{"id":2582690,"date":"2025-02-12T14:55:38","date_gmt":"2025-02-12T14:55:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2582690"},"modified":"2025-02-12T14:55:38","modified_gmt":"2025-02-12T14:55:38","slug":"starlink-wars-im-regenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/02\/starlink-wars-im-regenwald\/","title":{"rendered":"Starlink-Wars im Regenwald"},"content":{"rendered":"<p>Die indigene Gemeinde Vista Alegre liegt mitten im brasilianischen Amazonas, nicht tief im Wald, sondern gleich am Ufer des Rio Tapajos. Zur n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Stadt brauchen die 1.335 Bewohner*innen eine gute Stunde, einfach den Fluss runter, dann rechts halten. Gleich hinter der <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/soja\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Den Gro\u00dfteil der \u00fcber 250 Millionen Tonnen weltweit angebauten Sojas wird aber zu Futtermittel verarbeitet, das in der Massentierhaltung der Fleischproduktion verf\u00fcttert wird. Lateinamerika geh\u00f6rt zu den Hauptanbaugebieten des gr\u00f6\u00dftenteils genmanipulierten Sojas. Der sog. Sojag\u00fcrtel umfasst Teile von Brasilien, Argentinien, Paraguay, Bolivien und Uruguay und erstreckt sich auf etwa 50 Millionen Hektar. Das meiste lateinamerikanische Soja geht nach China, gefolgt von der Europ\u00e4ischen Union. Etwa 90 Prozent der europ\u00e4ischen Soja-Importe sind f\u00fcr die Tierhaltung bestimmt. Laut Berechnungen des Bundes f\u00fcr Umwelt und Naturschutz (BUND) wird allein f\u00fcr die deutsche Tierproduktion in Lateinamerika Soja auf circa 2,8 Millionen Hektar angebaut (in etwa die Fl\u00e4che Brandenburgs). &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Soja<\/a>-Verladestation tauchen dann die Anlegestellen von Santar\u00e9m auf. So eine Fahrt gilt im riesigen Amazonasgebiet als Kurzstrecke. Und doch trennen die beide Ort Welten, deutlich h\u00f6rbar, wenn kurz vor der Ankunft in Santar\u00e9m die Smartphones d\u00fcdelnd den Empfang von Nachrichten verk\u00fcnden \u2013 endlich wieder Internet!<\/p>\n<p>Bis heute hat mindestens ein Drittel der Menschheit keinen oder nur eingeschr\u00e4nkten Zugang zum Internet. Die meisten von ihnen leben in abgelegenen D\u00f6rfern, fernab der Glasfaser- und Mobilfunknetze. Die staatliche Regulierungsbeh\u00f6rde Brasiliens rechnete lange vor, dass es noch Jahrzehnte dauern werde, damit die gesamte Bev\u00f6lkerung Onlinezugang hat. Doch dann kam Elon Musk. Mit den tieffliegenden Satelliten und mobilen Antennen seines Starlink-Systems ist es technisch kein Problem mehr, \u00fcberall die Vorz\u00fcge der digitalen Welt zu genie\u00dfen, von E wie E-Learning bis R wie Revenge Porn. Und genau da beginnt das Problem: was macht der ungefilterte digitale Wahnsinn der <em>digital natives<\/em>, der komplett im digitalen Zeitalter geborenen, eigentlich mit all denen, die bisher offline gelebt haben, zum Beispiel vielen indigenen Communities?<\/p>\n<p><strong>Nur mal kurz den Wald retten<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Frage muss sich auch Juliana Dib Rezende oft stellen. Sie ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Initiative <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/conexaopovosdafloresta_\/\"><em>Conex\u00e3o Povos da Floresta<\/em><\/a>, die sich, wie der Name sagt, f\u00fcr den Internetzugang der Regenwaldv\u00f6lker einsetzt. Heute sitzt sie am Heck eines Wassertaxis inmitten einer bunten Gruppe Besucher*Innen und genie\u00dft die Morgensonne. Jemand spielt besser Gitarre als er singt. Zum Gl\u00fcck ist es die Kurzstrecke Santar\u00e9m \u2013 Vista Alegre, diesmal in umgekehrter Richtung. Zwischen Styroporkisten mit H\u00fchnerfleisch steht Julianas Gep\u00e4ck, ein Karton mit einer mobilen Parabolantenne. Und wozu die gut ist, erz\u00e4hlt sie bald darauf einer interessierten Menge im palmgedeckten Gemeindehaus.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen alle Gemeinden des Amazonas zu einem gro\u00dfen Netzwerk verbinden. Die Gemeinden aller Indigenen, Afrobrasilianer*innen und Flussbewohner*innen des Amazonas\u201c, beginnt sie ihre Ansprache. Und dann sagt sie, dass die ganze Welt diesen lebendigen Wald brauche, um auf diesem Planeten leben zu k\u00f6nnen. \u201eUnd ihr seid die Besch\u00fctzer*innen dieses Waldes und daf\u00fcr braucht ihr auch Internet, auf eine informierte, sichere und partizipative Weise. Alle sollen dabei mitentscheiden, welches Internet ihr wollt, von den Kleinsten bis zu den \u00c4ltesten.\u201c<\/p>\n<p>In Vista Alegre muss von dieser Vision niemand mehr \u00fcberzeugt werden. Julianas Ansprache richtet sich eher an die heutigen G\u00e4ste, Bewohner*innen anderer Gemeinden aber auch Mitarbeitende aus Umweltorganisationen und NGOs. Sie alle sollen sich einen Blick machen k\u00f6nnen, wie gut der Plan hier aufgeht. Denn das Dorf war eines der Pilotprojekte von <em>Conexao Povos da Floresta<\/em>. Die Initiative will bis Ende 2025 \u00fcber 5.000 Amazonasgemeinden mit schnellem Internet versorgen. Ein Plan, der alle bisherigen staatlichen und kommerziellen Projekte bei weitem \u00fcberfl\u00fcgelt.<\/p>\n<p><strong>Solarenergie f\u00fcr digitale Inklusion<\/strong><\/p>\n<p>Sabrina Costa, die f\u00fcr die logistische Umsetzung dieser Vision verantwortlich ist und heute mit im Publikum sitzt, verr\u00e4t gern, wie es ihr Team in zwei Jahren geschafft hat, bereits \u00fcber 1.000 Gemeinden online zu bringen: \u201eWir wissen, dass in diesen Gebieten eine der gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten beim Zugang zum Internet und zur Kommunikation der Mangel an Strom ist. Deshalb arbeiten wir nicht nur an Konnektivit\u00e4t, sondern auch an der Solarenergie. Und ja, wir schlagen vor, ausschlie\u00dflich Internet \u00fcber Satelliten zu nutzen und dabei die derzeit am besten geeignete Technologie zu verwenden, um die Konnektivit\u00e4t in diesen Gebieten zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Einen Ausweg aus diesem Dilemma versprechen Initiativen, die auf einen kontrollierten Internet-Zugang setzen. In Brasilien gibt dabei das Projekt <em>Conex\u00e3o Povos da Floresta<\/em> den Ton an. Das hei\u00dft so viel wie Internetverbindung der Regenwaldv\u00f6lker. Bis Ende 2025 will die Initiative tausende Amazonasgemeinden online bringen und f\u00fcr nachhaltige, digitale Inklusion sorgen. Ein ambitionierter Plan, den wir uns mal aus der N\u00e4he angeschaut haben\u2026<\/p>\n<p><strong>Starlink-Wars im Regenwald<\/strong><\/p>\n<p>Die derzeit beste Technologie hei\u00dft Starlink, made by Elon Musk. Der Einsatz ist nicht unumstritten. Wie \u00f6kologisch ist der Aufbau riesiger Satellitenkonstellationen im Orbit, die f\u00fcr den Service n\u00f6tig sind? Kann ein solches Unterfangen nachhaltig wirtschaften? Operieren im Amazonas nicht auch illegale Goldsucher erfolgreich mit Starlink bei der r\u00fccksichtslosen Ausbeutung von Ressourcen? Dorfvorsteherin Ivanilse Souza Batista h\u00f6rt sich diese Kritik bei einem Spaziergang durch Vista Alegre ruhig an. Dann h\u00e4lt sie dagegen, dass dies keine Gr\u00fcnde sein, ihnen den Internetzugang zu verwehren. Die Technologie bedeute einen gro\u00dfen Fortschritt, denn \u201evorher konnten wir nur schwer kommunizieren. Bei Gesundheits- und Bildungsfragen, oder auch unser Tourismusangebot zu bewerben, war nie einfach.\u201c Nur m\u00fchsam h\u00e4tte sich die Gemeinde \u00fcber aktuelle Ereignisse informieren k\u00f6nnen. \u201eUnd bei Notsituationen mussten wir manchmal erst ins n\u00e4chste Dorf rennen. Mit dem Internetanschluss hat sich vieles ver\u00e4ndert. Ich w\u00fcrde sagen, das Projekt l\u00e4uft zu 80 Prozent schon sehr gut.\u201c<\/p>\n<p>Was nicht so gut l\u00e4uft, sei der kontrollierte Zugang zum Internet. Denn es g\u00e4be schon viele Sachen im Internet, die f\u00fcr die Jugendlichen sch\u00e4dlich seien. \u201eTrotz allem technischen Fortschritt ist das etwas, worum wir uns Sorgen machen\u201c, sagt Ivanilda. \u201eDenn die Jugendlichen heute k\u00f6nnen zwar viel im Internet dazu lernen, es wird dort aber auch ungefiltert alles gezeigt. Bei dem Projekt <em>Conex\u00e3o Povos da Floresta<\/em> gibt es jetzt zumindest Passw\u00f6rter, um das besser zu regulieren.\u201c Doch nicht immer funktioniert dieser regulierte Zugang reibungslos. Es wird gestritten, was gefiltert werden soll und was nicht. Wer kontrolliert wen, die Alten die Jungen? Ist Rapmusik per se verderblich? Irgendwie kommen einem diese Debatten bekannt vor\u2026<\/p>\n<p><strong>Moderierter Zugang f\u00fcr eine moderate Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr ein sicheres Surfen melden sich bei <em>Conex\u00e3o Povos da Floresta<\/em> alle Nutzer*Innen \u00fcber ein Zugangsportal an. Die lokale Community entscheidet, was blockiert wird. Doch die mobile App daf\u00fcr funktioniert nicht immer fehlerfrei, sie filtert manchmal eher zu viel. Dann wird die ehrenamtliche Content-Moderatorin Claudete Kumaruara von Jugendlichen belagert, um das Master-Passwort f\u00fcr den direkten Zugriff herauszur\u00fccken. Doch da haben sie bei der verantwortungsbewussten Grundschullehrerin keine Chance. \u201eF\u00fcr mich bedeutet Inhalte zu moderieren, der Gemeinschaft zu helfen, sich im Internet zu bewegen, zu verstehen, wie man es am besten nutzt, wof\u00fcr man Zeit aufwenden sollte und wof\u00fcr eher nicht\u201c, sagt sie entschieden. Es gehe darum, junge Leute zu ermutigen, das Netz zu nutzen, um zu lernen und um Informationen zu finden. \u201eUnd wir wollen so auch unser Tourismusangebot im Dorf nach au\u00dfen hin bekannter machen.\u201c<\/p>\n<p>Im Community-Tourismus sehen die Bewohner*innen von Vista Alegra auch eine Chance, sich langfristig den Internet-Service leisten zu k\u00f6nnen. Analysten rechnen damit, dass Starlink die Geb\u00fchren f\u00fcr das Internet aus den Sternen schrittweise erh\u00f6hen wird, um kostendeckend zu arbeiten. Und bereits heute sind 50 Euro im Monat viel f\u00fcr die Gemeinde. Der Tourismus ist ein Saisongesch\u00e4ft. Fische und Mandioka-Mehl zu verkaufen, macht niemanden reich. Zudem haben D\u00fcrren und massive Waldbr\u00e4nde die Eink\u00fcnfte noch unsicherer gemacht.<\/p>\n<p><strong>Zunehmendes Extremwetter ist eine Gefahr<\/strong><\/p>\n<p>Das zunehmende Extremwetter ist eine Gefahr f\u00fcr Gemeinden wie Vista Alegre. Br\u00e4nde verschlangen im brasilianischen Amazonas 2024 eine Fl\u00e4che halb so gro\u00df wie Deutschland. Angesichts dieser Bedrohung m\u00fcssen vor allem indigene Gemeinden unterst\u00fctzt werden, fordert Felipe Arrudo, Mitarbeiter am brasilianischen Institut f\u00fcr Amazonas- und Umweltforschung IPAM. Gerade ist er dabei, mit einigen Bewohner*innen aus Vista Alegra einen Sensor zu installieren, um die Luftqualit\u00e4t vor Ort zu messen. Denn auch wenn ein Dorf den Flammen entgeht \u2013 die Rauchbelastung durch nahe Feuer ist oft gesundheitssch\u00e4digend. Die Bewohner*innen sollten solche Situationen am besten selbst dokumentieren, meint Felipe, denn die Wissenschaft m\u00fcsse in Partnerschaft mit den Menschen aus den traditionellen Gemeinschaften betrieben werden. \u201eWir m\u00fcssen vor Ort sein, vor Ort f\u00fchlen und das Leben der Communities miterleben, die Realit\u00e4t abbilden, nicht einen Gedanken aus der Ferne, von Leuten, die woanders leben.\u201c<\/p>\n<p>Und f\u00fcr eine solche Zusammenarbeit sei Zugang zum Internet eben unverzichtbar. Das sei sehr schwierig, erfordere noch viele Fortschritte, \u201eaber es geht voran\u201c, findet Felipe von IPAM. \u201eDank des Internets k\u00f6nnen wir Umweltdaten auswerten, die wir t\u00e4glich produzieren, darunter auch die Daten zur Luftqualit\u00e4t. Die zu erheben, ist sehr wichtig, denn schlechte Luft kann zu Gesundheitsproblemen f\u00fchren.\u201c Dank der Sensoren und dem Internet werden Gemeinden, die unter dem Rauch von Waldbr\u00e4nden leiden, k\u00fcnftig schneller staatliche Hilfe anfordern k\u00f6nnen. Zugleich werden die Bewohner*innen bef\u00e4higt, ihre Territorien besser zu \u00fcberwachen und aktiv Umweltdaten zu generieren. Diese Arbeit m\u00fcsse anerkannt werden, fordert Felipe, und sei es durch eine Kosten\u00fcbernahme des Internetzugangs.<\/p>\n<p><strong>Musk, derzeit das unvermeidliche \u00dcbel\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Elon Musk w\u00fcrde das nat\u00fcrlich freuen, andere raten, sich beim Online-Zugang nicht so abh\u00e4ngig von einer Technologie zu machen. Auch im Netzwerk <em>Conexao Povos da Floresta<\/em> gehen die Meinungen auseinander. Manche der beteiligten NGOs, Banken und Umweltorganisationen dr\u00e4ngen die Regierung dazu, den Ausbau des Glasfasernetzes zu stoppen und ganz auf eine staatlich-private Partnerschaft mit Musk zu setzen. Andere, wie Felipe von IPAM sind da skeptisch bis pragmatisch: \u201eWir arbeiten im Moment einfach mit der Technologie, die wir zu Verf\u00fcgung haben. Wenn wir bessere, inklusivere und diversere Tools h\u00e4tten, w\u00fcrden wir die nehmen, ganz egal von welchem Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p>Inzwischen hat die brasilianische Regulierungsbeh\u00f6rde neue Anbieter lizensiert, die es bald mit Starlink aufnehmen wollen. Auch bereits etablierte Unternehmen entdecken gerade die Amazonasbev\u00f6lkerung als potenzielle neue Kundschaft. Doch ob sich der kommerzielle Betrieb rechnet, wei\u00df niemand zu sagen. Claudette aus Vista Alegre empfindet das Internet trotz aller Kritik als unverzichtbar, um ein selbstbestimmtes Leben im Regenwald dauerhaft zu sichern: \u201eWir kombinieren diese neuen Technologien mit unserem \u00fcberlieferten Wissen\u201c, sagt sie und zeigt auf einige ihrer Sch\u00fcler, die mit dem Smartphone f\u00fcr ihre Hausaufgaben recherchieren. \u201eIn der Dorfschule nutzen wir das Internet auch, um herauszufinden, wie andere Gemeinden sich organisieren und was uns f\u00fcr unseren Kampf als Indigene und f\u00fcr den Amazonas n\u00fctzlich sein kann. Unsere Jugendlichen m\u00fcssen wissen, was in der Welt geschieht und wie sie sie ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.\u201c Das Internet sei gekommen, um zu bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die indigene Gemeinde Vista Alegre liegt mitten im brasilianischen Amazonas, nicht tief im Wald, sondern gleich am Ufer des Rio Tapajos. 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