobleme hatte, getrennt zu werden \u2013 ohne zu wissen, wo sie waren und wie es ihnen ging. Aber immer wieder kreuzten auch hilfsbereite Menschen ihren Weg, so wie der Ungar, der Mohammed half, seine Frau wiederzufinden. Oder der Kioskbesitzer, der ihnen eine Nacht in einem Hotel in Budapest bezahlte, als sie nicht mehr weiterwussten. Und auch Grenzbeamte habe es gegeben, die gesagt h\u00e4tten: \u00bbLasst sie durch, sie haben ein\u00a0Baby.\u00ab<\/p>\n<blockquote><p>Als sie in M\u00fcnchen ankamen, hatten sie von ihrem Ersparten noch 16 Euro in der Tasche. Mohammed kaufte f\u00fcr seine Frau, die das Baby stillte, etwas zu\u00a0essen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Als Mohammed von dem Zug erz\u00e4hlt, mit dem sie schlie\u00dflich nach Deutschland fahren konnten, leuchten seine Augen. F\u00fcr die Familie bedeutete dieser Zug alles. Hoffnung. Sicherheit. Eine Zukunft.<\/p>\n<p>Als sie in M\u00fcnchen ankamen, hatten sie von ihrem Ersparten noch 16 Euro in der Tasche. Mohammed kaufte f\u00fcr seine Frau, die das Baby stillte, etwas zu essen. \u00bbIch habe eine Woche lang nur geschlafen, so gro\u00df war die Ersch\u00f6pfung\u00ab, erinnert er sich. \u00bbUnd immer wieder habe ich getr\u00e4umt, dass wir noch zu Fu\u00df unterwegs sind.\u00ab Diese Tr\u00e4ume verfolgen ihn noch immer, bis\u00a0heute.<\/p>\n<p>Die Anfangszeit war f\u00fcr das Ehepaar schwierig. \u00bbIch hatte Angst, wie wir hier leben k\u00f6nnen. Ohne Sprache, ohne alles. Ich habe es noch nicht mal geschafft, dem Busfahrer verst\u00e4ndlich zu machen, dass ich ein Ticket kaufen m\u00f6chte\u00ab, erinnert Mohammed sich. Auch Nermin hatte Angst. Etwa davor, dass sie wegen ihres Kopftuchs beleidigt w\u00fcrde. Aber: \u00bbIch habe nur gute Erfahrungen mit Deutschen gemacht\u00ab, schw\u00e4rmt sie. \u00bbVon Anfang an waren viele nette Menschen um uns herum, die uns geholfen haben. Besonders Elisabeth, die ich nur \u201amein deutscher, blonder Schatz\u2018 nenne\u00ab, sagt sie. Die ehrenamtlich Engagierte sei sogar bei der Geburt ihrer Tochter Tala dabei gewesen, so innig sei das Verh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p><strong>\u00bbArbeiten, Steuern zahlen \u2013 so kann man dem Land danken\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Elisabeth war es auch, die den Abdulkadirs half, schnell eine Arbeit zu finden. Nach nur sechs Monaten in Deutschland begann Mohammed in einer B\u00e4ckerei zu arbeiten \u2013 zun\u00e4chst unentgeltlich, als Praktikant, \u00bbaber alles ist besser, als nur herumzusitzen\u00ab.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich erhielt er eine Arbeitserlaubnis und wurde in derselben B\u00e4ckerei angestellt, Er stand mitten in der Nacht auf, um in der Backstube anzufangen, verdiente Geld und lernte durch die Kolleg*innen Deutsch. Wenn er nach Hause kam, \u00fcbernahm er die Betreuung von Alin und Tala, damit seine Frau Nermin den Deutschkurs besuchen konnte. Seit f\u00fcnf Jahren arbeitet Mohammed nun in einer G\u00e4rtnerei. Seine Familie hatte in Syrien viele Oliven\u2011, Kirsch- und Feigenb\u00e4ume, ein bisschen Erfahrung brachte er also\u00a0mit.<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbManche Deutsche denken, Fl\u00fcchtlinge w\u00fcrden nur herumsitzen. Aber von den 20 syrischen Familien, die mit uns angekommen sind, arbeiten inzwischen 19 Familien\u00ab<\/p>\n<p>Mohammed Abdulkadir<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00bbManche Deutsche denken, Fl\u00fcchtlinge w\u00fcrden nur herumsitzen. Aber von den 20 syrischen Familien, die mit uns angekommen sind, arbeiten inzwischen 19 Familien\u00ab, sagt er. Und f\u00fcgt hinzu: \u00bbIch f\u00fchlte mich in Deutschland richtig angekommen, als ich arbeiten durfte.\u00ab Nermin nickt. Auch sie ist berufst\u00e4tig. Zun\u00e4chst in der Altenpflege und bei einem Zahnarzt, momentan hat sie neben ihrem Studium einen Minijob in einem Caf\u00e9. Nach ihrem Studium m\u00f6chte Nermin als professionelle \u00dcbersetzerin arbeiten.<\/p>\n<p>\u00bbDie Deutschen haben uns sehr geholfen. Sie haben uns die T\u00fcr ge\u00f6ffnet. Wir haben hier die Sicherheit und Hoffnung gefunden, die wir in Syrien nicht mehr hatten. Aber wir wollen Deutschland auch etwas zur\u00fcckgeben. Wir arbeiten, zahlen Steuern. So kann man dem Land danken\u00ab, sagt Mohammed. Etwas zur\u00fcckgeben, selbst helfen: Das leben die Abdulkadirs auch, indem sie heute anderen Syrer*innen helfen, etwa beim Ausf\u00fcllen von Antr\u00e4gen und Formularen. Und als 2021 die gro\u00dfe Flut das Ahrtal verw\u00fcsteten, reiste Mohammed hin, um zu helfen.<\/p>\n<p>Seit 2024 ist die Familie eingeb\u00fcrgert; bei der diesj\u00e4hrigen Bundestagswahl haben sie ihre Stimme abgegeben. \u00bbEs war sehr besonders f\u00fcr uns, denn wir haben das erste Mal im Leben gew\u00e4hlt\u00ab, sagt Mohammed. Und ein weiteres besonderes Ereignis steht an: Zehn Jahre nach ihrer Flucht k\u00f6nnen sie nach Syrien zur\u00fcckkehren, um ihre Familien zu besuchen. Die M\u00e4dchen werden das erste Mal ihre Gro\u00dfeltern kennenlernen, Nermin ihre Mutter nach 15 Jahren der Trennung wiedersehen. \u00bbDamit hatte ich nicht mehr gerechnet. Ich hatte versucht, Syrien aus meinem Kopf zu streichen\u00ab, erz\u00e4hlt Mohammed. Aber ihre neue Heimat ist jetzt Deutschland, f\u00fcr sie steht au\u00dfer Frage, dass sie zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Gespr\u00e4chs m\u00f6chte Mohammed noch etwas loswerden: \u00bbEin besonderes Dankesch\u00f6n m\u00f6chte ich Frau Merkel sagen. Sie hat uns Hoffnung geschenkt.\u00ab<\/p>\n<p><em>Ein Bruder von Mohammed Abdulkadir wird von PRO ASYL unterst\u00fctzt: Sein Bruder Akram Abdulkadir <\/em><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/tod-an-der-eu-aussengrenze-hassans-albtraum-91934425.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>starb 2022<\/em><\/a><em> auf der Flucht qualvoll \u2013 w\u00e4hrend eines gewaltvollen Pushbacks durch griechische Sicherheitskr\u00e4fte, die keine Nothilfe leisteten. Ein dritter Bruder, Hassan Abdulkadir, der mit ihm auf der Flucht und Zeuge des Verbrechens war, hat mit Unterst\u00fctzung von PRO ASYL Anzeige gegen die Sicherheitskr\u00e4fte erstattet. Im Interview mit PRO ASYL schilderte er seine Erlebnisse: <\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/ich-rief-verzweifelt-nach-hilfe-doch-die-antwort-waren-weitere-schlaege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2625433 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/News_Hassan-150x84-1.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"84\" \/>\u00bbIch rief verzweifelt nach Hilfe. Doch die Antwort waren weitere Schl\u00e4ge\u00ab<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familie Abdulkadir hat es geschafft: Zehn Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland halten die geb\u00fcrtigen Syrer*innen deutsche P\u00e4sse in den H\u00e4nden. 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