{"id":2572461,"date":"2024-12-26T18:02:15","date_gmt":"2024-12-26T18:02:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2572461"},"modified":"2024-12-26T18:02:15","modified_gmt":"2024-12-26T18:02:15","slug":"zeit-ist-wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/12\/zeit-ist-wasser\/","title":{"rendered":"\u201eZeit ist Wasser\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Unser Kanu startet im September vor Sonnenaufgang. Wir wollen den Huallaga-Fluss hinunterfahren bis zum Mara\u00f1\u00f3n, und dann den Santiago-Fluss nach Norden bis zur ecuadorianischen Grenze fahren. Doch nach einem schwierigen Start im flachen Wasser geht durch einen heftigen Schlag \u2013 m\u00f6glicherweise durch einen Baumstamm oder einen Felsen unter Wasser \u2013 einer der Bootsmotoren kaputt. Hier im Nordwesten Perus trocknet der Fluss aus. Das passiert auch in vielen Gew\u00e4ssern im gesamten Amazonasbecken, das unter der <a href=\"https:\/\/ojo-publico.com\/5321\/el-rio-amazonas-languidece-la-peor-sequia-mas-un-siglo\">schwersten D\u00fcrre seit Jahrzehnten<\/a> leidet.<\/p>\n<p>An Bord sind zwei indigene Anf\u00fchrer, <a href=\"https:\/\/www.worldbiodiversitysummit.org\/biospeakers2024\/uyunkar-domingo-peas-nampichkai-\">Uyunkar Domingo Peas<\/a> vom Volk der Achuar in Ecuador und <a href=\"https:\/\/www.iccaconsortium.org\/people\/wrays-perez-ramirez\/\">Wrays P\u00e9rez Ram\u00edrez<\/a> vom Volk der Wamp\u00eds in Peru. Sie haben an der <a href=\"https:\/\/cuencasagradas.org\/asamblea-general-de-la-alianza-de-las-cuencas-sagradas-lideres-unidos-por-la-defensa-permanente-de-la-amazonia\/\">Generalversammlung der Alianza de las Cuencas Sagradas<\/a> (B\u00fcndnis der heiligen Flusst\u00e4ler) in Tarapoto im peruanischen Departement San Mart\u00edn teilgenommen und sind jetzt auf dem Weg zu Gemeinden der indigenen Kandozi und <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/kichwa\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Das Kichwa ist eine indigene Sprache, die in Teilen Ecuadors und Kolumbiens gesprochen wird. Es ist eine ver\u00e4nderte Form der Quechua-Sprache, die z.B. in Bolivien, Peru und Argentinien gesprochen wird. Das Kichwa verbreitete sich durch die Eroberung des heutigen Ecuadors und Teilen Kolumbiens durch die Inka unter den sprachlich sehr unterschiedlichen indigenen Gruppen dieser Gebiete. Auf Kichwa lautet die Selbstbezeichnung der Sprache Runashimi (&amp;quot;Menschenwort&amp;quot;). Heute ist Kichwa neben Spanisch die Amtssprache in einigen von Indigenen verwalteten Gemeinden Ecuadors auf kommunaler Ebene (z. B. in Otavalo). Laut Verfassung Ecuadors aus dem Jahr 2008 gilt Kichwa landesweit als &amp;quot;Amtssprache f\u00fcr interkulturelle Beziehungen&amp;quot;, w\u00e4hrend einzige offizielle Amtssprache weiterhin Spanisch ist. Indigene Organisationen Ecuadors fordern im Angesicht des Verlustes von Sprechenden seit den 1970er Jahren den Schutz ihrer Sprache und haben die Verankerung der so interkulturellen zweisprachigen Erziehung in der Verfassung des Landes erreicht (1998). &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Kichwa<\/a>. Die Zusammenarbeit von indigenen V\u00f6lkern und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus beiden L\u00e4ndern hat zum Ziel, ein mehr als 35 Millionen Hektar gro\u00dfes Areal dauerhaft zu sch\u00fctzen. Hier leben 600.000 Menschen aus mehr als 30 indigenen Nationen und V\u00f6lkern, die seit jeher durch die Fl\u00fcsse verbunden sind, die ihre Gebiete und ihr Leben miteinander vernetzen.<\/p>\n<p>\u201eUnser Konzept ist, Amazonien als ein Lebewesen zu verstehen, das eine spirituelle Verbindung zur indigenen Welt hat\u201c, sagt Domingo Peas. \u201eEntweder wir schlie\u00dfen uns angesichts der gewaltigen Herausforderung der <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/klimawandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; auch Erderw\u00e4rmung. Klimawandel bezeichnet die von der Menschheit verursachte (oder anthropogene) Erw\u00e4rmung der Erde. Die aktuelle Ver\u00e4nderung des weltweiten Klimas wird vor allem durch die sogenannten Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserdampf verursacht. Klimaaktives Kohlendioxid wird vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Methan) ausgesto\u00dfen u.a. durch Landwirtschaft, Viehzucht und M\u00fclldeponien. Waldrodungen verst\u00e4rken die Erderw\u00e4rmung, Aufforstungen k\u00f6nnen sie abmildern. Die Folgen des Klimawandels sind schmelzende Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels, je nach Region immer st\u00e4rkere Unwetter, Hitzewellen und D\u00fcrren. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Klimakrise<\/a> zusammen, die unsere Welt und den gesamten Planeten ruiniert, oder wir gehen unter.\u201c<\/p>\n<p>Domingo und Wrays haben eine gemeinsame Vergangenheit im urspr\u00fcnglichen Regenwald, geh\u00f6ren derselben <a href=\"https:\/\/peru.sil.org\/es\/lengua_cultura\/familia_linguistica_jibaro-huitoto\">ethnisch-linguistischen Familie der J\u00edbaro<\/a> an (Sprache der Achuar-Shiwiar, Awaj\u00fan und Wamp\u00eds) und wohnen in derselben \u00f6kologischen Region. Sie wissen, dass sie in dem riesigen grenz\u00fcberschreitenden Gebiet der <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/umwelt-wirtschaft\/cuencas-sagradas-ach-du-heiliger-quellfluss\/\">Cuencas Sagradas<\/a> (heilige Flusst\u00e4ler) verheerenden Bedrohungen ausgesetzt sind, insbesondere durch Erd\u00f6l, <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/bergbau\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Kennzeichnend f\u00fcr den Bergbau in Lateinamerika ist die in Folge neoliberaler Politiken implementierte schwache Regulierung dieses wirtschaftlichen Sektors. Dieser generiert kaum Einnahmen f\u00fcr die Regierungen der Region, w\u00e4hrend transnationale Konzerne hohe Gewinne verzeichnen und Industrienationen die knappen Rohstoffe weiter verwerten. Kolumbien ist bspw. der viertgr\u00f6\u00dfte Kohleexporteur der Welt und geh\u00f6rt zu den wichtigsten Lieferanten Deutschlands. Menschen, die nahe der Abbaugebiete leben, leiden an Atemwegserkrankungen und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit. In Peru ist es \u00e4hnlich mit dem Kupferabbau. Trotz des Bergbaus lebt die Bev\u00f6lkerung der Abbaugegenden in Armut, hat kaum Zugang zu \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und k\u00e4mpft mit negativen Folgen f\u00fcr Gesundheit und Umwelt. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Bergbau<\/a> und <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/abholzung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (spanisch: desmonte) Auch Rodung oder Raubbau an W\u00e4ldern genannt. In Lateinamerika schrumpfen vor allem die sogenannten &amp;quot;gr\u00fcnen Lungen&amp;quot; des Kontinents, das Amazonasgebiet und der Gran Chaco, durch Jahrzehnte lange, massive Abholzung. Die W\u00e4lder werden f\u00fcr Sojaanbau oder andere kurzfristig profitable Arten von technisiertem Ackerbau gerodet, meist durch Brandrodung. Die B\u00f6den bleiben nach dieser Art der Nutzung lange unfruchtbar und k\u00f6nnen ohne den Wald kein Wasser speichern. Die langfristigen Folgen sind D\u00fcrren und \u00dcberschwemmungen, die Hungerkatastrophen und Migrationen ausl\u00f6sen. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Abholzung<\/a>, Mega-Infrastrukturprojekte und <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/drogenhandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (span. narcotr\u00e1fico) Der illegale Handel mit Drogen generiert in Lateinamerika und weltweit unvorstellbare wirtschaftliche Ertr\u00e4ge und Zahlen von Todesopfern. Die Einhaltung der internationalen Abkommen zur Ahndung von illegalem Drogenhandel wird durch das 1968 gegr\u00fcndete International Narcotic Control Board (I.N.C.B.) und die Internationale Rauschgift Kontrollkommission (IRK) mit Sitz in Wien kontorlliert. Lateinamerikanische Staaten m\u00fcssen mit Sanktionen rechnen, wenn sie sich nicht &amp;quot;ordnungsgem\u00e4\u00df&amp;quot; am Krieg gegen die Drogen beteiligen. Bei einer organisierten Legalisierung, im Sinne einer Entkrimininalisierung von und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Drogenkonsum, k\u00f6nnte die Macht der Drogenkartelle gebrochen werden, Produktion und Vertrieb von Drogen transparenter und nachhaltiger vollzogen und die Gewaltspirale der Illegalisierung durchbrochen werden. Von der anhaltenden Illegalsierung profitieren bis dahin nur die Obersten der Drogenkartelle und die im Falle einer Legalisierung in Konkurrenz geratenen Industrien von legalen Drogen und anderen Produkten.&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Drogenhandel<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Bedrohungen durch Erd\u00f6l, Bergbau, Abholzung, Infrastrukturprojekte und Drogenhandel<\/strong><\/p>\n<p>Abgesehen von der durch diese Bedrohungen verursachte Entwaldung ist im Amazonasbecken die Kombination aus extremer Hitze, D\u00fcrre und massiven Waldbr\u00e4nden katastrophal \u2013 allein in Brasilien wurden zwischen Januar und September dieses Jahres <a href=\"https:\/\/plataforma.brasil.mapbiomas.org\/monitor-do-fogo\">mehr als 22,3 Millionen Hektar zerst\u00f6rt<\/a>.<\/p>\n<p>Der Rauch <a href=\"https:\/\/atmosphere.copernicus.eu\/south-america-sees-historic-emissions-during-2024-wildfire-season\">breitet sich \u00fcber Tausende von Kilometern aus<\/a>, beeintr\u00e4chtigt die Luftqualit\u00e4t, verdeckt die Sonne, behindert die Verdunstung und ver\u00e4ndert das \u00d6kosystem. Hier, wo es keine Stra\u00dfen gibt, sind die Fl\u00fcsse f\u00fcr die Kommunikation der indigenen Gemeinschaften lebenswichtig, aber sie sind trockener denn je. Ob sie \u00fcberhaupt \u00fcberleben werden?<\/p>\n<p><strong>Ein Traum hat sie in Verbindung gebracht<\/strong><\/p>\n<p>Im Wissen um die kritische Situation trafen sich die beiden Anf\u00fchrer, heute Pr\u00e4sident bzw. Vizepr\u00e4sident der Alianza de las Cuencas Sagradas, vor einigen Jahren und schlossen eine tiefe Freundschaft. \u201eDie Verbindung war magisch\u201c, sagt Domingo. \u201eMit Wrays haben wir uns sofort zusammengetan, denn f\u00fcr uns ist der Regenwald eine gr\u00fcne Decke, ein wissenschaftliches Labor unserer Vorfahren. Und dieses Konzept bringt uns zusammen und gibt uns die Energie, gemeinsam zu k\u00e4mpfen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDomingo ist solidarisch\u201c, f\u00fcgt Wrays hinzu. \u201eEr hat viel von seinen Gro\u00dfeltern gelernt, und er spricht davon, dass man auf die Vergangenheit schauen muss, um die Zukunft zu gestalten. Domingo ist ein Tr\u00e4umer, der glaubt, dass wir unseren Amazonas durch ein breites B\u00fcndnis zur\u00fcckgewinnen m\u00fcssen, bevor er v\u00f6llig zerst\u00f6rt wird.\u201c<\/p>\n<p>Als die blasse Sonne in der Morgend\u00e4mmerung aufgeht und sich nur m\u00fchsam durch den Rauch der <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/global-development\/2024\/oct\/02\/south-america-wildfire-smoke-deforestation-drought\">riesigen Br\u00e4nde im Amazonasgebiet<\/a> hindurchk\u00e4mpft, findet der Kahn keine Flusstiefe und l\u00e4uft schlie\u00dflich auf Grund. \u201eWir werden unser Programm nicht schaffen\u201c, sagt Domingo. \u201eWir werden vielleicht die <a href=\"https:\/\/bdpi.cultura.gob.pe\/pueblos\/kandozi\">Kandozi<\/a> besuchen k\u00f6nnen, aber nicht auch noch wie geplant die Kichwas.\u201c \u201eMal sehen, ob ich ihnen sagen kann, dass wir es nicht schaffen\u201c, antwortet Wrays.<\/p>\n<p><strong>Zwei Anf\u00fchrer, eine Mission<\/strong><\/p>\n<p>In der Kultur der Wamp\u00eds-Awaj\u00fan erfolgt die Wahl der Anf\u00fchrer \u2013 die traditionell <a href=\"https:\/\/www.academia.edu\/94253717\/Socio_ecological_conflicts_and_cosmo_political_reconfigurations_in_the_Peruvian_Amazonia_the_case_of_the_Wampis_Nation\">nur im Konfliktfall n\u00f6tig ist<\/a> \u2013 wenn ein Anf\u00fchrer durch den rituellen Gebrauch heiliger Pflanzen eine Vision hatte. Das Erleben dieser Vision verleiht die Autorit\u00e4t, ein spirituelles und politisches Mandat f\u00fcr die Gemeinschaft zu \u00fcbernehmen, eine Rolle, die von den Wamp\u00eds Pamuk (Pr\u00e4sident) genannt wird.<\/p>\n<p>In der Kultur der Achuar verl\u00e4uft die \u00dcbernahme von F\u00fchrungsaufgaben \u00e4hnlich. Domingo erz\u00e4hlt von seiner eigenen vision\u00e4ren Erfahrung: \u201eAls ich diese heiligen Pflanzen nahm, kam ein sehr gro\u00dfes Licht vom Himmel und ging durch die Mitte meines K\u00f6rpers, und dort zeigte es mir einen riesigen Baum und sagte zu mir: \u201aSchau dir diesen Baum an, wie besch\u00e4digt er ist! Er hat Flecken und L\u00f6cher. Wenn du das aufhalten willst, musst du Bewusstsein schaffen. Du musst jetzt damit anfangen.\u2018 Jetzt erf\u00fclle ich meinen Auftrag\u201c, schlie\u00dft Domingo.<\/p>\n<p><strong>Alarm in der indigenen Gemeinschaft von Kandozi<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem Motorschaden k\u00e4mpft sich die Expedition bis nach Lagunas im Departement Loreto durch, etwa 300 Kilometer oder drei Flussreisetage vom Ausgangspunkt entfernt. Am n\u00e4chsten Tag chartert sie ein neues Boot und machte sich auf die beschwerliche Reise flussaufw\u00e4rts nach San Lorenzo, von wo aus sie am n\u00e4chsten Tag den Pastaza-Fluss hinauf in die Region des <a class=\"broken_link\" href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/figure\/The-Pastaza-River-basin-is-shared-between-Ecuador-and-Peru-inset-The-Kandozi-inhabit_fig1_238685906\" rel=\"nofollow\">Musa-Karusha-Sees<\/a> fahren will, einem der gr\u00f6\u00dften Seen des Amazonasgebiets, wo das Volk der Kandozi lebt.<\/p>\n<p>Dort haben die Bewohner*innen Alarm geschlagen: Der See, der sich \u00fcber 79 Quadratkilometer erstreckte, trocknet aus. Eine riesige Sedimentbank verstopft den Oberlauf des Sees und droht den Lebensraum der Kandozi zu zerst\u00f6ren. Ohne den Fischreichtum, den der See bietet, ist die Ern\u00e4hrungssicherheit der Kandozi ernsthaft bedroht, ebenso wie die gesamte Artenvielfalt, die sich in diesem einzigartigen \u00d6kosystem reproduziert.<\/p>\n<p>Bei der Ankunft von Domingo und Wrays sind die Erwartungen in der Gemeinde hoch. Nachdem sie den Anf\u00fchrern die kritische Umweltsituation geschildert haben, bieten die Kandozi ihnen ein gro\u00dfz\u00fcgiges Willkommensfestmahl mit Taricaya-Schildkr\u00f6ten und Fischsuppe an, bevor sie zum Boot zur\u00fcckkehren, um das Ausma\u00df des Problems auf dem See zu verstehen.<\/p>\n<p><strong>Die Geb\u00e4rmutter der Mutter Erde<\/strong><\/p>\n<p>Domingo und Wrays wissen, wie wichtig das \u00d6kosystem des Sees nicht nur f\u00fcr die Kandozi-Gemeinschaften, sondern f\u00fcr das S\u00fc\u00dfwasser-\u00d6kosystem des Amazonasbeckens insgesamt ist. Diese Feuchtgebiete beherbergen nicht nur eine gro\u00dfe Artenvielfalt, sondern sind auch f\u00fcr den Hochwasserschutz, die Grundwasserneubildung und \u2013 als gro\u00dfe CO2-Senken \u2013 f\u00fcr die Eind\u00e4mmung des Klimawandels unerl\u00e4sslich. \u201eDieser See ist wie die Geb\u00e4rmutter der Mutter Erde\u201c, sagt Wrays.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg beschlie\u00dfen Domingo und Wrays, eine Pause einzulegen und in einem Nebenfluss des unteren Pastaza ein Bad zu nehmen. Es ist derselbe Fluss, an dem die Gemeinde Sharamentsa liegt, viele Kilometer weiter n\u00f6rdlich in Ecuador, wo Domingo herkommt. \u201eDer Fluss gibt dir Weisheit, er hat seinen Geist. Er ist eine Verbindung. Gerade verbindet er mich flussaufw\u00e4rts mit meinen Enkeln\u201c, sagt Domingo.<\/p>\n<p>\u201eEs ist wichtig, dass wir solange weitermachen, bis J\u00fcngere die Aufgabe \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen sie ausbilden und in den Kampf einbeziehen\u201c, sagt Wrays. \u201eUnsere ganze Arbeit ist auf die n\u00e4chste Generation ausgerichtet\u201c, betont Domingo.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter am Nachmittag trifft sich Domingo mit den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden in San Lorenzo, um die Krise in Musa Karusha besser zu verstehen und um Sofortma\u00dfnahmen f\u00fcr die von dem bedrohten See betroffenen Gemeinden zu veranlassen, die \u00fcber Bildung und Sensibilisierung hinausgehen.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg zum Santiago-Fluss<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Domingo die R\u00fcckreise nach Ecuador antritt, begibt sich Wrays in seinem Kanu auf eine weitere lange Reise den Mara\u00f1\u00f3n-Fluss hinunter, die ihn \u00fcber den Pongo de Manseriche in sein Wamp\u00eds-Gebiet bringt. Der Pongo ist eine schwer zu durchfahrende Flussschlucht, die eine nat\u00fcrliche Barriere bildet und den Bergregenwald in der Vergangenheit vor Invasionen von Kolonisatoren und jesuitischen Missionaren gesch\u00fctzt hat. Der Pongo ist seit Jahren durch ein <a href=\"https:\/\/news.mongabay.com\/2015\/05\/peru-eyes-the-amazon-for-one-of-worlds-most-powerful-dams\/\">geplantes riesiges Wasserkraftwerk bedroht<\/a>, das das Wassersystem ver\u00e4ndern und die Umgebung zerst\u00f6ren w\u00fcrde. Der Widerstand der lokalen Bev\u00f6lkerung hat das Projekt bisher verhindert, aber die Gefahr bleibt bestehen.<\/p>\n<p>Hinter dem Pongo sind am Flussufer gro\u00dfe Pyramiden aus Ger\u00f6ll zu sehen, die auf den Goldabbau im Fluss, meist von Klein-Goldsch\u00fcrfern, hindeuten. Entlang der vielen Kilometer tauchen hier und da Bagger auf, die den Flussgrund auf der Suche nach dem immer begehrteren Gold durchw\u00fchlen. Der Goldpreis ist in diesem Jahr von 60 Dollar auf ein Allzeithoch von 85 Dollar pro Gramm <a class=\"broken_link\" href=\"https:\/\/www.inversoro.es\/precio-del-oro\/precio-del-oro-ultimos-3-anos\/\" rel=\"nofollow\">gestiegen<\/a>, was einem Anstieg von fast 40 Prozent entspricht. Das Edelmetall gilt zunehmend als sicherer Finanzhafen in einer globalen instabilen Lage.<\/p>\n<p>Wie die Website von <a href=\"https:\/\/hub.arcgis.com\/maps\/ingemmet-peru::geocatmin-mapa-catastro-minero\/explore?location=-5.868091%2C-77.926169%2C9.90\">Geocatmin<\/a> zeigt, ist dieser Abschnitt des Mara\u00f1on-Flusses \u00fcbers\u00e4t mit <a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2023\/11\/peru-autoridades-aprueban-concesiones-mineras-se-superponen-a-cuencas-de-rios-maranon-nanay\/\">Bergbaukonzessionen<\/a>, die mit einer Vielzahl illegaler Bagger konkurrieren, die offensichtlich ungestraft hier arbeiten. W\u00e4hrend das Boot den Santiago-Fluss hinauf in das peruanische Departement Amazonas f\u00e4hrt, warnt Wrays, der zwischen 2015 und 2021 <a href=\"https:\/\/nacionwampis.com\/\">Pamuk der Autonomen Territorialregierung der Wamp\u00eds-Nation<\/a> war: \u201eDies ist ein vom Staat verlassenes Gebiet. An der Grenze stehen gerade einmal f\u00fcnf Soldaten, und die haben nicht einmal ein Kanu zum Patrouillieren. Das macht es zu einem Niemandsland.\u201c<\/p>\n<p>Wrays ist besorgt \u00fcber den zunehmenden Bergbau, der die Entwaldung vorantreibt und den Fluss mit Quecksilber und anderen Chemikalien verseucht. Das hat auch Auswirkungen auf die Fische, die eine wichtige Eiwei\u00dfquelle f\u00fcr die Wamp\u00eds sind. Im Februar 2023 zeigten sie bei den Beh\u00f6rden in Lima an, dass mehr als <a class=\"broken_link\" href=\"https:\/\/nacionwampis.com\/mineria-ilegal-wampis-denuncian-la-invasion-de-30-dragas-en-el-rio-santiago-y-exigen-un-operativo-de-interdiccion-coordinado\/https:\/nacionwampis.com\/mineria-ilegal-wampis-denuncian-la-invasion-de-30-dragas-en-el-rio-santiago-y-exigen-un-operativo-de-interdiccion-coordinado\/\" rel=\"nofollow\">30 Goldbagger<\/a> in ihrem Gebiet aktiv sind. Ende April 2024 <a href=\"https:\/\/nacionwampis.com\/victoria-wampis-dialogo-y-compromiso-del-estado-peruano-para-frenar-la-mineria-ilegal\/\">unterzeichnete<\/a> die Regierung der Wamp\u00eds ein Abkommen mit dem peruanischen Staat, um den illegalen Bergbau einzud\u00e4mmen; aber die Wamp\u00eds sind nach wie vor stark gef\u00e4hrdet angesichts der kriminellen Strukturen, die Kontrolle \u00fcber alle Bergbauaktivit\u00e4ten aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Um zu verhindern, dass Goldsch\u00fcrfer am Santiago-Fluss aktiv werden, hat die Regierung der Wamp\u00eds in den letzten Jahren ein eigenes Kontroll- und Sicherheitssystem aufgebaut. \u201eWir wollen verhindern, dass dies ein neues Madre de Dios [durch illegalen Bergbau <a href=\"https:\/\/es.mongabay.com\/2023\/11\/peru-deforestacion-mineria-madre-de-dios-estudio\/\">verw\u00fcstetes Amazonasgebiet<\/a> an der bolivianischen Grenze] wird\u201c, sagt Wrays. Deshalb dringt er seit langem darauf, dass alternative produktive T\u00e4tigkeiten gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen. \u201eWir brauchen ein Einkommen\u201c, schlie\u00dft er, \u201eaber das darf uns nicht dazu zwingen, unsere eigene Heimat zu zerst\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p><strong>Auswirkungen des Klimawandels auf das Land der Wamp\u00eds<\/strong><\/p>\n<p>Als Wrays schlie\u00dflich in seiner Gemeinde Chosica ankommt, wird er mit einer Gesangs- und Tanzzeremonie begr\u00fc\u00dft. Aber er sieht auch die umgest\u00fcrzten B\u00e4ume, entwurzelten Bambus und zerst\u00f6rten H\u00fctten, die ein Hurrikan hinweggefegt hat, mit dem niemand gerechnet hatte. \u201eSo etwas hat man noch nie gesehen\u201c, sagt eine Lehrerin aus dem Ort.<\/p>\n<p>F\u00fcr Wrays ist klar, dass die Eind\u00e4mmung der Klimakrise unmittelbar mit dem Erhalt der Tropenw\u00e4lder zusammenh\u00e4ngt, die wichtige CO2-Senken sind und klimaregulierende Feuchtigkeit produzieren. Auf der COP26 im Jahr 2021 in Glasgow warnten sowohl Domingo als auch Wrays, die einer Delegation von Cuencas Sagradas angeh\u00f6rten, dass das Amazonasbecken am Rande des \u00f6kologischen Zusammenbruchs steht. Zwar wurde auf dem Gipfel eine Erkl\u00e4rung \u00fcber W\u00e4lder und Landnutzung <a href=\"https:\/\/webarchive.nationalarchives.gov.uk\/ukgwa\/20230418175226\/https:\/ukcop26.org\/glasgow-leaders-declaration-on-forests-and-land-use\/\">verabschiedet<\/a>, in der sich die Staats- und Regierungschefs verpflichteten, den Waldverlust und die Bodendegradation bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Dennoch wurden seither kaum Fortschritte erzielt.<\/p>\n<p>Dank einer Starlink-Satellitenverbindung, die die entlegensten Teile des Amazonasgebiets <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/technology\/article\/2024\/sep\/08\/alarm-at-musk-starlink-dominance-brazil-amazon\">erreicht<\/a>, steht Wrays per Videoanruf mit Domingo in Verbindung, der sich bereits in Ecuador befindet. \u201eWir m\u00fcssen uns koordinieren\u201c, sagt Domingo. \u201eWir m\u00fcssen weiterarbeiten. Nicht auf dem Papier\u201c, sagt Wrays, \u201esondern mit Aktionen.\u201c<\/p>\n<p>Sie wissen, dass jedes Mal mehr Mittel zur Verf\u00fcgung gestellt werden, um die sich abzeichnende Katastrophe zu lindern, aber sie kennen auch die korrumpierende Macht des Geldes und die Grenzen der Gemeinden, es richtig zu verwalten. \u201eWas machen wir mit den Geldern, die uns zur Verf\u00fcgung gestellt werden? Und sind wir Indigenen darauf vorbereitet, mit diesen Geldern umzugehen? Ich w\u00fcrde sagen, nein\u201c, sagt Wrays. \u201eWir m\u00fcssen die jungen Leute darauf vorbereiten, dass sie lernen, dieses Geld gut zu verwalten.\u201c<\/p>\n<p>Der Erfolg der Initiative Cuencas Sagradas h\u00e4ngt davon ab, ob sie den Generationenwechsel schaffen. Sie hatten die Vision, aber die jungen Leute sind noch nicht so weit. \u201eObwohl sie hier alles haben, gehen sie weg, in die Stadt. Das ist das Problem\u201c, schlie\u00dft Wrays, w\u00e4hrend er in sein Kanu steigt, um nach seiner Fischzucht zu sehen, ein Pilotprojekt, das er als notwendige Alternative zum Raubbau sieht.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg nach Chosica kommt das Kanu kaum voran \u2013 auf einem Fluss, der trockener ist als je zuvor, in br\u00fctender Hitze und einer Landschaft mit abgebrochenen B\u00e4umen und Wurzeln, die vom j\u00fcngsten Sturm ausgerissen wurden. Die Sonne kann nicht durch den rauchigen Dunst dringen. Dann, wie ein Gespenst, das tot auf einem Baumstamm aus dem Fluss auftaucht, leuchtet der gelbliche R\u00fccken einer gro\u00dfen Boa. \u201eDas Wasser ist so wertvoll\u201c, sagt Wrays. \u201eIch werde eine Geschichte erz\u00e4hlen, die ich schon Domingo erz\u00e4hlt habe, denn die Geschichte wiederholt sich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Geschichte besagt, dass vier tapfere Wamp\u00eds-Krieger den Regen (yumi) t\u00f6ten wollten, weil es so viel regnete und sie nichts tun konnten. Sie trafen und versteckten sich, um ihn kommen zu h\u00f6ren, denn der Regen macht L\u00e4rm, wenn er kommt. Sie h\u00f6rten ihn aber nicht, und als der Regen mitbekam, dass sie ihn t\u00f6ten wollten, h\u00f6rte es f\u00fcr eine lange Zeit auf zu regnen. Und es blieb nur eine einzige Quelle \u00fcbrig. Aber genau dort blieb die Boa (Panki), der das Wasser geh\u00f6rt. Da zogen einige Krieger aus, um die Boa zu t\u00f6ten, aber es gelang ihnen nicht, weil sie keine gemeinsame Strategie hatten. Viele starben. Daraufhin versammelten sich die kleineren M\u00e4nner, aber diesmal mit einer Strategie. Sie trommelten alle Tiere zusammen, die L\u00f6cher graben, wie das Carachupa (kleines Beuteltier) oder das G\u00fcrteltier, um gemeinsam Tunnel zu bauen und den Wasserlauf zu trocknen. Und in dem Moment, als die Ameisen, die die Boa besch\u00fctzten, die Tunnel st\u00fcrmen wollten, sprangen sie alle mit einer Stimme \u2013 fertig, los! \u2013 auf die Boa und t\u00f6teten sie. Viele starben jedoch. So wurde das Wasser zur\u00fcckgewonnen, mit Zusammenarbeit und einer Strategie, aber auch mit einem blutigen Kampf.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOhne Wasser k\u00f6nnen wir nicht leben. Deshalb m\u00fcssen wir ein gro\u00dfes B\u00fcndnis eingehen, um die Fl\u00fcsse und den Regenwald zur\u00fcckzuerobern\u201c, schlie\u00dft Wrays. \u201eNicht um Gold zu sch\u00fcrfen, wie es die Nicht-Indigenen wollen. Gold kann man nicht essen\u2026 Jetzt ist die Zeit zu handeln, und wir m\u00fcssen schnell handeln, denn Zeit ist kein Gold. Zeit ist Wasser.\u201c<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit <a href=\"https:\/\/news.mongabay.com\/2024\/12\/time-is-water-a-cross-border-indigenous-alliance-works-to-save-the-amazon\/\">Mongabay<\/a> erstellt und durch den Pulitzer Center Rainforest Reporting Grant unterst\u00fctzt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung: Annette Brox<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Kanu startet im September vor Sonnenaufgang. Wir wollen den Huallaga-Fluss hinunterfahren bis zum Mara\u00f1\u00f3n, und dann den Santiago-Fluss nach Norden bis zur ecuadorianischen Grenze fahren. 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