{"id":2569050,"date":"2024-12-13T07:58:16","date_gmt":"2024-12-13T07:58:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2569050"},"modified":"2024-12-13T07:58:16","modified_gmt":"2024-12-13T07:58:16","slug":"klimamigration-der-unsichtbare-exodus-der-frauen-in-zentralamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/12\/klimamigration-der-unsichtbare-exodus-der-frauen-in-zentralamerika\/","title":{"rendered":"Klimamigration: Der unsichtbare Exodus der Frauen in Zentralamerika"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viviana Ponce (nicht ihr richtiger Name) ist 38 Jahre alt und verkaufte Essen in den Stra\u00dfen von La Lima, einer Gemeinde im Departement Cort\u00e9s im Nordwesten von Honduras. T\u00e4glich zog sie mit ihrer Schubkarre los, um Burritos und Baleadas zu verkaufen und ihre Familie zu unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n<p>Zusammen mit ihren drei Kindern im Alter von vier, sieben und 18 Jahren lebte sie in einem Haus, das sie vor einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Geschwistern gebaut hatte. Mit viel M\u00fche hatten sie es in ein Zuhause verwandelt. Im Hof hielten sie Hunde, Enten und Legehennen, deren Eier sie auf dem lokalen Markt verkaufte.<\/p>\n<h3>Katastrophe durch Hurrikan Eta<\/h3>\n<p>Am 4. November 2020 beobachtete Viviana gegen 17 Uhr gemeinsam mit ihren Nachbar*innen, wie der Fluss Chamelec\u00f3n unkontrolliert anstieg. Eine Stunde sp\u00e4ter brach der Damm unter dem Druck des starken Windes, der Fluss trat \u00fcber die Ufer und verursachte massive \u00dcberschwemmungen in der gesamten Gemeinde. Innerhalb einer Nacht ver\u00e4nderte sich das Leben Tausender Honduraner*innen. Noch am selben Tag rief die lokale Regierung den Notstand aus und verh\u00e4ngte die landesweite Alarmstufe Rot.<\/p>\n<p>Der Hurrikan Eta, ein Wirbelsturm der Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 km\/h, hinterlie\u00df eine Spur der Verw\u00fcstung, insbesondere in \u00e4rmeren Gemeinden wie der von Viviana. Zwei Wochen sp\u00e4ter traf Hurrikan Iota auf die Region. Laut Amnesty International forderten beide St\u00fcrme mindestens 94 Menschenleben und beeintr\u00e4chtigten das Leben von fast vier Millionen Menschen in Honduras. Auch die Nachbarl\u00e4nder Guatemala und Nicaragua waren betroffen, doch Honduras, wo bereits vor der Katastrophe 60 % der Bev\u00f6lkerung in Armut lebten, wurde am schwersten getroffen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des honduranischen Sozialforums f\u00fcr <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/auslandsschulden\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Auslandsschulden sind die Summe aller Schulden, die ein Staat gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Gl\u00e4ubigern hat. Vor Allem die drastischen \u00d6lpreissteigerungen der Jahre 1973\/1974 und 1979\/1980 machten auf Seiten der L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens Kreditaufnahmen im Ausland notwendig. Die expansive Haushaltspolitik und restriktive Geldpolitik der USA nach dem zweiten \u00d6lpreisanstieg f\u00fchrten zu einem Anstieg des Dollarkurses und des internationalen Zinsniveaus. Die Stabilit\u00e4tspolitik der USA verursachte eine weltweite Rezession, die zu einem Verfall der Rohstoffpreise und damit zu sinkenden Exporterl\u00f6sen der L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens f\u00fchrte. Banken vergaben dann gro\u00dfz\u00fcgige Kredite an diese L\u00e4nder, wobei das sog. Zinsrisiko aufgrund von sog. Zinsgleitklauseln bei den L\u00e4ndern lag. Der sp\u00e4ter einsetzende extreme Zinsanstieg hatte entsprechende Folgen. Zudem waren die Forderungen in Dollar nominiert, sodass die Verschuldung stark vom Wechselkurs abh\u00e4ngig ist. Die hohe Auslandsverschuldung der L\u00e4nder bewirkte ihre abnehmende Kreditw\u00fcrdigkeit, sodass Banken sich mit weiteren Krediten zur\u00fcckhielten. \u00dcberh\u00f6hte Staatsausgaben (R\u00fcstungsausgaben) und eine expansive Geldpolitik f\u00fchrten zu einem Vertrauensverlust der B\u00fcrger*innen der L\u00e4nder in die eigenen W\u00e4hrungen (Kapitalflucht).&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Auslandsschulden<\/a> und Entwicklung (FODESH) warf die Katastrophe das Land im Vergleich zu seinen Nachbarl\u00e4ndern um Jahre zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Chaos und Verzweiflung<\/h3>\n<p>Nach den \u00dcberschwemmungen herrschten Chaos und Verzweiflung. Viviana, die nicht glauben konnte, was geschehen war, watete mit ihren Kindern durch knietiefes Wasser. Noch heute erinnert sie sich an diesen Moment: \u201eDas Wasser riss Tore, Betten, Fenster, B\u00e4ume mit sich.\u201c Stra\u00dfen, Br\u00fccken, Ernten, Fabriken, Stromleitungen und H\u00e4user wurden zerst\u00f6rt. Die Gemeinde war von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten, und Viviana verlor alles, was sie sich \u00fcber die Jahre erarbeitet hatte.<\/p>\n<p>\u201eWir hatten ein gutes, gl\u00fcckliches Leben, auch wenn es bescheiden war. Jetzt haben wir nichts mehr und m\u00fcssen wieder von vorne anfangen\u201c, erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p>Sie und ihre Familie fanden vor\u00fcbergehend in einer weit entfernten Schule Zuflucht, die als Notunterkunft diente. Dort verbrachten sie fast zwei Monate. \u201eIn den ersten Tagen hatten wir nichts zu essen, weil die Schule fast vollst\u00e4ndig von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten war\u201c, berichtet Viviana.<\/p>\n<h3>Klimaflucht: Ein wachsendes Ph\u00e4nomen<\/h3>\n<p>Heute geh\u00f6rt Viviana zu den Tausenden von Menschen, die aufgrund des Klimawandels gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Laut internationalem Recht werden diese Menschen als Klimafl\u00fcchtlinge bezeichnet.<\/p>\n<p>Das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk (UNHCR) gibt an, dass jedes Jahr mehr als 20 Millionen Menschen aufgrund extremer Wetterereignisse ihre Heimat verlassen m\u00fcssen. \u00dcber die H\u00e4lfte der 2023 gemeldeten neuen Vertreibungen waren klimabedingt: 26,4 Millionen Menschen mussten fliehen.<\/p>\n<p>Honduras geh\u00f6rt zu den am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4ndern im globalen S\u00fcden. Die Landwirtschaft, eine der wichtigsten Einkommensquellen, leidet unter \u00dcberschwemmungen und D\u00fcrren, die regelm\u00e4\u00dfig Ernten und Arbeitspl\u00e4tze zerst\u00f6ren. Ein Bericht von Greenpeace weist darauf hin, dass sechs von zehn klimabedingten Vertreibungen durch \u00dcberschwemmungen verursacht werden, gefolgt von St\u00fcrmen, D\u00fcrren, Erdrutschen und extremen Temperaturen.<\/p>\n<p>\u201eWir st\u00f6ren das Gleichgewicht der Natur, und das hat direkte Konsequenzen, weil wir tagt\u00e4glich von ihr abh\u00e4ngig sind\u201c, erkl\u00e4rt der Biologe Vicente Serrano.<\/p>\n<h3>Klimamigration und soziale Ungleichheit<\/h3>\n<p>Die Auswirkungen des Klimawandels treffen alle, doch die \u00e4rmsten L\u00e4nder leiden am meisten. Biologe Vicente Serrano bezeichnet dies als das \u201eKlimaparadoxon\u201c: Diejenigen, die am wenigsten zur <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/klimawandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; auch Erderw\u00e4rmung. Klimawandel bezeichnet die von der Menschheit verursachte (oder anthropogene) Erw\u00e4rmung der Erde. Die aktuelle Ver\u00e4nderung des weltweiten Klimas wird vor allem durch die sogenannten Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserdampf verursacht. Klimaaktives Kohlendioxid wird vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Methan) ausgesto\u00dfen u.a. durch Landwirtschaft, Viehzucht und M\u00fclldeponien. Waldrodungen verst\u00e4rken die Erderw\u00e4rmung, Aufforstungen k\u00f6nnen sie abmildern. Die Folgen des Klimawandels sind schmelzende Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels, je nach Region immer st\u00e4rkere Unwetter, Hitzewellen und D\u00fcrren. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Klimakrise<\/a> beitragen, sind am st\u00e4rksten betroffen.<\/p>\n<p>Viele der Betroffenen bleiben innerhalb ihres Landes, da sie nicht die finanziellen Mittel haben, international zu migrieren. Viviana sagt: \u201eIch wollte das Land verlassen, aber ohne Arbeit, Geld und mit einem kranken Vater und kleinen Kindern war das unm\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>Der Anthropologe Alessandro Forina betont: \u201eBei Naturkatastrophen zeigt sich der Zusammenhang zwischen sozialer Klasse und den M\u00f6glichkeiten, sich zu sch\u00fctzen. Wer \u00fcber Ressourcen verf\u00fcgt, kann widerstandsf\u00e4higere H\u00e4user bauen oder migrieren \u2013 die anderen bleiben zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p>In Honduras und El Salvador gibt es derzeit mehr als 318.000 Binnenvertriebene (IDPs).<\/p>\n<h3>Frauen als besonders gef\u00e4hrdete Gruppe<\/h3>\n<p>Wenn wir \u00fcber Vertreibung durch die \u00f6kologische Krise sprechen, m\u00fcssen wir die Perspektive von Frauen ber\u00fccksichtigen. Geschlechterungleichheit macht Frauen \u2013 besonders jene mit geringen Ressourcen \u2013 anf\u00e4lliger f\u00fcr Katastrophen. Ihre M\u00f6glichkeiten, Risiken zu minimieren, sind eingeschr\u00e4nkt, und <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/migration\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; R\u00e4umliche Bewegungen von Menschen, die weitreichende Konsequenzen f\u00fcr die Lebensverl\u00e4ufe der Wandernden haben und aus denen sozialer Wandel resultiert. Meist verbunden mit einem l\u00e4ngerfristigen Aufenthalt andernorts und als Verlagerung des Lebensmittelpunktes von Personen, Familien oder Kollektiven angelegt. Migrationen bestimmen die Menschheitsgeschichte. Der Begriff &amp;quot;Migration&amp;quot; wurde und wird dabei stets in verschiedenen Kontexten mit unterschiedlichen Bedeutungen versehen und unterschiedlich konnotiert. Selten wird Migration einfach als prozesshaften Aufbruch oder Ortswechsel verstanden. Meist wird Migration als Reaktion auf Krisen, Katastrophen und Defizite gedacht und ihre Folgen als Gefahr f\u00fcr Wohlstand und kulturelle Homogenit\u00e4t d\u00e4monisiert. Heute werden Migrationen aber auch als erzwungene Wanderungen verstanden, mit denen Personen auf Menschenrechtsverletzungen, verschiedenste Formen von Gewalt und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse, auf Kolonialismus und Rassismus reagieren. Dabei kann von Migration als eine Form des Widerstands gesprochen werden. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Migration<\/a> bringt f\u00fcr sie oft zus\u00e4tzliche Gefahren wie sexuellen Missbrauch oder Menschenhandel mit sich, warnt Forina.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Transitzeit und in den Aufnahmegemeinden fehlt es h\u00e4ufig an grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Betreuung. Nach Hurrikan Eta berichtete die BBC von sexueller Bel\u00e4stigung und Diskriminierung in Notunterk\u00fcnften in Honduras. Frauen erz\u00e4hlten, wie sie beim Waschen ausgesp\u00e4ht wurden, es an Menstruationshygiene fehlte und sie sexualisierte Bemerkungen ertragen mussten. \u00dcbergriffe geschehen oft w\u00e4hrend des Schlafens, Waschens oder Umziehens in Unterk\u00fcnften und Zelten.<\/p>\n<p>Die verlassenen oder militarisierten Transitrouten und die fehlende staatliche Pr\u00e4senz machen Frauen und M\u00e4dchen anf\u00e4llig f\u00fcr Menschenhandel. Laut UNHCR wird sexuelle Gewalt oft als Machtdemonstration eingesetzt, manchmal auch zur Einsch\u00fcchterung anderer Migrant*innen. Zudem werden Aufnahmen sexueller Gewalt zur weiteren <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/stigmatisierung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Stigma bezeichnet eigentlich eine Wunde und wird als ein beliebiges negatives Kennzeichen verstanden, aufgrund dessen eine Person oder Gruppe &amp;quot;stigmatisiert&amp;quot; wird. Ein Stigma kann auf physische Merkmale wie Kleidung oder Hautfarbe, aber auch auf Sprache, Geschlecht, Beruf, Alter, Klasse, Religion oder auch die Herkunft, wie z.B. in einem bestimmen Stadt- oder Landesteil zu leben, bezogen sein (z.B. territoriale Stigmatisierung). Das Stigma hat die Wirkung der kategorischen abwertenden Haltung, des Meidens und der Vorverurteilung von jeweiligen Personen, Gruppen oder Orten. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Stigmatisierung<\/a> verbreitet.<\/p>\n<p>Die Internationale Organisation f\u00fcr Migration (IOM) stellt fest, dass Geschlechterungleichheit das Risiko und die Verwundbarkeit von Frauen gegen\u00fcber extremen Wetterereignissen erh\u00f6ht. W\u00e4hrend der Migration kommt es h\u00e4ufig zu ungewollten Schwangerschaften, die in Bewegung schwer zu bew\u00e4ltigen sind. Viele Frauen verzichten auf medizinische Hilfe aus Angst, ihre Reise abbrechen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Um sexuelle Gewalt zu vermeiden, nehmen manche Frauen Medikamente, um eine Menstruation vorzut\u00e4uschen, oder Antibabypillen, um Schwangerschaften zu verhindern, wie Viviana berichtet. Trotz der Risiken sind laut UNEP etwa 80 % der durch den Klimawandel Vertriebenen Frauen. Forina spricht von einer \u201eFeminisierung\u201c der Migration: Immer mehr Frauen migrieren allein, oft mit Kindern, da sie meist f\u00fcr die Betreuung der Familie verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Claudia Hern\u00e1ndez, 36, Mutter von drei Kindern aus La Lima, musste nach den \u00dcberschwemmungen nach Bosques de Jucutuma fliehen. Einen Monat sp\u00e4ter wurde ihr Sohn mit einer akuten Blinddarmentz\u00fcndung operiert \u2013 in einer provisorischen Notunterkunft. \u201eMeine gr\u00f6\u00dfte Sorge war, keinen Platz f\u00fcr meinen frisch operierten Sohn zu haben\u201c, berichtet sie.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur Angst vor dem Verlust des Zuhauses und Hunger belastete sie die alleinige Verantwortung f\u00fcr ihre Kinder. Claudia verlor durch die Katastrophe auch ihre Lebensgrundlage als Stra\u00dfenverk\u00e4uferin. Drei Tage war sie mit ihren Kindern eingeschlossen, bis ein Freund ihres Mannes sie mit einem Boot rettete.<\/p>\n<h3>Solidarit\u00e4t als Schl\u00fcssel zur Resilienz<\/h3>\n<p>Nach der Katastrophe und mehreren Monaten au\u00dferhalb ihrer Gemeinde kehrten die meisten Bewohner*innen von La Lima in ihre Stadt zur\u00fcck, um ihr Leben von Grund auf neu aufzubauen. Die Regierung hatte zwar finanzielle Hilfe versprochen, doch diese blieb aus. Viele betroffene Gemeinden wurden von den lokalen und staatlichen Institutionen ihrem Schicksal \u00fcberlassen: \u201eWir verstehen immer noch nicht, warum der Staat einigen Gemeinden hilft und anderen, die wie unsere zu den \u00e4rmsten geh\u00f6ren, nicht\u201c, beklagt eine Betroffene.<\/p>\n<p>Trotz der schwierigen Umst\u00e4nde hebt sie die herausragende Bedeutung der Solidarit\u00e4t innerhalb ihrer Gemeinschaft hervor: \u201eEs war eine Zeit gro\u00dfer gegenseitiger Hilfe \u2013 was die eine nicht hatte, stellte die Nachbarin zur Verf\u00fcgung.\u201c Die kollektiven Netzwerke der Unterst\u00fctzung, die vor allem von Frauen organisiert wurden, kompensierten das Fehlen staatlicher Hilfe. Sie waren entscheidend, um die Bewohner*innen der am st\u00e4rksten betroffenen, \u00fcberfluteten Regionen zu unterst\u00fctzen. Zus\u00e4tzlich trugen Verb\u00e4nde, Nichtregierungsorganisationen und Aktivist*innen ma\u00dfgeblich dazu bei, den Menschen in den schwierigsten Momenten der Katastrophe beizustehen. Besonders die Initiative <em>Operaci\u00f3n Eta<\/em>, ein Zusammenschluss von \u00fcber 25 Organisationen junger Honduraner*innen, leistete wichtige humanit\u00e4re Hilfe.<\/p>\n<div class=\"flex max-w-full flex-col flex-grow\">\n<div class=\"min-h-8 text-message flex w-full flex-col items-end gap-2 whitespace-normal break-words [.text-message+&amp;]:mt-5\" dir=\"auto\" data-message-author-role=\"assistant\" data-message-id=\"f09d2406-9f1c-4c1e-b688-65681b8dde6d\" data-message-model-slug=\"gpt-4o\">\n<div class=\"flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden first:pt-[3px]\">\n<div class=\"markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light\">\n<p>Seit Jahren ist die Jugend in Honduras, einem der vom Klimawandel am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4nder, f\u00fcr die \u00f6kologische Krise sensibilisiert. Isabella Boqu\u00edn, Klimaaktivistin und eine der f\u00fchrenden Stimmen im Kampf f\u00fcr \u00f6kologische Gerechtigkeit, erkl\u00e4rt, dass es zahlreiche Bewegungen gibt, die sich f\u00fcr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen \u2013 die meisten davon werden von jungen Menschen gef\u00fchrt: \u201eEs ist ein landesweiter Kampf, und es ist beeindruckend zu sehen, wie die Jugend aufsteht, um den dringend ben\u00f6tigten Wandel in Honduras einzufordern\u201c, betont sie.<\/p>\n<p>Der Hurrikan stellte einen Wendepunkt im Bewusstsein der Bev\u00f6lkerung Lateinamerikas dar. Boqu\u00edn erkl\u00e4rt: \u201eWir haben Leben und H\u00e4user verloren, es war eine schmerzhafte Erfahrung. Aber es hat uns die Augen ge\u00f6ffnet.\u201c Immer mehr Menschen erkennen, dass die Tage nicht nur hei\u00dfer werden, sondern auch Naturkatastrophen und damit verbundene Vertreibungen zunehmen. \u201eDie immer h\u00e4ufigeren Umweltkatastrophen bringen das Thema Klimawandel st\u00e4rker ins Bewusstsein\u201c, f\u00fcgt sie hinzu.<\/p>\n<p>Die Klimakrise trifft die verwundbarsten Regionen des Planeten immer h\u00e4ufiger und mit zunehmender Intensit\u00e4t. Biologe Serrano betont die Notwendigkeit, das Produktionsmodell der L\u00e4nder des globalen Nordens kritisch zu hinterfragen: \u201eDie Zukunft h\u00e4ngt davon ab, welche Entscheidungen wir treffen und wie wir als Menschheit handeln.\u201c Er kritisiert, dass Regierungen und Unternehmen erst reagieren, wenn wirtschaftliche Verluste drohen: \u201eWir machen uns Sorgen, wenn es um Geld geht.\u201c Zudem ruft er dazu auf, das sogenannte \u201egr\u00fcne\u201c Engagement vieler Unternehmen als blo\u00dfes <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/greenwashing\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Greenwashing Ist eine Methode der \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Werbung. Dabei geben sich mulitnationale Konzerne, Wirtschaftsunternehmen und Marken ein umweltfreundliches oder nachhaltiges Image f\u00fcr das es in Wahrheit keine Grundlage gibt. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Greenwashing<\/a> zu hinterfragen und stattdessen die strukturellen Ursachen der Krise anzugehen: \u201eDas kapitalistische System pl\u00fcndert die nat\u00fcrlichen Ressourcen. Wir m\u00fcssen \u00fcberdenken, woher wir diese Ressourcen beziehen, wie viel wir extrahieren und welche Energiequellen wir nutzen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die 29. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP29) in Baku, Aserbaidschan, stattfand, betonte die IOM erneut die Bedeutung konkreter Ma\u00dfnahmen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Migration anzugehen. Ihre Forderung: Die Weltgemeinschaft muss dringend handeln, um den Zusammenhang zwischen Klimakrise und menschlicher Mobilit\u00e4t zu adressieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viviana Ponce (nicht ihr richtiger Name) ist 38 Jahre alt und verkaufte Essen in den Stra\u00dfen von La Lima, einer Gemeinde im Departement Cort\u00e9s im Nordwesten von Honduras. 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