{"id":2621339,"date":"2025-07-23T10:09:13","date_gmt":"2025-07-23T09:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2621339"},"modified":"2025-07-23T15:15:30","modified_gmt":"2025-07-23T14:15:30","slug":"die-wahnvorstellung-des-technofetischismus-entmenschlicht-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/07\/die-wahnvorstellung-des-technofetischismus-entmenschlicht-uns\/","title":{"rendered":"Die Wahnvorstellung des Technofetischismus entmenschlicht uns"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es gab nat<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>rlich Erfindungen, die das Sozialgef<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>ge radikal ver\u00e4ndert haben. Es waren menschliche Sch\u00f6pfungen, die von dem beharrlichen Streben nach Verbesserung inspiriert waren und die uns wissenschaftlich oder technisch unabh\u00e4ngiger gemacht haben.<\/strong><\/p>\n<p>Das Rad, das Papier, der Buchdruck, Elektrizit\u00e4t, Impfstoffe, Rundfunk, Kontrazeptiva, Dampfmaschine oder Penicillin, um nur einige zu nennen, haben alle zweifellos die M\u00f6glichkeiten der Menschen erweitert. Wom\u00f6glich kann auch das Internet, abgesehen von seinem milit\u00e4rischen Ursprung, in diese Kategorie einbezogen werden.<\/p>\n<p>Genaugenommen kann keine dieser eindrucksvollen Entdeckungen einer einzigen Person zugeschrieben werden \u2013 abgesehen von einigen naiven Historikern, die solche Erfindungen mit einem bestimmten Menschen verbinden und damit das soziale Umfeld \u00fcbersehen, wie auch die enorme Ansammlung von fr\u00fcheren Ideen und Beitr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Eben so wenig kann man behaupten, diese Neuerungen w\u00fcrden von sich aus etwas ver\u00e4ndern, denn dann w\u00fcrde man ihnen magische Eigenschaften verleihen, womit politische und geistige Faktoren im Bereich von Ideen, Wirtschaftsordnung, Demografie und allgemeiner menschlicher Entwicklung aus dem Blick geraten, Faktoren, die zusammen mit Wissenschaft und Technologie ma\u00dfgeblich den sozialen Wandel bewirken.<\/p>\n<p>Sehen wir in dieser oder jener Technik eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Auswirkung, dann legen wir \u00e4hnliche F\u00e4higkeiten in die Dinge, wie einst die Hexenmeister sie in Amulette legten, denen sie besondere Kr\u00e4fte zuschrieben, und wom\u00f6glich war es der starke Glaube, den die V\u00f6lker in solche Beschw\u00f6rungen setzten \u2013 die energetische Ladung des Glaubens \u2013 angetrieben aus der Not, in der Autorit\u00e4t der jeweiligen Wundert\u00e4ter verwurzelt, die damit offensichtlich ihr Ziel erreichten.<\/p>\n<p>Etwas \u00c4hnliches geht heute bei den digitalen Ger\u00e4ten vor sich, denen man auf fast schon mystische Weise die wunderbare F\u00e4higkeit zuschreibt, die aufgestauten sozialen Probleme und die sich daraus ergebende vielschichtige Krise unseres Zeitgeschehens zu l\u00f6sen \u2015 eine moderne Form von Fetischismus, dessen Faszination heutzutage die F\u00fchrungsetagen durchzieht, sich inzwischen aber zunehmend auch in der Bev\u00f6lkerung breit macht. Das Wort <em>fetiche<\/em> hat nicht umsonst im Portugiesischen und bei seinem Weg \u00fcber das Franz\u00f6sische die Bedeutung <em>Verhexen<\/em> oder <em>Verzauberung<\/em> bekommen.<\/p>\n<h3><strong>Der Technofetischismus der Unternehmen<\/strong><\/h3>\n<p>Als kleiner Bruder der Wissenschaft war die Technik nicht immer ma\u00dfgeblich f\u00fcr die menschliche Entwicklung. Man muss das Interesse der Herrschenden durch den Lauf der Geschichte verfolgen, um technische Spitzenleistung als Mittel f\u00fcr Vorherrschaft zu finden.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Metallurgie erm\u00f6glichte im Alten Mesopotamien aufeinanderfolgenden Reichen eine Verbesserung ihrer Bewaffnung. \u00c4hnlich bedeutend waren Erfahrungen und zunehmendes K\u00f6nnen beim Schiffsbau f\u00fcr die nachfolgende Erweiterung der Kolonien, und weiter so, bis zu Massenvernichtungsger\u00e4ten, die Millionen von Leben dahinrafften und schlie\u00dflich zum Grauen der atomaren R\u00fcstung f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Digitale Automatisierung, wie sie jetzt von den Chefetagen der Unternehmen vorgeschrieben wird, kennt nur eine einzige Maxime \u2013 Gewinn um jeden Preis. Ohne in erster Linie dem Allgemeinwohl zu dienen, legt sie es auf Dienstleistungen und Funktionen an, bei denen das Absch\u00f6pfen und Vermarkten von Daten Vorrang hat, die \u00dcberwachung, Manipulation, Desinformation und Ausbeutung und, wie k\u00f6nnte es anders sein, die Vervollkommnung von Mordinstrumenten.<\/p>\n<p>Aber mit Hilfe eben dieser Technik dringt die Werbewirtschaft in unsere intimsten Bereiche vor; sie nutzt ausgekl\u00fcgelte \u201eindividuelle\u201c Funktionen, um uns glauben zu machen, Automatisierung sei ein Universalheilmittel zur L\u00f6sung aller Probleme und sozialen Spannungen.<\/p>\n<p>Technische <em>\u201eInnovation\u201c<\/em> erscheint wie eine Art religi\u00f6ses Mantra als einzige Antwort, wenn es um die Behebung der allgemeinen Systemkrise geht. So k\u00f6nnten zum Beispiel Umwelt- und Klimasch\u00e4den angeblich durch den Verkauf ausgefeilter Stromsparsysteme vermieden werden, anstatt \u00fcber einen angemessenen Ausgleich des bedenkenlosen Stromverbrauchs der reichen Weltgegenden nachzudenken, um dem Bedarf der verarmten V\u00f6lker nachzukommen.<\/p>\n<p>Ebenso wird die sprachlich-begriffliche F\u00e4higkeit von gewissen Anwendungen sogenannter \u201e<em>k\u00fcnstlicher Intelligenz\u201c<\/em> gepriesen, w\u00e4hrend gleichzeitig in den F\u00fchrungsgremien das Fehlen von wirklicher Intelligenz und politischem Willen Programme zur Beseitigung von Hunger und Elend verhindert.<\/p>\n<p>Vielerorts gibt es keinen bezahlbaren, (oder auch gar keinen) Zugang zu medizinischer Versorgung, w\u00e4hrend anderswo die rasante medizintechnische Verfeinerung Spitzenwerte erreicht.<\/p>\n<p>Das Bildungswesen, das sich r\u00fcckbesinnen m\u00fcsste auf seine eigentliche Aufgabe einer F\u00f6rderung menschlicher Entwicklung, droht st\u00e4ndig mehr in die Gedankengef\u00e4ngnisse der Unternehmensausbildung eingepfercht zu werden.<\/p>\n<p>Verschiedenste Formen von Gewalt breiten ihre Tentakel immer weiter aus, wenn auch die Werbung eine Art digitales Paradies unbegrenzter M\u00f6glichkeiten verspricht. Dabei wird Chatten mit liebensw\u00fcrdigen Bots mit menschlichen Namen in keinster Weise das tiefe Gef\u00fchl der Einsamkeit beseitigen, an dem eine wachsende Zahl von Menschen leidet, ehe die zunehmende Aufl\u00f6sung alle sozialen Bindungen beseitigt haben wird.<\/p>\n<p>Unterdessen bewirken diese selben Technologien einen Verfall der Arbeitswelt, eine Monopolisierung der menschlichen Beziehungen, hemmungslose Finanzspekulation, Zunahme des Gro\u00dfgrundbesitzes, \u00fcberm\u00e4\u00dfige Ausbeutung der Rohstoffe, Fortbestand des Kulktursuprematismus sowie Verbreitung von Internetkriminalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Big-Tech-Unternehmen, die ihre Produktpalette als einzig m\u00f6gliche Zukunft darstellen, tun dies ganz offensichtlich lediglich einzig zur Erweiterung ihrer Gesch\u00e4fte und zur Vergr\u00f6\u00dferung der Abh\u00e4ngigkeit von ihren Produkten \u2013 ein Teufelskreis neuer neokolonialer Abh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Kann die Menschheit ihr Schicksal den Absichten der F\u00fchrungskr\u00e4fte, Aktion\u00e4re und Entwickler der Firmen anvertrauen, die von dieser Technofetischismus-Ideologie erf\u00fcllt sind? Zweifellos nicht.<\/p>\n<h3><strong>Fortschrittlicher Techno-Fetischismus<\/strong><\/h3>\n<p>Um nicht \u201ezur\u00fcckzubleiben\u201c, und wom\u00f6glich in bester Absicht, tappen Regierungen, F\u00fchrungskr\u00e4fte und Vereine in die Technosucht-Falle. Ihr Denken folgt einer einspurigen, geradlinigen irreversiblen Logik, die sie dazu verleitet, scheinbaren Almosen zu verfallen \u2013 wie kostenlosen Funktionen und Apps \u2013 und damit der von den gro\u00dfen Firmen vorgezeichneten Richtung zu folgen, ohne zu merken, dass sie auf diese Weise unversehens in gr\u00f6\u00dfere Abh\u00e4ngigkeit geraten.<\/p>\n<p>Damit suchen die Regierungsstellen (die heute wenig zu entscheiden haben), dem Rammbock des Gro\u00dfkapitals kurzlebige Antworten gegen\u00fcber zu stellen, dessen Zielrichtung jetzt auf eine \u201eZusammenf\u00fchrung\u201c von Systemen gerichtet ist \u2013 von neuronalen Netzen, Quantenrechnen, Robotik und Digitalisierung der materiellen Welt.<\/p>\n<p>Einerseits will die politische Prominenz sich als \u201eNeuerer\u201c pr\u00e4sentieren, um bei der n\u00e4chsten Wahl nicht die Gunst der W\u00e4hlerschaft zu verlieren. Gleichzeitig folgen diese selben Akteure noch der industrialistischen Logik des vorigen Jahrhunderts, wenn auch mit einfacheren, aber ebenso wirksamen Werkzeugen.<\/p>\n<p>Allerdings greifen auch gewisse intellektuelle Kreise solche Mittel auf und gelangen damit zu \u00e4hnlich entmenschlichenden Ergebnissen, wenn sie Differenzen beilegen wollen oder Entscheidungen treffen mit Hilfe von Anwendungen, die von politisch ganz anders orientierten Organisationen entwickelt worden sind, als sie es eigentlich beabsichtigt hatten.<\/p>\n<p>Wo bleibt aber dann das kritische Denken, wo bleibt Gespr\u00e4ch und Entscheidung? Wo bleibt die menschliche F\u00e4higkeit nachzudenken und neue Gesichtspunkte und Vorschl\u00e4ge einzubringen?<\/p>\n<p>Ob wohl die Scheichs, die die bin\u00e4ren Schaltkreise beherrschen, und von denen entschieden wird, was, und was nicht in den sogenannten \u201esozialen Netzwerken\u201c gesagt werden darf, in einem Anfall von Mitgef\u00fchl und Klarsicht an einem revolution\u00e4ren Vorsto\u00df sozialer Bewegungen Gefallen finden werden?<\/p>\n<p>Werden sie ihre Algorithmen entschieden im Sinne eines echten Wandels umstellen, oder machen sie so weiter, mit einer Lawine von Werbung und F\u00fcllmaterial, ein paar kl\u00e4glichen Ans\u00e4tzen, damit das Ganze ein bisschen demokratisch und pluralistisch aussieht?<\/p>\n<p>Wir alle, die wir uns eine ganz andere Welt w\u00fcnschen, m\u00fcssen solche Fragen jedenfalls \u00e4u\u00dferst ernst genommen werden.<\/p>\n<h3><strong>Die Technophobie<\/strong><\/h3>\n<p>Die \u201eLudditen\u201c waren eine englische Protestbewegung des neunzehnten Jahrhunderts, die unter anderem Maschinen zerst\u00f6rten, um sich gegen die Einf\u00fchrung von automatischen Web- und Spinnmaschinen zu wehren, durch die sie die Arbeitspl\u00e4tze der Weber durch weniger qualifizierte und geringer bezahlte Arbeitskr\u00e4fte bedroht sahen.<\/p>\n<p>Diese Form von Aktivismus nannte sich nach Ned Ludd, einem echten oder fiktiven Arbeiter, der aus Protest gegen die Unterdr\u00fcckung des Proletariats Textilmaschinen zerst\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Dieser historische Vorgang wird heute gew\u00f6hnlich angef\u00fchrt, um bei raschen und tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen Risiken bewusst zu machen, darauf aber mit unangebrachtem Widerstand oder ausgesprochener Technikfeindlichkeit zu reagieren, wodurch man aber zu keiner ausgewogenen Beurteilung der betreffenden technische Problematik ohne Fundamentalismus gelangt.<\/p>\n<p>Bei einer solchen Beurteilung muss nat\u00fcrlich die, die heute durch den rasanten Wandel von Werkzeug und Verfahren bewirkte Entfremdung ber\u00fccksichtigt werden, im Gegensatz zu Verfahren und Gewohnheiten, die man nur noch aus der Erinnerung fr\u00fcherer Generationen kennt. Vermutlich spielt daher eine gewisse Nostalgie mit, ein Vorbehalt gegen\u00fcber der neuen Zeit, den wir selbstkritisch ber\u00fccksichtigen sollten.<\/p>\n<p>Das steht aber durchaus nicht der Notwendigkeit entgegen, einen genauen Blick auf die Absichten zu werfen \u2013 insbesondere die wirtschaftlichen und auf Kontrollabsichten \u2013 sowie auf die gesamte Denkweise, aus der die t\u00e4glich angebotenen technischen Entwicklungen der Monopolisten entspringen.<\/p>\n<p>Ebenso wichtig ist es, die Auswirkungen auf wirtschaftliche und politische Machtkonzentration zu beachten, durch die st\u00e4ndig versucht wird, eine umfassende Ber\u00fccksichtigung und Erweiterung der Menschenrechte einzuschr\u00e4nken. Fortschritt wird f\u00fcr alle gelten, oder \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<h3><strong>Alternativer Technofetischismus<\/strong><\/h3>\n<p>Zusammen mit der Zunahme der Digitalisierung der verschiedenen Bereiche entstand seit den achtziger Jahren eine Bewegung, die nicht nur Kritik an der kapitalistischen und rein utilitaristischen Ausrichtung der wichtigsten Funktionen und Anwendungen \u00fcbte, sondern auch wirksame alternative Anwendungen entwickelte.<\/p>\n<p>Damit entstanden zunehmend \u201eFreie Technologien\u201c auf Grundlage freier Nutzung, freiem Zugang, Verbreitung und Verbesserung der Software. Solche Freiheiten f\u00fchren zu einer Schw\u00e4chung der Machtkonzentration und zur Erweiterung des kollektiven Wissens, wie auch die Anwendbarkeit und eine Verbreitung \u00fcber den unmittelbar technischen Bereich hinaus \u2013 und sie f\u00f6rdern die gute Gewohnheit, Andere solidarisch an Dingen teilhaben zu lassen, die ihnen n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle \u00fcblichen Anwendungen gibt es inzwischen von Personen, Kollektiven und sogar Staaten entwickelte Apps, wenn sie gemerkt haben, wie wichtig es ist, sich vom Joch kommerzieller Firmen frei zu machen, ohne auf die Vorteile zu verzichten.<\/p>\n<p>Trotzdem sollte man die M\u00f6glichkeit eines \u201ealternativen Technofetischismus\u201c bedenken, der den Widerstand gegen das kapitalistische System zu einem blo\u00dfen Wechsel der technischen Konsumgewohnheiten werden lie\u00dfe \u2013 anders ausgedr\u00fcckt: eine Revolution machen, indem man lediglich seine Konsumgewohnheiten \u00e4ndert, zum Beispiel auf eine bestimmte Cola-Sorte zu verzichten.<\/p>\n<p>Wenn Egoismus unser menschliches Zusammenleben korrumpiert, sollte er nicht durch Computerprogramme angegangen werden, sondern durch ein solidarisches Miteinander, das die Mauern des Egoismus \u00fcberwindet.<\/p>\n<p>Technologie ist ja lediglich eine der Fronten zur System\u00fcberwindung. Man darf nicht vergessen, dass sich das gegenw\u00e4rtig vorherrschende Digitalgesch\u00e4ft sofort \u00e4ndern wird, wenn seine Rentabilit\u00e4t sich im Vergleich zu anderen Anwendungen vermindert, die den Investmentfonds mehr Gewinn versprechen.<\/p>\n<p>Jedenfalls sollten wir die Tendenz zum R\u00fcckzug in die Bequemlichkeit des Computerwesens wie eine sch\u00e4dliche Malware meiden; dagegen ist es fundamental wichtig, den revolution\u00e4ren Impuls mit anderen sozialen und politischen Bewegungen zu verbinden. In diesem Sinn stellt ein Beitrag von Know-how aus dem technologischen Bereich ein wesentliches Element der kommenden Ver\u00e4nderungen dar.<\/p>\n<h3><strong>Sinn der Technik oder sinnvolle Technik<\/strong><\/h3>\n<p>Technologie hat nur Sinn, wenn sie dazu beitr\u00e4gt, Schmerz und Leid der Menschheit zu \u00fcberwinden. Eine solche Entwicklung darf weder durch Handelsklauseln oder Abschottungen behindert, noch auf bestimmte Regionen der Erde begrenzt werden, wodurch neue Ungleichheit geschaffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Auch die \u201eSpillover\u201c-Theorie mit der Annahme, dass bestimmte wissenschaftliche und technische Abl\u00e4ufe sich aus gewissen Bereichen von selbst ausbreiten, ist lediglich eine von der kapitalistischen Ideologie benutzte Verschleierung, um Ungleichheiten zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Vermenschlichung der Technologie mag f\u00fcr manche unsinnig klingen, da doch alle Technik von Menschen stammt; andere sehen das als Widerspruch, als ob <em>\u201edas Menschliche\u201c<\/em> sich in einer der kalten Mechanik entgegenstehenden oder fremden Sph\u00e4re bef\u00e4nde.<\/p>\n<p>Will man aber eine Weltgesellschaft schaffen, die der Menschenw\u00fcrde entspricht, so ist gerade dies der einzuschlagende Weg. Technik menschenw\u00fcrdig zu machen, hei\u00dft beim Abw\u00e4gen eines Verfahrens nicht blo\u00df den praktischen oder wirtschaftlichen Nutzen zu bedenken, sondern auch das seelische Wohlergehen und Befinden der Menschen.<\/p>\n<p>Wollen wir die Freiheit des Menschen umfassend erweitern, so m\u00fcsste jede technische Innovation mit einer Ethik einhergehen, denn gerade im \u00dcberwinden von Schwierigkeiten und Hindernissen liegt das Wesen der Bewusstseinsentwicklung.<\/p>\n<p>Verstehen wir das Wesen des Menschen als ein historisches, dessen Sozialverhalten nicht nur die Umwelt ver\u00e4ndert, sondern auch das eigene Befinden, seine scheinbar unver\u00e4nderliche Natur, so wird das unsere Schritte entschlossen zu neuen Horizonten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Diese neue Welt wird jedoch nicht einfach durch Ver\u00e4nderung \u00e4u\u00dferer Technik entstehen, sondern sie erfordert gleichzeitig einen grunds\u00e4tzlichen Wandel in uns selbst, der sich an neuen Werten, Verhaltensweisen und Zielsetzungen ausrichtet. Die Technik menschlich zu machen, wird somit ein Teilbereich der gro\u00dfen Aufgabe einer menschlichen Erde.<\/p>\n<p><em><strong>Die \u00dcbersetzung aus dem Spanischen wurde von Bruno Sandk\u00fchler vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gab nat\u00fcrlich Erfindungen, die das Sozialgef\u00fcge radikal ver\u00e4ndert haben. Es waren menschliche Sch\u00f6pfungen, die von dem beharrlichen Streben nach Verbesserung inspiriert waren und die uns wissenschaftlich oder technisch unabh\u00e4ngiger gemacht haben. 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