{"id":2596242,"date":"2025-04-10T09:10:20","date_gmt":"2025-04-10T08:10:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2596242"},"modified":"2025-04-10T05:56:49","modified_gmt":"2025-04-10T04:56:49","slug":"von-bratislava-nach-wien-warum-tausende-frauen-in-europa-fuer-ihre-rechte-reisen-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/04\/von-bratislava-nach-wien-warum-tausende-frauen-in-europa-fuer-ihre-rechte-reisen-muessen\/","title":{"rendered":"Von Bratislava nach Wien: Warum tausende Frauen in Europa f\u00fcr ihre Rechte reisen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tausende Frauen m\u00fcssen in Europa \u00fcber Grenzen reisen, um eine medizinische Leistung zu erhalten: einen Schwangerschaftsabbruch, belegt diese neue Recherche. Die unterschiedlichen Gesetze und Rechte machen es n\u00f6tig. \u00d6sterreich ist bei Abtreibung in Europa ein Sonderfall.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Mayya Chernobylskaya (<a href=\"http:\/\/www.moment.at\">moment.at<\/a>)<\/em><\/p>\n<article class=\"wysiwyg-block\">\n<div class=\"wysiwyg-content\">\n<p>An einem Freitag im vergangenen Jahr h\u00e4lt Tana (Name ge\u00e4ndert) den positiven Schwangerschaftstest in den H\u00e4nden. \u201eIch hatte mich bereits in dem Moment entschieden, als ich die beiden Linien auf dem Test sah. Ich wusste, dass ich nicht schwanger sein wollte, dass ich kein Kind austragen oder zur Welt bringen wollte\u201c, erz\u00e4hlt sie. Sie wusste sofort, was zu tun war: \u201eSobald ich es erfuhr, suchte ich im Internet nach M\u00f6glichkeiten, die Schwangerschaft mit einer Pille abzubrechen\u201c, erinnert sie sich. Tana ist 35 Jahre alt und lebt in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.moment.at\/tag\/schwangerschaftsabbruch\">Schwangerschaftsabbr\u00fcche<\/a> sind in der Slowakei bis zur 12. Woche auf eigenen Wunsch und danach aus medizinischen Gr\u00fcnden legal. In der Praxis ist der Zugang jedoch stark eingeschr\u00e4nkt. Ganze Krankenh\u00e4user f\u00fchren keine Schwangerschaftsabbr\u00fcche durch und berufen sich dabei auf die gesetzlich verankerte \u201eGewissensverweigerung\u201c. Hinzu kommen andere H\u00fcrden: die Stigmatisierung in der Gesellschaft; die obligatorische Beratung beim Arzt \u2013 die nach Ansicht einiger NGOs oft tendenzi\u00f6s zum Behalten des Kindes auffordert; und die zweit\u00e4gige Wartezeit, die danach eingehalten werden muss. Und vor allem: Tana will einen medikament\u00f6sen Schwangerschaftsabbruch, aber der ist hier illegal. Der chirurgische Eingriff die einzige Option.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"wysiwyg-block\">\n<div class=\"wysiwyg-content\">\n<p>Doch den hat Tana nie in Betracht gezogen. \u201cIch habe nach einem Schwangerschaftsabbruch mit Pillen gesucht, und eines der ersten Ergebnisse war eine Klinik in Wien\u201d, erz\u00e4hlt sie. Die Fahrt von Bratislava nach Wien dauert nur etwa eine Stunde. Die Entscheidung war schnell gefallen. Sie rief die Klinik in Wien an, am darauffolgenden Montag hatte Tana einen Termin f\u00fcr den Schwangerschaftsabbruch. \u201cAlle waren h\u00f6flich und niemand hat mich verurteilt. Ein sehr professioneller und freundlicher Ansatz. Sie haben nicht versucht, mich zum Umdenken zu \u00fcberreden\u201d, erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p><strong>Tausende Frauen auf Grenzreise<\/strong><\/p>\n<p>Was Tana erlebt hat, ist kein Einzelfall \u2013 es ist Teil eines europaweiten Trends. In den\u00a0 vergangenen 5 Jahren haben mindestens etwa 41.000 Frauen europ\u00e4ische Grenzen \u00fcberquert \u2013 trotz der erschwerten Bedingungen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie, als viele Grenzen geschlossen waren.<\/p>\n<p>Mindestens 7.900 Frauen aus aller Welt sind allein im Jahr 2023 f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch in europ\u00e4ische L\u00e4nder eingereist, davon mindestens 5.800 von ihnen kommen selbst aus europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Der Zugang zu Schwangerschaftsabbr\u00fcchen ist auch in Europa ungleich verteilt. Eine Recherche eines internationalen Teams von \u00fcber 10 Journalist:innen <a href=\"https:\/\/exportingabortion.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eExporting Abortion\u201c<\/a> (koordiniert von P\u00fablico, Spanien), in deren Rahmen auch dieser Bericht erscheint, hat diese Zahl erstmals belegt, indem nationale Statistiken zusammengef\u00fchrt wurden. Die sind aber eine Untergrenze, denn das Material ist l\u00fcckenhaft. Nicht alle der untersuchten L\u00e4nder erheben detaillierte Daten \u00fcber Schwangerschaftsabbr\u00fcche von Frauen aus dem Ausland, teilweise hinken die Ver\u00f6ffentlichungen Jahre hinterher.<\/p>\n<p><strong>Abtreibungspille als Ausweg<\/strong><\/p>\n<p>In L\u00e4ndern wie Polen, Malta oder Andorra lassen Frauen Schwangerschaftsabbr\u00fcche nicht nur im Ausland vornehmen, sondern greifen h\u00e4ufig auch im eigenen Land \u2013 jedoch au\u00dferhalb des Gesundheitssystems \u2013 auf sogenannte <a href=\"https:\/\/www.moment.at\/story\/abtreibungspille-kosten-wien\/\">Abtreibungspillen<\/a> zur\u00fcck. Diese beziehen sie \u00fcber NGOs oder den Schwarzmarkt, oft online, um eine Reise zu vermeiden. Laut der niederl\u00e4ndischen Organisation Supporting Abortions for Everyone (SAFE) nimmt diese Praxis zu, bleibt jedoch meist unsichtbar in offiziellen Statistiken. Sie ist besonders verbreitet in L\u00e4ndern mit eingeschr\u00e4nktem Zugang, etwa Malta, oder dort, wo nur chirurgische Eingriffe erlaubt sind, wie in der Slowakei.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde, warum Frauen in Europa f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch ins Ausland reisen m\u00fcssen, sind vielf\u00e4ltig. Viele tun dies, weil die Gesetze in ihrem Heimatland es ihnen nicht erlauben \u2013 sei es, weil Schwangerschaftsabbr\u00fcche g\u00e4nzlich verboten sind, weil die Gesetze sehr restriktiv sind oder weil sie die gesetzliche Frist \u00fcberschritten haben. Andere, wie Tana, reisen, weil sie eine andere Methode als die in ihrem Heimatland angebotene bevorzugen.<\/p>\n<p><strong>Gewissensverweigerung gegen Frauenrechte<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiterer Grund, warum Frauen f\u00fcr Schwangerschaftsabbr\u00fcche oft ins Ausland reisen, ist, dass es in ihrer Region an Fachkr\u00e4ften oder Kliniken fehlt. Dies wird durch \u201eGewissenverweigerer\u201c verst\u00e4rkt, da medizinisches Personal vielerorts den Eingriff aus moralischen oder religi\u00f6sen Gr\u00fcnden ablehnen kann \u2013 teils auch wegen sozialem Druck. In manchen Regionen verweigern ganze Krankenh\u00e4user den Abbruch, wodurch \u201eAbtreibungsw\u00fcsten\u201c entstehen.<\/p>\n<p>Kurz gesagt: Wo immer das Gesetz oder medizinisches Fachpersonal Schwangerschaftsabbr\u00fcche einschr\u00e4nken, sind Frauen gezwungen zu reisen. Alle befragten Experten kommen zu demselben Schluss: Ein Verbot l\u00f6st nichts. \u201eEs f\u00fchrt lediglich zu Abtreibungstourismus und einem Kontrollverlust von Staat und Gesellschaft\u201c, sagt etwa Jozef Z\u00e1humensk\u00fd, Leiter der Abteilung f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe in Bratislava-Ru\u017einov.<\/p>\n<p><strong>Die Routen<\/strong><\/p>\n<p>Nahezu die H\u00e4lfte (48,15 %) aller von Exporting Abortion erfassten Schwangerschaftsabbr\u00fcche, f\u00fcr die europ\u00e4ische Frauen in ein anderes europ\u00e4isches Land gereist sind, fanden in den Niederlanden statt. Dort ist der Abbruch bis zur 24. Schwangerschaftswoche gesetzlich erlaubt. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren haben dort 13.114 Frauen aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen. Und das, obwohl die niederl\u00e4ndischen Gesundheitszentren nur Daten von Patientinnen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland und Polen dokumentieren. Schwangerschaftsabbr\u00fcche z.B. von Frauen aus \u00d6sterreich werden nicht erfasst.<\/p>\n<\/div>\n<article class=\"wysiwyg-block\">\n<div class=\"wysiwyg-content\">\n<p>Die h\u00e4ufigste Route f\u00fchrt von Deutschland in die Niederlande. Jedes Jahr kommen mehr als 1.000 Frauen nach Holland, um ihre Schwangerschaft abzubrechen. Schwangerschaftsabbr\u00fcche sind in Deutschland im Strafgesetzbuch geregelt und nur unter bestimmten Bedingungen straffrei. Manchmal wird die Schwangerschaft erst nach der gesetzlichen Frist von 12 Wochen entdeckt, manchmal f\u00fchren aber auch strenge Vorschriften und Versorgungsengp\u00e4sse dazu, dass Frauen in Deutschland keinen Abbruch vor Ort vornehmen lassen k\u00f6nnen oder von vornherein den Weg ins Ausland vorziehen.<\/p>\n<p><strong>Unterschiedliche Fristen f\u00fcr Schwangerschaftsabbr\u00fcche<\/strong><\/p>\n<p>\u00c4hnlich ist die Situation in Portugal, wo Abbr\u00fcche nur bis zur 10. Woche erlaubt sind, w\u00e4hrend Spanien sie bis zur 14. Woche erm\u00f6glicht \u2013 weshalb j\u00e4hrlich \u00fcber 500 Portugiesinnen in ihrem Nachbarstaat medizinische Hilfe suchen.<\/p>\n<p>Auch aus Frankreich reisten j\u00e4hrlich durchschnittlich 526 Frauen zum Schwangerschaftsabbruch in die Niederlande und weitere 454 nach Spanien. Bis Anfang 2022 war in Frankreich ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche erlaubt, danach wurde die Frist auf 14 Wochen verl\u00e4ngert, wodurch beide die Zahlen zur\u00fcckgegangen sind.<\/p>\n<p><strong>Auch weite Reisen<\/strong><\/p>\n<p>Die einzige nicht grenznahe Route unter den zehn h\u00e4ufigsten f\u00fchrt Polinnen in die Niederlande: Trotz einer Entfernung von mehr als 1.000 Kilometern nahmen j\u00e4hrlich durchschnittlich 479 Frauen aus einem der restriktivsten EU-L\u00e4nder diesen Weg auf sich.<\/p>\n<p>Viele solcher Grenz\u00fcbertritte lassen sich gar nicht in Zahlen ausdr\u00fccken \u2013 zumindest nicht mit vollst\u00e4ndigen und offiziellen Daten \u2013, da die Aufnahmel\u00e4nder dieser Frauen diese Informationen nicht erheben. Dies gilt zum Beispiel auch f\u00fcr Personen aus Polen. Viele von ihnen entscheiden sich f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch im benachbarten Deutschland oder \u00d6sterreich, werden aber von beiden L\u00e4ndern statistisch nicht abgebildet.<\/p>\n<p><strong>Sonderfall \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6sterreich stellt in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme dar: Zum einen, weil keinerlei Daten vorliegen. Zum anderen, weil \u00d6sterreich mit seinen vergleichsweise einfachen rechtlichen Rahmenbedingungen Drehscheibe f\u00fcr viele Frauen aus dem Ausland ist.<\/p>\n<p>Salah El-Najjar, Oberarzt und Gyn\u00e4kologe bei Woman&amp; Health in Wien berichtet: \u201eWir haben sicher ein multikulturelles Patientenkollektiv. Polinnen, Ungarinnen, Deutsche, Patientinnen aus der Slowakei, Tschechien, aber auch aus dem arabischen Raum, aus Dubai\u2026 im Grunde alle L\u00e4nder\u201c, berichtet er. Auch andere \u00c4rzt:innen in \u00d6sterreich erz\u00e4hlen \u00e4hnliches.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Frauen ist so gut wie nichts bekannt. In \u00d6sterreich kann ein Schwangerschaftsabbruch vollkommen anonym erfolgen, erkl\u00e4rt El-Najjar. Eine vergleichbare L\u00fccke in der Dokumentation fand Exporting Abortion sonst nur noch in Luxemburg vor, wo zwar Statistiken gef\u00fchrt, aber nicht ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><strong>Versorgung auch in \u00d6sterreich mit gro\u00dfen L\u00fccken<\/strong><\/p>\n<p>Tana und viele andere Frauen aus dem Ausland finden in \u00d6sterreich Hilfe in ihrer Notlage. Doch vor Ort ist der Schwangerschaftsabbruch hart umk\u00e4mpft: Aufgrund von Stigmatisierung, Bel\u00e4stigungen und \u00dcbergriffen auf \u00c4rzt:innen ist die Versorgung mit Schwangerschaftsabbr\u00fcchen mancherorts l\u00fcckenhaft: \u201e<a href=\"https:\/\/www.moment.at\/story\/abtreibung-tirol-nur-ein-arzt-traut-sich-fuer-170000-frauen-da-zu-sein\/\">Es sind oft Einzelpersonen<\/a>, an denen das h\u00e4ngt, <a href=\"https:\/\/www.moment.at\/story\/abtreibung-mifgyne\/\">vor allem im Westen von \u00d6sterreich<\/a>\u201c, sagt die Wiener Gyn\u00e4kologin Mirijam Hall (Anm.: Links im Zitat durch die Redaktion gesetzt). Es gibt aber zum Beispiel auch im Burgenland keine offizielle Stelle, die Schwangerschaftsabbr\u00fcche durchf\u00fchrt, w\u00e4hrend in Wien zahlreiche Angebote vorhanden sind.<\/p>\n<p>Nach dem Gesetz sind in \u00d6sterreich keine \u00c4rzt:innen verpflichtet, eine Schwangerschaft abzubrechen \u2013 d\u00fcrfen dies also ablehnen. Und sie d\u00fcrfen wegen dieser Entscheidung auch nicht \u201ediskriminiert\u201c werden. Das ergibt ein Problem: \u201eIn einer Klinik, wo regelhaft Schwangerschaftsabbr\u00fcche durchgef\u00fchrt werden, kann die Versorgungssicherheit nur schwer hergestellt werden, wenn beim Vorstellungsgespr\u00e4ch gar nicht gefragt werden darf, ob der Bewerber oder die Bewerberin das \u00fcberhaupt macht\u201c, sagt Hall.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Abtreibung in Gefahr: Eine Frist, keine L\u00f6sung in \u00d6sterreich\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/IxB3_RtppNc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Denn Schwangerschaftsabbruch steht auch in \u00d6sterreich im Strafgesetzbuch, bleibt aber unter bestimmten Bedingungen straffrei. Dies gilt in den ersten drei Monaten nach einer \u00e4rztlichen Beratung oder wenn die Gesundheit der Frau oder des F\u00f6tus schwerwiegend gef\u00e4hrdet ist. Zahlen m\u00fcssen Betroffene selbst, die Sozialversicherung zahlt nicht dazu.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/article>\n<article class=\"wysiwyg-block\">\n<div class=\"wysiwyg-content\">\n<p>Das erkl\u00e4rt auch die fehlenden Zahlen: Weil sie eine Privatleistung sind, werden Schwangerschaftsabbr\u00fcche nicht erfasst. Und viele sehen daf\u00fcr auch einen triftigen Grund. So erkl\u00e4rt zum Beispiel Mirijam Hall, dass die Pro-Choice-Bewegung in \u00d6sterreich offizielle Statistiken ablehnt, da diese oft von Abtreibungsgegner:innen genutzt werden. Hall erkl\u00e4rt: \u201eSobald eine Statistik erhoben wird, ist der Schritt zur Pflichtberatung nicht mehr weit.\u201c Die Beratungseinrichtungen seien aber oft zu kirchennah und st\u00fcnden Schwangerschaftsabbr\u00fcchen grunds\u00e4tzlich eher ablehnend gegen\u00fcber.<\/p>\n<p><strong>Hohe Kosten f\u00fcr den Schwangerschaftsabbruch<\/strong><\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch liegen in \u00d6sterreich je nach Ort bei zwischen 300 und 1000 Euro. F\u00fcr hierzulande lebende Personen gibt es mancherorts Unterst\u00fctzung, wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/gesundheit\/beratung-vorsorge\/frauen\/frauengesundheit\/schwerpunkte\/selbstbestimmung\/schwangerschaftsabbruch.html\">von der Stadt Wien<\/a>, die in sozialen Notlagen die Kosten einmalig r\u00fcckerstattet.\u00a0Da diese M\u00f6glichkeiten aber nicht \u00fcberall und nicht f\u00fcr alle gegeben sind, gibt es auch gesellschaftliche Initiativen, die versuchen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der gemeinn\u00fctzige Verein \u201e<a href=\"https:\/\/www.changesforwomen.at\/\">Changes for Women<\/a>\u201c mit Sitz in Wien unterst\u00fctzt Menschen in finanziellen Notlagen bei der Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs in \u00d6sterreich. Die Hilfe h\u00e4ngt jedoch von den verf\u00fcgbaren Mitteln ab, da sich der Verein haupts\u00e4chlich durch Spenden finanziert. Doch der Bedarf ist gro\u00df: \u201eIn den Jahren zwischen 2021 und 2023 haben sich die Anfragen verdoppelt\u201c, sagt Isabel Tanzer von CHANGES. \u201eAuch im vergangenen Jahr verzeichneten wir einen leichten Anstieg auf \u00fcber 450 Anfragen, von denen wir rund 280 finanziell unterst\u00fctzen konnten\u201c, berichtet sie.<\/p>\n<p>Personen aus dem Ausland greift vor allem die Organisation Ciocia Wienia aus Wien unter die Arme. Die beiden Initiativen stehen im engen Austausch und versuchen so viele Menschen wie m\u00f6glich in finanziellen Notlagen bei den Kosten f\u00fcr den Schwangerschaftsabbruch zu entlasten. Ciocia Wienia unterst\u00fctzt au\u00dferdem vor allem polnische Frauen bei der Organisation eines Schwangerschaftsabbruchs in Wien.<\/p>\n<p><strong>Solidarit\u00e4t \u00fcber Grenzen<\/strong><\/p>\n<p>Katrine (Name ge\u00e4ndert) aus Polen wusste immer, dass eine Schwangerschaft f\u00fcr sie keine einfache Entscheidung w\u00e4re. In ihrer Familie gab es zwei F\u00e4lle von schwerer k\u00f6rperlicher und geistiger Behinderung \u2013 die Ursachen unbekannt. Die Angst, diese Geschichte k\u00f6nnte sich wiederholen, lastete schwer auf ihr.<\/p>\n<p>Als sie im Jahr 2014 mit 38 Jahren erfuhr, dass sie schwanger war, \u00fcberkam sie Panik. Sie suchte einen Arzt auf, hoffte auf Verst\u00e4ndnis, auf eine gr\u00fcndliche pr\u00e4natale Untersuchung. Doch stattdessen bekam sie Ablehnung: Der Arzt winkte ab, nahm ihre Sorgen nicht ernst. Er war auch grunds\u00e4tzlich gegen Abbr\u00fcche. Und er lie\u00df sie das auch sp\u00fcren.<\/p>\n<p><strong>Verzweifelte Suche<\/strong><\/p>\n<p>Verzweifelt kehrte Katrine nach Hause zur\u00fcck. \u201eIch schaltete das Internet ein, tippte etwas ein. Ich wei\u00df nicht einmal mehr, was, um ehrlich zu sein. Dann tauchte die Website einer Klinik in Wien auf. Und eine Telefonnummer zum Anrufen. Ich rief an und eine Polin ging ran. Ich habe sofort viel Unterst\u00fctzung und Verst\u00e4ndnis bekommen.\u201c<\/p>\n<p>Wenige Tage sp\u00e4ter sa\u00df sie im Auto auf der achtst\u00fcndigen Fahrt nach Wien. Die Reise war teuer \u2013 rund 500 Euro f\u00fcr den Eingriff, dazu Fahrtkosten, Hotel. Die Klinik war schlicht, sachlich. Kein Fl\u00fcstern, kein verurteilender Blick. \u201eDer Arzt war nicht sehr herzlich, aber er war sehr einf\u00fchlsam. Das ganze Personal in dieser Klinik war ganz normal, als w\u00e4re es eine normale Klinik, eine normale Behandlung, ein normales Verfahren, etwas, das passiert, und nicht irgendeine Art von Stigma oder etwas, wof\u00fcr man sich sch\u00e4men muss.\u201c<\/p>\n<p><strong>Frage der Leistbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Katrine wusste, dass sie Gl\u00fcck gehabt hatte. Sie konnte sich den Eingriff leisten. Doch was, wenn nicht? \u201eWenn ich das Geld nicht h\u00e4tte, w\u00fcrde ich es aus dem Untergrund ausgraben\u201c, sagt sie. Ob sie die Schwangerschaft abgebrochen h\u00e4tte, wenn ein Arzt ihr zugeh\u00f6rt und ihre Bedenken Ernst genommen h\u00e4tte, wei\u00df sie bis heute nicht.<\/p>\n<p>Die <span class=\"glossary-word\" data-tippy-content=\"Der Feminismus ist eine politische Bewegung, die die Gleichstellung der Frau oder meistens einfach auch aller Geschlechter in der Gesellschaft zum Ziel hat.\">feministische<\/span> Gruppe <a href=\"https:\/\/ciociawienia.net\/#procedure-request\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ciocia Wienia<\/a> hat seit ihrer Gr\u00fcndung im Herbst 2020 nach eigenen Angaben mindestens 330 Menschen in Wien zu einem Schwangerschaftsabbruch verholfen.<\/p>\n<p>Die Initiative entstand aus einem gro\u00dfen Bedarf heraus. Unter der rechtsgerichteten PiS-Partei, die Polen von 2015 bis 2023 regierte, wurde der Schwangerschaftsabbruch fast vollst\u00e4ndig verboten.\u00a0 Bisher scheiterte die liberale Regierung von Donald Tusk an Reformen.<\/p>\n<p><strong>Strafen f\u00fcr Betroffene und Helfer:innen<\/strong><\/p>\n<p>Stand jetzt sind Abbr\u00fcche in Polen nur noch bei Vergewaltigung, Inzest oder Lebensgefahr der Frau erlaubt, nicht aber etwa bei Missbildungen des F\u00f6tus. Bestraft werden nicht die Frauen, sondern auch alle Helfer:innen. Selbst erlaubte Abbr\u00fcche werden den Frauen oft aus Angst vor Strafe verweigert.<\/p>\n<p>Polen ist eines der wenigen europ\u00e4ischen L\u00e4nder, in denen mehr Frauen f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch ins Ausland reisen, als ihn im eigenen Gesundheitssystem vornehmen lassen. Offiziellen Zahlen zufolge gab es zwischen 2019 und 2023 landesweit 4.244 legale Abbr\u00fcche. Im selben Zeitraum dokumentierte Exporting Abortion mindestens 4.582 Schwangerschaftsabbr\u00fcche polnischer Frauen im Ausland \u2013 eine Zahl, die die Einschr\u00e4nkungen im eigenen Land deutlich macht.<\/p>\n<p><strong>Freiwillige Hilfe<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie meisten Leute kontaktieren uns per E-Mail\u201c, erz\u00e4hlt eine Aktivistin von Ciocia Wienia. Deshalb ist immer eines der Kollektivmitglieder als E-Mail-Beauftragte:r im Einsatz. \u201eWir haben Volont\u00e4r:innen, die als Dolmetscher:innen agieren k\u00f6nnen\u201c, berichtet sie weiter.\u00a0 Nach einem Vorgespr\u00e4ch organisiert jemand aus dem Kollektiv einen Termin f\u00fcr den Schwangerschaftsabbruch in der Klinik und unterst\u00fctzt die ankommende Person mit Informationen, beantwortet Fragen oder begleitet sie \u2013 wenn notwendig \u2013 zum Termin. Durch die Vernetzung kann das Ciocia Wienia auch je nach geografischer Lage der Schwangeren oder der Verf\u00fcgbarkeit von Terminen an Schwesternorganisationen in Deutschland oder in Tschechien vermitteln.<\/p>\n<p>\u201eManchmal melden sich auch Personen, zum Beispiel aus Ungarn oder Georgien\u201c, erz\u00e4hlt die Aktivistin. Auch dann versucht das Kollektiv zu helfen. Geld bekommen die Volont\u00e4r:innen f\u00fcr ihre Arbeit nicht. Mit den Spenden, die Ciocia Wienia sammelt, helfen sie in finanziellen Notlagen, einen Schwangerschaftsabbruch zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>H\u00e4ufig Abbruch in den Niederlanden<\/strong><\/p>\n<p>Je strenger die Gesetze eines Landes zum Schwangerschaftsabbruch sind, desto mehr Frauen \u00fcberqueren daf\u00fcr die Grenzen. Dies ist auch bei Frauen aus Andorra und Malta zu beobachten, die \u2013 wie Polinnen \u2013 mehr Schwangerschaftsabbr\u00fcche im Ausland vornehmen lassen als in ihrem eigenen Land.<\/p>\n<p>Doch auch die gesetzliche Frist treibt die Frauen \u00fcber die Landesgrenzen. Manche \u00d6sterreicherinnen fallen selbst durch das Raster \u2013 etwa wenn die Schwangerschaft zu weit fortgeschritten ist und ein Abbruch gesetzlich nicht mehr erlaubt ist. Das Hauptziel ist in solchen F\u00e4llen Holland.<\/p>\n<p><strong>Hiobsbotschaft f\u00fcr Betroffene<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWenn nach dem Ultraschall die Nachricht kam, wir k\u00f6nnen hier in \u00d6sterreich keinen Abbruch mehr machen, das waren Momente, die wirklich krisenhaft waren. Es war auch f\u00fcr das ganze Personal schwer, das sagen zu m\u00fcssen\u201c, erz\u00e4hlt etwa <a href=\"https:\/\/www.gertz.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Miriam Gertz,<\/a> Psychologin, Familienplanungsberaterin und Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision. Sie hat in Wien als Beraterin f\u00fcr Schwangerschaftsabbruch und Verh\u00fctungsmedizin gearbeitet und dort auch ungewollt Schwangere beraten. Aktuell bietet sie in Wien systemische Psychotherapie und Beratung an.<\/p>\n<p>\u201eDa war dann Krisenintervention notwendig und wir konnten eben nur die Unterlagen f\u00fcr Kliniken in England oder Holland, wo Abbr\u00fcche bis zur 22. beziehungsweise bis 24. Woche m\u00f6glich sind, weitergeben und den Kontakt vermitteln\u201c, erz\u00e4hlt Gerz. Ob die Personen die Reise tats\u00e4chlich angetreten haben, wei\u00df sie nicht. Aber es passiert: In einer anonymen Umfrage meldete sich eine Person bei uns, die als Begleitung bei einer solchen Reise dabei war.<\/p>\n<p>\u201eGerade bei j\u00fcngeren Frauen kann es l\u00e4nger dauern, bis sie die Schwangerschaft entdecken, weil Verleugnung und Stigmatisierung st\u00e4rker sind\u201c, sagt Psychologin Gerz. \u201eDeswegen finde ich diese Frist auch schwierig. Diejenigen, bei denen sich die Frage um die 14. Woche herum stellt, da gibt es in der Regel auch gute Gr\u00fcnde, warum es erst dann passiert.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ungleiche Gesetze und L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/strong><\/p>\n<p>Die aktuelle Gesetzgebung in Europa l\u00e4sst die L\u00e4nder in zwei gro\u00dfe Gruppen einteilen. Einerseits jene, die Abbr\u00fcche weitgehend kriminalisieren, wie Andorra, der Vatikan, Polen, Malta, Liechtenstein und Monaco.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"wysiwyg-block\">\n<div class=\"wysiwyg-content\">\n<p>Andererseits gibt es L\u00e4nder, die Schwangerschaftsabbr\u00fcche in der fr\u00fchen Phase auf Wunsch erlauben \u2013 je nach Staat zwischen 10 und 24 Wochen. Danach sind Abbr\u00fcche meist nur bei schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken f\u00fcr die Frau oder den F\u00f6tus erlaubt.<\/p>\n<p><strong>Kampagne f\u00fcr europaweite M\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Eine Reise \u00fcber nationale Grenzen f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch ist umst\u00e4ndlich, teuer und mitunter belastend. Doch eine Initiative aus Slowenien hat genau diese als auch einen Ausweg gesehen. Die Kampagne <a href=\"https:\/\/www.myvoice-mychoice.org\/\">\u201eMy Voice My Choice\u201c<\/a> fordert die EU auf, einen Finanzierungsmechanismus zu schaffen, um all jenen, die keinen Zugang haben, eine sichere Behandlung zu erm\u00f6glichen. \u201eWer genug Geld hat, kann f\u00fcr einen Schwangerschaftsabbruch reisen \u2013 f\u00fcr sie gibt es immer einen Weg. Doch es sind die marginalisierten Gruppen und jene, die es sich nicht leisten k\u00f6nnen, die am meisten leiden\u201c, Veronika Pov\u017e, Kommunikationsleiterin von My Voice My Choice.<\/p>\n<p>Indem Abbr\u00fcche als Teil der Gesundheitsversorgung betrachtet werden, kann ein Finanzierungsmechanismus geschaffen werden, der es EU-B\u00fcrgern erm\u00f6glicht, eine Behandlung in einem anderen Land zu erhalten, wenn es in ihrem Heimatland verweigert wird, erkl\u00e4rt sie. \u201eDie EU kann L\u00e4nder nicht zwingen, ihre Gesetze zu \u00e4ndern, aber sie k\u00f6nnte ein Modell schaffen, das Frauen erm\u00f6glicht, f\u00fcr die beste Versorgung ins Ausland zu reisen\u201c, so Pov\u017e. Die Initiative hat 1,2 Millionen Unterschriften von Menschen in \u00fcber 20 L\u00e4ndern \u2013 darunter Deutschland und \u00d6sterreich \u2013 gesammelt und will den Vorschlag nun der Europ\u00e4ischen Kommission und dem Europ\u00e4ischen Parlament vorlegen.<\/p>\n<p><strong>Stigma, Tabu und Widerspr\u00fcche rund um Schwangerschaftsabbr\u00fcche<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Menschen auf europ\u00e4ischer Ebene nach L\u00f6sungen suchen, bleibt die Realit\u00e4t vor Ort oft widerspr\u00fcchlich. In Europa trifft oft eine professionelle und routinierte Versorgung auf starkes gesellschaftliches Stigma, politischen Gegenwind und massive Unterversorgung. \u00d6sterreich ist eines der L\u00e4nder, in denen beides besonders sichtbar wird: eine scheinbar liberale Regelung, die dennoch nur eingeschr\u00e4nkt zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p>Das hat auch Auswirkungen auf die Psyche: \u201eDas hab ich in Beratungen und in einer Studie sehr gemerkt, dass es viele Frauen sehr internalisiert haben dass sie f\u00fcr einen Abbruch irgendwie bestraft werden k\u00f6nnten \u2013 in Form von psychischen oder k\u00f6rperlichen Leiden\u201c, berichtet Psychologin Miriam Gertz. \u201eMan kann auch beobachten, dass wirklich alle, die einen Schwangerschaftsabbruch hatten, in irgendeiner Weise Stigma-Management betreiben m\u00fcssen\u201c, berichtet sie. Und: \u201eIn einem Umfeld in dem Schwangerschaftsabbruch an sich als etwas schlechtes gesehen wird, ist es auch sehr schwer differenzierter eigene Ambivalenzen, die bei jeder gro\u00dfen biografischen Entscheidung entstehen, zulassen zu k\u00f6nnen, dar\u00fcber sprechen zu k\u00f6nnen. Das macht nat\u00fcrlich die Verarbeitung schwieriger.\u201c<\/p>\n<p>Geschichten wie die von Tana oder Katrina sind keine Einzelf\u00e4lle, sondern Teil einer systematischen L\u00fccke in der Gesundheitsversorgung. Ob in \u00d6sterreich, der Slowakei oder anderswo: F\u00fcr tausende Frauen ist der Weg zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, sondern eine oft m\u00fchsame und weite Reise.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"wysiwyg-block\">\n<div class=\"wysiwyg-content\">\n<p><i><a href=\"https:\/\/exportingabortion.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Exporting Abortion<\/a> ist eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende journalistische Recherche, die von P\u00fablico (Spanien) in Zusammenarbeit mit europ\u00e4ischen Medien und Journalisten aus ganz Europa koordiniert wurde. Die Journalist:innen, die an dieser Untersuchung teilgenommen haben, sind, in alphabetischer Reihenfolge: Joana Ascens\u00e3o (Portugal \u2013 Expresso), Kristina B\u00f6hmer (Slowakei), Magdalena Chrzczonowicz (Polen \u2013 OKO.press), Mayya Chernobylskaya (Deutschland), Nacho Calle (Spanien \u2013 P\u00fablico), Maria Delaney (Irland \u2013 The Journal Investigates), Joanna Demarco (Malta), Armelle Desmaison (Frankreich), Emilia G. Morales (Spanien \u2013 P\u00fablico), Bru Noya (Andorra), Apolena Rychl\u00edkov\u00e1 (Tschechische Republik), \u00d3rla Ryan (Irland \u2013 The Journal Investigates), Sergio Sangiao (Spanien \u2013 P\u00fablico), Margot Smolenaars (Niederlande \u2013 Follow The Money).<\/i><\/p>\n<p><em>Diese europaweite Recherche wurde mit Unterst\u00fctzung von <a href=\"https:\/\/www.journalismfund.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Journalismfund Europe<\/a> durchgef\u00fchrt. Dieser Bericht auf MOMENT.at fokussiert sich auf \u00d6sterreich. Texte mit dem Fokus auf andere L\u00e4nder erscheinen unter anderem in der taz (Deutschland), OKO (Polen), Follow the Money (Niederlande), The Journal (Irland), <a href=\"https:\/\/www.publico.es\/internacional\/europa\/5000-mujeres-europa-viajar-extranjero-abortar.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">P\u00fablico<\/a> (Spanien), Altaveu (Andorra), Denn\u00edk N (Slowakei), Amphora (Malta).<\/em><\/p>\n<p><em>Text &amp; Recherche: Mayya Chernobylskaya; Mitarbeit: Kristina B\u00f6hmer<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ergebnisse von Exporting Abortion basieren auf Statistiken \u00fcber Schwangerschaftsabbr\u00fcche von Personen mit festem Wohnsitz in einem anderen Land als dem, in dem der Eingriff vorgenommen wurde. In einigen F\u00e4llen kann es jedoch sein, dass diese Personen z. B. aus beruflichen Gr\u00fcnden l\u00e4ngere Zeit im Wohnsitzland gelebt haben, ohne ihren Wohnsitz offiziell zu verlegen. Eine zus\u00e4tzliche Ungenauigkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass die Tschechische Republik und die Schweiz die Daten nicht nach dem Wohnort, sondern nach der Staatsangeh\u00f6rigkeit erheben. Diese Zahlen wurden dennoch ber\u00fccksichtigt, um ein m\u00f6glichst vollst\u00e4ndiges Bild zu erhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Exporting Abortion hat die Situation des Schwangerschaftsabbruchs in 15 L\u00e4ndern untersucht: \u00d6sterreich, Deutschland, Andorra, Belgien, Frankreich, Irland, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik und Vereinigtes K\u00f6nigreich<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tausende Frauen m\u00fcssen in Europa \u00fcber Grenzen reisen, um eine medizinische Leistung zu erhalten: einen Schwangerschaftsabbruch, belegt diese neue Recherche. 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