{"id":2569442,"date":"2024-12-11T14:13:39","date_gmt":"2024-12-11T14:13:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2569442"},"modified":"2024-12-11T14:13:39","modified_gmt":"2024-12-11T14:13:39","slug":"frieden-mit-der-natur-eine-neue-erdkultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/12\/frieden-mit-der-natur-eine-neue-erdkultur\/","title":{"rendered":"Frieden mit der Natur \u2013 Eine neue Erdkultur"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eFrieden mit der Natur\u201c ist eine Serie von Essays aus dem gleichnamigen Band, der anl\u00e4sslich des 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des <a href=\"https:\/\/www.neueerde.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verlags Neue Erde<\/a> zusammengestellt und uns zur Ver\u00f6ffentlichung zur Verf\u00fcgung gestellt wurde.<\/strong><\/p>\n<p>Im nachfolgenden Essay besch\u00e4ftigt sich Matthias Bla\u00df, Leiter der <a href=\"https:\/\/www.wildniswandern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Naturschule Wildniswandern<\/a>, mit der Schaffung einer friedlichen, beziehungsstiftenden neuen Erdkultur, die auf indigene Kernelementen aufbaut.<\/p>\n<h3><strong>Die erz\u00fcrnte Mutter<\/strong><\/h3>\n<p>Was geschieht, wenn wir anderen Menschen mit Respektlosigkeit, gar Gewalt begegnen? Wom\u00f6glich noch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg? Nun, dann werden sich diese Menschen wohl zur Wehr setzen, und sollten sie es vermeiden, werden sie anderweitige Verhaltensauff\u00e4lligkeiten ausbilden. Niemand wundert sich ernsthaft \u00fcber die Folgen, wenn Beziehungen grundlegend gest\u00f6rt sind.<\/p>\n<p>Bis heute scheinen aber viele zu glauben, solche Beziehungsmuster g\u00e4be es nur im zwischenmenschlichen Bereich. Jedenfalls ist f\u00fcr moderne Kulturen die \u00dcberzeugung kennzeichnend, dass die Regeln des Zusammenlebens nur unter Menschen gelten. Denn die \u00fcbrigen Wesen der Erde werden in diesem Weltbild nicht als relevante Partner f\u00fcr Beziehungen anerkannt. Eben dies hat es uns ja erlaubt, willk\u00fcrlich mit ihnen zu verfahren. Unsere Beziehungslosigkeit gegen\u00fcber der Erde f\u00fchrte zu Teilnahmslosigkeit und die wiederum zu Respektlosigkeit bis hin zur Gewalt.<\/p>\n<p>Doch welche \u00dcberraschung: Wie sonderbar sich die Erde, die wir einst unsere Mutter nannten, auf einmal benimmt! Ja, eigentlich hatten wir von der Klimakrise, dem Artensterben und dergleichen schon lange geh\u00f6rt, aber durch Hitzerekorde vor der eigenen Haust\u00fcr, D\u00fcrren, Waldbr\u00e4nde und \u00dcberschwemmungen erfahren wir die Krise jetzt am eigenen Leib. W\u00e4hrend die Einschl\u00e4ge n\u00e4herkommen, gestehen wir Modernen uns etwas Unerh\u00f6rtes ein: Wir waren das. Jahrhunderte lang haben wir die Erde so \u00fcbel behandelt, dass sie aus dem Gleichgewicht geraten ist. Jetzt schl\u00e4gt \u2013 wie wir einst gesagt h\u00e4tten \u2013 unsere erz\u00fcrnte Mutter zur\u00fcck. Ihre Kinder weiter versorgend, wei\u00df sie sich nicht mehr anders zu helfen, als die eigenen Spr\u00f6sslinge zu ohrfeigen.<\/p>\n<p>Betreten, ratlos, aber einigerma\u00dfen aufgewacht stehen wir da. Die markersch\u00fctternden Hilferufe der Erde fordern dazu auf, unser Weltbild gr\u00fcndlich in Frage zu stellen. Ohne es zu wollen, hat die moderne Wissenschaft, Technik und Wirtschaftsweise den Beweis erbracht, dass die proklamierte Trennung von Mensch und Natur eine gef\u00e4hrliche Illusion war. Wie die Folgen belegen, d\u00fcrfen wir auf die Pflege unserer au\u00dfermenschlichen Beziehungen nicht verzichten. Denn das gesamte Netzwerk der Erde ist es, das Lebendigkeit hervorbringt \u2013 unsere eigene nat\u00fcrlich eingeschlossen.<\/p>\n<p>Im Grunde hatten wir uns die Natur wie ein regloses B\u00fchnenbild vorgestellt, vor dem sich das eigentliche Leben abspielt: die Dramen der menschlichen Geschichten und Geschichte. Da die nat\u00fcrliche Welt aber verhaltensauff\u00e4llig wurde, kommt es uns nun gruseligerweise so vor, als w\u00fcrde sich das B\u00fchnenbild pl\u00f6tzlich bewegen. Die Requisiten von gestern werden zu tonangebenden Akteuren von heute, die uns im Kost\u00fcm von Naturgewalten wissen lassen, dass sie mitspielen wollen. Das liefert den Stoff f\u00fcr den letzten Akt dieses lehrreichen Dramas: Die leichtsinnigen Kinder erkennen, wie lebenswichtig die Beziehung zu ihrer erz\u00fcrnten Mutter ist. Zu guter Letzt zeigen sie Reue und vers\u00f6hnen sich.<\/p>\n<h3><strong>Die ferne Geliebte<\/strong><\/h3>\n<p>Bis zur Vers\u00f6hnung werden wir an unserer Naturbeziehung aber noch arbeiten m\u00fcssen. Die Voraussetzungen scheinen g\u00fcnstig zu sein, denn die Erde macht nicht nur durch die \u00f6kologische Krise auf sich aufmerksam, sondern lockt auch immer mehr Menschen zu sich ins Freie hinaus. Ob es ihnen nun mehr um die belebende Bewegung beim Wandern, schlichte Erholung beim Spazierengehen oder um Gesundheit und inneren Frieden beim Waldbaden geht \u2013 all diese Menschen sp\u00fcren instinktiv, dass die Natur ihren Leib und ihre Seele auf eine Weise n\u00e4hrt, die sie in der modernen Lebensweise vermissen.<\/p>\n<p>Naturbesucher lieben ihre Gastgeberin, weil sie sich bei ihr wie von Zauberhand wohlf\u00fchlen, ohne daf\u00fcr etwas erbringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Doch obwohl die Begeisterung f\u00fcr die Natur zunimmt, bleibt sie uns weiterhin fremd. Wir Sp\u00e4tmodernen sind wie schmachtende Liebhaber, die ihre Angebetete nicht kennen, weshalb unsere Ann\u00e4herungsversuche eher an den Archetyp der fernen Geliebten als an den der Mutter erinnern. Machen wir uns \u2013 trotz Verschossenheit \u2013 nichts vor: Wie viele bekennende Naturliebhaber k\u00f6nnten mit dem Objekt ihrer Begierde eine entspannte oder gar lustvolle Nacht im Wald verbringen? Aus Furcht kann das heute kaum noch jemand. Die meisten Liebeshungrigen w\u00fcrden die Flucht ergreifen, wenn in ihrer N\u00e4he ein aufgeschrecktes Reh bellt, weil sie den durchdringenden Warnruf nicht zuordnen k\u00f6nnen. Ein unternehmungslustiger Igel, der bei Dunkelheit im Laub raschelt, mausert sich in der Phantasie von Unerfahrenen leicht zu einem riesigen Wildschwein. Im klaren Morgenlicht w\u00fcrden sich diese R\u00e4tsel auch nicht aufl\u00f6sen, denn daf\u00fcr m\u00fcsste man die Spuren dieser Tiere lesen k\u00f6nnen. Und wie baut man eigentlich einen w\u00e4rmenden Unterschlupf aus Naturmaterialien, der in der Nacht f\u00fcr Geborgenheit sorgt? Welche Pflanzen liefern das Fr\u00fchst\u00fcck?<\/p>\n<p>Offenbar sind wir zu Fremden auf dem Land geworden, das uns tr\u00e4gt und ern\u00e4hrt. Insofern ergeht es uns \u00e4hnlich wie Migranten. Tats\u00e4chlich hat der koloniale Drang moderner Kulturen nicht nur Indigene von ihrem Land vertrieben und zu Migranten gemacht, er hat auch unser menschliches Innenleben samt Weltverh\u00e4ltnis kolonialisiert. Unser Migrationshintergrund ist, dass wir uns mit dem modernen Weltbild als Erdlinge entwurzelt und uns den Heimatboden unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen haben. Wir waren verstiegen genug, von der Erde in eine vermeintlich enthobene Zivilisation auszuwandern, was die unter Migranten typische Gef\u00fchlslage hervorbringt: das Verlangen nach Heimat im fernen Land.<\/p>\n<p>Wir Heutigen sind schlicht Naturwesen, die von der Natur getrennt leben, weshalb sie in uns sowohl Sehnsucht als auch Befremdung ausl\u00f6st. Die beiden Pole stehen also keineswegs im Widerspruch zueinander, sondern geh\u00f6ren zum selben Ph\u00e4nomen. Doch weshalb k\u00f6nnen die enthusiastischen Wanderer und Waldbadeg\u00e4ste die Kluft zwischen diesen Polen nicht schlie\u00dfen? Das l\u00e4sst sich leicht erkl\u00e4ren: Denn wie das Sitzen in einer Bibliothek noch nicht zur Gelehrsamkeit f\u00fchrt, so entsteht durch den reinen Aufenthalt in der Natur noch keine kundige Vertrautheit mit ihr. Um Migranten in das Land einzugliedern, bedarf es mehr \u2013 und einige str\u00e4uben sich zun\u00e4chst.<\/p>\n<h3><strong>Die gute Freundin<\/strong><\/h3>\n<p>Die erstaunliche Bedeutung der Raumfahrt d\u00fcrfte auch daher r\u00fchren, dass wir uns insgeheim und teilweise sogar ausdr\u00fccklich auf die Emigration von der Erde vorbereiten wollen. Der Fluchtversuch in noch k\u00fchnere Weiten liegt in gewisser Weise nahe, da wir unseren Heimatplaneten im Augenblick verloren haben. Doch schon w\u00e4hrend die ersten Raumfahrer sich mit Pioniergeist von der Erde entfernten, blickten sie auch schon nachdenklich auf ihre Herkunft zur\u00fcck. Erstmals war es Erdlingen m\u00f6glich, den ganzen Planeten mit eigenen Augen zu betrachten. Die Ikone, die dieses Ereignis der Menschheitsgeschichte festh\u00e4lt, kennen wir alle. Es ist das ber\u00fchmte Foto vom blauen Planeten, welches die Besatzung von Apollo 17 im Jahre 1972 aufgenommen hat. Das Bild wurde unz\u00e4hlige Male mit and\u00e4chtigen Worten besprochen und bringt die Sehnsucht der Menschheit zum Ausdruck, sich von neuem auf der Erde anzusiedeln. Wenn wir es betrachten, nehmen wir die Perspektive von orbitalen Ausfl\u00fcglern ein, die sich wieder auf den Landeanflug zu ihrem Heimatplaneten begeben. Um diese einsetzende R\u00fcckbesinnung zu bezeugen, ist die Ikone wichtig genug.<\/p>\n<p>Fr\u00fchere Interpreten hatten dem Foto st\u00e4rkere Auswirkungen zugetraut. Das Motiv f\u00fchre die Endlichkeit der Erde untr\u00fcglich vor Augen, weshalb die einzig m\u00f6gliche Konsequenz sei, die vom Club of Rome ebenfalls im Jahre 1972 angemahnten \u00bbGrenzen des Wachstums\u00ab einzuhalten. Doch was hat das Wissen um Grenzen bewirkt? Wenn es uns in den vergangenen Jahrzehnten an einem nicht gemangelt hat, dann an Informationen dar\u00fcber, auf welch gewaltige Krise wir zusteuern. Auf dieses Wissen haben wir aber kaum reagiert und den Eindruck erweckt, als h\u00e4tten wir an unserem \u00dcberleben kein Interesse. Wie ist das blo\u00df m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde sind vielschichtig, aber einer liegt sicherlich in der Kolonialisierung unseres Menschenbildes. Den vor allem vernunftgeleiteten Menschen, den die Moderne teils behauptet, teils gefordert hat, gibt es nicht. Wissen allein bewirkt im Menschen keinen grundlegenden Wandel. Dies best\u00e4tigt die Hirnforschung schon seit Jahren. Wenn wir die Erde wieder als Einheimische bewohnen und pflegen wollen, dann brauchen wir eine pers\u00f6nliche Beziehung zu ihr, dann m\u00fcssen wir uns wieder mit dem Land verbinden, auf dem wir leben. Daf\u00fcr ist es n\u00f6tig, dass wir einen Reifungsschritt vollziehen. Nachdem wir uns wie unerzogene Kinder unserer Mutter aufgef\u00fchrt und wie jugendliche Schw\u00e4rmer die ferne Geliebte angehimmelt haben, schlage ich nun die gute Freundin als neue Beziehungspartnerin vor \u2013 zu der sowohl die Mutter als auch die Geliebte werden kann.<\/p>\n<p>Um diese Freundin zu gewinnen, kommt uns entgegen, dass Freundschaften f\u00fcr uns Menschen wesentlich sind. Wir sind Wesen, die sich nat\u00fcrlicherweise auf Beziehungen ausrichten und mit der Zeit lernen, wie Freundschaften geschlossen werden. Erfahrungsgem\u00e4\u00df geht es so: Wir m\u00fcssen uns der Freundin gegen\u00fcber \u00f6ffnen, uns einlassen, Zeit mit ihr verbringen, sie kennenlernen. Wir m\u00fcssen herausfinden, wie sie tickt und sie mit ihren Eigenheiten annehmen. Einer Freundin begegnen wir mit wertsch\u00e4tzender Anteilnahme.<\/p>\n<p>Die moderne Psychologie sieht Freundschaften freilich nur unter Menschen vor. Dementsprechend betrachtet sie lediglich die zwischenmenschlichen Beziehungen, w\u00e4hrend die zur Natur weitgehend ausgeblendet werden. Diese Sichtweise bringt einmal mehr die Naturentfremdung der vergangenen Epoche zum Ausdruck, die wir dringend \u00fcberwinden m\u00fcssen. Denn f\u00fcr unsere seelische Gesundheit brauchen wir Naturbeziehungen, weil wir Beziehungswesen \u00fcberhaupt sind, nicht nur Menschenbeziehungswesen. Erleichternderweise beruht die Freundschaft zur Natur auf den gleichen Voraussetzungen wie die zu anderen Menschen, so dass wir zutiefst darauf vorbereitet sind. Um uns mit Naturwesen anzufreunden, m\u00fcssen wir uns \u00f6ffnen, einsp\u00fcren, sie genau kennenlernen und wertsch\u00e4tzen \u2013 also buchst\u00e4blich das gleiche in Gr\u00fcn.<\/p>\n<p>Allerdings ist uns Heutigen der umfangreiche Erfahrungsschatz verlorengegangen, der unsere Vorfahren in ihren Naturbeziehungen gehalten hat. Deshalb habe ich das Buch Freundschaft mit der Natur geschrieben. Es beruht auf meinen langj\u00e4hrigen Erfahrungen als Leiter der Naturschule Wildniswandern und begleitet moderne Lehrlinge durch einen Jahreskurs. Dazu lade ich den Leser auf eine Entdeckungsreise ein, um die Natur vor der eigenen Haust\u00fcr zu erkunden. Was hat der Vogel soeben gesagt? Wie schleichen wir unbemerkt und aufmerksam durch den Wald? Welcher Unterschlupf w\u00e4rmt am besten? Wie werden Pflanzen und Tiere zu unseren Verb\u00fcndeten? Wie erkennen wir uns im Spiegel der Natur? In einem Wechselspiel aus Geschichten, \u00dcbungen und Hintergrundwissen reifen die Antworten heran. Denn eine Freundschaft mit der Natur entsteht nur dann, wenn wir sie mit lebendigen Themen unmittelbar erfahren.<\/p>\n<p>Das besagte Buch f\u00f6rdert unsere direkten Naturbeziehungen im Wesentlichen dadurch, dass es unsere menschlichen Zug\u00e4nge zur Welt belebt. Hier unterscheide ich vier Ebenen: Geist, K\u00f6rper, Seele und Verstand. Diese Ebenen im Menschen er\u00f6ffnen jeweils ein Tor, durch das wir mit der Welt verbunden sind. Zusammen betrachtet zeichnen die vier Tore ein ganzheitliches Bild vom Menschen. Allerdings haben wir Modernen uns besonders auf die Kultivierung des Verstandes konzentriert und dabei die \u00fcbrigen Zug\u00e4nge vernachl\u00e4ssigt. Weil der Intellekt \u00fcberbetont wurde, leidet die momentane Komposition unseres Menschenbildes unter einer erheblichen Unstimmigkeit. Wenn wir mit uns selbst und der Natur wieder ins Gleichgewicht kommen wollen, m\u00fcssen wir alle Zug\u00e4nge gleicherma\u00dfen wachrufen. Im Buch erziele ich diese Ausgewogenheit, indem ich vier gro\u00dfe Bereiche aus den menschlichen Toren hervorgehen lasse, die f\u00fcr Verbindung sorgen: der Geist gebiert die Naturspiritualit\u00e4t, der K\u00f6rper das Naturhandwerk, die Seele die Naturwahrnehmung und der Verstand das Naturwissen. Diese Bandbreite erm\u00f6glicht ein weites Erfahrungswissen um die Natur, das eine kraftvolle Freundschaft mit ihr braucht.<\/p>\n<p>Wenn wir uns der Natur mit unserem ganzen Wesen \u00f6ffnen, wird sie mit der Zeit zur guten Freundin. Dann schlie\u00dft sich die Kluft zwischen Sehnsucht und Fremdheit, die uns dazu brachte, die Erde wie jugendliche, flegelhafte Liebhaber zu verehren und zu verheeren. Erst aus der Verbundenheit mit der vertrauten Freundin entsteht die F\u00fcrsorge, die heute vonn\u00f6ten ist. Daf\u00fcr sind Freundschaften ja da, wie wir aus Erfahrung wissen: Sollten die Freunde in eine schwere Krise geraten, werden sie sich gegenseitig hindurchhelfen. Das k\u00f6nnen wir aber nur, wenn wir die Freundin gut kennen.<\/p>\n<h3><strong>Die weise \u00c4lteste<\/strong><\/h3>\n<p>Unsere Verbindung mit der Natur zu pflegen, d\u00fcrfte die wichtigste Aufgabe im 21. Jahrhundert sein. Durch freundschaftliche Beziehungen wird es uns gelingen, aus der Emigration zur\u00fcckzukehren und uns friedlich auf der Erde niederzulassen. Das haben aber noch nicht alle \u00bbau\u00dferirdischen\u00ab R\u00fcckkehrer verstanden, die sich im Grunde schon auf dem Landeanflug befinden. Viele vernehmen die Notrufe der Erde und behalten sie seither im Blick, hoffen jedoch weiterhin darauf, dass die \u00f6kologische Krise allein durch eine Weiterentwicklung von Technik zu \u00fcberwinden sei. Das w\u00e4re bequem, weil wir an unserem Lebenswandel nicht viel \u00e4ndern m\u00fcssten. Die Technikgl\u00e4ubigkeit bleibt aber dem modernen Machbarkeitsdenken verhaftet, das die Krise hervorgebracht hat und f\u00fchrt deshalb noch tiefer in die Irre. Denn die kulturellen Rahmenbedingungen bestimmen dar\u00fcber, was technische Innovationen erreichen wollen, wie sie genau konzipiert werden und ob wir sie weise einsetzen. Technologien spiegeln immer den Geist einer Gesellschaft wider. Solange es im kulturellen Raum kein intimes Verst\u00e4ndnis vom Leben auf der Erde gibt, wird uns die erforderliche Ausrichtung fehlen, wobei und wie uns neue Technologien \u00fcberhaupt helfen sollen.<\/p>\n<h3><strong>Was jetzt vor allem ansteht, ist eine Weiterentwicklung von Kultur<\/strong><\/h3>\n<p>Es geht um nichts Geringeres, als eine neue Bewusstseins-, Kultur- und Gesellschaftsstufe zu entwickeln, deren oberstes Gebot die F\u00f6rderung des Lebens ist. Dadurch hellen sich unsere Aussichten auf: Eine lebensf\u00f6rderliche Zukunft wird m\u00f6glich, indem wir alte Weisheiten \u00fcber das Zusammenleben auf der Erde mit modernen Errungenschaften verschmelzen. Wir brauchen eine zeitgem\u00e4\u00dfe, nachmoderne Erdkultur, die es bisher nicht gab und noch nicht gibt.<\/p>\n<p>Doch wer wird uns beraten, wie wir die n\u00f6tige Erdung einer zuk\u00fcnftigen Kultur vollziehen? Das wird zun\u00e4chst die gute Freundin sein. Ihr m\u00fcssen wir uns \u00f6ffnen, anvertrauen und wie beschrieben in Beziehung gehen. Dann sind wir von Natur nicht nur im \u00fcbertragenen Sinne erf\u00fcllt, sondern gleichsam angef\u00fcllt, so dass ihre Themen in uns lebendig werden und zu sprechen beginnen. Je mehr Menschen die Stimme der Freundin aber vernehmen, desto mehr dringen ihre Anliegen bis in den kulturellen Raum hinein. Sie erhebt ihre Stimme in uns, und wir erheben ihre Stimme unter uns allen, weil freundschaftliche F\u00fcrsorge das nahelegt. So r\u00e4umen wir der Erde ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Zukunft ein.<\/p>\n<p>Wenn wir l\u00e4nger im Austausch mit der Freundin bleiben, verr\u00e4t sie uns irgendwann auch, worin das Wesen des Lebens auf der Erde besteht. Dieses Verst\u00e4ndnis wird durch eine F\u00fclle von Erfahrungen heranreifen, die wir mit der Lebendigkeit der Natur samt unserer eigenen sammeln. Damit erf\u00e4hrt unsere Ansprechpartnerin eine letzte archetypische Verwandlung: Sie wird zur weisen \u00c4ltesten, die unsere Vorfahren als Erdg\u00f6ttin erlebten. Stellen wir uns eine H\u00fcterin der Weisheit vor, welche in den unendlichen Beziehungen des Erdgewebes gespeichert wurde, um Lebendigkeit hervorzubringen. Aus dieser Quelle k\u00f6nnen die Prinzipien unserer Gesellschaft neu ergr\u00fcnen. Einige Zeitgenossen haben bereits begonnen, sich an die Weisheit der Erde wieder anzubinden und sie in die \u00f6ffentlichen Debatten hineinzutragen. Dort ist momentan ein enormer Paradigmenwechsel im Gange, der offenbar von der weisen \u00c4ltesten eingefl\u00fcstert wurde. An die Zukunftstauglichkeit des modernen Programms glaubt heute jedenfalls kaum noch jemand. Es besagte, dass wir die nat\u00fcrliche Welt wie etwas Totes behandeln und fortw\u00e4hrend ausbeuten sollen, um immer mehr Wohlstand f\u00fcr eine separate Menschenwelt zu schaffen. Stattdessen zeichnet sich ein neues Erd- und Beziehungsparadigma ab, das unseren Sinn f\u00fcr Gemeinschaft auf die nat\u00fcrliche Welt ausdehnt und wieder auf die Pflege unserer Lebensbedingungen setzt. Zuk\u00fcnftig wird es nur noch eine Welt aus lauter lebendigen Teilnehmern geben, die miteinander in synergetischen Beziehungen stehen. Die rein \u00bbsoziale Frage\u00ab nach der Verteilung des menschlichen Reichtums wird von der \u00bb\u00f6kosozialen Frage\u00ab abgel\u00f6st. Hier werden wir beantworten m\u00fcssen, wie genau wir uns in die Erdgemeinschaft eingliedern wollen, so dass sie ihre lebensspendende Kraft erh\u00e4lt oder m\u00f6glichst sogar steigert.<\/p>\n<p>Dieser Perspektivwechsel wird sich durchsetzen, weil es zur Kooperation mit unseren Lebensgrundlagen keine Alternative gibt. Offen ist allerdings, wie wir mit den sp\u00e4tmodernen Auspr\u00e4gungen der weiblichen Erdarchetypen verfahren. Werden wir schleunigst mit der guten Freundin und der weisen \u00c4ltesten \u00fcber den Wandel beraten? Oder bleiben wir an der fernen Geliebten h\u00e4ngen, um am Ende desto schmerzlicher von der erz\u00fcrnten Mutter zu einem Neuanfang gezwungen zu werden?<\/p>\n<h3><strong>Eine neue Erdkultur<\/strong><\/h3>\n<p>Angesichts unserer prek\u00e4ren Lage sollten wir eines nicht vergessen: Indigene V\u00f6lker sind seit unvordenklichen Zeiten mit der Erde verbunden und in einem intensiven Dialog begriffen. Sie haben ihr Wissen um das Zusammenleben aller Wesen in \u00dcberlieferungen konzentriert, damit sp\u00e4tere Generationen davon lernen k\u00f6nnen. Wir Heutigen sind gut beraten, diesen Erfahrungsvorsprung dankend aufzunehmen. Schlie\u00dflich ist den Indigenen gelungen, was unter dem Eindruck der j\u00fcngeren Geschichte kaum noch glaubhaft er scheint: Ihre V\u00f6lker haben \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume in Frieden mit der Erde und untereinander gelebt. Im Umkreis von indigenen Siedlungen nimmt die Biodiversit\u00e4t in aller Regel sogar zu. Das sind keine Idealisierungen, sondern arch\u00e4ologisch und ethnologisch belegte Tatsachen. Wie haben diese V\u00f6lker solch ein Kunstst\u00fcck vollbracht?<\/p>\n<p>Ihr Rezept bestand und besteht in einer friedensstiftenden Kultur. Ein B\u00fcndel von kulturellen Werkzeugen sorgt daf\u00fcr, dass die menschlichen Beziehungen zur Welt auf mehreren Ebenen gepflegt werden. So kann sich die Erdgemeinschaft als t\u00e4glich erfahrbare Praxis etablieren.<\/p>\n<p>Unser Weltverh\u00e4ltnis l\u00e4sst sich in vier grundlegende Beziehungen unterteilen, auf die Friedenskulturen ihre Aufmerksamkeit richten. Dazu geh\u00f6ren unsere Beziehung zur Natur, zur Gemeinschaft, zu uns selbst und zur Geistwelt. F\u00fcr die Pflege aller vier Bereiche gibt es kulturelle Routinen, die so miteinander in Resonanz stehen, dass sie eine gemeinsame Friedensabsicht verfolgen. F\u00fcr diese kulturellen Werkzeuge habe ich mich auf meinen Reisen zu indigenen V\u00f6lkern und Lehrern besonders interessiert. Au\u00dferdem konnte ich damit ausgiebig in der gelebten Verbindungskultur meiner Naturschule experimentieren, was zu vertiefenden Einsichten f\u00fchrte. Allm\u00e4hlich haben sich acht kulturelle Kernelemente herauskristallisiert, die sich den vier grundlegenden Beziehungen zuordnen lassen. Die folgende Aufstellung verschafft also einen \u00dcberblick, wie sich mir der Kern einer friedlichen, beziehungsstiftenden Erdkultur im Augenblick darstellt. Ich werde kurz erl\u00e4utern, was mit den indigenen Kernelementen jeweils gemeint ist und Beispiele anf\u00fchren, unter welchen Namen sie heute in verwandelter Form wieder aufleben:<\/p>\n<p><strong>Beziehung zur Natur<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Schon immer entstand Naturfreundschaft, indem wir unser ganzes Wesen \u00f6ffnen und uns mit lebendigen Themen unmittelbar verbinden. Mit der Wildnisp\u00e4dagogik haben die Naturschulen eine dementsprechende, zeitgem\u00e4\u00dfe Erziehungskunst entwickelt.<\/li>\n<li>Als Gabenaustausch bezeichne ich einen wirtschaftlichen Stoffwechsel aus Geben und Nehmen, der Fruchtbarkeit durch die wechselseitige Unterst\u00fctzung seiner Teilnehmer erzielt. Dies wird von Allmende-Modellen in der Landwirtschaft bis hin zu Wikipedia wieder aufgegriffen, teilweise auch in der Kreislaufwirtschaft.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Beziehung zur Gemeinschaft<\/strong><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Die \u00f6konomische Grundlage des Gemeinwohls bildete die Teilung aller lebensnotwendigen G\u00fcter, insbesondere der Nahrungsmittel. Genossenschaften und Sharing-Modelle basieren auf einem \u00e4hnlichen Prinzip.<\/li>\n<li>Basisdemokratische Kreiskultur beruht auf den Regeln des Redekreises. Dazu geh\u00f6ren empathisches Zuh\u00f6ren, respektvolle Ehrlichkeit und angestrebte Einigkeit. Das wird mittlerweile in vielen Organisationen sowie in der gewaltfreien Kommunikation angewandt.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Beziehung zum Selbst<\/strong><\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Die Lebensaufgabe entspringt aus unserer pers\u00f6nlichen Begabung, deren Entfaltung nicht nur uns selbst, sondern auch dem gro\u00dfen Ganzen dient. Dieser Zusammenhang wird momentan als sinnstiftende Selbstverwirklichung neu erfahren.<\/li>\n<li>\u00dcbergangsrituale helfen, dem Wandel unserer pers\u00f6nlichen Aufgabe und gesellschaftlichen Rolle gerecht zu werden, w\u00e4hrend wir unsere Lebensstadien durchwandern. Dabei begleiten derzeit die naturbasierte Prozess-, Visionssuche und Ritualarbeit.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Beziehung zur Geistwelt<\/strong><\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Mit Dankbarkeit verneigen wir uns vor allem, was uns n\u00e4hrt und was wir nicht in der Hand haben. Damit vertrauen wir uns dem Geheimnis des Lebens auf eine bejahende Weise an, was l\u00e4ngst von spirituellen Lehrern wiederentdeckt wurde.<\/li>\n<li>Erdspiritualit\u00e4t geht aus uralten Fertigkeiten hervor, die uns mit der geistigen Wirklichkeit der Welt verweben. Den Kern dieser Praxis hat unter anderem der Core-Schamanismus von Michael Harner freigelegt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich liefert diese Aufstellung nur eine Skizze, der wir mehr Farbe verleihen m\u00fcssen. Daf\u00fcr sollten wir Sp\u00e4tmodernen pr\u00fcfen, inwieweit uns die erl\u00e4uterten Kernelemente unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, den \u00dcbergang in eine nachmoderne Erdkultur zu gestalten. Immerhin haben sich die dazugeh\u00f6rigen Kulturwerkzeuge nicht nur bei Indigenen bew\u00e4hrt, sondern ihr heutiges Potential in zeitgem\u00e4\u00dfen Weiterentwicklungen bewiesen. Letztere m\u00fcssen wir nun breiter erproben und aus der gesellschaftlichen Praxis heraus vervollkommnen. Dabei steht uns der Balanceakt bevor, die urspr\u00fcngliche Kraft der Kulturwerkzeuge zu erhalten und f\u00fcr ihre Anschlussf\u00e4higkeit mit der Gegenwart zu sorgen. Sicher ist jedenfalls, dass folkloristische Nachahmungen von alten V\u00f6lkern nicht in eine neue Erdkultur f\u00fchren. Verbreiten werden sich die Werkzeuge nur, wenn sie lebenswerte L\u00f6sungen f\u00fcr aktuelle Bed\u00fcrfnisse und Erfordernisse anbieten. In der Kulturevolution gibt es kein epochales \u00bbZur\u00fcck\u00ab, weshalb ein passendes Motto f\u00fcr heute lautet:<\/p>\n<p>Vorw\u00e4rts zur Natur!<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Der Autor<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Matthias Bla\u00df leitet die <a href=\"https:\/\/www.wildniswandern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Naturschule Wildniswandern<\/a>, die Touren, Seminare und Ausbildungen in freier Natur anbietet. Seit 25 Jahren begleitet er Menschen jeden Alters dabei, auf der Erde wieder heimisch zu werden. Zahlreiche Reisen f\u00fchrten ihn zu indigenen V\u00f6lkern und Lehrern, wodurch er intensiv mit dem Wissen alter Kulturen vertraut wurde. Daraus hat sich ein wildnisp\u00e4dagogischer Ansatz entwickelt, der auf hartes Survivaltraining verzichtet und vielmehr dazu einl\u00e4dt, im Einklang mit der Natur zu leben. Sein Buch \u201eFreundschaft mit der Natur\u201c ist ein tiefgreifender Jahreskurs in Naturverbundenheit.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eFrieden mit der Natur\u201c ist eine Serie von Essays aus dem gleichnamigen Band, der anl\u00e4sslich des 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Verlags Neue Erde zusammengestellt und uns zur Ver\u00f6ffentlichung zur Verf\u00fcgung gestellt wurde. Im nachfolgenden Essay besch\u00e4ftigt sich Matthias Bla\u00df, Leiter 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