{"id":2602118,"date":"2025-05-03T08:19:07","date_gmt":"2025-05-03T07:19:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2602118"},"modified":"2025-05-03T08:19:07","modified_gmt":"2025-05-03T07:19:07","slug":"der-kontinent-des-krieges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/05\/der-kontinent-des-krieges\/","title":{"rendered":"Der Kontinent des Krieges"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neuer SIPRI-Bericht: Deutschland war 2024 einer der Haupttreiber beim Rekordanstieg der globalen Milit\u00e4rausgaben und wird dies auch in den kommenden Jahren bleiben. NATO steht f\u00fcr 55 Prozent aller R\u00fcstungsaufwendungen weltweit.<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland war einer der Haupttreiber beim Rekordanstieg der globalen Milit\u00e4rausgaben im vergangenen Jahr. Dies geht aus einer am gestrigen Montag publizierten Analyse des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI hervor. Demnach stiegen die weltweiten Aufwendungen f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte im Jahr 2024 um 9,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr, so stark wie noch nie seit dem Ende des Kalten Kriegs. In der Bundesrepublik belief sich der Anstieg auf 28 Prozent und damit auf rund das Dreifache des globalen Durchschnitts. Deutschland kletterte damit von Platz sieben auf der Rangliste der L\u00e4nder mit den h\u00f6chsten Milit\u00e4rausgaben weltweit auf Platz vier unmittelbar hinter den USA, China und Russland. Die NATO wiederum, der 32 Staaten mit rund einem Achtel der Weltbev\u00f6lkerung angeh\u00f6ren, vereinte 55 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit auf sich. Dies zeigt, dass die westlichen Staaten, w\u00e4hrend ihre \u00f6konomische Vorrangstellung schwindet, milit\u00e4risch nach wie vor dominieren. Appelle, man m\u00fcsse ein angeblich nicht bewaffnetes Europa \u201ewieder\u201c aufr\u00fcsten, haben keinen R\u00fcckhalt in der Realit\u00e4t. Leitmedien fordern, Deutschland solle \u201ezum R\u00fcckgrat der Verteidigungsf\u00e4higkeit des freien Europas\u201c werden.<\/p>\n<h3>Drohnen statt Brot<\/h3>\n<p>Die Milit\u00e4rausgaben weltweit sind im Jahr 2024 um real 9,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr gestiegen \u2013 st\u00e4rker denn je seit dem Ende des Kalten Kriegs. Dies geht aus einem am gestrigen Montag publizierten Bericht des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI hervor.[1] Damit erreichte die Gesamtsumme, die global in den Unterhalt und in die Aufr\u00fcstung von Streitkr\u00e4ften gesteckt wurde, den Rekordwert von rund 2,718 Billionen US-Dollar. Dies war ein gutes Drittel mehr als noch im Jahr 2015 und weit mehr als doppelt so viel wie um die Jahrtausendwende. Der Anteil der Milit\u00e4rausgaben an der globalen Wirtschaftsleistung stieg damit von 2,3 Prozent im Jahr 2023 auf 2,5 Prozent, w\u00e4hrend die Aufwendungen f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte pro Kopf der Erdbev\u00f6lkerung auf 334 US-Dollar zunahmen \u2013 soviel wie nie seit 1990. SIPRI weist darauf hin, dass die beispiellose Militarisierung nicht nur die Kriegsgefahr rasant anschwellen l\u00e4sst, sondern auch zu Lasten der Ausgaben f\u00fcr zivile Zwecke geht und f\u00fcr die betroffenen Gesellschaften \u201eauf Jahre hin gravierende Auswirkungen\u201c haben wird. Sie belastet etwa die Armutsbek\u00e4mpfung. Tats\u00e4chlich weist die Weltbank darauf hin, dass 8,5 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung in extremer Armut leben, also von weniger als 2,15 US-Dollar pro Tag \u2013 und dass dieser Anteil kaum noch sinkt.[2]<\/p>\n<h3>Haupttreiber der Militarisierung<\/h3>\n<p>Haupttreiber der globalen Militarisierung ist im vergangenen Jahr laut den SIPRI-Zahlen Europa gewesen. Dies liegt zum einen am Ukraine-Krieg: Russland steigerte seine Ausgaben um 38 Prozent auf \u2013 laut SIPRI-Sch\u00e4tzung \u2013 149 Milliarden US-Dollar, w\u00e4hrend die Ukraine fast 65 Milliarden US-Dollar in ihre Streitkr\u00e4fte steckte.[3] Allerdings steigerten auch die Staaten West- und Mitteleuropas ihre Milit\u00e4rausgaben um 14 Prozent auf eine Gesamtsumme von 472 Milliarden US-Dollar. Besonders ragt dabei Deutschland heraus, das seine Aufwendungen f\u00fcr die Bundeswehr um 28 Prozent auf 88,5 Milliarden US-Dollar steigerte \u2013 einen Teil der Sonderschulden von 100 Milliarden Euro inklusive \u2013 und auf der globalen Rangliste der Staaten mit den gr\u00f6\u00dften Milit\u00e4rausgaben von Platz sieben auf Platz vier sprang. Lediglich die USA, China und Russland lagen vor der Bundesrepublik. Deutschland hat seine Mittel f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte damit seit 2015 um rund 89 Prozent aufgestockt. Gro\u00dfbritannien gab im Jahr 2024 81,8 Milliarden US-Dollar f\u00fcr das Milit\u00e4r aus (2,8 Prozent mehr als 2023, Platz sechs weltweit), Frankreich 64,7 Milliarden US-Dollar (6,1 Prozent mehr als 2023, Platz neun weltweit). Einen prozentual st\u00e4rkeren Anstieg als Deutschland \u2013 plus 34 Prozent \u2013 verzeichnete beispielsweise Schweden, das gut zw\u00f6lf Milliarden US-Dollar ausgab: zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung.<\/p>\n<h3>Milit\u00e4risch dominant<\/h3>\n<p>In der globalen Verteilung der Milit\u00e4rausgaben spiegelt sich die bislang ungebrochene milit\u00e4rische Dominanz des \u00f6konomisch l\u00e4ngst im Abstieg begriffenen westlichen B\u00fcndnisses wider. So summierten sich die Aufwendungen, die die 32 NATO-Staaten Nordamerikas und Europas ihren Streitkr\u00e4ften zugute kommen lie\u00dfen, im Jahr 2024 auf 1,506 Billionen US-Dollar \u2013 rund 55 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit. Die NATO-L\u00e4nder umfassen knapp ein Achtel der Weltbev\u00f6lkerung. Allein die Vereinigten Staaten standen 2024 mit rund 997 Milliarden US-Dollar \u2013 plus 5,7 Prozent gegen\u00fcber 2023 \u2013 f\u00fcr 37 Prozent der Aufwendungen f\u00fcr s\u00e4mtliche Streitkr\u00e4fte weltweit. Die europ\u00e4ischen NATO-Staaten brachten es auf gut 454 Milliarden US-Dollar. Damit steigerten sie ihren Anteil an den gesamten Milit\u00e4rausgaben des B\u00fcndnisses von 28 Prozent 2023 auf 30 Prozent 2024 \u2013 mit weiter steigender Tendenz. Laut ihren eigenen Ank\u00fcndigungen werden die NATO-Staaten auch in den kommenden Jahren die ma\u00dfgeblichen Militarisierungstreiber weltweit bleiben; darauf laufen die Forderungen hinaus, den Anteil der Streitkr\u00e4fteetats an der jeweiligen nationalen Wirtschaftsleistung auf Werte von mehr als drei Prozent, vielleicht gar bis zu f\u00fcnf Prozent zu steigern. Pro Kopf der NATO-Bev\u00f6lkerung liegen die Milit\u00e4rausgaben des B\u00fcndnisses bereits bei 1.528 US-Dollar.[4]<\/p>\n<h3>Weitere R\u00fcstungsschwerpunkte<\/h3>\n<p>Einen \u00fcberdurchschnittlen Anstieg der Milit\u00e4rausgaben um 15 Prozent verzeichnete au\u00dfer Europa nur [5] der Nahe und Mittlere Osten. Die Zunahme geht allerdings fast ausschlie\u00dflich darauf zur\u00fcck, dass Israel seine Aufwendungen um 65 Prozent auf 46,5 Milliarden US-Dollar steigerte \u2013 eine Folge seiner Kriege im Gazastreifen und gegen den Libanon sowie seiner Angriffe auf diverse weitere L\u00e4nder von Syrien \u00fcber den Irak und Iran bis zum Jemen. Saudi-Arabien steigerte seine Milit\u00e4rausgaben dieses Jahr nur um 1,5 Prozent auf 80,8 Milliarden US-Dollar und fiel damit weltweit von Platz f\u00fcnf auf Platz sieben zur\u00fcck.[6] China lag mit \u2013 von SIPRI gesch\u00e4tzten \u2013 314 Milliarden US-Dollar (plus 7,0 Prozent) auf Platz zwei. Als ma\u00dfgebliche Triebkraft der Militarisierung in Ostasien erwies sich allerdings Japan mit einer Zunahme der Mittel, die es f\u00fcr seine Streitkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stellte, um 21 Prozent auf 55,3 Milliarden US-Dollar (Platz zehn weltweit). In der Aufr\u00fcstung Ostasiens \u2013 ein Plus von 7,8 Prozent gegen\u00fcber dem vergangenen Jahr \u2013 spiegelt sich der eskalierende Machtkampf der Vereinigten Staaten gegen das aufsteigende China wider, den die USA und ihre \u00f6stlichen Verb\u00fcndeten aktuell unter anderem mit der Hochr\u00fcstung der sogenannten ersten Inselkette vor der K\u00fcste der Volksrepublik befeuern.[7]<\/p>\n<h3>\u201eDie st\u00e4rkste Armee der EU\u201c<\/h3>\n<p>Die treibende Rolle Deutschlands bei der globalen Aufr\u00fcstung wird voraussichtlich auch in diesem und in den kommenden Jahren erhalten bleiben. Dies ist m\u00f6glich, weil die zuk\u00fcnftige Berliner Regierungskoalition beschlossen hat, sich zu Aufr\u00fcstungszwecken nach Belieben verschulden zu d\u00fcrfen, und weil auch die EU die R\u00fcstungsschulden von den Obergrenzen f\u00fcr gew\u00f6hnliche Schulden ausgenommen hat. Bei einigen EU-Mitgliedern hat diese Regelung Unmut ausgel\u00f6st, weil sie faktisch die Bundesrepublik bevorzugt. Diese ist bislang weniger verschuldet als andere EU-L\u00e4nder und kann daher zur Beschaffung von R\u00fcstungsg\u00fctern noch immense Kredite aufnehmen. Staaten wie Frankreich oder Italien, die schon heute mit mehr als 100 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung verschuldet sind, haben dabei geringere Spielr\u00e4ume. Gemeinsame EU-R\u00fcstungsausgaben, die allen gleicherma\u00dfen zugute k\u00e4men, werden von Berlin abgelehnt. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte bereits kurz nach seiner Amts\u00fcbernahme im Januar 2023 erkl\u00e4rt, Deutschlands \u201eZiel\u201c m\u00fcsse es sein, \u201edie st\u00e4rkste und die am besten ausgestattete Armee in der EU zu haben\u201c.[8] Diesem Ziel, das lange Zeit wegen der St\u00e4rke und der Kriegserfahrung der Streitkr\u00e4fte Gro\u00dfbritanniens und Frankreichs als wenig realistisch galt, k\u00f6nnte Berlin jetzt tats\u00e4chlich n\u00e4herkommen.<\/p>\n<h3>Wille zur F\u00fchrung<\/h3>\n<p>Den Willen dazu hat am gestrigen Montag die einflussreiche Frankfurter Allgemeine Zeitung dokumentiert. Die NATO brauche \u201edeutsche St\u00e4rke\u201c, hie\u00df es in einem Leitkommentar in dem Blatt; die Bundesrepublik m\u00fcsse also \u201enicht nur zum R\u00fcckgrat der Verteidigungsf\u00e4higkeit des freien Europas werden, sondern auch sicherheitspolitischen F\u00fchrungswillen entwickeln\u201c.[9] Kritische Stimmen dazu sind bislang noch eher d\u00fcnn ges\u00e4t. Deutliche Worte fand k\u00fcrzlich der Verkehrsminister und stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Italiens, Matteo Salvini, der als ultrarechter Hardliner bekannt ist. Ausgerechnet Salvini warnte am 12. April in einer Ansprache vor jungen Funktion\u00e4ren seiner Partei Lega mit Blick auf die derzeitige Berliner Hochr\u00fcstung: \u201eDie Geschichte lehrt uns, dass es nicht immer eine gute Nachricht ist, wenn die Deutschen Waffen kaufen.\u201c[10]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr zum Thema: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9899\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kriegsmacht Europa<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Trends in World Military Expenditure, 2024. SIPRI Fact Sheet. Solna, April 2025.<\/p>\n<p>[2] Pathways Out of the Polycrisis. Poverty, Prosperity, and Planet Report 2024. Washington 2024.<\/p>\n<p>[3], [4] Trends in World Military Expenditure, 2024. SIPRI Fact Sheet. Solna, April 2025.<\/p>\n<p>[5] \u00dcberdurchschnittlich \u2013 um 31 Prozent \u2013 nahmen dar\u00fcber hinaus nur die Milit\u00e4rausgaben Mittelamerikas und der Karibik zu. Dies f\u00e4llt allerdings wegen des geringen Gesamtvolumens von lediglich 19,8 Milliarden US-Dollar kaum ins Gewicht.<\/p>\n<p>[6] Trends in World Military Expenditure, 2024. SIPRI Fact Sheet. Solna, April 2025.<\/p>\n<p>[7] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9452\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drohnen gegen China<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9620\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Euro-Indo-Pazifik<\/a>.<\/p>\n<p>[8] Pistorius: Bundeswehr soll st\u00e4rkste Armee der EU werden. n-tv.de 22.01.2023.<\/p>\n<p>[9] Berthold Kohler: Um Russland drau\u00dfen zu halten. Frankfurter Allgemeine Zeitung 28.04.2025.<\/p>\n<p>[10] Matthias R\u00fcb: Salvini hat den Frieden f\u00fcr sich entdeckt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.04.2025. n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuer SIPRI-Bericht: Deutschland war 2024 einer der Haupttreiber beim Rekordanstieg der globalen Milit\u00e4rausgaben und wird dies auch in den kommenden Jahren bleiben. NATO steht f\u00fcr 55 Prozent aller R\u00fcstungsaufwendungen weltweit. 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