{"id":2603525,"date":"2025-05-09T17:04:41","date_gmt":"2025-05-09T16:04:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2603525"},"modified":"2025-05-09T17:04:41","modified_gmt":"2025-05-09T16:04:41","slug":"lateinamerika-bilanz-faellt-durchzogen-bis-ernuechternd-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/05\/lateinamerika-bilanz-faellt-durchzogen-bis-ernuechternd-aus\/","title":{"rendered":"Lateinamerika: Bilanz f\u00e4llt durchzogen bis ern\u00fcchternd aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>In einigen L\u00e4ndern des Subkontinents r\u00fccken Neuwahlen n\u00e4her oder haben k\u00fcrzlich stattgefunden. Zeit f\u00fcr eine Zwischenbilanz.<\/strong><\/p>\n<p><em>Romeo Rey f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/lateinamerika-bilanz-faellt-durchzogen-bis-ernuechternd-aus\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<p>Seit Anfang 2022 regiert in <strong>Chile<\/strong> eine gem\u00e4ssigt linke Koalition unter der F\u00fchrung des 39-j\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gabriel_Boric\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gabriel Boric<\/a>. Die Zeitschrift \u00ab<a href=\"https:\/\/lateinamerika-nachrichten.de\/artikel\/zwischen-enttaeuschung-und-ratlosigkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lateinamerika Nachrichten<\/a>\u00bb zieht in einem ihrer Monatshefte Bilanz. Die Analyse vermittelt den Eindruck von Entt\u00e4uschung und Ratlosigkeit. Sogar von Stillstand ist die Rede. Durch die Machtverh\u00e4ltnisse in der Legislative sind der Linken die H\u00e4nde gebunden. Mit diesem Umstand m\u00fcssen die meisten Regierungen in Lateinamerika, die strukturelle Reformen anstreben, zurechtkommen.<\/p>\n<p>Entscheidend war in Chile die Niederlage bei der Volksbefragung \u00fcber den ersten, deutlich linkspopulistisch angehauchten Entwurf zu einer neuen Staatsverfassung. Auch den zweiten Entwurf, diesmal von konservativen Kr\u00e4ften diktiert, lehnte das Volk ab. So bleibt Pinochets Grundgesetz aus dem Jahr 1980 auf unbestimmte Zeit in Kraft \u2013 und das wirkt fast auf die gesamte Arbeit in Regierung und Parlament l\u00e4hmend.<\/p>\n<p>Immerhin ist es gelungen, die Inflation von 12 auf 4 Prozent zu dr\u00fccken und den gesetzlichen Mindestlohn auf umgerechnet rund 500 Euro anzuheben. Auch konnte die Regierung in dem f\u00fcr Chile so wichtigen Kupferbergbau neue Steuern durchsetzen. Die zus\u00e4tzlichen Einnahmen werden an die Provinzen weitergeleitet und gleichzeitig wird der bisher straffe Zentralismus etwas gelockert.<\/p>\n<p><strong>Chile: Kleinfischer k\u00e4mpfen f\u00fcr Fangrechte<\/strong><\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6ssten Sorgen der Bev\u00f6lkerung ist die wachsende Bedrohung durch Kriminalit\u00e4t vor allem in der Hauptstadt Santiago. Dazu kommen Skandale und Querelen zwischen verschiedenen Sektoren des politischen Spektrums sowie immer wiederkehrende Exzesse von Polizeigewalt, was haupts\u00e4chlich dem Erbe der Diktatur zuzuschreiben ist. Das ist aktuell auch bei einem endlosen Seilziehen um ein neues Fischereigesetz zu beobachten, wie \u00ab<a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2025\/03\/274533\/proteste-der-fischereikooperativen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">amerika21<\/a>\u00bb berichtet. Das neue Gesetz soll Kooperativen von Kleinfischern h\u00f6here Fangquoten sichern. Doch die rechte Mehrheit im Senat verschleppt die Verabschiedung und versucht den Gesetzesentwurf zu Gunsten der industriellen Grossfischerei zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Seit den Zeiten des uneingeschr\u00e4nkten Neoliberalismus beherrschen eiskalte Interessen des Grosskapitals das wirtschaftliche Geschehen in Chile. Die konservative Mehrheit im Kongress l\u00e4sst die Haie der Fischereiindustrie gew\u00e4hren, obwohl dabei weite Abschnitte der gut 4000 Kilometer langen Pazifikk\u00fcste r\u00fccksichtslos leergefischt werden. Das zwingt die Regierung immer wieder, f\u00fcr manche Fischarten ein Fang- und Konsumverbot anzuordnen. F\u00fcr die kleingewerbliche Fischerei, von der in Chile viele tausend Familien existenziell abh\u00e4ngig sind, ist nur eine Seemeile (knapp zwei Kilometer ab K\u00fcste) freigegeben. Kleinfischer, die sich gegen diese Ungerechtigkeit auflehnen, werden von militarisierten Polizeitruppen niedergekn\u00fcppelt.<\/p>\n<p>Was in Chile auch unter Pr\u00e4sident Boric schiefgeht, versucht ein lokaler Politikwissenschaftler zu ergr\u00fcnden, dessen Analyse in der spanischen Zeitschrift \u00ab<a href=\"https:\/\/agendapublica.es\/noticia\/19786\/boric-izquierda-chilena-ante-reto-revalidar-poder?utm_source=Agenda+P%C3%BAblica&amp;utm_campaign=23a8c2cd88-EMAIL_CAMPAIGN_2020_10_08_05_49_COPY_01&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_452c1be54e-23a8c2cd88-116880205\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Agenda publica<\/a>\u00bb nachzulesen ist. Der Autor vergleicht die Herrschaft des jungen Pr\u00e4sidenten mit jener anderer Staatsoberh\u00e4upter nach der Pinochet-\u00c4ra. Diese h\u00e4tten die M\u00f6glichkeit struktureller Reformen gegen die vielf\u00e4ltigen Widerst\u00e4nde von rechts realistischer eingesch\u00e4tzt und damit \u2013 allerdings bescheidene \u2013 Ziele erreicht.<\/p>\n<p>Immerhin r\u00e4umt der Autor ein, dass Boric Lehren gezogen habe aus seiner bisherigen Amtszeit. Was seine Arbeit erschwere, sei die zunehmende Fragmentierung in der Regierungskoalition \u2013 eine Tendenz zur Spaltung, die inzwischen auch im Lager der konservativen Opposition zu beobachten ist. Unter solchen Umst\u00e4nden ist es klar, dass dem amtierenden Pr\u00e4sidenten die Zeit davonrennt. Bereits fahren Anh\u00e4nger und Gegner ihre Gesch\u00fctze auf f\u00fcr die allgemeinen Wahlen im Oktober dieses Jahres.<\/p>\n<p><strong>Argentinien: Der Schuldenberg wird immer gr\u00f6sser<\/strong><\/p>\n<p>Eine Zwischenbilanz zu <strong>Argentinien <\/strong>18 Monate nach dem Wahlsieg von Javier Milei ist auf der klar linksgerichteten Plattform \u00ab<a href=\"https:\/\/geopoliticaleconomy.com\/2025\/03\/10\/javier-milei-argentina-imf-debt-trap-loan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Geopolitical Economy<\/a>\u00bb erschienen. Hier wird die These aufgestellt, dass der \u00ablibert\u00e4re\u00bb, in Wirklichkeit ultraneoliberale Staatschef die Grundlagen der argentinischen \u00d6konomie zerst\u00f6re, um das Vordringen des multinationalen Kapitals zu beg\u00fcnstigen und damit das Land in eine Kolonie zu verwandeln.<\/p>\n<p>Die Analyse vergleicht die Schuldenpolitik von N\u00e9stor und Cristina Kirchner mit jener von konservativen und neoliberalen Staatschefs wie Menem, Macri und neuerdings Milei und urteilt \u00fcber langfristige Folgen. Demnach ist die Politik der letztgenannten aus neutraler Warte vor allem in makro\u00f6konomischer Hinsicht verheerender und in sozialen Belangen schlicht katastrophal. Als Illustration mag hier das Gespr\u00e4ch mit dem Erzbischof von Buenos Aires dienen, das die deutsche Journalistin Gaby Weber, die seit Jahrzehnten in Argentinien lebt, f\u00fcr das \u00ab<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/erzbischof-carrara-ueber-die-argentinische-kettensaege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Overton-Magazin<\/a>\u00bb gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Abschliessend zum Thema Argentinien lohnt es sich, bei \u00ab<a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2025\/04\/274606\/milei-verteidigt-kreditaufnahme\">amerika21<\/a>\u00bb nachzulesen, wie Pr\u00e4sident Milei die Aufnahme eines weiteren Megakredits beim Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) in H\u00f6he von 20 Milliarden US-Dollar rechtfertigt. Damit schuldet Argentinien allein dem IWF rund 60 Milliarden Dollar \u2013 weltweit ein absoluter Rekord. Nach monatelangen Diskussionen schliesst dieser Vertrag mit einer Klausel, die erste Schritte zu einer Lockerung des bisher straff kontrollierten Devisenhandels enth\u00e4lt \u2013 ein in jeder Hinsicht heisses Eisen.<\/p>\n<p><strong>Paraguay: Massenproteste f\u00fcr soziale Gerechtigkeit<\/strong><\/p>\n<p><strong>Paraguay<\/strong> scheint aus einem schier endlosen D\u00e4mmerzustand zu erwachen. Wie \u00ab<a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2025\/03\/274493\/paraguay-massenproteste\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">amerika21<\/a>\u00bb berichtet, demonstrieren Scharen von Studentinnen und Studenten, denen sich Tausende von Kleinbauern anschliessen, gegen die seit 1953 fast ununterbrochen herrschende Colorado-Regierung (die \u00abRoten\u00bb). Rot ist in diesem Land nicht die Farbe linksgerichteter Kr\u00e4fte, sondern der Konservativen aller Gattung. Der Protest richtet sich gegen deren Herrschaft im Allgemeinen, im Besonderen aber gegen die Verteilung von finanziellen Mitteln, die reichlich in die Staatskasse fliessen.<\/p>\n<p>Die Regierung in Asunci\u00f3n kassiert Jahr f\u00fcr Jahr Milliarden Dollars aus den Ertr\u00e4gen von zwei der gr\u00f6ssten Wasserkraftwerke der Welt \u2013 Itaip\u00fa und Yacyret\u00e1. Da beide Kraftwerke an Grenzfl\u00fcssen zu Brasilien respektive Argentinien liegen, hat Paraguay ein vertragliches Recht auf die H\u00e4lfte des erwirtschafteten Profits \u2013 so viel Geld, dass die Colorado-Regierung kaum weiss, wohin damit. In der Praxis steckt die Regierung quasi unbegrenzte Summen in den Bau und Ausbau von Einkaufszentren, in denen jeder erdenkliche Luxus f\u00fcr die Oberschicht angeboten wird, doch bei sozialen Ausgaben und den Budgets f\u00fcr die Bildung knausert die Regierung. Auch Massnahmen f\u00fcr eine Agrar- und Landreform kommen nicht vom Fleck. Gleichzeitig werden Polizei und Armee hochger\u00fcstet, um einen drohenden Volksaufstand in Schach zu halten.<\/p>\n<p><strong>Brasilien: Ex-Pr\u00e4sident Bolsonaro droht lange Haftstrafe<\/strong><\/p>\n<p>In <strong>Brasilien<\/strong> steht der Prozess gegen den fr\u00fcheren rechtspopulistischen Staatschef Jair Messias Bolsonaro im Mittelpunkt des Interesses. Bolsonaro wird vorgeworfen, nach seiner Wahlniederlage im Oktober 2022 einen Putsch gegen die Regierung seines Nachfolgers Lula da Silva geplant zu haben. Anders als sein erkl\u00e4rtes Vorbild Donald Trump, soll Bolsonaro nicht ungeschoren davonkommen, schreibt \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/mundo\/articles\/cd0n1ng3l33o\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BBCMundo<\/a>\u00bb. Brasiliens oberster Richter Alexandre de Moraes, der selber im Visier der Putschisten stand, scheint entschlossen, den Prozess gegen Bolsonaro und seine Mitverschw\u00f6rer mit harter Konsequenz durchzuziehen. Der Fall gilt als spektakul\u00e4rstes Verfahren in der Justizgeschichte Brasiliens. Bolsonaro droht eine Haftstrafe bis zu 40 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Ecuador: Amtierender Pr\u00e4sident setzt sich bei Stichwahl durch<\/strong><\/p>\n<p>In <strong>Ecuador<\/strong> bleibt Daniel Noboa Pr\u00e4sident. Der junge Staatschef hat die Stichwahl am 13. April mit einem \u00fcberraschend klaren Ergebnis gewonnen. 11 Prozent betrug sein Vorsprung auf die linksgerichtete Kandidatin Luisa Gonz\u00e1lez, die rund 44 Prozent der Stimmen erhielt.<\/p>\n<p>Noboa ist der Sohn des reichsten Mannes im Land und ein \u00fcberzeugter Anh\u00e4nger neoliberaler Politik. Seit etwas mehr als 16 Monaten ist er Pr\u00e4sident Ecuadors. Noboa hatte Gonz\u00e1lez bereits vor zwei Monaten in der ersten Wahlrunde besiegt, damals allerdings mit einem hauchd\u00fcnnen Vorsprung. Die W\u00e4hlerwanderung von rund einer Million wirft auch nach der Analyse im \u00ab<a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/lateinamerika\/artikel\/starker-mann-schwache-institutionen-8225\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IPG Journal<\/a>\u00bb Fragen auf: Aus welchen Segmenten der Bev\u00f6lkerung stammen diese Stimmen zu Gunsten des Milliard\u00e4rspr\u00f6sslings? Wie hat die aktuelle schwere Wirtschaftskrise die Wahl beeinflusst? Was verspricht man sich von der Justiz, die als korrupt und \u00fcberfordert gilt? Wie soll diese im Verbund mit einer stockkonservativen Regierung die \u00fcberm\u00e4chtig gewordene Drogenmafia in Schach halten? Ein Kommentar in der deutschen Tageszeitung \u00ab<a href=\"https:\/\/taz.de\/Praesidentschaftswahlen-in-Ecuador\/!6082526\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">taz<\/a>\u00bb macht deutlich, dass nach der Wahl Noboas vor allem der \u00e4rmere Teil der Bev\u00f6lkerung Ecuadors noch mehr leiden wird.<\/p>\n<p><strong>Honduras: Magere Bilanz einer Hoffnungstr\u00e4gerin<\/strong><\/p>\n<p>Bei Halbzeit der Legislatur wird auch in <strong>Honduras<\/strong> eine Zwischenbilanz gezogen. Knut Henkel, Korrespondent der \u00abtaz\u00bb in Zentralamerika, st\u00fctzt sich <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zwei-Jahre-Xiomara-Castro-in-Honduras\/!5998139\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bei seiner Einsch\u00e4tzung<\/a> vor allem auf Aussagen des popul\u00e4ren Jesuiten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A1bio_de_Melo\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Padre Melo<\/a>. Dieser kritisiert die Kommunikationsstrategie der Regierung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xiomara_Castro\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Xiomara Castro<\/a>, einer Politikerin, die sich auf sozialdemokratischen Spuren voranzutasten versucht. Nun gilt die honduranische Innenpolitik als ein System, wo \u00abSeilschaften, Patronage \u2026 und Korruption seit Jahrzehnten zum politischen Alltag geh\u00f6ren\u00bb. Immerhin: Die gegenw\u00e4rtige Regierung in Tegucigalpa habe bis dato keinen schweren Skandal zu beklagen. Dank gelungener Koalition mit der Liberalen Partei habe die Regierung von Xiomara Castro einige Reformen durchboxen k\u00f6nnen. Dennoch haben seit 2023 sch\u00e4tzungsweise 200\u2018000 Menschen ihre Heimat Honduras verlassen und damit ihre Hoffnungslosigkeit gegen\u00fcber der herrschenden Politik zum Ausdruck gebracht. Der Exodus hat in den allermeisten F\u00e4llen nur ein Ziel: die USA. Doch seit Donald Trump die Grenzen am Rio Grande dicht gemacht hat, ist f\u00fcr die meisten Migranten in Mexiko Endstation.<\/p>\n<p><strong>El Salvador: Mega-Gef\u00e4ngnis f\u00fcr 40\u2019000 Insassen<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls in der \u00abtaz\u00bb wird ein beredtes Zeugnis von der j\u00fcngeren Entwicklung im Kleinstaat <strong>El Salvador<\/strong> abgelegt. Die Lebensbedingungen waren wegen der Ausbreitung der gef\u00fcrchteten Mara-Jugendbanden in den letzten Jahren katastrophal. Mit einer <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zivilgesellschaft-in-El-Salvador\/!6074993\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Politik der ultra-harten Hand<\/a> konnte der junge Pr\u00e4sident Nayib Bukele Entf\u00fchrungen und Erpressungen dieser Banden sp\u00fcrbar reduzieren, wenn nicht gar verhindern. Dabei spielte die Er\u00f6ffnung einer neuen gigantischen Haftanstalt f\u00fcr 40\u2018000 Insassen eine Schl\u00fcsselrolle.<\/p>\n<p>Der Preis f\u00fcr diese repressive Kampagne ist nicht kalkulierbar. An die 10\u2018000 Personen werden im Gef\u00e4ngnis ausserhalb der Hauptstadt San Salvador in \u00e4usserst prek\u00e4ren und erniedrigenden Verh\u00e4ltnissen f\u00fcr unbestimmte Zeit festgehalten. Schreiendes Unrecht geschieht dann, wenn Verhaftungen willk\u00fcrlich oder auf blossen Verdacht hin erfolgen. In einem Staat, dessen Justiz schwerf\u00e4llig und bestechlich ist, darf niemand auf ein faires Gerichtsverfahren hoffen. Solche Unrechtsf\u00e4lle sollen zu Hunderten vorgekommen sein \u2013 manchmal bloss, weil jemand zur falschen Zeit am falschen Ort war. Es ist v\u00f6llig unklar, was mit den inhaftierten M\u00e4nnern passiert. Bleiben sie f\u00fcr immer im Gef\u00e4ngnis? Oder kommen sie traumatisiert wieder heraus? Werden sie jemals einen Job finden oder sind sie ein Leben lang stigmatisiert, auch wenn sie unschuldig im Gef\u00e4ngnis sassen?<\/p>\n<p><strong>Panama verl\u00e4sst Chinas \u00abNeue Seidenstrasse\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Die demokratisch gew\u00e4hlte Regierung von <strong>Panama <\/strong>hat sich im Streit um die Rechte \u00fcber den Kanal zu bemerkenswerten Konzessionen gegen\u00fcber Washington durchgerungen. Die chinesische Verwaltung in den H\u00e4fen am Nord- und am S\u00fcdende der Wasserstrasse soll \u00fcber eine Milliarde US-Dollar Konzessionsgeb\u00fchren nicht vertragsgem\u00e4ss mit dem panamaischen Staat abgerechnet haben. Eine Untersuchung mit chinesischer Beteiligung soll nun Klarheit bringen, berichtet \u00ab<a href=\"https:\/\/www.lanacion.com.ar\/el-mundo\/panama-acordo-con-estados-unidos-reducir-la-problematica-presencia-china-en-el-canal-nid08042025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">La Nacion<\/a>\u00bb \u00a0(Buenos Aires). Pr\u00e4sident Jos\u00e9 Ra\u00fal Mulino k\u00fcndigte an, sein Land werde sich aus dem chinesischen Handels- und Investitionsprogramm \u00abNeue Seidenstrasse\u00bb zur\u00fcckziehen. Man wolle die \u00abproblematische Pr\u00e4senz [Chinas am Isthmus] reduzieren\u00bb \u2013 auf wessen Wunsch wohl?<\/p>\n<div id=\"attachment_2603531\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2603531\" class=\"wp-image-2603531 size-medium\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_3385-192x300.png\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_3385-192x300.png 192w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_3385.png 602w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><p id=\"caption-attachment-2603531\" class=\"wp-caption-text\">Romeo Rey, Die Geschichte Lateinamerikas vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart, 284 Seiten, 3. Auflage, C.H.Beck 2015, CHF 22.30<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einigen L\u00e4ndern des Subkontinents r\u00fccken Neuwahlen n\u00e4her oder haben k\u00fcrzlich stattgefunden. Zeit f\u00fcr eine Zwischenbilanz. Romeo Rey f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber Seit Anfang 2022 regiert in Chile eine gem\u00e4ssigt linke Koalition unter der F\u00fchrung des 39-j\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten Gabriel Boric.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1855,"featured_media":2603532,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9168,9154],"tags":[10608,9821,94133,25213],"class_list":["post-2603525","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik","category-suedamerika","tag-chile-de","tag-demokratie","tag-gabriel-boric-de","tag-neoliberalismus"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Lateinamerika: Bilanz f\u00e4llt durchzogen bis ern\u00fcchternd aus<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"In einigen L\u00e4ndern des Subkontinents r\u00fccken Neuwahlen n\u00e4her oder haben k\u00fcrzlich stattgefunden. 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