{"id":2603239,"date":"2025-05-08T11:42:44","date_gmt":"2025-05-08T10:42:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2603239"},"modified":"2025-05-08T11:45:43","modified_gmt":"2025-05-08T10:45:43","slug":"blackout-in-spanien-ein-von-spekulationen-und-luegen-verdecktes-warnzeichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/05\/blackout-in-spanien-ein-von-spekulationen-und-luegen-verdecktes-warnzeichen\/","title":{"rendered":"Blackout in Spanien \u2014 ein von Spekulationen und L\u00fcgen verdecktes Warnzeichen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie jedes ungew\u00f6hnliche Ereignis von einer gewissen Relevanz ist auch der spanische Stromausfall vom 28. April, der (mittlerweile) unkontrollierbaren Flut der Massenkommunikation zum Opfer gefallen.<\/strong><\/p>\n<p>Nahezu alles dar\u00fcber wurde zun\u00e4chst von den Medien verbreitet, falsch oder verf\u00e4lscht mit dem Ergebnis einer derartigen Konfusion, dass der tats\u00e4chliche Ablauf \u2013 soweit er \u00fcberhaupt irgendwann nachgewiesen wurde \u2013 keine Bedeutung mehr hatte. Aber der Reihe nach.<\/p>\n<p>Der Ausfall war vor allem kein totaler, wie beim italienischen Blackout von 2003, bei dem s\u00e4mtliche Generatoren getrennt wurden und einzeln neu gestartet werden mussten. Das beweist der erheblich k\u00fcrzere Zeitraum bis zur Wiederherstellung des spanischen Netzes gegen\u00fcber dem von 2003 in Italien.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Ursachen war die Rede von angeblichen atmosph\u00e4rischen Extremsituationen, von Unterbrechung der Stromlieferung aus Frankreich (insbesondere von einem gro\u00dfen Atomkraftwerk), von der Anf\u00e4lligkeit des europ\u00e4ischen Netzes, in das Spanien (wegen seiner geographischen Lage) nicht voll integriert sei, und nat\u00fcrlich von einem Angriff der notorischen russischen Hacker.<\/p>\n<p>Lassen wir das Gerede vom Hackerangriff und den Wetterst\u00f6rungen beiseite und schauen die \u00fcber das europ\u00e4ische Netz verbreiteten Behauptungen genauer an. Es handelt sich dabei um ein sehr weit gespanntes Verbundsystem der \u00dcbertragung der Elektroenergie, und der tats\u00e4chliche Energieaustausch zwischen den einzelnen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern betrifft nur einen geringen Prozentsatz der in Europa produzierten Energie; deshalb ist die Annahme v\u00f6llig abwegig, dass bei einem Ausfall in einem Land automatisch das Nachbarland (ganz zu schweigen ganz Europa) allein auf Grund einer bestehenden Leitungsverbindung als Reserve dienen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Vor allem gibt es eine technische Grenze, die nicht \u00fcberwunden werden kann: Jede elektrische Leitung vertr\u00e4gt nur eine bestimmte Belastung, weshalb der Austausch zwischen zwei L\u00e4ndern von der Zahl der Verbindungen abh\u00e4ngt, und die sind aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht so zahlreich wie man denkt.<\/p>\n<p>Ein elektrisches Netz besteht aus \u201eMaschen\u201c mit dem doppelten Zweck einer ausgeglichenen Verteilung der Netzbelastung, und der Abgrenzung eines Bereichs, damit im Falle eines lokalen Schadens nicht das ganze Netz in Mitleidenschaft gezogen wird. So geschieht es im Fall \u00f6rtlicher Stromausf\u00e4lle, wenn in einem Teilgebiet das Licht ausgeht, w\u00e4hrend im Rest des Landes alles normal funktioniert. W\u00fcrde dieses Konzept auf das gesamte europ\u00e4ische Stromnetz \u00fcbertragen, entst\u00fcnde durch eine vollst\u00e4ndige Vernetzung der L\u00e4nder mit zahlreichen Leitungen ein erhebliches Risiko. Ein Blackout wie der in Spanien k\u00f6nnte dann weitaus gravierendere Kettenreaktionen ausl\u00f6sen als jene, die bislang in Portugal und Frankreich beobachtet wurden.<\/p>\n<p>Im Grunde ist f\u00fcr jedes Land eine Selbstversorgung durch ein autonomes Stromnetz anzustreben, um in jeglicher Situation bestehen zu k\u00f6nnen, inbegriffen die erneute Inbetriebnahme nach einem Blackout oder die Notwenigkeit, das System ohne \u00e4u\u00dfere Energiezufuhr zu starten, indem alle Verbraucher vom Netz abgekoppelt werden.<\/p>\n<p>Aber wozu dient dann ein europ\u00e4isches Stromnetz? Abgesehen vom normalen Energieaustausch von L\u00e4ndern, wie er in 24 Stunden vorkommt und grenznahe Zonen betrifft, findet keinerlei \u00dcbertragung von Energie \u00fcber l\u00e4ngere Strecken statt, da die Leistungsverluste f\u00fcr die normalen Wechselstromleitungen zu hoch w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Der deutlichste Vorteil der der europ\u00e4ischen Vernetzung liegt letztendlich in der Stabilisierung von Spannung und Frequenz: im europ\u00e4ischen Netz liegt die maximal zul\u00e4ssige Frequenzschwankung bei 1% (50 Hertz \u00b1 0,5) und die Spannungsschwankung bei 10% (220 V\u00b1 22) allerdings f\u00fcr begrenzte Dauer.<\/p>\n<p>Zu den Ursachen des Stromausfalls (in komplexen Systemen sollte von mehreren Ursachen gesprochen werden) geh\u00f6rt sicher eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Schwankung der Netzfrequenz. Sehen wir weshalb.<\/p>\n<p>Schauen wir auf die Daten von Red electrica de Espa\u00f1a (dem Netzbetreiber). Am 28. April stand das Netz um 12:35 (3 Minuten vor dem Blackout) rechnerisch folgenderma\u00dfen: Leistungsabgabe 33.847 MW davon 26.758 (79%) aus erneuerbaren Quellen, und 7.084 MW (21%) aus nicht Erneuerbaren.<\/p>\n<p>Um 12:35 dann dieser Stand: Von 13.786 verf\u00fcgbaren MW kamen 12,652 MW (92%) aus erneuerbaren, und 1.161 (8%) aus nicht erneuerbaren Quellen, w\u00e4hrend um 13:40 der tiefste Stand erreicht war mit einer verf\u00fcgbaren Leistung von 9.516 MW, wovon 8.676 aus erneuerbaren und lediglich 840 MW aus nicht erneuerbaren Quellen: das entspricht einem Gaskombikraftwerk von 326 MW und ein paar zus\u00e4tzlichen Nebenanlagen.<\/p>\n<p>Die verf\u00fcgbare Leistung war um mehr als zwei Drittel abgesunken aber nicht auf Null, so dass die Wiederaufnahme des ganzen Netzbetriebes nach etwa zwanzig Stunden m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Der Ablauf dieses Vorgangs hat in ein paar Sekunden etwa 15.000 MW au\u00dfer Betrieb gesetzt, davon etwa 80% der kombinierten Zyklen \u2013 60% des Solarstroms und etwa 25% der Wind- und Wasserkraft.<\/p>\n<p>Damit sind wir praktisch von einem Netz \u2013 in dem 79\u202f% der Leistung aus erneuerbaren Quellen und 21\u202f% aus nicht erneuerbaren stammte \u2013 \u00fcbergegangen in ein noch gr\u00f6\u00dferes Ungleichgewicht mit 92\u202f% aus erneuerbaren und 8\u202f% aus nicht erneuerbaren Quellen.<\/p>\n<p>Um das zu verstehen, m\u00fcssen wir uns die spezifischen Merkmale klar machen, die mit der Gewinnung von Energie aus erneuerbaren und nicht erneuerbaren Quellen verbunden sind.<\/p>\n<p>Abgesehen von Wasserkraftwerken erzeugt erneuerbare Energiegewinnung keinen Wechselstrom, sondern Gleichstrom; dieser muss zur Einspeisung ins Netz durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden. Im Gegensatz dazu erzeugen von nicht erneuerbaren Quellen betriebene Kraftwerke oder Wasserkraftwerke nicht nur Wechselstrom und bestimmen die Netzfrequenz, sondern umfassen zudem erhebliche rotierende Massen (Turbinen) deren Tr\u00e4gheit eine beachtliche Kraftreserve darstellt, welche im Fall einer pl\u00f6tzlichen Abschaltung der Stromerzeugung innerhalb gewisser Spielr\u00e4ume einen relativ entspannten Umgang mit dem Notfall erlaubt.<\/p>\n<p>Je mehr Ger\u00e4te mit rotierenden Teilen ein Netz umfasst, umso gr\u00f6\u00dfer ist seine Zuverl\u00e4ssigkeit in puncto Frequenzstabilit\u00e4t als dem wichtigsten zu ber\u00fccksichtigenden Faktor, indem wie gesagt lediglich eine Abweichung von 0,5 Hertz zul\u00e4ssig ist; wird dieser Wert \u00fcberschritten, so l\u00f6st das automatisch Netzsicherungen aus, die dann anfangen entweder die Nutzer oder andere Ger\u00e4te der Stromerzeugung abzuschalten.<\/p>\n<p>Im Fall von Spanien war \u2013 falls sich das Auftreten von St\u00f6rungen in einigen Solaranlagen bewahrheitet \u2013 der geringe Anteil von rotierenden Ger\u00e4ten (also der immanenten Reserve) nicht in der Lage, der pl\u00f6tzlichen Anforderung nachzukommen; diese hat sich auf die Ger\u00e4te wie ein Beschleuniger ausgewirkt und sofort die Umdrehungsgeschwindigkeit erh\u00f6ht, bis im Netz der Ausschalter f\u00fcr \u00dcberschreitung der Frequenzschwankung, oder der f\u00fcr Maximalgeschwindigkeit ausgel\u00f6st wurde, sodass eine Kettenreaktion alle weiteren Ger\u00e4te erfasste.<\/p>\n<p>Ja, es gibt innovative Techniken f\u00fcr den Netzbetrieb; sie hei\u00dfen FFR (Fast Frequency Response, Schnellreaktion bei Frequenzabweichung) und k\u00f6nnen die Tr\u00e4gheit rotierender Maschinen kompensieren, indem sie eine eventuelle Frequenzabweichung vorwegnehmen, der zu einer St\u00f6rung f\u00fchren k\u00f6nnte. Bei dem texanischen Netzbetreiber ERCOT mit einem Anteil erneuerbarer Energie von 55% ist aber der Empfindlichkeitsbereich f\u00fcr Frequenzabweichungen so gering, dass Warnsignale unn\u00f6tige Netzunterbrechungen ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Trotz aller (echten) im Bereich komplexer Systeme erreichter Fortschritte und verf\u00fchrerischen Beschreibungen von Smart Grids (intelligenten Netzen) ist das Problem noch nicht gel\u00f6st, wie man ein Stromnetz sicher betreiben kann, das ganz oder \u00fcberwiegend aus erneuerbaren Quellen gespeist ist.<\/p>\n<p>Nicht von ungef\u00e4hr oder aus ideologischen Vorurteilen gegen\u00fcber den Erneuerbaren (wie ich wiederholt geschrieben habe), schreibt der italienische Netzbetreiber Terna in seinen Berichten, man m\u00fcsse bis mindestens 2030 eine 40.000 MW entsprechende Leistung weiterhin mit Turbinen erzeugen.<\/p>\n<p>Das bedeutet nicht, wie die Gegner der Erneuerbaren angesichts des spanischen Falles schreiben, dass an allem der Solarstrom schuld ist; aber man darf auch nicht so tun, als ob das Problem hier und jetzt nicht best\u00fcnde, oder dass es mit den grandiosen F\u00e4higkeiten des Kapitalismus gel\u00f6st werden k\u00f6nnte, falls wir irgendwann damit konfrontiert werden.<\/p>\n<p>Der spanische Blackout ist als das zu nehmen, was es ist: Eine Warnung f\u00fcr alle, welche sich diese Energiewende unbesehen zu eigen gemacht haben in der Annahme, dass es zur L\u00f6sung des Problems des Klimawandels gen\u00fcgen w\u00fcrde, die fossilen Energiequellen durch erneuerbare zu ersetzen, um dann festzustellen, dass wie in der kapitalistischen Produktion jede Neuerung neue und kompliziertere Widerspr\u00fcche mit sich bringt.<\/p>\n<p><em><strong>Die \u00dcbersetzung aus dem Italienischen wurde von Bruno Sandk\u00fchler vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes ungew\u00f6hnliche Ereignis von einer gewissen Relevanz ist auch der spanische Stromausfall vom 28. 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Dopo una prima esperienza presso la Senn (Societ\u00e0 elettronucleare nazionale) che aveva da poco ultimato la costruzione della centrale nucleare del Garigliano, passa al CRN come assistente ricercatore sulla nave oceanografica Bannock e poi presso l\u2019Infam (Istituto di fisica dell\u2019atmosfera e meteorologia). Nel 1967 entra all\u2019Enel, settore nucleare e si dedica principalmente alla progettazione dei noccioli e del combustibile nucleare di cui diviene responsabile del controllo di fabbricazione per tutte le centrali dell\u2019Enel, mansione che manterr\u00e0 fino al 1987 quando, dopo l\u2019incidente di Chernobyl, fece obiezione di coscienza. Successivamente ha svolto altri impieghi nel settore esteri dell\u2019Enel in diversi paesi dell\u2019America Latina , medio ed estremo oriente. Nel 1972 entra a far parte del Comitato Politico Enel, organizzazione di base che proprio in quegli anni inizia a sviluppare una critica del modello energetico dominante e, in particolare, all\u2019energia nucleare sostenendo e promuovendo le lotte del movimento antinucleare. Stretto collaboratore di Dario Paccino, riedita insieme a lui la rivista \u201crossovivo\u201d e, nel 1977, \u00e8 tra i fondatori di \u201cRadio Ondarossa\u201d, con la quale collabora tutt\u2019ora. Insieme a Dario Paccino ha scritto \u201cLa teppa all\u2019assalto del cielo\u201d i 72 giorni della Comune di Parigi, Edizioni libri del No. Con Angelo Baracca ha scritto \u201cSCRAM: la fine del nucleare\u201d edito da jaca Book -2011. 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Dopo una prima esperienza presso la Senn (Societ\u00e0 elettronucleare nazionale) che aveva da poco ultimato la costruzione della centrale nucleare del Garigliano, passa al CRN come assistente ricercatore sulla nave oceanografica Bannock e poi presso l\u2019Infam (Istituto di fisica dell\u2019atmosfera e meteorologia). Nel 1967 entra all\u2019Enel, settore nucleare e si dedica principalmente alla progettazione dei noccioli e del combustibile nucleare di cui diviene responsabile del controllo di fabbricazione per tutte le centrali dell\u2019Enel, mansione che manterr\u00e0 fino al 1987 quando, dopo l\u2019incidente di Chernobyl, fece obiezione di coscienza. Successivamente ha svolto altri impieghi nel settore esteri dell\u2019Enel in diversi paesi dell\u2019America Latina , medio ed estremo oriente. Nel 1972 entra a far parte del Comitato Politico Enel, organizzazione di base che proprio in quegli anni inizia a sviluppare una critica del modello energetico dominante e, in particolare, all\u2019energia nucleare sostenendo e promuovendo le lotte del movimento antinucleare. Stretto collaboratore di Dario Paccino, riedita insieme a lui la rivista \u201crossovivo\u201d e, nel 1977, \u00e8 tra i fondatori di \u201cRadio Ondarossa\u201d, con la quale collabora tutt\u2019ora. Insieme a Dario Paccino ha scritto \u201cLa teppa all\u2019assalto del cielo\u201d i 72 giorni della Comune di Parigi, Edizioni libri del No. Con Angelo Baracca ha scritto \u201cSCRAM: la fine del nucleare\u201d edito da jaca Book -2011. 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