{"id":2569075,"date":"2024-12-13T14:23:27","date_gmt":"2024-12-13T14:23:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2569075"},"modified":"2024-12-13T14:23:27","modified_gmt":"2024-12-13T14:23:27","slug":"nur-das-unerreichbare-ergibt-sinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/12\/nur-das-unerreichbare-ergibt-sinn\/","title":{"rendered":"Nur das Unerreichbare ergibt Sinn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ilija Trojanow setzt in seinem neuen Buch \u201eTausend und ein Morgen\u201c eine gegl\u00fcckte revolution\u00e4re Umw\u00e4lzung um. Es gibt in seiner aktuellen Gesellschaft keine Kriege mehr, keinen Hunger, keine Herrschaft, keine Unterdr\u00fcckung, kein Geld, keine Gier.<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbDie Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche, sie ist K\u00fchnheit und Erfindung. Denn sich etwas vorstellen heisst eine Welt bauen, eine Welt erschaffen.\u00ab (Eugene Ionesco)Seit sich der Kapitalismus ohne Verkleidung zeigt, der Kaiser also nackt und in seiner ganzen H\u00e4sslichkeit vor uns steht und seine unvermittelte, brutale Herrschaft demonstrativ aus\u00fcbt, wird es umso dringlicher, unsere eigenen Vorstellungen zu befreien, die denen des Kaisers entgegenstehen, ihnen zu vertrauen, sie unsererseits praktisch werden zu lassen.Dabei heisst es, gegen die Schwerkraft des Bestehenden anzugehen, denn das, \u201ewas existiert, behauptet kraft seiner Existenz, notwendig zu sein\u201c. Und, wie wir eingetrichtert bekommen, nicht nur notwendig, sondern alternativlos! \u201eWas es noch nicht gibt, unterliegt einem Generalverdacht, der verhindert, dass Vern\u00fcnftiges und N\u00fctzliches und Sch\u00f6nes sich durchsetzen &#8230; Es ist so viel einfacher, das Vorhandene zu erhalten.\u201cEine grosse Bedeutung hat dabei die Imagination, die geistige Losl\u00f6sung von all den vielschichtigen Mechanismen der Verwertungsmaschine, in der dieses Leben, dieses \u00dcberleben steckt. Das Desertieren, das Nicht-Mitmachen, die Umkehr der Pespektiven als Voraussetzung f\u00fcr die Diversifizierung von m\u00f6glichen Ausg\u00e4ngen und ge\u00f6ffneten R\u00e4umen.Ilija Trojanow setzt das in seinem neuen Buch \u201eTausend und ein Morgen\u201c um: Ausgangspunkt des phantastischen und fabulierfreudigen Romans voller Anspielungen und formeller Volten ist eine gegl\u00fcckte revolution\u00e4re Umw\u00e4lzung. Es gibt in seiner aktuellen Gesellschaft keine Kriege mehr, keinen Hunger, keine Herrschaft, keine Unterdr\u00fcckung, kein Geld, keine Gier &#8230;<\/p>\n<p>Die am Umbruch beteiligten Menschen haben sich zu Gemeinschaften zusammengeschlossen, deren Aktivit\u00e4ten sie selbst bestimmen, mit eigenen, selbst ausgehandelten Regeln. Alles begann damit, dass sie ihre Tr\u00e4ume ernst nahmen und das Denken in seiner Vielfalt befreiten. Sie hatten etwas tun m\u00fcssen \u201egegen die L\u00e4hmung all des unn\u00fctzen Daseins, das ihnen die Luft zum Atmen nahm\u201c. Und dann begann ein Spiel von \u201eWendungen und Wandlungen, ein Werden, ein Stolpern, hoffnungsreich, beseelend\u201c! Und sie hatten nicht, wie in vorausgegangenen Umbr\u00fcchen \u00fcblich, nach einer Zeit des Aufflackerns die T\u00fcren und Fenster wieder verriegelt, die Disziplin wieder eingef\u00fchrt. Sie hatten den Raum offen gelassen und \u201eeine neue Welt\u201c m\u00f6glich werden lassen. Ihre Basisweisheit lautet: Herrschaft ist institutionalisiertes \u00dcbel. Profit darf nicht Sinn menschlicher Begegnung sein. Vielfalt ist grunds\u00e4tzlich begr\u00fcssenswert.<\/p>\n<p>Von dieser befreiten Zone aus k\u00f6nnen die Menschen, die aller kapitalistischen Zw\u00e4nge enthoben sind, Raumzeitreisen in die Vergangenheit unternehmen, in das \u201eDamalsdort\u201c eintauchen, miterleben, wie genau bestimmte neuralgische Punkte der Geschichte abgelaufen und warum sie so ausgegangen sind. Die \u201echronautische\u201c Physik arbeitet daran, die Triebkr\u00e4fte gegen die Lethargie zu berechnen, und auf ihren Raumzeitreisen setzen die Chronautin zur praktischen Erprobung der Selbsterm\u00e4chtigung an.<\/p>\n<p>In den Gemeinschaften wird diskutiert, ob es Sinn macht, helfend eingreifen zu wollen, wo Chancen verspielt wurden, ob es Sinn macht zu versuchen, die Befreiung gelingen zu lassen, Menschen zum Gl\u00fcck zu verhelfen. Ob man etwas Subversives in die Ereignisse schmuggeln k\u00f6nnte, das einen Seitenweg ins unmarkierte Terrain aufzeigt. Oder soll man die Vergangenheit ruhen lassen, weil man ja weiss, wie es ausging, weil die Lebenserfahrung sich bereits mit Entt\u00e4uschung und Hoffnungslosigkeit vermischt hat?<\/p>\n<p>Cya, Chronautin aus dem Hier und Jetzt des Romans, ist neugierig und macht sich auf den Weg. An ihrer Seite Samsil, ein treuer Freund, und GOG, eine k\u00fcnstliche Intelligenz, die sich kommentierend und eigenm\u00e4chtig in die Geschichte einschreibt. Sie landen bei den Piraten des 18.Jahrhunderts in der Karibik, in einem Bombay, in dem der religi\u00f6se Fanatismus tobt, im Sarajewo von 1984, damals noch Teil Jugoslawiens und massenhaft von Geheimagenten frequentiert, und schliesslich im Russland nach der Oktoberrevolution von 1917 bei dem Dichter Wolodja, dessen Familienname Majakowski sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auf allen Stationen der Zeitreisen gibt es aufr\u00fchrerisches Potenzial, Oasen der Freiheit, Lebenslust, Hoffnungen. Andere Ausg\u00e4nge der Geschichte scheinen jederzeit m\u00f6glich. \u00dcberhaupt erscheint Geschichte als eine lose Folge von Ereignissen, bei denen zu keiner Zeit festgestanden hat, wie es ausgehen w\u00fcrde. H\u00e4tten sich kr\u00e4ftem\u00e4ssig andere B\u00fcndnisse gebildet, h\u00e4tte alles anders werden k\u00f6nnen. Das grundiert f\u00fcr die Lesenden von heute sogar die eigene Jetztzeit irgendwie hoffnungsfroh.<\/p>\n<p>Auch \u201edas Paradies\u201c, die Jetztzeit des Romans, ist nicht g\u00e4nzlich frei von Zweifeln, von R\u00fcckschl\u00e4gen in Eitelkeit und \u00c4ngste, auch nicht von Eigenm\u00e4chtigkeiten der K\u00fcnstlichen Intelligenz, die ihre autonome Sichtweise entwickelt. Der Grundton des Romans ist aber spielerisch und heiter, er nimmt die wesentlichen Orientierungen der u-topischen oder an-archistischen Perspektiven mit Leichtigkeit auf und fordert uns auf, damit zu experimentieren. Was gibt es, angesichts der ungeschminkten Fratze des Kapitalismus, Besseres, als sich auf eine g\u00e4nzlich andere Erz\u00e4hlung der Welt einzulassen? Mit dem Vertrauen, dass eine andere Zukunft m\u00f6glich ist und dass unsere Gegenwart einmal das unvollkommene und hin und wieder verzweifelte Stolpern war, mit dem wir sie erreichten.<\/p>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Hanna Mittelst\u00e4dt<\/p>\n<p>Ilija Trojanow: Tausend und ein Morgen. S.Fischer Verlag 2023. 528 Seiten. ca. 40.00 SFr. ISBN 978-3-10-397339-6.<\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2569080\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/M0310397339X-source-184x300.webp\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/M0310397339X-source-184x300.webp 184w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/M0310397339X-source.webp 306w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ilija Trojanow setzt in seinem neuen Buch \u201eTausend und ein Morgen\u201c eine gegl\u00fcckte revolution\u00e4re Umw\u00e4lzung um. 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