{"id":2599809,"date":"2025-04-24T09:38:33","date_gmt":"2025-04-24T08:38:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2599809"},"modified":"2025-04-24T04:39:10","modified_gmt":"2025-04-24T03:39:10","slug":"koka-wie-aus-dem-heiligen-blatt-ein-teufelskraut-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/04\/koka-wie-aus-dem-heiligen-blatt-ein-teufelskraut-wurde\/","title":{"rendered":"Koka: Wie aus dem \u00abheiligen Blatt\u00bb ein \u00abTeufelskraut\u00bb wurde"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Koka und Kokain, das ist f\u00fcr viele praktisch dasselbe. Dieser grundlegende Irrtum hat zur weltweiten \u00c4chtung der Pflanze gef\u00fchrt.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:josefestermann@hotmail.com\">Josef Estermann<\/a><\/em>\u00a0 <em>f\u00fcr die Online-Zeitung<\/em> <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/koka-wie-aus-dem-heiligen-blatt-ein-teufelskraut-wurde\/\"><em>INFOsperber<\/em><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p><em>Red. Josef Estermann, regelm\u00e4ssiger Autor bei Infosperber, lebte und arbeitete w\u00e4hrend 17 Jahren in Peru und Bolivien.<\/em><\/p>\n<p>Vor \u00fcber sechzig Jahren hat die UNO die Kokapflanze als verbotene Droge deklariert. Dass das Kokablatt neben Kokain, Opium und Heroin auf der Liste verbotener Bet\u00e4ubungsmittel steht, hat viel mit Kolonialismus, Ignoranz und dem \u00abpuritanischen\u00bb Bestreben der USA zu tun, eine Welt ohne Bet\u00e4ubungsmittel zu schaffen. Erst 1988 gew\u00e4hrten die Vereinten Nationen den Koka-L\u00e4ndern Peru und Bolivien einen kontrollierten Koka-Anbau und den traditionellen Gebrauch des Blattes. Das Kauen der Bl\u00e4tter aber wurde als strafbare Handlung nie von der UN-Konvention gestrichen (siehe Kasten ganz unten).<\/p>\n<p>Die Kommission der Vereinten Nationen zu Bet\u00e4ubungsmitteln (<a href=\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/commissions\/CND\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Commission on Narcotic Drugs<\/em><\/a>) hat sich vom 10.-14. M\u00e4rz 2025 anl\u00e4sslich ihrer <a href=\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/commissions\/CND\/session\/68_Session_2025\/Main.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">68. Sitzung<\/a> in Wien einmal mehr mit der Frage besch\u00e4ftigt, ob das Kokablatt aus der Liste der verbotenen \u00abSuchtmittel\u00bb gestrichen werden soll. Doch trotz vieler wissenschaftlicher Gutachten und politischem Druck seitens Boliviens und Kolumbiens ist mit einer definitiven Streichung nicht zu rechnen.<\/p>\n<p><strong>Zwei Irrt\u00fcmer halten sich hartn\u00e4ckig<\/strong><\/p>\n<p>Die Stigmatisierung der Kokapflanze und ihrer Bl\u00e4tter und deren Status als illegales Bet\u00e4ubungsmittel beruhen prinzipiell auf zwei grossen Irrt\u00fcmern, die sich in der westlichen Welt hartn\u00e4ckig halten: So machen die meisten Menschen keinen Unterschied zwischen \u00abKoka\u00bb \u2013 also der Pflanze selbst \u2013 und der Droge \u00abKokain\u00bb, die mit extrahierten Inhaltsstoffen der Pflanze in aufw\u00e4ndigen Verfahren im Labor hergestellt wird. Falsch ist auch die Vorstellung, das Kauen von Kokabl\u00e4ttern oder das Trinken von Koka-Tee mache s\u00fcchtig und f\u00fchre zum Drogenkonsum von Kokain. Dieses Vorurteil hat die Wissenschaft inzwischen widerlegt.<\/p>\n<p>Wer als Touristin oder Tourist in El Alto bei La Paz auf 4100 Meter \u00fcber Meer landet, ist froh um eine Tasse Koka-Tee \u00ad \u2013 das beste Mittel gegen H\u00f6henkrankheit <em>(soroche)<\/em>. Ein Kokabauer sagte einmal zu mir: \u00abH\u00e4tte man aus der Koka nicht Kokain extrahiert, h\u00e4tten wir das Problem mit der UNO-Konvention nie gehabt\u00bb.<\/p>\n<p><strong>Koka als Teil des Kulturgutes der Anden<\/strong><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cocastrauch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kokapflanze (<em>Erythroxylum coca<\/em>)<\/a> wird seit Menschengedenken in den subtropischen Gegenden der s\u00fcdamerikanischen Anden angebaut und von den Indigenen als \u00abheiliges Blatt\u00bb <em>(hoja sagrada)<\/em> verehrt. Erst durch die Kolonialisierung von <em>Abya Yala<\/em> \u2013 wie Lateinamerika aus indigener Perspektive heisst \u2013 erhielt die Kokapflanze (wie \u00fcbrigens auch Gold und Silber) pl\u00f6tzlich einen ganz neuen Stellenwert. In den Augen der christlichen Missionare galt sie als \u00abTeufelskraut\u00bb und sollte zusammen mit den als \u00abheidnisch\u00bb bezeichneten Gebr\u00e4uchen und Ritualen ausgerottet werden. Das <em>Acullico<\/em>, wie das Kauen der Kokabl\u00e4tter genannt wird, galt den Eroberern als Relikt einer barbarischen Zivilisation. Zugleich wurde es aber gef\u00f6rdert, damit die Bergwerkarbeiter in den Silberminen von Potos\u00ed K\u00e4lte, Ersch\u00f6pfung, Auszehrung und Hunger ertragen konnten.<\/p>\n<p>Der Kokastrauch w\u00e4chst in Lateinamerika in H\u00f6henlagen von 1000 bis 2500 M.\u00fc.M. F\u00fcr die Andenv\u00f6lker stellt die Pflanze deshalb eine <em>Chakana<\/em>, eine Br\u00fccke dar zwischen den \u00abStockwerken der \u00d6kosysteme\u00bb, vor allem aber zwischen der \u00abunteren oder inneren Welt\u00bb von Urwald, Bergwerken und dem Ort der Verstorbenen einerseits und der konkreten Lebenswelt der Menschen andrerseits.<\/p>\n<\/div>\n<p>Neben der Bedeutung der Kokapflanze (in der Sprache der Quechua: <em>kuka<\/em>) als Medizin, Mittel gegen H\u00f6henkrankheit, K\u00e4lte und Ersch\u00f6pfung sowie als ausgesprochen vitamin- und proteinhaltiges Nahrungsmittel steht f\u00fcr die meisten Menschen in den Anden die rituelle und religi\u00f6se Bedeutung des Kokablattes im Vordergrund.<\/p>\n<p>Im andinen Ritual nimmt Koka einen zentralen Platz ein. Das Kokablatt ist f\u00fcr die Indigenen <em>Mama Kuka<\/em>(\u00abMutter Koka\u00bb) oder <em>Mama Inala<\/em>(\u00abMutter Pflanze\u00bb) und repr\u00e4sentiert die Menschheit. Es ist mit vielen Ritualen verbunden, die zum Teil gesellig-sozialen, zum Teil explizit religi\u00f6sen Charakter haben. Die eigentliche Funktion aber besteht bei allen Ritualen in der Wiederherstellung und Festigung von Beziehungen, seien es famili\u00e4re, gemeinschaftliche, politische, oder eben auch spirituell-religi\u00f6se. Es ist die (religi\u00f6s-rituelle) Br\u00fcckenfunktion, die im Mittelpunkt steht.<\/p>\n<p><strong>Die vergessene Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem die bet\u00e4ubenden und schmerzlindernden Eigenschaften verhalfen der Kokapflanze zu medizinischem Ruhm, nachdem der deutsche Chemiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albert_Niemann_(Chemiker)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Albert Niemann<\/a> im Jahre 1858 das Alkaloid Kokain entdeckt hatte. Dabei macht das Kokain weniger als ein Prozent der 14 Alkaloide aus, die aus dem Kokablatt extrahiert werden k\u00f6nnen. Bis der Biochemiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richard_Willst%C3%A4tter\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Richard Willst\u00e4tter<\/a>1923 das synthetische Molek\u00fcl f\u00fcr die Herstellung von Kokain entwickelte, war (legales) Kokain in Europa ein wichtiges Medikament des modernen pflanzlichen Arzneibuchs \u2013 verwendet als Lokalan\u00e4sthetikum in der Augenchirurgie, aber auch f\u00fcr die Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Tuberkulose und Asthma.<\/p>\n<div id=\"attachment_2599810\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2599810\" class=\"wp-image-2599810 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_3373.png\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"624\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_3373.png 1000w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_3373-300x187.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_3373-820x512.png 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-2599810\" class=\"wp-caption-text\">Kokain f\u00fcr Kinder: Eine Werbung aus dem Jahre 1885 f\u00fcr Zahnweh-Tropfen \u00a9 Wikimedia Commons\/cc<\/p><\/div>\n<p>Bis ins 20. Jahrhundert war Kokain legal. Es gab sogar kokainhaltige Zahnweh-Tropfen f\u00fcr Kinder, und das erstmals 1886 hergestellte Coca-Cola-Getr\u00e4nk (das zuerst noch <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pemberton's_French_Wine_Coca\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>French Wine Coca<\/em><\/a> hiess) enthielt ebenfalls geringe Mengen Kokain, bis in den USA Kokain als Zutat in Getr\u00e4nken und rezeptfreien Arzneien 1914 verboten wurde. Ab 1879 wurde Kokain erstmals verwendet, um Morphinabh\u00e4ngigkeit zu behandeln. <a href=\"https:\/\/www.mtdialog.de\/mt-intern\/artikel\/sigmund-freud-und-das-kokain\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sigmund Freud experimentierte 1884 zum ersten Mal mit Kokain<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Mit der Kokainsucht in Europa \u00e4nderte sich alles<\/strong><\/p>\n<p>Die zunehmende Zahl an Kokains\u00fcchtigen in Europa f\u00fchrte schliesslich dazu, dass sich die 1948 gegr\u00fcndete UNO bereits 1949 des Themas annahm. In jenem Jahr reiste eine UNO-Kommission nach Peru und Bolivien, um \u00abdie Folgen des Koka-Kauens zu untersuchen und die M\u00f6glichkeiten der Produktion von Koka zu beschr\u00e4nken und seine Verbreitung zu kontrollieren\u00bb (<em>Le Monde Diplomatique <\/em>9.5.2008). Wie zu erwarten, lautete das Verdikt der Kommission, dass das Kauen von Kokabl\u00e4ttern sch\u00e4dlich sei. Es f\u00fchre zu Fehlern\u00e4hrung und habe \u00abunerw\u00fcnschte Auswirkungen auf Geist und Intellekt\u00bb der Andenbewohner. Es wurde sogar als Grund f\u00fcr die Armut der indigenen Bev\u00f6lkerung in den Anden aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1952 best\u00e4tigte das Expertenkomitee f\u00fcr Drogenabh\u00e4ngigkeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) diese Einsch\u00e4tzung. Es kam zu dem Schluss, das<em>s <\/em>Koka-Kauen \u00aballe Merkmale einer Sucht aufweist\u00bb. 1961 wurde auf Druck der USA, des weltweit gr\u00f6ssten Konsummarktes von Kokain, der Kokastrauch in der UNO-Konvention \u00fcber Bet\u00e4ubungsmittel neben Kokain, Heroin, Opium und Cannabis auf die Suchtstoff-Liste gesetzt.<\/p>\n<p><strong>Eine Wunderpflanze f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Medizin<\/strong><\/p>\n<p>Dabei hat die Wissenschaft schon l\u00e4ngst bewiesen, dass die Gleichsetzung von Koka und Kokain ein historischer Irrtum ist, der dem \u00abheiligen Blatt\u00bb mit seinen herausragenden Qualit\u00e4ten nicht gerecht wird. Seit Mitte der 1970er-Jahre haben Studien gezeigt, dass das Kokablatt keine Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem hat. Die geringe Menge an Kokain, die beim Kauen freigesetzt wird, wird im Verdauungstrakt vollst\u00e4ndig abgebaut. Die n\u00fctzlichen Eigenschaften der Pflanze wurden wiederholt von wissenschaftlichen Analysen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Forscher der Universit\u00e4t Harvard haben 1975 gezeigt, dass Kokabl\u00e4tter als Nahrungsmittel \u00e4hnlich wertvoll sind wie Quinoa, Erdnuss, Weizen oder Mais. \u00abWas die Ern\u00e4hrung angeht, gibt es keinen Unterschied zwischen dem Konsum von Koka und gew\u00f6hnlicher Nahrungsaufnahme.\u00bb (James A. Duke, David Aulik und Timothy Plowman, 1975, \u00abNutritional Value of Coca. Botanical Museum Leaflets\u00bb, Harvard University Press). Da Kokabl\u00e4tter reich an Mineralstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen, aber arm an Kalorien sind, k\u00f6nnten sie eines der besten Nahrungsmittel der Welt sein.<\/p>\n<p><strong>Bolivien und Kolumbien k\u00e4mpfen f\u00fcr die Kokapflanze<\/strong><\/p>\n<p>Seit vielen Jahren versucht der plurinationale Staat Bolivien auf internationaler Ebene mit allen Mitteln, den legalen Status der Kokapflanze und damit des traditionellen Gebrauchs des Kokablattes zur\u00fcckzuerlangen. Seit 1988 hat die Regierung 12\u2019000 Hektaren Land f\u00fcr den legalen, kontrollierten Anbau von Koka f\u00fcr den traditionellen Gebrauch freigegeben. 2009 beantragte Bolivien die \u00c4nderung der UNO-Konvention von 1961, insbesondere die Streichung von Artikel 49, 2e (\u00abdas Kauen des Kokablattes ist innert f\u00fcnfundzwanzig Jahren nach dem in Artikel 41 Absatz 1 vorgesehenen Inkrafttreten des vorliegenden \u00dcbereinkommens abzuschaffen\u00bb).<\/p>\n<p>Im Juni 2011 trat Bolivien aus dem \u00dcbereinkommen aus, um seine Verfassung von 2009 zu aktualisieren, die in <a href=\"https:\/\/bolivia.justia.com\/nacionales\/nueva-constitucion-politica-del-estado\/cuarta-parte\/titulo-ii\/capitulo-septimo\/seccion-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Artikel 384<\/a> die Kokapflanze rehabilitiert. Zudem wurde die US-Anti-Drogen-Beh\u00f6rde (DEA) schon 2008 des Landes verwiesen. 2013 kehrte Bolivien unter grossem internationalem Druck wieder zur Konvention zur\u00fcck, allerdings mit zwei Ausnahmeregelungen: Legalisierung des traditionellen Kokakauens und des Konsums von Koka in seinem nat\u00fcrlichen Zustand f\u00fcr kulturelle und medizinische Zwecke, sowie der legale Anbau von Kokapflanzen von einem <em>Cato<\/em> (40\u00d740 Meter) pro Kokabauer oder Kokab\u00e4uerin. 15 Staaten, darunter Deutschland und die USA, legten das Veto ein.<\/p>\n<p>Am 24. Mai 2024 unterst\u00fctzte die <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/eindringlicher-appell-fuer-neue-drogenpolitik-verhallte-ungehoert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">kolumbianische Regierung<\/a> das Ersuchen Boliviens, und seither arbeiten beide L\u00e4nder vereint an der Legalisierung des Kokablatts.<\/p>\n<div class=\"wp-block-infosperber-box\">\n<blockquote>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Die UNO-Konvention \u00fcber Suchtstoffe von 1961<\/strong><\/p>\n<p>Der Text der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Einheits-%C3%9Cbereinkommen_von_1961_%C3%BCber_Suchtstoffe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNO-Konvention von 1961<\/a> besagt w\u00f6rtlich: \u00abDie Unterzeichneten verpflichten sich, alle Kokapflanzen, die wild wachsen, auszureissen, und die unerlaubten Plantagen zu zerst\u00f6ren\u00bb (Artikel 26). \u00abDas Kauen des Kokablattes ist innert f\u00fcnfundzwanzig Jahren nach dem in Artikel 41 Absatz 1 vorgesehenen Inkrafttreten des vorliegenden \u00dcbereinkommens abzuschaffen\u00bb (Artikel 49, 2e). Die Konvention wurde mehrfach ratifiziert. 2009 hat zuerst Bolivien und 2023 auch <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/eindringlicher-appell-fuer-neue-drogenpolitik-verhallte-ungehoert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kolumbien<\/a> die Vereinten Nationen formal darum ersucht, das Kokablatt von der Liste der Bet\u00e4ubungsmittel zu streichen.<\/p>\n<p>Der Internationale Drogenkontrollrat (<a href=\"https:\/\/www.incb.org\/\"><em>International Narcotics Control Board<\/em><\/a>, INCB) hat entgegen aller wissenschaftlicher Evidenz in seinem Bericht vom 5. M\u00e4rz dieses Jahres das Kokablatt und den Anbau der Kokapflanze erneut als illegal eingestuft. Er appelliert wiederum an \u00abBolivien und Peru, ihre nationalen Gesetze zu \u00e4ndern\u00bb, um auch \u00abdas Kauen der Kokabl\u00e4tter und die Herstellung von Tee\u00bb zu verbieten.<\/p>\n<p>Vom 10. bis 14. M\u00e4rz 2025 hat sich die Kommission der Vereinten Nationen zu Bet\u00e4ubungsmitteln\u00a0 <em>(<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Suchtstoffkommission\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UN-Commission on Narcotic Drugs<\/a>)<\/em> in Wien mit der UN-Drogenkonvention besch\u00e4ftigt. Neben vielen anderen Punkten standen auch die Legalisierung der Kokapflanze und damit die Streichung von Artikel 26 und 49,2a zur Diskussion. Die NGO <em>Transform: Drug Policy Foundation<\/em> hat ein erstes <a href=\"https:\/\/transformdrugs.org\/blog\/cnd-2025-what-future-for-the-un-drug-control-system\">Kommuniqu\u00e9<\/a>ver\u00f6ffentlicht, ohne ein konkretes Resultat zu nennen. Es ist jedoch kaum zu erwarten, dass es angesichts des US-amerikanischen <em>War on Drugs<\/em> zu einem Durchbruch und damit zum Eingest\u00e4ndnis eines historischen Irrtums kommen wird.<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Koka und Kokain, das ist f\u00fcr viele praktisch dasselbe. Dieser grundlegende Irrtum hat zur weltweiten \u00c4chtung der Pflanze gef\u00fchrt. Josef Estermann\u00a0 f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber Red. 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