{"id":2600839,"date":"2025-04-28T10:39:49","date_gmt":"2025-04-28T09:39:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2600839"},"modified":"2025-04-28T10:39:49","modified_gmt":"2025-04-28T09:39:49","slug":"die-londoner-sudan-konferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/04\/die-londoner-sudan-konferenz\/","title":{"rendered":"Die Londoner Sudan-Konferenz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine von Deutschland mitveranstaltete Konferenz zum Krieg im Sudan wird scharf kritisiert: Ausw\u00e4rtige Interessen h\u00e4tten im Mittelpunkt gestanden; nichts sei gegen drohende Massaker in Darfur unternommen worden.<\/strong><\/p>\n<p>(Eigener Bericht) \u2013 Eine von Deutschland mitveranstaltete Konferenz zum Krieg im Sudan st\u00f6\u00dft bei Hilfsorganisationen sowie sudanesischen Aktivisten auf scharfe Kritik. Die in London abgehaltene Konferenz hatte in der vergangenen Woche nur zur Zusage von humanit\u00e4rer Hilfe durch europ\u00e4ische Staaten, darunter die Bundesrepublik, gef\u00fchrt. Politischer Fortschritt blieb aus. Insbesondere wurden keine Schritte eingeleitet, um einen drohenden Massenmord in der westsudanesischen Region Darfur zu verhindern, wo die B\u00fcrgerkriegsmiliz RSF (Rapid Support Forces) schon in den ersten Kriegsmonaten mehr als 10.000 Angeh\u00f6rige einer schwarzafrikanischen Bev\u00f6lkerungsgruppe, der Masalit, umbrachte. Aktuell sind die RSF dabei, die letzte Stadt in Darfur, die sie noch nicht kontrollieren, zu erobern. Beobachter f\u00fcrchten einen Genozid. Erstarken konnten die RSF unter anderem dank Ma\u00dfnahmen der EU zur Fl\u00fcchtlingsabwehr im Sudan. Experten stufen die Tatsache, dass Regionalm\u00e4chte wie \u00c4gypten oder die Vereinigten Arabischen Emirate f\u00fchrenden Einfluss im Sudan haben und der Westen die Kontrolle \u00fcber das Geschehen verloren hat, als ein Beispiel f\u00fcr den \u00dcbergang zu einer \u201emultipolaren Welt\u201c ein.<\/p>\n<p><strong>Tod, Flucht und Hunger<\/strong><\/p>\n<p>Der aktuelle Krieg im Sudan begann, als am 15. April 2023 die Rapid Support Forces (RSF) die regul\u00e4ren sudanesischen Streitkr\u00e4fte (Sudanese Armed Forces, SAF) angriffen und gro\u00dfe Teile der Hauptstadt Khartum, die westsudanesische Region Darfur sowie weitere Gebiete unter ihre Kontrolle brachten. Zuvor hatten sich die RSF und die Streitkr\u00e4fte die Macht im Land mehr oder weniger geteilt. Als wichtiger Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Krieg gilt die Weigerung der RSF \u2013 ihre St\u00e4rke wurde damals auf gut 70.000 Milizion\u00e4re oder sogar mehr gesch\u00e4tzt \u2013, sich in die sudanesische Armee eingliedern zu lassen. Der Krieg wurde \u2013 und wird \u2013 laut Auskunft von Beobachtern von beiden Seiten mit \u00e4u\u00dferster Brutalit\u00e4t gef\u00fchrt. Die Opferzahlen sind immens. Bereits im vergangenen Jahr gingen UN-Repr\u00e4sentanten offiziell von bis zu 150.000 Todesopfern aus. Nach Angaben des UNHCR befinden sich aktuell nahezu 12,7 Millionen Sudanesen auf der Flucht \u2013 rund ein Viertel der Gesamtbev\u00f6lkerung von wohl 50 Millionen. Mehr als 3,8 Millionen sind ins Ausland geflohen, die mit Abstand meisten nach \u00c4gypten, S\u00fcdsudan und Tschad. Rund die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung leidet, wie die NGO M\u00e9decins sans fronti\u00e8res (MFS) feststellt, unter einer unsicheren, unzul\u00e4nglichen Nahrungsmittelversorgung. 8,5 Millionen sind von einer akuten Notlage oder gar einer Hungersnot bedroht.[1]<\/p>\n<p><strong>Die Unterst\u00fctzer der RSF<\/strong><\/p>\n<p>In der Vorgeschichte des Kriegs im Sudan wie auch in seinem Verlauf haben ausw\u00e4rtige Staaten, wie in so vielen anderen Konflikten, eine verh\u00e4ngnisvolle Rolle gespielt. Die RSF, 2013 gegr\u00fcndet, konnten auch deshalb erstarken, weil sie sich an Bestrebungen beteiligten, ostafrikanische Fl\u00fcchtlinge, die das Land auf dem Weg in Richtung Mittelmeer durchquerten, festzusetzen und sie nach M\u00f6glichkeit in ihre Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckzuschieben. Angesto\u00dfen wurden diese Bestrebungen ab November 2014 im sogenannten Khartum-Prozess der EU, die Berichten zufolge allein bis Anfang 2018 rund 200 Millionen Euro f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsabwehr an den Sudan gezahlt hat.[2] Zwar gibt die EU an, die RSF nie direkt finanziert zu haben. Beobachter weisen allerdings darauf hin, dass die RSF ihre Schritte in enger Abstimmung mit Khartum unternahmen und, wenn nicht direkt, so doch indirekt von den Zahlungen der EU profitierten.[3] Sp\u00e4ter stellten die RSF im Jemen-Krieg Truppen f\u00fcr die Vereinigten Arabischen Emirate; dies sp\u00fclte nicht nur viel Geld in ihre Kassen, es verschaffte ihnen auch Kriegserfahrung, die sie seit April 2023 im eigenen Land nutzen k\u00f6nnen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten bis heute als ma\u00dfgeblicher Unterst\u00fctzer der RSF, die sie nicht zuletzt \u00fcber einen St\u00fctzpunkt im Osten des Tschads mit Waffen versorgen.[4]<\/p>\n<p><strong>Massaker in Darfur<\/strong><\/p>\n<p>Zuletzt haben im Sudan beide B\u00fcrgerkriegsparteien energische Vorst\u00f6\u00dfe unternommen. Den Streitkr\u00e4ften ist es gelungen, die Hauptstadt Khartum inklusive des strategisch wichtigen Flughafens und des symbolisch bedeutenden Pr\u00e4sidentenpalastes zur\u00fcckzuerobern. Den RSF, die abziehen mussten, wirft die F\u00fchrung der Streitkr\u00e4fte vor, diverse Kriegsverbrechen an der Zivilbev\u00f6lkerung begangen zu haben; man habe Folterverliese und Massengr\u00e4ber entdeckt, hei\u00dft es.[5] Die RSF wiederum suchen den Verlust von Khartum durch die Eroberung von Al Fashir auszugleichen, der Hauptstadt des Bundesstaates Nord-Darfur. Nord-Darfur ist einer von f\u00fcnf Bundesstaaten, die zusammen die im Westen des Sudans an der Grenze zu Tschad gelegene Gro\u00dfregion Darfur bilden. Die RSF kommen urspr\u00fcnglich aus Darfur; sie gehen auf die \u2013 arabischen \u2013 Janjaweed-Milizen zur\u00fcck, die ab dem Jahr 2003 in Darfur Angeh\u00f6rige der schwarzafrikanischen Bev\u00f6lkerungsgruppen (Masalit, Fur, Zaghawa) massakrierten. Ihrem Morden, das weithin als Genozid eingestuft wurde, fielen damals laut Sch\u00e4tzungen zwischen 200.000 und 300.000 Menschen zum Opfer. Aktuell dient Darfur den RSF zum einen als eine sichere R\u00fcckzugsbasis, zum anderen als Logistikdrehscheibe \u2013 sie beziehen einen Gro\u00dfteil ihrer Waffen \u00fcber den westlich unmittelbar angrenzenden Tschad.<\/p>\n<p><strong>Erneute Mordbrennereien<\/strong><\/p>\n<p>Seit einiger Zeit werden dabei Warnungen vor einem erneuten Massenmord in Darfur laut. Bereits zu Beginn des Krieges hatten die RSF, als sie weite Teile Darfurs unter ihre Kontrolle brachten, zahllose Angeh\u00f6rige insbesondere der Masalit massakriert; von mindestens 10.000, wom\u00f6glich sogar 15.000 schwarzafrikanischen Todesopfern insbesondere in der Stadt Al Junaina und ihrer Umgebung war die Rede. Das kanadische Raoul Wallenberg Centre for Human Rights stufte die Mordbrennereien im April 2024 explizit als Genozid ein.[6] Bei dem Versuch der RSF, Al Fashir zu erobern, k\u00f6nnten sich die Massaker wiederholen, hei\u00dft es unter Beobachtern einhellig. In Al Fashir leben aktuell, Fl\u00fcchtlinge inklusive, wohl eine Million Menschen oder sogar mehr. Als die RSF vor zehn Tagen das Fl\u00fcchtlingslager Zamzam unweit Al Fashir eroberten \u2013 dort lebten rund 700.000 Menschen \u2013, ermordeten sie Hunderte; die genaue Zahl der Todesopfer ist unbekannt. Bis zu 400.000 Bewohner des Lagers Zamzam flohen erneut.[7] Die RSF setzen aktuell ihre Angriffe auf Al Fashir fort; und w\u00e4hrend sie am 15. April, dem Tag der Londoner Sudan-Konferenz, eine Gegenregierung f\u00fcr Sudan ausriefen [8], fallen dem RSF-Beschuss von Al Fashir zahlreiche weitere Menschen zum Opfer \u2013 vor allem Schwarzafrikaner.<\/p>\n<p><strong>Die Interessen \u00e4u\u00dferer M\u00e4chte<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wird die Londoner Sudan-Konferenz vom Dienstag vergangener Woche (15. April), die von Gro\u00dfbritannien organisiert und von Deutschland, Frankreich, der EU und der Afrikanischen Union (AU) mitgetragen wurde, scharf kritisiert. In London und in Berlin hie\u00df es nach der Konferenz stolz, man habe umfangreiche Nothilfe zugesagt; so habe etwa Gro\u00dfbritannien rund 140 Millionen Euro bereitgestellt, Deutschland 125 Millionen. Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock forderte \u201einternationalen Druck\u201c, um beide Seiten nun \u201eendlich an den Verhandlungstisch\u201c zu bringen.[9] In einer abschlie\u00dfenden Erkl\u00e4rung der Veranstalter hie\u00df es, man unterst\u00fctze \u201eAnstrengungen, eine friedliche L\u00f6sung zu finden\u201c.[10] Beobachter dagegen stufen die Konferenz als einen \u201ediplomatischen Flop\u201c ein und verweisen darauf, dass es nicht gelang, auch nur die geringsten Schritte einzuleiten, um den drohenden Massenmord in Darfur zu verhindern. Das Sudan Transnational Consortium, eine Organisation, in der sich sudanesische Aktivisten zusammengeschlossen haben, wies zudem darauf hin, dass weder Sudans Regierung noch zivile Zusammenschl\u00fcsse aus dem Land nach London geladen wurden; das zeige, hie\u00df es, dass es den Staaten Europas lediglich darum gehe, die Interessen \u00e4u\u00dferer M\u00e4chte zu bedienen.[11]<\/p>\n<p><strong>Die multipolare \u00c4ra<\/strong><\/p>\n<p>Dabei zeigt der Krieg im Sudan, dass die einstige westliche Dominanz weltweit mehr und mehr schwindet. Als ma\u00dfgebliche \u00e4u\u00dfere M\u00e4chte im sudanesischen Krieg werden allgemein \u00c4gypten und Saudi-Arabien als f\u00fchrende Unterst\u00fctzer der Streitkr\u00e4fte und die Vereinigten Arabischen Emirate als wichtigster Helfer der RSF genannt. Weder die europ\u00e4ischen L\u00e4nder noch die Vereinigten Staaten \u00fcben relevanten Einfluss auf eine der beiden Seiten aus. Die International Crisis Group, eine weltweit vernetzte, prowestliche Denkfabrik, wies schon im Juni 2023 darauf hin, dass im Sudan heute \u201evor allem nichtwestliche \u2018Mittelm\u00e4chte\u2018\u201c den Ton ang\u00e4ben. Das reflektiere \u201edie globalen Machtverschiebungen\u201c, urteilte die Organisation: \u201eDer Moment unmittelbar nach dem Kalten Krieg, als die USA un\u00fcbertroffenen Einfluss besa\u00dfen\u201c, sei \u201evorbei\u201c; die \u00c4ra der \u201emultipolaren Welt\u201c habe begonnen.[12]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Nader Durgham: Half of Sudan\u2019s population faces acute food security, MSF warns. middleeasteye.net 04.02.2025.<\/p>\n<p>[2] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7521\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">N\u00fctzliche Milizen<\/a>.<\/p>\n<p>[3] An Emergency for Whom? Oxfam Briefing Note. November 2017.<\/p>\n<p>[4] Oscar Rickett: How the UAE kept the Sudan war raging. middleeasteye.net 25.01.2024.<\/p>\n<p>[5] Beatrice Farhat: Kartoum accuses RSF of looting and destroying Sudan\u2019s heritage: What to know. al-monitor.com 02.04.2025.<\/p>\n<p>[6] Breaches of the Genocide Convention in Darfur, Sudan (April 2023 \u2013 April 2024): An independent inquiry. raoulwallenbergcentre.org 14.04.2024.<\/p>\n<p>[7] Diplomatische Offensive nach zwei Jahren Krieg. Frankfurter Allgemeine Zeitung 16.04.2025.<\/p>\n<p>[8] Sudan paramilitary declares rival government two years into civil war. aljazeera.com 15.04.2025.<\/p>\n<p>[9] Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock am Vorabend der Sudan-Konferenz in London. auswaertiges-amt.de 14.04.2025.<\/p>\n<p>[10] London Sudan Conference, 15 April 2025: co-chairs\u2019 statement. gov.uk 15.04.2025.<\/p>\n<p>[11] Imran Mulla: London conference on Sudan a \u2018diplomatic flop\u2019 as RSF declares parallel government. middleeasteye.net 16.04.2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine von Deutschland mitveranstaltete Konferenz zum Krieg im Sudan wird scharf kritisiert: Ausw\u00e4rtige Interessen h\u00e4tten im Mittelpunkt gestanden; nichts sei gegen drohende Massaker in Darfur unternommen worden. 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