{"id":2578679,"date":"2025-01-24T15:28:11","date_gmt":"2025-01-24T15:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2578679"},"modified":"2025-01-24T15:28:11","modified_gmt":"2025-01-24T15:28:11","slug":"warum-die-miete-nicht-mehr-zum-bip-passt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/01\/warum-die-miete-nicht-mehr-zum-bip-passt\/","title":{"rendered":"Warum die Miete nicht mehr zum BIP passt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei der Diskussion um L\u00f6hne und Mieten werden die volkswirtschaftlichen Zusammenh\u00e4nge systematisch ausgeblendet. Wir blenden ein.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:werner.vontobel@ringier.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werner Vontobel<\/a> f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/warum-die-miete-nicht-mehr-zum-bip-passt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">INFOSperber<\/a><\/em><\/p>\n<p>Eine Volkswirtschaft ist dazu da, dem Volk eine angemessene Lebenshaltung zu erm\u00f6glichen. Wir leben in einer hoch spezialisierten Wirtschaft, in der alle, als Coiffeuse, \u00c4rztin, Spengler, Masseur et cetera immer nur einen sehr kleinen Teil zur Lebenshaltung aller beitragen. Als Entsch\u00e4digung erhalten wir Gutscheine zum Bezug von Anteilen aus dem Bruttoinlandprodukt (BIP).<\/p>\n<p>Wie hoch diese ausfallen, h\u00e4ngt von der Produktivit\u00e4t der Volkswirtschaft ab. In der Schweiz wird jede der acht Milliarden Arbeitsstunden im Schnitt mit etwa 75 Franken entl\u00f6hnt. Wie sich das auf die einzelnen T\u00e4tigkeiten verteilt, ist das (Zufalls-)Ergebnis eines politisch gesteuerten Marktmechanismus. Dieser sollte so geregelt sein, dass man sich auch mit einer weniger gut bezahlten T\u00e4tigkeit zwei Kinder leisten kann. Womit sich die Frage aufdr\u00e4ngt, mit welchem Stundenlohn man eine solche Familie durchbringt.<\/p>\n<p>Die Antwort kommt von der offiziellen Haushaltsbudget-Erhebung von 2019, wo die Ausgaben und Einnahmen der \u00abPaarhaushalte mit Kindern\u00bb nach Einkommensklasse aufgef\u00fchrt sind. Danach hatte das \u00e4rmste F\u00fcnftel mit durchschnittlich 3,82 Personen monatlich Ausgaben von 7050 Franken.<\/p>\n<p>Davon entfielen 2100 Franken auf Steuern und Sozialversicherungen, also auf kollektiv finanzierten Konsum, etwa f\u00fcr den Schulbesuch. Das ist deutlich weniger als die 7500 Franken, die das reichste F\u00fcnftel bezahlt hat. Auf dieser Ebene findet also schon mal eine Umverteilung statt. Was der Arbeitgeber an Lohn spart, schie\u00dft der Staat nach.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Ausgabenposten von rund 1500 Franken entf\u00e4llt auf Wohnen und Energie. Hier ist der Abstand zum Durchschnitt mit 1600 Franken und zum reichsten F\u00fcnftel mit rund 2000 Franken deutlich geringer. Vermutlicher Hauptgrund: Von den Armen sind 70 Prozent Mieter, von den Reichen nur etwa 30 Prozent.<\/p>\n<p><strong>40 Franken pro Stunde zum Leben<\/strong><\/p>\n<p>Die Statistik sagt nichts \u00fcber die geleistete Erwerbsarbeit. Im Schnitt arbeiten Schweizer Arbeitnehmer monatlich 129 Stunden. Statistisch belegt ist auch, dass bei Familien mit zwei Kindern pro Elternteil 53 Wochenstunden Haus- und Betreuungsarbeit anfallen.<\/p>\n<p>Wenn wir also mit 1,5 Normalpensen Erwerbsarbeit, sprich mit 194 monatlichen Arbeitsstunden rechnen, d\u00fcrfte das eher an der oberen Belastungsgrenze liegen. Um mit diesen 194 Arbeitsstunden 7050 Franken Ausgaben zu finanzieren, br\u00e4uchte es einen Stundenlohn von 36 Franken. Ber\u00fccksichtigt man die Teuerung und die Tatsache, dass der statistische Haushalt mit 3,8 Personen etwas zu klein ausgefallen ist, kommt man auf eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von 40 Franken pro Stunde. So viel m\u00fcsste ein fair geregelter Markt auch f\u00fcr die \u00abeinfachen\u00bb Arbeiten bezahlen.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte sich die Schweiz Mindestl\u00f6hne von 40 Franken \u00fcberhaupt leisten? Oder ist vielleicht schon der vom Stadtz\u00fcrcher Stimmvolk verabschiedete Mindestlohn von 23.90 Franken \u2013 wie die Vertreter der Arbeitgeber behaupten \u2013 viel zu hoch?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich: Eine abrupte Erh\u00f6hung w\u00fcrde zu schwer abseh- und beherrschbaren Reaktionen f\u00fchren. Aber aus verteilungspolitischer Sicht st\u00fcnde dem wenig entgegen. Zwar gingen diese Lohnerh\u00f6hungen zulasten der Reichen, aber diese m\u00fcssten noch nicht einmal ihre G\u00fcrtel enger schnallen. Es w\u00fcrde \u2013 rein rechnerisch \u2013 vollauf reichen, wenn die Oberschicht nur noch gleich viel sparen w\u00fcrde wie das zweitreichste F\u00fcnftel.<\/p>\n<p><strong>Zu viel Ungleichheit macht krank<\/strong><\/p>\n<p>Aus historischer Perspektive muss man sich vielmehr fragen, ob wir uns eine derartig einseitige Verteilung von 2 zu 1 f\u00fcr den Konsum oder gar 4 zu 1 f\u00fcr das verf\u00fcgbare Einkommen leisten k\u00f6nnen. H\u00e4tten unsere Vorfahren die Beute derart einseitig verteilt, w\u00e4re die Menschheit l\u00e4ngst ausgestorben.<\/p>\n<p>Doch auch heute lebt die Unterschicht ungesund. Das betrifft insbesondere die M\u00e4nner, die nicht nur eine um rund f\u00fcnf Jahre tiefere Lebenserwartung haben, sondern auch rund neun Jahre l\u00e4nger krank sind (<a href=\"https:\/\/www.socialchangeswitzerland.ch\/?p=3076\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Dies wiederum f\u00fchrt zu erheblichen Kosten f\u00fcr die Allgemeinheit. Die dadurch n\u00f6tig gewordene Umverteilungsb\u00fcrokratie kostet auch. Unter dem Strich d\u00fcrfte unsere zu einseitige Einkommensverteilung auch f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit zumindest mit finanziellen Einbu\u00dfen verbunden sein.<\/p>\n<p>Bleibt die Frage, warum unsere Einkommensverteilung schiefer ist, als uns allen lieb sein kann: Gut 80 Prozent aller bezahlten Arbeit wird von Schweizern f\u00fcr Schweizer geleistet. In diesem Bereich des Binnenmarktes entsprechen die f\u00fcr diese Leistungen bezahlten L\u00f6hne im Bereich von etwa 40 bis 120 Franken in etwa den BIP-konformen Lebenshaltungskosten.<\/p>\n<p>Doch die Schweiz betreibt auch Handel und freien Personenverkehr mit L\u00e4ndern, deren Lebensstandard viel tiefer ist. Bauarbeiter, Kinderbetreuerinnen, Pfleger et cetera aus diesen L\u00e4ndern sind bereit, f\u00fcr viel tiefere L\u00f6hne zu arbeiten. Sie k\u00f6nnen ihre Lebenshaltungskosten auch dadurch dr\u00fccken, dass sie ihre Familien zuhause lassen, indem sie als Grenzg\u00e4nger arbeiten oder als Kurzarbeiter in Baracken wohnen. Damit dr\u00fccken sie auch die L\u00f6hne ihrer direkten Schweizer Konkurrenten.<\/p>\n<p><strong>Am fetten Ende der Wertsch\u00f6pfungsketten<\/strong><\/p>\n<p>Doch da ist auch noch die Sache mit den weltweiten Wertsch\u00f6pfungsketten, an deren fetten Enden sch\u00e4tzungsweise zehn Prozent der Schweizer Arbeitsstellen angeh\u00e4ngt sind. Das Problem ist hier Folgendes: Etwa 95 Prozent der Arbeit steckt in Erzeugnissen, die in L\u00e4ndern mit tiefen Lebenshaltungskosten hergestellt werden. Verkauft werden die Produkte aber in hochpreisigen L\u00e4ndern. Dies verhilft den wenigen, die diese Produkte als Financiers, Designer, Werbetr\u00e4ger und so weiter noch verfeinern, zu einem enormen Hebel. Sie erreichen damit L\u00f6hne, die den Rahmen der Volkswirtschaften, in denen sie leben, bei weitem sprengen.<\/p>\n<p>Aber es kommt noch viel schlimmer: Weil diese Oberschicht nicht zehn-, sondern h\u00f6chstens f\u00fcnfmal so viel konsumieren kann wie die Normalb\u00fcrger, kann sie entsprechend mehr sparen \u2013 und diese Ersparnisse investieren. Am besten in Liegenschaften. Siehe Roger Federer am Z\u00fcrichsee.<\/p>\n<p>Das betrifft aber nicht nur die Top-3-Prozent der Schweiz, sondern im Prinzip alle, die sehr reich und mobil sind und gerne in die Schweiz ziehen. Inzwischen sind es j\u00e4hrlich fast 100\u2019000. Das treibt die Bodenpreise nicht nur an den Hotspots hoch, sondern \u00fcberall. Sogar auf dem Albispass bei Z\u00fcrich werden jetzt Tiny-Houses mit 27 Quadratmetern Wohnfl\u00e4che f\u00fcr 2150 Franken vermietet. Vermutlich an Expats, die am Wochenende in ihre \u00abHomebase\u00bb nach London fliegen.<\/p>\n<p><strong>Steigende Bodenpreise spalten das Land<\/strong><\/p>\n<p>Die Inflation der Bodenpreise sprengt den Rahmen unserer Binnenwirtschaft mit ihrer nat\u00fcrlichen beziehungsweise BIP-gegebenen Kaufkraft von 40 bis 120 Franken pro Arbeitsstunde. Sie teilt die \u00abEingeborenen\u00bb in zwei Klassen: Hier die Bodenbesitzer, die von der globalen Kaufkraft profitieren. Dort die \u00abLandlosen\u00bb, die einen immer gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Einkommen an ihre \u00abLandlords\u00bb abtreten m\u00fcssen. Die Preise und Mieten, die diese verlangen k\u00f6nnen, h\u00e4ngen allein von der Kaufkraft und von der Leidensf\u00e4higkeit der Wohnungssuchenden ab.<\/p>\n<p>Der Spielraum ist betr\u00e4chtlich: Wenn etwa das reichste F\u00fcnftel \u2013 immer bezogen auf die Paarhaushalte mit Kindern \u2013 seinen Konsum auf das Niveau des mittleren F\u00fcnftels senkt, k\u00f6nnte es sich eine um rund 3000 Franken teurere Miete leisten und dennoch 25 Prozent seines Bruttoeinkommens sparen. Dank ihrer finanziellen Potenz haben die Reichen aber auch die M\u00f6glichkeit, eine Eigentumswohnung zu kaufen und auf die Seite der Sieger zu wechseln.<\/p>\n<p>Das h\u00e4lt die Schweiz nicht mehr lange aus. Konkret halten es die \u00e4rmeren 20 oder gar 40 Prozent nur so lange aus, bis ihr Vermieter seine Liegenschaft f\u00fcr die globale Kundschaft renoviert. Statt 1500 m\u00fcssten sie dann schnell einmal 2500 oder gar 3000 Franken zahlen \u2013 was ihr Budget bei weitem sprengt, ihre Gesundheit gef\u00e4hrdet und sie in die Sozialhilfe treibt.<\/p>\n<p><strong>Wohnen ist billig \u2013 eigentlich<\/strong><\/p>\n<p>Dabei m\u00fcsste Wohnen aus Sicht der Binnenwirtschaft eigentlich billig sein. Die L\u00f6hne im Bau, im Unterhalt und bei der Verwaltung von Wohnungen liegen insgesamt am unteren Rand der binnenwirtschaftlichen Lohnskala, zumal in diesen Branchen oft billige Kr\u00e4fte aus dem Ausland besch\u00e4ftigt werden. Maurer, Fliesenleger und Hauswarte verdienen zwischen 35 und 45 Franken.<\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rt, warum Genossenschaften auch heute noch Wohnungen von 100 Quadratmetern kostendeckend f\u00fcr 1400 Franken oder weniger vermieten k\u00f6nnen. Wer stattdessen die heute \u00fcblichen 3000 Franken oder mehr kassiert, steckt eine fette Beute ein \u2013 die er oder sie mit dem Bodenbesitzer teilen muss.<\/p>\n<p>Die soziale Zeitbombe tickt, doch auch die Medien, die eigentlich hellh\u00f6rig sein m\u00fcssten, h\u00f6ren nicht hin. Sie haben zwar schon zur Kenntnis genommen, dass Wohnraum f\u00fcr Normalverdiener unerschwinglich wird, aber sie schaffen es nicht, das gesamtwirtschaftlich einzuordnen.<\/p>\n<p>Sie haben sich offenbar mit der \u00abneuen Realit\u00e4t\u00bb abgefunden und werfen stattdessen \u2013 auf vielen seitenlangen Artikeln \u2013 die Frage auf, ob die \u00abPrivilegien\u00bb der schweizweit vier Prozent Genossenschaftsmieter noch gerechtfertigt seien. Die Gewinne der Vermieter und der Bodenbesitzer hingegen werden nicht hinterfragt. Das sei halt der Markt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Diskussion um L\u00f6hne und Mieten werden die volkswirtschaftlichen Zusammenh\u00e4nge systematisch ausgeblendet. Wir blenden ein. Werner Vontobel f\u00fcr die Online-Zeitung INFOSperber Eine Volkswirtschaft ist dazu da, dem Volk eine angemessene Lebenshaltung zu erm\u00f6glichen. 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